{"id":6137,"date":"2020-12-30T07:35:15","date_gmt":"2020-12-30T06:35:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/lange-geschichten-teil-2\/"},"modified":"2020-12-30T07:35:15","modified_gmt":"2020-12-30T06:35:15","slug":"lange-geschichten-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/lange-geschichten-teil-2\/","title":{"rendered":"Lange Geschichten Teil 2"},"content":{"rendered":"<div>Hallo Zusammen,\u00a0<br \/>Mac wollte gern den zweiten Teil, der nun doch wirklich langen Geschichte, lesen.\u00a0<br \/>Da ich ihr immer ganz schlecht irgendwelche W\u00fcnsche abschlagen kann, hier Teil zwei.\u00a0<br \/>F\u00fcr alle Anderen gilt, das Ding ist immer noch nicht relevant und muss nicht gelesen werden.\u00a0<br \/>Au\u00dferdem ist der zweite Teil irgendwie etwas traurig.\u00a0<br \/>Liebe Gr\u00fc\u00dfe<br \/>das Sunny<\/p>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\" style=\"\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\" style=\"\">&lt; RPG&gt;<\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">&lt;NRPG &gt;<br \/>Leni &#8211; Annalise Alix<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Fiona &#8211; Mata Ynx<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Audrid \/ Norvo \u2013 Emily Karx\u00a0<br \/>&lt;\/NRPG&gt;<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\"># Zeit: SpD 03.1740<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\"># Ort: Station \u2013 Schmuckgesch\u00e4ft\/ Caf\u00e9<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Die Geschichte war wie versprochen nicht kurz, alles andere als kurz sogar. Bei Shay war Anna damit wohl genau an der richtigen Adresse, also Schotte wusste der Captain gute Geschichten zu sch\u00e4tzen und er konnte sich dem Gedanken nicht erwehren, dass er hier parallelen zu seiner aktuellen Lage herstellen konnte. Vielleicht nur entfernt, vielleicht nur ganz abstrakt aber er konnte sich ausmalen wie schwierig solch eine Lebensweise mitunter sein konnte. Eine Beziehung in der drei Personen involviert waren, erh\u00f6hte die Gefahr von verletzten Gef\u00fchlen exponentiell. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Annalise lie\u00df mit einer leichten Handbewegung zwei weitere Kaffee servieren. W\u00e4hrend Shay den Oberk\u00f6rper ein wenig zur\u00fcck schob um der Kellnerin das Abr\u00e4umen zu erleichtern, fixierte er sein Gegen\u00fcber, \u201eIch denke, nicht das wir schon an der Stelle angekommen sind, an der es hei\u00dft und sie lebten gl\u00fccklich bis an ihr Ende, oder?\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Die Trill l\u00e4chelte, \u201eEin paar Jahre taten wir das sogar. Es war eine wundervolle Ehe, offen und ehrlich. Ohne Spielchen und Intrigen. Ich erinnere mich gern an diese Zeit zur\u00fcck.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Shay erwiderte das mehr als ansteckende L\u00e4cheln, der nicht mehr ganz so jungen Frau. Aus einem Grund den er sich selbst nicht erkl\u00e4ren konnte, beruhigte ihn diese Antwort ganz pers\u00f6nlich. Vielleicht war dies nur der imagin\u00e4re Strohhalm nach dem sein Verstand griff, aber wenn Emily eine Beziehung zu dritt gef\u00fchrt hatte und es funktioniert hatte, dann!? Nein, gedanklich setzte Shay zum Rotstift an \u2013 nicht Emily, Karx! Sein erster Wirt? Alle zusammen? Auch wenn er wirklich offen an diese Sache heranging, es bereitet ihm immer wieder Kopfschmerzen um so viele Ecken zu denken. \u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eUnd dann?\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eWir sahen uns jede Vorf\u00fchrung von Audrid an. Jede\u2026 bis auf diese eine einzige. Mata hatte einen wichtigen Fall als Richterin, einen der \u00fcber so viel entscheiden w\u00fcrde und ich hatte mich dazu entschlossen, dass ich ihr beistehen w\u00fcrde. H\u00e4tte Audrid nicht diese Auff\u00fchrung gehabt, sie w\u00e4re selbst zu der Verhandlung gekommen, aber sie konnte die anderen T\u00e4nzer nicht im Stich lassen. Sie war trotz ihrer sehr romantischen Ansichten immer mehr als zuverl\u00e4ssig gewesen. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Das Schicksal hatte sich damals wohl f\u00fcr einen anderen Weg f\u00fcr unsere kleine T\u00e4nzerin entscheiden. Wenn man so alt wird wie wir es sind, dann erkennt man das nach einigen Jahrhunderten und doch \u2013 wenn man selbst betroffen ist, dann f\u00e4llt es einem schwer das Schicksal anzunehmen, was auf einen wartet.\u201c <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Shay nickte, \u201eAye.\u201c Von diesem Lied, kannte er pers\u00f6nlich auch die eine oder andere Strophe. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eEs war ein wundervoller Tag, kaum eine Wolke am Himmel, kein Regen und auch keine technische St\u00f6rung der Steuereinheiten ihres Gef\u00e4hrts und doch hatte sie einen schrecklichen Unfall auf dem Heimweg. Die Sicherheit hatte sp\u00e4ter rekonstruiert, das Audrid nach einem Zitronent\u00f6rtchen auf dem Beifahrersitz gehangelt hatte und dabei wohl die Kontrolle verloren hatte. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Fast 12 Stunden lang wurde sie damals operiert, es sah dabei ein oder zweimal so aus als w\u00fcrde sie das alles nicht \u00fcberleben.\u201c Annalise konnte nicht verhindern das sich ihre Augen mit Tr\u00e4nen f\u00fcllten, w\u00e4hrend auch Shay den Klos in seinem Hals sp\u00fcrte. Das alles war unendlich lang her und auch mit ihrer langen Lebenserfahrungen konnte Anna zwar Dinge verarbeiten, aber es zu vergessen war etwas anderes. Bilder verblassten zwar und doch war es bei vereinten Trill anders, bei ihr war es zumindest anders. Mit einem vehementen Kopfsch\u00fctteln l\u00f6ste Anna sich von diesen Gedanken und belegte ihr Gegen\u00fcber mit einem entschuldigenden L\u00e4cheln. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Die Kultur der Trill war tiefgreifend, das hatte er immer gewusst, aber das hier er\u00f6ffnete ihm Einblicke die sicherlich nicht viele Au\u00dfenstehende jemals bekommen hatten. Er versuchte sich vorzustellen, wie es sich anf\u00fchlte, wenn eine geliebte Person starb und dann ein Teil von ihr in eine andere Person verpflanzt wurde. Unweigerlich musste er an Elli und Trish denken und konnte den Schmerz sie zu verlieren kaum erfassen.<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">***<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Fini sa\u00df auf dem Stuhl neben dem Krankenhausbett und wippte nerv\u00f6s mit dem Fu\u00df auf und ab. Seit Tagen waren sie hier im Krankenhaus, am Bett von Audrid. Ihr R\u00fccken schmerzte und zeugte somit von den Stunden in denen es an ihr gewesen war Leni zu tr\u00f6sten, ihr Mut zuzusprechen, ihr zu versichern das ihre Frau wieder aufwachen w\u00fcrde. Fiona hasste es hilflos dasitzen zu m\u00fcssen und abzuwarten. Geduld war niemals ihre St\u00e4rke gewesen. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Leni lag mittlerweile im Bett neben Audrid, ihr Haupt an die Schulter Audrids gelegt und wartete fast apathisch auf ein Lebenszeichen. Ihre Finger hatte sie mit denen der Schlafenden verhakt und blickte starr auf die zarten Finger. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Den Versuch sie aus dem Bett der Patientin zu verscheuchen hatten \u00c4rzte und Schwestern mittlerweile aufgegeben. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Es hatte zwei weitere, sich unendlich ziehende Tage gedauert bis Audrid endlich die Augen aufgeschlagen hatte. Ihr K\u00f6rper hatte geschmerzt an Stellen die sie sich zuvor nicht einmal ausmalen konnte und doch waren Leni und Fini an ihrer Seite. Jedoch wurde das Gl\u00fcck endlich aus den F\u00e4ngen des Komas entkommen zu sein, von einem ganzen Sack schlechter medizinischer Nachrichten \u00fcberschattet. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Sie w\u00fcrde nicht mehr tanzen k\u00f6nnen! Das war die Nachricht die Audrid hart auf dem Boden der Tatsachen aufschlagen lie\u00df. Das sie wahrscheinlich nicht einmal mehr laufen w\u00fcrde, oder fast gestorben w\u00e4re wegen einem banalen T\u00f6rtchen, das waren Dinge die der Verstand der T\u00e4nzerin nicht einmal ansatzweise hatte verarbeiten k\u00f6nnen. \u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eWarum lasst ihr mich nicht einfach in Ruhe\u201c, kreischte Audrid hysterisch. Leni weinte bitterlich, w\u00e4hrend Fini versucht war die Vase samt Inhalt ihrer Frau im Krankenbett an den Kopf zu donnern. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eDu bist nicht allein auf der Welt. H\u00f6r auf im Selbstmitleid zu baden. Dann tanzt du halt nicht mehr, dann mach einfach was anderes\u201c; kreischte Fini lauter und b\u00f6sartiger. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eTanzen ist doch nicht irgendetwas was ich tue! Das ist was ich bin!\u201c Nun hatte Audrid die Blumenvase neben ihrem Bett gegriffen und sie gegen die Wand gedonnert. Die Scherben fielen klirrend zu Boden und wurden zum Teil vom Wasser davon gesp\u00fclt. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">***<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Shay r\u00e4usperte sich kurz, nur um seine trockene Kehle mit Kaffee zu beruhigen. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eDas stand wohl nicht in ihren Aufzeichnungen, mit denen sie Emily helfen wollten?\u201c<br \/>Ein Kopfsch\u00fctteln folgte und Shay verstand langsam, das egal was er tat, seine Mittel Emily zu helfen doch sehr begrenzt waren. Sein Blick floh zu dem Trill Center, zumindest hatte er sie hier her gebracht und somit f\u00fcr qualifizierte Hilfe gesorgt. Und er hatte Emily ohne sein Wissen zu Annalise und Mate gebracht. Offensichtlich waren sie beide schon lang zumindest die Familie des Symbionten. Es war also gar nicht so verwunderlich das Emily die Beiden gefunden hatte und ohne es zu wissen ihre Familie gefunden hatte. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eVielleicht sind Sie besser darin ihr beizustehen und zu helfen\u201c, seufzte der Captain leise.<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eNein! Ich denke, dass ihre Freunde das schon tun werden\u201c, Annalise genehmigte sich einen gro\u00dfen Schluck ihres Kaffees, der mittlerweile nicht mehr so hei\u00df dampfte. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eDie Trills die ich kenne, haben keine Freunde die zu ihnen sprechen und die ihren Helfen Traumata zu \u00fcberwinden\u201c, seufzte Shay erneut. Insgeheim hatte er doch etwas Sorge, dass man im Trillcenter schwere psychologische Krankheiten diagnostizierte, die man nicht vor Ende des Landurlaubes heilen konnte. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Die Worte des Sternenflottenoffizieres quittierte die Trill mit einem Schulterzucken, \u201eVielleicht kennen sie lediglich die falschen Trill.\u201c Shay rang sich ein L\u00e4cheln ab, er war in Sorge um eine Freundin. Es war erstaunlich. Emily war schrecklich anstrengend! Oft sehr nervig! Und ab und zu \u00fcberforderten ihn Unterhaltungen mit ihr, weil er ihr gedanklich nicht folgen konnte. Oder wollte. Aber dennoch hatte sie es geschafft, dass er sie mochte, trotz ihrer geballten Eigenarten. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">***<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Es hatte Wochen, ja Monate gedauert bis Audrid das Krankenhaus verlassen konnte. Sie hatte es geschafft auf einem Stock gest\u00fctzt zu humpeln. Etwas was kein Arzt ihr zugetraut hatte und dennoch \u2013 tanzen w\u00fcrde sie nie wieder. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Seit einer Woche lag die junge Frau auf dem Sofa, starrte an die Decke und haderte mit ihrem Schicksal. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Fiona wuchtete zwei gro\u00dfe Koffer vor die T\u00fcr ihres H\u00e4uschens. Neugierig blickte Audrid auf, \u201eWas hast du vor?\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Fiona zuckte mit den Schultern, \u201eLeni und ich fahren das Wochenende \u00fcber weg\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Schlagartig sa\u00df die Trill aufrecht auf dem Sofa, \u201eIhr k\u00f6nnt mich nicht allein lassen! Ich komm hier nicht zurecht! Ich kann nicht laufen. Ich verhungere ohne euch.\u201c<br \/>Fini legte den Stock auf den Tisch vor dem Sofa, \u201eDu hast Zeit. Mach langsam. Und im Notfall bestell dir was zu essen.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Die T\u00fcr wurde ge\u00f6ffnet und die Koffer auf die Veranda geschoben.<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Leni hatte versucht ohne aufzublicken den Raum zu durchqueren, war jedoch gescheitert. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eDu gehst echt mit\u201c, beschwerte Audrid sich lautstark und mehr als vorwurfsvoll. Leni weinte bitterlich, \u201eIch kann nicht hierbleiben. Du bist nur noch am Schimpfen. Nichts kann ich richtig machen. Fini streitet nur mit dir, weil du so bist wie du bist. Ich kann mich nicht streiten, aber du machst uns alle ungl\u00fccklich.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Das hatte gesessen. Die T\u00fcr schloss sich hinter ihren Frauen und Audrid sa\u00df einfach nur da und starrte aus dem Fenster. Sie hatte das Tanzen geliebt, weil sie auf diese Art etwas ausdr\u00fccken konnte. Mit Bewegungen konnte sie so viel mehr sagen, als mit tausenden von Worten und nun war sie dazu verurteilt blind und taub ihr Leben zu leben. Es f\u00fchlte sich f\u00fcr sie zumindest so an!<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Wie es genau passiert war hatte Audrid selbst nicht gewusst. Sie hatte sich bewegen m\u00fcssen, sonst w\u00e4re sie am Ende nach 2 Stunden sicherlich wirklich verhungert. Zu ihrer \u00dcberraschung hatte sie es geschafft sich zu versorgen und dabei in der K\u00fcche sogar eine Leinwand, Farben und holographische Bildbearbeitungsprogramme gefunden. Erst waren es nur gelangweilte versuche, aber dann\u2026 Audrid malte und als ihre Frauen zur\u00fcckkamen, schwammen holographische Fische durchs Wohnzimmer und im Schlafzimmer brach ein Vulkan aus. Farben und Formen f\u00fcllten das Haus.<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\"><br \/>&#8211; <\/span><span style=\"\">Jahre sp\u00e4ter &#8211;<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Musik erklang in dem kleinen Haus, so laut das man es sicher noch weit im Garten h\u00f6ren konnte. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Leni tanzte! Sie hatte die Arme ausgebreitet und drehte sich im Wohnzimmer, so sicher als w\u00e4re sie noch immer zwanzig. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Mittlerweile waren allen drei weit \u00fcber neunzig und blickten auf ein langes und gutes Leben zur\u00fcck. Ihr Haar war ergraut und ihre Gesichter trugen tiefe Furchen und zeugten somit nicht nur von viel Lebenserfahrung, sondern auch von vielen Stunden des Lachens. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eHat sie dich heute schon erkannt\u201c; fragte Fiona besorgt, ihrer Frau die lachend neben ihr auf dem Sofa sa\u00df.<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eNein, aber gestern hat sie mich kurz erkannt\u2026 glaube ich\u201c, stellte Audrid fest und erhob sich. Seit Jahrzehnten war sie auf ihren Stock angewiesen. Jetzt im Alter fiel ihr treuer Begleiter nicht mehr sonderlich auf und mit den Jahren hatte die Trill sich an ihn gew\u00f6hnt. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Das Leben hatte ihr gezeigt, dass man sich mit Dingen arrangieren musste um wieder neues Gl\u00fcck zu finden. Irgendwo (und war der Ort noch so finster) fand man ein glimmendes St\u00fcckchen Gl\u00fcck und war es nicht gr\u00f6\u00dfer als ein Gl\u00fchw\u00fcrmchen, so musste man es h\u00fcten und n\u00e4hren und irgendwann wuchs es von ganz allein. Und dann boten sich wieder Gelegenheiten die Dinge zu sehen die in einem noch immer unermessliches Staunen keimen lie\u00df. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eIch habe viele meine Kunstwerke verkauft und das Geld auf unser Konto \u00fcbertragen lassen\u201c; erkl\u00e4rt Audrid.<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Fini nickte, \u201eIch habe es versteckt. Auch im n\u00e4chsten Leben werden wir vielleicht ein kleines Startkapital brauchen.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Audrid blickte auf die immer noch tanzende Leni, sie wusste nicht mehr oft wo sie war, aber sie schien dennoch immer gl\u00fccklich.<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eDu wei\u00dft, dass es verboten ist\u201c, fragte Audrid nach.<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Fiona zeigte sich unbeeindruckt, \u201eNat\u00fcrlich, ich bin vom Fach. Aber ich starte nicht noch mal Mittellos.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Audrid legte ihre Hand auf die ihrer Frau, \u201eDu musst dich um Leni k\u00fcmmern, das musst du mir versprechen.\u201c Weinend schlang Fiona ihre Arme um die Geliebte, \u201eIch verspreche es.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Wenn man so alt wurde, dann wusste man irgendwann, dass einem nicht mehr viel Zeit \u00fcbrig geblieben war. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">&#8211; <\/span><span style=\"\">Selber Tag \u2013 Weltraumbahnhof \/ Planetare Hauptstadt \u2013<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Audrid war knapp sechzig gewesen, als sie zum ersten mal das Meer gesehen hatte. Sie war in ihrem Dorf aufgewachsen und hatte dort viele, viele Jahre verbracht. Es entsprach nicht ihrer Glaubensgemeinschaft viel zu reisen und doch! Sie drei hatten das Meer gesehen. Der Sonnenuntergang war noch immer ein Bild das sich in ihr Bewusstsein gebrannt hatte. Das Wasser, der Sand und das Licht. In vielen Kunstwerken hatte sie diesen Tag eingefangen und doch war da noch etwas was sie unbedingt sehen wollte. Etwas was sie mit eigenen Augen sehen wollt, nicht in Bildern von anderen K\u00fcnstlern.<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Es war ein Verlangen, fast so unausweichlich wie das letzte Kapitel eines guten Buches. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eSind die bereit Mss. Karx?\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Audrid erhob sich und lief langsam neben der jungen Frau her.<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eIch habe mir vor ein paar Wochen die Ausstellung ihrer Kunstwerke in der Hauptstadt angesehen.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Die alte Trill l\u00e4chelte, \u201eSie sind so ein junges Ding. Sie sollten ihre Zeit nicht in Museen vertr\u00f6deln. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Die Pilotin lachte, \u201eEs ist mir trotzdem eine Ehre sie heute fliegen zu d\u00fcrfen.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Audrid strich der jungen Frau \u00fcber den R\u00fccken, \u201eEs ist MIR eine Ehre und ich bin sehr dankbar, dass sie mir diesen Wunsch erf\u00fcllen.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Die junge Frau nahm auf dem Pilotensessel platz, w\u00e4hrend ihr Kollege von der Sicherheit die alte Frau musterte, \u201eKunst? Hmm.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Audrid nickte still. Sie war aufgeregt. Sie hatte noch nie den Planeten verlassen.<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eKann ich so gar nichts mit anfangen\u201c, stellte der gro\u00dfe Mann fest und setzte sich neben die Passagierin. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Wenn die Regierung ihr einen Flug in die Umlaufbahn spendierte, dann muss ihre Kunst wohl gut sein, oder sie hatte f\u00fcr irgendeinen Senator viel gespendet. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eSie sind doch jeden Tag hier drau\u00dfen und wollen mir sagen, dass sie nicht aus den Fenster blicken. In die Dunkelheit hinaus und das ihr Blick dann nicht an den Lichtern der Wunder h\u00e4ngen bleibt?\u201c<br \/>Norvo war versucht dies zu verneinen, aber\u2026. bei jedem Start blickte er aus dem Fenster und immer wenn sie in die Dunkelheit des Alls eintauchten, hielt er f\u00fcr einen Augenblick nur still den Atem an, nicht weil er sich sorgte! Es war eine Art von Ehrfurcht die ihn erf\u00fcllte. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Audrid l\u00f6ste ihren Blick von dem jungen Mann und sah aus dem Fenster, \u201eSehen sie.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Norvo folgte ihrem Blick und langsam verdunkelte sich der Horizont, das Funkeln der Sterne wurde immer deutlicher. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eEs ist wundersch\u00f6n!\u201c, raunte Audrid bevor sie ihre Augen schloss. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eEs scheint als h\u00e4tten wir ein kleines Problem mit den Triebwerken. Ich muss sie neu starten, das wird ein bisschen dauern.\u201c Eigentlich war sie davon ausgegangen das ihr Passagier die zus\u00e4tzliche Zeit genie\u00dfen w\u00fcrde, aber das Schicksal hatte wohl mal wieder andere Pl\u00e4ne. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Das grelle Piepsen lie\u00df die Pilotin und Norvo hochschrecken. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eHerzstillstand\u201c; erkl\u00e4rte die junge Frau. Norvo legte Audrid vorsichtig auf den Boden, \u201eSchaffen wir es zur\u00fcck?\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eNegativ\u201c, erkl\u00e4rte die junge Frau, bevor sie mit den Erste Hilfe Ma\u00dfnehmen begann. <\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eSie schafft das nicht\u201c; stellte die Pilotin fast panisch fest, \u201eWir m\u00fcssen den Symbionten retten.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Vor Sorge weiteten sich die Augen des Trills, \u201eIch kann das nicht.\u201c<br \/>Die Pilotin bereitete alles vor, \u201eIch habe ne Sanit\u00e4ter Ausbildung das reicht vielleicht.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">Norvo nickte, \u201e Muss dann wohl reichen! Aber wohin soll der Symbiont\u2026warte\u2026. warte.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\">\u201eIch kann ihn mir ganz schlecht selbst einpflanzen\u2026\u201c<\/p>\n<p>***<br \/>Shay blickte zu seinem Gegen\u00fcber und wusste nicht genau was er sagen sollte.\u00a0<br \/>Annaliese l\u00e4chelte und besorgte erneut Kaffee.\u00a0<br \/>&#8222;Es war eine lange Geschichte. Aber ich hatte sie gewarnt.&#8220;<\/span><\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\"><span style=\"\">Shay nickte, &#8222;Und wie geht sie weiter?&#8220;<\/span><\/span><br \/><span style=\"\"><span style=\"\">Das konnte nicht das Ende sein!\u00a0<\/span><\/span><br \/><span style=\"\"><span style=\"\">Anna legte den Kopf etwas schief, &#8222;Ich denke das sie genau wissen, wer ihnen die <\/span>Geschichte<span style=\"\">\u00a0weiter erz\u00e4hlen kann, oder?&#8220;<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\" style=\"\">&lt;\/ RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt; SUM&gt;<\/p>\n<p class=\"defangedmsonormal\" style=\"\"><span style=\"\"># Zeit: SpD 03.1740<br \/><\/span><span style=\"\"><span style=\"\"># Ort: Station \u2013 Schmuckgesch\u00e4ft\/ Caf\u00e9<\/span><\/span><br \/><span style=\"\"><span style=\"\">Shay ist immer noch <\/span>gefesselt<span style=\"\">\u00a0von der Geschichte und den Einblicken in die Kultur der Trill, allerdings hadert er mit dem Ende.\u00a0<br \/>&lt;\/ SUM&gt;<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Zusammen,\u00a0Mac wollte gern den zweiten Teil, der nun doch wirklich langen Geschichte, lesen.\u00a0Da ich ihr immer ganz schlecht irgendwelche W\u00fcnsche abschlagen kann, hier Teil zwei.\u00a0F\u00fcr alle Anderen gilt, das Ding ist immer noch nicht relevant und muss nicht gelesen werden.\u00a0Au\u00dferdem ist der zweite Teil irgendwie etwas traurig.\u00a0Liebe Gr\u00fc\u00dfedas Sunny \u00a0 &lt; RPG&gt; &lt;NRPG &gt;Leni&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/lange-geschichten-teil-2\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Lange Geschichten Teil 2&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-6137","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6137","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6137"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6137\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6137"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6137"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6137"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}