{"id":6481,"date":"2021-05-08T23:00:54","date_gmt":"2021-05-08T21:00:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/gerettet\/"},"modified":"2021-05-08T23:00:54","modified_gmt":"2021-05-08T21:00:54","slug":"gerettet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/gerettet\/","title":{"rendered":"Gerettet?"},"content":{"rendered":"<div>&lt;RPG&gt;<br \/># Zeit: MD 10.1900<br \/># Ort: Maschinenraum USS Baltimore<\/p>\n<p>&lt;quote&gt;<br \/>&#8222;Ich habe die CM verfolgt bis sie in eine Rettungskapsel stieg.&#8220; besch\u00f6nigte Skye die Ereignisse auf die sie nicht so wirklich stolz war.<br \/>Feuerd\u00e4monen. Wie war sie \u00fcberhaupt auf diesen Bl\u00f6dsinn gekommen?<\/p>\n<p>&#8222;Das deckt sich mit den Sensoren.&#8220; stimmte Ana nun zu. &#8222;Bleibt zu hoffen jemand sammelt sie wieder ein. Der Kahn hier auf jeden Fall nicht.&#8220;<\/p>\n<p>Fabi ging nicht weiter auf Anas Kommentar ein sondern stellte eine andere wichtige Frage.<\/p>\n<p>&#8222;Was ist mit Funkkontakt zur Hephaistos? Wir haben uns schon ewig nicht mehr gemeldet und die sich bei uns auch nicht.&#8220;<br \/>&lt;\/quote&gt;<\/p>\n<p>&#8222;Die haben uns im Stich gelassen!&#8220; Jenn musste schlucken, einerseits schn\u00fcrte ihr Angst die Kehle zu, andererseits sp\u00fcrte sie eine tiefe, grollende und verachtende Wut in sich aufsteigen. Sie wurde im Stich gelassen, schon wieder! Voller Wut trat sie mit dem Stiefel gegen eine Wandverkleidung. Dass dies keine gute Idee gewesen war, merkte sie sogleich, denn die Stabilit\u00e4t der Wand \u00fcbersch\u00e4tzend, hatte sie viel Wucht in ihren Tritt gelegt und das Blech zersplitterte, als h\u00e4tte sie in einen Papier-Paravent getreten. Verzweifelt m\u00fchte sie sich, das Gleichgewicht zu halten, da ihr Fu\u00df nicht dort stoppte, wo sie es erwartet hatte.<\/p>\n<p>Aus dem Spalt ert\u00f6nte ein leises Klickern und Scharren. &#8222;Was..&#8220; wunderte sich Jenn. Sie beugte sich ein wenig hinunter. Aus den Schatten streckte sich vorsichtig ein d\u00fcnnes schwarzes Beinchen hervor. Dem Beinchen folgte ein zweites, drittes&#8230; dann krabbelte das kleine Insekt hervor. Es sah ein wenig aus wie eine Kakerlake. Und es war nicht allein&#8230; Schon kam das zweite Exemplar hinterhergekrabbelt. Ehe sie es sich versahen, kamen immer mehr und mehr der kleinen Krabbler aus dem Spalt hervor.<\/p>\n<p>&#8222;Aaah!&#8220; rief Jenn vor \u00dcberraschung und wich vor den herannahenden Insekten zur\u00fcck. &#8222;Seht ihr das auch?&#8220; fragte sie dann geistesgegenw\u00e4rtig.<\/p>\n<p>&#8222;Was genau?&#8220; fragte Fabi\u00e8n vorsichtig. Er sah den gr\u00fcn leuchtenden Schleim, der aus der \u00d6ffnung hervorquoll; war aber nicht sicher ob es das war, was Jenn meinte. Es sah klebrig und gef\u00e4hrlich aus und erinnerte ihn an einen Geisterj\u00e4ger-Film, den er vor langer Zeit einmal gesehen hatte. &#8222;Sieht zumindest gef\u00e4hrlich aus.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Lasst euch nicht aufs Glatteis f\u00fchren&#8220;, beschwor Sam sie. &#8222;Es ist nicht real!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;W\u00fcrdest du drauf wetten?&#8220;, fragte Fabi\u00e8n zweifelnd. Sam warf erneut einen Blick auf die kleinen wei\u00dfen, fleischigen Maden, die auf dem Boden lang krochen. Sie beugte sich nach vorn um genauer hinzuschauen. Am Hinterleib waren sie etwas dunkler und leicht verdickt. Sie sch\u00fcttelte sich und schloss die Augen. &#8222;Nein, aber ich glaube auch nicht, dass auf so einem alten Schiff noch lebendige Engerlinge rumkrauchen.&#8220; Sie \u00f6ffnete die Augen erneut und erblickte an der Stelle g\u00e4hnende Leere und ein verbeultes Blech mit Kratzern.<\/p>\n<p>Die EO richtete sich auf. Ihr schlimmster Alptraum schien wahr zu werden. Wenn sie nicht aufpasste, w\u00fcrde sie heute, hier und jetzt, ihr Au\u00dfenteam und damit die Offiziere f\u00fcr die sie veratwortlich war, in den sicheren Tod oder viel schlimmer noch in die Klappsm\u00fchle f\u00fchren. Sie w\u00fcrden f\u00fcr den Rest ihres Lebens lallend und verzweifelt durch die G\u00e4nge irren und die W\u00e4nde mit ihrem eigenen Blut beschmieren. H\u00f6rte sie da nicht auch schon ein irres Kichern?<\/p>\n<p>Es war kein Kichern, sondern Ana, die Sam von der Seite anfauchte &#8222;Rei\u00dfen Sie sich zusammen. Sie bringen und jetzt gef\u00e4lligst hier raus. Ihr Team, Ihre Verantwortung.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Genau das ist ja das Problem.&#8220; kr\u00e4chzte Sam, doch Ana lie\u00df das nicht gelten. &#8222;Sp\u00e4ter dr\u00fcber nachdenken. Jetzt sind andere Sachen wichtig.&#8220; Sam nickte.<\/p>\n<p>Entschlossen bet\u00e4tigte sie ihren Kommunikator. &#8222;Sam an USS Hepha&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Erst mit Verz\u00f6gerung bemerkte DeCoster, dass die automatisch ausgef\u00fchrte Bewegung nicht das Ziel erreicht hatte. Unmittelbar vor dem kleinen Button auf ihrer Brust war ihre Hand auf etwas weiches getroffen, das die Bewegung gestoppt hatte.<\/p>\n<p>Sie sah nach unten. Da war nichts! Was zum&#8230; Erneut versuchte sie den Kommunikator zu aktivieren, doch wieder wurde ihre Hand von der unsichtbaren Barriere aufgehalten. Sie dr\u00fcckte st\u00e4rker, ein wenig, deutlich, so fest sie konnte.. doch selbst mit aller Kraft, die sie aufwenden konnte, n\u00e4herte sich ihre Hand im Handschuh des Raumanzugs nur noch um einige Millimeter der Brust.<\/p>\n<p>Sie versuchte es mit der anderen Hand. Doch das Ergebnis war das gleiche. Es war, als ob ein Kissen davorgeschnallt w\u00e4re.<\/p>\n<p>&#8222;Versuchen Sie es&#8220;, nickte sie Ana zu, die den Vorgang beobachtet hatte. Ana tippte auf ihren Kommunikator, &#8230; nein &#8211; auch ihre Hand prallte an etwas unsichtbarem ab.<\/p>\n<p>&#8222;Ich als Psychomonster w\u00fcrde auch nicht zulassen, dass meine Opfer Verst\u00e4rkung rufen&#8220;, kommentierte Jenn etwas sarkastisch. Dennoch versuchte auch sie, die Hephaistos zu rufen. Doch auch ihre Hand wurde von etwas unsichtbarem gehemmt.<\/p>\n<p>Sie trat zur EO hin\u00fcber (es war ihr sowieso ganz recht, unauff\u00e4llig etwas ABstand zu dem Spalt in der Wand zu gewinnen), und versuchte Sams Kommunikator zu dr\u00fccken. Ebenfalls Fehlanzeige.<\/p>\n<p>&#8222;Wir k\u00f6nnten&#8230;&#8220; hob sie an. Doch sie kam nicht dazu, ihre Idee zu \u00e4u\u00dfern. Schlagartig f\u00fchlte sie, und mit ihr ihre Kameraden, wie sich eine Art dumpfer Druck auf ihre Schl\u00e4fen legte. So wie als ob die Atmosph\u00e4re hier drin sich schlagartig \u00e4ndern w\u00fcrde. Sie merkte, wie ihr Verstand sich eintr\u00fcbte. Der Moment der Besinnung &#8230; es war nur &#8230; nur ein&#8230; sie hatte ein Bild vor Augen, eine Katze die zum Sprung auf die Maus ansetzte, ganz still, alle Muskeln angespannt, bereit zu t\u00f6ten &#8212; <br \/>doch das Wort fiel ihr nicht mehr ein&#8230;<\/p>\n<p>Auch Fabi\u00e8n sp\u00fcrte es. Unmerklich ver\u00e4nderte sich der Raum. Aus den Konsolen wurden Regale. Die Wandverkleidungen wichen grobem Stein, die Bildschirme wurden kleiner&#8230; er brauchte nicht lange um die Umgebung zu erkennen. Er war wieder auf dem Asteroiden.<\/p>\n<p>Wie magnetisch wurden seine Augen auf den Bildschirm gezogen. Dort drau\u00dfen war die USS Humboldt&#8230; ein verletzlicher kleiner Punkt in der Tiefe des Alls. Schon enttarnten sich die klingonischen Schiffe&#8230; zwei gr\u00fcne Blitze und alles war vorbei. All seine Kameraden, sein Captain&#8230; Vergl\u00fcht im Nichts.<\/p>\n<p>Hinter sich h\u00f6rte er ein Ger\u00e4usch. Ein Klingone materialisierte in gr\u00fcnem Schimmer.<\/p>\n<p>&#8222;Was&#8230;&#8220; hub er an, doch schon hatte der Feind eine gigantische Spritze aus seiner Arzttasche gezogen.<\/p>\n<p>&#8222;Keine Sorge, es tut gar nicht weh&#8220;, sagte der Klingone in gebrochenem F\u00f6derationsstandard. &#8222;Mir zumindest&#8230;. hehehe&#8220;<\/p>\n<p>Fabi wollte sich wehren, er wollte weglaufen, doch seine F\u00fc\u00dfe waren am Boden festgeklebt&#8230; ein scharfer Schmerz als das Medikament in seinen Kreislauf gezwungen wurde. Schon merkte er wie alles dunkler wurde&#8230; er erblindete wieder, und er konnte nichts tun. Gerade noch konnte er sehen, wie der Klingone sich in gr\u00fcnem Funkeln aufzul\u00f6sen begann. Die Lampen verdunkelten sich, alles verschwamm, wich ewiger Umnachtung.<\/p>\n<p>&#8222;He, bleib hier! Lasst mich nicht hier zur\u00fcck! Nehmt mich wenigstens gefangen!!&#8220;<\/p>\n<p>Er h\u00f6rte seine Stimme von den steinernen W\u00e4nden wiederhallen. Viel zu schnell verklang sie, und eine dr\u00fcckende Stille folgte.<\/p>\n<p>&#8222;Sam? Ajur? Larson? Ist hier irgendjemand!?&#8220;<\/p>\n<p>Er wusste nicht was er da rief, waren das Namen? Doch waren nicht gerade alle Kameraden auf der Baltimore, nein, der Humboldt!, gestorben? Was f\u00fcr einen Sinn hatte es noch, nach ihnen zu rufen&#8230;?<\/p>\n<p>Hilflos taumelte er vorw\u00e4rts. Die H\u00e4nde vorausgestreckt &#8211; bis sie auf kalten Fels stie\u00dfen&#8230;<\/p>\n<p>&lt;NRPG: hier kann jeder noch mal sein pers\u00f6nliches Alptraumszenario ausbreiten \ud83d\ude42 &gt;<\/p>\n<p># Zeit: MD 10.2014<br \/># Ort: USS Hephaistos, Transporterraum 1<\/p>\n<p>Es warenn qu\u00e4lende 10 Minuten gewesen, die die Rekalibrierung der Scanner ben\u00f6tigt hatte. Jede einzelne davon hatte sich gezogen, wie Kaugummi. Nicht nur der CO hatte unruhig auf die Freigabe gewartet, auch WO Liu Mai-Zhen, als Transporteroperator war nerv\u00f6s. Sie war nerv\u00f6s, denn nach einer Rekalibrierung geh\u00f6rte es eigentlich zm Standard, zu pr\u00fcfen, ob die Kalibrierung auch tats\u00e4chlich erfolgreich war. In der Hektik sollte dieser Schritt nun entfallen. Statt dem kleinen Standard-Beam-Kistchen, welches sie nun also eigentlich zwischen 3 definierten Standard-Punkten beamen m\u00fcsste, sollten nun also 5, nein 8, Humanoide beamen. Wenn hier also was schief ging, weil die Kalibrierung nicht exakt war, tja&#8230;. dann wars das eben gewesen. Ihre Handfl\u00e4chen schwitzten und sie wartete unruhig auf das Signal zum Start.<\/p>\n<p>[Rekalibrierung abgeschlossen.] erklang es da aus dem Lautsprecher. [Du kannst loslegen. Hol mal alle r\u00fcber.] Liu verleierte entnervt die Augen.<\/p>\n<p>&#8222;Biosignale erfasst.&#8220; Sie tippte auf ihrer Konsole herum, ganz in ihrer Konzentration.<\/p>\n<p>&#8222;Musterpuffer bereit.&#8220; Fr\u00fcher bei der Ausbildung hatten sie gewitzelt und dar\u00fcber philosophiert, ob es wohl m\u00f6glich w\u00e4re, wenn beim beamen etwas schief ging, eine alte Kopie aus dem Musterpuffer zu ziehen. D\u00fcrfte doch keinem auffallen. Aber solche Ideen waren gr\u00f6bster Unfug.<\/p>\n<p>&#8222;Beamvorgang wird eingeleitet.&#8220; murmelte sie und blickte gespannt zum Transporterfeld. W\u00fcrde das Kistchen, ach nen halt, die Crewmitglieder gleich hier erscheinen? &#8222;Ob du gebeamt wirst oder nicht&#8230; sagt dir gleich das Licht&#8220; fl\u00fcsterte sie zu sich selbst. Es dauerte einen Moment, w\u00e4hrend sich das silberne Funkeln auf der Plattform aufbaute und wieder verebbte.<\/p>\n<p>&#8222;Beamvorgang abgeschlossen.&#8220; Liu warf einen Blick auf das Wirrwarr, welches vor ihr auf der Transporterplattform lag. War etwas schief gegangen? Sie eilte zur Plattform und warf einen Blick auf die Arme und Beine, die kreuz und quer \u00fcbereinander lagen. Doch es schien, als w\u00e4re alles korrekt, nur waren alle Mitglieder offensichtlich bewusstlos, so dass ein stehender Transport nicht m\u00f6glich gewesen war.<\/p>\n<p>&#8222;Die W\u00e4nde.. die W\u00e4nde kommen immer n\u00e4her&#8220;, lallte einer der M\u00e4nner komat\u00f6s, und fiel wieder in Bewusstlosigkeit zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&#8222;Au\u00dfenteam vollst\u00e4ndig zur\u00fcck an Bord.&#8220; meldete sie an die Br\u00fccke und h\u00f6rte erleichtertes Poltern. [Das ist gut. Wie ist der Status?] antwortete Shay.<\/p>\n<p>&#8222;Alle bewusstlos.&#8220;<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<br \/>&lt;SUM&gt;<br \/># Zeit: MD 10.1900<br \/># Ort: Maschinenraum USS Baltimore<br \/>&#8211; Das Monster schl\u00e4gt wieder zu<\/p>\n<p># Zeit: MD 10.2014<br \/># Ort: USS Hephaistos, Transporterraum 1<br \/>&#8211; Es gelingt, das Au\u00dfenteam zur\u00fcckzubeamen, wenn auch in schlechter Allgemeinverfassung.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>**submitted by<br \/> ela &amp; Jo<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&lt;RPG&gt;# Zeit: MD 10.1900# Ort: Maschinenraum USS Baltimore &lt;quote&gt;&#8222;Ich habe die CM verfolgt bis sie in eine Rettungskapsel stieg.&#8220; besch\u00f6nigte Skye die Ereignisse auf die sie nicht so wirklich stolz war.Feuerd\u00e4monen. 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