{"id":5909,"date":"2020-09-24T18:22:53","date_gmt":"2020-09-24T16:22:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/bordroutine\/"},"modified":"2020-09-24T18:22:53","modified_gmt":"2020-09-24T16:22:53","slug":"bordroutine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/bordroutine\/","title":{"rendered":"Bordroutine"},"content":{"rendered":"<div>\n<div style=\"\">\n<div>Moin,<\/p>\n<p>ich sitze im Zug und habe endlich mal Ruhe f\u00fcr ein RPG. Danke f\u00fcr die B\u00e4lle, sorry, wenn Ihr lang auf die Antwort warten musstet.<\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p># Ort: B\u00fcro des CNS<br \/>\n# Zeit: MD 15.0820<\/p>\n<p>Jenn hatte die Frau beim Eintreten gar nicht bemerkt. Hinter einem Tisch aber tauchte pl\u00f6tzlich ein ebenso dunkler Haarschopf wie der ihre auf.<\/p>\n<p>\u201eHallo\u201c, sagte sie schnell. \u201eIch soll hier mit dem Counselor sprechen.\u201c<\/p>\n<p>Als die andere nicht reagierte, setzte sich Jenn auf einen der Sessel und holte eine ihrer Kr\u00e4uterzigaretten aus der Tasche. Sie \u00fcberlegte noch, hielt sie sich unter die Nase und roch daran.<\/p>\n<p>\u201eBitte nicht\u201c, sagte die Frau mit den dunklen Haaren. \u201eIch gebe mir sehr gro\u00dfe M\u00fche, dass hier alles bl\u00fcht. In diesem Raum bitte nur lebende Pflanzen.\u201c sie schwang eine Kanne und ein hauchd\u00fcnner Wasserstrahl landetete in einem kunstvollen Bogen in einem der Blument\u00f6pfe.<\/p>\n<p>Jenn setzte gerade zu einer Antwort an, als die T\u00fcr aufglitt. Ettore eilte herein. \u201eEntschuldigen Sie, Miss Larson, dass sie einen Augenblick warten mussten&#8230; oh hallo, Schatz.\u201c sagte er.<\/p>\n<p>Er nickte erst Jenn zu dann steuerte er auf die andere Frau zu und dr\u00fcckte Ihr einen fl\u00fcchtigen Kuss auf die Wange.<\/p>\n<p>\u201eBin schon weg.\u201c Mel lachte und eilte aus der T\u00fcr in den Gang.<\/p>\n<p>\u201eIch wurde aufgehalten. Entschuldigen Sie bitte, dass Sie warten mussten. Aber es wird Zeit, dass wir uns kennenlernen. Mein Name ist della Scala und ich bin der Counselor. Nocheinmal willkommen an Bord.\u201c, erkl\u00e4rte Ettore und nahm an seinem Schreibtisch Platz.<\/p>\n<p>Er kramte umst\u00e4ndlich in einem Stapel von Padds, dann blickte er die Frau an.<\/p>\n<p>\/\/ Das wei\u00df ich doch, sonst w\u00e4re ich sicher nicht hier.\/\/ dachte Jenn.<\/p>\n<p>\u201e\u00c4h danke.\u201c sagte sie stattdessen. Sich dann besinnend. \u201eJennifer Larson, die neue sOPS.\u201c<\/p>\n<p>Sie lehnte sich entspannt zur\u00fcck. Immerhin hatte die fremde Frau den Counselor angel\u00e4chelt. So schlimm w\u00fcrde es wohl nicht werden.<\/p>\n<p>\u201eSie haben in der letzten Zeit Einiges durchgemacht, Miss Larson\u201c, sagte der Italiener und blickte kurz auf sein Padd. \u201eBerichten Sie mir doch davon, wie sie die Zerst\u00f6rung der USS Ainama und ihre darauffolgende Rettung erlebt haben.\u201c<\/p>\n<p>&lt;NRPG&gt; So ein kleiner Ball f\u00fcr Friddy &lt;\/NRPG&gt;<\/p>\n<p>\n# Ort: B\u00fcro des CNS<br \/>\n# Zeit: MD 15.1101<\/p>\n<p>Renal ging im Raum auf und ab. W\u00e4re sie etwas j\u00fcnger gewesen, h\u00e4tte man sagen k\u00f6nnen, sie huschte durch das B\u00fcro. Allerdings entsprach dies nicht mehr ihrem Alter. Und so war der leicht wippende Gang mit einer W\u00fcrde verbunden, die nur mit dem Alter kam.<\/p>\n<p>Als die T\u00fcr aufging und Fabien vorsichtig eintrat blieb sie stehen.<\/p>\n<p>\u201eAh, da sind Sie ja\u201c, sagte sie in einem freundlichen Tonfall. \u201eKommen Sie herein.\u201c<\/p>\n<p>Fabien blieb zun\u00e4chst nahe der T\u00fcr stehen. \u201eEntschuldigen Sie, aber ich war nicht in meinem Quartier und Ihre Nachricht&#8230;\u201c<\/p>\n<p>\u201eSie sind ja jetzt da.\u201c, unterbrach ihn Renal sanft. \u201eKommen Sie mit nach nebenan.\u201c Sie ging voraus Richtung Miniosum. Als sie so durch den Raum ging und die Luft in Bewegung brachte. wehte diese Fabien einen Hauch mediterranen Dufts entgegen. Blumen, Kr\u00e4uter.<\/p>\n<p>Unwillk\u00fcrlich knurrte sein Magen.<\/p>\n<p>Schnell legte er die Hand auf den Bauch, um das Ger\u00e4usch zu unterdr\u00fccken. Aber Renal hatte es bereits geh\u00f6rt. Ein herzliches Lachen kam aus Richtung des Arboretum. \u201eIch wei\u00df, es riecht nach Terra und kargen mit Kr\u00e4utern besetzten H\u00fcgeln an der Meeresk\u00fcste. Ich war auch schon dort, Mr. LaGroille, und habe in der Sonne gesessen.\u201c<\/p>\n<p>Fabien beeilte sich nun zu der Romulanerin aufzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>\u201eHier dr\u00fcben.\u201c Renal winkte dezent und leitete den Franzosen so zu einer Bank vor einer Projektionsfl\u00e4che, die eine k\u00fcnstliche Weite der Landschaft zeigte. Hinter ihm waren die Pflanzen des Miniosum. Es wirkte fast nat\u00fcrlich. \u201eEs freut mich, dass Sie sich von Ihrer OP gut erholt haben. Ich dachte, ein wenig Weite hilft Ihnen, die Augen weiter zu entspannen.\u201c meine sie.<\/p>\n<p>Fabien nahm Platz auf der Bank. Einen Augenblick spielte er mit dem Fokus der Augen, kniff sie etwas zusammen und \u00f6ffnete sie. Einige Dinge blieben unscharf, aber das w\u00fcrde sich sicher mit der Zeit wieder legen. Er bschloss, dass es derzeit in Ordnung war, wenn etwas nicht scharf war.<\/p>\n<p>\u201eSo, Mr. LaGroille, bitte lassen Sie sich nicht st\u00f6ren, wenn ich mir ab und an ein paar Notizen mache. Sie haben in der letzten Zeit Einiges durchgemacht. M\u00f6chten Sie dar\u00fcber sprechen?\u201c, fragte sie mit sanfter Stimme.<\/p>\n<p>\/\/ Nein!\/\/ Der Gedanke scho\u00df ihm als erstes durch den Kopf. Aber das war ja eine Antwort, die man hier nicht durchgehen lassen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df nicht, wor\u00fcber ich sprechen soll?\u201c, begann er, um erstmal Zeit zu gewinnen.<\/p>\n<p>\u201eDas ist nat\u00fcrlich Ihre Sache, aber sie k\u00f6nnten z. B. mir erz\u00e4hlen, wie es Ihnen in der klingonischen Gefangenschaft ergangen ist, oder welche Gef\u00fchle Sie hatten, als Sie ihr Augenlicht verloren, oder was Sie empfanden.\u201c Ihr Tonfall war ruhig.<\/p>\n<p>Eigentlich waren das Dinge, \u00fcber die Fabien nicht gerne sprechen wollte. Er seufzte und blickte nochmal in die k\u00fcnstliche Weite. \u201eUnd wo fange ich an?\u201c<\/p>\n<p>\u201eAm besten mit dem, was Ihnen am wichtigsten ist oder chronologisch, wie es f\u00fcr Sie sich \u201erichtig\u201c anf\u00fchlt.\u201c Renal l\u00e4chelte dem Franzosen aufmunternd zu.<\/p>\n<p>&lt;NRPG&gt; Ball an Jo &lt;\/NRPG&gt;<\/p>\n<p>\n# Ort: Transporterraum<br \/>\n# Zeit: MD 15.1757<\/p>\n<p>\n&lt;Quote&gt;<br \/>\n&#8222;Counselor, einen Moment bitte.&#8220; hielt Claudia den Italiener der mit Shay den Raum verlassen wollte auf. Shay blieb ebenfalls stehen obwohl er es eigentlich eilig hatte. Er wollte die neue Austauschoffizierin begr\u00fc\u00dfen die inzwischen an Bord sein musste. Er gab dem Chief einen kurzen Wink damit dieser den Raum verlie\u00df und wartete darauf was seine Schwester wohl nun wieder vor hatte.<\/p>\n<p>&#8222;Commodore?&#8220; begann Ettore fragend und war sich nicht sicher ob Shays Anwesenheit nun gut oder eher schlecht war. Auch Claudia schien sich nicht sicher ob ihr gefiel das Shay geblieben war. Sie h\u00e4tte ein 4 Augen Gespr\u00e4ch vorgezogen.<\/p>\n<p>&#8222;Ich &#8211; wollte mich f\u00fcr mein ungeb\u00fchrliches Verhalten neulich entschuldigen.&#8220; begann sie schlie\u00dflich und Shay ahnte wieviel \u00dcberwindung es seine Schwester kosten musste sowas in seinem Beisein zu sagen. &#8222;Mein Verhalten und meine Worte sind durch nichts zu entschuldigen. Ich muss gestehen das ich nicht wei\u00df was damals in mich gefahren ist. Vielleicht, m\u00f6glicherweise, eventuell hat mich die Zeit bei den Klingonen doch etwas mehr mitgenommen als ich mir eingestehen wollte.&#8220; brachte sie stockend hervor. Shay ahnte wie schwer ihr das fallen musste. Sie war noch nie gut darin gewesen Fehler einzugestehen. Die Frage war nun nur wie Ettore darauf reagieren w\u00fcrde.<br \/>\n&lt;\/Quote&gt;<\/p>\n<p>Ettore sah zuerst Shay an, der mimisch signalisierte \u201aIch wei\u00df von nichts\u2018. Dann blickte er Claudia lange an, die versuchte, dem Blick stand zu halten, ihn aber irgendwann doch abwandte.<\/p>\n<p>Die Zeit dehnte sich ins Unendliche. Die Stille wollte sich ausbreiten, fand aber keinen Raum.<\/p>\n<p>Ettore glaubte nicht, dass Claudia selber auf die Idee einer Entschuldigung gekommen war. Er vermutete stark, dass Shay nochmal mit seiner Schwester geredet hatte, so dass sie zumindest dachte, man sollte kurz vor Abreise noch reinen Tisch machen.<\/p>\n<p>Er wusste, wie traumatisiert diese Frau war. Alle Anzeichen sprachen daf\u00fcr. Er vermutete, dass er einfach das beste \u201eOpfer\u201c f\u00fcr ihren Ausbruch in der Situation gewesen war. Die ganze Anspannung wollte sich irgendwo Luft machen. Er war sozusagen das nicht mehr standhaltenden \u00dcberdruck-Ventil gewesen. Seine rationale Seite verstand das, aber sie h\u00e4tte wirklich nicht so pers\u00f6nlich werden m\u00fcssen. Andererseits, ewige Vendetta Auge um Auge brachte auch nichts&#8230; sie hatte immerhin einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht.<\/p>\n<p>Als die eingetretene Stille quasi nicht mehr aushaltbar war, sagte der Italiener leise, wie zu sich selbst:<\/p>\n<p>\u201eWissen Sie, im Leben gewinnt man manchmal und manchmal verliert man. Keine Gl\u00fccksstr\u00e4hne ist unendlich. Man sollte deswegen nicht schlechter von denen denken, die verlieren oder mal verloren haben. Man k\u00f6nnte bald selber dazu geh\u00f6ren.\u201c<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich blickte er mit ruhigem aber entschlossenem Ausdruck Claudia fest in die Augen.<\/p>\n<p>\u201eIch kann nur sagen: Versuchen Sie, weniger streng mit sich selber zu sein. Lernen Sie, sich selber zu verzeihen. Dann werden es andere auch tun. Ich w\u00fcnsche Ihnen alles Gute.\u201c<\/p>\n<p>Er deutete eine leichte Verbeugung an. \u201eMa\u2019am.\u201c Dann verlie\u00df er den Transporterraum.<\/p>\n<p>Shay musste innerlich l\u00e4cheln. Er erkannte, dass sein Freund seiner Schwester den Ausbruch tats\u00e4chlich nicht nachtrug, auch wenn er sicher sehr verletzt war. Aber die Absolution wollte er ihr auch nicht so einfach geben. Sie w\u00fcrde sicher \u00fcber einiges nachzudenken haben.<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM&gt;<\/p>\n<p># Ort: B\u00fcro des CNS<br \/>\n# Zeit: MD 15.0820<br \/>\nJenn wird zum obligatorischen CNS Gespr\u00e4ch einbestellt.<\/p>\n<p># Ort: B\u00fcro des CNS<br \/>\n# Zeit: MD 15.1101<br \/>\nFabi nimmt seinen Termin bei Renal wahr. Sie fordert ihn auf, von den j\u00fcngsten Ereignissen zu berichten.<\/p>\n<p># Ort: Transporterraum<br \/>\n# Zeit: MD 15.1757<br \/>\nEttore gibt Claudia eine sehr philosophische Antwort zum Abschied mit auf den Weg.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>submitted by<br \/>\nKim<br \/>\naka<br \/>\nLtCmdr. Ettore Ludovico della Scala<br \/>\nCNS \u2013 USS Hephaistos<\/p>\n<p>SD 260924<\/p>\n<p>\u00a0<\/p><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Moin, ich sitze im Zug und habe endlich mal Ruhe f\u00fcr ein RPG. Danke f\u00fcr die B\u00e4lle, sorry, wenn Ihr lang auf die Antwort warten musstet. &lt;RPG&gt; # Ort: B\u00fcro des CNS # Zeit: MD 15.0820 Jenn hatte die Frau beim Eintreten gar nicht bemerkt. 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