{"id":6507,"date":"2021-06-12T23:55:52","date_gmt":"2021-06-12T21:55:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/albtraum\/"},"modified":"2021-06-12T23:55:52","modified_gmt":"2021-06-12T21:55:52","slug":"albtraum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/albtraum\/","title":{"rendered":"Albtraum"},"content":{"rendered":"<div>\n<div dir=\"ltr\">&lt;NRPG&gt;<br \/>So, ihr Lieben,<\/p>\n<p>hier nun endlich wieder ein RPG von mir. Leider war ich aus der Mission ganz raus und kam nicht mal mehr mit dem Lesen nach. Ich f\u00fcrchte, da war NRPG aus verschiedenen Gr\u00fcnden ein wenig die Luft raus &#8211; hoffen wir, dass sich das nun gebessert hat.<\/p>\n<p>&lt; nrpg: indirekter Ball zu Effi das THN hat im \u00fcbrigen keine Bio (mehr) &gt;<br \/>Die hatte ich ja nun schon nachgereicht \ud83d\ude42<\/p>\n<p>&lt;\/NRPG&gt;<br \/>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p>#Zeit: MD 10.1810 &#8211; vor der R\u00fcckkehr zur Br\u00fccke<br \/>#Ort: USS Baltimore, Captains Room<\/p>\n<p>&lt;quote&gt;<br \/>&#8222;Kann sein&#8220;, meinte Fabi\u00e8n unsicher. Er war nicht sicher, ob ihm das als Begr\u00fcndung ausreichte, l\u00e4nger als n\u00f6tig hier zu bleiben. Mit dem Zeigefinger stupste er die unheimlichen Fotos an, so dass sie umkippten und mit der R\u00fcckseite nach oben zu liegen kamen. Schon besser.<br \/>&lt;\/quote&gt;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Fabi\u00e8n abgelenkt war, trat Ajur an die Konsole des Ready Rooms und tat, weswegen er eigentlich hergekommen war &#8211; unauff\u00e4llig schob er einen Datenchip in ein daf\u00fcr vorgesehenes Laufwerk und sah kurz auf die wenigen Textzeilen, die \u00fcber den ansonsten schwarzen Bildschirm liefen. Die Verschl\u00fcsselung eines so alten Computersystems zu knacken stellte f\u00fcr den Autodecoder kein Hindernis dar. Und da es sich um ein Programm der Sternenflotte handelte, kam es auch mit dem veralteten Dateisystem zurecht &#8211; auch wenn es sich &#8218;beschwerte&#8216;, dass das System nicht mal mehr &#8218;Legacy&#8216; war und ein besonderer Emulationsmodus aktiviert werden musste, um den autonomen Geist-Server zu starten, der jenen, die wussten wonach man suchen musste, Zugriff auf das Computersystem gew\u00e4hren w\u00fcrde. Quasi ein Remote-Kontrollzugang.<\/p>\n<p>Dem Klingonen gefiel die Lage hier ganz und gar nicht. Und auch wenn er sich von der &#8218;Geisterbahn&#8216; nicht schrecken lie\u00df, so ahnte er doch, dass er nicht unangreifbar war. Schon allein die M\u00f6glichkeit, dass andere aus dem Team sich gegen ihn wandten, weil sie manipuliert wurden, war erschreckend hoch. Er konnte nicht damit rechnen, dass sie Zeit haben w\u00fcrden, die Daten in aller Ruhe aus dem System zu ziehen &#8211; nicht von hier. Aber es kam nicht in Frage, den Auftrag nicht auszuf\u00fchren &#8211; denn dann w\u00e4re all dies hier umsonst. Also &#8211; besser vorbereitet sein.<\/p>\n<p>Als der Bildschirm wieder schwarz war, zog er den Chip ab und folgte seinem derzeitigen kommandierenden Offizier, der nichts von dem kleinen Intermezzo am System bemerkt hatte. In Ajurs Augen war das auch gut so &#8211; es reichte, wenn der CO Schwierigkeiten hatte, seine Geheimdienstausbildung zu akzeptieren.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>#Zeit: MD 10.2020<br \/>#Ort: Ajurs Traumsph\u00e4re<\/p>\n<p>&#8222;Feigling&#8220;<br \/>&#8222;Schw\u00e4chling&#8220;<br \/>&#8222;B\u00fcchwurm&#8220;<\/p>\n<p>Beleidigungen. Beleidigungen, die einen jungen Klingonen trafen. Ein Klingone, der nicht so war, wie die Eltern es gerne gehabt h\u00e4tten. Und ein j\u00fcngerer Bruder, der nicht zu ihm aufsah sondern ver\u00e4chtlich auf ihn herab blickte.<\/p>\n<p>&#8222;Du geh\u00f6rst nicht hierher!&#8220;<\/p>\n<p>Diese Worte begleiteten einen jungen Klingonen hinter dicke Mauern. Dicke Mauern, die in den Bergen standen, weit abgeschieden von Allem, was in der Kriegerkultur Qo&#8217;noS&#8216; eine Bedeutung hatte. Fast Allem. Denn hier gab es immer noch die Schriften.<\/p>\n<p>\/\/<\/p>\n<p>Finger die auf ihn zeigten. Augen, die ver\u00e4chtlich blickten. Gestaltlose Figuren im Zwielicht einer Halle. <br \/>Ein Knabe in einem Alkoven, lesen. Drau\u00dfen ein Sturm: Starke Winde, die tobten und heulten, drohten selbst den schweren Stein einzurei\u00dfen. Blitze, Donner, Regen der vom Himmel fiel.<\/p>\n<p>&gt;&gt;Du kannst den Sturm anschreien. Doch es wird ihn nicht k\u00fcmmern.&lt;&lt;<br \/>Eine der Weisheiten Kahless&#8216;. Mehr noch &#8211; in der Geschichte, aus der dieses Zitat stammte, ging es darum, dass die Taten eines Kriegers akzeptiert wurden, auch wenn sie t\u00f6richt waren. Doch den t\u00f6richten Toten weinte niemand auch nur eine Tr\u00e4ne nach.<\/p>\n<p>&#8222;Feigling&#8220; &#8211; &#8222;Schw\u00e4chling&#8220;<br \/>Rufe aus hunderten Kehlen, anklagend, abweisend, abwertend. Rufe, die ihn aus stie\u00dfen. Rufe, die ihm sagten, dass er nie gut genug sein w\u00fcrde, wenn er sich so zur\u00fcck hielt.<\/p>\n<p>Ich. Werde. Nicht. Wie. Ihr!<br \/>Schreie gegen den Wind. Schreie, die niemand k\u00fcmmerten.<\/p>\n<p>\/\/<\/p>\n<p>Blut. Str\u00f6me von Blut. <br \/>Kalter Stahl, der durch Eingeweide schnitt, der Muskeln und Sehen durchtrennte. <br \/>Knochen, die brachen &#8211; entzwei getreten von F\u00fc\u00dfen, die sich nicht um das Leben scherten.<br \/>Das Blut spritzte auf einen Klingonen in roter Uniform, Haare und Bart rot gef\u00e4rbt vom Blute Dutzender. Reste von Ged\u00e4rm und Gehirn klebte an dem Stoff, auf dem Blut mit Farbstoff konkurrierte.<\/p>\n<p>Die wilden Augen eines Krieger, der sich in den Kampf verloren hatte. Das heisere Lachen eines Klingonen, der Spa\u00df am T\u00f6ten hatten. Das Lachen des Mannes, zu dem Ajur nie werden wollte.<\/p>\n<p>\/\/<\/p>\n<p>&#8222;Feigling&#8220; &#8211; &#8222;Schw\u00e4chling&#8220;<br \/>&#8222;Feigling&#8220; &#8211; &#8222;Schw\u00e4chling&#8220;<br \/>&#8222;Feigling&#8220; &#8211; &#8222;Schw\u00e4chling&#8220;<\/p>\n<p>Ajur schwebte in der Dunkelheit. Dieser Moment hatte etwas seltsam Klares an sich. Es war, als w\u00e4re er in Mitten eines Meeres aus funkelnden Sternen, als triebe er in der Schw\u00e4rze dazwischen. <br \/>Die rufenden Stimmen wurden leiser, wurden nur noch zu einem Fl\u00fcstern.<\/p>\n<p>Wer auch immer f\u00fcr diese Bilder verantwortlich war, er, sie &#8211; es? &#8211; hatte einen Fehler gemacht.<br \/>Solche Erinnerungen erzeugten in einem klingonischen Herzen keine Furcht. Denn diese Furcht war nichts f\u00fcr einen Krieger. Sie erzeugten vielmehr Zorn und Wut.<br \/>Doch Ajur hatte jahrelange trainiert, mit diesem Zorn umzugehen und die Wut im Zaum zu halten.<br \/>Geblieben war nur der Kampfeswille.<\/p>\n<p>\/\/<\/p>\n<p>Ajur krallte sich mit den Fingern in einem Spalt im Felsen fest. Dann suchte er mit dem linken Fu\u00df halt, schob den Rechten nach oben nach. Weiter nach oben!<br \/>\u00dcber ihm der grau-blaue, wolkige Himmel. Der Felsen schroff und zerkl\u00fcftet, in einem Spalt der wie der Einschnitte einer titanischen Axt wirkte. Sand wirbelte um ihn herum, reizte ihn in den Lungen.<\/p>\n<p>Der Klingone fluchte kurz innerlich, als seine linke Hand abrutschte und Steine nach unten fielen. Doch er presste die Z\u00e4hne zusammen, fing sich ab, obwohl die Muskeln kreischten.<br \/>Unter ihm brummten einige Zuschauer anerkennend, w\u00e4hrend einige wenige einen entt\u00e4uschten Laut ausstie\u00dfen. Ajur ignorierte sie, sondern konzentrierte sich weiter auf den Weg nach oben.<br \/>Unter einem hervorstehenden St\u00fcck Felsen hielt er inne, atmete durch. Seine Augen suchten den besten Weg nach oben. Doch die Wand war an dieser Stelle schier m\u00f6rderisch. Da half nur, Vertrauen in sich Selbst zu haben. Noch einmal durchatmen &#8211; dann stie\u00df er sich mit seinen F\u00fc\u00dfen vom Felsen ab und katapultierte sich ein St\u00fcck nach oben, sprang dabei leicht schr\u00e4g\u00a0zur Seite, wo seine Finger wieder Halt im Felsen fanden. Der Schmerz schien seine Arme in Feuer zu tauchen, doch er w\u00fcrde nicht aufgeben! Er konnte nicht verhindern, dass er aufschrie, doch der Laut wurde gleich darauf zu einem Grollen als er sich weiter nach oben zog.<\/p>\n<p>Zentimeter um Zentimeter ging es nach oben, ein Fu\u00df nach dem anderen, eine Hand nach der anderen. Dem Gong entgegen, der \u00fcber ihm an der Kante der Felswand stand. Nur noch ein St\u00fcck! Nur noch die Hand ausstrecken und dann&#8230;.!<\/p>\n<p>Ajur atmete wieder durch, schloss die Augen. Dann lie\u00df er los.<br \/>Unter ihm h\u00f6rte er Schreie &#8211; und l\u00e4chelte.<\/p>\n<p>Dann wachte er auf.<\/p>\n<p>&lt;NRPG&gt; Ajur wacht wohl kurz nach der Meldung an den CO auf und begibt sich zeitnah auf die Br\u00fccke. Falls jemand ausspielen will, wie man versucht ihn aufzuhalten&#8230; \ud83d\ude09 &lt;\/NRPG&gt;<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>#Zeit: MD 10.2053<br \/>#Ort: Br\u00fccke der IKS Yan, 4. Flotte, Raubvogel der &#8218;Haj&#8216;-Klasse, Marauder-Konfiguration<\/p>\n<p>&#8222;Captain! Ich habe hier ungew\u00f6hnliche Energiespitzen auf den Sensoren.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Scannen&#8220; brummte Captain Velkar, Sohn des Uthos aus dem Hause Korath &#8211; ein muskul\u00f6ser Klingone mit breiten Schultern, ersten grauen Str\u00e4hnen im schwarzen Vollbart und einer gro\u00dffl\u00e4chigen Narbe an der linken Sch\u00e4delseite, die von keinem Haar verdeckt war, denn dies fehlte ihm dort, obgleich er sein dickes, lockiges Haupthaar sonst bis \u00fcber die Schulter fallen lie\u00df. Er trug eine typische klingonische Kriegeruniform mit der Sch\u00e4rpe eines Kriegers und den roten Streifen des Kriegsgesangs auf den Schultern.<br \/>Velkar befand sich mit seinem Schiff &#8211; einem Raubvogel der Haj-Klasse mit schweren Waffen an Bord &#8211; auf Patrouillen im Nebel &#8211; dieser sch\u00fctzte zwar einen gro\u00dfen Teil der Flotte vor Entdeckungen und machte mit seinen Materiequellen einen Angriff schwierig, beschr\u00e4nkte aber auch die Sensoren der Klingonen.<\/p>\n<p>&#8222;Es scheint sich im ein treibendes Schiff zu handeln. Die Energiesignaturen fluktuieren. Sternenflotte&#8230; aber es scheint zu treiben.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Soll ich Meldung machen?&#8220; fragte der zweite Offizier an der Konsole hinter dem Kommandanten.<\/p>\n<p>&#8222;Nein, wir sehen uns das erst einmal an. Setzt Kurs auf das Signal.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Die Tarnvorrichtung funktioniert hier nur unzureichend, Captain&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nun, wenn es ein treibendes Schiff ist, sollte das kein Problem sein. Und wenn es eine Falle ist, liefern wir ihnen einen gute Kampf&#8220; bleckte Velkar die Z\u00e4hne. Sie sa\u00dfen schon viel zu lange hier herum&#8230;<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>#Zeit: MD 10.2118<br \/>#Ort: USS Hephaistos, Br\u00fccke<\/p>\n<p>&#8222;Captain&#8230; ich glaube da n\u00e4hert sich ein Schiff?&#8220; Nikolaj klang in gerade noch weniger selbstsicher als sonst. Auf dem Schiff herrschte gerade Chaos &#8211; und dieses kostete alle Nerven.<\/p>\n<p>&#8222;Glauben Sie oder wissen Sie?&#8220; blaffte Shay den Mann an der COMM deswegen auch an &#8211; etwas, was ihm gleich darauf wieder leid tat. War es die Baltimore? Konnte ja eigentlich nicht sein, denn er hatte befohlen, die Drift anzupassen. Also ein anderes Schiff?<\/p>\n<p>&#8222;Der Nebel verzerrt alles, Sir..&#8220; Unwillk\u00fcrlich hatte der so Angeraunzte den Kopf eingezogen.<\/p>\n<p>&#8222;Eine Signatur. 3\/4 Impuls. N\u00e4hert sich von Vektor 12\/14\/239\/30&#8220; \u00fcbernahm Ajur an der taktischen Konsole die Meldung. Eigentlich hatte er sich gerade damit besch\u00e4ftgt, eine Netzwerkverbindung zur Baltimore aufzubauen, was aber wegen der St\u00f6rungen durch den Nebel gar nicht so einfach war. &#8222;Partielle Tarnung. Vermutlich durch den Nebel beeintr\u00e4chtigt.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Klingonisch?&#8220; wollte Shay wissen.<\/p>\n<p>&#8222;Positiv, Captain&#8220; best\u00e4tigte Ajur, blickte aber zu dem COMM.<\/p>\n<p>&#8222;Ja&#8230; Klingonisch. Sehe ich auch so.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nun, wenn wir alle das sehen&#8230;&#8220; Der Schotte seufzte. Es hatte vorher schon Gruppent\u00e4uschungen gegeben. Wie konnten Sie sich also sicher sein, dass das, was sie sahen auch real war? &#8222;K\u00f6nnen wir irgendwie verifizieren, ob das auch wirklich da ist?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wir k\u00f6nnten versuchen, durch die Verwirbelungen von Messwerten im Medium des Nebels Kurs und Position von Objekten im Nebel zu bestimmen.&#8220; schlug Ajur vor.<\/p>\n<p>&#8222;Oder die Ver\u00e4nderung der Hintergrundstrahlung messen.&#8220; kam ein vorsichtiger Vorschlag aus Richtung der wissenschaftlichen Station.<\/p>\n<p>Nikolaj dachte da praktischer &#8211; und kontaktierte kurzerhand den Maschinenraum.<\/p>\n<p>[&#8222;Wir sind hier besch\u00e4ftigt, Nick!&#8220;] erklang die genervte Stimme von Emily. Die Trill war mittlerweile wieder im Maschinenraum und hatte alle H\u00e4nde damit voll, den Unsinn den Crewmitglieder unter Stress, Angst und Schock mit dem Schiff anstellten wieder r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen.<br \/>&#8222;Habt ihr ein vulkanisches Schiff auf den Scannern? So aus Richtung des Nebels?&#8220; fragte der COMM, was auf der Br\u00fccke f\u00fcr verbl\u00fcffte Blicke sorgte.<\/p>\n<p>[&#8222;Du kannst Fragen stellen&#8230; nein, da ist nichts.&#8220;] meldete sich Emily. Man h\u00f6rte das Zerplatzen einer Kaugummi-Blase. [&#8222;Also nichts Vulkanisches. Nur ein Klingonisches mit schlechter Tarnung. Falls das echt ist&#8220;] Man h\u00f6rte der CING an, wie wenig begeistert sie war.<\/p>\n<p>[&#8222;Danke. Das hat uns geholfen. Br\u00fccke Ende.&#8220;] Nik sah etwas triumphierend in die Runde.<\/p>\n<p>&#8222;Gute Arbeit&#8220; brummte Ajur und lie\u00df seine Finger \u00fcber die Konsole huschen.<\/p>\n<p>&#8222;Aber wieso die Frage nach einem vulkanischen Schiff?&#8220; fragte sich Shay und kratzte sich f\u00fcr einen Moment am Hinterkopf.<\/p>\n<p>&#8222;Mr. Enovo hat erkannt, dass was auch immer uns angreift mit unseren Erwartungen und \u00c4ngsten spielt.&#8220; schaltete sich Ettore von seinem Platz aus ein. &#8222;H\u00e4tte er direkt nach einem klingonischen Schiff gefragt, w\u00e4re die Antwort auch bei einer Manipulation positiv gewesen. Da wir aber auch ein klingonisches Schiff wahrnehmen und dies trotz anderslautender Frage best\u00e4tigt wurde, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es real ist&#8220; erkl\u00e4rte der CNS.<\/p>\n<p>&#8222;Was ist mit unserer Tarnung?&#8220; wollte Shay wissen.<\/p>\n<p>&#8222;H\u00e4lt &#8211; noch&#8220; vermeldete Ajur. Der Nebel beeintr\u00e4chtigt die Systeme &#8211; eine dichtere Stelle und wir k\u00f6nnen uns zeitweise nicht mehr verbergen. Dazu haben wir Energiefluktuationen auf mehreren Decks &#8211; eine Belastung der Systeme k\u00f6nnte zu sichtbaren Energiespitzen f\u00fchren.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Zudem ist die Baltimore sichtbar&#8220; erg\u00e4nzte Nik.<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben zwar die Daten von Mr. Claton, aber weder haben wir einen vollst\u00e4ndigen Abzug der Schiffsdatenbanken noch wurden die Daten auf der Baltimore gel\u00f6scht.&#8220; Ajur h\u00e4tte seinem CO gerne andere Nachrichten \u00fcberbracht.<\/p>\n<p>&#8222;Wie sind die Chancen bei einem Kampf?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Im Einzelgefecht ziemlich gut. Es handelt sich um einen Raubvogel der &#8218;Haj&#8216;-Klasse&#8220; erstattete Ajur Bericht. &#8222;Die genaue Konfiguration kann ich noch nicht erkennen, aber sie ist kleiner als wir und hat schw\u00e4cheren Energie-Aussto\u00df. Allerdings d\u00fcrfte es sich um den Teil einer Patrouillen-Schwadron handeln. Wenn Sie Alarm gibt oder sich nicht regelm\u00e4\u00dfig meldet, werden andere Schiffe kommen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Haben wir sonst noch Optionen?&#8220; wollte der Schotte wissen. Vermutlich w\u00fcrde jetzt noch irgendwer &#8218;Verhandeln&#8216; in den Raum werfen. Irgendjemand wollte immer verhandeln. Selbst mit schleimabsondernden Weltraumtentakelhorrormonstern.<\/p>\n<p>&#8222;Irgendwas verursacht uns&#8230; Albtr\u00e4ume&#8220; meldete sich Nik zu Wort. &#8222;Betrifft das dann nicht auch die Klingonen?&#8220;<\/p>\n<p>Ajur blinzelte. &#8222;Eine gute Ideen, Ensign. Wir m\u00fcssen nur die richtige Stimmung erzeugen.&#8220;<br \/>Einige verbl\u00fcffte Augenpaare richteten sich auf den Klingonen, der laut \u00fcberlegte.<br \/>&#8222;Mit Photonentorpedos auf den entsprechenden Einstellungen bekomme ich die Lichteffekte hin&#8230; Computer, liste mir alle Aufnahmen zum klingonischen St\u00fcck &#8218;Die Barke der verdammten Seelen&#8216; auf, Sortiere nach Sprache, Interpret und Jahr.&#8220;<\/p>\n<p>Der Bordcomputer piepste und der TAK scrollte eine Liste von Titeln durch, die ihm auf seinem Display angezeigt wurde. Der Rest der Br\u00fcckenbesatzung sah sich erst einmal fragen kann.<\/p>\n<p>&#8222;<i>va, Do&#8217;Ha&#8216; yorIq!<\/i>&#8220; fluchte Ajur dann, literarisch.<br \/>&#8222;Alle m\u00f6glichen Varianten in der Datenbank, sogar eine von einer Gorn Power-Metal-Band und eine von einem Chor schwedischer Klostersch\u00fclerinnen &#8211; aber keine vern\u00fcnftige klingonische Auff\u00fchrung!&#8220; Er schlug ver\u00e4rgert mit der Faust auf die Konsole.<\/p>\n<p>&#8222;Was haben Sie vor, Leftenant?&#8220; fragte Shay nun k\u00fchl. Er wollte endlich eine Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>&#8222;Was auch immer das hier alles ausl\u00f6st &#8211; es scheint sich an tiefsitzenden \u00c4ngsten zu bedienen sowie daran, was einen gerade besch\u00e4ftigt. Wir haben an Bord der Baltimore oftmals bemerkt, dass etwas nicht stimmen kann, weil die Betroffenen unterschiedliche Dinge wahrgenommen haben&#8220; erkl\u00e4rte Ajur nun, mit grimmigem Tonfall.<br \/>&#8222;Alle klingonischen Krieger f\u00fcrchten aber <i>Gre&#8217;thor<\/i>, wo die Seelen von entehrten Kriegern hin kommen. Wenn wir also alle Gedanken darauf lenken&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Klingt &#8230;. verr\u00fcckt&#8220; kommentierte Ettore.<\/p>\n<p>Shay h\u00f6rte auf sein Bauchgef\u00fchl.<br \/>&#8222;Was brauchen Sie daf\u00fcr?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Vier Photonentorpedos, die Kontrolle \u00fcber die Kommunikationskan\u00e4le und die Au\u00dfenbeleuchtung&#8230; und einen Chor!&#8220;<\/p>\n<p>&lt;NRPG&gt; Wer wollte schon immer mal klingonisch singen? \ud83d\ude09 &lt;\/NRPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;NRPG&gt;<br \/>So!<br \/>Das Schreiben hat gut getan und ich habe weitere Ideen &#8211; da ich aber morgen erstmal Zeit mit der Familie verbringen muss, m\u00fcssen die etwas warten. Hoffentlich nicht zu lange.<br \/>&lt;\/NRPG&gt;<\/p>\n<p>Effi<\/p>\n<p>aka<\/p>\n<p>Lt. jg Ajur, Sohen des Nedek<br \/>TAK USS Hephaistos<br \/>Kulturell sattelfest<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&lt;NRPG&gt;So, ihr Lieben, hier nun endlich wieder ein RPG von mir. 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