{"id":6051,"date":"2020-12-20T20:46:48","date_gmt":"2020-12-20T19:46:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/des-counselors-neue-kleider\/"},"modified":"2020-12-20T20:46:48","modified_gmt":"2020-12-20T19:46:48","slug":"des-counselors-neue-kleider","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/des-counselors-neue-kleider\/","title":{"rendered":"Des Counselors neue Kleider"},"content":{"rendered":"<div>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p># Ort: K-7, Promenadendeck<br \/># Zeit: SpD 1.1733<\/p>\n<p>\u201eUnd was wollen wir hier?\u201c Ettore wunderte sich, als Mel zielstrebig auf<br \/>einen Laden zusteuerte. Von au\u00dfen konnte man nichts erkennen. Es stand<br \/>nur ein Name \u00fcber der T\u00fcr, der ihm aber nichts sagte.<\/p>\n<p>\u201eLass Dich \u00fcberraschen.\u201c Sie zog ihn durch die Ladent\u00fcr.<\/p>\n<p>Innen waren F\u00e4cher voller Stoffballen, einen gro\u00dfen Ladentisch in der<br \/>Mitte, einige mit Vorh\u00e4ngen verh\u00e4ngte Kabinen und mehrere Figurinen am<br \/>Rand. Sie waren in einer Schneiderei gelandet. Nun konnte man auch<br \/>nachvollziehen, warum von au\u00dfen nichts einsehbar war. Schlie\u00dflich<br \/>wollten die Kunden Privatsph\u00e4re.<\/p>\n<p>\u201eDu m\u00f6chtest ein neues Kleid?\u201c, fragte Ettore erstaunt. Automatisch<br \/>begannen die Augen \u00fcber die Auslagen zu wandern, f\u00fcr den Fall, dass er<br \/>gleich gefragt w\u00fcrde, welcher Stoff ihm gefiele.<\/p>\n<p>\u201eDas auch. Aber den Stoff habe ich vorher schon recherchiert und<br \/>ausgesucht. Eigentlich sind wir beide hier, damit Ma\u00df genommen werden<br \/>kann.\u201c erkl\u00e4rte sie.<\/p>\n<p>\u201eWof\u00fcr denn?\u201c fragte Ettore, als schon eine Benzenitin auf sie zukam.<\/p>\n<p>\u201eSuchen Sie etwas Bestimmtes?\u201c, erkundigte sie sich freundlich.<\/p>\n<p>\u201eIch hatte Ihnen vorhin eine Nachricht zukommen lassen. Es geht um die<br \/>ein\u00e4rmeligen Uniformjacken und das Kleid mit dem Jaquard-Stoff.\u201c<br \/>erkl\u00e4rte Melody.<\/p>\n<p>\u201eAber nat\u00fcrlich.\u201c Die Frau nickte erfreut. \u201eDa helfen wir doch gerne.<br \/>Bitte legen Sie doch Ihre Oberbekleidung oben bis auf ein Shirt ab. Hier<br \/>dr\u00fcben.\u201c Sie deutete auf eine der Kabinen und zog einladend den Vorhang<br \/>beiseite.<\/p>\n<p>\u201eSie meint Dich, nun komm schon.\u201c Meinte Mel und gab Ettore einen<br \/>kleinen Schubs.<\/p>\n<p>\u201eIch &#8230; aber &#8230; Moment mal&#8230;\u201c protestierte Ettore, lie\u00df sich aber in<br \/>die Kabine verfrachten und kam kurz darauf nur mit Hose und Shirt wieder<br \/>hervor.<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df zwar immer noch nicht, worum es geht&#8230;.\u201c Erkl\u00e4rte er.<\/p>\n<p>\u201eKeine Sorge, es wird nicht so schlimm werden\u201c, meinte die Frau<br \/>freundlich und begann mit einem Ma\u00dfband und einem Scanner, Ettores<br \/>Oberk\u00f6rper zu vermessen und alles in einem Padd zu notieren.<\/p>\n<p>Diesem war das Unbehagen ins Gesicht geschrieben.<\/p>\n<p>\u201eAch Ettore, ich war es einfach leid, dass Du in Uniform immer so<br \/>unvorteilhaft mit dem baumelnden \u00c4rmel aussiehst. Wenn ich mir \u00fcberlege,<br \/>wie schick Du in dem Pullover meiner Mutter aussiehst, der nach Deinen<br \/>Ma\u00dfen angefertigt wurde, ist es an der Zeit, dass Du mal Ma\u00dfjacken im<br \/>Dienst tr\u00e4gst.\u201c erkl\u00e4rte Mel und strahlte ihn dabei an. \u201eDie k\u00f6nnen das<br \/>viel besser als jeder Behelf den ich Dir anbieten kann, dass der linke<br \/>\u00c4rmel fehlt und der Bereich anst\u00e4ndig geschlossen wird.\u201c<\/p>\n<p>\u201e\u00c4h, ok.\u201c meinte Ettore etwas z\u00f6gernd und schluckte. Er hatte sich schon<br \/>\u00f6fter \u00fcberlegt, ob er den \u00c4rmel in die Jacke stecken sollte, aber das<br \/>dr\u00fcckte meist. Und schlie\u00dflich musste eine Uniform \u00f6fter gewechselt<br \/>werden, da erschien ihm alles immer viel zu umst\u00e4ndlich. Eine neue<br \/>replizieren war viel einfacher.<\/p>\n<p>Er zuckte kurz zusammen, als er die Finger der Benzentin an seiner<br \/>linken Schulter sp\u00fcrte. \u201eEntschuldigen Sie, ich habe Ihnen doch nicht<br \/>weh getan, oder?\u201c fragte sie h\u00f6flich.<\/p>\n<p>\u201eNein, ich habe mich nur erschreckt. Ich war in Gedanken&#8230;<br \/>entschuldigen Sie.\u201c Ettore beobachte und sp\u00fcrte \u00fcberrascht, wie die Frau<br \/>sehr behutsam die Schulter abtastete. \u201eDas ist der Bereich, oder?\u201c<br \/>erkundigte sie sich an Mel gewandt.<\/p>\n<p>\u201eJa, genau.\u201c erkl\u00e4rte Sie.<\/p>\n<p>\u201eGut, danke. Dann k\u00f6nnen Sie sich wieder anziehen.\u201c Sie ging zu einem<br \/>der Wandregale und zog zwei verschiedene Stoffballen heraus.<\/p>\n<p>Als Ettore wieder vor den Vorhang trat, winkte sie ihm zu, zu ihr<br \/>her\u00fcber zu kommen.<\/p>\n<p>\u201eWir haben zwei daf\u00fcr geeignete Qualit\u00e4ten. Sie m\u00fcssen sich nur noch<br \/>entschieden.\u201c einladend strich sie \u00fcber die Stoffe.<\/p>\n<p>Mel hatte schon beide bef\u00fchlt. \u201eWof\u00fcr m\u00fcssen wir uns entscheiden?\u201c,<br \/>erkundigte sich Ettore.<\/p>\n<p>\u201eNa welcher Stoff f\u00fcr ein besonders weiches Futter f\u00fcr Deine Schulter am<br \/>besten geeignet ist.\u201c erkl\u00e4rte Mel.<\/p>\n<p>\u201eWir werden die betreffende Stelle damit unterf\u00fcttern. Das wird einen<br \/>erh\u00f6hten Tragekomfort ergeben.\u201c erkl\u00e4rte die Schneiderin freundlich.<\/p>\n<p>Ettore bef\u00fchlte beide Stoffe. Der eine war dicker, der andere flauschiger.<\/p>\n<p>\u201eIch glaube dieser hier\u201c, erkl\u00e4rte er und deutete auf das dickere Material.<\/p>\n<p>\u201eEine gute Wahl\u201c, erkl\u00e4rte die Frau, rollte den anderen Stoff auf und<br \/>schob ihn zur\u00fcck ins Regal. \u201eEs wird alles in zwei Stunden fertig sein.\u201c<\/p>\n<p># Ort: K-7, Wellnessbereich<br \/># Zeit: SpD 1.1930<\/p>\n<p>Mel und Ettore lagen in dicke T\u00fccher und Decken gewickelt in einem<br \/>Entspannungsraum. Sie hatten ein Wellnessereignis f\u00fcr zwei gebucht.<\/p>\n<p>\u201eSag mal, was war das vorhin eigentlich mit der OPS?\u201c, fragte Mel.<\/p>\n<p>\u201eHmm wei\u00df nicht. Ich hing etwas meinen Gedanken nach.\u201c Meinte Ettore.<br \/>\u201eAu\u00dferdem ging alles so schnell.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNa hoffen wir mal, dass das nicht so viel Nachspiel hat.\u201c, meinte Mel.<\/p>\n<p>\u201eSonst ist die Entspannung gleich wieder vorbei\u201c, seufzte Ettore.<\/p>\n<p>\u201eDas hat bei Dir aber vorhin ordentlich gekracht, als die unsere R\u00fccken<br \/>massiert haben\u201c, sagte Mel leise, \u201eMuss ich mir da Sorgen machen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa, das war ordentlich. Aber jetzt ist die ganze Spannung zwischen den<br \/>Schultern weg. Es f\u00fchlt sich leicht und beweglich an. War wohl ne<br \/>gr\u00f6\u00dfere Blockade\u201c, antwortete Ettore und r\u00e4kelte sich zum Beweis etwas.<\/p>\n<p>\u201eHmm dabei machst Du doch eigentlich Deine Gymnsastik regelm\u00e4\u00dfig\u201c,<br \/>\u00fcberlegte sie. \u201eAber wir werden eben nicht j\u00fcnger.\u201c Sie kicherte ganz<br \/>leise vor sich hin.<\/p>\n<p>\u201eNa ja, der Krieg und alles, was damit zu tun hat, sorgt schon f\u00fcr eine<br \/>gewisse Grundanspannung\u201c, sagte Ettore nachdenklich.<\/p>\n<p>Mel raschelte mit den T\u00fcchern: \u201eWird Zeit, dass Shay mal einen regul\u00e4ren<br \/>Therapeuten und Masseur an Bord springen l\u00e4sst. Wei\u00dft Du noch, der<br \/>Japaner auf der Aga?\u201c<\/p>\n<p>Ettore seufzte: \u201eJa, das waren noch Zeiten. Da konnte man sich<br \/>regelm\u00e4\u00dfig wieder in Schuss bringen lassen und es kam gar nicht erst zu<br \/>gr\u00f6\u00dferen Problemen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eHoffen wir einfach, dass das hier ein wenig anh\u00e4lt.\u201c Sagte sie und gab<br \/>sich ganz dem Wohlbehagen hin.<\/p>\n<p># Ort: K-7, Promenadendeck<br \/># Zeit: SpD 1.2015<\/p>\n<p>Mit von den Anwendungen sehr viel ges\u00fcnderen Gesichtsfarbe betraten die<br \/>beiden Mel und Ettore erneut die Schneiderei.<\/p>\n<p>Die ihnen schon bekannte Benzenitin deutete gleich auf die Kabinen.<br \/>\u201eAlles fertig, ich bitte zur Anprobe.\u201c<\/p>\n<p>Kurz darauf betrachtete sich Ettore im Spiegel. Drehte sich mehrfach hin<br \/>und her, um sich gut sehen zu k\u00f6nnen. Er bef\u00fchlte vorsichtig den<br \/>Schulterstumpf, zuckte kurz mit den Schultern, zog die Jacke dann wieder<br \/>nach unten.<\/p>\n<p>Die Jacke sa\u00df perfekt, warf keine Falte und der sensible Bereich hatte<br \/>mehrere flache N\u00e4hte, so dass die Jacke dort geschlossen war, wo der<br \/>\u00c4rmel fehlte, sie aber gleichzeitig eng und faltenlos anlag, wie ein<br \/>Handschuh. Dankbar bemerkte er, wie der Bereich die Schulter weich<br \/>umbettete.<\/p>\n<p>\u201eHmm sieht gut aus und sitzt toll\u201c, meinte er anerkennend zu der<br \/>Schneiderin.<\/p>\n<p>\u201eEs freut mich, wenn unsere Kunden zufrieden sind\u201c, erkl\u00e4rte diese. \u201eJa,<br \/>ich glaube, das passt so.\u201c Sie zupfte ebenfalls noch etwas an der Jacke,<br \/>war mit dem Ergebnis aber zufrieden.<\/p>\n<p>\u201eAllerdings&#8230;\u201c meinte Ettore.<\/p>\n<p>\u201eJa?\u201c fragte die Frau besorgt.<\/p>\n<p>\u201eDagegen komme ich nicht an\u201c, sagte Ettore und deutete mit einem<br \/>Kopfnicken auf Mel, die gerade mit ihrem neuen Kleid die Kabine<br \/>verlassen hatte. Sie drehte sich mehrfach, damit der Saum des Kleides<br \/>einen Schwung bekam.<\/p>\n<p>Das Kleid sa\u00df einfach perfekt, bei ihren Bewegungen tauchten verborgene<br \/>kleine Falten in etwas anderer Farbe auf. Und je nach Einfallswinkel des<br \/>Lichtes konnte man die eingewebten kleinen Shamrocks gut erkennen oder<br \/>nicht.<\/p>\n<p>\u201eDu siehst bezaubernd aus, Liebling\u201c, sagte Ettore.<\/p>\n<p>Die Benzenitin lachte herzlich, wobei die kleinen Ausw\u00fcchse ihrer<br \/>Mund-Nasen-Partie lustig wippten. \u201eJa, da muss ich Ihnen Recht geben sie<br \/>ist unschlagbar. Es steht Ihnen ausgezeichnet!\u201c<\/p>\n<p>Kurz darauf hatten beide wieder ihre Alltagskleidung an.<\/p>\n<p>Als er Zahlen wollte, dr\u00e4ngte Mel ihn beiseite. \u201eMeine \u00dcberraschung,<br \/>meine Rechnung.\u201c<\/p>\n<p>Die Schneiderin packte eine Einkaufstasche: \u201eHier je eine<br \/>Standard-Uniformjacke, eine Au\u00dfeneinsatz-Uniformjacke und eine<br \/>Gala-Uniformjacke. Ich lege das Padd mit den Spezifikationen bei, so<br \/>dass Ihr Replikator in Zukunft das passende Modell f\u00fcr Sie repliziert.\u201c<\/p>\n<p>\u201eVielen Dank, Ma\u2019am\u201c, sagte Ettore und nahm die Tasche. Sie war recht<br \/>schwer, kein Vergleich mit dem leichten T\u00fctchen, das Melody bereits hin<br \/>und her schwenkte.<\/p>\n<p>\u201eViel Spass mit Ihrer neuen Kleidung. Ich hoffe, Sie bald wieder auf K-7<br \/>als Kunden begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen.\u201c<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM&gt;<\/p>\n<p># Ort: K-7, Promenadendeck<br \/># Zeit: SpD 1.1733<br \/>Mel und Ettore besuchen einen Schneiderei.<\/p>\n<p># Ort: K-7, Wellnessbereich<br \/># Zeit: SpD 1.1930<br \/>Mel und Ettore entspannen sich bei einer Wellnessbehandlung<\/p>\n<p># Ort: K-7, Promenadendeck<br \/># Zeit: SpD 1.2015<br \/>Mel und Ettore holen ihre neuen ma\u00dfangefertigten Kleider ab.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p># Ort: K-7, Promenadendeck<br \/># Zeit: SpD 1.1733<\/p>\n<p>\u201eUnd was wollen wir hier?\u201c Ettore wunderte sich, als Mel zielstrebig auf<br \/>einen Laden zusteuerte. Von au\u00dfen konnte man nichts erkennen. Es stand<br \/>nur ein Name \u00fcber der T\u00fcr, der ihm aber nichts sagte.<\/p>\n<p>\u201eLass Dich \u00fcberraschen.\u201c Sie zog ihn durch die Ladent\u00fcr.<\/p>\n<p>Innen waren F\u00e4cher voller Stoffballen, einen gro\u00dfen Ladentisch in der<br \/>Mitte, einige mit Vorh\u00e4ngen verh\u00e4ngte Kabinen und mehrere Figurinen am<br \/>Rand. Sie waren in einer Schneiderei gelandet. Nun konnte man auch<br \/>nachvollziehen, warum von au\u00dfen nichts einsehbar war. Schlie\u00dflich<br \/>wollten die Kunden Privatsph\u00e4re.<\/p>\n<p>\u201eDu m\u00f6chtest ein neues Kleid?\u201c, fragte Ettore erstaunt. Automatisch<br \/>begannen die Augen \u00fcber die Auslagen zu wandern, f\u00fcr den Fall, dass er<br \/>gleich gefragt w\u00fcrde, welcher Stoff ihm gefiele.<\/p>\n<p>\u201eDas auch. Aber den Stoff habe ich vorher schon recherchiert und<br \/>ausgesucht. Eigentlich sind wir beide hier, damit Ma\u00df genommen werden<br \/>kann.\u201c erkl\u00e4rte sie.<\/p>\n<p>\u201eWof\u00fcr denn?\u201c fragte Ettore, als schon eine Benzenitin auf sie zukam.<\/p>\n<p>\u201eSuchen Sie etwas Bestimmtes?\u201c, erkundigte sie sich freundlich.<\/p>\n<p>\u201eIch hatte Ihnen vorhin eine Nachricht zukommen lassen. Es geht um die<br \/>ein\u00e4rmeligen Uniformjacken und das Kleid mit dem Jaquard-Stoff.\u201c<br \/>erkl\u00e4rte Melody.<\/p>\n<p>\u201eAber nat\u00fcrlich.\u201c Die Frau nickte erfreut. \u201eDa helfen wir doch gerne.<br \/>Bitte legen Sie doch Ihre Oberbekleidung oben bis auf ein Shirt ab. Hier<br \/>dr\u00fcben.\u201c Sie deutete auf eine der Kabinen und zog einladend den Vorhang<br \/>beiseite.<\/p>\n<p>\u201eSie meint Dich, nun komm schon.\u201c Meinte Mel und gab Ettore einen<br \/>kleinen Schubs.<\/p>\n<p>\u201eIch &#8230; aber &#8230; Moment mal&#8230;\u201c protestierte Ettore, lie\u00df sich aber in<br \/>die Kabine verfrachten und kam kurz darauf nur mit Hose und Shirt wieder<br \/>hervor.<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df zwar immer noch nicht, worum es geht&#8230;.\u201c Erkl\u00e4rte er.<\/p>\n<p>\u201eKeine Sorge, es wird nicht so schlimm werden\u201c, meinte die Frau<br \/>freundlich und begann mit einem Ma\u00dfband und einem Scanner, Ettores<br \/>Oberk\u00f6rper zu vermessen und alles in einem Padd zu notieren.<\/p>\n<p>Diesem war das Unbehagen ins Gesicht geschrieben.<\/p>\n<p>\u201eAch Ettore, ich war es einfach leid, dass Du in Uniform immer so<br \/>unvorteilhaft mit dem baumelnden \u00c4rmel aussiehst. Wenn ich mir \u00fcberlege,<br \/>wie schick Du in dem Pullover meiner Mutter aussiehst, der nach Deinen<br \/>Ma\u00dfen angefertigt wurde, ist es an der Zeit, dass Du mal Ma\u00dfjacken im<br \/>Dienst tr\u00e4gst.\u201c erkl\u00e4rte Mel und strahlte ihn dabei an. \u201eDie k\u00f6nnen das<br \/>viel besser als jeder Behelf den ich Dir anbieten kann, dass der linke<br \/>\u00c4rmel fehlt und der Bereich anst\u00e4ndig geschlossen wird.\u201c<\/p>\n<p>\u201e\u00c4h, ok.\u201c meinte Ettore etwas z\u00f6gernd und schluckte. Er hatte sich schon<br \/>\u00f6fter \u00fcberlegt, ob er den \u00c4rmel in die Jacke stecken sollte, aber das<br \/>dr\u00fcckte meist. Und schlie\u00dflich musste eine Uniform \u00f6fter gewechselt<br \/>werden, da erschien ihm alles immer viel zu umst\u00e4ndlich. Eine neue<br \/>replizieren war viel einfacher.<\/p>\n<p>Er zuckte kurz zusammen, als er die Finger der Benzentin an seiner<br \/>linken Schulter sp\u00fcrte. \u201eEntschuldigen Sie, ich habe Ihnen doch nicht<br \/>weh getan, oder?\u201c fragte sie h\u00f6flich.<\/p>\n<p>\u201eNein, ich habe mich nur erschreckt. Ich war in Gedanken&#8230;<br \/>entschuldigen Sie.\u201c Ettore beobachte und sp\u00fcrte \u00fcberrascht, wie die Frau<br \/>sehr behutsam die Schulter abtastete. \u201eDas ist der Bereich, oder?\u201c<br \/>erkundigte sie sich an Mel gewandt.<\/p>\n<p>\u201eJa, genau.\u201c erkl\u00e4rte Sie.<\/p>\n<p>\u201eGut, danke. Dann k\u00f6nnen Sie sich wieder anziehen.\u201c Sie ging zu einem<br \/>der Wandregale und zog zwei verschiedene Stoffballen heraus.<\/p>\n<p>Als Ettore wieder vor den Vorhang trat, winkte sie ihm zu, zu ihr<br \/>her\u00fcber zu kommen.<\/p>\n<p>\u201eWir haben zwei daf\u00fcr geeignete Qualit\u00e4ten. Sie m\u00fcssen sich nur noch<br \/>entschieden.\u201c einladend strich sie \u00fcber die Stoffe.<\/p>\n<p>Mel hatte schon beide bef\u00fchlt. \u201eWof\u00fcr m\u00fcssen wir uns entscheiden?\u201c,<br \/>erkundigte sich Ettore.<\/p>\n<p>\u201eNa welcher Stoff f\u00fcr ein besonders weiches Futter f\u00fcr Deine Schulter am<br \/>besten geeignet ist.\u201c erkl\u00e4rte Mel.<\/p>\n<p>\u201eWir werden die betreffende Stelle damit unterf\u00fcttern. Das wird einen<br \/>erh\u00f6hten Tragekomfort ergeben.\u201c erkl\u00e4rte die Schneiderin freundlich.<\/p>\n<p>Ettore bef\u00fchlte beide Stoffe. Der eine war dicker, der andere flauschiger.<\/p>\n<p>\u201eIch glaube dieser hier\u201c, erkl\u00e4rte er und deutete auf das dickere Material.<\/p>\n<p>\u201eEine gute Wahl\u201c, erkl\u00e4rte die Frau, rollte den anderen Stoff auf und<br \/>schob ihn zur\u00fcck ins Regal. \u201eEs wird alles in zwei Stunden fertig sein.\u201c<\/p>\n<p># Ort: K-7, Wellnessbereich<br \/># Zeit: SpD 1.1930<\/p>\n<p>Mel und Ettore lagen in dicke T\u00fccher und Decken gewickelt in einem<br \/>Entspannungsraum. Sie hatten ein Wellnessereignis f\u00fcr zwei gebucht.<\/p>\n<p>\u201eSag mal, was war das vorhin eigentlich mit der OPS?\u201c, fragte Mel.<\/p>\n<p>\u201eHmm wei\u00df nicht. Ich hing etwas meinen Gedanken nach.\u201c Meinte Ettore.<br \/>\u201eAu\u00dferdem ging alles so schnell.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNa hoffen wir mal, dass das nicht so viel Nachspiel hat.\u201c, meinte Mel.<\/p>\n<p>\u201eSonst ist die Entspannung gleich wieder vorbei\u201c, seufzte Ettore.<\/p>\n<p>\u201eDas hat bei Dir aber vorhin ordentlich gekracht, als die unsere R\u00fccken<br \/>massiert haben\u201c, sagte Mel leise, \u201eMuss ich mir da Sorgen machen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa, das war ordentlich. Aber jetzt ist die ganze Spannung zwischen den<br \/>Schultern weg. Es f\u00fchlt sich leicht und beweglich an. War wohl ne<br \/>gr\u00f6\u00dfere Blockade\u201c, antwortete Ettore und r\u00e4kelte sich zum Beweis etwas.<\/p>\n<p>\u201eHmm dabei machst Du doch eigentlich Deine Gymnsastik regelm\u00e4\u00dfig\u201c,<br \/>\u00fcberlegte sie. \u201eAber wir werden eben nicht j\u00fcnger.\u201c Sie kicherte ganz<br \/>leise vor sich hin.<\/p>\n<p>\u201eNa ja, der Krieg und alles, was damit zu tun hat, sorgt schon f\u00fcr eine<br \/>gewisse Grundanspannung\u201c, sagte Ettore nachdenklich.<\/p>\n<p>Mel raschelte mit den T\u00fcchern: \u201eWird Zeit, dass Shay mal einen regul\u00e4ren<br \/>Therapeuten und Masseur an Bord springen l\u00e4sst. Wei\u00dft Du noch, der<br \/>Japaner auf der Aga?\u201c<\/p>\n<p>Ettore seufzte: \u201eJa, das waren noch Zeiten. Da konnte man sich<br \/>regelm\u00e4\u00dfig wieder in Schuss bringen lassen und es kam gar nicht erst zu<br \/>gr\u00f6\u00dferen Problemen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eHoffen wir einfach, dass das hier ein wenig anh\u00e4lt.\u201c Sagte sie und gab<br \/>sich ganz dem Wohlbehagen hin.<\/p>\n<p># Ort: K-7, Promenadendeck<br \/># Zeit: SpD 1.2015<\/p>\n<p>Mit von den Anwendungen sehr viel ges\u00fcnderen Gesichtsfarbe betraten die<br \/>beiden Mel und Ettore erneut die Schneiderei.<\/p>\n<p>Die ihnen schon bekannte Benzenitin deutete gleich auf die Kabinen.<br \/>\u201eAlles fertig, ich bitte zur Anprobe.\u201c<\/p>\n<p>Kurz darauf betrachtete sich Ettore im Spiegel. Drehte sich mehrfach hin<br \/>und her, um sich gut sehen zu k\u00f6nnen. Er bef\u00fchlte vorsichtig den<br \/>Schulterstumpf, zuckte kurz mit den Schultern, zog die Jacke dann wieder<br \/>nach unten.<\/p>\n<p>Die Jacke sa\u00df perfekt, warf keine Falte und der sensible Bereich hatte<br \/>mehrere flache N\u00e4hte, so dass die Jacke dort geschlossen war, wo der<br \/>\u00c4rmel fehlte, sie aber gleichzeitig eng und faltenlos anlag, wie ein<br \/>Handschuh. Dankbar bemerkte er, wie der Bereich die Schulter weich<br \/>umbettete.<\/p>\n<p>\u201eHmm sieht gut aus und sitzt toll\u201c, meinte er anerkennend zu der<br \/>Schneiderin.<\/p>\n<p>\u201eEs freut mich, wenn unsere Kunden zufrieden sind\u201c, erkl\u00e4rte diese. \u201eJa,<br \/>ich glaube, das passt so.\u201c Sie zupfte ebenfalls noch etwas an der Jacke,<br \/>war mit dem Ergebnis aber zufrieden.<\/p>\n<p>\u201eAllerdings&#8230;\u201c meinte Ettore.<\/p>\n<p>\u201eJa?\u201c fragte die Frau besorgt.<\/p>\n<p>\u201eDagegen komme ich nicht an\u201c, sagte Ettore und deutete mit einem<br \/>Kopfnicken auf Mel, die gerade mit ihrem neuen Kleid die Kabine<br \/>verlassen hatte. Sie drehte sich mehrfach, damit der Saum des Kleides<br \/>einen Schwung bekam.<\/p>\n<p>Das Kleid sa\u00df einfach perfekt, bei ihren Bewegungen tauchten verborgene<br \/>kleine Falten in etwas anderer Farbe auf. Und je nach Einfallswinkel des<br \/>Lichtes konnte man die eingewebten kleinen Shamrocks gut erkennen oder<br \/>nicht.<\/p>\n<p>\u201eDu siehst bezaubernd aus, Liebling\u201c, sagte Ettore.<\/p>\n<p>Die Benzenitin lachte herzlich, wobei die kleinen Ausw\u00fcchse ihrer<br \/>Mund-Nasen-Partie lustig wippten. \u201eJa, da muss ich Ihnen Recht geben sie<br \/>ist unschlagbar. Es steht Ihnen ausgezeichnet!\u201c<\/p>\n<p>Kurz darauf hatten beide wieder ihre Alltagskleidung an.<\/p>\n<p>Als er Zahlen wollte, dr\u00e4ngte Mel ihn beiseite. \u201eMeine \u00dcberraschung,<br \/>meine Rechnung.\u201c<\/p>\n<p>Die Schneiderin packte eine Einkaufstasche: \u201eHier je eine<br \/>Standard-Uniformjacke, eine Au\u00dfeneinsatz-Uniformjacke und eine<br \/>Gala-Uniformjacke. Ich lege das Padd mit den Spezifikationen bei, so<br \/>dass Ihr Replikator in Zukunft das passende Modell f\u00fcr Sie repliziert.\u201c<\/p>\n<p>\u201eVielen Dank, Ma\u2019am\u201c, sagte Ettore und nahm die Tasche. Sie war recht<br \/>schwer, kein Vergleich mit dem leichten T\u00fctchen, das Melody bereits hin<br \/>und her schwenkte.<\/p>\n<p>\u201eViel Spass mit Ihrer neuen Kleidung. Ich hoffe, Sie bald wieder auf K-7<br \/>als Kunden begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen.\u201c<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM&gt;<\/p>\n<p># Ort: K-7, Promenadendeck<br \/># Zeit: SpD 1.1733<br \/>Mel und Ettore besuchen einen Schneiderei.<\/p>\n<p># Ort: K-7, Wellnessbereich<br \/># Zeit: SpD 1.1930<br \/>Mel und Ettore entspannen sich bei einer Wellnessbehandlung<\/p>\n<p># Ort: K-7, Promenadendeck<br \/># Zeit: SpD 1.2015<br \/>Mel und Ettore holen ihre neuen ma\u00dfangefertigten Kleider ab.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>submitted by<br \/>Kim<br \/>aka<br \/>LtCmdr. Ettore Ludovico della Scala<br \/>CNS \u2013 USS Hephaistos<\/p>\n<p>SD 261220.8<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&lt;RPG&gt; # Ort: K-7, Promenadendeck# Zeit: SpD 1.1733 \u201eUnd was wollen wir hier?\u201c Ettore wunderte sich, als Mel zielstrebig aufeinen Laden zusteuerte. Von au\u00dfen konnte man nichts erkennen. Es standnur ein Name \u00fcber der T\u00fcr, der ihm aber nichts sagte. \u201eLass Dich \u00fcberraschen.\u201c Sie zog ihn durch die Ladent\u00fcr. Innen waren F\u00e4cher voller Stoffballen, einen&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/des-counselors-neue-kleider\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Des Counselors neue Kleider&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-6051","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6051","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6051"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6051\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6051"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6051"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6051"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}