{"id":5916,"date":"2020-10-11T17:18:24","date_gmt":"2020-10-11T15:18:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/offenheit-nur-wenn-es-wirklich-sein-muss\/"},"modified":"2020-10-11T17:18:24","modified_gmt":"2020-10-11T15:18:24","slug":"offenheit-nur-wenn-es-wirklich-sein-muss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/offenheit-nur-wenn-es-wirklich-sein-muss\/","title":{"rendered":"Offenheit? Nur wenn es wirklich sein muss!"},"content":{"rendered":"<div><meta http-equiv=\"Content-Type\">Hi Ihr Lieben,<\/p>\n<div><\/div>\n<div>hier ein Beitrag von mir. Sehr Jenn-lastig und gibt nochmal etwas Einblick in ihr Seelenleben. Ich hoffe ihr habt Freude beim Lesen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<div style=\"\">&lt;RPG&gt;<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">Ort: USS Hephaistos, Messe<\/div>\n<div style=\"\">Zeit: MD 12.1945<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">&lt;quote&gt;<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">\u201eJa.\u201c Ileytis seufzte leicht. \u201eDas w\u00e4re eine M\u00f6glichkeit.\u201c<\/div>\n<div style=\"\">Dann hingen beide Frauen kurz ihren eigenen Gedanken nach.<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">&lt;\/quote&gt;<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">Vorsichtig nahm Jenn eine Serviette und fuhr \u00fcber ihren Mund. Sie musste weiter. Es gab noch so viel zu tun. Trotzdem war diese Abwechslung interessant gewesen. Sie kn\u00fcllte die Serviette zusammen und legte sie auf ihren Teller. Dann blickte sie Ileytis an. \u201eVielen Dank f\u00fcr die Gesellschaft beim Essen.\u201c<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">\u201eOh, Sie m\u00fcssen schon gehen?\u201c Ileytis war in Gedanken versunken gewesen. Sie hatte \u00fcber ihre Heimat nachgedacht. \u00dcber das was sie alles verloren hatte.<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">\u201eJa, die Pflicht.\u201c<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">\u201eHach, wie gerne w\u00fcrde ich das auch wieder sagen k\u00f6nnen. Pflicht, wissen Sie wie es ist, wenn man die Pflicht hatte sich um andere zu k\u00fcmmern, f\u00fcr sie zu sorgen. Und nun? Ich komme mir so oft vor, wie ein Anh\u00e4ngsel. Wie jemand den man mitschleppt, aber nichts wirklich zutraut.\u201c<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">Eigentlich hatte Jennifer aufstehen wollen. Doch nun blieb sie sitzen. Sie hatte nicht viele Informationen \u00fcber Ileytis. Aus dem, was die Frau erz\u00e4hlte, hatte sie offenbar Verantwortung f\u00fcr viele Personen gehabt. Die Verbannung w\u00fcrde dann bedeuten, dass Ileytis wahrscheinlich sogar eine h\u00f6here Aufgabe inne gehabt hatte.<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">Ungeliebte Erinnerungen schossen durch Jenns Kopf. Erinnerungen an Verantwortung f\u00fcr Personen, die sich ihr anvertraut hatten. Personen, die sie nun im Stich gelassen hatte. Auch was eine Rebellion bedeutete und mit sich brachte. Nie ging so etwas harmlos vonstatten.\u00a0<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">\u201eIhnen fehlt ihre Heimat und sie finden hier schlecht Anschluss?\u201c<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">\u201eNun, es ist nicht so, dass sich niemand um mich k\u00fcmmert. Doch seit wir hier im Orbit von Thassos IV sind, gibt es so viel anderes zu tun. Da bin ich nur zweitrangig.\u201c<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">Innerlich seufzte Jenn leicht. Sie hatte zwar eine Bar gef\u00fchrt und konnte solche Gespr\u00e4che f\u00fchren. Doch sie war keine Psychologin. Allein bei diesem Wort zog sich in ihr schon alles zusammen. Aber vielleicht brauchte diese Frau auch keine Psychologin. Vielleicht reichte jemand der zuh\u00f6rte. Das hatte sie ja als Barkeeperin gelernt. \u201eIch habe eigentlich noch was zu erledigen, f\u00fcr den Besuch den der CO heute Abend noch erwartet. Doch wenn Sie m\u00f6chten, k\u00f6nnen Sie mich begleiten und noch etwas erz\u00e4hlen.\u201c<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">&lt;nrpg&gt; Ball an Isabelle, falls Du noch magst &lt;\/nrpg&gt;<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">Ort: B\u00fcro des CNS<\/div>\n<div style=\"\">Zeit: MD 15.0826<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">&lt;quote&gt;<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eSie haben in der letzten Zeit Einiges durchgemacht, Miss Larson\u201c, sagte der Italiener und blickte kurz auf sein Padd. \u201eBerichten Sie mir doch davon, wie sie die Zerst\u00f6rung der USS Ainama und ihre darauffolgende Rettung erlebt haben.\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">&lt;\/quote&gt;<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">Jenn steckte sich die Zigarette in den Mund. Ihr fiel dabei auf, dass Ettore die Augenbraue nach oben zog. Doch sie lie\u00df ihr Feuerzeug erst einmal noch in der Tasche. Diese Psychologen, sie wollten immer reden. Immer helfen. Doch Jenn traute keinem Psychologen. Sie wollten ihr alle helfen. Sie wollten alle das Beste f\u00fcr sie. Doch letztendlich hatte man sie immer wieder in die Pfanne gehauen. Nach ihrem R\u00fcckkehr in die Flotte wurde sie von einem Psychologen zum n\u00e4chsten weitergereicht. Nat\u00fcrlich wollte man ihr \u201enur\u201c helfen. Innerlich lachte sie dar\u00fcber.<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">Sie wusste, dass es Dinge gab, die man mit anderen teilen sollte. Sie wusste, dass es gut war, wenn man einen Vertrauten hatte. Jemanden, dem man alles sagen konnte. Doch diese Vertraute war nicht hier. Sie war nicht an Bord der Hephaistos, sie hatte sich nicht auf der Ainama befunden und sie w\u00fcrde auch\u00a0 nie nur ann\u00e4hernd in der Sternenflotte zu finden sein.<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">Zudem machte es einen angreifbar, wenn jemand alles von einem wusste. V\u00f6lliges Vertrauen machte einen auch immer verletzlich. Etwas anderes was Jenn zu vermeiden suchte. Immer wenn sie versuchte \u201eVertrauen\u201c zu fassen, dann wurde sie bestraft. Entweder wurde sie einfach \u201evergessen\u201c oder hintergangen. Sie wusste nicht, was schmerzhafter war. Es gab aber etwas, was sie wusste, sie konnte sich sch\u00fctzen. Alle Psychologen reagierten gleich, wenn ein Patient sich verweigerte, dann wurde er so lange mit Terminen bedacht, bis er redete. Wenn er sich trotzdem weigerte, dann w\u00fcrde man daf\u00fcr sorgen, dass die Person vom Dienst entbunden wurde. Diese Psychologen war hier oft genauso effektiv wie die Mafia. Man musste nur die richtigen Strippen ziehen. Es kam immer darauf an, wen man kannte und das man letztendlich am l\u00e4ngeren Hebel sa\u00df.<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">Auch hier w\u00fcrde es wieder so laufen. Jenn vertraute Sam, doch diese hatte genug eigene Probleme. Sie hatte sich versuch Trish zu n\u00e4hern. Doch das war ordentlich schief gelaufen. Emily hatte ebenfalls genug eigene Probleme und \u00fcberhaupt hatte es sie verletzlich gemacht, dass sie sich Emily ge\u00f6ffnet hatte. Dies hatte dazu gef\u00fchrt, dass sie ihr Schutzschilde hatte fallen lassen. Vielleicht lag es am Charme von Emily. Oder an diesem Hologramm welches sie immer noch begleitete. Das Ende vom Lied war der Topf voll Gold gewesen. Alle hatten sie gesehen, alle. Jeder hatte es geh\u00f6rt. Dazu die Geschichten welche man sich \u00fcber sie erz\u00e4hlte. Sie war ein Au\u00dfenseiter. Au\u00dfenseiter blieben besser f\u00fcr sich. Das war einfach Gesetz.<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eMiss Larson?\u201c fragte Ettore freundlich und einf\u00fchlsam nach. Er sah, wie es im Kopf der Offizierin arbeitete. Doch es half nichts, wenn sie alles mit sich selbst auszumachen versuchte.<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eWie?\u201c Jenn hob den Kopf. Ihre Gedanken fuhren immer noch Karussell mit ihr. Mit ihren Augen fixierte sie Ettore.<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eM\u00f6chten Sie mir nicht erz\u00e4hlen, was Sie bewegt?\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">Ein Lachen erklang. \u201eWill ich dass? Nein, eigentlich nicht. Doch habe ich eine Wahl?\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eWir k\u00f6nnen auch zuerst \u00fcber etwas anderes sprechen, wenn sie wollen.\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">Jenn warf einen Blick auf ihr Armband. Dieses kleine technische Wunderwerk, dass ihr vieles erm\u00f6glichte. Doch in der \u201eharmlosen\u201c Anzeige war es einfach eine Uhr. Sie sa\u00df noch keine zehn Minuten hier. Und schon wollte Ettore \u00fcber etwas anderes sprechen. \u201eNein, nein. Sie haben ja recht.\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">Ettore hob \u00fcberrascht den Kopf, er hatte auf sein PADD geschaut, \u00fcber Jennifer Larson gab es diverse Berichte. Eine lange Geschichte und viele Psychologen hatten sich hier verewigt. Es war auch ein Vermerk in der Akte, dass Ens. Larson keine Beziehung zu den Psychologen herstellen konnte. Viele seiner Kollegen sahen dies als Knackpunkt. W\u00fcrde es einem gelingen, auf beruflicher Ebene diese Beziehung, diese Verbindung zu erschaffen, dann k\u00f6nnte es sein, dass sie ihre Schutzh\u00fclle, ihren Panzer fallen lassen w\u00fcrde. \u201eHabe ich dass?\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eJa, das mit der Ainama war furchtbar. So viel Schmerz, so viel Leid. Dazu all die Fl\u00fcchtlinge, die jetzt tatenlos in ihren Quartieren sitzen. Ich bin dankbar, dass ich mich wenigstens wieder etwas einbringen darf. Das tut gut.\u201c Sie spielte mit einer Str\u00e4hne ihres Haares, w\u00e4hrend sie sprach.<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eJa, Arbeit lenkt gerne ab. Doch der Schmerz hat gerne die Angewohnheit sich seinen Weg zu suchen. Wie gut schlafen Sie?\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eNicht gut. Lt. Timmons, er schnarcht,\u201c sagte Jennifer und l\u00e4chelte dabei zaghaft, \u201eich schlafe wieder im Quartier mit meinen Ainama Kollegen, m\u00fcssen Sie wissen.\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">Ettore nickte und machte sich eine kleine Notiz. Das wusste er, er ahnte aber auch, dass Jennifer nicht wirklich in dem Quartier war. \u201eLiegt es nur am Schnarchen?\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eNein, wenn es leise wird. Wenn die Welt ruhig wird, dann h\u00f6re ich wieder die Einschl\u00e4ge, das Weinen von Kindern und Mitgliedern der Ainama. Ich f\u00fchle die Panik, als wir die Fluchtkapseln aufsuchen. Die Ungewissheit. Es war schrecklich.\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eSie f\u00fchlten sich verloren, ohnm\u00e4chtig?\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">Jennifer nickte. \u201eJa, so k\u00f6nnte man es beschreiben. Die Klingonen waren unerbittlich.\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eUnd dann ist hier auch noch ein Klingone an Bord?\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">F\u00fcr einen Moment ver\u00e4nderte sich Jennifers Gesicht. Ihre Augen blitzten. Sie fixierte Ettore. Dann sch\u00fcttelte sie \u00e4rgerlich den Kopf. \u201eJa, und einer von der Sorte, der alles besser wei\u00df und ganz korrekt ist. Dann sp\u00fcre ich Wut.\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eDas ist in Ordnung, doch was machen Sie mit dieser Wut?\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eIch gehe in die Sporthalle.\u201c Jennifer nahm die Zigarette, welche sich l\u00e4ngst wieder aus ihrem Mund genommen hatte und mit welcher sie die ganze Zeit gespielt hatte und\u00a0 steckte sich nun diese hinter ihr Ohr.<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eIn die Sporthalle?\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eDort gibt es einen Sandsack. Der ist geduldig. Und meiner Wut, meinem Schmerz geht es danach besser.\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eHaben Sie daran gedacht, sich mit Lt. Ajur auszusprechen. Ihm zu erz\u00e4hlen, warum Sie so w\u00fctend sind?\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">Es kehrte Stille ein. Jenn fuhr mit ihrem Zeigefinger auf der Armlehne des Sessels unbekannte Muster nach. Sie wagte es nicht Ettore in die Augen zu schauen. \u201eMuss ich das tun?\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eWas meinen Sie? Was spricht dagegen?\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eVerdammt.\u201c Sie schlug leicht mit der Faust auf die Armlehne. \u201eIch wusste es. Jetzt kommt wieder ein Ratschlag, oder? Ein Weg, wie es mir besser gehen wird. Ein Weg, wie ich nicht mehr w\u00fctend sein werde. Und was, wenn ich diese Wut will?\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eNein, ich will Ihnen ihre Wut nicht nehmen. Doch hilft Ihnen diese Wut? Oder verpufft sie nur? Wie k\u00f6nnen Sie ihre Wut nutzen, wie kann sie Ihnen helfen Ihre Situation hier zu verbessern?\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">Wieder kehrte Stille ein. Jenn warf einen Blick auf die Uhrzeit. Bald h\u00e4tte sie diese Sitzung \u00fcberstanden. Sie hatte gro\u00dfe Sehnsucht nach der Zigarette hinter ihrem Ohr. \u201eSie meinen, wenn ich anspreche, was es auf der Ainama mit mir gemacht hat, dann versteht Lt. Ajur mich besser? Werfe ich ihm dann nicht etwas vor, was er gar nicht getan hat? Wie soll das helfen?\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eEr versteht, dass ihr Ausbruch eigentlich nichts mit ihm zu tun gehabt hat. Und vielleicht hilft es ihnen, die Verarbeitung des Ganzen zu beginnen.\u201c Ettore blickte auf seinen Schreibtisch. Er \u00fcberpr\u00fcfte die Kalender, dann ein kurzes Nicken. \u201eIch glaube, wir haben heute ein gutes Gespr\u00e4ch gehabt. Denken Sie doch \u00fcber meine Worte nach, dann w\u00fcrde ich sagen, wir treffen uns n\u00e4chste Woche wieder, was meinen Sie?\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eIch habe keine Wahl, oder?\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">\u201eNein, in diesem Fall nicht.\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">Jennifer nickte. Ein Universum ohne diese Sitzungen. Das war eine sch\u00f6ne Vorstellung. Eine sehr unrealistische. Seit sie wieder im aktiven Dienst war, waren diese Sitzungen ihr ungeliebter Begleiter geworden. Ein Begleiter, den sie nur dadurch loswerden konnte, wenn sie totale Offenheit geben w\u00fcrde. Doch diese Offenheit war ihr Feind. Ihre Nemesis. Sie stand auf, steckte sich die Zigarette wieder in den Mund. Noch w\u00e4hrend sie das B\u00fcro verlie\u00df, z\u00fcndete sie sich diese an. \u201eDann bis n\u00e4chste Woche!\u201c<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">Ettore runzelte die Stirn. Er machte sich einen Vermerk. \/\/Ens. Larson zeigt sich kooperativ. Doch was sie zeigt, ist die Spitze des Eisbergs. Sie\u00a0 h\u00e4lt dabei so viel wie nur geht vor mir verborgen.\/\/<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">&lt;nrpg&gt; Ball an Kim, ich will jetzt nicht zu viel \u00fcber Ettores Gedanken schreiben, dass \u00fcberlasse ich Dir. Und gerne kannst Du, falls Du magst, Dir schon Gedanken um die n\u00e4chste Sitzung machen. Dieses Mal hab ich Dir ja hier nicht viel SPielraum gelassen. \ud83d\ude42 &lt;\/nrpg&gt;<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">&lt;\/rpg&gt;<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\">&lt;sum&gt;<\/span><\/div>\n<div style=\"\"><span style=\"\"><\/span><\/div>\n<div style=\"\">Ort: USS Hephaistos, Messe<\/div>\n<div style=\"\">Zeit: MD 12.1945<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">Jenn m\u00f6chte eigentlich gehen, als Ileytis von ihrer Einsamkeit erz\u00e4hlt. Die OPS nimmt sich daraufhin nochmal etwas Zeit f\u00fcr Ileytis.<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">Ort: B\u00fcro des CNS<\/div>\n<div style=\"\">Zeit: MD 15.0826<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">Das Gespr\u00e4ch mit Ettore \u00fcber die Ainama landet schlie\u00dflich bei Lt. Ajur und dem Zwischenfall mit Jennifer. Sie \u00f6ffnet sich gegen\u00fcber dem CNS, aber nur soweit wie sie es zulassen m\u00f6chte.<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">&lt;\/sum&gt;<\/div>\n<div style=\"\"><\/div>\n<div style=\"\">submitted by<\/div>\n<div style=\"\">Friddi<\/div>\n<div style=\"\">aka<\/div>\n<div style=\"\">Ens. Jennifer Larson<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hi Ihr Lieben, hier ein Beitrag von mir. Sehr Jenn-lastig und gibt nochmal etwas Einblick in ihr Seelenleben. 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