{"id":6292,"date":"2021-02-15T14:32:53","date_gmt":"2021-02-15T13:32:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/missionsstart-das-geisterschiff\/"},"modified":"2021-02-15T14:32:53","modified_gmt":"2021-02-15T13:32:53","slug":"missionsstart-das-geisterschiff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/missionsstart-das-geisterschiff\/","title":{"rendered":"Missionsstart: Das Geisterschiff"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>So,<\/p>\n<p>hier gehts zur neuen Mission in der Mission, aber das werdet ihr gleich selbst lesen ^^<br \/>Ich habe diesmal extra viel Freiraum f\u00fcr eure Ideen gelassen sowie einige gr\u00f6\u00dfere Zeitspr\u00fcnge gemacht damit wir noch genug Platz haben zwischendrin. <br \/>Wie immer gilt &#8211; schaut das ihr eure Soap Plots auf der Station langsam abschlie\u00dft.<\/p>\n<p>Die Hephaistos wird zu MD 01 = SpD 21 abfliegen.<\/p>\n<p>Nun viel Spa\u00df beim lesen und an Sunny ein herzliches danke f\u00fcr das ausarbeiten der Mission und den Gro\u00dfteil dieses Posts.<\/p>\n<p>Dann la\u00dft uns mal auf Geisterjagd gehen \ud83d\ude09 <\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p># Zeit: MD 0.1455 (neu) \/ SpD 20.1455 (alt)<br \/># Ort: Bereitschaftsraum CO<\/p>\n<p>Shay warf einen Blick auf die Uhr und freute sich auf den nahenden Feierabend. Wie es Murphys Gesetz jedoch verlangte blinkte in diesem Moment ein Licht an seinem Terminal auf das ihn auf eine eingehende Nachricht hinwies. <\/p>\n<p>Da sich heute den ganzen Tag um b\u00fcrokratischen Kram gek\u00fcmmert hatte, waren Benachrichtigungen auf stumm geschalten und man durfte ihn nur in wirklich wirklich dringenden Angelegenheit st\u00f6ren. <\/p>\n<p>Mit einem seufzen schickte er das letzte Formular ab und bet\u00e4tigte dann das Terminal.<\/p>\n<p>&#8222;Was gibt es Mr. Enovo?&#8220; wollte er von Nik wissen der auf der Br\u00fccke seinen Dienst tat.<\/p>\n<p>[Sir, Ihre Schwester &#8211; also Commodore Ruthven hat einen Besuch an Bord angek\u00fcndigt und will sie sprechen.] erkl\u00e4rte dieser sofort.<\/p>\n<p>&#8222;Wann?&#8220; fragte Shay zur\u00fcck.<\/p>\n<p>[\u00c4hm .. um 15-00, Sir.]<\/p>\n<p>Shays Blick wanderte erneut zur Uhr und er fluchte leise. Soviel zum Feierabend.<\/p>\n<p>&#8222;Und das sagen sie mir erst jetzt?&#8220; blaffte er daher verstimmt und man konnte f\u00f6rmlich durch die Leitung h\u00f6re wie Nix bleich wurde.<\/p>\n<p>[Sie wollten nicht gest\u00f6rt werden, Sir und &#8230;] begann der Russe sich zu entschuldigen.<\/p>\n<p>&#8222;Jaja, schicken sie sie rein sobald sie da ist.&#8220; knurrte der Schotte und beendete die Verbindung. <\/p>\n<p>[&#8230; und ich bin erst seit einer halben Stunde im Dienst] beendete Nik seinen Satz auch wenn er wu\u00dfte das der CO ihn nicht mehr h\u00f6rte. Das lief heute ja wieder toll. So w\u00fcrde er sich seine n\u00e4chste Bef\u00f6rderung abschminken k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Es dauerte auch nicht lange da rauschte besagte Commodore auf die Br\u00fccke und sah sich suchend um. Nik sprang von seinem Sitz auf und deutete auf den Bereitschaftsraum. <\/p>\n<p>&#8222;Der Captain erwartet sie bereits, Ma&#8217;am.&#8220; beeilte sich Nik zu sagen und wurde von Claudia mit einem vernichtenden Blick bestraft.<\/p>\n<p>&#8222;Seh ich aus wie ihre Mutter, Ensign? Die k\u00f6nnen sie von mir aus mit Ma&#8217;am anreden aber nicht mich, verstanden?&#8220; fauchte sie den armen Nix an der mindestens 2 Zentimeter schrumpfte, nach dem Vortrag. <\/p>\n<p>&#8222;Nein, Ma&#8216; &#8230; Sir, ich meine Ja, Sir &#8230; &#8220; versuchte Nik seinen Fauxpas wieder gut zu machen doch Claudia beachtete ihn bereits nicht mehr sondern betrat festen Schrittes den Bereitschaftsraum.<\/p>\n<p>Shay stand am Replikator und sah nur kurz auf als sich die T\u00fcren \u00f6ffneten. Jeder andere h\u00e4tte Shay ungespritzt in den Boden gerammt, wenn er nicht vorher den T\u00fcrsummer bet\u00e4tigt h\u00e4tte aber Claudia war in zweifacher Hinsicht eine Ausnahme. <\/p>\n<p>&#8222;Tee?&#8220; fragte er w\u00e4hrend er in bereits orderte.<\/p>\n<p>&#8222;Ich habe keine Zeit f\u00fcr H\u00f6flichkeiten und Smalltalk.&#8220; verk\u00fcndete sie was Shay jedoch nicht aus der Ruhe brachte.<\/p>\n<p>&#8222;Aber dennoch bist du pers\u00f6nlich hier und hast dich nicht mal beamen lassen. Wenn du daf\u00fcr Zeit hast, hast du auch Zeit f\u00fcr eine Tasse Tee.&#8220; erkl\u00e4rte er ruhig und deutete auf das Sofa. <\/p>\n<p>&#8222;Bitte setz dich doch.&#8220; f\u00fcgte er dann hinzu w\u00e4hrend er die zwei Tassen auf den Tisch abstellte.<\/p>\n<p>Claudia hmpfte folgte dann aber seinem Rat. Erst als sie sa\u00df und den ersten Schluck des hei\u00dfen Gebr\u00e4us getrunken hatte sp\u00fcrte sie wie angespannt sie die ganze Zeit gewesen war.<\/p>\n<p>&#8222;Wieso bist du hier, Claudia?&#8220; fragte Shay dann und ahnte bereits das ihm die Antwort nicht gefallen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Claudia atmete tief durch und sah mehr zur Ablenkung auf das PAD das sie bei sich hatte. Sie kannte den Inhalt auswendig, aber es verschaffte ihr Zeit die richtigen Worte zu finden.<\/p>\n<p>&#8222;Die Klingonen haben ihre Strategie ge\u00e4ndert.&#8220; begann sie und nun war es Shay der sich anspannte.<\/p>\n<p>&#8222;Offenbar ziehen sie ihre Truppen zusammen und fliegen Richtung Briar&#8217;s Patch.&#8220; erkl\u00e4rte sie weiter und selbst Shay wurde leicht bla\u00df um die Nase. <\/p>\n<p>&#8222;Sie wollen zum Trans Warp Conduit?&#8220; fragte er und allein die Vorstellung hinterlie\u00df einen Knoten in ihrem Magen. <\/p>\n<p>Sollte es den Klingonen gelingen den Conduit zu erobern w\u00e4ren sie innerhalb weniger Stunden mitten im Herzen der F\u00f6deration. <\/p>\n<p>&#8222;Wir sind darauf vorbereitet. Ein Szenario ist genau darauf ausgelegt und wir haben Vorbereitungen getroffen den Conduit im \u00e4u\u00dfersten Notfall zu zerst\u00f6ren.&#8220; erkl\u00e4rte sie mit einem leichten abwinken. <\/p>\n<p>&#8222;Was wir brauchen ist eine m\u00f6glichst genaue Lage der klingonischen Flotte. Am Rand des Sektors und in Flugbahn zum Patch gibt es einen gro\u00dfen unerforschten Nebel. Wir vermuten das sich die Klingonen dort sammeln und dann zum Angriff \u00fcber gehen werden.&#8220; erkl\u00e4rte sie weiter und lie\u00df \u00fcber das PADD eine holographische Karte der Region erscheinen. <\/p>\n<p>&#8222;Laut unseren Informationen wird die 4. klingonische Flotte den Angriff leiten. Fast alle in dieser Flotte sind Mitglieder des Kriegsgesang auf Kithomer aber die Flotte ist in 3 Teile gesplittet wie du siehst. <\/p>\n<p>Ein Teil hier oben bei Carraya 3, ein Teil verteidigt die aktuellen Grenzen mit gelegentlichen Vorst\u00f6\u00dfen und der 3. Teil hat SB 157 eingenommen. Es wird dauern alle Flottenteile f\u00fcr einen gemeinsamen Schlag zusammen zu bringen.&#8220; f\u00fchrte sie auch und Shay nickte.<\/p>\n<p>&#8222;Was Sinn macht wenn sie vorhaben den Comduit im Patch zu \u00fcbernehmen und ihre Schiffe durchzujagen. setzt aber voraus dass ihre Schiffe entsprechend ausger\u00fcstet sind. Nicht mal unsere Schiffe k\u00f6nnen gefahrlos durch Transwarptunnel &#8211; wie kamen die Klingonen an die Technik und dann noch so schnell?&#8220; fragte er dann.<\/p>\n<p>&#8222;Das wissen wir noch nicht. Vermutlich haben sie es irgendwo gestohlen oder &#8230; wir haben einen Maulwurf in unseren Reihen.&#8220; antwortete Claudia ausweichend. <\/p>\n<p>Shay vermutete das sie mehr Informationen hatte die sie nicht mit ihm teilen konnte. <\/p>\n<p>&#8222;Und wenn das ein Ablenkungsman\u00f6ver ist? Die Klingonen haben sich in diesem Krieg nicht verhalten wie man das sonst von ihnen erwartet. Was wenn sie uns nur Ablenken wollen, uns zwingen das wir dort Stellung beziehen w\u00e4hrend sie in Wirklichkeit irgendwo ganz anders angreifen?&#8220; fragte er dann.<\/p>\n<p>&#8222;Die Idee kam uns auf und hier kommt die Hephaistos ins Spiel. Wie gesagt vermuten wir das sie sich innerhalb des Nebels sammeln werden und das Oberkommando hat beschlossen das die Hephaistos das perfekte Schiff f\u00fcr diese Art Scout Mission ist.&#8220; <\/p>\n<p>&#8222;Selbsmordmission wohl eher!&#8220; platzte es aus Shay raus. &#8222;Wenn die uns entdecken sind wir 1 Schiff gegen eine ganze Flotte. Habt ihr den Verstand verloren?&#8220; entfuhr es ihm und Claudia sah ihn hart an.<\/p>\n<p>&#8222;Die Hephaistos verf\u00fcgt \u00fcber Tarntechnologie &#8211; ich schlage vor ihr la\u00dft euch nicht erwischen. Ich mu\u00df dir nicht sagen wie wichtig das f\u00fcr die F\u00f6deration und den Verlauf des Krieges ist.&#8220; erwiderte sie k\u00fchl. <\/p>\n<p>&#8222;Und was sag ich meiner Crew?&#8220; fragte er perplex \u00fcber soviel K\u00e4lte. <\/p>\n<p>&#8222;Das n\u00f6tigste. Die genauen Infos stehen auf dem PADD. Und Shay &#8211; die Zeit dr\u00e4ngt. Ich schlage vor du holst deine Leute aus dem Urlaub und ihr macht euch asap auf den Weg. Tut mir Leid.&#8220; f\u00fcgte sie diesmal etwas w\u00e4rmer hinzu. <br \/>Immerhin waren sie Geschwister und sie schickte Shay nicht gern auf diese Art Mission. <\/p>\n<p>Der hmpft und stand auf um an die kleine Bar zu gehen die hinter einer der Wandverkleidungen versteckt war. Eine Flasche Whisky &#8211; nicht der ganz gute &#8211; fand ihren Weg in Shays Hand und er go\u00df sich einen gro\u00dfz\u00fcgigen Schluck davon in seine Teetasse. <\/p>\n<p>Er sah fragend zu Claudia die jedoch nur den Kopf sch\u00fcttelte. <\/p>\n<p>&#8222;Wenn es noch Fragen gibt &#8211; du wei\u00dft wo du mich findest.&#8220; meinte sie nur und machte sich auf den Weg zur T\u00fcr w\u00e4hrend Shay Platz nahm und nach dem PADD griff. <\/p>\n<p>Wieso bekam eigentlich immer er diese Missionen?<\/p>\n<p>&lt;nrpg: So Urlaub ist beendet \u2013 ab an die Arbeit ^^ &gt;<\/p>\n<p>\u00a0<br \/># Zeit: Sternzeit 2266 &#8211; vor 150 Jahren<br \/># Ort: Irgendwo im Weltall<\/p>\n<p>Die USS Baltimore drang in die Tiefen des Alls vor, am Rande des Alpha- Quadranten wollte die tapfere Crew seinen Forschungsauftrag erf\u00fcllen &#8211; unerforschte Gebiete entdecken, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hatte. Abenteuer bestreiten und der Sternenflotte und ihren Prinzipien alle Ehre machten, man sollte sich an ihre Forschungen, ihre Entdeckungen erinnern. Niemand ahnte auch nur im entferntesten, da\u00df sie als das Geisterschiff der Sternenflotte in die Geschichte eingehen w\u00fcrden. <\/p>\n<p>Viele junge Offiziere taten ihren Dienst unter Captain Nanuk, der rein \u00e4u\u00dferlich seinem Namen als Eisb\u00e4ren alle Ehre gemachte. Ein gro\u00dfer st\u00e4mmiger Mann, zu dem man nicht nur wegen seines K\u00f6rperbaus, sondern auch wegen seiner Ausstrahlung aufblickte. Der leicht graue Dreitagebart untermalte seine Ausstrahlung nahezu perfekt.<\/p>\n<p>Dem jungen Menschen war erst vor wenigen Monaten das Kommando \u00fcber dieses stolze Schiff \u00fcber gegeben worden und immer noch pochte sein Herz voller Aufregung, wenn er die Br\u00fccke betrat und seinen Platz in der Mitte einnahm &#8211; the Captains chair. Viele Jahre hatte er sich hart erarbeitet an diesem Platz zu sitzen, aber die M\u00fche hatte sich gelohnt, da war er sich sicher, jedes Mal wenn er in die unendlichen Weiten des Alls blickte und vermeinte in den Sternen die unz\u00e4hligen Geheimnisse zu erkennen die auf ihn und seine Leute warteten. <\/p>\n<p>\u201eLt. McLain, Bericht\u201c, erklang die raue Stimme des Inuit und schien die gesamte Br\u00fccke mit seinem Klang zu erf\u00fclle. Die h\u00fcbsche Irin blickte auf, \u201eWir befinden uns 76 Lichtjahre von unserem urspr\u00fcnglichen Kurs entfernt, am Ereignishorizont des Wei\u00dfen &#8211; Loches. Eine Kommunikation mit der Sternenflotte ist noch immer nicht m\u00f6glich. Die Energiestr\u00f6me des Loches beeinflussen immer noch zu stark unsere Instrumente, besonders die Kommunikation ist gest\u00f6rt.\u201c<\/p>\n<p>Das sie sehr weit von ihrem Kurs abgekommen waren und Niemand ahnte wo sie waren, war eine Tatsache welche der jungen Frau nicht behagte. <br \/>Der Captain nickte best\u00e4tigend und wendete seinen Blick zur Sicherheit <br \/>&#8222;Lt. Tanaka haben wir die Interferenzen des Wei\u00dfen &#8211; Loches kompensieren k\u00f6nnen und k\u00f6nnen unsere Sonde vom Ereignis- Horizont zur\u00fcckholen?&#8220;<\/p>\n<p>Der Japaner nickte. Der Hauch eines L\u00e4chelns legt sich auf die Lippen des Eisb\u00e4ren, \u201eDann holen sie unsere Sonde nach Hause.\u201c <\/p>\n<p>Das sie unbeabsichtigt etwas ganz anders zusammen mit der Sonde zur\u00fcckholten, ahnten sie nicht. Ein Wesen welches lange in seiner energetischen Blase geschlafen hatte und nun \u00e4hnlich wie eine Katze von dem fremdartigen Spielzeug angelockt wurde.<\/p>\n<p>Es verstrich ein kurzer Zeitraum in dem der Transporterraum die Sonde an Board beamte. Ein kurzes Flackern der Anzeigen auf der Br\u00fccke lenkte die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf ihre Instrumente. Lt. Dinawari die XO des Schiffes, war die Erste die ihre Ger\u00e4te wieder ans Laufen brachte und auch dem gedimmten Licht auf der Br\u00fccke weniger Beachtung schenkte als der Rest der Br\u00fcckencrew. <\/p>\n<p>\u201eDie Sonde befindet sich in Transporterraum eins. Es scheint so, als h\u00e4tten die Biofilter des Transporters einen Moment lang eine energetische Spannungsspitze verursacht, die zusammen mit der extremen Entladung des Wei\u00dfen &#8211; Loches zu einer Fluktuation gef\u00fchrt haben.\u201c<\/p>\n<p>Der Captain nickte, \u201eLassen sie das Sicherheitsprotokoll Sigma laufen \u00fcberpr\u00fcfen sie die Biopuffer.\u201c befahl er. Sicher das diese Sicherheitsma\u00dfnahme gen\u00fcgen w\u00fcrde.<\/p>\n<p># Zeit: Mitternacht \u2013 Stunden sp\u00e4ter. <br \/># Ort: USS Baltimore<\/p>\n<p>Ein Poltern weckte den Captian. Eine Bewegung in der Finsternis, ein Ger\u00e4usch. Ruckartig sa\u00df der Mann aufrecht im Bett. Mit starrem Blick suchte er die Dunkelheit nach weiteren Bewegungen ab, nach einem ungebetenen Besucher. \u201eComputer, scanne mein Quartier nach Lebensformen!\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs wurden keine weiteren Lebensformen im Quartier erkannt. Allerdings sind energetische Schwankungen me\u00dfbar.\u201c<\/p>\n<p>Wieder ein Ger\u00e4usch und der Caption standen vor seinem Bett, zum Kampf bereit!<br \/>In einer Ecke des Quartiers erhellte der Schein des Mondes die Wand. Fast reflexartig blickte der Captain zum Fenster hinaus, sah jedoch aber nur die allumfassende Schwarze des Weltraums &#8211; keinen Mond der durch sein Fenster h\u00e4tte scheinen k\u00f6nnen. Dunkel erinnerte er sich an die mythischen Gottheiten, von denen seine Gro\u00dfmutter am Lagerfeuer berichtet hatte und selbst heute jagten die Erinnerungen an diese Geschichten dem st\u00e4mmigen Mann kalte Schauer \u00fcber den breiten R\u00fccken.<\/p>\n<p>\u201eDu bist unw\u00fcrdig, hat Aningan entschieden\u201c, ein grollendes Lachen schrillte durch das Quartier, so das der Captain\u00a0 mit den H\u00e4nden seine Ohren bedecken mu\u00dfte. Ein glei\u00dfendes Licht erhellte den Raum und die H\u00e4nde des Mannes wanderten von den Ohren zu seinen Augen. <\/p>\n<p>\u201eAuch Malina, deine Sonneng\u00f6ttin hat dich f\u00fcr unw\u00fcrdig befunden!\u201c<\/p>\n<p>Wieder diese Lachen, wieder dieses donnernde Grollen. Das Haar des Mannes f\u00e4rbte sich wei\u00df ein und sein K\u00f6rper sank leblos zu Boden. Langsam k\u00fchlte sein Fleisch aus, als graue Tentakel aus der Dunkelheit sich unaufh\u00f6rlich zu seiner Leiche schoben und viele kleine M\u00e4uler in den Saugn\u00e4pfen begannen das Fleisch von den Knochen zu l\u00f6sen und zu verzehren. <\/p>\n<p>Nur trockene, kalte Knochen blieben zur\u00fcck, als das Raubtier mit einem spinnenartigen Netz das Quartier verschlo\u00df und mit seinen Tentakel sicheren Halt an den W\u00e4nden suchte. Der schwere, haarige und stachelige K\u00f6rper in der Mitte, hatte sich durch die Kraft der massigen Muskeln in den Tentakeln nach oben bewegt und langsam aber sicher breitete sich ein leises knurren aus. Das Ger\u00e4usch war fast so etwas wie ein vibrierende schnurren \u2013 ein schwingendes Zischen und legte sich \u00fcber die G\u00e4nge des Schiffes. Es drang in die K\u00f6pfe der Crew ein und lie\u00df ihnen ihre Gottheiten und schlimmsten \u00c4ngste erscheinen. <\/p>\n<p>Chaos brach aus und es dauerte nicht lang, bis die Besatzung versuchte ihrem Leben ein j\u00e4hes Ende zu setzen. Einige sprangen in den sicheren Tod auf der Flucht vor ihren Visionen. Schreie erhellten die Korridore und untermalten die Angst, die Panik der Crew hervorgerufen durch ihre aller schlimmsten Alptr\u00e4ume. Das Chaos verschlang das Schiff und verbannte jeden klaren Gedanken der Besatzung.<\/p>\n<p>Das Raubtier ruhte in seiner H\u00f6hle, das Fleisch auf das es hungrig l\u00fcsternd wartet, mu\u00dfte nicht frisch sein. Es hatte Zeit und konnte jagen, so wie auch seine Vorfahren gejagt hatten. Es lag auf der Lauer und lies seine telepathischen Tentakel kreisen, auf der Suche nach Angst im tiefsten Unterbewu\u00dftsein seiner Beute. <\/p>\n<p>\u00a0<br \/># Zeit: 150 Jahre sp\u00e4ter \u2013 Im hier und Heute &#8211; MD 10.1445<br \/># Ort: USS Hephaistos<\/p>\n<p>\u201eCaptain Ruthven wir haben eine Nachricht empfangen\u201c, berichtete der junge Russe Nik von der COMM Station. Die Augenbrauen des Schotten wanderten ein klein wenig nach oben, \u201eIn diesem Sektor sollten keine Schiffe sein die uns rufen.\u201c meinte er. Die Hephaistos hatte sich getarnt und war zu ihrem Einsatzort unterwegs. <\/p>\n<p>Der COMM nickte, \u201eEs handelt sich auch nicht um einen Ruf. Es scheint eine automatische Nachricht zu sein.\u201c<\/p>\n<p>Der Captain nickte, \u201eUnd um was handelt es sich?\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs scheint\u201c, Nik stutzte, \u201eEs ist die Kennung der USS Baltimore.\u201c<\/p>\n<p>\u201e\u00dcberpr\u00fcfen Sie ihre Daten\u201c, befahl der Captain n\u00fcchtern. Jeder auf der Akademie hatte von dem verschollenen Schiff geh\u00f6rt. Zu seiner Zeit an der Akademie hatten sich bereits die wildesten Schauergeschichten um diese Schiff geragt, denn immer wieder wollten Sternenflottenschiffe tief im All die Kennung bemerkt haben, aber noch bevor sie reagieren konnten, was das Schiff wieder verschwunden.<\/p>\n<p>\u201eLt. Claton erfassen sie die Koordinaten\u201c, der Wissenschaftler nickte und zeitgleich gab er Reha ein Zeichen. Die Vulkanierin verstand ihren Vorgesetzten und \u00fcbermittelte die Daten auf seine Konsole, die Daniel umgehend auf dem Schirm anzeigen lie\u00df, \u201eDas Schiff befindet sich am Rande eines Nebels, der unsere Scans zwar st\u00f6rt, aber dennoch scheinen sich keinerlei Lebenszeichen messen zu lassen.\u201c<\/p>\n<p>&#8222;Nach 150 Jahren w\u00fcrde es mich auch sehr wundern wenn da noch etwas lebt.&#8220; brummte Shay. Das war unerwartet. Eine Falle der Klingonen? Und warum ausgerechnet genau an dem Rand des Nebels in dem sie zumindest einen Teil der klingonischen Flotte vermuteten? <\/p>\n<p>&#8222;Hat der Nebel Auswirkungen auf die Tarnvorrichtung?&#8220; wollte Shay als n\u00e4chstes wissen. <\/p>\n<p>&#8222;Unbekannt. Dazu gibt es noch zu wenig Daten.&#8220; antwortete Ajur von der taktischen Konsole aus. <\/p>\n<p>&#8222;K\u00f6nnte das eine Falle sein?&#8220; war dann Shays n\u00e4chste Frage. <\/p>\n<p>Diesmal dauerte die Antwort etwas. Nicht weil Ajur die Frage nicht erwartet h\u00e4tte sondern mehr weil er seine Antwort abw\u00e4gte. <\/p>\n<p>&#8222;M\u00f6glich, allerdings l\u00e4\u00dft der Drift des Schiffes eher den Schlu\u00df zu das sie sich innerhalb des Nebels aufgehalten hatte und nur nach drau\u00dfen getrieben wurde.&#8220; meinte er dann.<\/p>\n<p>&#8222;Getrieben oder geschubst? Es ist schon merkw\u00fcrdig das wir ausgerechnet hier auf ein verschollenes Schiff der F\u00f6deration treffen.&#8220; mischte sich nun Sam ein und sprach aus was Shay dachte. <\/p>\n<p>Shay sparte sich die Frage nach Klingonen in der N\u00e4he, falls sie Spuren von klingonischen Schiffen gefunden h\u00e4tten dann h\u00e4tte man ihm das l\u00e4ngst mitgeteilt. <\/p>\n<p>&#8222;Wenn es wirklich die Baltimore ist dann m\u00fcssen wir zumindest sehen ob Daten des Schiffscomputers auslesen k\u00f6nnen.&#8220; meinte nun Daniel. Der Wissenschaftler brannte direkt darauf sich das Wrack genauer an zu sehen.&#8220; <\/p>\n<p>&#8222;Negativ. Nicht jetzt zumindest. Mr. LaGroille, fliegen sie uns langsam in den Nebel, nicht zu weit aber weit genug damit wir sehen ob sich der Nebel negativ auf die Tarnvorrichtung auswirkt und behalten sie die vermeintliche Balimore im Auge. <br \/>Lagebesprechung in 10 Minuten.&#8220; befahl er schlie\u00dflich und auf der Br\u00fcck brach professionelle Gesch\u00e4ftigkeit aus. Shay starrte auf den Schirm. Die Baltimore hatte 150 Jahre gewartet, da kam es auch ein paar Stunden mehr oder weniger auch nicht an.<\/p>\n<p>\u00a0<br \/># Zeit: MD 10.1455<br \/># Ort: USS Baltimore<\/p>\n<p>Die G\u00e4nge waren blutverschmiert, Einrichtung der Quartiere blockierten T\u00fcren, oder scheinen diese zu versperren. Das Chaos herrschte auf dem Schiff. Die Korridore, waren Blutverschmiert und W\u00f6rter wie Lucifer, der Morgenstern, oder Leprechaun waren zu lesen. Auf einem umgefallen Schrank lagen die \u00dcberreste von Nahrung, bei genauerem Betrachten handelte es sich um Z\u00e4hne die um dem Teller arrangiert wurden. <\/p>\n<p>Immer noch war das Surren des Tieres zu h\u00f6ren, was nach dem Festmahl in einen Winterschlaf verfallen war, jedoch zur Unterhaltung im Traum noch immer die Kreaturen \u00fcber die G\u00e4nge schickte sie es in den K\u00f6pfen seiner Beute gefunden hatte. Ein Mann mit einer Maske huschte durch die Dunkelheit und wetzte sein Messer an einer Wand. <br \/>\u00a0<br \/>\u00a0 <br \/>\u00a0# Zeit: MD 10. 1510<br \/>\u00a0# Ort: Besprechungsraum<br \/>\u00a0<br \/>\u00a0&#8222;Sir, wir m\u00fcssen uns das Schiff ansehen. Wenn das wirklich die Baltimore ist dann haben wir die Chance ein Jahrhunderte altes R\u00e4tsel zu l\u00f6sen.&#8220; beharrte Daniel und wenn Shay die Stimmung im Raum richtig las dann war der Gro\u00dfteil der anderen ebenfalls dieser Meinung.<br \/>\u00a0<br \/>\u00a0Dennoch &#8211; es war nicht Teil ihrer Mission und er war noch nicht \u00fcberzeugt davon das dies keine Falle der Klingonen war. <br \/>\u00a0<br \/>\u00a0&#8222;Wir werden nicht beamen. Zum beamen m\u00fc\u00dften wir die Tarnvorrichtung ausschalten und dazu bin ich aktuell nicht bereit. Ein Au\u00dfenteam das dorthin geht mu\u00df das mit Raumanzug machen. Die Lebenserhaltung scheint laut den Sensoren zu funktionieren aber ich w\u00fcrde da gern auf Nummer sicher gehen und ich mu\u00df hier niemandem sagen was unsere eigentliche Mission ist. <br \/>\u00a0Wir werden hier nicht tagelang ein Schiff untersuchen w\u00e4hrend die klingonische Flotte direkt neben uns im Nebel lauert. <br \/>\u00a0Gibt es irgendwelche Vorschl\u00e4ge dazu?&#8220; fragte er in die Runde. \u00a0<br \/>\u00a0<br \/>\u00a0&lt; nrpg: na dann lasst mal h\u00f6ren ^^ &gt; <\/p>\n<p>&lt;NRPG&gt;<br \/>Hintergrund:<br \/>Die USS Baltimore verschwand vor gut 150 Jahren spurlos am Rande des Alpha \u2013 Quadranten. Die F\u00f6deration ordnete eine umfassende Untersuchung an, welche jedoch mehr als fruchtlos war, es wurde weder Tr\u00fcmmer noch Signale des Schiffes der Walker Klasse (https:\/\/memory-alpha.fandom.com\/wiki\/Walker_class) ausfindig gemacht. <br \/>Nach einer sechsmonatigen Untersuchung an welche mehrere Schiffe der Sternenflotte beteilig waren, wurde das Schiff, als auch seine Besatzung als verschollen deklariert.<br \/>Bei einem routinem\u00e4\u00dfigen Scan der Hephaistos wird die Kennung eines Schiffes der Sternenflotte geortet. Schnell stellt sich heraus, da\u00df es sich um die verschollene USS Baltimore handelt. Es wird versucht einen Kontakt herzustellen, jedoch bleibt dieser Versuch unbeantwortet. Erste Nahgebietscans zeigen da\u00df es keine humanoide Lebensformen auf dem Schiff gibt.<br \/>\u00a0<br \/>Personen:<br \/>&#8211; Captain Nanuk \u2013 Mensch \u2013 (M) \u2013 (Name gr\u00f6nl\u00e4ndisch \u2013 Eisb\u00e4r) &#8211; Inuit<br \/>&#8211; XO Lt.Cm. Nafi Dinawari &#8211; (W) \u2013 Persische\/ \u00c4gyptische Wurzeln<br \/>&#8211; CWI Lt. Scota McLain \u2013 (W) \u2013 Irische Wurzeln<br \/>&#8211; CSO Lt. Norio Tanaka\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211; (M) &#8211; Japaner<\/p>\n<p>&lt;\/NRPG&gt;<\/p>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\" style=\"\">\u00a0&lt;SUM&gt;<br \/># Zeit: Sternzeit 2266 &#8211; vor 150 Jahren<br \/># Ort: Irgendwo im Weltall<br \/>Die USS Baltimore holt sich etwas unbekanntes an Bord das die Crew am Ende nicht \u00fcberleben wird<\/p>\n<p># Zeit: MD 0.1455 (neu) \/ SpD 20.1455 (alt)<br \/># Ort: Bereitschaftsraum CO<br \/>Shay bekommt besuch von Claudia die ihn \u00fcber die neusten Frontentwicklungen informiert und ihm eine neue Missionsorder gibt.<\/p>\n<p># Zeit: 150 Jahre sp\u00e4ter \u2013 Im hier und Heute &#8211; MD 10.1445<br \/># Ort: USS Hephaistos<br \/>Die Hephaistos empf\u00e4ngt den automatischen Notruf der USS Baltimore und geht erstmal von einer Falle der Klingonen aus<\/p>\n<p># Zeit: MD 10.1455<br \/># Ort: USS Baltimore<br \/>Das fremde Wesen ist aufgewacht und schleicht weiter auf der Baltimore herum<\/p>\n<p>\u00a0# Zeit: MD 10.1510<br \/>\u00a0# Ort: Besprechungsraum<br \/>Shay verk\u00fcndet das er auf keinen Fall die Tarnvorrichtung deaktivieren will und fordert Alternativen wie man die vermeintliche USS Baltimore untersuchen kann ohne hin\u00fcber zu beamen.<\/p>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\" style=\"\">Leider dr\u00e4ngt auch die Zeit.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>submitted by<\/p>\n<p>Mac<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So, hier gehts zur neuen Mission in der Mission, aber das werdet ihr gleich selbst lesen ^^Ich habe diesmal extra viel Freiraum f\u00fcr eure Ideen gelassen sowie einige gr\u00f6\u00dfere Zeitspr\u00fcnge gemacht damit wir noch genug Platz haben zwischendrin. Wie immer gilt &#8211; schaut das ihr eure Soap Plots auf der Station langsam abschlie\u00dft. Die Hephaistos&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/missionsstart-das-geisterschiff\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Missionsstart: Das Geisterschiff&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-6292","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6292","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6292"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6292\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6292"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6292"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6292"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}