{"id":6547,"date":"2021-08-03T17:37:02","date_gmt":"2021-08-03T15:37:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/das-meer-aus-blut\/"},"modified":"2021-08-03T17:37:02","modified_gmt":"2021-08-03T15:37:02","slug":"das-meer-aus-blut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/das-meer-aus-blut\/","title":{"rendered":"Das Meer aus Blut"},"content":{"rendered":"<div>Hallo zusammen,<\/p>\n<p>danke Kim f\u00fcr diese wunderbare Idee, die ich hiermit aufgreife \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Wer B\u00e4lle findet darf sie beantworten.<\/p>\n<p>Gr\u00fc\u00dfe, Johannes<\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p># Ort: zwischen den Welten<br \/># Zeit: MD 10.2145<\/p>\n<p>&lt;quote&gt;<br \/>Ein Ruck ging durch die Menge.<\/p>\n<p>Alle sahen sich nun mit offenen Augen und pl\u00f6tzlich gerade Haltung an.<\/p>\n<p>Peron erkannte in ihren Blicken etwas, das er an diesem dunklen Ort<br \/>niemals erwartet h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Hoffnung.<br \/>&lt;\/quote&gt;<\/p>\n<p>Selbst der abgestumpfteste Geist raffte sich ob der unerwarteten Wendung auf, und schleppte sich zur Reling, um hinaus auf das Meer zu sp\u00e4hen. Bald standen alle au\u00dfer dem Steuermann aufgereiht am Rand des Decks, um zu sehen, was es dort gab.<\/p>\n<p>D\u00fcstere rote Wolken hingen dicht und bedrohlich \u00fcber dem Wasser. Ein diffuses, rotets Licht drang aus ihnen hervor. Unruhig wogten darunter die Wellen auf dem endlosen Meer aus Blut. Bis zum Horizont reihte sich Welle an Welle, ohne irgendeinen Punkt, der dem Auge Halt gab. Unidentifizierbare Schemen bewegten sich in der tr\u00fcben Fl\u00fcssigkeit unter ihnen. Der Grund k\u00f6nnte Meter oder auch Kilometer tief ein &#8211; es war nicht zu erkennen.<\/p>\n<p>Peron sah, dass direkt voraus der Himmel noch etwas dunkler schien. Schnell speicherte er diesen Fakt im Ged\u00e4chtnis ab, solange das Schiff noch auf dem alten Kurs lag. Ohne den Gesang war das der einzige Anhaltspunkt, der ihnen f\u00fcr die Navigation zur Verf\u00fcgung stand.<\/p>\n<p>Eine unruhige, hei\u00dfe B\u00f6 strich \u00fcber sie hinweg. Fast als wollte das Meer ihnen sagen, &#8222;nun macht dass ihr weiterkommt.&#8220;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend alle anderen noch nach irgendetwas ungew\u00f6hnlichem suchten, l\u00f6ste Peron sich von der Kante und stieg die kleine Stufe hinunter, zur\u00fcck aufs Deck. Die abgewetzten, h\u00f6lzernen Planken knarrten unter seinen Stiefeln. Er ging nach achtern, zum Steuermann. Das Schiff schaukelte leicht auf den Wellen, dr\u00e4ngte ihn abwechselnd nach links und nach rechts.<\/p>\n<p>&#8222;Aye&#8220;, gr\u00fc\u00dfte ihn der Steuermann, als Peron ihn erreichte. In seinem Backenbart mischten sich graue und schwarze Str\u00e4hnen. Sein Gesicht wirkte auf seltsame Weise alterslos. Er h\u00e4tte f\u00fcnfzig Jahe alt sein k\u00f6nnen oder auch \u00fcber hundert. Sein abgeschabter, grauschwarzer Mantel wurde von keinem Hauswappen oder Ornament verziert. Auf dem schwankenden Deck stand er gerade wie ein Pfeiler.<\/p>\n<p>&#8222;Was passiert jetzt? Sind wir verirrt? Werden wir nun f\u00fcr immer das Blutmeer befahren?&#8220;, fragte Peron vorsichtig. Etwas warnte ihn, dass er es nicht mit einem gew\u00f6hnlichen Klingonen zu tun hatte. Wer wusste schon, \u00fcber welche M\u00e4chte dieses Wesen gebieten konnte.<\/p>\n<p>Doch der Steuermann sch\u00fcttelte den Kopf, l\u00e4chelte sogar freundlich. &#8222;Mach dir mal keine Sorgen, Junge. Es gibt mehr als einen Hafen an diesem Ozean. Wozu br\u00e4uchte man sonst ein Schiff?&#8220;<\/p>\n<p>Eine unruhige B\u00f6 fuhr in das Segel, lie\u00df die Leinwand einmal laut knallen.<\/p>\n<p>&#8222;&#8230; davon abgesehen &#8230; Schiffer zu sein, ist nicht der schlechteste Weg, die Ewigkeit zu verbringen&#8220;, fuhr der Seemann fort. &#8222;Glaub mir, ich spreche aus Erfahrung.&#8220;<\/p>\n<p>Wieder fauchte der Wind. Erneut hatte Peron das Gef\u00fchl, das Meer w\u00e4re ungeduldig. Es duldete nicht, dass jemand auf ihm einfach nur herumlungerte. Auch der Seegang schien allm\u00e4hlich zuzunehmen.<\/p>\n<p>&#8222;Wir sollten weiterfahren, oder?&#8220; brachte er sein Gef\u00fchl zum Ausdruck.<\/p>\n<p>&#8222;Aye&#8220;, knurrte der Steuermann. &#8222;K\u00f6nnte sonst ungem\u00fctlich werden. Sie mags nicht, wenn man keinen Kurs hat.&#8220;<\/p>\n<p>Wie zur Best\u00e4tigung platschte ein Brecher gegen die Reling, brachte das Schiff zum Schaukeln und spr\u00fchte schaumige Gischt \u00fcber die Gaffer an der Backbordseite. Diese wichen ein St\u00fcck zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Der Steuermann zog an einem der Seile, und das Segel drehte sich in den Wind. Ein anderes Seil, und ein kleiner Ruck ging durch das Schiff. Es begann Fahrt aufzunehmen. Unruhe kam in die Passagiere an der Reling. Einige blickten zu ihnen hin\u00fcber.<\/p>\n<p>Peron betrachtete kurz das Meer, das in alle Richtungen gleich aussah. Sie schienen sich etwas gedreht zu haben. Die dunklere Stelle am Horizont lag nun etwas weiter rechts&#8230; \u00e4h, nach Steuerbord, w\u00fcrde man hier wohl sagen.<\/p>\n<p>Den Blick auf die Stelle am Horizont gerichtet, fragte Peron: &#8222;In welche Richtung fahren wir?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Westen&#8220;, knurrte der Steuermann. Pl\u00f6tzlich wirkte er hundert Jahre alt. Er spuckte auf die Planken. &#8222;Auf dieser See f\u00e4hrt man *immer* nach Westen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ahso, interessant, k\u00f6nnen wir vielleicht trotzdem ein wenig weiter nach rech.. steuerbord halten?&#8220; fragte Peron etwas vorlaut. Auch wenn er nicht glaubte, dass der alte Seeb\u00e4r sich von ihm irgendwas \u00fcber die Schifffahrt sagen lassen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Doch zu seiner \u00dcberraschung zuckte der Alte mit den Schultern. &#8222;Wie du meinst, Junge. Spielt keine Rolle.&#8220;<\/p>\n<p>Lautlos drehte sich das Steuerrad unter seinen behaarten H\u00e4nden. Das Schiff gehorchte. Augenblicke sp\u00e4ter zeigte der Bug wieder geradewegs auf die dunklere Stelle in den Wolken. Peron lie\u00df sie nicht aus den Augen. Nach einer Weile meinte er, ein schwaches Echo des Gesangs zu h\u00f6ren. Vielleicht war es aber auch nur der Wind.<\/p>\n<p># Ort: Interstellarer Nebel<br \/># Zeit: MD 11.0000<\/p>\n<p>Seit unvordenklichen Zeiten trieben die Nebelteilchen dahin. Ungest\u00f6rt flitzten sie durch die Leere des Alls, stie\u00dfen gelegentlich zusammen und trennten sich wieder, gingen ihrer Wege. Einzig die unendlich sanfte Hand der Gravitation lenkte ihre Flugrichtung, sorgte daf\u00fcr, dass sie sich nicht verloren.<\/p>\n<p>Doch in letzter Zeit gab es ganz sch\u00f6n viel Unruhe hier. Gerade erst hatten die Nebelteilchen sich an die Anwesenheit eines blechernen Riesenteilchens gew\u00f6hnt, das seit einigen Jahrzehnten hier herumtrieb und st\u00e4ndig den Weg versperrte. Und nun das. Irgendetwas unsichtbares. Noch eine andere Sorte Riesenteilchen. Man\u00f6vrierd\u00fcsenaussto\u00df. Elektrische und magnetische Kraftfelder, die f\u00fcr Wirbel sorgten.<\/p>\n<p>Nun kam noch ein weiteres Ereignis hinzu. W\u00e4ren die Nebelteilchen denkende, organisierte\u00a0 Wesen gewesen, so w\u00e4re dies mit Sicherheit der sprichw\u00f6rtliche Tropfen zuviel gewesen, der das Fass zum \u00dcberlaufen brachte. Nebelteilchen w\u00e4ren spontan auf der Stra\u00dfe stehen geblieben, um sich gegenseitig \u00fcber die Zust\u00e4nde zu beklagen. B\u00fcrgerinitiativen h\u00e4tten sich gebildet. Petitionen w\u00fcrden eingereicht, in denen die Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung gefordert w\u00fcrde. M\u00f6glicherweise w\u00e4re sogar eine w\u00fctende Meute von Nebelteilchen zum Rathaus gezogen, um dort zu demonstrieren und Sprechch\u00f6re zu skandieren.<\/p>\n<p>Doch Elementarteilchen sind blind und dumm und bilden keine Sprechch\u00f6re. Darum bemerkte zun\u00e4chst auch niemand die kleine Stelle im Nebel, an der die Flugbahn der zuf\u00e4llig vorbeifliegenden Atome nicht mehr hundertprozentig gerade verlief. Sie kr\u00fcmmte sich ein wenig. Und nach geraumer Zeit und gen\u00fcgend beobachteten Teilchen h\u00e4tte man zu dem Schluss kommen k\u00f6nnen, dass da irgendeine Art Strudel oder Wirbel sich bildete.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich, genau zu Beginn der Geisterstunde, blitzte es im Zentrum des Wirbels einmal r\u00f6tlich auf. Und pl\u00f6tzlich war da etwas neues. Ein Teilchen, welches vorher nicht hier gewesen war. Erneut blitzte es, und ein zweites folgte&#8230;<\/p>\n<p># Ort: Br\u00fccke USS Hephaistos<br \/># Zeit: MD11.0005<\/p>\n<p>Shay verlie\u00df gerade den Besprechungsraum, gefolgt von den restlichen F\u00fchrungsoffizieren. Doch sie sollten nicht weit kommen. Der junge Caitianer an der Taktikstation hatte offenbar nur auf ihr Erscheinen gewartet.<\/p>\n<p>&#8222;Lt. Ajur, Sir, k\u00f6nnten Sie sich das kurz ansehen?&#8220;<\/p>\n<p>Neugierig geworden, ging Shay noch vor dem Klingonen hin\u00fcber zum Terminal. Ajur folgte ihm. &#8222;Worum geht es, Leftenant?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben hier seit einigen Minuten ein seltsames Signal in der Ortung.&#8220;<\/p>\n<p>Auf seiner Konsole war schemenhaft der Umriss des Nebels zu sehen. Darin waren durch Symbole die Position der Hephaistos, der Baltimore sowie des klingonischen Scouts markiert. Was vorher nicht da gewesen war, war jedoch der kleine rote Punkt zwischen den Schiffen, n\u00e4her zur Hephaistos als zu den Klingonen.<\/p>\n<p>S&#8217;eerrin tippte auf zwei Tasten. Der rote Punkt zoomte heran. Er vergr\u00f6\u00dferte sich zur Darstellung einer Art Wirbel, der die Nebelmaterie in Bewegung brachte.<\/p>\n<p>&#8222;Eine Subraumverzerrung?&#8220; fragte Shay mit Kennerblick.<\/p>\n<p>&#8222;So etwas in der Art&#8220;, best\u00e4tigte der Caitianer. &#8222;Es ist genau um Null-hundert entstanden. Wir haben es erst nicht bemerkt. Aber dann fing es an, Materie auszusto\u00dfen. Momentan w\u00e4chst es mit geringer Geschwindigkeit.&#8220;<\/p>\n<p>Inzwischen stand Ajur neben ihm. Ungefragt tippte er auf das Terminal, und brachte ein Spektrogramm auf den Bildschirm.<\/p>\n<p>&#8222;Wasserstoff, Sauerstoff, Kohlenstoff&#8220;, sprach er aus, was das Bild zeigte. &#8222;Lt. Claton, haben sie bitte einen Moment!?&#8220;<\/p>\n<p>Der Angesprochene, der gerade in den Turbolift steigen wollte, drehte um und kam zu ihnen her\u00fcber. Shay erkl\u00e4rte ihm mit kurzen Worten die Beobachtung und bat um eine Einsch\u00e4tzung. Daniel holte sich die Messung auf die benachbarte Wissenschaftsstation und lie\u00df eine detailliertere Spektralauswertung laufen.<\/p>\n<p>&#8222;Hmm, was ist denn das&#8220;, murmelte er. &#8222;Wasser,\u00a0 Proteine, Elektrolyte, komplexe organische Verbindungen&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Eine Vielzahl komplizierter chemischer Formeln und Begriffe erschien auf seinem Schirm. Daniel kratzte sich am Kopf.<\/p>\n<p>&#8222;Wie kommt so was ins Weltall, das m\u00fcsste doch alles durch die kosmische Strahlung zerlegt werden. Ein buntes Gemisch komplexer organischer Verbindungen. Da sind ja sogar komplette lebende Zellen drin. .. ah!!!&#8220;<\/p>\n<p>Man konnte f\u00f6rmlich h\u00f6ren, wie der Groschen mit Wucht auf dem Boden aufprallte. Claton \u00fcberflog noch einmal kurz die Liste der Stoffe um sicherzugehen. Dann drehte er sich zu Shay um.<\/p>\n<p>&#8222;Sir, die Erkl\u00e4rung ist ebenso simpel wie eigenartig. Es handelt sich schlicht und ergreifend um Blut.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Blut!?&#8220; fragten Ajur und Shay ungl\u00e4ubig.<\/p>\n<p>&#8222;Jawohl. Normalerweise w\u00fcrde ich sagen, da ist eine Weltraumleiche geplatzt, aber daf\u00fcr ist es zuviel&#8230;&#8220;, er schaute auf das Display, &#8222;anscheinend schon mehrere Kubikmeter&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ist das jetzt wieder so eine Wahnvorstellung?&#8220; \u00fcberlegte der CO. Fast w\u00e4re es ihm lieber. R\u00e4tselhafte Subraumverzerrungen konnten sie jetzt nicht auch noch gebrauchen.<\/p>\n<p># Ort: USS Baltimore<br \/># Zeit: MD11.0200<\/p>\n<p>So peinlich das auch war, f\u00fcr ein r\u00e4tselhaftes und m\u00e4chtiges Wesen aus einer anderen Dimension, doch das Zeraowa verlor allm\u00e4hlich den \u00dcberblick.<\/p>\n<p>Noch immer war es darauf konzentriert, zu seinen Kindern zu gelangen. Das war nicht so einfach, denn eine Art Schleier lie\u00df sie diffus werden. In menschliche Begriffe \u00fcbersetzt, war es, als ob sie hinter einer Milchglasscheibe verborgen w\u00e4ren. Man konnte zwar schemenhaft die Richtung erahnen, aber nichts genau erkennen.<\/p>\n<p>In den letzten Stunden hatten sie irgendetwas mit den Kindern gemacht. Inzwischen war Zeraowa nicht mehr sicher, ob es klug gewesen war, die Kleinen alleine loszuschicken. Es war sicher gewesen, dass diese Zweibeinerwesen keine Bedrohung darstellten. Doch m\u00f6glicherweise hatte es sie untersch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Es konnte zwar die Gedanken seiner Kinder nicht lesen, nur ihre Gef\u00fchle ersp\u00fcren. Das reichte aber v\u00f6llig aus, um zu bemerken, dass zwei von ihnen in irgendeiner Form eingesperrt waren und vergeblich versuchten, ihr Gef\u00e4ngnis zu verlassen. Wie es dem dritten ging, war es nicht sicher. Die starken Frust-und Wutgef\u00fchle der anderen beiden \u00fcberlagerten es.<\/p>\n<p>Auch die direkte Steuerung dieser H\u00fclle \u00fcberforderte es. Es war viel einfacher gewesen, die Zweibeiner das Schiff lenken zu lassen. Sie wussten, was zu tun war, und man musste ihnen nur das richtige Ziel vorgaukeln. Nun, da das Zeraowa aus eigener Kraft den Computer manipulierte, l\u00f6ste es andauernd irgendwelche Fehlfunktionen aus. Mal wurde hier die Luft aus den Quartieren gesaugt, mal begann dort ein Replikator, eine rigelianische R\u00fcbe nach der anderen zu synthetisieren. Unter diesen Umst\u00e4nden war es eine echte Herausforderung, die Baltimore in die Richtung zu steuern, in der es seine Kinder sp\u00fcrte. Zumal man anscheinend auf der Gegenseite immer wieder den Kurs \u00e4nderte.<\/p>\n<p>Weitere Entwicklungen hatte es am Rande mitbekommen. Da war ein weiteres Schiff, das sehr weit weg, am Rande seiner Wahrnehmung aufgetaucht war. Langsam, aber stetig kam es n\u00e4her. Das Zeraowa war ziemlich sicher, dass es das Schiff mit seinen Flugman\u00f6vern selber angelockt hatte. Egal. Wenn sie nahe genug waren, w\u00fcrde es sie in den Griff bekommen, so wie immer.<\/p>\n<p>Interessanter war dieser Wirbel, der sich in der N\u00e4he gebildet hatte. Es hatte ihn zuerst ignoriert, fixiert darauf, die Kinder zu retten. Doch die Aura des Ph\u00e4nomens wurde st\u00e4rker und st\u00e4rker. War es zun\u00e4chst nur ein angenehmes Ziepen gewesen, so wuchs es nach und nach zu einem&#8230; einem unvergleichlichen Gesang, einem &#8230; Chor aus Wahnsinn, Macht, Verzweiflung, Verhei\u00dfung&#8230; Es war wie das Tor zum Paradies, ein Quell von Kraft, wie das Zeraowa sie noch nie gekostet hatte.<\/p>\n<p>Andererseits&#8230; seine Kinder waren bereits gefangen. Wenn sie die Zweibeiner untersch\u00e4tzt hatten, vielleicht tat es auch das Zeraowa selbst? Konnte das ein Trick der Zweibeiner sein? W\u00fcrde die Falle zuschnappen, sobald es vom Strom der Macht kostete?<\/p>\n<p>Bisher war die Verlockung noch zu ignorieren. Wiederum in menschliche Begriffe \u00fcbersetzt: wie eine Musik, der eine urt\u00fcmliche Kraft innewohnte. Man konnte sich darauf einlassen, oder sie geistig weg blenden. Doch von Minute zu Minute wurde sie intensiver.<\/p>\n<p>Was lag hinter der Musik? W\u00fcrde es in einem Kerker landen? W\u00fcrde es in v\u00f6lliger Ekstase entschweben und diese Dimension vergessen? Oder unvorstellbare Macht erlangen? Der Schl\u00fcssel zur Befreiiung seiner Kinder?<\/p>\n<p>Es z\u00f6gerte.<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<br \/>&lt;SUM&gt;<br \/># Ort: zwischen den Welten<br \/># Zeit: MD 10.2145<\/p>\n<p>Die Totenbarke ist etwas orientierungslos nach Verstummen des Gesangs. Peron \u00fcberzeugt den Steuermann, den Kurs wieder aufzunehmen.<\/p>\n<p># Ort: Br\u00fccke USS Hephaistos<br \/># Zeit: MD 11.0005<\/p>\n<p>Im Nebel beginnt sich eine Raumanomalie zu bilden. Daraus tritt enne Substanz hervor, die nach genauerer Analyse als Blut identifiziert wird. Auf der Hephaistos ist man unsicher, ob man den Daten glauben kann.<\/p>\n<p># Ort: USS Baltimore<br \/># Zeit: MD 11.0200<\/p>\n<p>Das Zeraowa sp\u00fcrt das klingonische Schiff, sowie eine Art Durchgang mit einer verlockenden Aura der Macht.<br \/>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>**submitted by<br \/>Johannes a.k.a. Lt. Fabi\u00e8n LaGroille<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo zusammen, danke Kim f\u00fcr diese wunderbare Idee, die ich hiermit aufgreife \ud83d\ude42 Wer B\u00e4lle findet darf sie beantworten. Gr\u00fc\u00dfe, Johannes &lt;RPG&gt; # Ort: zwischen den Welten# Zeit: MD 10.2145 &lt;quote&gt;Ein Ruck ging durch die Menge. Alle sahen sich nun mit offenen Augen und pl\u00f6tzlich gerade Haltung an. Peron erkannte in ihren Blicken etwas, das&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/das-meer-aus-blut\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Das Meer aus Blut&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-6547","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6547","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6547"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6547\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6547"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6547"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6547"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}