{"id":6513,"date":"2021-06-27T22:19:39","date_gmt":"2021-06-27T20:19:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/chroprobe\/"},"modified":"2021-06-27T22:19:39","modified_gmt":"2021-06-27T20:19:39","slug":"chroprobe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/chroprobe\/","title":{"rendered":"Chroprobe"},"content":{"rendered":"<div>Hier ein Copo von ela und mir, in der wir die wunderbare Chor-Idee von Effi aufgreifen.<\/p>\n<p>Zeitm\u00e4\u00dfig schiebt es sich leider etwas mit den anderen Plots zusammen; wenn es knirscht bitte gro\u00dfz\u00fcgig dar\u00fcber hinwegsehen und\/oder umdatieren.<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe,<br \/> Dani &amp; Jo<\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p># Zeit: MD 10.2145<br \/># Ort: Shuttlehangar<\/p>\n<p>Der Captain musste verr\u00fcckt geworden sein. Wahrscheinlich hatte dieses seltsame Ph\u00e4nomen, von dem gemunkelt wurde, ihn volle Breitseite erwischt.<\/p>\n<p>Wie sonst war der vor einigen Minuten an die ganze Mannschaft ergangene Befehl zu erkl\u00e4ren?<\/p>\n<p>&#8222;Befehl des Captains. Jeder Mann und jede Frau, die nicht unentbehrlich auf ihrem Posten sind, finden sich bitte umgehend im Shuttlehangar ein. Wir brauchen vor allem Leute mit Gesangstalent und Klingonischkenntnissen. Wer beides besitzt, delegiert bitte seine aktuellen Aufgaben an einen Kollegen und kommt schleunigst in den Hangar! Dies ist keine \u00dcbung! Ich wiederhole, dies ist keine \u00dcbung!&#8220;<\/p>\n<p>Wof\u00fcr sollte das denn auch eine \u00dcbung sein, hatte sich sicher der ein oder andere gefragt. Doch Befehl war Befehl, besonders wenn gelber Alarm galt, der zeitgleich mit dem Befehl in Kraft getreten war.<\/p>\n<p>So hatten sich um die siebzig Crewmitglieder im Shuttlehangar eingefunden. Selbst einige der \u00e4lteren Kinder waren dabei. Jenn und Skye, die inzwischen wieder einigerma\u00dfen beieinander waren, hatten jeden am Eingang in Empfang genommen. Je nach Stimmlage, Klingonischkenntnissen und Gesangstalent hatten sie Gruppen gebildet, die nun unruhig miteinander tuschelten und spekulierten, ob die jetzt da oben v\u00f6llig durchgedreht waren, oder was das ganze sollte. Manche hatten auch schon den Klingonen bemerkt, der im Office an der Konsole sa\u00df und eifrig mit irgendwelchen Vorbereitungen besch\u00e4ftigt war. Misstrauisch musterten sie den Angeh\u00f6rigen einer feindlichen Rasse.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich trafen nur noch vereinzelt Leute ein. Jenn und Skye gingen in die Mitte des gro\u00dfen Raumes, wo sie von allen gut zu sehen und zu h\u00f6ren waren. Die M\u00e4nner und Frauen bewiesen Disziplin, indem sich schnell Ruhe ausbreitete, und alle bereit waren zuzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Skye musterte etwas unsicher die Menge, wie sollte sie anfangen? Die vielen auf sie gerichteten Augenpaare machten sie dann doch etwas verlegen. Ein Effekt, mit dem sie nicht gerechnet hatte.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck kannte Jenn keine derartigen Hemmungen. Als sie sah, dass die Sicherheitschefin um Worte rang, ergriff sie das Wort.<\/p>\n<p>&#8222;Guten Abend. Sicher fragen Sie sich, was diese Versammlung zu bedeuten hat. Ich will es Ihnen kurz und knapp sagen, denn wir haben wenig Zeit.<\/p>\n<p>Erstens m\u00fcssen Sie wissen, dass sich ein klingonisches Aufkl\u00e4rungsschiff unserer Position n\u00e4hert. Bisher h\u00e4lt unsere Tarnung. Doch der Nebel k\u00f6nnte uns zum Verh\u00e4ngnis werden, genau wie die USS Baltimore, die in der N\u00e4he -gut sichtbar &#8211; treibt. Wir k\u00f6nnten uns problemlos verteidigen; jedoch ist es wahrscheinlich, dass wir damit weitere unerw\u00fcnschte Aufmerksamkeit auf uns ziehen.<\/p>\n<p>Zum zweiten sind wir auf der USS Baltimore auf eine Lebensform gesto\u00dfen, die anscheinend in der Lage ist, Angstgef\u00fchle und Halluzinationen in vernunftbegabten Wesen auszul\u00f6sen. Wir sind knapp entkommen und versuchen derzeit, dem Einfluss der Lebensform zu entkommen.&#8220;<\/p>\n<p>Jenn machte eine dramatische Pause, damit alle diese komprimierten Informationen verarbeiten konnten. Sie lie\u00df lieber unerw\u00e4hnt, dass Verwandte der Lebensform auf der Hephaistos frei herumliefen. In einigen Gesichtern sah sie bereits die Erkenntnis d\u00e4mmern, worauf das Ganze hinauslief.<\/p>\n<p>Skye \u00fcbernahm die weitere Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>&#8222;Das hat uns auf die Idee gebracht, einen kleinen Trick zu versuchen, um die Klingonen zu vertreiben, ohne dass unsere Tarnung auffliegt. Wir gehen davon aus, dass sie sich der USS Baltimore n\u00e4hern werden, sobald sie sie entdecken. Wenn sie in den Einflussbereich der fremden Lebensform geraten, werden wir die Chance nutzen, und sie mit einem gezielten psychologischen Schubser zu einer Gruppenhalluzination bringen, die sie hoffentlich in die Flucht schlagen wird.&#8220;<\/p>\n<p>In aller K\u00fcrze erl\u00e4uterte sie die klingonische Vorstellung des Gre&#8217;thor, so wie sie sie vor zehn Minuten von Ajur erkl\u00e4rt bekommen hatte. Als sie fertig war, war der selbige auch mit seinen Vorbereitungen fertig und war zu den beiden Frauen getreten.<\/p>\n<p>Die Erkl\u00e4rung lie\u00df nat\u00fcrlich einige Fragen offen, und schon erhob sich Unruhe und Gemurmel unter den versammelten Mannschaften. Es konnte nur noch Augenblicke dauern, bis die ersten Fragen kommen w\u00fcrden. Jenn, die dies sp\u00fcrte, kam dem zuvor.<\/p>\n<p>&#8222;Ich sehe, dass sie einige Fragen haben. Aber diese m\u00fcssen leider warten. Wenn der Plan erfolgreich sein soll, brauchen wir in sp\u00e4testens zwanzig bis drei\u00dfig Minuten einen \u00fcberzeugenden Chor Der Entehrten Seelen. Deswegen bitte ich sie, schlucken Sie alle Fragen hinunter, und h\u00f6ren Sie jetzt genau auf Leftenant Ajur.&#8220;<\/p>\n<p>Auffordernd blickte sie den Klingonen an.<\/p>\n<p>&lt;NRPG: *B\u00e4llchen in die Luft werf*&gt;<\/p>\n<p>*** etwas sp\u00e4ter ***<\/p>\n<p>Es waren Gr\u00fcppchen gebildet worden, mit Personen, denen nun gemeinsam im Schnelldurchlauf ihre jeweiligen Stimmen beigebracht wurden. Irgendwie hatte es Lt. Ajur geschafft, einzelne Instanzen des THN mit dieser Aufgabe zu betrauen. Und so hatte jedes Gr\u00fcppchen einen eigenen Chorleiter erhalten, welcher sowohl Stimme, als auch Text transportierte und jede Nuance akribisch korrigierte. Abh\u00e4ngig von Stimmlage war dies f\u00fcr die Crewmitglieder recht harmlos, da ihre Sprechrollen sich auf &#8218;aah&#8216;, &#8218;uuuhm&#8216; oder Knurrger\u00e4usche beschr\u00e4nkten.<\/p>\n<p>Ajur selbst wechselte in der Zwischenzeit zwischen den Gruppen und h\u00f6rte genau zu. Sie ben\u00f6tigten noch einer Solos\u00e4ngerin, doch war bisher keine geeignete Kandidatin aufgefallen. Diese musste nicht nur die passende Stimmlage, sondern auch genug Gespr\u00fcr f\u00fcr die klingonischen W\u00f6rter haben, dass der Schwindel nicht schnell aufflog. Also h\u00f6rte er zu, korrigierte hier und da die Aussprache, denn die THN waren eben doch nicht&#8230;. perfekt, und hoffte, dass die perfekte S\u00e4ngerin noch in jedem Augenblick zur T\u00fcr hereinkam. Ansonsten war die Crew zumindest nicht hoffnunglos, musste er feststellen.<\/p>\n<p>&lt;NRPG: die perfekte Stimme darf nun bitte eintreten ;-)&gt;<\/p>\n<p>Nach einer halben Stunden Intensivtraining waren die einen etwas ersch\u00f6pft, die anderen leicht heiser und die dritten total frustriert, weil die Kehllaute nicht nur im Hals wehtaten sondern einfach nicht korrekt ausgesprochen werden wollten. Dennoch wurde das Gruppentraining abgebrochen, um einer gemeinsamen Chorprobe Platz zu machen.<\/p>\n<p>Die kurze Pause nutzten einige, um ihren Unmut zu \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p>&#8222;Wie soll das jemals klappen?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wir klingen total gruselig, schlimmer als wenn das Musikantenstadl Speedmetal singen w\u00fcrde.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das ist doch kein Gesang, das ist wie das Gejaule einer Horde halbtoter Hunde!&#8220;<\/p>\n<p>Die letzte Bemerkung lie\u00df Ajur stutzen. Er zeigte in die ungef\u00e4hre Richtung aus der er den Kommentar geh\u00f6rt hatte. &#8222;Genau!&#8220; rief er mit eigenartiger Begeisterung. &#8222;Sie haben es verstanden &#8211; genau darum geht es! Im Gre&#8217;thor finden Sie keine gro\u00dfen Krieger und Helden. Halbtote Hunde, alte Weiber, Feiglinge, Verr\u00e4ter, das sind die Seelen die dort hin gehen.&#8220;<\/p>\n<p>Die Blicke die er darauf hin kassierte, zeigten ihm dass er sein Lob m\u00f6glicherweise ein klein wenig ungl\u00fccklich formuliert hatte.<\/p>\n<p>&#8222;Machen Sie sich keine Sorgen. Es klingt perfekt. Es geht nicht darum irgendjemandes Ohren zu erfreuen. Wir wollen den Feind in die Flucht schlagen! &#8230; wobei wir gern hinterher dar\u00fcber reden k\u00f6nnen, einen klingonischen Opernverein an Bord zu gr\u00fcnden.&#8220;, erg\u00e4nzte er als Nachsatz.<\/p>\n<p>Die Begeisterung in den Gesichtern der Crewmitglieder hielt sich in Grenzen, dennoch hatte es zumindest gewirkt, dass alle wieder bei der Sache waren.<\/p>\n<p>&#8222;Wir starten jetzt eine erste Generalprobe.&#8220; wandte sich Ajur an die versammelte Mannschaft und tats\u00e4chlich nahmen alle Aufstellung und sahen ihn erwartungsvoll an. Es w\u00fcrde das erste mal sein, dass sie die Komposition als ganzes zu h\u00f6ren bekommen w\u00fcrden. Bisher kannten alle nur die eigene Stimme und gegebenenfalls noch einen Auszug aus den Nachbargruppen.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzt durch die Hologramme gab der Klingone den Einsatz und der vielstimmige M\u00e4nnerchor begann. Es dauerte keine 5 Takte, da \u00f6ffnete sich die T\u00fcr zum Shuttlehangar. Ajur ignorierte dies jedoch und gab nun den Frauen ihren Einsatz vor. Eine vielstimmige grauslige Tonw\u00fcste breitete sich so vor Shay aus, der einfach nur nach dem Rechten hatte sehen wollen. Auch bei den Schotten war Musik nicht immer &#8222;sch\u00f6n&#8220;, besonders im Krieg &#8211; jedoch dies war in seinen Ohren einfach unangenehm.<\/p>\n<p>Er warf einen fragenden Blick zu seinem TAK. War seine Crew einfach nur schlecht oder sollte das so sein? Doch Ajur wirkte tats\u00e4chlich sowas wie zufrieden.<\/p>\n<p>Als der Chor verstummte trat der Captain daher zu Ajur und murmelte. &#8222;Ein Dudelsack w\u00fcrde perfekt dazu passen.&#8220;<\/p>\n<p>Ajur sah seinen Captain erst fragend, dann nachdenklich an. &#8222;Hmmm.. warum nicht!?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nein!!&#8220; platzte es sofort aus Shay heraus.<\/p>\n<p>&#8222;Oh doch&#8220;, grinsten Jenn, Skye und Ajur einstimmig.<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM&gt;<br \/># Zeit: MD 10.2145<br \/># Ort: Shuttlehangar<\/p>\n<p>Der Chor findet sich zusammen und wird durch Ajur, Skye, Jenn und einer Armada des THN instruiert. Eine erste Generalprobe l\u00e4uft erfolgreich, bis der Captain eigene Ideen hat.<br \/>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>by<br \/> Dani + Jo<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier ein Copo von ela und mir, in der wir die wunderbare Chor-Idee von Effi aufgreifen. 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