{"id":6052,"date":"2020-12-20T20:57:00","date_gmt":"2020-12-20T19:57:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/im-trillcenter\/"},"modified":"2020-12-20T20:57:00","modified_gmt":"2020-12-20T19:57:00","slug":"im-trillcenter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/im-trillcenter\/","title":{"rendered":"Im Trillcenter"},"content":{"rendered":"<div>Hallo ihr lieben,<\/p>\n<p> hiermit erfahrt ihr aus der Feder von sunny und mir, wie es so im Trillcenter zugeht und warum es eine ganz schlechte Idee ist, da hineinzugehen.<br \/> Danke sunny, dass ich mitmachen durfte!<\/p>\n<p> &lt; RPG&gt;<\/p>\n<p># Zeit: SpD 03.1600<br \/># Ort: Station \u2013 Trillcenter<\/p>\n<p>Emily erhob sich und setzte Rosi auf dem Boden ab. Der kleine dicke Mops blickte zu Sam, schnaubte ver\u00e4chtlich in ihre Richtung, bevor seine kurzen Beine ihn in Richtung K\u00fcche trugen. Sam atmete tief ein bevor sie zusammen mit Em in Richtung Trill Center lief, \u201eWenn einer fragt, wir geh\u00f6ren zusammen.\u201c Emily verdrehte die Augen, \u201eIch wei\u00df das, weil die dich da sonst nicht haben wollen.\u201c<br \/>Sam harkte sich bei Emily unter, \u201eGenau und dann kann ich dich nicht begleiten und dann kommst du da nie an\u201c, scherzte die XO, stie\u00df damit jedoch nicht auf sonderlich viel Begeisterung bei der Kleineren.<br \/>Dieses mal lie\u00dfen die Wachen sie passieren, auch wenn sie Sam mit Blicken belegten, die selbst ein blinder Bruchpilot h\u00e4tte deuten k\u00f6nnen \u2013 Menschen waren hier nicht willkommen.<br \/>Der gro\u00dfe Eingangsbereich war hell erleuchtet, palmenartige Pflanzen zierten den hallenartigen Bereich und beruhigende Musik lief leise im Hintergrund. Schon das letzte mal hatte dieser Bereich f\u00fcr ein entspanntes Gef\u00fchl bei Sam gesorgt. Offensichtlich hatte er damit seinen Zweck erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Eine junge h\u00fcbsche Frau fing die beiden Offiziere ab, \u201eIhr Termin hat sich einen Moment verz\u00f6gert\u201c, mit diesen Worten stellte sich als Sekret\u00e4rin des Direktors und Leiters dieses Center vor, \u201eMein Name ist Lixi. Der Direktor wird sie pers\u00f6nlich empfangen und behandeln. Er hat die Unterlagen zu ihrem Fall studiert und wollte sie unbedingt pers\u00f6nlich kennen lernen. Das ist ein gro\u00dfes Gl\u00fcck, er ist ein so guter Arzt und wird ihnen sicher helfen.\u201c<br \/>Emily Blick wurde fragender und auch Sam hatte sich das alles etwas esoterischer und weniger medizinisch vorgestellt.<br \/>\u201eWir wollen ihre Zeit aber nicht unn\u00f6tig strapazieren. Deswegen schlage ich vor, dass ihre Freundin hier wartet. W\u00e4hrend wir sie untersuchen Ms. Wells.\u201c<br \/>Emily zuckte erschrocken zusammen. Untersuchen? Ohne Sam? Was?! Ging gar nicht!<\/p>\n<p> Sam sp\u00fcrte, wie Emily sich versteifte. Ohne einen Blick auf die junge Trill zu werfen, fixierte sie die Sekret\u00e4rin und legte dabei beruhigend eine Hand auf Ems Arm. &#8222;Nun keine Sorge,&#8220; erkl\u00e4rte Sam zuckers\u00fc\u00df &#8222;f\u00fcr meine Freundin nehm ich mir alle Zeit der Welt.&#8220;<\/p>\n<p> &#8222;Wir k\u00f6nnen auch wieder gehen.&#8220; Em drehte sich zu Sam um. &#8222;Das ist eh Zeitverschwendung hier.&#8220;<\/p>\n<p>Doch Sam sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Nichts da, wir schauen, was die Untersuchung ergibt und h\u00f6ren uns erstmal an, was der Direktor zu sagen hat. Und danach gehen wir fein Essen!&#8220; Daf\u00fcr erntete die EO nur einen skeptischen Blick, doch dann nickte die Trill z\u00f6gerlich. &#8222;Mkay.&#8220; murmelte sie und Sam nahm ihre Hand, was den beiden einen skeptischen Blick der Sekret\u00e4rin einhandelte. Dennoch schwieg diese und schien sich nicht zu trauen zu insistieren.<\/p>\n<p> &#8222;Folgen Sie mir.&#8220;<\/p>\n<p> Sam zog Em an der Hand hinter sich her. &#8222;Los jetzt, umso eher k\u00f6nnen wir etwas essen.&#8220;<\/p>\n<p> &#8222;DU hattest doch gerade ein St\u00fcck Kuchen.&#8220; doch Sam grinste in sich rein und blieb kurz stehen. &#8222;Wir m\u00fcssen uns doch irgendwie belohnen, oder? Komm schon, umso eher hast du es hinter dir.&#8220;<br \/> Nur wenige Minuten sp\u00e4ter fand die quirlige Trill sich auf einer Untersuchungsliege in einem medizinischen Behandlungszimmer wieder. Die Aussicht auf Kuchen wog das hier nicht auch nur ansatzweise auf und auch die aufmunternden Blicke mit denen sie stetig von Sam belegt wurden waren nichts das was die junge Trill beruhigen konnte. Der Arzt und Direktor, der sicher schon seit knapp 10 Jahren in Rente h\u00e4tte sein k\u00f6nnen, hatte zweimal den Versuch unternommen seine Hand auf den Bauch der Trill zu legen und hatte ebenso zweimal einen Klapps auf die Hand kassiert.<\/p>\n<p>\u201eSie ist einfach nur nerv\u00f6s\u201c, entschuldige Sam sich f\u00fcr ihre Begleitung. Der Arzt mit dem silbernen Haar nickte und lie\u00df einige Scans laufen, \u201eIch k\u00f6nnte Ihnen etwas zur Beruhigung geben?\u201c<br \/>Emily beantwortete diese nette Geste mit einem ver\u00e4chtlichen Schnauben.<br \/>Der Scann schien ewig zu laufen, das war zumindest das Empfinden beider Frauen, in Wahrheit hatten sie knappe 45 Minuten in dem Untersuchungszimmer verbracht, bevor sie an den gro\u00dfen Tisch gebeten wurden und ihnen die Ergebnisse unterbreitet wurde.<br \/>Der Mann r\u00e4usperte sich, \u201eDer Symbiont hat bei den Klingonen wirklich zu leiden gehabt.\u201c Emily verdrehte die Augen &#8211;  sie nicht oder wie jetzt?!<br \/>Der Arzt setze seine Ansprache fort, \u201eAber es scheint so als w\u00fcrde er sich regenerieren und auch mit einem amputierten Tentakel zurechtkommen. Er liegt knappe 10 Zentimeter zu hoch, aber auch das wird sich mit der Zeit von allein richten. Ich denke nicht, dass ein operativer Eingriff von N\u00f6ten sein wird.\u201c<br \/>Das waren Nachrichten die der Trill trotz allem ein kurzes L\u00e4cheln auf die Lippen zauberte. Auf eine Operation war sie nun nicht grade scharf gewesen.<br \/>\u201eIch denke wenn sie es schaffen noch gute zehn Jahre am Leben zu bleiben, dann liegt die Wahrscheinlichkeit bei knapp 70 Prozent, dass ihr Symbiont sich auch wieder mit einem neuen Wirt vereinigen kann.\u201c<br \/>Nun sa\u00df Emily mit offenen Mund da, sie hatte eigentlich vor mehr als zehn Jahre zu leben, aber mit dem Umstand das IHR Symbiont noch mal bei wem anderes unterkommt hatte sie sich bis jetzt nicht befassen m\u00fcssen, denn alle Sternenflotten\u00e4rzte hatten ihr prophezeit das das nicht gehen w\u00fcrde. Die Trill schienen noch immer sehr sparsam ihre Informationen zu verteilen. Emily sa\u00df auf ihrem Stuhl neben Sam und versuchte das alles zu verarbeiten.<br \/>Sam ergriff als erste das Wort, \u201eDas sind f\u00fcr uns ganz neue Informationen. Bis jetzt waren wir von einer erneuten Operation ausgegangen und dem Umstand das der Symbiont sich nicht weiter verbinden kann.\u201c<br \/>Emily versuchte noch immer etwas positives zu finden, aber ihr wollte nicht das Geringste einfallen, au\u00dfer vielleicht der Umstand dass die Einhornkatze sie zwar alle \u00fcberleben w\u00fcrde, aber der n\u00e4chste Wirt sich dann um das Tier k\u00fcmmern konnte! Das war so bedingt gut, aber reichte nicht aus um den vor Entsetzen immer noch offenstehende Mund zu schlie\u00dfen.<br \/>\u201eK\u00f6rperlich wird es Ihnen nach und nach besser gehen\u201c, versicherte der \u00e4lter Mann einf\u00fchlsam mit einem L\u00e4cheln auf den Lippen, was zumindest Sam erwiderte.<br \/>\u201eWie sieht es denn psychisch aus?\u201c<br \/>Emily starrte ihr Gegen\u00fcber an, \u201eIch erinnere mich nicht an die Leben der vorherigen Wirte\u201c, rang sie sich nun widerwillig ab.<br \/>Der Arzt seufzte, \u201eDas liegt sicher an der dramatischen Zusammenf\u00fchrung und daran das sie nicht vorbereitet waren. Ich denke das die Hilfe der Sternenflotte auch nicht in dem Ma\u00dfe war, wie sie es vielleicht gebracht h\u00e4tten. Sonst w\u00e4re sie ja nicht hier! Machen sie sich nicht zu viele Sorgen. Das wird. Es kann noch Jahre dauern, aber irgendwann werden sie sich erinnern. So schlimm ist das alles ja gar nicht. Ich mein, sie haben ja keine Halluzinationen, oder \u00e4hnliches.\u201c<br \/>Sams und Emilys Augen weiteten sich schlagartig!<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Ems Blick beunruhigt zwischen Sam und dem Direktor hin und herwanderte, gelang es Sam halbwegs ein Pokerface aufzusetzen.<\/p>\n<p>&#8222;Was meinen Sie denn mit Halluzinationen? W\u00fcrde sie sonst kleine wei\u00dfe M\u00e4use sehen?&#8220; Sam versuchte ein gek\u00fcnsteltes Lachen, als w\u00fcrde sie sich dar\u00fcber lustig machen.<\/p>\n<p>Emily gelang es so halb einzustimmen. &#8222;Du bist doch die mit den Halluzinationen. Und dann ist Pl\u00fcschi aber eine gemeinsam Halluzination. Au\u00dferdem seh ich nur H\u00fchner&#8230; und die Ratte gibt es schon l\u00e4nger als den Wurm.&#8220;<br \/>Dennoch oder gerade deswegen, der alte Trill musterte misstrauisch Emily.<\/p>\n<p>&#8222;Sie _haben_ doch keine Halluzinationen, oder?&#8220;<\/p>\n<p>Emily und Sam sch\u00fcttelten alle beide z\u00f6gernd den Kopf, doch dies reichte nicht, um das Misstrauen zu zerstreuen. Der Direktor r\u00e4usperte sich. &#8222;Meine Liebe,&#8220; er sah Emily eindringlich an &#8222;es ist wichtig. Haben Sie Halluzinationen?&#8220;<\/p>\n<p>Nun musste Em erstmal schlucken. Woher sollte sie das wissen? War es etwa nicht normal ihre Freunde zu sehen? Und wo waren sie im Moment? Sie blickte sich suchend um. Hatte sie da eine Bewegung gesehen? Kam einer ihrer Freunde heraus um ihr zu helfen? Doch es blieb ruhig. Der alte Trill folgte ihrem Blick. &#8222;Was sehen Sie?&#8220; fragte er argw\u00f6hnisch.<\/p>\n<p>&#8222;Nichts.&#8220; Emilys Stimme klang erstickt, aber ehrlich.<\/p>\n<p>Der Direktor bet\u00e4tigte einen Knopf und schon sauste seine zuckers\u00fc\u00dfe Sekret\u00e4rin in den Raum und stellte vor Emily und Sam jeweils eine Tasse mit Tee ab. Immer noch blickte Emily sich um, ihre Freunde waren alle verschwunden und das schon eine ganze Weile lang, das taten sie sonst nie und der Arzt wurde der Trill von Minute zu Minute unangenehmer.<br \/>\u201eBitte trinken sie doch\u201c, lud er Beide ein. Ein Angebot was Sam als erste annahm, nur um festzustellen, dass der Tee recht bitter schmeckte.<br \/>\u201eMss\u2026.. Wells\u201c, setzte der Arzt dann ohne Vorwarnung, \u201eEs ist wirklich sehr wichtig. Haben sie Halluzinationen von den Wirten ihres Symbionten!\u201c<br \/>Emily wusste nicht was sie sagen sollte &#8211; also versuchte sie es mit der Wahrheit, \u201eNein, sie sind halt da, aber sie sind keine Halluzinationen!\u201c<br \/>Warum Emily sich nun dazu entschied ihre Freunde anzuerkennen und das im schlechtesten Moment war ihr nicht klar, es war so ein Gef\u00fchl. Der Blick des Arztes wurde kurz ver\u00e4chtlich, bevor er sich zu einem Monolog in Szene setzte und nach einen langen Blick in den Spiegel an der Wand, langsam auf und ab schritt, \u201eIch bin der letzte Angeh\u00f6rige einer ausgestorbenen Glaubensgemeinschaft. Ich kenne mich damit aus, allein zu sein und auch das ist wohl der Grund daf\u00fcr, dass ich hier bin, am Ende der Galaxis und versuche zu helfen.\u201c Der Arzt r\u00e4usperte sich, \u201eMeine Glaubensgemeinschaft wurde verfolgt, nur weil wir anders waren und so habe ich meine Leben daf\u00fcr eingesetzt den Normalzustand wieder herzustellen. Es gibt in unserer Kultur keinen Platz f\u00fcr Wirte die nicht funktionieren.\u201c<\/p>\n<p>Sams Blick wurde sch\u00e4rfer, das klang irgendwie nicht nach einem einf\u00fchlsamen Arzt. Emily wurde noch nerv\u00f6ser und nippte an dem Tee.<br \/>\u201eMss. DeCoster, mir ist bewusst das sie nur das Beste f\u00fcr ihre Verlobte wollen, aber ich denke sie wird heute Nacht hier bleiben m\u00fcssen.\u201c<br \/>Sam blickte auf, \u201eDas geht nicht!\u201c Es war ein Bauchgef\u00fchl und oft lag Sam damit richtig, \u201eWir k\u00f6nnen morgen wieder kommen.\u201c Sie und Emily wurden schlie\u00dflich auch irgendwann an Bord zur\u00fcckerwartet und keinesfalls w\u00fcrde sie Em hier allein lassen. Auch wenn sie nicht wirklich die Verlobte von Emily Wells war, waren sie in den letzten Wochen Freunde geworden und sie f\u00fchlte sich f\u00fcr sie verantwortlich.<\/p>\n<p>Emily nippte wieder an der Tasse und befand den Tee f\u00fcr k\u00f6stlich! Sie leerte die Tasse und stellte sie doch recht ungeschickt zur\u00fcck.<br \/>Das Klirren des Porzellans zog Sams Aufmerksamkeit zu Emily hin\u00fcber, \u201eEm?\u201c<br \/>Diese blickte verz\u00fcckt im Raum umher, \u201eSiehst du auch die Farben?\u201c<br \/>Sam entglitten fast die Gesichtsz\u00fcge, \u201eSie haben ihr was in den Tee getan!\u201c<br \/>Der Arzt zuckte mit den Schulter, \u201eNichts was nicht auch in ihrem Tee war, allerdings reagieren die Symbionten mit einer Art bewusstseinserweitertem Zustand auf die Kr\u00e4uter.\u201c<br \/>Sam sprang vom Stuhl auf, \u201eSie haben Emily unter Drogen gesetzt?\u201c<br \/>Ein freundliches L\u00e4cheln legte sich um die Lippen des Arztes, \u201eNur zu ihrem Besten. Wir arbeiten an der Vorstellung das sie Dinge sieht die nicht da sind und wenn sie das nicht mehr tut, dann kann sie gehen. Irgendwann\u201c<\/p>\n<p># Etwas sp\u00e4ter<\/p>\n<p>Man hatte sie in ein karges Zimmer gebracht und Wachen vor der T\u00fcr positioniert. Sich zu wehren war zwecklos gewesen. Die Wachen hatten nicht so ausgesehen, als w\u00e4re mit Ihnen zu spa\u00dfen. Und die Trill war in keinem Zustand, in dem ein Fluchtversuch nur irgendeine Form von Erfolg versprach. Also hatte sich Sam damit abgefunden, vorerst eingesperrt zu sein. Besser sie waren zusammen. Immerhin, die Kommunikatoren wurden ihnen nicht abgenommen. Emily sa\u00df auf dem Bett und zupfte schon seit geschlagenen 10 Minuten an Sams Haar herum, \u201eDu wei\u00dft, dass ich dich mag, oder? Also so richtig mag.\u201c<br \/>\u201eJA! Das wei\u00df ich\u201c, erwiderte Sam leicht gereizt. Die Pupillen zeugten davon das Emily gerade ganz woanders unterwegs war und genau das half ihr gerade rein gar nicht. Sam hatte versucht die Hephaistos zu erreichen, was ihr nat\u00fcrlich nicht gelang. Sicher gab es St\u00f6rsender, das hie\u00df man w\u00fcrde sie auch nicht einfach herausbeamen und selbst wenn auffiel, dass sie sich nicht meldeten, war das hier noch immer Hoheitsgebiet der Trill. Ob die \u00fcberhaupt wussten, was der Direktor hier trieb. Das alles klang f\u00fcr Sam nach Gehirnw\u00e4sche und wenn sie an die leicht apathischen Patienten dachte, die ihr auf dem Weg hier her begegnet waren, waren sie hier nicht die einzigen Personen die Hilfe brauchten.<\/p>\n<p>\u201eEmily rei\u00df dich mal kurz zusammen!\u201c Diese war vom Bett geh\u00fcpft, hatte die Arme ausgestreckt und begann sich zu drehen, \u201eIch bin ein Vogel.\u201c<br \/>Sam seufzte! Emily krachte auf den Boden und rollte sich lachend auf den R\u00fccken. Langsam \u00f6ffnete sie die Augen und sah endlich wieder ihre Freunde, zerst die ersten beiden Wirte, \u201cDa seid ihr ja endlich! Sch\u00f6n das ihr auch mal wieder auftaucht!\u201c<br \/>Die Beiden versuchten Emily zu beruhigen, was ihnen jedoch nur bedingt gelang. Wenn sie nicht zuh\u00f6rte, dann konnten sie jedoch nicht helfen. Ein Zucken in ihrem Bauch zeugte davon das der Symbiont etwas wollte. Bilder tauchten vor Emilys Augen auf, sie h\u00f6rte Sch\u00fcsse!<br \/>Kurz schloss Em die Augen. Sam kniete bereits neben ihrer Freundin auf dem Boden und strich ihr beruhigend \u00fcber die kaltschwei\u00dfige Stirn, aber ihre Worte schienen die Trill nicht zu erreichen.<\/p>\n<p># R\u00fcckblick (R\u00fcckvision)<\/p>\n<p>Die Stille wurde immer wieder von Sch\u00fcssen zerrissen. Schon seit Stunden lagen sie unter feindlichem Feuer und nur die Kraftfelder hielten ihre Stellung. Die Zivilisten hatten sich soweit es ging in die H\u00f6hlen zur\u00fcckgezogen und hofften auf ein Ende des Angriffes.<br \/>Zwei junge M\u00e4nner waren eifrig damit besch\u00e4ftigt die Energieversorgung der Schilde aufrecht zu erhalten und so den Zivilisten eine Chance zur Flucht zu geben. Ihre Lage schien aussichtslos, die Feinde hatte kein Kapitulationsangebot angenommen und auch kein Versuch der Kommunikation wurde erwidert. Die H\u00f6hlen waren ihre letzte Zuflucht und doch zu einer Falle geworden. Wenn die Schilde zusammenbrachen und auch die Verteildigungssysteme ausfielen dann w\u00fcrde es in einem Blutbad enden, dem waren sich beide M\u00e4nner mehr als bewusst. Sie ben\u00f6tigten Zeit! Zeit die sie nicht hatten und die sich aktuell nicht erkaufen konnten. Dieser Fanatiker, der davon \u00fcberzeugt war, das alles in eine vorgefertigte Form zu passen hatte, w\u00fcrde von seinem Vorhaben nicht ablassen sie alle zu t\u00f6ten und ob die Streitkr\u00e4fte der Regierung sie finden w\u00fcrden war auch fraglich.<br \/>Ein weiterer Schuss traf das Gitter, welches mit einem hellen Flackern reagierte. \u201eDas ist nicht mein Tag! Gestern war schon nicht mein Tag, aber heute, dass ist noch viel weniger mein Tag\u201c, beschwerte sich der zweite Ynx Wirt, \u201eIch h\u00e4tte bei Jura bleiben sollen, dann w\u00e4re mir das hier alles erspart geblieben.\u201c<br \/>Der hochgewachsene Mann mit dem dunklen Haar lachte kurz auf, \u201eAch dann w\u00e4re dir doch langweilig geworden und du h\u00e4ttest mich vermisst\u201c, stellte der neue Karx Wirt fest.<br \/>Die Blicke der M\u00e4nner waren vielsagend und w\u00e4hrend sie sich in den Augen des jeweils anderen verloren, bemerkten sie nur am Rande wie das Energiefeld immer wieder flackerte. Die stetigen Sch\u00fcsse schw\u00e4chten die Struktur und es w\u00fcrde sich eher um Minuten handeln als um Stunden, bis es seine elektromagnetische Stabilit\u00e4t verlor.<br \/>Beide sanken hinter dem gro\u00dfen Schaltpult auf den Boden. Die R\u00fccken an das metallische Geh\u00e4use gelehnt, \u201eIch w\u00fcnschte es w\u00e4re anderes gelaufen\u201c, hauchte Ynx in das Ohr seines Gef\u00e4hrten. Dieser griff nach der Hand des Trills und hielt diese fest mit seiner umschlossen, \u201eIch h\u00e4tte mir auch ein anderes Ende gew\u00fcnscht! Aber ich h\u00e4tte mich niemals anderes entschieden\u201c, erkl\u00e4rte Karx mit fester Stimme.<br \/>\u201eDu warst schon immer der Typ romantischer Weltverbesserer\u201c; beide legten die Stirn an einander und warteten darauf, dass ihr Ende sie umschlie\u00dfen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Eine quietschende Stimme riss die Beiden aus ihrer Starre.<br \/>\u201eJetzt kommt schon!\u201c Beide M\u00e4nner blickten auf und sahen die Gestallt einer ihnen sehr vertrauten  zierliche Frau.<br \/>\u201eIch habe die Regierungstruppen hergef\u00fchrt und den geheimen Weg durch die H\u00f6hlen gefunden. Wir m\u00fcssen die Zivilisten nur nach drau\u00dfen bringen und dann wird die Regierung uns besch\u00fctzen.\u201c<br \/>Ynx war als erstes aufgesprungen und hatte die Senatorin in seine Arme geschlossen, \u201eUnd das von einer ehemaligen Lehrerin.\u201c<br \/>Die zweite Wirtin des Alix Symbionten l\u00e4chelte, \u201eDas war vor einer Ewigkeit! Jetzt kommt schon! Wir haben nicht viel Zeit\u201c<br \/>Karx hatte sich ebenfalls erhoben und seiner Gef\u00e4hrtin tief in die Augen geblickt, bevor er sie in seine Arme schloss und kurz an sich dr\u00fcckte, bevor er ihr einen Kuss auf die Stirn hauchte, &#8222;Ich habe immer gewusst das du es schaffen w\u00fcrdest.\u201c<br \/>Er l\u00f6ste sich von ihr und trat einen Schritt zur\u00fcck. Zwischen ihm und seinen Freunden tauchte ein weiteres Kraftfeld auf.<br \/>\u201eKomm schon! Was soll das\u201c, beschwerte Alix sich.<br \/>\u201eIhr braucht Zeit. Die Zivilisten werden sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rt Karx und legte seine Hand flach gegen das Eindemmungsfeld. \u201eDoch wir schaffen das\u201c, erkl\u00e4rte die Senatorin weinend, w\u00e4hrend Ynx seinen Arm um sie legte und sie langsam vom Feld wegzog.<br \/>Karx richtet seinen Blick auf den Waffenkammeraden, \u201eBring sie hier raus und besch\u00fctz die Zivilisten.\u201c<br \/>Ynx nickte z\u00f6gerlich, verschwand dann jedoch schlussendlich in der Dunkelheit der Tunnel.<br \/>Karx versuchte die Energieversorgung aufrecht zu halten und wie durch ein Wunder gelang es ihm so lange bis die Zivilisten sich retten konnten.<\/p>\n<p> # Im Zimmer des Trill Centers<br \/>Emily zuckte krampfend zusammen bis sie sich schlussendlich an Sam festklammernd hochzog. Diese strich der Trill die Haare von der nassen Stirn, \u201eWas ist passiert.\u201c<br \/>Emily keuchte und japste nach Luft, \u201eIch glaub der Tee war nicht gut.\u201c<br \/>Sam l\u00e4chelte schief, \u201eAch nur so minimal, vielleicht!\u201c<br \/>Emily klammerte sich noch immer \u00e4ngstlich an Sam fest und dachte gar nicht daran loszulassen, \u201eDer Direktor! Er ist nicht das was er vorgibt zu sein. Er hat mich get\u00f6tet!\u201c<br \/>Sam versuchte wirklich zu verstehen! Aber es gelang ihr nicht<br \/>\u201eMeinen zweiten Wirt! Er hat ihn erschossen. Erst in die Brust und dann in den Kopf. Dabei hat er sich lustig \u00fcber ihn gemacht.\u201c Emily klammerte sich noch immer vollkommen verst\u00f6rt an Sam fest.<br \/>Leise hatte sich die T\u00fcr ge\u00f6ffnet, \u201eIch habe das schon bef\u00fcrchtet. Dieser vermaledeiter Karx Symbiont ist eine f\u00fcrchterliche Plage. Immer zu mischt er sich in Dinge die ihn nicht das Geringste angehen und immer wieder mischt er sich ungefragt in mein Leben\u201c, erkl\u00e4rte der Direktor, der mittlerweile in der Mitte des Raumes mit zwei Wachen stand.<br \/>\u201eIch habe mir hier etwas Nettes aufgebaut und ich habe nicht vor mit das wegnehmen zu lassen. Also, das hier wird wie folgt ablaufen. Mss. Wells wird in einem Anfall eines halluzinogenen Schubes ihre Lebensgef\u00e4hrtin t\u00f6ten und den Wachen gelingt es dann unter Einsatz ihres Lebens die junge Frau aufzuhalten bevor es weitere Opfer gibt\u2026 leider wird auch Mss. Wells dabei get\u00f6tet und was mir am besten an der Geschichte gef\u00e4llt. Ich stehe als strahlender Held da.\u201c<br \/>Sam rechnete durch, sie waren schon Stunden hier! Mittlerweile war es sicher fast Morgens und sie w\u00fcrden vermisst werden. Wenn es ihr gelang ihnen irgendwie Zeit zu verschaffen, dann w\u00fcrde man sie vielleicht retten.<\/p>\n<p>Ort: USS Hephaistos &#8211; Quartier Ruthven<br \/>Zeit: MD 4.0700<br \/>Qwara hatte dem Captain eine Nachricht zukommen lassen und ihn somit aus dem Land der Tr\u00e4ume in die harte Realit\u00e4t zur\u00fcckgeholt.<br \/>Die XO hatte sich aus einem Bauchgef\u00fchl heraus r\u00fcckversicherte und dem jungen Offizier gebeten den Captain dar\u00fcber zu informieren, wenn es am Morgen nicht zur\u00fcck war und eben dies tat der COMM nun auch.<br \/>Es entsprach der XO nicht, sich ohne weiter Informationen vom Schiff zu entfernen oder nicht p\u00fcnktlich wieder zu erscheinen, das wusste der junge Mann, ein Grund der den Afrikaner zus\u00e4tzlich besch\u00e4ftigte. Auch der Umstand das sowohl die neue Sicherheitschefin und der franz\u00f6sische Bruchpilot mittlerweile vor dem B\u00fcro der XO standen, weil diese ihre Termine nicht abgesagt oderverschoben hatten, war eine Nachricht die der Captain unbedingt bekommen musste.<br \/>Temba beschlich das Gef\u00fchl das irgendetwas passiert sein musste. Die Station brachte ihnen allen kein Gl\u00fcck! Sicher war das alles hier verflucht!<br \/>Oder das Ungl\u00fcck war schon l\u00e4nger auf dem Schiff, sicher hatte ein Neuer es mitgebracht, das Rudel des wei\u00dfen Wolfes, oder der Bruch &#8211; Pilot. Wobei, es handelte sich sicherlich um Zweiteren, denn sein Spitzname sprach nicht gerade von viel Gl\u00fcck.<\/p>\n<p>&lt;\/ RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM&gt;<br \/># Zeit: SpD 03.1600<br \/># Ort: Station \u2013 Trillcenter<\/p>\n<p>Der Besuch im Trillcenter beginnt mit einer Untersuchung von Emily und geht weiter mit einem Gespr\u00e4ch mit dem Direktor, welches sehr unerfreulich eingesperrt in einem Krankenzimmer endet. Dort hat Emily eine Vision und dadurch wei\u00df Sie, woher sie den Direktor kennt. Diese Erkenntnis bringt Sam und Em in gro\u00dfe Gefahr.<\/p>\n<p>Ort: USS Hephaistos &#8211; Quartier Ruthven<br \/>Zeit: MD 4.0700<\/p>\n<p>An Bord der Hephaistos macht sich Unruhe breit, als Samantha und Emily nicht zur\u00fcckkehren und der CO wird informiert.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>***submitted by<br \/>sunny &amp; ela aka<br \/>Emily Wells &amp; Samantha DeCoster<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo ihr lieben, hiermit erfahrt ihr aus der Feder von sunny und mir, wie es so im Trillcenter zugeht und warum es eine ganz schlechte Idee ist, da hineinzugehen. Danke sunny, dass ich mitmachen durfte! &lt; RPG&gt; # Zeit: SpD 03.1600# Ort: Station \u2013 Trillcenter Emily erhob sich und setzte Rosi auf dem Boden ab&#8230;.<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/im-trillcenter\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Im Trillcenter&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-6052","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6052","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6052"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6052\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6052"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6052"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6052"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}