{"id":7852,"date":"2024-02-09T15:06:18","date_gmt":"2024-02-09T14:06:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sie-ist-weg\/"},"modified":"2024-02-09T15:06:18","modified_gmt":"2024-02-09T14:06:18","slug":"sie-ist-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sie-ist-weg\/","title":{"rendered":"Sie ist weg!"},"content":{"rendered":"<div>\n<div style=\"\">\n<div>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p>#Zeit: MD97.0010<br \/>\n#Ort: Quartier Jetsun Pema<\/p>\n<p>&lt;QUOTE aus Post 1306 &#8222;Beichte&#8220;&gt;<br \/>\nAls Sicherheitsma\u00dfnahme hatte sie (<em>die XO<\/em>) schlussendlich nur eine Sicherheitssperre um das Quartier der CM errichten lassen.<br \/>\n&lt;\/QUOTE&gt;<\/p>\n<p>Nachdem Jori ihr Quartier verlassen hatte, setzten Jestun und Massimo sich auf das Sofa. Nenii, die holographische Arapahoe-J\u00e4gerin sah sich in einer Mischung aus Neugier, Verwirrung und auch etwas Angst um.<br \/>\n&#8222;Dies ist Dein Heim?&#8220; fragte sie schlie\u00dflich.<\/p>\n<p>&#8222;Ja.&#8220; erwiderte Jetsun und erhob sich wieder. &#8222;Hier wohne ich.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Deine Welt ist sonderbar.&#8220; Nenii sch\u00fcttelte den Kopf.<br \/>\n&#8222;Warum lebt ihr in einer H\u00f6hle?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das ist keine H\u00f6hle, Nenii. Dies hier ist ein Schiff.&#8220; erkl\u00e4rte Massimo.<\/p>\n<p>&#8222;Ein&#8230; Schiff? Was ist das?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ein Schiff ist&#8230; ein Fahrzeug. So \u00e4hnlich wie die Kutsche, die Du in Reedale gesehen hattest. Nur dass es nicht auf R\u00e4dern rollt und von Pferden gezogen wird, sondern auf dem Wasser schwimmt. Dieses Schiff aber schwimmt nicht auf dem Wasser, es fliegt durch den Himmel. Ganz, ganz weit und sehr schnell.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Weit?&#8220; Neniis Augen weiteten sich in Panik. &#8222;Aber&#8230; wie komme ich denn dann wieder nach Hause?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Hab keine Angst!&#8220; erkl\u00e4rte Jetsun. Du erinnerst Dich an Reedale. Wo wir uns am Ende umarmt hatten, nicht wahr? Du und&#8230; ich.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Du warst zweimal da!&#8220; stellte das M\u00e4dchen klar.<\/p>\n<p>&#8222;Genau. Und was geschah danach?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich war wieder zuhause. Ich wachte in meinem Tepee auf.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Und genau das kann ich jederzeit wieder veranlassen. Hab also keine Angst!&#8220;<\/p>\n<p>Nenii nickte. Wie das geschehen k\u00f6nnte ging \u00fcber ihr Vorstellungsverm\u00f6gen, aber sie vertraute der Heilerin tief und innig.<br \/>\n&#8222;K\u00f6nnen wir den Himmel denn nicht sehen?&#8220; fragte sie dann.<\/p>\n<p>Massimo l\u00e4chelte. Dieses holographische M\u00e4dchen hatte einen wachen Verstand.<br \/>\n&#8222;Doch!&#8220; sagte er. Nur wir sind so hoch oben im Himmel, dass wir dort nicht leben k\u00f6nnten. Und wir sind zu schnell. Schau, wenn Du auf Deinem Pony reitest, ganz, ganz schnell, dann hast Du sicher das Gef\u00fchl, dass die B\u00e4ume, B\u00fcsche und Gr\u00e4ser an Dir vor\u00fcbersausen, nicht wahr? Und der Wind zerrt an Deinen Haaren. Hier, auf diesem Schiff sind wir so schnell, dass sogar die STerne an uns vorbei sausen!&#8220;<br \/>\nEr trat zu dem gro\u00dfen Panoramafenster und aktivierte es. Das Holographische Bild, das eine 3D-Abbildung von Jetsuns Heimat Bhutan zeigte, wurde deaktiviert und das Au\u00dfenfenster wurde sichtbar. Da sie nicht im Warp waren, sah man die Sterne funkeln.<\/p>\n<p>Nenii trat zu dem Fenster und schaute hinaus. &#8222;Wir haben Nacht?&#8220; fragte sie.<\/p>\n<p>Wir sind so hoch und so weit fort, dass Du den Erdboden nicht sehen kannst. Hier oben ist daher immer Nacht.&#8220; erkl\u00e4rte der Marine.<\/p>\n<p>&#8222;Aber wir haben die M\u00f6glichkeit, jederzeit zu Dir in Deine Welt zu gehen. Oder in andere, wenn wir es wollen.&#8220; erg\u00e4nzte Jetsun.<\/p>\n<p>&#8222;Ja!&#8220; nickte Nenii. Dann machte sie ein \u00fcberrascht-fr\u00f6hliches Gesicht.<br \/>\n&#8222;Schau nur, ein Wo&#8217;ooo!&#8220; Und sie deutete auf die kleine Sissi, die sich inzwischen wieder aus ihrem Versteck hervorgewagt hatte.<\/p>\n<p>Sowohl Jetsun als auch Massimo hatten das Arapahoe-Wort f\u00fcr Katze verstanden, da die Software die Sprachen automatisch anpasste, ohne dass das Hologramm dies wahrnahm.<br \/>\n&#8222;Das ist Sissy. Sie kommt aus Reedale.&#8220; erkl\u00e4rte Jetsun und ging in die Hocke.<\/p>\n<p>Sissy kam vorsichtig n\u00e4her und schnupperte dann an Nenii, die breit grinste. Die kleine Katze schien zufrieden, denn sie begann leise zu schnurren und bumste mit ihrem K\u00f6pchen an Neniis Bein ehe sie sich wieder zur\u00fcckzog.<br \/>\nJetsun l\u00e4chelte gl\u00fccklich. Nenii war ein perfektes Hologramm. Sie hatte auch ihren eigenen K\u00f6rpergeruch, der ein wenig intensiver war als der hier an Bord befindlichen Leute, da sie eben ein Naturkind war. Dennoch stank sie nicht, sondern roch eben eher wie&#8230; ja, wie eine Katze zum Beispiel. F\u00fcr Jetsun war das&#8230; Duft. Aber, das gab sie zu, sie war ganz sicher voreingenommen.<\/p>\n<p>Massimo meldete sich: &#8222;Jetsun, wir m\u00fcssen uns etwas einfallen lassen&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Die \u00c4rztin sah zu ihrem Freund, dann nickte sie leicht. &#8222;Ja, du hast Recht.&#8220;<br \/>\nSie wandte sich an Nenii. &#8222;M\u00f6chtest Du etwas essen? Oder trinken?<\/p>\n<p>&#8222;Nein!&#8220; Nenii sch\u00fcttelte den Kopf. Sie hatte grad Kiba und Dema entdeckt, die ebenfalls neugierig aus ihrer Holobox herauskamen.<br \/>\nJetsun stellte sie kurz vor und meinte dann: &#8222;Ich muss kurz etwas anschauen.&#8220;<br \/>\nNenii nickte abwesend.<\/p>\n<p>Jetsun setzte sich an ihr Terminal. Zuerst nahm sie eine Datensicherung von Nenii vor. Eine Differenzsicherung reicht hier v\u00f6llig aus. Die war in wenigen Sekunden erledigt. Dann schaute sie Massimo an. &#8222;Was meinst Du, m\u00fcssen wir noch irgendjemanden informieren?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Mit Sicherheit. Ja. Jori ist der CSO, damit haben wir schon die wichtigste Instanz au\u00dfer der Schiffsf\u00fchrung erreicht. Aber der Captain muss das auch wissen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja? Es ist doch nur ein Hologramm.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Aber au\u00dferhalb des Holodecks. Das ist schon&#8230; au\u00dfergew\u00f6hnlich.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wieso?&#8220; Jetsun runzelte die Stirn. Sie _war_ voreingenommen.<\/p>\n<p>&#8222;Du kennst sicher die Regelungen dazu. Auch was Hologramme insgesamt angeht. Da gibt es strenge Regeln.&#8220;<\/p>\n<p>Ja, davon wusste Jetsun. Allerdings hatte sie sich nie mehr darum gek\u00fcmmert. Erst als sie die Probleme mit dem Holodoc hatte, hatte sie sich in die Materie eingelesen. Doch der Holodoc hatte seine &#8222;Lebensberechtigung&#8220; erhalten. Daher&#8230;<br \/>\n&#8222;M\u00fcssen wir uns hier absichern?&#8220; fragte sie Massimo&#8230; und sich selbst.<\/p>\n<p>&#8222;Auf jeden Fall m\u00fcssen wir hier mit offenen Karten spielen. Wie ist&#8230; das hier entstanden?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das&#8230; ist ein Spiel. Frei erh\u00e4ltlich. Aber ich habe ein Programm von&#8230; unserem alten Holodoc. Wie es aussah, hatte er selbst schon seine Programmierung erweitert.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ist das eine legale Software?&#8220; fragte Massimo besorgt.<\/p>\n<p>&#8222;Er hat sie selbst geschrieben. Ich habe&#8230; \u00e4h&#8230; das Spiel&#8230; sie nur dar\u00fcber kompiliert. Und dann aufs Holodeck kopiert.&#8220;<\/p>\n<p>Massimo nickte. Das war&#8230; fahrl\u00e4ssig. Nicht gut.<\/p>\n<p>Jetsun ahnte, was ihr Freund dachte.<br \/>\n&#8222;Aber das Holodeck ist doch eine Sandbox. Abgesichert. Abgeschirmt. Und viele&#8230; sehr viele Leute nutzen es, um eigene Programmierungen dort zu testen und laufen zu lassen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wei\u00dft du, was dieses Programm kann?&#8220; fragte Massimo so ruhig, wie er konnte.<\/p>\n<p>Jetsun atmete tief durch. Es machte keinen Sinn, sich jetzt aufzuregen.<br \/>\n&#8222;Ja. Es macht zweierlei. Zum Einen erweitert es die Physiologie des&#8230; Konstrukts. Also nur den Chars, nicht des ganzen Spieles! Ich habe die Einstellungen maximiert. Das Konstrukt hat eine Komplexit\u00e4t auf zellul\u00e4rer Basis. Jede einzelne Zelle wird jetzt abgebildet.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich verstehe.&#8220; nickte Massimo.<br \/>\n&#8222;Und das Zweite?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das ist die psychologische Komponente. Hier habe ich die Einstellungen des Holodocs gew\u00e4hlt. Die Software hat somit eine maximierte Tiefenebene. Sie arbeitet also nicht nur Skripte ab, sondern ist eine echte KI. Mit Betonung auf dem I.&#8220; setzte Jetsun hinzu.<\/p>\n<p>Massimo nickte. &#8222;Hast Du das Hologramm jemals au\u00dferhalb des Holodecks laufen lassen?&#8220; fragte er.<\/p>\n<p>&#8222;Nein. Nie.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Gut. Dennoch hat es das Holodeck verlassen. Etwas, was ein Hologramm nie tun k\u00f6nnen durfte.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Der Holodoc kann das auch.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja. Aber dieses Programm ist ein Spiel. Und kein MHN. Oder hast Du ihm eine solche Komponente gegeben?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich habe ihm gar nichts gegeben! Wenn, dann ist das durch die Anomalie entstanden. Als&#8230;&#8220; Sie sah sich zu Nenii um, die verz\u00fcckt mit den Bergh\u00f6rchen spielte.<br \/>\n&#8222;Als wir drei uns umarmten.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Madonna!&#8220; keuchte Massimo auf. Nicht nur Jetsun war dabei verschwunden, sondern Nenii ebenfalls. Gleichzeitig. So, als ob sie dazu geh\u00f6rte.<\/p>\n<p>&#8222;Wir m\u00fcssen das auf jeden Fall melden. Unbedingt!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Aber&#8230; was werden die dann machen&#8230;&#8220; Jetsun bekam Angst. Schon wurde aus &#8222;ihrer&#8220; Crew &#8222;Die da&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Wir..! Wir werden uns genau anschauen, wie das Kontrukt zu dem geworden ist, was es jetzt ist. Und dann werden wir uns genau anschauen, was wir, wenn \u00fcberhaupt notwendig, \u00e4ndern m\u00fcssten.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich will nicht, dass daran etwas ge\u00e4ndert wird!&#8220; erkl\u00e4rte Jetsun leicht trotzig.<\/p>\n<p>&#8222;Schatz, ich will das auch nicht. Aber wenn es aus rechtlichen Gesichtspunkten&#8230; oder Sicherheitsgr\u00fcnden&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nein!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Jetsun, bitte..!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;NEIN! Niemals. Unter gar keinen Umst\u00e4nden.&#8220;<\/p>\n<p>Massimo nickte. Gegenw\u00e4rtig war mit Jetsun so nicht zu argumentieren.<br \/>\n&#8222;Ist gut. Ich will das ja auch nicht. Wir werden das also genau so vertreten.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich werde Emily fragen. Die hat damals ja auch f\u00fcr das MHN gek\u00e4mpft. Und Nazira. Sie wird mich verstehen. Und wir k\u00f6nnen diese Anw\u00e4ltin einbeziehen, diese Annelies!&#8220;<\/p>\n<p>Massimo atmete vorsichtig durch. Das w\u00fcrde dramatisch werden. Jetsun war eindeutig emotional sehr tief involviert.<br \/>\n&#8222;Schatz, wie kam es eigentlich dazu? Dass Du Dir das Spiel genommen hast?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ach&#8230;&#8220; meinte Jetsun und schaute zu Nenii, die immer noch mit den Tieren besch\u00e4ftigt war. Inzwischen hatte Sissi sich aufgedr\u00e4ngt und wurde intensiv gestreichelt.<br \/>\n&#8222;Das war nach meiner&#8230; Krise mit Fabi. Ich f\u00fchlte mich einfach unsagbar einsam. Und dann dachte ich mir, wenn mich hier an Bord niemand als Freundin wollte, dann&#8230; dann&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Dann findest du vielleicht eine dort. Ich verstehe.&#8220; erg\u00e4nzte Massimo diplomatisch.<\/p>\n<p>&#8222;Ja. Ich habe das als ganz normales, frei erh\u00e4ltliches Spiel entdeckt. Ich wollte keine Hack&amp;Slay-Abenteuer. Aber auch nichts f\u00fcr Kinder. Und irgendwelche Pornos schon gar nicht. Das eben&#8230; sah sch\u00f6n aus. Und als ich den Char dann wirklich schon individualisieren konnte, gefiel er mir sofort.&#8220; Jetsun wurde ein wenig rot. Sie hatte den Holo-Char immerhin so konfiguriert, dass dieser sich nahezu Hals \u00fcber Kopf in sie verlieben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&#8222;Machen wir&#8230;&#8220; begann Massimo, als eine Lautsprecherdurchsage erklang:<br \/>\n[Warnung! Zur Aufrechterhaltung der inneren und \u00e4u\u00dferen Sicherheit ist dieses Quartier bis auf Widerruf versiegelt. Beachten Sie bitte, dass aller Datenverkehr von und zu diesem Quartier ab sofort \u00fcber autonome Sicherheitsserver l\u00e4uft. Vielen Dank!]<\/p>\n<p>Im selben Augenblick war Nenii verschwunden! Ebenso wie alle anderen holographischen Elemente, die Jetsun in ihrem Quartier hatte laufen lassen. Das war vor allen nur das Holobild, welches vor das Au\u00dfenfenster gelegt war. Die Holobox der Bergh\u00f6rnchen lief noch, da sie komplett autark war.<\/p>\n<p>Jetsun stie\u00df einen lauten Schmerzlaut aus und war wie der Blitz an der Stelle, wo Nenii eben noch gekniet hatte. &#8222;Sie ist weg! Einfach weg!&#8220; jammerte sie und schaute dann hilfesuchend zu Massimo.<br \/>\n&#8222;Sie ist&#8230; weg!&#8220;<\/p>\n<p>Auch Massimo war k\u00e4sewei\u00df geworden, riss sich aber zusammen. Er eilte zu Jetsun und nahm sie fest in den Arm. Und sp\u00fcrte, wie sie zitterte.<br \/>\n&#8222;Schhhh! Hab keine Angst. Nenii ist ein Hologramm. Man kann sie nicht t\u00f6ten. Du hast eben noch eine Sicherung vorgenommen. Wir k\u00f6nnen sie jederzeit wieder hier starten lassen. Oder wir lassen sie wieder auf dem Holodeck starten, wo wir sie ganz einfach besuchen. Mach Dir bitte keine Sorgen.&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun h\u00f6rte auf zu zittern, doch Massimo f\u00fchlte, wie sie sich versteifte.<br \/>\n&#8222;Wenn die das Programm l\u00f6schen&#8230; wenn die das nur irgendwie anfassen&#8230; dann&#8230; wei\u00df ich nicht, was passieren wird!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Jetsun&#8230; Jetsun! Sieh mich an!&#8220; Es half, dass Massimo voll ausgebildeter Rettungssanit\u00e4ter war. So wusste er auch, wie man mit Schockpatienten umzugehen hatte. Er drehte sie zu sich hin und schaute ihr in die Augen.<br \/>\n&#8222;Du hast eine Sicherungskopie. Du hast eine Sicherung des letzten Spielstandes. Wir k\u00f6nnen immer, egal wie, jederzeit den aktuellen Spielstand herbeif\u00fchren. Nichts ist passiert, au\u00dfer dass Nenii jetzt nicht diesen Stress mitbekommt. Und das ist doch eigentlich gut, nicht wahr?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun brauchte zwei-drei Sekunden, ehe dieser Satz in ihr Gehirn eingedrungen war. Sie nickte. Massimo lie\u00df sie los und stellte etwas gestresst fest, dass Blitze ihre H\u00e4nde umspielten. Mehr als nur die kleinen \u00dcberschlagsblitze, die er in der Messe gesehen hatte.<br \/>\nEr zwang sich zu einem L\u00e4cheln, umarmte Jetsun wieder und k\u00fcsste sie. &#8222;Komm. Ich werde jetzt einmal anfragen, was es mit dieser&#8230; Quarant\u00e4ne auf sich hat. In Ordnung?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja!&#8220; Jetsun nickte. Dann atmete sie einmal sehr tief durch. &#8222;Danke. Danke, dass Du f\u00fcr mich da bist!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Alles gut, mein Schatz. Wir kriegen das schon hin.<br \/>\nIch unterrichte erst einmal die Sicherheit, damit Jori im Bilde ist.&#8220;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Jetsun auf ihrer Unterlippe kaute, tippte Massimo auf seinen Kommunikator. Zum Gl\u00fcck wurde dessen Verbindung durchgeschleift.<br \/>\n&#8222;Aquila an Sicherheit, Lieutenant Tainia!&#8220;<\/p>\n<p>[&#8222;Sicherheit hier. Massimo, alles klar bei euch?&#8220;] erklang die Stimme des CSO.<\/p>\n<p>&#8222;Ja&#8230; nein. WIr, also Jetsuns Quartier wurde unter Quarant\u00e4ne gestellt. Leider wurde dabei wohl die Verbindung zwischen Server und den Holoemittern gekappt. Nenii ist daraufhin verschwunden. Ich glaube, das Programm wurde heruntergefahren.&#8220;<\/p>\n<p>[&#8222;Ja, das mit der Sicherheitssperre ist mir bekannt. Tut mir leid, das mit Nenii. Ich gehe aber nicht davon aus, dass ihr dadurch etwas geschehen ist.&#8220;]<\/p>\n<p>&#8222;Denke ich auch nicht. Was schl\u00e4gst Du vor, sollen wir jetzt machen?&#8220; fragte Massimo, der froh war, dass Jori sensibel \u00fcber das Thema sprach. Jetsun bekam ja jedes Wort mit.<\/p>\n<p>[&#8222;Gar nichts. Es ist sp\u00e4t. Legt euch hin. Was das Hologramm angeht, so k\u00f6nnt ihr gar nichts machen. Ich empfehle euch auch dringend, dahingehend erst einmal gar nichts zu unternehmen. Ich sehe zu, dass ich mich mit der Schiffsf\u00fchrung kurzschlie\u00dfe. Aber vor Null-Siebenhundert werden wir nichts erreichen.&#8220;]<\/p>\n<p>&#8222;Denke ich auch. Danke Dir, Jori!&#8220;<\/p>\n<p>[&#8222;Keine Ursache. Es ist gut, dass wir in Kontakt sind. Tainia out!&#8220;]<\/p>\n<p>Massimo sah Jetsun an. &#8222;Du hast geh\u00f6rt, was er gesagt hat. Legen wir uns hin. Wir m\u00fcssen morgen wieder fit sein, in Ordnung?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun nickte. Schluckte dann einmal. &#8222;Ist gut. Ich vertraue Dir!&#8220;<br \/>\nDann dr\u00fcckte sie sich an ihn. Wie gut, nicht mehr alleine vor derlei Problemen zu stehen.<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>\n&lt;SUM&gt;<\/p>\n<p>#Zeit: MD97.0010<br \/>\n#Ort: Quartier Jetsun Pema<\/p>\n<p>Jetsun und Massimo erkl\u00e4ren der Arapahoe-J\u00e4gerin Nenii wo sie sich gerade befindet. W\u00e4hrend Nenii sich fasziniert mit Katze Sissi und den beiden Bergh\u00f6rnchen besch\u00e4ftigt, nimmt Jetsun zuerst eine Differenzsicherung von Nenii vor und ber\u00e4t dann mit Massimo, was sie denn nun machen sollen. Pl\u00f6tzlich greift die Sicherheitssperre der XO, die ungl\u00fccklicherweise auch den Datenfluss zwischen Server und den Holoemittern in Jetsuns Quartier unterbindet. Nenii ist weg und Jetsun bekommt eine Panikattacke. Massimo kann sie beruhigen und die beiden kontaktieren Jori. Dieser r\u00e4t ihnen, erst einmal die F\u00fc\u00dfe still zu halten.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>Submitted by Jetsun<\/p><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&lt;RPG&gt; #Zeit: MD97.0010 #Ort: Quartier Jetsun Pema &lt;QUOTE aus Post 1306 &#8222;Beichte&#8220;&gt; Als Sicherheitsma\u00dfnahme hatte sie (die XO) schlussendlich nur eine Sicherheitssperre um das Quartier der CM errichten lassen. &lt;\/QUOTE&gt; Nachdem Jori ihr Quartier verlassen hatte, setzten Jestun und Massimo sich auf das Sofa. Nenii, die holographische Arapahoe-J\u00e4gerin sah sich in einer Mischung aus Neugier,&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sie-ist-weg\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Sie ist weg!&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-7852","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7852","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7852"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7852\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7852"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7852"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7852"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}