{"id":7923,"date":"2024-02-26T16:26:01","date_gmt":"2024-02-26T15:26:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/bluttests\/"},"modified":"2024-02-26T16:26:01","modified_gmt":"2024-02-26T15:26:01","slug":"bluttests","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/bluttests\/","title":{"rendered":"Bluttests"},"content":{"rendered":"<div>\n<div style=\"\">\n<div>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p>#Zeit: MD97.0610<br \/>\n#Ort: Quartier Jetsun Pema<\/p>\n<p>Jetsun wachte auf, als Massimo sich vorsichtig aus ihrem gemeinsamen Bett erhob.<br \/>\n&#8222;Hallo, Schatz! Wo willst Du denn hin?&#8220; fragte sie verschlafen und noch nicht wirklich ganz da.<\/p>\n<p>&#8222;Ins Bad. Schnell Duschen. Und dann los. Ich habe Dienst.&#8220; erwiderte Massimo mit deutlichem Bedauern in der Stimme.<\/p>\n<p>Jetsun warf einen Blick auf ihre Uhr. Verdammt, sie hatte auch Dienst. Und das schon in 20 Minuten. &#8222;Ich komme mit.&#8220; konstatierte sie und sprang ebenfalls aus den Federn.<br \/>\n&#8222;Muss schnell gehen!&#8220; f\u00fcgte sie erkl\u00e4rend hinzu.<\/p>\n<p>&#8222;Dann m\u00fcssen wir kaltes Wasser nehmen!&#8220; meinte Massimo, was ihm einen leicht entsetzten Seitenblick von Jetsun einbrachte.<\/p>\n<p>F\u00fcnfzehn Minuten sp\u00e4ter waren beide Offiziere tats\u00e4chlich halbwegs vorzeigbar bereit, Jetsuns Quartier zu verlassen. Massimo ging vor&#8230; und schaffte es gerade noch, nicht gegen die sich nicht \u00f6ffnende T\u00fcr zu knallen. &#8222;Was zum&#8230;&#8220; begann er ausgesprochen ungewohnt.<\/p>\n<p>Jetsun, die ihrerseits nicht geschafft hatte, rechtzeitig zu stoppen und so gegen Massimo gelaufen war, trat wieder einen Schritt zur\u00fcck.<br \/>\n&#8222;Stimmt was nicht?&#8220; fragte sie etwas naiv.<\/p>\n<p>&#8222;Die T\u00fcr \u00f6ffnet sich nicht. Ob&#8230; ach, verdammt!&#8220; Massimo sah Jetsun an, die wissend nickte.<br \/>\n&#8222;Die Versiegelung!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich versuche mal meinen CM-Override!&#8220; meinte sie dann, doch Massimo unterbrach:<br \/>\n&#8222;Lass uns einfach darum bitten, die Versiegelung aufzuheben, statt sie zu durchbrechen, ja?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun machte den Mund auf&#8230; und wieder zu. &#8222;Ja. Du hast recht!&#8220;<\/p>\n<p>Massimo dr\u00fcckte seiner Liebsten einen flinken Kuss auf die Wange, dann tippte er auf seinen Kommunikator. &#8222;Sergeant Aquila an Sicherheit.&#8220;<\/p>\n<p>[&#8222;Sicherheit hier, Petty Officer Jackson. Was kann ich f\u00fcr Sie tun, Sergeant Aquila?&#8220;]<\/p>\n<p>&#8222;Ich befinde mich zusammen mit Lieutenant Jetsun Pema in deren Quartier. Bitte entfernen Sie die Versiegelung, damit wir das Quartier verlassen und unseren Dienst beginnen k\u00f6nnen.&#8220; erwiderte Massimo ausdr\u00fccklich h\u00f6flich.<\/p>\n<p>[&#8222;Oh, \u00e4hm&#8230; Moment bitte&#8230;&#8220;] Jackson tippte etwas, dann meldete er sich wieder:<br \/>\n[&#8222;Die Versiegelung wurde von Lt.Cmdr. DeCoster angeordnet. Ich habe leider keine Freigabe, sie wieder aufzuheben.&#8220;]<\/p>\n<p>Massimo dr\u00fcckte Jetsuns Unterarm, als er sp\u00fcrte, dass sie sich aufzuregen begann.<br \/>\n&#8222;Sicherlich ist diese Versiegelung an Bedingungen gekn\u00fcpft gewesen, weshalb sie eingeleitet wurde. Wenn diese Bedingungen jetzt nicht mehr gegeben sind, sollte es doch m\u00f6glich sein, uns zum Dienst zu lassen, oder?&#8220;<\/p>\n<p>[&#8222;Leider sehe ich hier keine Bedingungen. Ich stelle Sie durch zu Commander DeCoster. Standby!&#8220;]<\/p>\n<p>Es dauerte einen Augenblick, dann erklang Samanthas Stimme: [&#8222;XO!&#8220;]<\/p>\n<p>&#8222;Commander, hier spricht Staff Sergeant Aquila. Ich befinde mich zusammen mit Lieutenant Jetsun Pema in deren Quartier. Leider ist dieses Quartier versiegelt und wir k\u00f6nnen nicht heraus, um unseren Dienst anzutreten, Ma&#8217;am.&#8220;<\/p>\n<p>[&#8222;Ich verstehe, Sergeant. Was ist mit diesem Hologramm?&#8220;]<\/p>\n<p>&#8222;Das Hologramm ist abgeschaltet, als Sie diese Versiegelung eingeleitet haben, Commander!&#8220; reif Jetsun laut und b\u00f6se dazwischen. Massimo hielt intuitiv seine hohle Hand \u00fcber den Kommunikator. Sam hatte den Satz aber dennoch verstanden.<\/p>\n<p>[&#8222;Es ist abgeschaltet, sagten Sie, Lieutenant?&#8220;]<\/p>\n<p>Massimo sah Jetsun streng an und diese nickte.<br \/>\n&#8222;Ja, Ma&#8217;am. Ich habe hier in meinem Quartier nat\u00fcrlich keinen Server und daher wurde das Hologramm deaktiviert, als die Versiegelung die Verbindung zum Server verlor.&#8220;<\/p>\n<p>[&#8222;Gut. Dann lasse ich die Versiegelung wieder aufheben. XO Ende!&#8220;]<\/p>\n<p>&#8222;Gut, sagt sie! Die Frau hat Nerven!&#8220; kochte Jetsun auf kleiner Flamme.<\/p>\n<p>&#8222;Jetsun, bitte!&#8220; Massimo sah seine Freundin an.<br \/>\n&#8222;Du musst bitte die Sicht der Schiffsf\u00fchrung beachten. Ein Hologramm, welches sich eigenst\u00e4ndig aktiviert und dann auch noch das Holodeck verl\u00e4sst, ist normalerweise ein hohes Sicherheitsrisiko. Das ist n\u00e4mlich etwas, was es eigentlich nicht geben sollte. Ausnahmen sind exakt kontrollierte Umgebungen wie das MHN und die SHNs. Du wei\u00dft das.&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun schaute zur\u00fcck, dann senkte sie den Blick. &#8222;Ja, nat\u00fcrlich. Aber ich kann doch nichts daf\u00fcr.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Kannst du das wirklich nicht?&#8220; fragte Massimo sanft nach. &#8222;Du hast das Programm doch manipuliert.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich habe nur die Komplexit\u00e4t h\u00f6hergestuft. Ich habe dem Programm keine h\u00f6heren Rechte gegeben. Das kann ich gar nicht.&#8220; erkl\u00e4rte Jetsun entschieden.<\/p>\n<p>&#8222;Stimmt!&#8220; nickte Massimo. &#8222;Woher die kommen m\u00fcssen wir noch herausfinden.&#8220;<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich ging die T\u00fcr auf. Gleichzeitig erklang ein leiser Gongschlag: [Achtung. Die Sicherheitsversiegelung wurde aufgehoben!]<\/p>\n<p>&#8222;Gehen wir!&#8220; meinte Jetsun und die beiden gingen strammen Schrittes zum n\u00e4chsten Turbolift.<\/p>\n<p>\n#Zeit: MD97.0645<br \/>\n#Ort: Krankenstation<\/p>\n<p>Der wissende sympathische Blick von Nathaly Grace lie\u00df Jetsun leicht zischen.<br \/>\n&#8222;Ich konnte nicht aus meinem Quartier raus!&#8220; erkl\u00e4rte sie. &#8222;Die XO hatte uns eingesperrt.&#8220;<\/p>\n<p>Nathalys Blick lie\u00df klar und deutlich erkennen, dass sie das f\u00fcr die schw\u00e4chste Ausrede seit Jahren hielt, aber sie machte sich nichts daraus. Es war ja sch\u00f6n zu erleben, dass Jetsun auch mal ein wenig Spa\u00df hatte.<br \/>\n&#8222;Jori&#8230; also Lieutenant Tainia hat etwas f\u00fcr dich abgegeben. Eine Blutprobe. Sie ist in deinem Raum.&#8220; meinte sie. &#8222;Er sagte, dass du die pers\u00f6nlich untersuchen wolltest.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Oh, ja. Danke. Was f\u00fcr ein Gl\u00fcck!&#8220; entfuhr es Jetsun.<br \/>\nAuf das fragende Gesicht von Nat erkl\u00e4rte sie: &#8222;Wenn ich die mitgenommen h\u00e4tte, w\u00e4re sie jetzt weg.&#8220;<\/p>\n<p>Nat fragte nicht nach.<\/p>\n<p>In ihrem B\u00fcro legte Jetsun erstmal ihren Rachu ab und h\u00e4ngte ihn \u00fcber einen B\u00fcgel. Dann setzte sie sich an ihr Terminal und machte ein Update von Neniis Spieldaten vom Holodeck auf die Sandbox in der speziellen Partition ihres separaten Rechners hier.<\/p>\n<p>Dann atmete sie tief aus. Und dachte nach.<br \/>\nMassimo hatte absolut recht. Ein Hologramm, was einfach das Holodeck verlie\u00df, das hatte es schon mehrfach gegeben. Es gab da einen dokumentierten Fall der USS Enterprise-D. Die betroffenen Hologramme wussten sogar, dass sie das Holofeld nicht verlassen konnten, ohne sich aufzul\u00f6sen. Und sie hatten Gewalt \u00fcber schiffsinterne Systeme ergriffen. Jetsun l\u00e4chelte ein wenig nerv\u00f6s. Eines war ein gewisser Doktor Moriatti gewesen. So, oder so \u00e4hnlich. Deshalb hatte man nach diesem Vorfall die Sicherheitssysteme auch weiter ausgebaut.<\/p>\n<p>Nun, dazu konnte und w\u00fcrde sie auch berichten, sobald man sie dazu befragen w\u00fcrde. Bis dahin w\u00fcrde sie sich jetzt erst einmal um diese sonderbare Blutprobe k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Sie nahm den kleinen Beh\u00e4lter und tat zwei Proben davon auf unterschiedliche Objekttr\u00e4ger. Einen davon legte sie auf den Erfassungsbereich des Scanners. &#8222;Computer, untersuche diese Blutprobe. Breitbandanalyse.&#8220;<\/p>\n<p>[Bliep] machte das System um dann unmittelbar darauf anzumerken: [Analyse nicht m\u00f6glich. Es liegt keine Blutprobe vor.]<\/p>\n<p>&#8222;Danke!&#8220; erwiderte Jetsun und seufzte tief. Das hatte sie bef\u00fcrchtet. Elektronische Untersuchungsmethoden funktionierten bei Holographien nun einmal nicht.<\/p>\n<p>Sie nahm den Objekttr\u00e4ger und legte ihn dann auf den Erfassungsbereich eines optischen Mikroskops. Den zweiten Objekttr\u00e4ger indizierte sie dann noch mit einem speziellen Farbstoff, der die Blutprobe optisch besser erkennbar machen sollte. Fasziniert beobachtete sie, wie das tats\u00e4chlich funktionierte. Diese zweite Probe legte sie direkt neben die erste. Dann lie\u00df sie das Mikroskop starten.<\/p>\n<p>Es war in der Tat ein rein optisches Ger\u00e4t, jedoch wurde die optische Abtastung durch entsprechende Photosensoren in elektronische Signale, also Bilder, umgewandelt. So musste man nicht die ganze Zeit in ein Okular starren, sondern konnte die Sichtergebnisse auf dem Bildschirm betrachten, ver\u00e4ndern und abspeichern.<\/p>\n<p>Was Jetsun hier sah, war ganz normales menschliches Blut! Wahnsinn!<br \/>\nSie zoomte weiter und weiter heran. Offenbar war das Hologramm extremst fein aufl\u00f6send. Jetsun sch\u00e4tzte, dass es bis auf zellul\u00e4re Ebene herunterbrach. Das w\u00fcrde die extreme Rechnerlast erkl\u00e4ren. Ein weiblicher K\u00f6rper bestand aus rund 30 Billionen Zellen. Da Zellen rein optisch allerdings keine komplizierten Elemente waren, war das machbar. Es waren mehr Pixel in einem Bild. Dennoch war die Komplexit\u00e4t dieses Hologramms immens.<\/p>\n<p>Jetsun verglich nun noch einmal beide Blutproben, stellte aber keine Unterschiede fest. Der Farbstoff hatte sich tats\u00e4chlich ganz normal mit dem Blut selbst vermischt. Hier war alles ganz normal.<\/p>\n<p>Jetsun ging nun noch einmal n\u00e4her heran, woraufhin die Unterschiede zu lebenden Zellen zutage traten. Diese Zellen waren einfach nur&#8230; Gebilde. Kein Zellkern und nichts. Sie konnten sich in gewissem Ma\u00dfe verformen, aber das war es auch schon. Auch der Versuch, mit einer Nadel dort einzudringen, brachte nur das Ergebnis, dass eben das passiert, die Zelle aber nicht reagierte. Sie gab nach, beulte sich ein, aber irgendwann wich sie gewisserma\u00dfen aus, so dass die Nadel zwischen zwei-drei Zellen hindurch glitt. Hier war deutlich das Ende der Simulation erreicht.<\/p>\n<p>Zuletzt versuchte sie noch, die Zellen mit einer zersetzenden Substanz in Ber\u00fchrung zu bringen. Auch hier war klar erkennbar, dass dies nur eine Holosimulation war. Die Zellen wurden durch die S\u00e4ure nicht angegriffen und zerst\u00f6rt, sondern l\u00f6sten sich einfach nur auf, verschwanden einfach. Eine medizinische Behandlung wie der Gebrauch eines Dermalregenerators w\u00fcrde sicherlich ebenso wenig funktionieren. Nur ein Pflaster w\u00fcrde etwas bringen, wenn auch nur optisch, da die Simulation sicher auch den Heilungsprozess simulieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Jetsun dokumentierte das alles, dann deaktivierte sie die Teststellung und lehnte sich zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Es war alles nur eine Simulation. Jedenfalls physisch. Nur was war mit Nenii selbst? Sie hatte ja kein Gehirn, auch wenn dieses auf zellul\u00e4rer Ebene simuliert wurde. All ihre Denkprozesse fanden im Rechensystem des Holodecks statt. Ebenso wie ihre Wahrnehmung. Sie &#8217;sah&#8216; nicht wirklich etwas, sondern der Computer berechnete nur den Blickwinkel ihrer Augen und legte dann fest, was sie wahrnehmen w\u00fcrde und was ihr nach den Regeln der Optik verborgen blieb.<\/p>\n<p>Dennoch&#8230; der Holodoc hatte seine Programmierung so weit erweitert, dass er ein eigenes Bewusstsein entwickelt hatte und daher als denkendes, f\u00fchlendes und somit lebendes Wesen anerkannt wurde. Wie er das gemacht hatte, konnte Jetsun sich nicht vorstellen.<\/p>\n<p>Was er hatte, waren zwei Programme. In einer Software, die er benutzt hatte. Ob er die selbst geschrieben oder sich beschafft hatte, wusste sie nicht.<br \/>\nDa war einmal eine Erh\u00f6hung der Komplexit\u00e4t der Aufl\u00f6sung des Hologramms. Also gewisserma\u00dfen die Polygone, aus der das Hologramm bestand. Die h\u00f6chste Aufl\u00f6sung, die Jetsun gew\u00e4hlt hatte, war diese Komplexit\u00e4t bis auf zellul\u00e4re Ebene. Soviel Jetsun wusste, hatte der Holodoc das nicht genutzt. Jedenfalls hatte sie davon nichts gemerkt. Vielleicht hatte er die Einstufung aber auch nicht so hoch geregelt. Richtig sinnvoll war sie ja auch nicht. Beeindruckend, sicherlich, aber nicht sinnvoll.<\/p>\n<p>Und dann die Komplexit\u00e4t der Denkprozesse. Hier konnte Jetsun sich vorstellen, dass der Holodocs das f\u00fcr sich genutzt hatte. Das war mehr als nur Optik, das war eine Erh\u00f6hung der kognitiven Vorg\u00e4nge des Programms.<\/p>\n<p>Stammte hierher m\u00f6glicherweise das Selbstbewusstsein? Aber der Holodoc hatte sein Selbstbewusstsein ja schon vorher gehabt.<\/p>\n<p>Anders als Nenii. Die war ein ganz normales Payware-Programm. Allerdings hatte sie deren Software mittels der Programme des Holodoc erweitert.<\/p>\n<p>Hatte sie damit ein Dienstvergehen begangen? Rational bedacht sicherlich nicht. Abgesehen davon, dass sowohl der Rechner hier in der Krankenstation, wie auch das Holodeck eine Sandbox war, war diese Software weder ein Virus oder ein anderweitiges Schadprogramm, noch enthielt sie solches. Hier waren nur zwei Softwarepakete, die durchlaufen wurden und die das Holodeckprogramm kompilierten.<\/p>\n<p>Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit musste das etwas mit der Anomalie, mit Acardia zu tun haben. Und das zu ergr\u00fcnden, w\u00e4re nahezu unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>\n#Zeit: MD97.0730<br \/>\n#Ort: Sicherheitsabteilung &#8211; B\u00fcro des Leiters<\/p>\n<p>Massimo setzte sich nach Aufforderung des Sicherheitschefs. Sie waren allein in seinem B\u00fcro, um die Vorkommnisse des letzten Abends zu besprechen. Jori bot Kaffee an, den der Italiener gern entgegennahm.<br \/>\n&#8222;Also, was passierte, als Nenii im Quartier war noch?&#8220;<\/p>\n<p>Massimo seufzte: &#8222;Wenig, da die erste Offizierin eine Versiegelung um das Quartier legte und damit die Holoemitter vom Computer trennte. Das war eine direkte Abschaltung und Jetsun hat sich sehr aufgeregt. In einer Hinsicht zurecht, denn die Commander h\u00e4tte auch erst fragen und die Situation kl\u00e4ren k\u00f6nnen, andererseits liegt die Sicherheit des Schiffes in ihrem Auftrag und ich kann auch nicht absch\u00e4tzen, inwieweit ein irreglu\u00e4r herumlaufendes Hologram mit eigenem Willen und der M\u00f6glichkeit das Holodeck zu verlassen und an Bord herumzumarschieren zu einer Gefahr werden k\u00f6nnte. Ich danke Dir auf jeden Fall, dass Du die Blutprobe ins Labor gebracht hast, so kann diese jetzt untersucht werden und wir finden vielleicht mehr heraus.&#8220;<br \/>\nJori nickte: &#8222;Auf das Ergebnis warten wir nun?&#8220;<br \/>\n&#8222;Darauf, und darauf, was die Computerexperten herausfinden. So weit ich wei\u00df sind die OPS und diese vulkanische Mathematikerin da dran.&#8220;<br \/>\n&#8222;Ensign Larsen und Lieutenant T&#8217;Vala?&#8220;, fragte Jori nach, um sicher zu gehen und Massimo nickte.<\/p>\n<p>&#8222;Was k\u00f6nnen wir tun?&#8220;, fragte Jori nach und Massimo hob beide H\u00e4nde: &#8222;Ich habe keine Ahnung, ich bin kein Techniker, der die Programmierung pr\u00fcfen k\u00f6nnte, kein Jurist, der sich ausgiebig mit Rechten von k\u00fcnstlichen Intelligenzen auskennt, ich wei\u00df nicht einmal, inwiefern Nenii \u00fcberhaupt eine wirkliche k\u00fcnstliche Intelligenz ist, oder nur ein sehr ausgekl\u00fcgeltes Programm, das das tut, was der Programmierer vorgesehen hat. Ich m\u00f6chte nur Jetsun jeglichen \u00c4rger ersparen und ich m\u00f6chte nicht, dass sie verletzt wird. Sie hat genug durchgemacht und das alles einfach nicht verdient. Im Gegenteil m\u00f6chte ich sie gl\u00fccklich sehen.&#8220;<\/p>\n<p>Jori nickte, nun auch in Sorge um die Chef\u00e4rztin: &#8222;Und sie untersucht jetzt diese Blutprobe selbst?&#8220;<br \/>\n&#8222;Sie will dazu beitragen, diese ganzen R\u00e4tsel zu l\u00f6sen, kannst Du es ihr verdenken?&#8220;<br \/>\nDer CSO dachte an die eigenen R\u00e4tsel. An T\u00e4towierungen, die ihn auch jetzt noch vor Magie sch\u00fctzten, an sprechende Raben und an eine M\u00fcllerin, die eigentlich die Counselor war.<br \/>\n&#8222;Nein. Ich w\u00fcrde es wahrscheinlich \u00e4hnlich halten.&#8220;<br \/>\nJori hatte eine Idee: &#8222;Und wenn wir nun hingehen und das Programm aufrufen?&#8220;<\/p>\n<p>Massimo war dagegen: &#8222;Dar\u00fcber hatte ich auch nachgedacht&#8220;, gab der Italiener zu, &#8222;aber nicht ohne Jetsun. Du hast selbst gesagt, dass das Programm zu viele Ressourcen des Schiffes verbraucht und dass nur Jetsuns N\u00e4he die Werte niedrig h\u00e4lt. Und ich glaube nicht, dass wir beide kompetent genug sind, irgend etwas tun zu k\u00f6nnen, was andere nicht besser k\u00f6nnten. OPS, Wissenschaft, Technik, Medizin, die sind alle schon dran. Wir tun das, was Marines immer tun, wenn sie nicht wissen, was der n\u00e4chste Tag oder die n\u00e4chste Stunde bringt.&#8220;<\/p>\n<p>Jori legte den Kopf ein wenig schief und sah den Italiener fragend an.<br \/>\n&#8222;Wir halten uns bereit dazu, unseren Job zu machen und hoffen gleichzeitig, dass wir nicht ben\u00f6tigt werden.&#8220;<\/p>\n<p>Ein Schmunzeln konnte der Eska nicht unterdr\u00fccken.<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>\n&lt;SUM&gt;<\/p>\n<p>#Zeit: MD97.0610<br \/>\n#Ort: Quartier Jetsun Pema<\/p>\n<p>Jetsun und Massimo wollen zum Dienst, stellen aber fest, dass sie das Quartier nicht verlassen konnten. Erst eine Nachfrage bei der XO l\u00e4sst die beiden wieder frei.<\/p>\n<p>\n#Zeit: MD97.0645<br \/>\n#Ort: Krankenstation<\/p>\n<p>Auf der Krankenstation angekommen, untersucht Jetsun Neniis Blutprobe. Ein elektronischer Test schl\u00e4gt erwartungsgem\u00e4\u00df fehl, doch eine rein optische Untersuchung macht deutlich, dass Neniis Holographischer K\u00f6rper auf zellul\u00e4rer Basis beruht.<\/p>\n<p>\n#Zeit: MD97.0730<br \/>\n#Ort: Sicherheitsabteilung &#8211; B\u00fcro des Leiters<\/p>\n<p>Massimo und Jori besprechen ihr weiteres Vorgehen.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>submitted by Isi Fox und Assets<\/p><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&lt;RPG&gt; #Zeit: MD97.0610 #Ort: Quartier Jetsun Pema Jetsun wachte auf, als Massimo sich vorsichtig aus ihrem gemeinsamen Bett erhob. &#8222;Hallo, Schatz! Wo willst Du denn hin?&#8220; fragte sie verschlafen und noch nicht wirklich ganz da. &#8222;Ins Bad. Schnell Duschen. Und dann los. 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