{"id":8137,"date":"2024-03-27T21:55:10","date_gmt":"2024-03-27T20:55:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/metamorphosis\/"},"modified":"2024-03-27T21:55:10","modified_gmt":"2024-03-27T20:55:10","slug":"metamorphosis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/metamorphosis\/","title":{"rendered":"Metamorphosis"},"content":{"rendered":"<div>\n<div style=\"\">\n<div>Hi!<\/p>\n<p>Dies ist ein Post, was ich mit Assets Unterst\u00fctzung zusammengestellt habe.<br \/>\nEin wenig Chaos&#8230; Have fun \ud83d\ude00<\/p>\n<p>\n&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p>#Ort: Holodeck1<br \/>\n#Zeit: SpD -3.1415<\/p>\n<p>Jetsun war genervt. Oder genauer, sie war entt\u00e4uscht. Und au\u00dferdem hatte sie R\u00fcckenschmerzen und Kopfweh. Das schon seit ein-zwei Tagen, aber dennoch war es einfach nicht wegzubekommen.<br \/>\nSchmerzen waren nicht nur bl\u00f6d. Sie waren auch ein Anzeichen daf\u00fcr, dass etwas mit dem K\u00f6rper nicht stimmte. Nat\u00fcrlich wurden sie h\u00e4ufig ignoriert. Vor allem von den gestandenen Mannsbildern. Schw\u00e4che zeigen war da nicht gut angesagt. Auch diese Einstellung war in Jetsuns Augen bl\u00f6d. Denn Schmerzen verursachen auch k\u00f6rperliche Verspannungen, was wiederum zu Folgeproblemen f\u00fchrt. Als \u00c4rztin wusste sie daher, dass das Beseitigen von Schmerzen immer das Erste sein sollte.<\/p>\n<p>Bl\u00f6derweise hatte bislang alles, was sie versucht hatte, noch nicht zum Erfolg gef\u00fchrt. Und das lie\u00df ihre Laune mehr und mehr gegen Null sinken.<\/p>\n<p>Das. Und dann diese Hochzeitsfeier!<br \/>\nWas war hier nur los?<\/p>\n<p>Jetsun war selbst verwitwet. Sie hatte auch ein Kind gehabt, doch ihr kleiner Sohn war zusammen mit seinem Vater gestorben. Das war jetzt etwas \u00fcber vier Jahre her, dennoch erinnerte sie sich noch sehr gut an ihre eigene Hochzeit. Zugegeben, sie kam aus einem anderen Kulturkreis. Ihre Trauung war etwas ganz anderes gewesen, als dieses Spektakel hier. Aber auch die kirchliche Trauung einer Kameradin an der Akademie der Sternenflotte damals war so ganz anders gewesen. Sehr anders!<\/p>\n<p>Schon diesen Junggesellinnenabschied hatte Jetsun nicht gemocht. Sie hatte den Sinn darin auch nicht begriffen. Wenn man heiratet, dann freut man sich doch auf die Ehe. Dann aber feiert man doch nicht ein letztes gro\u00dfes Tamtam, so als ob es danach keinen Morgen mehr gibt. Es ist doch nicht so, als ob man dann in das bittere Joch der Ehe gezwungen wird. Wenn das so w\u00e4re, w\u00fcrde man doch nicht heiraten! Wieso dann diese Wahnsinnsfeier? Und dann noch so ausufernd? Und dann auch getrennt? Nein, Jetsun hatte es einfach nicht begriffen. Und die Art dieser Feier&#8230; war ganz einfach auch nur furchtbar.<\/p>\n<p>Am Ende war diese Junggesellinnen-Abschieds-Feier jedenfalls so derma\u00dfen aus dem Ruder gelaufen, dass die Bhutanerin sich gezwungen sah, sanfte Gewalt anzuwenden, um nicht, wie so manche andere, zu einer Art Veitstanz auf dem Tresen gezwungen zu werden. Die zwei Frauen, die sie dazu n\u00f6tigen wollten, hatten dann erlebt, dass ihre H\u00e4nde sehr pl\u00f6tzlich sehr, sehr kalt wurden und hatten entsprechend sehr, sehr schnell von ihrem Vorhaben abgesehen.<br \/>\nJetsun kam sich danach zwar wie eine Spielverderberin vor, aber solch eine Art Rummel war einfach nichts f\u00fcr sie! Andere mochten ja Spa\u00df daran haben &#8211; Nazira hatte jedenfalls sehr gerne dort oben gestanden und gesungen. Naja.<\/p>\n<p>Und nun diese &#8222;Zeremonie&#8220; hier!<\/p>\n<p>Wieder hatte sie abgeblockt und sich quergestellt, als man sie in dieses &#8222;Brautjungferkleidchen&#8220; zwingen wollte. Traditionen hin oder her, aber Jetsun hatte ihre Grenzen. Nat\u00fcrlich hatte sie auch hier wieder das Gef\u00fchl gehabt, anzuecken und das mochte auch so sein. Doch auch hier war sie nicht die einzige, die mit diesem peinlichen Kleidchen und dem dazugeh\u00f6rigen Haarschmuck ungl\u00fccklich war, doch sie war die einzige, die sich schlichtweg weigerte, dies zu tragen. Sogar der arme Fabi zeigte sehr deutlich, dass er in diesem Kost\u00fcm und dem Haarschmuck alles andere als gl\u00fccklich war, doch er hatte wohl resigniert. Nun, Jetsun hatte das nicht. Sie trug stattdessen ihre edle Kira mit ihrem safrangrundigen royalen Rachu. Das war ihre Tradition und davon ging sie auch nicht ab.<br \/>\nZum Gl\u00fcck war hier keine l\u00e4ngere Diskussion oder gar sanfte Gewalt notwendig gewesen.<\/p>\n<p>Jetsun atmete tief durch. Ihr R\u00fccken war inzwischen einigerma\u00dfen ertr\u00e4glich und auch der Kopfschmerz lie\u00df etwas nach. Doch ihre Stimmung war immer noch ausgesprochen schlecht und entsprechend niedrig war auch ihre subjektive Toleranzgrenze.<\/p>\n<p>Wieder verglich sie diese Zeremonie mit ihrer eigenen Hochzeit. In ihren Augen war das hier keine Trauung. Eine Trauung&#8230; eine Eheschlie\u00dfung war ein Sakrament. Eine heilige Verbindung, die vor Buddha, Gott oder sonst einem h\u00f6heren Wesen geschlossen wurde und die auch einem Zweck diente. So zum Beispiel zuk\u00fcnftig und nach M\u00f6glichkeit f\u00fcr immer mit dem Partner zusammenzuleben, eine Familie zu gr\u00fcnden und miteinander Kinder zu bekommen. Sie lachte lautlos. Wahrscheinlich war sie als Bhutanerin furchtbar traditionell, doch Jetsun hatte eher den Eindruck, dass diese Hochzeit hier dem Zweck folgte, mal eine tolle Party zu feiern oder einen Steuervorteil zu erzielen. Ihrer Meinung nach geh\u00f6rten zu einer echten Hochzeitsfeier Gebete, heilige Lieder, die Anrufung Buddhas&#8230; oder wen auch immer das Brautpaar anbetete. Sie und ihr Br\u00e4utigam hatten hunderte Butterkerzen gestiftet und entz\u00fcndet. Alle hatten Gew\u00e4nder in heiligen Farben getragen. Sie seufzte. Ach, das war eine echte, richtige, feierliche, sch\u00f6ne Zeremonie gewesen&#8230; aber nicht solch ein Zirkus! Das hier erschien der \u00c4rztin eher wie eine Art Vertragsabschluss, aber ganz sicher keine solche feierliche Eheschlie\u00dfung.<\/p>\n<p>Bei dem Gedanken, gleich nach der Trauungszeremonie wieder auf eine Party mit lauter Musik, Tanz und Essen und alledem gehen zu m\u00fcssen, wurde es ihr zu viel. Jetsun blinzelte noch einmal und zupfte dann ein Taschentuch hervor, um die ganzen Tr\u00e4nen aufzufangen. Sie dr\u00fcckte das Taschentuch vor ihre Augen und murmelte eine Entschuldigung. &#8222;Verzeihung, mir geht es nicht gut!&#8220;<br \/>\nDann stand sie auf. W\u00e4hrend das Brautpaar sich gerade k\u00fcsste, strebte Jetsun mit wachsender Geschwindigkeit dem Ausgang zu. Am Ende lief sie fast, durchquerte den sich \u00f6ffnenden Ausgang des Holodecks und rannte dann fast gegen die gegen\u00fcberliegende Wand.<\/p>\n<p>Hinter ihr schloss sich das Schott wieder und mit ihm verschwand auch die furchtbare Ger\u00e4uschkulisse. V\u00f6llig fertig dr\u00fcckte Jetsun ihre Stirn gegen die metallene Wand, damit ihr die K\u00fchlung etwas Erleichterung brachte.<\/p>\n<p>&#8222;Ist alles in Ordnung, Miss?&#8220; h\u00f6rte sie jemanden fragen.<\/p>\n<p>Jetsun sah auf. Da stand ein junger Crewman, in seinem Blick Sorge.<br \/>\nJetsun l\u00e4chelte. &#8222;Danke. Ich&#8230; komme schon klar. Vielen Dank. Machen Sie sich keine Sorgen.&#8220;<br \/>\nSie wandte sich ab und ging langsam zum n\u00e4chsten Turbolift.<\/p>\n<p>\n#Ort: Quartier Jetsun Pema<br \/>\n#Zeit: SpD -3.1430<\/p>\n<p>Jetsun hatte \u00fcberlegt, wieder die Krankenstation aufzusuchen, doch das machte keinen Sinn. Zusammen mit Nathaly hatte sie verschiedene Schmerzmittel versucht, aber weder half eines, noch hatten sie die Ursache f\u00fcr die Kopf-, Augen- und R\u00fcckenschmerzen finden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Inzwischen hatte Jetsun einen Verdacht. Sie hatte solche Schmerzen schon einmal gehabt, wenn auch lange nicht so lange und so doll. Das war in ihrem &#8222;anderen&#8220; Leben gewesen, dem der Aasimar Jetsun, damals auf der Akademie der Arkanen K\u00fcnste.<\/p>\n<p>So betrat sie ihr Quartier und wurde gleich von ihren Tierchen begr\u00fc\u00dft. Kiba und Dema, ihre beiden kikonischen Bergh\u00f6rnchen wurden immer frecher, Sissi die Katze aus Arkadia dagegen immer s\u00fc\u00dfer. Und &#8211; Jetsun hatte den Verdacht, dass Kiba und Dema da die Pf\u00f6tchen mit im Spiel hatten &#8211; auch immer pummeliger. Jedenfalls sah sie so aus mit ihrem kugeligen K\u00f6pfchen, ihren kleinen dreieckigen \u00d6hrchen und ihrem eher kurzen, spitzen Schw\u00e4nzchen.<br \/>\n&#8222;Ma-Mi!&#8220; piepste Sissi und stupste sie mit ihrem K\u00f6pfchen so sehr an, dass die Katze dabei beinahe das Gleichgewicht verlor. Nat\u00fcrlich wollte sie Begr\u00fc\u00dfungs-Leckerlies. Die befanden sich in einer kleinen Dose auf einem Regal au\u00dferhalb von Sissis Reichweite&#8230; nicht aber au\u00dferhalb der Reichweite der beiden Bergh\u00f6rnchen. Inzwischen vermutete Jetsun da eine kleine Verschw\u00f6rung ihrer Tierchen. Sie w\u00fcrde das einmal \u00fcberpr\u00fcfen m\u00fcssen. Aber nicht jetzt.<\/p>\n<p>Jetsun ging in ihr Schlafzimmer. Dort hatte sie eine der Kisten aus Arcadia gelagert. Darin befanden sich ihre Zauberb\u00fccher. Darunter auch eines der Heilmagie. Sie nahm den dicken W\u00e4lzer und legte ihn auf den Wohnzimmertisch. Zeit, mal wieder etwas zu lesen&#8230; und zu lernen!<\/p>\n<p>\n# Ort: USS Hephaistos &#8211; Krankenstation<br \/>\n# Zeit: SpD 02.1800<\/p>\n<p>&lt;QUOTE&gt;<\/p>\n<p>Emily hatte die Chance der Ablenkung genutzt sich schnell eine neue T\u00fcte Chips zu replizieren und zur\u00fcck aufs Krankenbett zu h\u00fcpfen, &#8222;Ach ja\u2026. hatte ich vergessen&#8220;;<br \/>\nBei ihren Worten \u00f6ffnete sie leise die zweite T\u00fcte und hoffte, dass die Damen das bei ihrem Trick mit dem Ohr nicht mitbekommen hatten.<\/p>\n<p>Neben der Operationstechnik war es auch eine gute \u00dcbung, Dinge auszublenden, die einen belasteten. Jetsun war mit vielen auf dem Schiff befreundet und musste sie im Notfall versorgen. Da war es eine gute \u00dcbung, das blasse, verschwitzte Gesicht der Trill vor sich zu haben, wenn auch nur als Hologramm.<\/p>\n<p>&lt;\/QUOTE&gt;<\/p>\n<p>F\u00fcr Jetsun war es wirklich eine ausgezeichnete \u00dcbung. Inzwischen waren sie in der Krankenstation schon dazu \u00fcbergegangen, viele Live-OPs semi-virtuell durchzuf\u00fchren. Dabei wurde der zu operierende K\u00f6rperteil holographisch maximal vergr\u00f6\u00dfert, so dass man gewisserma\u00dfen mit den Fingern einzelne Zellen greifen und behandeln konnte. Das, was man mit und an der Holographie mit den Fingern oder den Instrumenten tat, wurde dann von feinen Mikro-Mechaniken am realen K\u00f6rper vollzogen. Auf diese Weise wurde Fabis Augenlicht wiederhergestellt.<\/p>\n<p>Dennoch war es sehr dramatisch, was sie hier gerade tat. Trill waren eine ausgesprochen besondere Spezies und die Implantierung eines Symbioten in den K\u00f6rper einer Trill war schon eine echte Herausforderung. Also bei einer &#8217;normalen&#8216; Implantation. Dies hier aber war schon experimentell, weshalb Jetsun wirklich nichts anderes an Anleitung hatte als das, was auf der Nemesis transkribiert worden war.<\/p>\n<p>Als Nathaly und sie dann endlich fertig waren und die Holosimulation mit einem gr\u00fcn hinterlegten Badge meldete, dass alles erfolgreich abgelaufen war, waren beide \u00c4rztinnen komplett nassgeschwitzt. Em, die inzwischen von Paprikachips zu Erdnussw\u00fcrmern gewechselt hatte, klemmte sich die fast leere T\u00fcte zwischen die Knie und klatschte mit klebrigen H\u00e4nden Applaus. &#8222;Daff war merkw\u00fcrdig&#8220; meinte sie und schluckte dann noch einmal herunter.<br \/>\nTats\u00e4chlich war es wirklich seltsam, sich selbst zu sehen und zu erleben, wie man operiert wurde. Und das unter extremen Bedingungen.<\/p>\n<p>Jetsun deaktivierte die Simulation, w\u00e4hrend Nathaly zwei gro\u00dfe Halbliter-Gl\u00e4ser Mineralwasser replizierte und dann Jetsun eines davon reichte. Nachdem beide einen Gutteil davon runtergest\u00fcrzt hatten, meinte Jetsun: &#8222;Das war sehr anstrengend. Ich hoffe, dass ich so etwas so bald nicht wieder machen muss.&#8220; Sie massierte mit Daumen und Zeigefinger ihre Nasenwurzel.<\/p>\n<p>&#8222;Immer noch Kopfschmerzen?&#8220; fragte Nat mitf\u00fchlend.<\/p>\n<p>&#8222;Wird nicht besser. Zurzeit eher schlimmer.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Deine Augen sehen auch nicht so gut aus. Vielleicht machst Du erstmal eine Pause!&#8220; meinte Nathaly und Em stimmte zu. &#8222;Du hast doch schon den ganzen Vormittag nur gelernt f\u00fcr diese doofe Doktorgeschichte. Ich kann ja Massimo anrufen, dass er Dich sch\u00f6n massiert!&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun lachte. &#8222;Vielleicht nehmen wir uns beide einen Termin bei einem Holo-Masseur. Massimo lernt ja ebenfalls f\u00fcr sein Offizierspatent. Ich glaube, er k\u00f6nnte das auch brauchen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich auch!&#8220; meinte Nathaly. &#8222;Kann ich dazu kommen?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Pass blo\u00df auf. Das wird bestimmt eine P\u00e4rchenmassage!&#8220; meinte Emily und alle lachten, wenn auch jeder aus einem anderen Grund.<\/p>\n<p>\n# Ort: K7, Wunder-Bar<br \/>\n# Zeit: SpD 03.2200<\/p>\n<p>&lt;NRPG&gt;<\/p>\n<p><u>Anwesend<\/u>:<\/div>\n<ul>\n<li>Jetsun und Massimo<\/li>\n<li>Nazira und Jori<\/li>\n<li>T&#8217;Vala<\/li>\n<li>Ana und ihre Tochter Tara<\/li>\n<li>Captain Ruthven<\/li>\n<\/ul>\n<div>\n<u>Dazu waren offenbar bereits vor Ort:<\/u><\/div>\n<ul>\n<li>Sureya Bateh und Ratan Vaish<\/li>\n<li>Ettore della Scala und Melody<\/li>\n<\/ul>\n<div>\n&lt;\/NRPG&gt;<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck hatte Jetsun, nachdem sie eine gute Nacht gehabt hatte, an diesem Tag kaum noch Kopfweh. Die Ruhe hatte ihr wirklich gut getan. Die Idee, sich massieren zu lassen, ob durch Massimo oder durch einen holographischen Masseur, hatte sie nicht weiter aufgegriffen, sondern einfach ein sch\u00f6nes l\u00e4ngeres Bad in ihrem Quartier genommen. Danach ein leichtes Abendessen, eine halbe Stunde mit ihren Tierchen spielen und dann fr\u00fch zu Bett. Und keine Lehrb\u00fccher mehr, einfach nur Licht aus und Schlafen.<\/p>\n<p>Sie hatten richtig sch\u00f6n gegessen und Jetsun war sehr froh gewesen, dass sie auch eine Bar gefunden hatte, aus der mal Musik und nicht nur L\u00e4rm erklang. Noch immer plagten sie diese R\u00fccken- und Kopfschmerzen, doch dank ihrer Informationsliteratur der &#8222;Academia Arkana Arcadia&#8220; hatte sie zumindest keine Angst mehr davor, woher dies kam. Dennoch war ihre Toleranzgrenze noch immer etwas gering. Angenehme Tanz- und Unterhaltungsmusik war da etwas Sch\u00f6nes.<\/p>\n<p>Dort in der Bar hatten sie Sureya Bateh, die CO der Nemesis und ihren XO, Ratan Vaish, getroffen. Die zwei hatten einen Tango getanzt, der absolut b\u00fchnenreif war. W\u00e4hrend der Vorstellung war Melody Loona in Ohnmacht gefallen, doch zum Gl\u00fcck hatte sie sich dabei nicht verletzt. Jedenfalls bestand sie auf Nachfrage von Jetsun darauf, nicht weiter behandelt zu werden, und Jetsun teilte ihre Einsch\u00e4tzung.<\/p>\n<p>Dann wollten Jori und Nazira ebenfalls tanzen und wagten sich aufs Parkett. Massimo sah Jetsun an und fragte dann: &#8222;M\u00f6chtest Du auch tanzen, Mio Angelo?&#8220;<\/p>\n<p>Die Bhutanerin l\u00e4chelte, sch\u00fcttelte aber den Kopf, was sie sofort sp\u00fcrte. &#8222;Nein, Mio Caro. Danke. Ich&#8230; eigentlich tanze ich gern. Aber heute geht es mir nicht so gut. Der Kopf. Und mein R\u00fccken tun mir weh.&#8220;<\/p>\n<p>Das war wirklich bedauerlich. Nat\u00fcrlich tanze Jetsun nicht einmal ansatzweise so gut wie Sureya oder ihr XO, aber immerhin konnte sie es. Aber zurzeit&#8230; nein, besser nicht.<br \/>\nMassimo zeigte Verst\u00e4ndnis aber auch Sorge. &#8222;Noch immer Schmerzen?&#8220; fragte er besorgt.<\/p>\n<p>&#8222;Ja.&#8220; Jetsun nickte sachte. &#8222;Aber mach Dir keine Sorgen. Das ist, glaube ich, normal. Wenn ich auch noch nicht wei\u00df, weshalb.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das klingt f\u00fcr mich nicht so besonders normal. M\u00f6chtest Du, dass ich mich darum k\u00fcmmere?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun l\u00e4chelte lieb. &#8222;Gern. Aber nicht hier, ja? Vielleicht sp\u00e4ter bei mir?&#8220;<br \/>\nMassimo hatte eine deltanische Gabe geerbt, mit der er Schmerzen geradezu wegsummen konnte. Wie das funktionierte, wusste Jetsun nicht, au\u00dfer das es eine speziesspezifische Sache war. Doch sie akzeptierte so etwas ebenso wie Telepathie und andere Psionik. Oder wie ihre Magie.<\/p>\n<p>Aus Naziras und Joris Tanz wurde eine regelrechte \u00dcbungstunde, die insgesamt gro\u00dfartig ausging. Inklusive einem ausgesprochen sch\u00f6nen, lieblichen Kuss bei dem Jetsun sehr l\u00e4cheln musste.<\/p>\n<p>Doch dann schlug der R\u00fcckenschmerz wieder zu. Es war, als ob sich ihre Muskeln verh\u00e4rteten, von der H\u00fcfte innen bis hoch zu den Schultern breitete sich eine Schmerzwelle&#8230; ja, wellenf\u00f6rmig aus und lie\u00df ihr den kalten Schwei\u00df ausbrechen. Dazu taten ihre Augen auch wieder sehr weh. Ihr wurde \u00fcbel.<br \/>\nMassimo merkte das sofort. &#8222;Jetsun?&#8220; fragte er besorgt.<\/p>\n<p>&#8222;Ich&#8230;&#8220; sie erhob sich. &#8222;Ich m\u00f6chte gern gehen, bitte.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich begleite Dich!&#8220; meinte der Italiener und erhob sich.<\/p>\n<p>&#8222;Ihr wollt schon gehen?&#8220; Nazira und Jori trafen an ihrem gemeinsamen Tisch ein, beide noch ganz erf\u00fcllt von dem gemeinsamen Erlebnis eben.<\/p>\n<p>&#8222;Ja.&#8220; Massimo gelang trotz seiner Sorge ein L\u00e4cheln.<br \/>\n&#8222;Jetsun geht es nicht so gut. Wir wollen daher gerne aufbrechen.&#8220;<\/p>\n<p>Nazira sah ihre Freundin an und erschrak!<br \/>\n&#8222;Jetsun&#8230; deine Augen!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Was ist mit ihnen?&#8220; fragte Jetsun, inzwischen mehr \u00e4ngstlich als genervt.<\/p>\n<p>&#8222;Da stimmt was nicht! Sie sind tiefschwarz. Keine Iris, kein Augapfel. Alles ist ganz schwarz.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;&#8230;Mist!&#8220; keuchte Jetsun. Das war wie damals, an der Akademie der Arkanen K\u00fcnste in Arcadia, also in der Anomalie. Aber sie konnte sich nicht erinnern, solche Schmerzen gehabt zu haben!<br \/>\nDann keuchte sie heftig auf, als eine neue, noch st\u00e4rkere Schmerzwelle sie durchzuckte.<br \/>\nHektisch riss sie sich ihren Rachu ab und warf ihn auf den Tisch. Dann begann sie, sich aus ihrer Kira zu wickeln. &#8222;Massimo&#8230; Hilf mir mal&#8230; bitte. Ich glaub, ich kann das nicht mehr alleine!&#8220;<\/p>\n<p>Massimo zog Jetsun die Jacke aus und half ihr dann auch aus der Kira, dem traditionellen Wickelgewand. Dabei bemerkte er, wie sich Jetsuns Schulterbl\u00e4tter zu verformen schienen. &#8222;Was ist das denn noch?&#8220; fragte er hilflos. Was geschah da nur mit Jetsun?<\/p>\n<p>&#8222;Ich wei\u00df nicht&#8230; Es tut so weh wie die Dehnungsschmerzen bei einer Geburt!&#8220; keuchte Jetsun und knirschte vor Schmerzen mit den Z\u00e4hnen.<br \/>\nMassimo nahm ihr das Kleid ab und h\u00e4ngte es weg, als Jetsun mit schon brutaler Gewalt ihre Bluse samt dem Hemdchen vom Leib riss.<\/p>\n<p>&#8222;Oh, verdammt!&#8220; h\u00f6rte sie noch ihren Geliebten hervorsto\u00dfen, dann durchzuckte sie ein furchtbarer Schmerz und sie merkte nichts mehr.<\/p>\n<p>Shay, der noch bis eben an Ettores und Melodys Tisch gesessen hatte, bemerkte den leichten Aufruhr. Er eilte zur\u00fcck zu ihrem Tisch und erstarrte dann.<br \/>\nJetsun lag ausgestreckt auf dem Bauch am Boden. Massimo hielt ihren Kopf in seinem Scho\u00df, seine H\u00e4nde lagen seitlich ihres Kopfes. Das Gesicht des Italieners wirkte verzerrt vor Anstrengung und Schmerz. Nazira und Jori, aber auch T&#8217;Vala, Ana und deren Tochter Tara sa\u00dfen oder standen da, um die CM etwas abzuschirmen. Deren Oberk\u00f6rper war nackt. Und aus ihren Schultern ragten zwei tiefschwarz gl\u00e4nzende gefiederte Schwingen mit je \u00fcber vier Metern L\u00e4nge.<\/p>\n<p>Shay erinnerte sich!<\/p>\n<p>&lt;NRPG&gt;<br \/>\nDiese virtuellen\/magischen\/Phantom-Schmerzen und die Ver\u00e4nderung der Augen verschwinden, nachdem die Transformation\/Metamorphose abgeschlossen ist.<br \/>\n&lt;\/NRPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>\n&lt;SUM&gt;<\/p>\n<p>#Ort: Holodeck1<br \/>\n#Zeit: SpD -3.1415<\/p>\n<p>Wie schon mit der Jungesellinnenabschiedsfeier so hat Jetsun auch subjektive Probleme mit der Hochzeitsfeier selber. Dazu kommen ihre &#8222;Phantomschmerzen&#8220;, die sie peinigen.<br \/>\nZuletzt fl\u00fcchtet sie fast von der Feier.<\/p>\n<p>\n#Ort: Quartier Jetsun Pema<br \/>\n#Zeit: SpD -3.1430<\/p>\n<p>In ihrem Quartier wird Jetsun von ihren Tierchen begr\u00fc\u00dft. Jedoch spielt sie nicht mit ihnen, sondern sucht in ihrer Asservatenkiste aus Arcadia ein Lehrbuch, das ihr vielleicht helfen kann.<\/p>\n<p>\n# Ort: USS Hephaistos &#8211; Krankenstation<br \/>\n# Zeit: SpD 02.1800<\/p>\n<p>Nach der virtuellen Lehr-OP an Emily und ihrem ebenso virtuellen Symbioten sind Nathaly Grace und Jetsun beide v\u00f6llig fertig. Dazu kommen immer noch Jetsuns omin\u00f6sen Phantomschmerzen, die sie regelm\u00e4\u00dfig \u00e4rgern.<\/p>\n<p>\n# Ort: K7, Wunder-Bar<br \/>\n# Zeit: SpD 03.2200<\/p>\n<p>In der Wunder-Bar schaut Jetsun nach Melodys Ohnmachtsanfall nach ihr. Da Melody aber unverletzt blieb und sie auch keine weitere Behandlung m\u00f6chte, bel\u00e4sst Jetsun es dabei.<br \/>\nKurz vor Ende von Naziras und Joris Tanz erleidet Jetsun wieder eine sehr heftige Schmerzattacke. Dabei bricht sie letztendlich zusammen. Und die Ursache dieser virtuellen R\u00fccken- und kopfschmerzen wird offenbar: Ihre Aasimar-Schwingen entfalten sich wieder.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>submitted by<br \/>\nIsi Fox mit lieber Unterst\u00fctzung von Assets.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hi! Dies ist ein Post, was ich mit Assets Unterst\u00fctzung zusammengestellt habe. Ein wenig Chaos&#8230; Have fun \ud83d\ude00 &lt;RPG&gt; #Ort: Holodeck1 #Zeit: SpD -3.1415 Jetsun war genervt. Oder genauer, sie war entt\u00e4uscht. Und au\u00dferdem hatte sie R\u00fcckenschmerzen und Kopfweh. Das schon seit ein-zwei Tagen, aber dennoch war es einfach nicht wegzubekommen. 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