{"id":5934,"date":"2020-10-23T14:14:32","date_gmt":"2020-10-23T12:14:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/es-geht-aufwaerts\/"},"modified":"2020-10-23T14:14:32","modified_gmt":"2020-10-23T12:14:32","slug":"es-geht-aufwaerts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/es-geht-aufwaerts\/","title":{"rendered":"Es geht aufw\u00e4rts"},"content":{"rendered":"<div>Hallo!<\/p>\n<p>ich muss mich auch entschuldigen. Ich schreibe sehr gern hier aber ich tue mich wohl doch noch etwas schwer, dabei andere SCs mit einzubeziehen. Ich habe es hier am Ende wenigstens mit dem Captain versucht. Ich bem\u00fche mich, das zuk\u00fcnftig noch mehr zu tun.<\/p>\n<p>@Kim: Bitte entschuldige, dass Jetsun hier auf Ettore &#8217;schie\u00dft&#8216;. Verstehe das bitte nicht falsch. Ich finde Ettore einen tollen Charakter und w\u00fcrde gern viel h\u00e4ufiger von ihm lesen. Das hier ist nur Jetsuns pers\u00f6nliche Auffassung, an der wir ja auch gemeinsam arbeiten k\u00f6nnen, ja?<br \/>@Sunny: Ebenfalls. Jetsun ist einfach nur schlecht drauf.<\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p># Zeit: MD 15.2320<br \/># Ort: Thyene, Garten von Arsinoes Palastteil<\/p>\n<p>&lt;QUOTE&gt;<\/p>\n<p>[Das passt sehr gut, sie selbst d\u00fcrfen nat\u00fcrlich auch dabei sein. Sendet mir einfach die Koordinaten zum beamen. Und nun noch eine gute Nacht, ich entschuldige mich nochmal f\u00fcr die St\u00f6rung.]<\/p>\n<p>&lt;\/QUOTE&gt;<\/p>\n<p>&#8222;Ein sehr h\u00f6flicher Mann.&#8220; meinte Arsinoe, doch Jetsun ging \u00fcberhaupt nicht auf deren Hinweis ein.<br \/>Stattdessen starrte die CM Ileytis an. &#8222;Du hast den Captain schon unterrichtet? Noch bevor Du es mir gesagt hattest?&#8220; Ihre Stimme klang ein wenig wie ein Fauchen.<\/p>\n<p>&#8222;Ja.&#8220; erwiderte diese. &#8222;Nachdem ich mir \u00fcber meine W\u00fcnsche im Klaren geworden war, fand ich es richtig, die Schiffsf\u00fchrung so schnell als m\u00f6glich zu informieren.<\/p>\n<p>&#8222;Und meine W\u00fcnsche waren Dir v\u00f6llig egal, ja?&#8220; Jetsun wurde langsam laut.<\/p>\n<p>&#8222;Mein Schatz, ich&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ach lass das! Ich bin ja wohl ganz eindeutig nicht mehr Dein&#8230; Schatz!<br \/>Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan. Er kann gehen!&#8220; zitierte Jetsun verbittert aus Shakespeare. Etwas, was weder Ileytis noch Arsinoe einordnen konnten.<\/p>\n<p>&#8222;Schatz&#8230; Jetsun,&#8220; versuchte Ileytis sie zu beruhigen und nutzte dabei wieder ganz massiv ihre psionische F\u00e4higkeit. Selbst Arsinoe sp\u00fcrte die Streustrahlung und l\u00e4chelt Ileytis unwillk\u00fcrlich warm an, was diese aber nicht bemerkte.<\/p>\n<p>Jetsuns Verbitterung wich fast sofort. Statt weiter w\u00fctend zu sein, fing sie unmittelbar wieder an zu weinen. &#8222;Liebling! Entschuldige. Ich&#8230; ich wollte nicht&#8230; ich bin nur so furchtbar traurig. Ich&#8230;&#8220; schniefte sie mit kaum verst\u00e4ndlichen Worten.<br \/>Ileytis nahm sie in den Arm. &#8222;Schhhhh&#8230; ist schon gut. Mach Dir bitte keine Gedanken.<br \/>Ich hab Dich doch lieb. Daran wird sich auch nichts \u00e4ndern. Keine Entfernung und keine Macht dieses Universums. Niemals.&#8220;<br \/>Noch immer pulsierte die Para-Dr\u00fcse auf ihrer Stirn w\u00e4hrend sie der schluchzenden Bhutanerin \u00fcber das Haar strich. Und Jetsun beruhigte sich mehr und mehr.<\/p>\n<p>&#8222;Kommt!&#8220; sagte Arsinoe dann. Ich habe ein sch\u00f6nes Lager f\u00fcr uns drei. Lasst und einfach versuchen, etwas zu schlafen. Morgen sieht die Welt dann wieder ganz anders aus, ja?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja.&#8220; meinte Jetsun, noch immer ziemlich weinerlich.<br \/>&#8222;Ich bin v\u00f6llig fertig.&#8220; sie streckte eine Hand nach Arsinoe aus, die andere hielt die von Ileytis nach wie vor fest umschlossen.<\/p>\n<p>Die Liduuri l\u00e4chelte aufmunternd w\u00e4hrend sie nach drinnen gingen. In dem offenen Raum, den Arsinoe als G\u00e4stezimmer konzipiert hatte, war nun eine kreisrunde riesige futon\u00e4hnliche Matratze ausgebreitet worden mit zahllosen weichen Kissen und mehreren Decken darauf. Die Bediensteten, die das alles so sch\u00f6n hergerichtet hatten, waren nicht mehr zu sehen.<br \/>&#8222;Soll ich gehen und euch..?&#8220; begann die Kikonin, doch die beiden anderen antworteten wie aus einem Munde: &#8222;Nein!&#8220;<br \/>Arsinoe l\u00e4chelte. Dann entledigten die Frauen sich ihrer Kleidung und kuschelten sich unter die Decken. Jetsun, die in der Mitte lag, war innerhalb k\u00fcrzester Zeit eingeschlafen.<\/p>\n<p>&lt;NRPG&gt;<br \/>Mac, damit dass Claudia um 11 Uhr schon Bescheid wusste \u00fcber Ileytis Entschluss, den sie eigentlich erst eine halbe Stunde fr\u00fcher in einem Restaurant getroffen hatte, hast Du mich ganz sch\u00f6n ins Schwitzen gebracht.<br \/>Aber es hat dann doch ganz gut gepasst \ud83d\ude42<br \/>&lt;\/NRPG&gt;<\/p>\n<p># Zeit: MD 16.0610<br \/># Ort: Thyene, Arsinoes Garten<\/p>\n<p>&lt;QUOTE&gt;<\/p>\n<p>&#8222;Wie gesagt ich kann und werde sie nicht daran hindern hier zu bleiben aber ihr Entschluss kam sehr kurzfristig und ich will mich versichern das sie genau wissen auf was sie sich einlassen. Wir werden nachher den Orbit verlassen und ehe das n\u00e4chste F\u00f6derationsschiff hier erscheint wird es eine Weile dauern. Sie werden es sich &#8211; wenn es hier schwer wird und das wird es fr\u00fcher oder sp\u00e4ter &#8211; nicht mehr anders \u00fcberlegen k\u00f6nnen und erwarten das wir herkommen und sie abholen.&#8220; stellte er klar.<\/p>\n<p>&lt;\/QUOTE&gt;<\/p>\n<p>&#8222;Ja, nat\u00fcrlich. Ich wei\u00df das.&#8220; nickte die Liduuri. Kurz \u00fcberlegte sie, ob sie dem Captain etwas \u00fcber sich erz\u00e4hlen sollte, was ihm es m\u00f6glicherweise leichter machen w\u00fcrde, ihre Entscheidung zu akzeptieren.<br \/>&#8222;Wissen Sie,&#8220; begann sie, &#8222;ich habe schon vor einigen Tagen, als Sie und Jetsun&#8230; Pema hier unten auf dem Planeten waren um diese Queste zu machen, dar\u00fcber nachgedacht. Zu dem Zeitpunkt aber hatte ich das Gef\u00fchl, dass ich in der F\u00f6deration insgesamt nicht besser oder schlechter aufgehoben w\u00e4re als bei den Kikonen. Dazu kam die Gefahr der Ausweitung des Krieges in das Thassos-System. Seitdem habe ich st\u00e4ndig hin und her \u00fcberlegt. Aber meine Entscheidung habe ich tatschlich erst getroffen, als ich den Planeten hier kennen gelernt habe. Also gestern. Sie haben also Recht damit, dass es eine sehr kurzfristige Entscheidung war.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Sie haben das Ganze sicherlich dann auch mit Ihrer Freundin besprochen, nicht wahr?&#8220; fragte Shay nach.<\/p>\n<p>&#8222;Ja, habe ich. Aber eben auch erst gestern Abend. Und, ich muss leider sagen, dass sie es sehr schlecht aufgenommen hat.&#8220; Ileytis seufzte.<\/p>\n<p>Sie hatte die letzte Nacht noch lange wach gelegen und dar\u00fcber nachgedacht. Sie kam sich sehr schlecht vor. Und hatte das Gef\u00fchl, unglaublich unfair gehandelt zu haben. Dar\u00fcber hinaus hatte sie Jetsun und die junge Arsinoe manipuliert. Dar\u00fcber war sie sich v\u00f6llig im Klaren. Und auch jetzt manipulierte sie den Captain. Sie tat das ohne nachzudenken. Allerdings, und das gestand sie sich ein, tat sie es, um es den anderen einfacher zu machen, ihnen ihren Abschied zu erleichtern. Das war zumindest kein b\u00f6ses Ziel. Dennoch&#8230; Vor allem Jetsun, aber auch Captain Ruthven hatten sie ohne Vorbehalte aufgenommen und ihr ihr Vertrauen geschenkt. Jetsun sogar ihre Liebe. Und jetzt lie\u00df sie beide einfach zur\u00fcck. Das war&#8230; nicht sch\u00f6n.<\/p>\n<p>&#8222;Aber Sie wollen bleiben, richtig?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja, Captain. Das ist mein Wunsch. Nicht der Wunsch meines Herzens, ganz sicher nicht. Aber der meines Verstandes.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ihres Verstandes. Gut. Und sind Sie sich sicher, dass Sie sich hier gut einleben k\u00f6nnen? Sie sollten wissen, dass die F\u00f6deration darauf ausgelegt ist, die unterschiedlichsten Zivilisationen aufzunehmen und zu integrieren. Auch wenn es nicht auf meinem Schiff w\u00e4re. Die Kikonen dagegen waren bis vor kurzem noch sehr isolationistisch eingestellt und ich gehe davon aus, dass sie es auch immer noch sind. Sie werden es wirklich nicht leicht haben hier.&#8220;<\/p>\n<p>Ileytis l\u00e4chelte. Doch, das glaubte sie durchaus. Aber das konnte sie dem Captain nicht sagen.<br \/>&#8222;Danke, Captain, f\u00fcr Ihre Sorge um mich. Ich denke aber, ich werde das gut schaffen. Ich habe ja unendlich viel Zeit, mich zu integrieren.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wie Sie meinen, Miss von Las&#8217;Tor.&#8220;<br \/>Die beiden gingen einige Augenblicke lang schweigend nebeneinander her, ehe Shay anmerkte:<br \/>&#8222;Ich pers\u00f6nlich finde es auch etwas schade, Sie zu verlieren. War es denn wirklich so unangenehm an Bord?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich wei\u00df, dass Sie sich f\u00fcr mich sehr weit aus dem Fenster gelehnt haben, Captain. Und dass ich in der Astrometrie agieren durfte, habe ich auch als sehr entgegenkommend empfunden. Aber es gab leider auch deutlich andere Erlebnisse. Vor allem auf pers\u00f6nlicher Ebene.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich w\u00fcnschte, Sie h\u00e4tten mir davon berichtet.&#8220; seufzte Shay. Er h\u00e4tte sich diejenigen auf jeden Fall zur Brust genommen. Rassismus oder Mobbing wollte er auf seinem Schiff nicht haben.<\/p>\n<p>&#8222;Ich habe in meinem Leben deutlich schlimmeres erlebt, Captain. Mir geht es wirklich mehr um die M\u00f6glichkeiten, die mir hier offen stehen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Dann w\u00fcnsche ich Ihnen, dass Sie sich nicht irren, Miss von Las&#8217;Tor.&#8220;<\/p>\n<p>Wieder zur\u00fcck bei den anderen beiden Frauen stellte Shay fest, dass Ileytis nicht \u00fcbertrieben hatte. Ensign Jetsun Pema sah wirklich nicht besonders gut aus. Ihm war das vorhin schon aufgefallen, doch er hatte das damit verbunden, dass es um den bevorstehenden Abschied ihrerseits von zwei guten Freundinnen her stammte. Dass diese beiden gestritten hatten, das hatte er nicht gewusst. Dem entsprechend f\u00fchlte er sich auch ein wenig unwohl. Und war seiner Schwester tats\u00e4chlich dankbar, denn die schien sich grade relativ gut mit der CM zu unterhalten. Offenbar hatte Claudia seit ihrer Behandlung durch die Buthanerin einen recht guten Draht zu dieser. Naja, niemand hatte ja behauptet, dass Claudia nicht mit Leuten umgehen konnte. Vom Counsellor einmal abgesehen.<\/p>\n<p>&#8222;Nun gut,&#8220; sagte er und r\u00e4usperte sich einmal. &#8222;Ich denke, dass nun alles gekl\u00e4rt ist.<br \/>Miss von Las&#8217;Tor, da Sie sich ja nun entschieden haben, hier auf Thyene zu bleiben w\u00fcnsche ich Ihnen alles Gute f\u00fcr Ihren weiteren Lebensweg. Und sollten Sie Ihre Meinung sp\u00e4ter vielleicht einmal \u00e4ndern, z\u00f6gern Sie nicht, mich zu kontaktieren.<br \/>Eure Hoheit,&#8220; wandte er sich dann Arsinoe. Die junge Tochter der Prinkipax von Myzen nickte ihm zu. Daf\u00fcr, dass sie in einer von Frauen dominierten Welt aufgewachsen war zeigte sie ein erstaunlich tolerantes Verhalten ihm gegen\u00fcber. Shay mochte sie. Sollte sie gewisserma\u00dfen die Zukunft der Kikonen symbolisieren, so war er guten Mutes, dass das Verh\u00e4ltnis zwischen F\u00f6deration und Thassos sich weiter etablieren w\u00fcrde.<br \/>&#8222;Wir w\u00fcrden uns dann von Ihnen verabschieden. Offiziell hatten wir das ja schon getan. Ich pers\u00f6nlich m\u00f6chte mich bei Ihnen noch einmal ausdr\u00fccklich f\u00fcr Ihre Hilfe und Ihr Entgegenkommen bedanken. Ich bin sicher, dass sich unser beider V\u00f6lker in Zukunft sehr gut verstehen werden. Bitte richten Sie meine Gr\u00fc\u00dfe und meine Empfehlung auch an Ihre Mutter aus.&#8220;<\/p>\n<p>Arsinoe l\u00e4chelte diesem h\u00f6flichen aber v\u00f6llig unstandesgem\u00e4\u00df gekleideten Mann zu.<br \/>&#8222;Ich danke Dir, Captain Ruthven. Ich werde das gerne tun. Ich w\u00fcnsche Dir und Deinen Frau&#8230; Deinen Leuten eine sichere Reise.&#8220;<\/p>\n<p>Auch Claudia wurde verabschiedet. Dann reichte Captain Ruthven Jetsun seine Hand.<br \/>&#8222;Einsign, ich nehme an, Sie m\u00f6chten sich von Ihren Freundinnen noch verabschieden. Bitte denken Sie daran, dass wir um exakt Null-Achthundert ablegen. Sollten Sie bis dahin noch nicht an Bord sein werden wir Sie, egal unter welchen Umst\u00e4nden direkt an Bord beamen.&#8220; Dass so etwas einen Eintrag in die Personalakte beinhaltete, erw\u00e4hnte er nicht. Unter den gegebenen Umst\u00e4nden h\u00e4tte er das wahrscheinlich auch unterlassen.<\/p>\n<p>Doch er wurde \u00fcberrascht.<br \/>&#8222;Nein, Captain. Bitte nehmen Sie mich doch gleich mit. Ich&#8230; ich k\u00f6nnte nicht&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Shay sah kurz zu Claudia, die nickte. &#8222;Nat\u00fcrlich. Kein Problem.&#8220;<br \/>Er tippte auf seinen Kommunikator. &#8222;Captain an Transporterraum. Drei Personen zum Hochbeamen. Energie!&#8220;<\/p>\n<p>In einem Energieflirren verschwanden die drei und Arsinoe und Ileytis blieben allein im Garten zur\u00fcck.<\/p>\n<p># Zeit: MD 16.0740<br \/># Ort: USS Hephaistos, Quartier der CM<\/p>\n<p>Kaum in ihrem Quartier angekommen hatte sich Jetsun erst einmal ihre Kleidung vom Leib gerissen, als ob diese mit ansteckenden Bakterien verseucht w\u00e4re. Dann hatte sie lange und ausgiebig geduscht. Leider hatte das ihre Stimmung nicht verbessert.<br \/>Kurzfristig hatte sie \u00fcberlegt, in der Krankenstation anzurufen und sich krank zu melden. doch nat\u00fcrlich war ihr klar, dass sie alleine hier in ihrem Quartier, wo sie alles an Ileytis erinnerte (immerhin hatte ihre Freundin das Quartier komplett neu arrangiert) nur noch mehr ins Gr\u00fcbeln kommen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Halbwegs wieder trocken \u00f6ffnete Jetsun den breiten Kleiderschrank und starrte bitter auf die Sachen, die dort hingen. Drei Uniformen! Aber bestimmt zehn kikonische Kleider. Und dann diese dunklen Kutten von Ileytis.<br \/>Jetsun riss eines der kikonischen Kleider heraus und war versucht, dies einfach zu dereplizieren. Doch sie konnte es nicht. Diese Gew\u00e4nder waren einfach zu sch\u00f6n! Sanft h\u00e4ngte sie es wieder zur\u00fcck in den Schrank. Stattdessen nahm sie diese nachtschwarzen Kutten heraus, stapfte zum Replikator und stopfte beide Teile mit aller Gewalt hinein. Es passte so grade. Dann dr\u00fcckte sie auf den Dereplikations-Taster. Ein leises Summen und der Replikator war wieder leer.<br \/>*Rohmaterial wurde eingelagert* kam die Meldung aus dem Ger\u00e4t.<br \/>&#8222;Gut!&#8220; murmelte Jetsun. &#8222;So machen diese Drecksteile wenigstens noch einen Sinn!&#8220;<\/p>\n<p>Sie nahm sich ihre Gala-Uniform heraus. Die mit der Kira anstelle von Rock oder Hose. \u00c4hnlich wie der schottische Kilt war auch ihre Kira als integraler kultureller Bestandteil einer Uniform akzeptiert worden, jedoch nur bei der Ausgeh- oder Galauniform. Gekonnt wickelte Jetsun sich in den kn\u00f6chellangen Rock der Halb-Kira und schl\u00fcpfte dann in die Uniformbluse, als sich ihr T\u00fcrsummer meldete.<br \/>&#8222;Was?&#8220; bellte sie.<\/p>\n<p>*Crewman Hicks befindet sich vor dem Eingangsschott Ihres Quartiers und bittet um Einlass.* kam die Meldung des erstaunlich interpretationsf\u00e4higen Computers.<\/p>\n<p>Jetsun seufzte tief. Ach, egal!<br \/>&#8222;T\u00fcr \u00f6ffnen!&#8220; sagte sie und ging zur T\u00fcr.<\/p>\n<p>Ein mittelalter Crewman erster Klasse stand da mit einem ziemlich gro\u00dfen Paket in den H\u00e4nden. Wenn er durch ihren nur halb angekleideten Zustand irritiert war, so zeigte er das nicht.<br \/>&#8222;Guten Morgen, Ensign. Dies ist f\u00fcr sie.&#8220; meldete er und hielt ihr das Paket hin.<\/p>\n<p>&#8222;Was ist das?&#8220; fragte Jetsun zur\u00fcck. Sie hatte da einen Verdacht.<\/p>\n<p>&#8222;Ich wei\u00df es nicht.&#8220; erwiderte Hicks. &#8222;Es wurde eben vom Planeten hochgebeamt. Kommt also von diesen Kikonen.&#8220;<\/p>\n<p>Na klar. Genau das hatte Jetsun sich gedacht.<br \/>&#8222;Ich will es nicht. Schicken Sie es zur\u00fcck!&#8220; wies sie den Crewman an.<\/p>\n<p>&#8222;Ma&#8217;am, ich bin kein Paketbote. Ich geh\u00f6re zwar zur logistischen Abteilung, aber ich wurde neu angewiesen, Ihnen dies zu bringen. Zur\u00fcckschicken k\u00f6nnen wir das nicht. Au\u00dferdem legen wir jeden Moment ab.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Na gut. Dann behalten Sie das Paket. Vielleicht ist ja Wein darin. Machen Sie sich einen sch\u00f6nen Abend damit. Ich &#8211; will &#8211; es &#8211; nicht!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ma&#8217;am, bei allem Respekt. Das darf ich nicht.&#8220; Inzwischen klag Crewman Hicks ausgesprochen ungehalten.<\/p>\n<p>&#8222;Dann, verdammt, stellen sie das Paket hier irgendwo hin. Ich muss jetzt zum Dienst!&#8220;<br \/>Jetsun klang nicht besser. Kein bisschen.<\/p>\n<p>&#8222;Jawohl, Ma&#8217;am!&#8220; zischte Hicks, stellte das Paket extra langsam und vorsichtig ab und ging dann ohne weiteren Gru\u00df. Die CM hatte wohl ihre Tage! Bl\u00f6de Kuh!<\/p>\n<p>Jetsun war versucht, dem Paket einen heftigen tritt zu versetzen, lie\u00df das dann aber doch. Sie war ja noch barfu\u00df. Nicht, dass sie sich noch einen Zeh brach.<br \/>Das war ja sowas von klar gewesen. Arsinoe sicher. Oder Iletis. Brachen ihr das Herz und versuchten dann, sie mit Alkohol oder so zu bestechen. Verdammt! Ihr kamen schon wieder die Tr\u00e4nen. Sie war w\u00fctend&#8230; oder glaubte es wenigstens, doch in Wirklichkeit &#8211; das war ihr klar &#8211; war sie einfach nur fruchtbar entt\u00e4uscht und traurig.<\/p>\n<p>Beflissentlich ignorierte Jetsun das Paket, zog sich an, legte ihren Rachu, den zwei Meter langen safrangelben Seidenbrokatschal, um und war im Begriff ihr Quartier zu verlassen, als sie sich an ihren Orden erinnerte. Warum &#8211; verdammt &#8211; nicht. Also band sie sich noch das Drachenkreuz um den Hals, so dass die Auszeichnung exakt mittig im Kragen der Uniformjacke hing. Dann verlie\u00df sie ihr Quartier.<\/p>\n<p># Zeit: MD 16.1810<br \/># Krankenstation<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hatte Nathaly sofort gemerkt, dass etwas mit ihrer Chefin nicht in Ordnung war. Sie hatte auch so einen Verdacht, was die Ursache war, behielt das aber f\u00fcr sich. Dennoch konnte sie nicht anders, als eine Bemerkung zu machen. immerhin war es nicht unbedingt \u00fcblich, dass eine medizinische Offizierin in Galauniform zum Dienst erschien.<br \/>&#8222;Ganz oder gar nicht, hm?&#8220; meinte sie, l\u00e4chelte aber dazu.<\/p>\n<p>Jetsun, die ihre Stellvertreterin sehr mochte, sah diese fragend an. &#8222;Hm?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nun,&#8220; erkl\u00e4rte Nathaly Grace, &#8222;entweder kommst Du nur mit einem Handtuch bekleidet zum Dienst, oder aber in vollem Ornat. Normal ist langweilig, nicht wahr?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun lachte, was unglaublich befreiend wirkte. &#8222;Ja.&#8220; sagte sie. &#8222;Mir war danach.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Na dann! Auf in den Kampf!&#8220; Nathaly grinste und hielt Jetsun ihren Arztkittel hin.<\/p>\n<p># Zeit: MD 16.1400<br \/># Krankenstation (auf dem Hades-Modul)<\/p>\n<p>Vom Kampf selber bekam Jetsun nichts mit. Sie hatte schon seit Mittag Kopfschmerzen, was sicher auf ihren pers\u00f6nlichen Stress und den damit verbundenen Verspannungen zu tun hatte. Eigentlich neigte sie nicht zu Kopfweh, aber dieser hier war hartn\u00e4ckig. Daher war sie auch nicht zum Essen gegangen, was sich jetzt r\u00e4chte. Also musste ein Energieriegel reichen.<\/p>\n<p>Sie hatten kaum Arbeit. Die terti\u00e4re Hades-Sektion hatte bis zur Trennung keinen Treffer abbekommen und auch wurden keine Verletzten aus anderen Modulen \u00fcberstellt. Nur etliche Sekund\u00e4r-Verletzungen kamen hereingetrudelt. Aus Angst vor dem Kampf hatten wohl viele Leute, die mit so etwas nicht vertraut waren (vor allem viele Zivilisten), sich gesto\u00dfen, die Extremit\u00e4ten geklemmt oder in einem Fall sogar mit einem Messer tief geschnitten. Aber das waren Kleinigkeiten, die Jetsun und das Sanit\u00e4tsteam schnell abarbeiteten um die KS f\u00fcr wirklich ernste F\u00e4lle frei zu halten.<br \/>Und dann kam die Meldung, dass Hades zum erneuten Warpflug \u00fcbergegangen war und mit \u00e4u\u00dferster Kraft davon flog. Jetsun atmete tief durch. F\u00fcr sie war damit wohl die unmittelbare Gefahr eines feurigen Todes gebannt. Aber es gab so viele in den anderen beiden Modulen, die sie so gern hatte. Um die sp\u00fcrte sie weiterhin ziemlich heftige Sorge.<\/p>\n<p># Zeit: MD 16.1500<br \/># Krankenstation<\/p>\n<p>Der Kampf war vor\u00fcber. Anders als urspr\u00fcnglich geplant, hatten sich die drei Teile der Hephaistos schnell wieder getroffen und wieder vereint. So konnten alle Leute, die sich f\u00fcr den Kampf auf das Hades-Modul begeben hatten wieder zur\u00fcck auf ihre eigentlichen Stationen oder Quartiere. Und nun kamen auch viele Verletzte herein, darunter auch etliche Besatzungsmitglieder der USS Cassandra, die mit ihren Rettungskapseln aus dem All gefischt worden waren.<br \/>War der Kampf vorbei, ging die Arbeit auf der Krankenstation jetzt erst richtig los. Alle Freiwachen wurden hinzugeholt und die KS so auf 250% Personalst\u00e4rke hochgefahren. Alle Verletzten mussten aufgenommen, diagnostiziert und der schwere ihrer Verletzungen nach priorisiert behandelt werden. Jetsun merkte nicht einmal, dass die ganze Arbeit ihre bis dahin st\u00e4ndig pr\u00e4senten Kopfschmerzen verschwinden lie\u00df. Sie arbeitete hochkonzentriert weiter und merkte nicht einmal, als der Captain zusammen mit seiner Schwester eintrat bis dieser sich zu Wort meldete.<\/p>\n<p># Zeit: MD 16.1710<br \/># Quartier der CM<\/p>\n<p>Es war nat\u00fcrlich nicht aufzuhalten gewesen. Der Zeitpunkt, an dem sie entweder freiwillig die Krankenstation verlie\u00df um entweder etwas zu essen oder sich in ihr Quartier zu begeben, oder dazu gen\u00f6tigt wurde. Oder auf der KS zusammenbrach. Keine dieser Optionen war f\u00fcr Jetsun sch\u00f6n, doch die erste hatte den Vorteil, dass sie dabei wenigstens ihre W\u00fcrde behielt. Also z\u00f6gerte sie noch herum, tat notwendige Handgriffe wie das Reinigen von OP-Besteck und \u00e4hnliche Nebensachen, die eigentlich durch das Sanit\u00e4tspersonal gemacht wurden und zog sich dann erst einmal in ihren Arbeitsraum auf der KS zur\u00fcck. Doch dann seufzte sie nur. Nat\u00fcrlich war ihr klar, dass sie hier nicht ewig bleiben konnte. Es war nicht nur dumm, es war auch falsch. Also zog sie ihren Kittel aus und tat ihn in den Replikator zur Dereplikation. Dann verabschiedete sie sich von ihrem Personal. Vor allem Crewman Sylvia Prochazkova l\u00e4chelte sie sehr lieb zu. Die junge Frau hatte heute sehr gute Arbeit geleistet und damit ihren schlechten Eindruck von vor ein paar Tagen mehr als nur wettgemacht.<\/p>\n<p>Jetsun musste an das Huhn denken. Und an Sunny. Gut, dass sie ihrer Freundin noch erkl\u00e4ren konnte, dass es nicht sie war, die das Huhn in die Zelle der Bordsicherheit hatte sperren lassen. Sie selber hatte es nur aus der KS loswerden wollen. Lieutenant Ajur hatte den Befehl gegeben, das Huhn einzufangen und die junge Crewwoman, die diesen Auftrag dann durchgef\u00fchrt hatte, hatte es dann mangels besserer Ideen zur Sicherheitsabteilung gebracht.<\/p>\n<p>Ach, Sunny! Manchmal fragte sie sich, wie die junge Ingenieurin ihren Abschluss an der Akademie geschafft hatte. Sicher, als Ingenieurin war sie ein Genie. Und sie war sehr lieb und auch ausgesprochen tough. Aber mit Tieren&#8230; da fehlte es bei der jungen Trill echt am allern\u00f6tigsten. Sie m\u00fcsste doch wissen, dass H\u00fchner Eier legen ohne dass diese befruchtet sind. Und dann diese kikonische Katze. Jetsun fragte sich, ob die inzwischen schon krank war. Welcher Wahnsinnige hatte der Ingenieurin dieses Tier nur geschenkt. Jetsun hatte sich schlau gemacht. Die Kornagata, also die kikonische Einhornkatze war eine J\u00e4gerin, die vor allem in den tiefen Savannenebenen Thyenes heimisch waren. Dort war es warm, weitl\u00e4ufig und vor allem gab es dort die eher flachen, lichten B\u00e4ume, auf die diese Tiere gern kletterten um sich auszuruhen und dabei den \u00dcberblick behielten. Vor allem aber war die Sauerstoffkonzentration in diesen Savannen selbst f\u00fcr Thyenische Verh\u00e4ltnisse hoch.<br \/>Hier, an Bord der Hephaistos dagegen war die Durchschnittstemperatur fast 15 Grad niedriger als in den Savannen. Es war deutlich dunkler hier und vor allem war der Sauerstoffgehalt der Atemluft sehr viel niedriger. Jetsun nahm sich vor, Sunny einmal zu besuchen und dabei unauff\u00e4llig die Katze zu untersuchen. Nicht, dass das arme Tier hier noch starb. Wohl d\u00fcrfte sie sich hier jedenfalls so ziemlich gar nicht f\u00fchlen. Ein normalerweise freilaufender J\u00e4her in einer Kabine auf einem Raumschiff! Auch wenn diese spezielle Einhornkatze sicherlich eher von einem Z\u00fcchter stammte, so war sie immer noch ein Tier. Ein Tier mit vielen Instinkten. Und geh\u00f6rte eigentlich nicht in eine Enge, dunkle, k\u00fchle Kabine gesperrt.<\/p>\n<p>Mit diesen Gedanken betrat Jetsun ihre Kabine und entdeckte nat\u00fcrlich sofort das Paket, welches immer noch mitten im Zimmer stand. Jetsun seufzte. inzwischen war ihr Zorn verraucht und einer eher unterschwelligen Trauer gewichen, die sich immer wieder mal an die Oberfl\u00e4che dr\u00e4ngte. So, wie jetzt. Jetsun schniefte und wischte sich \u00fcber Gesicht. Dann zog sie die Uniformjacke aus, l\u00f6ste den Orden und legte beides auf die Couch, ehe sie sich hinsetzte und das Paket musterte.<\/p>\n<p>Es gab keinen offensichtlichen Absender. Also \u00f6ffnete sie es und fand darin ein weiteres Paket &#8211; diese h\u00fcbsch verpackt &#8211; und eine Karte, die sie zuerst las. Es war eine h\u00fcbsche Karte mit einem schwachen verschlungenen Muster als Hintergrund, welches Jetsun aber nicht einordnen konnte. Sie w\u00fcrde vielleicht sp\u00e4ter einmal danach forschen. Auf der Vorderseite der Karte stand nur ihr Name, fein in Tinte geschrieben. Auf der R\u00fcckseite, in kikonischen Schriftzeichen (wohl) Arsinoes Name und daneben der von Ileytis in f\u00f6derierter Schrift. Liduuri w\u00fcrde sie jedenfalls nicht entziffern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>auf der Karte war auch ein kleines Tastenfeld, welches Jetsun dann antippte. Daraufhin h\u00f6rte sie Ileytis&#8216; Stimme:<br \/>&#8222;Liebste Jetsun. Ich schreibe dies nicht, weil weder Arsinoe noch ich die f\u00f6derierten Schriftzeichen besonders gut beherrschen. Ich ben\u00f6tige dazu immer noch mal Unterst\u00fctzung durch die Technik. Dieses kleine Geschenk an Dich ist von uns beiden. Eigentlich zwei Geschenke, je eines von mir und eines von ihr. Ich gestehe auch, dass es Arsinoes Idee war, Dir dies zu schenken. Sie ist eine sehr einf\u00fchlsame Kikonin und wei\u00df wirklich sehr gut, was Du wohl im Augenblick brauchen wirst. Ich hoffe es jedenfalls. Ich vermisse Dich jetzt schon, und auch wenn ich wei\u00df, dass ich rein verstandesgem\u00e4\u00df die richtige Entscheidung f\u00fcr mich getroffen habe, so frage ich mich doch, ob ich hier nicht zu egoistisch gehandelt habe. Aber jetzt ist es zu sp\u00e4t und ich hoffe dennoch weiterhin, dass sich alles langfristig gesehen zum Guten wenden wird. Ich liebe Dich, wo immer wir beide auch sind.<br \/>Ileytis&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun hechelte fast, so tief seufzte sie. Doch ohne ihr viel Zeit zu lassen, folgte dann Arsinoes hellere Stimme. Sie sprach ebenfalls F\u00f6derationsstandard, sehr stark akzentuiert:<br \/>&#8222;Jetsun! Auch und verbindet viel. Sehr viel. Ich bin auch betr\u00fcbt, dass Du nicht mehr hier bist. Aber das ist Plicht. So muss es sein. Ich freue aber Dich bald wiedersehen. Bleib immer gesund.<br \/>Ich hab Dich lieb.<br \/>Arsinoe&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun sprang auf und lief ins Bad, wo sie den Kopf ins Waschbecken hielt und sich kaltes Wasser ins Gesicht spritzte. Warum machten die das? Dadurch wurde es nicht besser. Wunden mussten doch verheilen. Aber nat\u00fcrlich freute sie sich unendlich, dass sie nach wie vor geliebt wurde. Und sie w\u00fcrde das Geschenk auch dankbar annehmen. Sie sch\u00e4mte sich jetzt schon, dass sie heute fr\u00fch so furchtbar \u00fcber die beiden gedacht hatte und war heilfroh, dass Crewman Hicks das Paket nicht wieder mitgenommen hatte. Sie nahm sich auch vor, sich bei dem Mann zu entschuldigen. Sie hatte sich ja furchtbar aufgef\u00fchrt! Himmel!<\/p>\n<p>Jetsun trocknete sich das Gesicht ab und ging dann zur\u00fcck zu dem Paket. Und nahm das innere Paket aus der \u00e4u\u00dferen Verpackung heraus. Dann \u00f6ffnete sie es vorsichtig.<\/p>\n<p>Es enthielt ein technisches Ger\u00e4t. Im Grunde war das ein hohler Kasten mit rund einem Meter mal 70cm mal 70cm Kantenl\u00e4nge. Ziemlich gro\u00df. Die Wandst\u00e4rke betrug etwa 8cm. Und er hatte eine Klappe an einer der kurzen Seiten, die sich leicht \u00f6ffnen lie\u00df. Dazu ein Touchpanel, welches aber deaktiviert war. In dem Kasten war ein Beschreibungsheftchen, nat\u00fcrlich auf Dako. Au\u00dferdem waren in dem Kasten noch ein weiterer Kasten in einer Verpackung in etwa von der Gr\u00f6\u00dfe eines gro\u00dfen Schuhkartons und ein etwa 80 mal 60 cm flacher Karton. Sonderbar!<\/p>\n<p>Jetsun packte alles aus. In dem &#8218;Schuhkarton&#8216; war ein weiteres technisches Ger\u00e4t was ein wenig an einen antiken Overhead-Projektor erinnerte. In dem Flachen Ger\u00e4t war so etwas wie ein HiTech Backblech. Jetsun wurde immer verwirrter. Dann nahm sie die jeweiligen Beschreibungen und setzte sich damit an ihren Schreib- und Arbeitstisch.<br \/>&#8222;Computer!&#8220;<\/p>\n<p>*piep*<\/p>\n<p>&#8222;Computer, scanne diese Brosch\u00fcren und fertige eine \u00dcbersetzung an.<br \/>Ausf\u00fchrung!&#8220;<\/p>\n<p>*Verstanden. Bitte Bl\u00e4ttern Sie die entsprechenden Schriftst\u00fccke durch, damit sie gescannt werden k\u00f6nnen.*<\/p>\n<p>Jetsun tat wie gehei\u00dfen. Das ging schnell und erstaunlich einfach. Kurz darauf erschien auf ihrem Bildschirm die \u00dcbersetzung aus dem Dako. Und dann staunte die Buthanerin.<\/p>\n<p>Zuerst der Schuhkarton. Der vermeintliche Overhead-Projektor war in Wirklichkeit eine transportable Stasis-Einheit, in der verderbliche Objekte wie in einem Transporterpuffer gescannt, also derepliziert werden k\u00f6nnen um so \u00fcber lange Zeit gut gehalten werden zu k\u00f6nnen. Auf Knopfdruck konnten diese Objekte dann wieder repliziert werden. Also wie eine Transportereinheit. Oha.<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Kasten war eine sogenannte Holobox. Also ein kleines Holodeck f\u00fcr Tiere, damit sich \u00fcberall heimisch f\u00fchlen k\u00f6nnen. Eine Tragbare Spielwiese f\u00fcr Tiere! Jetzt war Jetsun beeindruckt.<\/p>\n<p>Nun, und das Backblech war in Wirklichkeit eine Art Hi-Tech-Katzentoilette, die Exkremente und andere Abf\u00e4lle automatisch filtert und derepliziert.<\/p>\n<p>Jetzt war Jetsun neugierig. Sie aktivierte die mobile Stasis-Einheit, die ihren Ladezustand auf 100% und den Zustand von insgesamt drei Objekten auf &#8218;perfekt&#8216; deklarierte. Anhand der \u00fcbersetzten Beschreibung aktivierte Jetsun die Materialisation und zun\u00e4chst erschien eine weitere Brosch\u00fcre, die Jetsun kurz anschaute. Aus dem kikonische Text konnte sie wieder nichts entnehmen, doch das lie\u00df sich ja problemlos \u00fcbersetzen. Dann aber wurden nacheinander zwei kleine Tierchen materialisiert.<\/p>\n<p>Sie waren jeweils etwa 40 cm lang. Plus einen etwa 20cm langen pl\u00fcschigen Schwanz. Beide waren dunkel-orange-gef\u00e4rbt mit noch etwas dunkleren Tupfen. Sie hatten kleine dreieckige Ohren, eine kurze Schnauze mit Tasthaaren daran. Und das Fell war unglaublich weich. Jetsun war sofort verliebt.<\/p>\n<p>Die Tiere nicht! Wie der Blitz waren sie unter dem Bett verschwunden und fauchten, wenn auch unglaublich niedlich. Jetsun l\u00e4chelte und lie\u00df sie erst einmal in Ruhe. Stattdessen lie\u00df sie das letzte Handb\u00fcchlein vom Computer \u00fcbersetzen.<\/p>\n<p>Bei den Tierchen handelte es sich um sogenannte domestizierte &#8218;Oreiskiouros&#8216;. Ein kikonischer Begriff, der am ehesten mit Bergh\u00f6rnchen \u00fcbersetzt werden konnte. Tierchen, die vor allem in Bergregionen oberhalb von 3000 Metern lebten und daher mit der eher k\u00fchlen und geringen Atmosph\u00e4re zurechtkamen. Anders als der Name es vermuten lie\u00df, waren diese Tiere Allesfresser und lebten auch von der Jagd. Zu Jetsuns Erleichterung war in dem Datenspeicher der Stasis-einheit auch Futter gespeichert, jedoch nur eine Packung. Sie musste das unbedingt im Replikator scannen um weitere Vorr\u00e4te zu bekommen. Ebenfalls sollte sie die technische Abteilung ansprechen, damit die ihr ein Ladekabel f\u00fcr die Ger\u00e4te bauen konnten. Der Akku w\u00fcrde sicher nicht ewig halten.<\/p>\n<p>Den Rest des Abends verbrachte Jetsun jedenfalls auf dem Bauch liegend und mit den erstaunlich rasch zutraulich werdenden H\u00f6rnchen.<\/p>\n<p># Zeit: MD 17.1400<br \/># Besprechungsraum des Captain<\/p>\n<p>*Bliep* machte es. Captain Shay Ruthven schaute auf. Gerade hatte er die Schadensmeldungen studiert, die der Kampf mit den Klingonen verursacht hatte. Keine sch\u00f6ne Aufgabe, aber deutlich angenehmer als die Beileidschreiben f\u00fcr die Toten, die zu schreiben gewesen w\u00e4ren, h\u00e4tte es denn welche gegeben. Nun, jedenfalls unter der Crew der Hephaistos hatte es keine zu beklagen gegeben. Leider war die der Cassandra nicht ganz so gl\u00fccklich gewesen. Es hatte aber, dank der guten Planung durch die Schiffsf\u00fchrung nur 5 Todesopfer gegeben. Sogar die Br\u00fcckencrew hatte \u00fcberlebt, da der Tansporter des Schiffes in allerletzter Sekunde automatisch (und entsprechend vorprogrammiert) diese direkt in eine zuvor ausgeschleuste leere Rettungskapsel gebeamt hatte. Die Toten waren tats\u00e4chlich in der technischen Abteilung gefallen, als ein Wikungstreffer das Sicherheitskraftfeld hatte zusammenbrechen lassen.<\/p>\n<p>&#8222;Ja, bitte!&#8220; rief der Captain und herein trat seine Chief Medical Offizierin.<br \/>Shay musterte diese. Sie sah deutlich besser aus. Kurz \u00fcberlegte er, dann begr\u00fc\u00dfte er sie:<br \/>&#8222;Ensign Jetsun Pema. Sie sehen deutlich besser aus. Wie geht es Ihnen heute?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Danke, Captain.&#8220; erwiderte Jetsun. Sie trug ihre normale Uniform. Ohne Kira und ohne den Orden, jedoch die &#8218;R\u00f6ckchen&#8216;-Variante und nat\u00fcrlich mit dem Rachu um die Schultern.<br \/>&#8222;Ich komme, um mich zu entschuldigen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Entschuldigen? Wof\u00fcr? Sie haben hervorragende Arbeit geleistet gestern. Ich bin sehr stolz auf Sie.&#8220;<br \/>Shay wollte das sagen. Nat\u00fcrlich war auf jeden seiner Besatzungsmitglieder stolz. Sie alle hatte eine bewundernswerte Leistung vollbracht. Jeder auf seinem Gebiet. Seiner Ansicht nach w\u00e4ren da einige Bef\u00f6rderungen angemessen. Entsprechende Vorschl\u00e4ge hatte er schon zusammengestellt. Aber bevor nicht die Best\u00e4tigung durch das Flottenkommando da war, wollte er dar\u00fcber nat\u00fcrlich nichts sagen.<\/p>\n<p>Jetsun l\u00e4chelte. Das tat wohl.<br \/>&#8222;Nein, Captain. Aber danke. Ich meinte gestern fr\u00fch. Auf Thyene. Ich habe mich da furchtbar verhalten. Ich wei\u00df auch nicht, was mit mir los war. Ich habe&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;&#8230;Sie haben einen bitteren Verlust erlitten. Sogar zwei. Und Verluste beweint man. Das muss Ihnen nicht leidtun. Gewiss nicht. Glauben Sie mir, ich verstehe das. Aber nat\u00fcrlich bin ich froh, dass es Ihnen nun augenscheinlich wieder besser geht.<br \/>M\u00f6chten Sie vielleicht noch mit dem Counsellor dar\u00fcber reden? ich bin sicher, dass Mr. della Scala&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nein, Sir. Mit Verlaub, danke, aber nein. Unter keinen Umst\u00e4nden.&#8220;<\/p>\n<p>Das klang ausgesprochen heftig. Shay war \u00fcberrascht \u00fcber die Heftigkeit ihrer Reaktion. Dabei bemerkte er nicht einmal, dass die CM ihn, den Captain, in seinem Satz unterbrochen hatte.<br \/>&#8222;Darf ich fragen, Ensign, weshalb sie das ablehnen?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun atmete tief durch. &#8222;Der Counsellor und ich&#8230; wir kommen nicht besonders gut miteinander aus, Sir. Besser gesagt, er kann mich auf den Tod nicht ausstehen, Sir.&#8220;<\/p>\n<p>Das erschien Shay nun sehr gewagt. Abgesehen von Claudia&#8230; naja, und Botschafter Jared noch&#8230; gab es eigentlich kaum jemanden, der mit Ettore nicht gut auskam. Sie beide verband sogar eine gewisse Freundschaft. Aber doch, Ettore konnte manchmal auch direkt sein und den Finger auf die Wunde legen. Und seine Art zu diskutieren k\u00f6nnten manche Leute wohlm\u00f6glich auch als Spitzfindig betrachten. Hmm.<br \/>Dann fiel ihm ein, dass Jetsun ja viele lange Stunden mit Botschafter Jared zusammen gearbeitet und verbracht hatte. Wohlm\u00f6glich hatte der Botschafter, der ja wirklich kein Freund Ettores war, die Bhutanerin dahingehend beeinflusst. M\u00f6glich w\u00e4re das. Es w\u00e4re interessant, dazu mehr zu erfahren.<\/p>\n<p>&#8222;Setzen Sie sich doch, Ensign. Und dann erz\u00e4hlen Sie mir doch einmal, wie sie darauf kommen, dass Counsellor della Scala eine Abneigung gegen Sie hegt.&#8220; bot er der Buthanerin Platz an.<\/p>\n<p>&#8222;\u00c4hm&#8230; Sir, mir ist es nicht angenehm, jetzt schmutzige W\u00e4sche zu waschen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Sie haben damit angefangen. Nun m\u00fcssen Sie da auch durch.&#8220; erwiderte Shay, wenn auch mit einem gewissen L\u00e4cheln auf dem Gesicht. &#8222;Stellen Sie sich vor, ich w\u00e4re jetzt Ihr Counsellor.&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun seufzte tief. Das hatte sie ja wieder hervorragend hingekriegt. Wieso konnte sie nicht einfach mal ihre Klappe halten?<br \/>&#8222;Ich&#8230; \u00e4hm&#8230; Es begann schon ganz zu Beginn meiner Dienstzeit hier an Bord. Als ich mit Botschafter Jared an Bord kam. Der Counsellor hat uns begr\u00fc\u00dft. Dann habe ich ihn um eine Besprechung gebeten. Ich hatte den Auftrag, einmal die Woche eine entsprechende Sitzung durchzuf\u00fchren. Er hat mich&#8230; abgewimmelt. Wir hatten dann, theoretisch zumindest, einen weiteren Termin eine Woche sp\u00e4ter. Ich wei\u00df nicht, ob mich der Counsellor nicht ernst genommen hatte. Aber ich hatte ihn gebeten, einen m\u00f6glichst zeitnahen Termin zu machen. Mir w\u00e4re es am liebsten gewesen, noch diesen Tag. Aber er wollte nicht.&#8220;<br \/>Jetsun seufzte. &#8222;Vielleicht habe ich ihn \u00fcberfordert, doch mein Eindruck war, dass er mich nicht mochte. Die&#8230; Angelegenheiten an Bord verhinderten dann, dass ich den Termin, den mir der Counsellor gegeben hatte, wahrnehmen konnte. Vielleicht erinnern Sie sich noch. Es war der Tag, an dem Sie zu mir kamen um ihre Halswirbels\u00e4ule zu behandeln. Commander della Scala hat mich danach nie mehr angesprochen. Ich&#8230; zugegebenerma\u00dfen auch nicht.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wenn das der einzige Grund ist, Ensign, finde ich es etwas vermessen von &#8217;nicht ausstehen k\u00f6nnen&#8216; zu sprechen.&#8220; merkte Shay an.<\/p>\n<p>&#8222;Ist es nicht. Aber ich m\u00f6chte wirklich nicht alles aufz\u00e4hlen. Nur&#8230; auch andere empfinden das so. Arsinoe&#8230; also die Prinkipaxillis  war entsetzt, wie er gegen\u00fcber ihrem Volk eingestellt war und Ileytis&#8230; von Las&#8217;Tor wurde von ihm, aber vor allem von seiner Frau ausgesprochen herablassend behandelt. Weil sie nicht genug \u00fcber einheimische Pflanzen wusste. Wo sie doch aus einer ganz anderen Galaxis kam. Sir, dabei ging es nicht um Intelligenz oder Lernf\u00e4higkeit, sondern um Wissen. Etwas, was man sich aneignen kann und muss, aber nicht&#8230;&#8220; sie stoppte, als der Captain die Hand hob. Und schluckte schwer. Sie hatte sich in Rage geredet. Und lie\u00df den Kopf h\u00e4ngen.<br \/>&#8222;Entschuldigung, Sir.&#8220;<\/p>\n<p>Shay seufzte nun seinerseits. Und \u00fcberlegte, wie er das ganze jetzt einordnen sollte. Dass zwischen Ettore und dieser jungen Frau Dissonanzen existierten war deutlich zu erkennen. Das war nat\u00fcrlich nicht gut und musste so bald als m\u00f6glich ausger\u00e4umt werden. Am besten bei einem moderierten Gespr\u00e4ch. Er \u00fcberlegte nur, wer da der Moderator sein sollte.<br \/>Aber die Vorw\u00fcrfe, die die Ensign erhob waren nicht einfach nur beiseite zu wischen. Diese Terminsache, das konnte einfach nur ein Engpass sein. Dennoch h\u00e4tte er sich gew\u00fcnscht, wenn Ettore diese junge Ensign angesprochen h\u00e4tte. Immerhin wusste er ja, dass sie w\u00f6chentliche Besprechung zu absolvieren hatte. Und was Ettores Antipathie gegen die Kikonen anging, nun, das hatte er selber ebenfalls schon zu h\u00f6ren bekommen. Da sollte er vielleicht mit ihm noch einmal reden. Ihm gegen\u00fcber konnte der Counsellor so etwas ja mal erw\u00e4hnen. Aber anderen gegen\u00fcber, vor allem der jungen Prinkipaxillis selber gegen\u00fcber war das wirklich nicht besonders sinnvoll. Auch wenn er aufgrund der dramatischen Umst\u00e4nde da nachvollziehen konnte, weshalb das so geschehen war. Und Melody? Er kannte und sch\u00e4tzte die junge Frau. Und konnte sich gut vorstellen, wie sie auf fremde H\u00e4nde in ihrem Miniosum reagierte. Den Schuh zog er sich selber an. Es war nicht besonders schlau gewesen, die Liduuri dort unterzubringen zu versuchen.<br \/>Dumm war die Summe der im Einzelnen eher harmlosen Vorf\u00e4lle, die sich in Jetsuns Kopf nun zu einem explosiven Gemisch summiert hatten.<br \/>&#8222;Schon gut, Ensign. Ich hatte Sie ja gefragt. Ich denke aber, dass es zwar grunds\u00e4tzlich gut ist, so etwas einmal loszuwerden, dass ich aber m\u00f6glicherweise doch nicht die richtige Zieladresse bin.<br \/>Ich schlage daher vor, nein, ich fordere Sie hiermit offiziell auf, sich entweder an Dr. Renal zu wenden um mit ihr dieses Thema zu besprechen. oder nein, warten Sie. Das machen wir ganz anders.&#8220;<\/p>\n<p>Shay \u00fcberlegte kurz und Jetsun begann ein wenig zu schwitzen. Dabei hatte doch sie gro\u00dfes Vertrauen in den Captain. Dennoch war das gerade ein \u00fcbles Thema.<\/p>\n<p>&#8222;Wir machen das so: Sie und ich und Commander della Scala werden uns zu dritt einmal zusammen setzen. Dabei werden wir dieses Thema besprechen. Ich bitte Sie, dabei ganz offen zu sein und auch ihre Vermutungen zu \u00e4u\u00dfern. Achten Sie aber dabei darauf, nicht unbotm\u00e4\u00dfig zu werden. Ich werde nur die Rolle des Moderators einnehmen. Das vor allem, da der Counsellor ja einen hohen Dienstgrad f\u00fchrt und ich mich als gemeinsamer Dienstvorgesetzter besser in der Rolle des Moderators sehe als ein rangm\u00e4\u00dfig untergebener. Verstehen Sie?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja, Sir!&#8220; erwiderte Jetsun, nun doch etwas staunend. Was f\u00fcr ein Captain!<\/p>\n<p>&#8222;Gut. In Abh\u00e4ngigkeit des Ergebnisses dieses Gespr\u00e4ches werden Sie dann entweder wieder ihre Sitzungen mit Counsellor della Scala aufnehmen. Oder ersatzweise mit Dr. Renal. Schlimmstenfalls werden Sie Besprechungen auf der Station DS-K7 haben. Aber das denke ich, wird nicht erforderlich sein.&#8220;<br \/>Shay atmete nun selber tief durch.<\/p>\n<p>&#8222;Ensign, Sie sind Abteilungsleiterin hier an Bord. Eine, wenn man so will, Stabsoffizierin der Hephaistos. Ich habe bislang feststellen k\u00f6nnen, dass Sie auch in Stresssituationen durchweg ausgezeichnet agiert haben. Manchmal haben Sie sich sogar \u00fcbernommen um Ihre Pflichten zu erf\u00fcllen.<br \/>Ich w\u00fcnsche mir daher, dass Sie sich nun, wo es wieder etwas ruhiger werden wird, auch bem\u00fchen, diese, sagen wir, internen St\u00f6rungen in den Griff zu bekommen.<br \/>Einverstanden?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun schluckte. Dann nickte sie deutlich.<br \/>&#8222;Ja, Sir. Selbstverst\u00e4ndlich.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nein, selbstverst\u00e4ndlich ist das nicht.<br \/>Bem\u00fchen Sie sich einfach. Sie sind eine Gute. Ich m\u00f6chte, dass das so bleibt.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Danke, Sir.&#8220;<\/p>\n<p>&lt;NRPG: Ball an Shay, falls er noch etwas loswerden will&gt;<\/p>\n<p>&#8222;Sch\u00f6n.<br \/>Wenn Sie sonst noch etwas auf dem Herzen haben, w\u00fcrde ich Sie bitten, das vielleicht zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt mit mir zu besprechen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja, Sir. Ich meine, nein Sir. Ich habe jetzt nichts Dringendes mehr.&#8220;<br \/>Die Sache mit den H\u00f6rnchen, nun, das hatte gewiss Zeit.<\/p>\n<p>&#8222;Sehr sch\u00f6n.<br \/>Ensign.&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun erhob sich, gr\u00fc\u00dfte kurz und ging.<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM&gt;<\/p>\n<p># Zeit: MD 15.2320<br \/># Ort: Thyene, Garten von Arsinoes Palastteil<\/p>\n<p>Jetsun ist entsetzt \u00fcber den &#8218;Verrat&#8216; ihrer Freundin. Die hatte die Schiffsf\u00fchrung der Hephaistos \u00fcber ihren Verbleib auf Thyene unterrichtet bevor sie \u00fcberhaupt mit ihr dar\u00fcber geredet hatte.<br \/>Ileytis nutzt daraufhin ihre Psionische F\u00e4higkeit um Jetsun wieder zu beruhigen.<\/p>\n<p># Zeit: MD 16.0610<br \/># Ort: Thyene, Arsinoes Garten<\/p>\n<p>Captain Ruthven und Ileytis unterhalten sich w\u00e4hrend eines kurzen Spaziergangs in Arsinoes Palastgarten. Dabei versucht Ileytis dem Captain ihre Beweggr\u00fcnde zu erl\u00e4utern.<br \/>Zu aller \u00dcberraschung will Jetsun dann gleich mit dem Captain und der Commodore zur\u00fcck aufs Schiff.<\/p>\n<p># Zeit: MD 16.0740<br \/># Ort: USS Hephaistos, Quartier der CM<\/p>\n<p>Jetsun bekommt ein Paket. Sie will es aber nicht haben und lehnt den Empfang ab. Dabei macht sie dem armen Crewman, der das Paket \u00fcberbringt eine kleine Szene. Zuletzt nimmt sie es dann aber doch an.<\/p>\n<p># Zeit: MD 16.1810<br \/># Krankenstation<\/p>\n<p>In Galauniform erscheint Jetsun zum Dienst. Ihre Stellvertreterin zieht sie damit auf. Doch beide \u00c4rztinnen m\u00f6gen sich und daher kommt das Gefrotzel bei Jetsun auch gut an.<\/p>\n<p># Zeit: MD 16.1400<br \/># Krankenstation (auf dem Hades-Modul)<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Kampfes wurde das Hades-Modul abgetrennt und dann zur Flucht geschickt.<br \/>Die Krankenstation hat daher zum gl\u00fcck kaum zu tun.<\/p>\n<p># Zeit: MD 16.1500<br \/># Krankenstation<\/p>\n<p>Nach Ende der Kampfhandlungen vereinigen sich alle drei Module der Hephaistos wieder.<br \/>Captain Ruthven kann so seine Frau begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p># Zeit: MD 16.1710<br \/># Quartier der CM<\/p>\n<p>Jetsun \u00f6ffnet ihr Paket, dass sich als Geschenk von Arsinoe und ileytis entpuppt.<br \/>Sie stellt voll entz\u00fccken fest, dass es zwei kleine sogenannte Bergh\u00f6rnchen enth\u00e4lt. Zusammen mit einer kompletten Ausstattung, sie auch artgerecht zu halten.<\/p>\n<p># Zeit: MD 17.1400<br \/># Besprechungsraum des Captain<\/p>\n<p>Jetsun kommt zum Captain um sich f\u00fcr ihr peinliches Verhalten am Morgen des Vortages zu entschuldigen. Dabei kommt es zu einer Aussprache mit dem Captain in dessen Verlauf sie sich \u00fcber Counsellor della Scala beschwert.<br \/>Der Captain bietet ihr daraufhin an, bei einem kl\u00e4renden Gespr\u00e4ch mit dem dem Counsellor zu vermitteln.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>submitted by<br \/>Isabelle<br \/>a.k.a.<br \/>Ens. Jetsun Pema<br \/>(i)CM USS Hephaistos<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo! ich muss mich auch entschuldigen. Ich schreibe sehr gern hier aber ich tue mich wohl doch noch etwas schwer, dabei andere SCs mit einzubeziehen. Ich habe es hier am Ende wenigstens mit dem Captain versucht. Ich bem\u00fche mich, das zuk\u00fcnftig noch mehr zu tun. @Kim: Bitte entschuldige, dass Jetsun hier auf Ettore &#8217;schie\u00dft&#8216;. Verstehe&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/es-geht-aufwaerts\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Es geht aufw\u00e4rts&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-5934","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5934","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5934"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5934\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5934"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5934"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5934"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}