{"id":5954,"date":"2020-11-08T21:45:36","date_gmt":"2020-11-08T20:45:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/veraenderungen\/"},"modified":"2020-11-08T21:45:36","modified_gmt":"2020-11-08T20:45:36","slug":"veraenderungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/veraenderungen\/","title":{"rendered":"Ver\u00e4nderungen"},"content":{"rendered":"<div>&lt;RPG&gt;<br \/># Zeit: MD 15.0800<br \/># Ort: Quartier Trish und Fabi<\/p>\n<p>&lt;quote&gt;<br \/>Wie aus dem Nichts stand nun auf einmal Trish vor ihm, sie balancierte<br \/>ein Tablett, mit adrett angerichteten K\u00f6stlichkeiten, \u201eIch freue mich<br \/>sehr \u00fcber einen neuen Mitbewohner\u201c, ihre Worte wurden von einem Strahlen<br \/>begleitet, das den Raum zu erhellen schien. Erst nach einem kurzen<br \/>Augenblick konnte der Franzose seinen Blick von dem Tablett nehmen und<br \/>seinem Gegen\u00fcber in die Augen blicken. Ein kurzer Streifzug seiner Augen<br \/>\u00fcber den K\u00f6rper hatten ihm n\u00e4mlich im Sekundenbruchteil verboten<br \/>woanders hinzublicken, sein Gehirn suchte krampfhaft nach ethischen<br \/>Informationen, wie es nun reagieren sollte, denn au\u00dfer Unterw\u00e4sche und<br \/>eine Kochsch\u00fcrze trug die junge Frau nichts am Leib.<\/p>\n<p>Fabi konnte ja nicht ahnen, dass der Replikator gerade die gesamte<br \/>Garderobe der jungen Frau zerlegt hatte. Trish hatte beschlossen, auch<br \/>dank ihrer offenen Erziehung, sich von dieser Fehlfunktion nicht den<br \/>Erstkontakt mit ihrem neuen Mitbewohner versauen zu lassen.<br \/>&lt;\/quote&gt;<\/p>\n<p>&#8222;Sacre Bleu! Erm&#8230;&#8220; Fabi\u00e8n schluckte schwer. Seine Augen zuckten hin<br \/>und her bei dem verzweifelten Versuch, nicht&#8230; nicht! *dahin* zu<br \/>schauen. Was war mit der T\u00fcr, durchfuhr es ihn. Ein nerv\u00f6ser Blick nach<br \/>hinten zeigte, dass diese sich zumindest ordnungsgem\u00e4\u00df hinter ihm<br \/>geschlossen hatte.<\/p>\n<p>Puh. Er f\u00fchlte sich ein klein wenig erleichtert, dass niemand ihn in<br \/>dieser Situation erwischen w\u00fcrde. Das w\u00e4re ein Albtraum, gerade nach der<br \/>Sache mit der CM konnte er sich noch so ein Ding keinesfalls leisten.<\/p>\n<p>Andererseits wurde ihm nun bewusst, dass er mit dieser scharf&#8230;, dieser<br \/>halbn&#8230;, ahem!, dieser rothaarigen Dame ganz allein hier drin war.<br \/>Warum um alles in der Welt war sie so bekleidet &#8211; also, so wenig<br \/>bekleidet..!?<\/p>\n<p>&#8222;Alles OK mit Ihnen?&#8220; fragte Trish vorsichtig. Es war nicht zu<br \/>\u00fcbersehen, dass LaGroille sich unwohl f\u00fchlte. Sein Gesicht hatte in etwa<br \/>die Farbe einer Tomate angenommen.<\/p>\n<p>&#8222;\u00e4h ja, alles in Ordnung Ma&#8217;am&#8220;, erwiderte er. \/\/ Laufen sie \u00f6fter ohne<br \/>Kleidung rum?\/\/, wollte er fortfahren. Aber auf dem Weg vom<br \/>Sprachzentrum zum Mund verwandelte sich der Satz seltsamerweise in die<br \/>Worte: &#8222;\u00e4h&#8230; die Mini-Quiches riechen wirklich super&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Geheimrezept von meiner Gro\u00dfmutter&#8220;, l\u00e4chelte Trish. Die lebenslustige<br \/>Frau hatte l\u00e4ngst erraten, mit welchem Problem ihr Gegen\u00fcber k\u00e4mpfte,<br \/>und hatte M\u00fche, nicht zu breit zu grinsen. Einen kecken H\u00fcftschwung<br \/>konnte sie sich aber nicht verkneifen, als sie das Tablett zu dem<br \/>kleinen Esstisch trug, der vor der Kochnische in den Raum hineinragte.<\/p>\n<p>Fabi\u00e8n beschloss beim Thema Essen zu bleiben. Das war sicheres Gel\u00e4nde.<br \/>Er schnupperte ein wenig. &#8222;Thymian und Knoblauch, richtig? und hm..<br \/>haben Sie da Pecorino drin?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Gute Nase, aber leicht daneben&#8220;, sagte Trish. &#8222;Feta w\u00e4re richtig<br \/>gewesen. Aber bitte, ich bin Trish. Duzen wir uns doch.&#8220; Sie streckte<br \/>ihm die Hand hin, was er aber \u00fcbersah, weil er immer noch mit aller<br \/>Konzentration die er aufbrachte woanders hin schaute.<\/p>\n<p>&#8222;Trish? Trish Greene?&#8220; fragte er statt dessen.<\/p>\n<p>&#8222;Ja wieso?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Sie sind die Kikoneng\u00f6ttin!&#8220; \/\/ Kein Wunder bei der Figur \/\/, gerade<br \/>noch konnte er verhindern dass er das laut sagte. Er hatte sie schon<br \/>wieder angeschaut! auweia!<\/p>\n<p>&#8222;Ja&#8230; das auch&#8220;, wiegelte Trish ab. &#8222;F\u00fcr Sie&#8230;, f\u00fcr Dich einfach<br \/>Trish, okay? Fabi\u00e8n, richtig?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja genau Fabi\u00e8n LaGroille. Aus Lyon. Hmmm!!!&#8220;, Fabi hatte sich eine der<br \/>Mini-Quiches genommen und abgebissen. &#8222;Tr\u00e8s splendide! Ich glaube wir<br \/>werden uns pr\u00e4chtig verstehen.&#8220;<\/p>\n<p>Trish nahm erleichtert und nach wie vor belustigt zur Kenntnis, dass<br \/>Fabi\u00e8ns Gesichtsfarbe allm\u00e4hlich wieder heller wurde. &#8222;Die links sind<br \/>mit Champignons. Rechts nur mit Tomate, daf\u00fcr mehr K\u00e4se. Ich war nicht<br \/>sicher ob Sie Pilze m\u00f6gen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Oh keine Sorge, mir k\u00f6nnen Sie alles vorsetzen. Erm, zumindest solange<br \/>es in Frankreich \u00fcblich ist&#8220;, schr\u00e4nkte er ein. &#8222;Zu schade, dass mein<br \/>Weinkeller auf der Humboldt zur\u00fcckgeblieben ist. Ein leichter Roter<br \/>w\u00fcrde perfekt passen.&#8220;<\/p>\n<p>Trish lie\u00df sich auf dem Hocker gegen\u00fcber nieder und nahm sich auch eins<br \/>der Quiches. &#8222;Tut mir leid, mit Wein kann ich leider nicht dienen.&#8220;<\/p>\n<p>Sie biss gen\u00fc\u00dflich in das Backwerk. Dabei bemerkte sie, dass der<br \/>Franzose sich immer noch genierte und \u00fcberall hin schaute, nur nicht zu ihr.<\/p>\n<p>&#8222;Guck halt&#8220;, meinte sie unverbl\u00fcmt (die Worte kamen mit vollem Mund<br \/>etwas undeutlich heraus). &#8222;Es wird bestimmt nichts abfallen davon.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ma&#8217;am, \u00e4h, Trish, \u00e4h.., also warum bist du, \u00e4h&#8230; &#8220; stotterte Fabi<br \/>unbeholfen.<\/p>\n<p>&#8222;Der Replikator hat meine Garderobe gefressen&#8220;, erkl\u00e4rte sie. &#8222;Das ist<br \/>so bei uns Technikern. Wir basteln an unseren Ger\u00e4ten herum, bis nichts<br \/>mehr richtig funktioniert. Ich bring das nachher in Ordnung, aber das<br \/>Essen war fertig.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ahso&#8220;, nickte Fabi.<\/p>\n<p>&#8222;Guck einfach, macht mir nichts aus&#8220;, forderte sie ihn noch einmal auf.<\/p>\n<p>&#8222;Wenn Sie &#8211; wenn Du meinst&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Vorsichtig lenkte er seinen Blick in Richtung seiner neuen<br \/>Quartiergenossin. Tats\u00e4chlich, es war m\u00f6glich ihr ins Gesicht zu<br \/>blicken. Auch wenn eine geheimnisvolle Gravitation den Fokus nach unten<br \/>in Richtung des spitzenbesetzten BHs zog. Vorsichtig lie\u00df er zu, dass<br \/>die Augen da hin wanderten, und siehe da &#8211; nichts Schlimmes passierte.<br \/>Er sah Trish wieder ins Gesicht. Sie l\u00e4chelte freundlich und war sch\u00f6n<br \/>wie die Sommersonne; wenn man den leichten Schatten unter ihren Augen<br \/>\u00fcbersah.<\/p>\n<p>Trish grinste innerlich, der Kerl war ja noch total unschuldig, das war<br \/>mal klar. Das versprach lustig zu werden.<\/p>\n<p># Zeit: Spd 1.1030<br \/># Ort: Station K-7<\/p>\n<p>Wieder ins Bett zu gehen, war nat\u00fcrlich trotz aller M\u00fcdigkeit keine<br \/>Option gewesen. So fanden sich die Kameraden nach Abschluss des<br \/>Fr\u00fchst\u00fccks und einer kurzen Pause gemeinsam auf der Station wieder. Die<br \/>Hephaistos war an einem der Pylone angedockt, da die Situation nach wie<br \/>vor das Beamen verbot, insbesondere gr\u00f6\u00dferer Ersatzteile. Tats\u00e4chlich<br \/>war es gar nicht so einfach gewesen, durch die Schleuse zu kommen. Der<br \/>Frachtverkehr hatte klaren Vorrang vor den Touristen, denn die ganze<br \/>Technikabteilung wartete ungeduldig auf Ersatzteile. Erst ein scharfes<br \/>Wort von Jenn hatte ihnen l\u00e4ngere Wartezeiten erspart.<\/p>\n<p>Der Gang, der den Pylon mit dem Zentralbereich verband, atmete den Mief<br \/>der Jahrhunderte. Dieser Bereich diente, so wie der gr\u00f6\u00dfte Teil der<br \/>Station, als Lagerhalle und Funktionsbereich. Sch\u00f6nheit war zweitrangig.<br \/>Vielleicht gab es sogar irgendwo hier an der Wand noch Fingerabdr\u00fccke<br \/>des legend\u00e4ren Captain Kirk.<\/p>\n<p>Sam, Charley und Emily gingen vornan. Sam und Charley hatten die Trill<br \/>in die Mitte genommen und hatten jeweils eine Hand unauff\u00e4llig in ihrer<br \/>N\u00e4he. Sie w\u00fcrden sie in das Trillcenter eskortieren, ob sie das wollte<br \/>oder nicht. Emily schien von den sinistren Absichten ihrer Freunde<br \/>nichts bemerkt zu haben und plapperte unbek\u00fcmmert drein.<\/p>\n<p>Fabi\u00e8n und Jenn trotteten in zweiter Reihe hinterher. Der Franzose hatte<br \/>keine Lust auf Konversation mit Larson, und so brachten sie den Weg<br \/>\u00fcberwiegend schweigend hinter sich.<\/p>\n<p>Der \u00dcbergang ins Zentralmodul war deutlich erkennbar, daran dass die<br \/>Umgebung pl\u00f6tzlich deutlich moderner wirkte. Es war nach wie vor eine<br \/>technische Umgebung ohne viel Schmuck. Aber da gab es Abdeckungen hinter<br \/>denen nachger\u00fcstete Gelpackknoten ihren Dienst verrichteten;<br \/>Touchscreens statt altmodischer Schalter; auch der Bodenbelag war<br \/>weniger abgewetzt. Wenige Schritte weiter endete der Gang in einem<br \/>breiten Ringkorridor, der quer dazu verlief. An diesem Ringkorridor<br \/>lagen alle irgendwie interessanten Einrichtungen.<\/p>\n<p>Fabi tippte Sam von hinten an.<\/p>\n<p>&#8222;Ich empfehle mich mal f\u00fcr einen Moment. Hab eine private Besorgung zu<br \/>machen. Wollen wir uns nachher in der Bar treffen?&#8220; (Die Station war<br \/>nicht so gro\u00df, dass Namen gelohnt h\u00e4tten. Es gab &#8218;die&#8216; Bar, &#8218;den&#8216;<br \/>Fitnessraum, und so weiter.)<\/p>\n<p>&#8222;\u00c4h, okay&#8220;, meinte Samantha ein wenig \u00fcberrascht. &#8222;K\u00f6nnen wir machen.<br \/>Dann bis nachher.&#8220; Auch die anderen g\u00f6nnten ihm einen kurzen Abschiedsgru\u00df.<\/p>\n<p>Zu viert gingen sie davon, w\u00e4hrend Fabi sich nach rechts wandte. Dort<br \/>hatte er einen kleinen Gesellschaftsraum ersp\u00e4ht. Um diese Zeit war dort<br \/>wahrscheinlich niemand. Aber darum ging es gar nicht, sondern&#8230;<\/p>\n<p>Bingo. Am Fenster gab es ein kleines Terminal mit einem bequemen Sessel<br \/>davor. LaGroille lie\u00df sich nieder und tippte in das Suchfeld: &#8222;USS<br \/>HUMBOLDT&#8220;&#8230;<\/p>\n<p>&#8212; sp\u00e4ter, in der Bar &#8212;<\/p>\n<p>Fabi\u00e8n war schon da, als die anderen die Bar betraten. Auch sonst war<br \/>schon gut Betrieb hier. Der ruhige Vormittag ging langsam aber sicher in<br \/>die Mittagspause \u00fcber, und sowohl Besucher als auch Crew der Station<br \/>kamen ihren Hunger stillen.<\/p>\n<p>Dennoch hatte LaGroille es bis jetzt geschafft, einen Tisch mit sechs<br \/>Sitzpl\u00e4tzen zu verteidigen. Einladend winkte er seinen Kameraden zu. Vor<br \/>ihm stand bereits ein Glas Wein. Aus einer Tragetasche zu seinen F\u00fc\u00dfen<br \/>lugten vier Flaschenh\u00e4lse hervor.<\/p>\n<p>&#8222;Sch\u00f6n dass ihr da seid!&#8220; begr\u00fc\u00dfte er sie.<\/p>\n<p>&lt;NRPG: ich lass mal offen wer alles dabei ist..&gt;<\/p>\n<p>&#8222;Gibts was zu feiern?&#8220; fragte Sam mit dem Blick auf das Weinglas.<\/p>\n<p>&#8222;Wie man&#8217;s nimmt.&#8220; Er warf einen Blick auf den Wein, dann zur\u00fcck zu Sam.<br \/>&#8222;Scheint so als ob ihr mich als Piloten behalten d\u00fcrft.&#8220;<\/p>\n<p>Sie schaute fragend, doch Fabi nippte erst kurz am Wein. &#8222;Mein altes<br \/>Schiff hat es gerade so zur\u00fcck nach Hause geschafft, bevor sie sozusagen<br \/>auseinandergefallen ist. Totalschaden. Bin also wieder frei und ungebunden.&#8220;<\/p>\n<p>Fabi verschwieg lieber das eigenartige Gef\u00fchl, das einen \u00fcberkam, wenn<br \/>man sein eigenes Foto auf dem Bildschirm sah und daneben die Worte<br \/>&#8222;Missing in Action&#8220;. Ein Lebenszeichen an seine Eltern in Lyon war schon<br \/>auf dem Weg durch den Subraum.<\/p>\n<p>&#8222;Oh \u00e4h, dann ..&#8220; Sam \u00fcberlegte kurz, &#8222;mein Beileid und herzlichen<br \/>Gl\u00fcckwunsch?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Oui. Setzt euch doch.&#8220;<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<br \/>&lt;SUM&gt;<br \/># Zeit: MD 15.0800<br \/># Ort: Quartier Trish und Fabi<br \/>&#8211; Die neuen Zimmergenossen machen sich bekann<\/p>\n<p># Zeit: Spd 1.1030<br \/># Ort: Station K-7<br \/>&#8211; Sam, Charley, Emily, Jenn und Fabi besuchen die Station. Fabi findet<br \/>heraus, dass sein altes Schiff au\u00dfer Dienst gestellt wurde, und er somit<br \/>auf der Hephaistos bleiben sollte.<br \/>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>**submitted by<br \/>Johannes<br \/>a.k.a Lt. Fabi\u00e8n LaGroille<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&lt;RPG&gt;# Zeit: MD 15.0800# Ort: Quartier Trish und Fabi &lt;quote&gt;Wie aus dem Nichts stand nun auf einmal Trish vor ihm, sie balancierteein Tablett, mit adrett angerichteten K\u00f6stlichkeiten, \u201eIch freue michsehr \u00fcber einen neuen Mitbewohner\u201c, ihre Worte wurden von einem Strahlenbegleitet, das den Raum zu erhellen schien. 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