{"id":7840,"date":"2024-02-08T20:20:44","date_gmt":"2024-02-08T19:20:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/alte-und-neue-geschichten\/"},"modified":"2024-02-08T20:20:44","modified_gmt":"2024-02-08T19:20:44","slug":"alte-und-neue-geschichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/alte-und-neue-geschichten\/","title":{"rendered":"Alte und neue Geschichten"},"content":{"rendered":"<div>Alte und neue Geschichten<br \/>ein CoPost von Assets und mir<\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p>#Ort: USS Hephaistos &#8211; Quartier Jetsun<br \/>#Zeit: MD 94.1750<\/p>\n<p>Als die Chefingenieurin ging, hatte Massimo die kleine Katze vorsichtig vom Scho\u00df genommen und auf das Sofa gesetzt, um sich von Emiliy besser und h\u00f6flicher verabschieden zu k\u00f6nnen. Diese war nur halb bei der Sache gewesen, sie lauschte \u00f6fter in sich hinein, oder Stimmen, die nur sie h\u00f6rte, aber das machte ihm nichts, nachdem er einmal akzeptiert hatte, dass sie eben anders war. Auch er selbst, oder auch Jetsun, waren anders. Sie alle hatten ihre Macken, ihre Angewohnheiten, ihre Besonderheiten und das war auch gut so. An Jetsun liebte er alles, was er bisher kennengelernt hatte. Gemeinsam hatten sie Emily zur T\u00fcr gebracht. Jetzt standen sie hier und sich nah gegen\u00fcber. Sanft legte Massimo seine Arme um Jetsun: &#8222;Irgendwann musst Du mir erz\u00e4hlen, was ihr zusammen erlebt habt&#8220;, sagte er leise und dabei l\u00e4chelnd, &#8222;ich konnte ihr bei einigem nicht folgen, aber sie ist wirklich lieb.&#8220; <br \/>Sanft k\u00fcsste er Jetsun auf die Stirn. <\/p>\n<p>Sissi war indes vom Sofa herab geklettert und hatte sich ihnen zu F\u00fc\u00dfen gesetzt. Um auf sich aufmerksam zu machen, begann sie zu piepsen und versuchte dann, an Jetsun hoch zu klettern. Massimo lachte, als Jetsun nach unten sah und er dem Blick folgte. Mit gro\u00dfen, runden Augen schaute das kleine Fellb\u00fcndel hoch zu ihnen. Sanft pfl\u00fcckte Jetsun das K\u00e4tzchen von ihrem Bein. &#8222;Na komm, Du darfst mit kuscheln&#8220;, sagte sie und nahm das Katzenkind auf einen Arm, um mit der freien Hand liebevoll Massimos Arm zu streicheln. <br \/>&#8222;Setzen wir uns wieder?&#8220;, fragte sie und der Italiener nickte: &#8222;Gern. M\u00f6chtest Du noch ein Glas Wein?&#8220;<br \/>&#8222;Oh, ja, bitte&#8220;, antwortete sie, w\u00e4hrend sie sich zum Sofa begab. Massimo schenkte ihnen ein, dann setzte er sich neben sie. <\/p>\n<p>&#8222;Ich w\u00fcrde wirklich gern wissen, wie Emily denkt&#8220;, \u00fcberlegte er laut. <\/p>\n<p>Jetsun lachte leise. &#8222;Manchmal geht es mir genauso.<br \/>Als ich in mein Quartier kam und hier alles komplett eingefroren war, dachte ich, in Ohnmacht fallen zu m\u00fcssen. Ich habe wirklich geglaubt, dass Em mein Quartier tiefgefroren hatte.<br \/>Aber dann habe ich Kiba und Dema quietschvergn\u00fcgt die Rutsche&#8230; also eine Rutsche aus Schnee und Eis heraubsausen gesehen. Die hatten einfach nur Spa\u00df.&#8220;<br \/>Jetsun sch\u00fcttelte den Kopf.<br \/>&#8222;Es war ja nur eine Holo-Simulation. Emily hat eben wirklich einen sehr ausgepr\u00e4gten Sinn f\u00fcr Humor.&#8220;<\/p>\n<p>Massimo l\u00e4chelte. &#8222;Ja, das stimmt ganz bestimmt.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Aber sie ist auch eine sehr&#8230; eine besonders tolerante Frau. Sie hat eben auch ein ebenso spezielles Selbstverst\u00e4ndnis. Wenn man den Fehler macht, von sich auf sie zu schlie\u00dfen,.. klappt das nicht.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Und wie hattet ihr euch kennengelernt?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun lehnte sich im Sofa zur\u00fcck und kuschelte sich an Massimo an. War es der Wein? Oder hatte sie eine sehr innige Stimmung? Beides wahrscheinlich.<br \/>&#8222;Ich war noch ganz neu an Bord. Nach einem furchtbaren Zwischenfall, bei dem die Krankenstation komplett zerst\u00f6rt wurde, habe ich spontan \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Die komplette F\u00fchrung der Krankenstation war bei der Explosion ums Leben gekommen. Und&#8230; ich kann Feuer nicht gut ab, wei\u00dft du. Also auch psychisch. Ich hatte&#8230; habe immer noch ein Trauma. Daher auch meine Angst, in Reedale, bei dem Brand der M\u00fchle.<br \/>Emily war dann auf mich zugekommen und hatte einfach beschlossen, dass sie meine Freundin sein wollte. Ich war sehr dankbar. Und so hatte sich das dann einfach weiterentwickelt.&#8220;<\/p>\n<p>Massimo hatte seinen Arm um Jetsun gelegt und streichelte ihr die Schulter.<br \/>&#8222;Das klingt nach Emily.&#8220; nickte er und dr\u00fcckte sie einmal an sich.<br \/>&#8222;Und was hatte es mit dem MHN auf sich?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Oh&#8230; das. Ja.&#8220; Jetsun lie\u00df ihren Kopf h\u00e4ngen.<br \/>&#8222;Das war keine Meisterleistung von mir.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Du musst es mir nicht erz\u00e4hlen, wenn es Dich zu sehr belastet.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Doch&#8230; das ist&#8230; w\u00e4re gut. Ich, glaube, es w\u00e4re gut.&#8220; Sie seufzte tief.<\/p>\n<p>Es dauerte einige Augenblicke und Massimo schalt sich schon, das Thema angesprochen zu haben. Jetsun w\u00e4re schon von alleine auf ihn zugekommen, wenn sie das h\u00e4tte erz\u00e4hlen wollen. Da zu dr\u00e4ngeln war dumm gewesen. Doch dann begann Jetsun.<br \/>&#8222;Wir hatten ein MHN. Naja, jedes Schiff hat ja ein MHN, aber unseres war&#8230; speziell. Es hatte eine&#8230; Fehlfunktion. Emily meinte, es h\u00e4tte seine Programmierung selbstst\u00e4ndig erweitert. Es schaltete sich nach eigenem Gutd\u00fcnken ein und aus, tauchte auch au\u00dferhalb der Krankenstation einfach so auf und vor allem es&#8230; es hat mir gegen\u00fcber gesagt, dass es sich in mich verliebt habe.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wie bitte?&#8220; Massimo sah Jetsun verwirrt an. Dann ahnte er etwas, schwieg aber noch.<\/p>\n<p>&#8222;Ja. Und es hat Emily und mich belauscht. In der Krankenstation, auf dem Gang im Schiff und zuletzt im Elysium.<br \/>Ich wollte das MHN nicht mehr benutzen. Ich wollte, dass es entweder abgeschaltet und ersetzt wird oder auf Werkseinstellungen zur\u00fcckgesetzt w\u00fcrde. Ich war der Ansicht, dass wenn ein MHN beginnt, sich irrational zu verhalten, gef\u00e4hrlich sei. Es hatte behauptet, zu empfinden. Es hatte mir vorgeschlagen, mit ihm Strip-Poker zu spielen. Es beobachtete mich. Das war Stalking. Ein massiver Eingriff in meine Privatsph\u00e4re.<br \/>Aber ich hatte mich geirrt!&#8220;<\/p>\n<p>Sie sah Massimo traurig an.<br \/>&#8222;Wir wissen nicht, wie es dazu gekommen war. Wir waren eine gewisse Zeit lang in einem Transwarp-Transit unterwegs. Dabei hatte es Fehlfunktionen gegeben. Wahrscheinlich war dadurch auch die Krankenstation zerst\u00f6rt worden. Und wom\u00f6glich kam es daher auch zu der&#8230; Erweiterung des MHN. Das l\u00e4sst sich nicht mehr genau feststellen. Aber ich wollte das nicht wahrhaben. Ich war pers\u00f6nlich verletzt und&#8230; das Verhalten des MHN ekelte mich an. Daher habe ich es auch&#8230; beleidigt!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Du hast ein MHN beleidigt?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja. Vor Anderen. Es wollte, dass ich mich bei ihm entschuldige. Weil ich es ja &#8218;t\u00f6ten&#8216; wollte. Ich habe das gemacht. Und ihm dann erkl\u00e4rt, dass ich mich auch schon bei meinem PADD entschuldigt hatte, als ich es einmal aus Versehen habe herunterfallen lassen.&#8220;<\/p>\n<p>Massimo musste grinsen, doch Jetsun nahm das nicht wahr.<br \/>&#8222;Mir ist das inzwischen sehr peinlich.&#8220; Jetsun seufzte tief.<br \/>&#8222;Emily hatte sich dann sehr f\u00fcr das MHN eingesetzt und unsere Beziehung hatte darunter gelitten. Aber sie hatte Recht gehabt und ich Unrecht. Zum Gl\u00fcck konnte sich das MHN durchsetzen. Seine B\u00fcrgerrechte wurden anerkannt und, naja, du hast ja geh\u00f6rt, dass es jetzt f\u00fcr diese Anw\u00e4ltin arbeitet.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich nehme an, dass es Nenii war, die dich hatte umdenken lassen.&#8220; meinte Massimo.<\/p>\n<p>Jetsun sah ihn erstaunt an. Dann nickte sie. &#8222;Ja. Genau. Jetzt bin ich&#8230; anders betroffen. Und sehe die Dinge anders.&#8220;<br \/>Sie sah Massimo mit gro\u00dfen Augen an. &#8222;Meinst Du, Nenii&#8230; sie war ja in Arcadia. Du hast sie erlebt. Ob vielleicht&#8230; auch sie anerkannt werden k\u00f6nnte?&#8220;<\/p>\n<p>Massimo blies die Luft aus. Dann kaute er kurz an seiner Unterlippe.<br \/>&#8222;Ehrlich..? Ich wei\u00df es nicht. Ich habe von Kybernetik und den Rechten kybernetischer Individualit\u00e4ten keine wirklich Ahnung. Es gibt F\u00e4lle, in denen solche B\u00fcrgerrechte anerkannt wurden. Dein MHN ist da das beste Beispiel. Aber es gab auch andere, das wissen wir. Also&#8230; es kann gut m\u00f6glich sein. Aber das muss gepr\u00fcft werden.&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun hatte sich unwillk\u00fcrlich verkrampft. Jetzt kuschelte sie sich wieder an ihren Freund.<br \/>&#8222;Das w\u00e4re so sch\u00f6n. Ich&#8230; habe mich noch nicht wieder um sie k\u00fcmmern k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Vielleicht k\u00f6nnen wir uns ja bald wieder mit ihr treffen. Das w\u00e4re doch sch\u00f6n, nicht wahr?&#8220; warf Massimo ein.<\/p>\n<p>Jetsun l\u00e4chelte selig. &#8222;Ja. Das w\u00e4re sch\u00f6n.&#8220; fl\u00fcsterte sie und wandte sich ihm zu.<br \/>&#8222;Du bist so lieb! Ich liebe Dich!&#8220; und sie k\u00fcsste ihn, innig. Z\u00e4rtlich erwiderte Massimo den Kuss, der lang anhielt. Er schlang seine Arme um Jetsun, dr\u00fcckte sie an sich. Sie liebte ihn. Er hatte es gewusst, tief in seinem Inneren, aber diese Worte so deutlich zu h\u00f6ren, ausgesprochen von der Frau, deren Stimme so wundersch\u00f6n klang, melodisch, wie die eines Engels.<\/p>\n<p>Als der Kuss endete, ihre Lippen sich trennten, atmeten beide schwer. Und doch, Massimo musste es erwidern, ihr in die funkelnden, dunklen Augen sehend: &#8222;Ich liebe Dich&#8220;, hauchte er.<br \/>Jetsun zog sich noch enger an ihn, ihre Hand strich \u00fcber sein Gesicht, ihre Finger ertasteten keinerlei Bartstoppel oder H\u00e4rchen. Glatt, aber nicht ohne Kontur, es gab da kleine Narben, kleine Erhebungen. Augenbrauen besa\u00df er. Ihr Zeigefinger strich dar\u00fcber.<\/p>\n<p>Massimos Hand streichelte sanft Jetsuns Nacken, den Ansatz ihres Haars, w\u00e4hrend sein Blick in ihrem versank, ihre Finger \u00fcber sein Gesicht glitten und die W\u00e4rme seiner Haut sp\u00fcrten. Sie waren sich so nah, dass der Atem sich vermischte, sie den warmen Lufthauch f\u00fchlten, der vom anderen ausging. Erneut fanden sich ihre Lippen. \u00d6ffneten sich.<br \/>Vorsichtig zog Massimo den traditionellen Schal von Jetsuns Schultern, langsam, bis dieser von ihr fiel. Wieder sahen sie sich tief in die Augen, weitere Worte waren nicht notwendig. <\/p>\n<p>#Ort: USS Hephaistos &#8211; Quartier Jetsun<br \/>#Zeit: MD 94.1830<\/p>\n<p>Jetsun hatte sich eng in Massimos Arme gekuschelt. Es war schnell gegangen, denn sie beide waren sehr aufgeregt gewesen. Danach hatten sie sich f\u00fcr ein zweites Mal mehr Zeit genommen und so lagen sie jetzt, gl\u00fccklich und befriedigt, in Jetsuns breitem Bett und lie\u00dfen ihren Gedanken freien Lauf. \u00dcber ihre nackten K\u00f6rper lag eine Decke gebreitet, um sie beide warm zu halten.<\/p>\n<p>&#8222;Das war sch\u00f6n&#8230;&#8220; murmelte Jetsun, noch ziemlich erf\u00fcllt von dem eben Erlebten.<\/p>\n<p>&#8222;Du bist schon ein Traum&#8230;&#8220; erwiderte Massimo, ebenfalls noch ganz weit weg.<\/p>\n<p>&#8222;Oh, ich bin schon ziemlich real.&#8220; meinte Jetsun, die so langsam wieder im Hier und Jetzt ankam.<br \/>&#8222;Und ich habe so meine Fehler. Das haben wir ja vorhin gesehen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Gut, ich korrigiere mich!&#8220; meinte Massimo. &#8222;Du bist traumhaft. Besser?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun kitzelte ihn. &#8222;Viel besser!&#8220;<\/p>\n<p>Massimo war zwar nicht kitzlig, spielte aber mit. Da aber beide nicht mehr viel Energie zum Herumtoben \u00fcbrig hatten, kuschelten sie sich schnell wieder eng aneinander.<br \/>&#8222;Magst Du mir noch etwas \u00fcber Dich erz\u00e4hlen?&#8220; bat Massimo dann.<\/p>\n<p>&#8222;Ach, viel mehr gibt es gar nicht. Aber wir k\u00f6nnen vielleicht den n\u00e4chsten Urlaub, wenn es geht, einmal meine Heimat auf der Erde besuchen. Da habe ich viele Erinnerungen, die ich Dir gern zeigen w\u00fcrde.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das w\u00e4re wundervoll.&#8220; fand Massimo. &#8222;Mir fallen aber noch zwei Namen ein. Oder vielmehr, zwei Personen, deren Namen ich nicht mehr richtig erinnere. Eine Kikonin. Und eine&#8230; Alienfrau aus Adromeda.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja.&#8220; Jetsun seufzte. &#8222;Bis vor ein paar Wochen h\u00e4tte ich nie etwas dazu sagen m\u00f6gen. Das war einfach zu schmerzhaft. Aber jetzt&#8230; jetzt bin ich wieder gl\u00fccklich.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Oh, ich m\u00f6chte nicht, dass Du Wunden aufrei\u00dft. Das ahnte ich nicht.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ach, es sind keine Wunden. Nicht mehr. Im Gegenteil. Auch das w\u00e4re eine Reise wert. Thyene, ja.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ist das nicht die Heimatwelt der Kikonen?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja. Arsinoe lebt da. Und auch Ileytis&#8230; Mirona&#8230; ist jetzt dort.<\/p>\n<p>&#8222;Wie hast du sie kennengelernt? Also vor allem Ileytis?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das war spannend.&#8220; begann Jetsun und ruckelte sich in Massimos Armen zurecht.<br \/>&#8222;Das war auch die Mission, bei der ich die Leitung der Krankenstation bekam. <br \/>Wir waren auf einer Mission, um Minenarbeiter zu evakuieren. Eine Minenkolonie im Ba&#8217;aja-Sektor war durch die klingonische Front bedroht. Doch die Arbeiter wollten sich nicht evakuieren lassen. Es hatte dort auch einen Aufstand gegeben. Wir sollten nun die Geiseln befreien, wieder Frieden herstellen und vor allem die Leute dort retten, bevor die Klingonen kamen.<br \/>Einer der Aufst\u00e4ndischen ergab sich mir und meinem medizinischen Rettungsteam. Und f\u00fchrte mich zu einer Art Sarkophag. Darin befand sich eine EBE in Stasis. Eine extraterrestrian biological entity. Wir konnten sie gerade noch retten. Das war Ileytis von Las&#8217;Tor.<\/p>\n<p>&lt;NRPG&gt;<br \/>    zu finden unter groups.io &#8211; Messages: 546, 550, 553, 561 und 569<br \/>&lt;\/NRPG&gt;<\/p>\n<p>Massimos Hand spielte unbewusst mit Jetsuns Haar, w\u00e4hrend sie erz\u00e4hlte. Aufmerksam h\u00f6rte er zu, stellte ab und an eine Zwischenfrage, wenn er etwas nicht verstanden hatte. Es war wundervoll, mit ihr hier zu liegen, ihren Worten zu lauschen. Von ihren Erlebnissen zu h\u00f6ren.<br \/>&#8222;Es muss wirklich sch\u00f6n sein auf Thyene&#8220;, meinte er und Jetsun nickte, was ein angenehmes Kitzeln ihres Haares auf seiner Brust verursachte.<\/p>\n<p>&#8222;Ja. Ich fand es sehr sch\u00f6n dort. Ich kam auch mit den Leuten dort schnell klar. Sie hatten mir sogar meinen Titel anerkannt.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Titel?&#8220; Wieder etwas, was er nicht wirklich gewusst hatte.<\/p>\n<p>&#8222;Ja. Ich bin durch meine Geburt eine Ashi. Durch meine Heirat wurde ich die Druk Gyaltsuen.&#8220;<br \/>Sie l\u00e4chelte leicht. &#8222;Ich bin also die Drachenk\u00f6nigin von Bhutan. Nicht, dass das irgendeine administrative Bedeutung hat. Aber die Kikonen achten Titel und so hatten sie mir ein Gewand gefertigt, das aus fast nichts bestand. Ich habe es noch hier im Schrank h\u00e4ngen. Ich habe es ein-zweimal hier an Bord getragen, aber es kam nicht besonders gut an.&#8220; Sie kicherte und Massimo wuschelte ihr durchs Haar.<br \/>&#8222;Ich w\u00fcrde das sehr gern einmal sehen!&#8220; meinte er dann und wieder kicherte Jetsun.<br \/>&#8222;Das glaube ich Dir. Ich mag es sehr und finde, dass es mir auch wirklich gut steht. Es ist nur&#8230; verboten offenherzig. In fr\u00fcheren Jahrhunderten h\u00e4tte man mich daf\u00fcr wohl \u00f6ffentlich hingerichtet.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Oder als G\u00f6ttin verehrt!&#8220; lachte nun auch Massimo.<\/p>\n<p>&#8222;Nein, das bleibt Trish vorbehalten.&#8220; erkl\u00e4rte die Bhutanerin.<\/p>\n<p>&#8222;Trish? Du meinst PO Green aus der Technik wird als G\u00f6ttin verehrt?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja. Ihr gelang es, einen der gro\u00dfen m\u00e4nnlichen Prixe zu reiten. Prixe werden auf Thyene stellenweise als die \u00e4lteren G\u00f6tter verehrt, weshalb man Trish als Gesandte der G\u00f6tter oder mindere G\u00f6ttin ansah. Ihre roten Haare unterstreichen diesen Status noch einmal. Eine kleine Gruppe Kikonen wollten sogar eine Statue von ihr errichten.&#8220;<\/p>\n<p>Massimo sch\u00fcttelte nur leicht den Kopf. Religi\u00f6se Eiferer gab es wohl \u00fcberall.<\/p>\n<p>&#8222;Ileytis ist jetzt auf Thyene. Sie f\u00fchlte sich hier an Bord abgelehnt. Vor allem konnte sie sich wohl nicht so entfalten, wie sie es wollte. Sie lebt jetzt bei Arsinoe.&#8220;<br \/>Jetsun drehte ihren Kopf, sodass sie Massimo anschauen konnte.<br \/>&#8222;Arsinoe ist die Prinkipaxillis von Myzen. Ihre Mutter ist die Prinkipax, also die F\u00fcrstin eines der zwei gro\u00dfen F\u00fcrstent\u00fcmer dort. Sie hatte uns auf einer Art Queste begleitet und wir&#8230; mochten uns auf Anhieb.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das verstehe ich sehr gut!&#8220; schmunzelte Massimo, was Jetsun wieder zu einem Kichern veranlasste.<\/p>\n<p>&#8222;Du bist s\u00fc\u00df! Tats\u00e4chlich wurden auch wir ein Paar.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Auch?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;So wie wir. Und so wie Ileytis.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Muss ich mir jetzt Gedanken machen?&#8220; witzelte Massimo.<\/p>\n<p>&#8222;Was? Nein!&#8220; Jetsun sch\u00fcttelte ihren Kopf, was Massimo wieder kitzelte.<br \/>&#8222;Du bist&#8230; das ist&#8230; du bist Massimo. Ich&#8230; liebe Dich wirklich. Also richtig innig&#8230;&#8220;<br \/>Jetsun schluckte. Hatte sie das zumindest bei Ileytis nicht auch geglaubt? Aber Massimo war nicht einfach nur irgendein Ersatz f\u00fcr sie. Ihn&#8230; o, Buddha, ihn konnte sie sich wirklich auch als Vater ihrer Kinder vorstellen. Er hatte&#8230; &#8218;es&#8216;. Diese Art, dieses Wesen. Aber das&#8230; traute sie sich noch nicht, ihm zu gestehen.<\/p>\n<p>Massimo ahnte davon nichts, sp\u00fcrte aber, dass Jetsun sehr intensive Gedanken durch den Kopf gingen. Und auch er f\u00fchlte die innige Beziehung zu ihr, so als ob sie sich schon ewig lange kannten. Auch wenn er wusste, dass er eigentlich nicht wirklich viel von dieser Frau wusste. Vielleicht war es das deltanische Erbe, aber er f\u00fchlte sich ihr einfach sehr innig verbunden.<br \/>&#8222;Wenn es sich ergibt, tu tesoro, dann sollten wir Thyene und die beiden einmal besuchen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das w\u00e4re sch\u00f6n, o ja.&#8220; Jetsun seufzte tief, aber gl\u00fccklich. Ein klein wenig Angst hatte sie schon bei dem Gedanken, Massimo ihren beiden Freundinnen zu pr\u00e4sentieren. Ob Arsinoe ihn akzeptieren w\u00fcrde? Und Ileytis? Doch dann l\u00e4chelte sie. Massimo war Massimo. Und er war ein wirklich, wirklich guter Mann.<br \/>Sie sah auf, schaute ihm in seine wundervollen braunen Augen. &#8222;Ich liebe Dich!&#8220; fl\u00fcsterte sie.<br \/>Und bewies es ihm dann nach allen Regeln der Kunst&#8230;<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM&gt;<\/p>\n<p>#Ort: USS Hephaistos &#8211; Quartier Jetsun<br \/>#Zeit: MD 94.1750<\/p>\n<p>Jetsun Massimo kuscheln miteinander und Jetsun erz\u00e4hlt ihm die Ereignisse, wie sie zur CM der Hephaistos wurde. Jetsun sinniert auch dar\u00fcber, ob Nenii m\u00f6glicherweise so wie das MHN der Hephaistos als eigenst\u00e4ndige Lebensform anerkannt werden k\u00f6nnte. Danach kommen die beiden zum ersten Mal zueinander.<\/p>\n<p>#Ort: USS Hephaistos &#8211; Quartier Jetsun<br \/>#Zeit: MD 94.1830<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter erz\u00e4hlt Jetsun Massimo noch die Geschichte, wo sie Ileytis von Las&#8217;Tor kennen gelernt hatte. Und sp\u00e4ter noch Arsinoe von Myzen.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>submitted by Massimo und Jetsun<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alte und neue Geschichtenein CoPost von Assets und mir &lt;RPG&gt; #Ort: USS Hephaistos &#8211; Quartier Jetsun#Zeit: MD 94.1750 Als die Chefingenieurin ging, hatte Massimo die kleine Katze vorsichtig vom Scho\u00df genommen und auf das Sofa gesetzt, um sich von Emiliy besser und h\u00f6flicher verabschieden zu k\u00f6nnen. Diese war nur halb bei der Sache gewesen, sie&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/alte-und-neue-geschichten\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Alte und neue Geschichten&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-7840","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7840","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7840"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7840\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7840"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7840"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7840"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}