{"id":6147,"date":"2020-12-31T19:25:05","date_gmt":"2020-12-31T18:25:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/der-schock-und-die-jagd\/"},"modified":"2020-12-31T19:25:05","modified_gmt":"2020-12-31T18:25:05","slug":"der-schock-und-die-jagd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/der-schock-und-die-jagd\/","title":{"rendered":"Der Schock und die Jagd"},"content":{"rendered":"<div>Hi!<\/p>\n<p>Noch ein (wahrscheinlich) letztes Post von mir in diesem Jahr.<br \/>Ist aber nur ein wenig Egopost mit einem kleinen optionalen Ball f\u00fcr Kim.<\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p>Ort: USS Hephaistos, Krankenstation<br \/>Zeit: SpD 3.1150<\/p>\n<p>&lt;QUOTE&gt;<\/p>\n<p>&#8222;Nein, sie treffen ein Urteil!&#8220; Noch konnte Jennifer sich beherrschen. Doch sie sp\u00fcrte diese Wut in sich, diese Wut, die am liebsten jemanden verletzen w\u00fcrde. Sie kannte diese Impulse und sie hatte sie mittlerweile unter Kontrolle, auch weil sie gelernt hatte, dass sie mit dieser Wut ganz andere Dinge tun konnte.<br \/>&#8222;Sie sehen mich an und treffen sich ein Urteil. Sch\u00f6n, ja, ich bin ein verkorkster Mensch. Ich erf\u00fclle alle Klischees. Aber ein guter Arzt h\u00e4tte versucht mit mir zu reden, mich zu verstehen. Doch diese Kunst ist in der Sternenflotte nicht mehr en Vogue. Angeblich wollen immer alle so tolerant sein, so aufgekl\u00e4rt, so Gutmensch. Doch in Wahrheit sind sie intolerant. Vor allem wenn sie auf einen Lebensstil treffen, der so anders ist als der eigene. Ersticken Sie an ihrer Toleranz. Ersticken Sie an ihrem Wissen. Ich brauche ihre Hilfe nicht.&#8220;<\/p>\n<p>&lt;\/QUOTE&gt;<\/p>\n<p>Jetsun starrte der OPS hinterher. Und sofort sch\u00f6ssen Tr\u00e4nen in ihre Augen. Ihre H\u00e4nde begannen zu zittern und wollten einfach nicht damit aufh\u00f6ren. Schnell nahm sie sich ein Tuch und wischte ihre Augen ab, doch das Tr\u00e4nen h\u00f6rte nicht auf. Sie setzte sich auf einen Hocker, weil auch ihre Beine anfingen zu zittern. So konnte sie doch unm\u00f6glich arbeiten!<\/p>\n<p>Es w\u00e4re sowieso nicht gegangen. Auch ihr Gehirn wollte nicht mehr so, wie es sollte. Sie konnte keinen klaren Gedanken mehr zu fassen kriegen. Immer, wenn sie einen Gedanken verfolgen wollte, huschte er davon und ein neuer Gedanke erschien vor ihrem geistigen Auge. Einer, der sich aber ebenfalls nicht greifen lie\u00df.<\/p>\n<p>Die T\u00fcr ging auf und ein neuer Patient trat ein. Ein junger Crewman, ein wenig sch\u00fcchtern. Sicher verunsichert von der Krankenstation, wie sie es alle waren. &#8222;Doktor, ich\u2026 oh\u2026 st\u00f6re ich?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun sch\u00fcttelte nur den Kopf. &#8222;Nein, kommen Sie rein.&#8220; schniefte sie und deutete auf den Stuhl vor ihr.<\/p>\n<p>&#8222;Crewman Maqsood&#8220; stellte sich der junge Mann vor und setzte sich, die Augen nicht von jetsuns Gesicht lassend. &#8222;Ist alles in Ordnung mit Ihnen, Doktor?&#8220;<\/p>\n<p>Wieder sch\u00fcttelte Jetsun den Kopf. &#8222;Nein.&#8220; Erwiderte sie erstickt. &#8222;Aber egal. Wie kann ich Ihnen helfen, Mr. Maqsood?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich kann auch sp\u00e4ter wiederkommen, Doktor. Wirklich. Das ist kein Problem.&#8220; Er wollte wieder aufstehen, doch Jetsun ergriff seine Hand.<br \/>&#8222;Bitte, Mr. Maqsood. Bleiben Sie. Ich\u2026 einen Augenblick nur!&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun stand auf und ging nach nebenan. Dort sortierte PO Shilas, eine der jungen Sanit\u00e4terinnen gerade Medikamente in die Schr\u00e4nke. &#8222;Ensign! Du meine G\u00fcte, wie sehen Sie denn aus. Ist etwas passiert?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja. K\u00f6nnen Sie mir bitte helfen?&#8220; sagte Jetsun.<\/p>\n<p>&#8222;Aber nat\u00fcrlich!&#8220; Die Sanit\u00e4terin stellte den Karton ab und eilte zu ihr.<\/p>\n<p>&#8222;K\u00f6nnten Sie bitte\u2026&#8220; begann Jetsun, doch der Crewman hatte sich erhoben.<br \/>&#8222;Doktor, bitte. Ich kann sehen. Meine Angelegenheit ist wirklich nicht dringlich. Ich werde in zwei Stunden noch einmal vorbeischauen. Jetzt entschuldigen Sie mich bitte!&#8220;<br \/>Und damit war er weg.<\/p>\n<p>Jetsun lie\u00df die Arme h\u00e4ngen. &#8222;Jetzt habe ich ihn vergrault. Schon der zweite!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Was?&#8220; fragte die Sanit\u00e4terin.<\/p>\n<p>&#8222;Miss Shilas, bin ich intolerant?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wie bitte?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Bin ich intolerant? Vorverurteile ich Leute?&#8220; Jetsun sah die Sanit\u00e4terin so an, dass diese ihre Vorgesetzte am liebsten sofort in die Arme geschlossen h\u00e4tte um sie zu tr\u00f6sten.<\/p>\n<p>&#8222;Hat er das eben gesagt?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nein!&#8220; Jetsun sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Nicht er. Er nicht.&#8220;<\/p>\n<p>Jetzt war es an der Sanit\u00e4terin, den Kopf zu sch\u00fctteln.<br \/>&#8222;Miss Jetsun, ich kenne Sie noch nicht so lange. Aber ich wei\u00df, dass Sie niemanden vorverurteilen. Sie sind auch nicht intolerant. Sie haben eine eigene Meinung. Nat\u00fcrlich haben Sie die. Und sie sprechen sie auch aus. Ein guter Arzt sollte das auch. Aber dadurch verurteilen Sie doch niemanden. Ich wei\u00df nicht, was da eben passiert war und wer Sie da eben\u2026 so derma\u00dfen beleidigt hat. Aber bitte sein Sie sicher, dass er sich geirrt hat.&#8220;<br \/>Sie stand auf und zog eine Kapsel aus einer der zahllosen Schubladen. &#8222;Nehmen Sie das, bitte!&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun sah auf die Kapsel in ihrer Hand. Triazolax.<br \/>&#8222;Ich will aber nicht\u2026&#8220; begann sie, doch Shilas nahm ihre Hand.<br \/>&#8222;Bitte, versuchen Sie nicht, Held zu sein. Das passt nicht zu Ihnen.<\/p>\n<p>Jetsun wurde rot. Dann nickte sie. &#8222;Danke!&#8220; sagte sie und nahm das Mittel.<\/p>\n<p>Sie kannte Triazolax. Es wirkte schnell und stark und war beruhigend und angstl\u00f6send, hielt aber nicht lange vor. Genau das richtige jetzt f\u00fcr sie. Nur dienstf\u00e4hig w\u00fcrde sie jetzt nicht sein.<\/p>\n<p>PO Shilas wusste das auch. &#8222;Gehen Sie jetzt und legen sich ein paar Stunden hin. Dann werden Sie wieder in Ordnung sein. Ich mache einen Termin beim Counselor f\u00fcr Sie. Ich komme schon klar.&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun wollte aufbegehren, doch lie\u00df es. Sie selber warf den Leuten ja immer vor, sich nicht helfen zu lassen. Also sollte sie nicht dasselbe tun.<br \/>&#8222;Danke!&#8220; sagte sie. Erhob sich und ging dann langsam.<br \/>Shilas sah ihr nach, dann seufzte sie. So verst\u00f6rt hatte sie ihre Chefin noch nie erlebt.<\/p>\n<p>&lt;Ball an Kim als CNS. Wenn Du magst\u2026&gt;<\/p>\n<p>Ort: Die gr\u00fcne Ebene<br \/>Zeit: SpD 3.1155<\/p>\n<p>Kiba, die kleine J\u00e4gerin duckte sich tief ins Gras. Man w\u00fcrde sie nicht bemerken, solange sie sich nicht bewegte. Und wenn sie sich bewegen w\u00fcrde, w\u00fcrde sie das nur sehr langsam tun. Ihre Beute w\u00fcrde das nicht wahrnehmen und wenn, dann w\u00fcrde es zu sp\u00e4t sein.<\/p>\n<p>Vorsichtig, sehr, sehr verhalten setzte sie eine Pfote vor die Andere. Jeder Schritt dauerte gef\u00fchlte Ewigkeiten. Dabei lie\u00df sie ihre Beute nicht aus den Augen. Ihre weit vorangestellten Tasthaare zuckten vor Aufregung. Jetzt war sie nah genug an ihrer Beute dran, um sie durch einen Sprung zu erwischen. Sie musste nur noch\u2026<\/p>\n<p>Das kleine haarige fledermaus\u00e4hnliche Tierchen hielt in seiner T\u00e4tigkeit inne und spitzte die gro\u00dfen Ohren. War da etwas? Ein Ger\u00e4usch? Oder eine Bewegung? Da! Nur eine kleine Winzigkeit. Als Kiba zum Sprung ansetzte, wurde sie bemerkt. Sofort stob die kleine Maus los, breitete ihre Schwingen aus und sprang ab. Sie musste gar nicht sehr hoch springen, denn sie hatte am Rand einer Felsplatte gesessen. Ein guter, sicherer Ort, wie sie meinte. Kein J\u00e4ger w\u00fcrde dort nach ihr springen, da er dann \u00fcber den Rand der Platte st\u00fcrzen w\u00fcrde wobei er sich beim Aufprall unten \u00fcbel verletzten w\u00fcrde. Und die J\u00e4ger wussten das!<\/p>\n<p>Womit die kleine Maus nicht gerechnet hatte, war die Lernf\u00e4higkeit dieser J\u00e4gerin! Sie war hier schon gesprungen. Mehrmals. Aber anders als andere J\u00e4ger st\u00fcrzte Kiba nicht in ihr Verderben, das hatte sie gelernt. Beim ersten Versuch hatte sie noch vor Schreck und Angst aufgeschrien, doch dann bemerkt, dass sie sanft zu Boden glitt. Das hatte sie sich gemerkt. Und fortan wagte sie den vermeintlich t\u00f6dlichen Sprung immer wieder und mit immer gr\u00f6\u00dferer Sicherheit.<\/p>\n<p>So auch jetzt. Die Maus war zwar gewarnt, doch ebenso wie Kiba wusste, dass hier immer wieder eine Maus sa\u00df, so wusste sie auch, dass diese in einen Abw\u00e4rtsschwung starten w\u00fcrde um dann in einiger Entfernung und mit gen\u00fcgend Geschwindigkeit H\u00f6he zu gewinnen.<br \/>Doch diesmal nicht. Kiba sprang der Maus einfach hinterher. Sie war deutlich gr\u00f6\u00dfer und schwerer und wollte gar nicht fliegen. Daher hatte sie die Maus im Sturz schnell eingeholt, packte diese mit ihren Krallenbewehrten Vorderpfoten und machte sich dann bereit zur Landung. Schon sp\u00fcrte sie die Verlangsamung ihres Falls und kurz darauf setzte sie sanft auf dem Boden auf.<\/p>\n<p>Sehr zufrieden mit sich und der Welt machte die kleine J\u00e4gerin sich auf ihren R\u00fcckweg. Sie konnte die Maus nicht fressen, das wusste sie. Warum das so war, war ihr nicht klar, es war ihr aber auch egal. Doch wenn sie die Beute in ihre Futterschale legte, w\u00fcrde sie verschwinden und stattdessen ein Leckerli erscheinen. Das hatte sie gelernt und darauf freute sie sich schon.<\/p>\n<p>Als sie zu dem kleinen H\u00e4uschen kam, in dem ihre Bettchen, die Toilette und ihr Futter stand, erkannte Kiba auch ihre Schwester Dema, die sich dort in der Sonne putzte. Sehr stolz mit hocherhobenem Schwanz und der Flugmaus im M\u00e4ulchen trabte Kiba an ihrer Schwester vorbei und nat\u00fcrlich sprang Dema auf und folgte Kiba in das H\u00e4uschen.<\/p>\n<p>Das H\u00e4uschen hatte eine ganz besondere Luke durch die die beiden Bergh\u00f6rnchen nun gingen. Sie dachten nie besonders \u00fcber das Ph\u00e4nomem nach, dass hinter der Luke ein so gro\u00dfer Raum war, dass er gar nicht in das H\u00e4uschen h\u00e4tte passen k\u00f6nnen. Es war ihnen gleich. Wichtig war nur, dass hier ihr Frauchen wohnte und gerne mit ihnen kuschelte. Und sie mit ihr. Denn sie war sehr lieb und f\u00fctterte sie. Und Liebe ging schlie\u00dflich ganz klar durch den Magen.<\/p>\n<p>Wie geplant deponierte Kiba die Maus in der Futtersch\u00fcssel worauf sie sich in einem Flirren aufl\u00f6ste und durch eine Handvoll Leckerlies ersetzt wurde. Die sie gro\u00dfz\u00fcgig, wenn auch nicht ganz gerecht mit Dema teilte. Die Dinger machten auch sehr sch\u00f6n satt und man musste auch ganz sch\u00f6n auf ihnen herumkauen. Danach &#8211; stolz, satt und zufrieden &#8211; sprang Kiba aufs Bett wo sie zu ihrer \u00dcberraschung ihr Frauchen vorfand, die dort, das sp\u00fcrte sie deutlich, sehr ungl\u00fccklich lag.<\/p>\n<p>Als kikonisches Bergh\u00f6rnchen hatte man seine Pflichten. Also piepste Kiba zweimal und krabbelte dann auf den Bauch ihres Frauchens, rollte sich dort ein und begann kr\u00e4ftig zu schnurren. Das Allheilmittel schlechthin. Kurz darauf kam auch Dema dazu gekrabbelt, rollte sich ihrerseits auf der Brust von Frauchen ein und gemeinsam schnurrten die beiden Tierchen, um Frauchen ganz schnell wieder gesund und heiter zu bekommen.<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM&gt;<\/p>\n<p>Ort: USS Hephaistos, Krankenstation<br \/>Zeit: SpD 3.1150<\/p>\n<p>Jetsun ist \u00fcber die ihr gemachten Vorw\u00fcrfe zutiefst geschockt und wird von ihrer Mitarbeiterin nach Hause geschickt um sich auszuruhen.<\/p>\n<p>Ort: Die gr\u00fcne Ebene \/ Quartier Jetsun<br \/>Zeit: SpD 3.1155<\/p>\n<p>Kiba schummelt und nutzt ihre erlernten Kenntnisse \u00fcber die Holobox zu ihrem Vorteil bei der Jagd.<br \/>Nach erfolgreicher Jagd versuchen sie und Dema Jetsun zu tr\u00f6sten.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>submitted by<br \/>Isabelle<br \/>a.k.a.<br \/>Ens. Jetsun Pema<br \/>CM USS Hephaistos<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hi! Noch ein (wahrscheinlich) letztes Post von mir in diesem Jahr.Ist aber nur ein wenig Egopost mit einem kleinen optionalen Ball f\u00fcr Kim. &lt;RPG&gt; Ort: USS Hephaistos, KrankenstationZeit: SpD 3.1150 &lt;QUOTE&gt; &#8222;Nein, sie treffen ein Urteil!&#8220; Noch konnte Jennifer sich beherrschen. 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