{"id":8225,"date":"2024-04-02T22:00:27","date_gmt":"2024-04-02T20:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/metamorphosis-ii\/"},"modified":"2024-04-02T22:00:27","modified_gmt":"2024-04-02T20:00:27","slug":"metamorphosis-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/metamorphosis-ii\/","title":{"rendered":"Metamorphosis II"},"content":{"rendered":"<div>\n<div style=\"\">\n<div>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p>#Ort: USS Hephaistos &#8211; Krankenstation<br \/>\n#Zeit: SpD 3.2240<\/p>\n<p>Als Jetsun wieder zu sich kam, tat ihr der Kopf weh. Allerdings war dies ein anderer Schmerz als der, den sie die letzten Tage hatte aushalten m\u00fcssen. Es war jetzt die Stirn und ihre Nase, die schmerzten, nicht aber mehr ihre Augen. Und auch ihre Schultern waren wieder, sofern sie das beurteilen konnte, v\u00f6llig schmerzfrei.<br \/>\nUnd sie h\u00f6rte leises Gemurmel. Da waren zwei oder mehr Leute, die sich sehr leise miteinander unterhielten. Vorsichtig \u00f6ffnete sie die Augen und stellte fest, dass sie von einer Decke bedeckt nackt auf dem Bauch auf der Untersuchungsliege der Krankenstation lag. Warum auf dem Bauch? Ach ja, die Schultern!<br \/>\nSie sah Nathaly Grace. Und Massimo ebenfalls! Die waren es, die miteinander sprachen.<br \/>\nIn diesem Augenblick fiel ihr alles wieder ein! Die Feier auf K7. Wo ihr dann schlecht vor Schmerzen wurde. Sie wollte auf die Toilette und war dann doch einfach umgekippt.<br \/>\n&#8222;Uh&#8230;&#8220; machte sie leise.<\/p>\n<p>Massimo war v\u00f6llig perplex, Jetsun, so wie in der Anomalie zu sehen&#8230; den Engel, der ihm das Leben gerettet hatte! Ob als Mensch oder als Engel, das war ihm v\u00f6llig unwichtig, er liebte sie, ob mit oder ohne Fl\u00fcgel. Tausend Gedanken gingen ihm durch den Kopf. Was war passiert, wie hatte das geschehen k\u00f6nnen, warum war es passiert und wie w\u00fcrde es weitergehen, all das schoss ihm durch den Kopf, aber blieb in seinen Gedanken stecken.<\/p>\n<p>Als Jetsun sich zu regen begann, wurde der Marine aufmerksam. Sofort waren Massimo und die stellvertretende Chef\u00e4rztin bei ihr.<br \/>\n&#8222;Oh&#8230; Jetsun. Wie gehts Dir?&#8220; begr\u00fc\u00dfte ihr Geliebter sie.<br \/>\nNathaly dagegen kniete sich neben die Liege, um ihr in die Augen zu schauen. &#8222;Sch\u00f6n! Deine Augen sind wieder in Ordnung. Aug\u00e4pfel ohne Einblutungen und die h\u00fcbsche braune Iris ist auch wieder da.&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun seufzte tief. &#8222;Ich f\u00fchle mich ger\u00e4dert. Als ob ich irgendetwas sehr schweres getan habe.<br \/>\nWas ist mit meinen Schulterbl\u00e4ttern? Irgendwas Schlimmes passiert?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Die&#8230; \u00e4h&#8230; sind in Ordnung. Glaub ich. Nur&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nur was?&#8220; Jetsun sah auf zu Nathaly, dann drehte sie ihren Kopf, um Massimo anzuschauen, der dazu geschwiegen hatte. Dann erhaschte sie aus dem Augenwinkel einen Blick auf ihre linke Schulter&#8230; und verlor das Gleichgewicht vor Schreck.<br \/>\n&#8222;Amida!&#8220; keuchte sie. &#8222;Meine Schwingen!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Bitte?&#8220; fragte Nathaly v\u00f6llig verwirrt. Sie hatte mit einem Aufschrei, einem Ohnmachtsanfall oder sonstwas gerechnet, nicht aber mit diesem begeisterten Gesichtsausdruck ihrer Freundin.<\/p>\n<p>&#8222;Meine Schwingen! Meine Fl\u00fcgel! Sie sind auch wieder da! O, wow!&#8220;<br \/>\nJetsun sprang f\u00f6rmlich von der Liege herunter und breitete vorsichtig die tiefschwarzen Fl\u00fcgel aus, was ihr aber kaum gelang. Ihre Spannweite betrug immerhin \u00fcber acht Meter!<\/p>\n<p>Nathaly sah sie mit aufgerissenen Augen an. Massimo hatte ihr von Arcadia, der Anomalie erz\u00e4hlt. Dass Jetsun dort diese Fl\u00fcgel gehabt hatte. Und dass sie da als gefl\u00fcgelte Zauberin im Himmel herumgeflogen war. Nat hatte sich das nicht so recht vorstellen k\u00f6nnen, so dass sie jetzt, wo sie die rabenschwarzen Federn im Licht der Deckenbeleuchtung gl\u00e4nzen sah, ernsthaft \u00fcberfordert war.<br \/>\n&#8222;Aber&#8230; wie&#8230; ich meine, warum&#8230; und&#8230; was willst Du jetzt machen?&#8220; stammelte sie leise.<\/p>\n<p>&#8222;Wie&#8230; machen?&#8220; fragte Jetsun zur\u00fcck und faltete die Schwingen elegant, so dass sie wie eine Art Umhang um ihren nackten K\u00f6rper lagen. Dann ging ihr auf, was ihre Freundin meinte.<br \/>\n&#8222;Meinst Du&#8230; ich kriege Schwierigkeiten? Werden die mich aus der Flotte rauswerfen?&#8220;<\/p>\n<p>Das w\u00e4re eine Katastrophe. Vor der Anomalie, vor Arcadia, da h\u00e4tte es sie nicht so sehr gegr\u00e4mt. Zwar w\u00e4re sie schon sehr traurig gewesen, die Hephaistos und die Leute, die sie hier sch\u00e4tzen gelernt hatte, zu verlassen, doch sie w\u00e4re einfach nach Thyene gegangen. Arsinoe h\u00e4tte ihr bestimmt eine Stellung an dem Krankenhaus vermitteln k\u00f6nnen, wo sie selbst arbeitete. Doch jetzt, nach Arcadia, wo sie Massimo kennen und lieben gelernt hatte und sie beide ein Paar waren&#8230; Nein!<\/p>\n<p>&#8222;Ich&#8230; glaube nicht.&#8220; meinte Nathaly. &#8222;Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Nur&#8230; hier, auf der Hephaistos&#8230; ich wei\u00df es wirklich nicht!&#8220;<\/p>\n<p>Jetsuns Stimmung begann zu sinken. &#8222;Aber ich kann doch nichts daf\u00fcr. Und ich kann doch meine Arbeit ganz normal weitermachen. Jetzt bin ich eben nur kein Mensch mehr, sondern eine Svargiya. Andere Leute haben auch Federn. Und&#8230;&#8220;<br \/>\nSie brach ab.<br \/>\n&#8222;Ich will hier nicht weg.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Vielleicht finden wir ja heraus, wie diese Fl\u00fcgel gekommen sind. Und finden einen Weg&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich will sie mir auch nicht abschneiden lassen!&#8220; meinte Jetsun entschieden.<\/p>\n<p>Nathaly sah sie strafend an. &#8222;Quatsch!&#8220; sagte sie und sch\u00fcttelte den Kopf.<br \/>\n&#8222;Aber schau, die sind irgendwie entstanden. Das ist keine Ver\u00e4nderung aufgrund einer ver\u00e4nderten DNA oder sowas. Die sind nicht einfach gewachsen, die sind&#8230; dagewesen. Von einem Augenblick auf den anderen. Dazu Deine Augen. Ich muss Dich doch wohl nicht daran erinnern. Das stand in direktem Zusammenhang. Und dann deine Magie. Du hattest mir erz\u00e4hlt, dass du zu Beginn dieser, \u00e4h, Wiederentdeckung Deiner Magie auch Kopfweh hattest.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nathaly hat recht, Mio Angelo. Diese Entstehung, das Wachsen der Fl\u00fcgel&#8230; das \u00fcbrigens in einem einzigen Augenblick kam, so als ob die sich aus deinen Schultern herausgerollt hatten, wenn das also&#8230; sagen wir&#8230; magisch war, dann kann es ja auch sein, dass die auch magisch wieder&#8230; sozusagen&#8230; eingerollt werden k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Oh.&#8220; machte Jetsun ein wenig d\u00fcmmlich. Ja, das machte durchaus Sinn.<br \/>\n&#8222;Nun, solange ich davon nicht jedes Mal Kopfschmerzen bekomme, von denen ich fast blind werde&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Weiter kam sie nicht, da es an der T\u00fcr zu ihrem Raum klingelte.<br \/>\nNathaly machte eine fortweisende Handbewegung und Jetsun zog sich nach hinten in den Raum hinein zur\u00fcck. Dann \u00f6ffnete Nathaly die T\u00fcr einen Spalt.<br \/>\n&#8222;Ja, bitte?&#8220; fragte sie.<\/p>\n<p>Drau\u00dfen stand Captain Ruthven mit einem besorgten Gesichtsausdruck.<br \/>\n&#8222;Hallo! Ich wei\u00df, dass Jetsun hier ist. Darf ich sie wohl bitte sehen?&#8220;<\/p>\n<p>Nathaly sah sich um zu ihrer Freundin. Die nickte deutlich und kam wieder hervor.<br \/>\nNathaly zuckte mit den Schultern und lie\u00df den Kommandanten herein, schloss nach ihm aber die T\u00fcr wieder.<\/p>\n<p>Shay trat ein, erblickte Jetsun&#8230; und blieb wie vom Donner ger\u00fchrt stehen.<br \/>\n&#8222;Goodness!&#8220; keuchte er, um dann schnell hinzuzuf\u00fcgen: &#8222;Verzeihung, Lieutenant! \u00c4hm, w\u00fcrden Sie sich wohl bitte etwas \u00fcberziehen.&#8220;<\/p>\n<p>Nathaly reichte Jetsun schnell einen Krankenhauskittel, den sie leicht anziehen konnte. &#8222;Verzeihung, Captain,&#8220; sagte sie. &#8222;Wir waren eben noch bei der ersten Untersuchung.&#8220;<br \/>\nMit einer Schere hatte Massimo den Kittel inzwischen auch f\u00fcr die Fl\u00fcgel &#8222;passend&#8220; gemacht, so dass seine Geliebte nicht weiter nackt sein musste. Spontan fiel Jetsun ein, dass sie aus ihrem Haus in Arcadia einige ihrer Gew\u00e4nder gerettet hatte, die jetzt in der Truhe in ihrem Quartier lagen.<\/p>\n<p>Dann, um eine gewisse Ruhe zu demonstrieren, hatten alle vier sich um den Besprechungstisch gesetzt. Selbst Nathaly musste zugeben, dass Jetsun dabei mit ihren Schwingen ausgesprochen elegant umgehen konnte. Nun, sie hatte es ja auch &#8211; virtuell zumindest &#8211; jahrelang getan.<\/p>\n<p>&#8222;Es ist&#8230; interessant zu erleben, Lieutenant Jetsun Pema, wie Sie sich nach und nach immer mehr wieder in die&#8230; Magierin der Anomalie entwickeln.&#8220; Fast h\u00e4tte er &#8222;zur\u00fcckentwickeln&#8220; gesagt, konnte sich aber grad noch zusammennehmen. Auch wenn ihm das sehr schwer fiel.<br \/>\n&#8222;Haben Sie drei schon eine Theorie, wie es dazu kommen konnte? Meines Wissens nach hatte niemand anders eine solche Entwicklung durchgemacht.<\/p>\n<p>&#8222;Doch Captain!&#8220; warf Massimo ein. &#8222;Ich selbst habe F\u00e4higkeiten, wenn auch nur, \u00e4h, normaler Natur, indem ich beispielsweise Dinge kann, die ich vor Reedale nicht konnte. Beispielsweise das Spielen mehrerer Instrumente oder auch\u2026 gewisse Verhaltensver\u00e4nderungen, die viele Besatzungsmitglieder zeigen. Und Lieutenant Tainia hat diese Runen behalten, die ihn immun gegen\u00fcber Magie machen.&#8220;<\/p>\n<p>Instrumente spielen zu k\u00f6nnen, empfand Shay nicht wirklich ad\u00e4quat zu dieser Transformation. Allerdings magische&#8230; oder antimagische Runen&#8230; das war schon wieder etwas anderes. Und wieso hatte man ihn davon bislang nicht informiert?<br \/>\n&#8222;Was f\u00fcr Magie, bittesch\u00f6n?&#8220; fragte er daher ein wenig ungehalten.<\/p>\n<p>Kurzes betretenes Schweigen durch alle weiteren Beteiligten. Doch dann meinte Jetsun leise: &#8222;Es ist alles noch nicht wirklich spruchreif. Was ich Ihnen aber sagen kann ist&#8230; nun, als Magierin in Arcadia konnte ich&#8230; K\u00e4lte hervorrufen. Und war selber gegen K\u00e4lte immun. Diese Eigenschaft ist jetzt ebenfalls&#8230; in einem gewissen Ma\u00dfe zur\u00fcckgekehrt.&#8220;<\/p>\n<p>Shay musterte Jetsun, dann nickte er. &#8222;K\u00e4lte? Nun gut. Dar\u00fcber sprechen wir ein andermal.<br \/>\nF\u00fchlen Sie sich diensttauglich?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun sah kurz zu Nathaly, die ein Gesicht machte, als ob sie in eine Zitrone gebissen hatte. Doch sie wollte nicht l\u00fcgen. &#8222;Ja, Sir. Tats\u00e4chlich f\u00fchle ich mich besser als die letzten Neun, zehn Tage.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Gut. Dennoch&#8230; Die Leitung und damit auch die Verantwortung der Krankenstation bleibt bis auf Widerruf bei Ihnen, Miss Grace. Miss Jetsun Pema, ich erwarte von Ihnen eine Freigabe durch die Counselor, ehe ich sie wieder als Leiterin einsetze.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja, Sir.&#8220; Nickte Jetsun. &#8222;Ich verstehe. Ich mache gleich einen Termin mit Nazira&#8230; \u00e4h, mit Miss Tapai.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich glaube, sie ist derzeit noch in der Bar auf K7. Wo ich auch gleich wieder sein werde. Sie aber bleiben hier an Bord. Ich will nicht&#8230; dass Sie sich jetzt zu viel zumuten. Sie m\u00f6gen Ihren Zustand ja als gewohnt empfinden, aber dennoch ist das eine, wie ich finde, immense Ver\u00e4nderung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas spurlos an einem vor\u00fcbergeht. Daher der Termin mit der Counselor.&#8220;<br \/>\nEr seufzte tief. &#8222;Mensch, Jetsun, Sie machen Sachen. Passen Sie blo\u00df auf sich auf. Ich brauche Sie hier noch. Wir alle brauchen Sie, in Ordnung?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja, Sir. Danke. Ich&#8230; wei\u00df das sehr zu sch\u00e4tzen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Gut!&#8220; Shay sah zu Nathaly. &#8222;Miss Grace, werden Sie klarkommen?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja, Sir. Absolut. Au\u00dferdem&#8230; wenn Jetsun sagt, dass sie sich viel besser f\u00fchlt&#8230; und das auch so der Fall zu sein scheint&#8230; dann bin ich ja nicht allein.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Okay. Solange sie beide wissen, was sie tun. Dann&#8230; weitermachen.&#8220;<br \/>\nShay nickte auch zu Massimo. &#8222;Passen Sie auf sie auf, Mister Aquila!&#8220;<\/p>\n<p>Dazu ben\u00f6tigte der Italiener keine Aufforderung, aber dennoch war es gut zu wissen, dass der Captain sich Sorgen machte. &#8222;Ja, Sir. Wie auf meinen Augapfel!&#8220; best\u00e4tigte Massimo.<\/p>\n<p>Nachdem Shay wieder verschwunden und den Weg zum Transporterraum angetreten hatte, seufzte Nathaly tief. &#8222;Das ging ja nochmal gut.&#8220;<br \/>\nSie sah Jetsun an. &#8222;Bist Du wirklich fit?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja!&#8220; Jetsun nickte enthusiastisch. Ja, sie strahlte sogar schon wieder.<br \/>\n&#8222;Wirklich. Ich f\u00fchle mich gut. Und, glaub mir, Shay&#8230; also Captain Ruthven kennt mich so. Er hat ja ebenfalls die Vereinigung mit seinem Arcadia-ich durchgef\u00fchrt. So, wie Massimo auch. Er hat also etliche Erinnerungen an mich mit Fl\u00fcgeln. Und ich war da immer sehr lieb. Freundlich. Hilfsbereit.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich kann mir Dich auch nicht anders vorstellen!&#8220; meinte Nathaly grinsend. Und w\u00fcnschte sich, sie w\u00e4re ebenfalls dort gewesen. Wobei&#8230; vielleicht w\u00e4re sie ja als armes Zimmerm\u00e4dchen in der Burg oder so aufgewachsen. Das Mittelalter hatte nicht umsonst das Attribut &#8222;d\u00fcster&#8220; bekommen. Ein Zuckerschlecken war das nur f\u00fcr sehr wenige gewesen.<br \/>\n&#8222;Ich w\u00fcrde gern ein paar Tests machen.&#8220; meinte sie und ber\u00fchrte vorsichtig eine der schwarzen Federn.<br \/>\n&#8222;F\u00fcr mich wirkt das wie eine Metamorphose. Nur dass diese eben unnat\u00fcrlich schnell vonstatten ging. Wie war das denn in der Anomalie? Kamst Du da mit den Fl\u00fcgeln zur Welt? Und wie hast Du \u00fcberhaupt geschlafen?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun l\u00e4chelte bei der Frage. &#8222;Svargiya haben nicht unbedingt Fl\u00fcgel. Tats\u00e4chlich kommt das nur eher selten vor. Ich habe meine beim \u00dcbergang zum Erwachsenwerden bekommen. Aber das war ein willentlicher Vorgang. Magie. Ich wollte es und habe es hervorgerufen, doch ich hatte Hilfe durch meinen Meister.&#8220;<br \/>\nSie lachte kurz auf. &#8222;Wahrscheinlich hatte er die Hauptlast getragen bei dem Zauber.<br \/>\nUnd ich habe die Fl\u00fcgel immer behalten. Ich sah keinen Grund, sie verschwinden zu lassen. Und ja, ich konnte gut schlafen. Meine Arme st\u00f6ren dabei ja auch nicht.&#8220;<\/p>\n<p>Nathaly konnte sich das nicht so recht vorstellen. Arme und Fl\u00fcgel waren ja doch schon grundverschiedene Dinge.<\/p>\n<p>&#8222;Aber es w\u00e4re m\u00f6glich?&#8220; fragte Massimo.<br \/>\n&#8222;Also die Fl\u00fcgel wieder verschwinden zu lassen? Zumindest tempor\u00e4r? K\u00f6nntest Du das? Also prinzipiell?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich habe das nie versucht. Es h\u00e4ngt davon ab, was gewisserma\u00dfen mein Normalzustand ist.&#8220; meinte Jetsun.<\/p>\n<p>&#8222;Du bist ein Mensch! Du wurdest als Mensch geboren. Das ist Dein Normalzustand!&#8220; meinte Nathaly entschieden.<\/p>\n<p>&#8222;Das muss nicht sein. In der Anomalie war Jetsun die Svargiya. Und deutlich \u00e4lter. Jetzt ist sie eine Hybridin. Eine Verschmelzung beider Wesen. Und es kann durchaus sein, dass die Svargiya die dominante Form ist.&#8220; erwiderte Massimo.<\/p>\n<p>&#8222;Ach herrje!&#8220; meinte Nathaly intuitiv, sah dann Jetsun entschuldigend an, die aber l\u00e4chelte.<br \/>\n&#8222;Kommt da noch mehr? Also etwas, was wir wissen sollten? H\u00f6rner? Ein Schwanz? Oder Pferdehufe und sowas?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun lachte laut auf. &#8222;Nein, ich bin eine Svargiya, eine Engelsbl\u00fctige, kein Monster. Die gibt es&#8230; dort in Arcadia&#8230; auch. Aber das bin ich nicht. Die Fl\u00fcgel waren sozusagen das letzte fehlende Merkmal.&#8220;<br \/>\nSie sah Nathaly an. &#8222;Ich w\u00fcrde gern heute&#8230; und vielleicht morgen noch keine Tests machen wollen. Ich will versuchen, mich wieder einzufinden in den Tagesablauf. Und vielleicht mit Hilfe meiner B\u00fccher und etwas Ruhe zu kl\u00e4ren, was nun eigentlich los ist.&#8220;<\/p>\n<p>Nathaly nickte. &#8222;Verstehe ich absolut. Himmel, ich meine, wenn mir das passiert w\u00e4re, ich w\u00fcrde vollends durchdrehen. Sorry, ich wollte dabei nicht&#8230; \u00e4h&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun l\u00e4chelte. &#8222;F\u00fcr mich ist es irgendwie wie&#8230; so, wie es sein soll.&#8220;<\/p>\n<p>Nathaly zuckte mit den Schultern. &#8222;Na, dann. Solange Du mit diesen Fl\u00fcgeln nicht alles von den Tischen und Schr\u00e4nken fegst&#8230; bitte sehr.&#8220;<br \/>\nSie sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Ich w\u00fcrde, glaub ich, wohl wahnsinnig werden.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Du bist das ja auch nicht gewohnt. Ich kenne das mit den Fl\u00fcgeln schon mehr als 25 Jahre.&#8220;<br \/>\nSie zeigte auf Jetsuns Kleidung. &#8222;Jetzt zieh Dich erstmal wieder vern\u00fcnftig an. So vern\u00fcnftig, wie es halt geht. Und dann kommt erstmal zur Ruhe. Es ist echt schon sp\u00e4t und ich habe eigentlich auch schon lange Dienstschluss.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Oh, Verzeihung!&#8220; meinte Massimo.<br \/>\nDann half er Jetsun in ihre Kira zu schl\u00fcpfen. Das Wickelkleid wurde unter den Achseln geschn\u00fcrt und war daher durchaus &#8222;fl\u00fcgeltauglich&#8220;. Bluse und Jacke dagegen nicht. Aber es w\u00fcrde dennoch gehen. Massimo nahm die \u00fcberz\u00e4hligen Kleidungsst\u00fccke, Jetsun legte sich nur noch ihren Rachu, den Schal um und dann verlie\u00dfen die beiden die Krankenstation.<\/p>\n<p>&#8222;Wei\u00dft Du, ich w\u00fcrde sehr gern einmal ins Arboretum oder so.&#8220; meinte die \u00c4rztin und Massimo kicherte. &#8222;Nat\u00fcrlich willst Du das. Der einzige Platz, au\u00dfer vielleicht noch dem Hangardeck, wo du mal ein wenig Flattern kannst.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Flattern?&#8220; entr\u00fcstete sich Jetsun spielerisch. &#8222;Na gut, nenne es, wie du magst, aber du hast schon recht. Ich m\u00f6chte es unbedingt ausprobieren.&#8220;<br \/>\nDann sah sie Massimo an. &#8222;Sag mal, meinst Du, dass Kiba und Dema auch wieder Fl\u00fcgel bekommen werden?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Um Himmels Willen! Ich hoffe nicht. Ich meine, Caraxes ist schon nicht so einfach, aber diese beiden&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun lachte. &#8222;Ja, auch da hast Du recht! Das w\u00e4re ein Desaster!&#8220;<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p><\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\n&lt;NRPG: Und nein, das besser nicht&#8230; \ud83d\ude42&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\n&lt;SUM&gt;<\/p>\n<p>#Ort: USS Hephaistos &#8211; Krankenstation<br \/>\n#Zeit: SpD 3.2240<\/p>\n<p>Jetsun erwacht auf der Krankenstation der Hephaistos. Und ist v\u00f6llig \u00fcberrascht, aber auch begeistert dar\u00fcber, dass sie ihre Fl\u00fcgel wieder hat. Shay, der nach Jetsun schaut, ist weniger begeistert, kann diese Situation aber mehr oder weniger akzeptieren. Immerhin kannte er sie so ja aus Arcadia.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p><\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\nsubmitted by Isi Fox mit etwas Hilfe von Assets \ud83d\ude42<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&lt;RPG&gt; #Ort: USS Hephaistos &#8211; Krankenstation #Zeit: SpD 3.2240 Als Jetsun wieder zu sich kam, tat ihr der Kopf weh. Allerdings war dies ein anderer Schmerz als der, den sie die letzten Tage hatte aushalten m\u00fcssen. Es war jetzt die Stirn und ihre Nase, die schmerzten, nicht aber mehr ihre Augen. Und auch ihre Schultern&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/metamorphosis-ii\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Metamorphosis II&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-8225","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8225","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8225"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8225\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8225"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8225"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8225"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}