{"id":8336,"date":"2024-04-11T13:10:49","date_gmt":"2024-04-11T11:10:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-mutter-vater-kind\/"},"modified":"2024-04-11T13:10:49","modified_gmt":"2024-04-11T11:10:49","slug":"sfg-joint-venture-mutter-vater-kind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-mutter-vater-kind\/","title":{"rendered":"SFG Joint Venture &#8211; Mutter, Vater, Kind"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/sfg.groups.io\/g\/jv1\/message\/7\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n\t\t\t\t\tMutter, Vater, Kind<br \/>\n\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\tBy shanses72@&#8230; (Assets)<\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Jynah und Shay &#8211; Die Wiederbegegnung<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&lt;rpg&gt;<\/span><\/p>\n<p><span><span><\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Zeit: MD -22.0720<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Ort: USS Artemis &#8211; Quartier Jynah Ros<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Noch immer war Jynah krank geschrieben, aber in K\u00fcrze sollte sie langsam wieder beginnen, ihre Arbeit aufzunehmen, als Technikerin. Es gab jederzeit an Bord eines Schiffes mehr als genug zu tun, Dinge zu warten und zu reparieren. Zuerst aber nur Kleinigkeiten, mit zwei Stunden Arbeit am Tag beginnend, dann langsam steigern. Bis sie an der Raumstation K7 anlegten, waren es noch drei Wochen. Nun, immerhin sah ihr rechter Arm wieder halbwegs normal aus, auch wenn er nicht so funktionierte, wie sie es sich gew\u00fcnscht h\u00e4tte. Aber er f\u00fchlte sich normal an f\u00fcr andere, er war erw\u00e4rmt, nicht mehr das kalte Metall und Kunststoff der Prothese, seit der Humanmantel installiert worden war. Trotzdem mochte sie dieses Ding nicht wirklich und sie weigerte sich, sich damit abzufinden. Es w\u00fcrde eine andere, bessere L\u00f6sung geben, irgendwann und irgendwo.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Gemeinsam mit ihrem Sohn sa\u00df sie nun am Fr\u00fchst\u00fcckstisch. Jynah nahm den letzten Schluck Kaffee aus ihrer Tasse, dann blickte sie Shay an: &#8222;Magst Du noch einen Kakao?&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Der kleine Junge mit den schwarzen, wuscheligen Haaren sch\u00fcttelte den Kopf.\u00a0<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Okay, dann r\u00e4ume ich gleich den Tisch ab. Was magst Du heute machen? Ich hab noch zwei Stunden Holodeckzeit, wohin sollen wir gehen, was schauen wir uns an?&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Der Junge musste nicht lange \u00fcberlegen: &#8222;Hast Du ein Holodeckprogramm, wo Captain Russven drin ist?&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Jynah w\u00e4re beinahe die Tasse aus der Hand gefallen: &#8222;Nein, Schatz, tut mir leid.&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Aber Du hast doch gesagt, der ist ein Held und Captain und mein Vater.&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Die Technikerin sch\u00fcttelte den Kopf: &#8222;Nicht jeder Held hat ein Holodeckprogramm. Es gibt viele Helden, die gute Taten vollbringen und trotzdem nur am Rande in Geschichten erw\u00e4hnt werden. Oder gar nicht.&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Shay war damit nicht zufrieden: &#8222;Aber Du hast doch Bilder von ihm, wieso kein Holodeckprogramm?&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Das sind alte Bilder. Wei\u00dft Du, damals war er Sicherheitschef und ich war da auch schon Technikerin. Er wurde erst danach Captain, einige Zeit sp\u00e4ter.&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Also war er fr\u00fcher noch kein Held?&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Jynah seufzte: &#8222;Na irgendwie schon, doch, f\u00fcr mich war er das damals schon, manchmal.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Der Junge \u00fcberlegte: &#8222;Aber wieso sind war dann nicht auf der Heffastos bei ihm?&#8220;, fragte er nach.\u00a0<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Jynah versuchte die Frage zu beantworten, aber es war viel komplizierter, als sie gedacht hatte: &#8222;Es war einfach\u2026 wir waren viel zu jung, wir haben gar nicht dar\u00fcber nachgedacht, was wir taten, wir versuchten unsere Arbeit zu machen, wir hatten Spa\u00df zusammen und wir haben uns gegenseitig geholfen bei vielen Dingen. Als er\u2026 krank war, hab ich ihn gepflegt und er mich, wo ich einen Unfall hatte.&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;So ein Unfall, wie den vor ein paar Tagen?&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Jynah nickte: &#8222;Ja, das war so \u00e4hnlich, aber nicht ganz so schlimm. Auch damals hab ich zu nah an einem Plasmaleitungsbruch gestanden. Das war aber nicht ganz so schlimm und das war auch nur ein ganz kleines Leck.&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Hmm, aber warum seid ihr dann keine Freunde geblieben? Ich hab mich gestern auch mit Anders gestritten, da war nur noch ein St\u00fcck von dem Kuchen, aber Elin hat gesagt, streiten ist falsch und wir sollten uns das St\u00fcck Kuchen teilen.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Puuh, solch ein Gespr\u00e4ch am fr\u00fchen Morgen. Wie sollte Jyn das bloss erkl\u00e4ren: &#8222;Wei\u00dft Du, manchmal tun andere, sogar Freunde, einem so doll weh, dass man das nicht vergessen kann. Er war unehrlich zu mir und das hat sehr weh getan und dann habe ich sogar die Sternenflotte verlassen, obwohl ich so gern auf einem Raumschiff bin.&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;So weh, wie der Arm?&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Jynah nickte: &#8222;Mindestens, aber mehr im Inneren.&#8220; Sie deutete auf ihre Brust: &#8222;Da drin. Und es hat ganz lange weh getan.&#8220;\u00a0<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Tats\u00e4chlich tat es das noch immer. Irgendwie. Dumpf.\u00a0<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Shay konnte das nicht ganz verstehen: &#8222;Dann musstest Du ein Me-di-ka-ment gegen den Schmerz nehmen?&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Traurig sah Jynah ihren Sohn an: &#8222;F\u00fcr manche Schmerzen gibt es leider kein Heilmittel, Shay. Auch wenn das sehr praktisch w\u00e4re.&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Aber bald trifft die Artemis die Heffastos.&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Hephaistos. Ja, aber woher wei\u00dft Du denn das?&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Elin hat das gesagt. Ich hab ja das Modell mitgehabt und Elin hat gesagt, wir treffen die an Kaaa sieben. Das ist eine Raumstation. So wie Janus. Oder Japori. Oder Ess Bee eins.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Jynah nickte: &#8222;Da hat Elin Recht.&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Und dann kann ich Captain Russven sehen?&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Nochmals nickte die Mutter: &#8222;Ja. Du wirst ihn m\u00f6gen. Er ist ein guter Mann.&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Aber er hat Dir weh getan.&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Und wieder nickte sie: &#8222;Aber das ist lange her. Und ich habe auch einige Fehler gemacht und war unfair zu ihm, als ich ihm nie etwas gesagt habe \u00fcber Dich. Und ohne ihn g\u00e4be es Dich nicht und das t\u00e4te mir noch viel mehr weh.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Nun war es an Shay, nachdenklich zu nicken und schlie\u00dflich zu antworten: &#8222;Okay, Mama.&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Dann l\u00e4chelte er: &#8222;Gehen wir dann auf dem Holodeck in die Burg? Reiten?&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Jynah l\u00e4chelte zur\u00fcck: &#8222;Das machen wir! Ich pack uns schnell noch etwas f\u00fcr unterwegs ein.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Ort: USS Artemis, Quartier Jynah Ros<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Zeit: MD 1.1400<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Shay Junior war von Deniri &#8211; ihrer, oder vielmehr Shays Au Pair &#8211;\u00a0 mitgenommen worden, sie wollten aufs Holodeck und dies passte Jynah heute und jetzt au\u00dferordentlich gut. Ja, sie sollte sich nicht auff\u00e4llig verhalten, sie sollte ihren Kopf in Deckung halten, keinen \u00c4rger machen, aber mit einer gewissen Person in Transporterreichweite war dies&#8230; nunja, f\u00fcr sie schwer m\u00f6glich. Den \u00c4rger, den dies heraufbeschw\u00f6ren w\u00fcrde, nun, den w\u00fcrde sie eben eingehen m\u00fcssen. Es war kein direkter Versto\u00df gegen ihre Auflagen. Trotzdem war es etwas, was Captain und erster Offizier sicher nicht gern sahen. Und auch Tam w\u00fcrde es missbilligen. Trotzdem. Sie hatte immernoch etwas gut nachdem ihr pers\u00f6nlicher Einsatz sie so viel gekostet hatte, fand sie zumindest.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Jynah kontrollierte sich im Spiegel. Uniform war in Ordnung, das dezente Makeup perfekt, ein Teil der schwarzen Haare der linken Kopfseite her\u00fcbergek\u00e4mmt, um das weniger lange Haar auf der rechten zu verdecken, sie hatte daran ge\u00fcbt und Stunden damit zugebracht, die Auswirkungen des Unfalles auf ihr Aussehen zu kaschieren. Bis die Haarl\u00e4nge wieder so war, wie sie sie mochte, w\u00fcrde es lange dauern. Unter dem Kragen der Uniform trug sie den Choker, ein Schmuckst\u00fcck und ein Symbol, aber nicht mehr das, was es vor einigen Tagen noch gewesen war. Eine Erinnerung. An diesem hing heute ein weiteres Accessoir. Eine andere Erinnerung. Eine diamantene Tr\u00e4ne. Nicht an der Kette, die Shay Ruthven ihr dazu geschenkt hatte, sondern an diesem beinahe durchsichtigen, d\u00fcnnen, eng anliegenden Band, das ihr Tam von Hand hergestellt und umgelegt hatte. Zum zweiten Mal. Das erste war einem Unfall zum Opfer gefallen, bei dem sie nicht nur Kleidung eingeb\u00fc\u00dft hatte. Jynah blickte auf ihre rechte Hand, die so anders aussah, als ihre Linke. Das war nicht sie selbst, sondern eine Kr\u00fccke, auch wenn sie inzwischen damit zurechtkam und die Bewegungen ge\u00fcbt hatte. Die Finger\u00fcbungen mit Via und der Beginn des Erlernens eines Instrumentes halfen bei der Wiederherstellung der Beweglichkeit. Kontrabass. Sie sch\u00fcttelte den Kopf und schmunzelte. Was f\u00fcr eine verr\u00fcckte Idee. Sie blickte durch den Wohnraum.\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Die gepackte Tasche stand auf dem Tisch. Einige Datenchips, ihr &#8218;Familienalbum&#8216; in Kopie, ein liebevoll verpacktes und mit einer Schleife versehenes P\u00e4ckchen mit einem besonderen Inhalt war dort ebenfalls zu finden. Ein Friedensangebot, so wie das, welches sie Shay vor Jahren gemacht hatte. Sie musste es einfach wissen, was mit ihr selbst war und mit dem Mann, den sie vor Jahren geliebt hatte, dessen Sohn sie getragen und geboren hatte und der nun wusste, dass er Vater war. Wie w\u00fcrden sie gemeinsam mit allem zurecht kommen? Oder w\u00fcrde es dabei bleiben, er der Erzeuger, kein Vater f\u00fcr Shay, sondern w\u00fcrde er einfach ein Fremder sein und bleiben, f\u00fcr ihren Sohn.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Sie nahm die Tasche und verlie\u00df das Quartier. Sie w\u00fcrde es herausfinden. Ihn \u00fcberraschen, irgendwo an Bord seines Schiffes, am besten in seinem B\u00fcro, so wie fr\u00fcher, als sie sich in sein Sicherheitschef-B\u00fcro begab, um ihn dort zu treffen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Ort: USS Artemis, Transporterraum 1<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Zeit: MD 1.1415<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Hey Emil&#8220;, gr\u00fc\u00dfte Jynah die Transporterchefin, die freundlich l\u00e4chelte: &#8222;Hey, was machst Du denn hier?&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Ich muss auf die Hephaistos r\u00fcber, kannst Du eben Bescheid geben, dass die mich da im Transporterraum aufnehmen? Ich muss ein paar Pr\u00fcfungen vornehmen.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Eingetragen war nichts, aber wenn Jynah das sagte, dann sollte das wohl stimmen. Warrent Officer Emil Tribil konnte ja nicht ahnen, dass es eben KEINEN dienstlichen Grund gab f\u00fcr diesen Besuch und Jynah war \u00fcberall t\u00e4tig mit kleineren Reparaturen. Sie hatte mit jedem in der Technik schon bei irgend etwas zusammengearbeitet und verstand sehr viel von Computern, Energiesystemen und Leitungsnetzen. Und ohne Jynah w\u00e4re die Artemis jetzt sicher nicht hier, sondern mindestens in einem Reparaturdock. H\u00f6chstwahrscheinlich.\u00a0<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Ja, klar, Moment.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Der Anruf dauerte nicht lange, das ging direkt von hier. Merkw\u00fcrdig war es nur gewesen, als Emil den Namen der Person erw\u00e4hnte, die sie her\u00fcber beamen w\u00fcrde. Danach war einen Moment nichts gekommen, dann ein leises, beinahe fragendes &#8222;In Ordnung.&#8220; Emil zuckte mit den Schultern: &#8222;Ist alles bereit, Du kannst r\u00fcber.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Jynah stellte sich auf die Plattform: &#8222;Bereit!&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">In einem Lichtwirbel verschwand die Technikerin.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Ort: USS Hephaistos<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Zeit: MD 1.1417<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Jynah landete auf der Transporterplattform der Hephaistos. Sie hatte gedacht, sie m\u00fcsste dem Transporterchief oder irgendwem von der Sicherheit des Schiffes erkl\u00e4ren, weshalb sie genau hier war, jemanden bequatschen, wof\u00fcr sie sich mehr als eine Ausrede ausgedacht hatte, aber der Mann sah sie nur aus gro\u00dfen Augen an.<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Danke, Chief, wie komme ich zum Bereitschaftsraum von\u00a0 Captain Ruthven?&#8220;, fragte sie. Der Mann war nicht der hellste, wie es schien, so wie er sie stumm anglotzte mit offenem Mund.\u00a0<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Chief?&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;\u00c4hh, den Gang nach links, vierte Abzweigung rechts, dann erste links, da ist der Turbolift.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Danke, Chief.&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Sie sch\u00fcttelte den Kopf. Starfleet nahm mittlerweile wohl wirklich jeden. Emil Tribil war da deutlich kompetenter. Und freundlicher.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Jynah folgte dem Weg. Einige, die sie sahen, zuckten zusammen, oder blickten sie ungl\u00e4ubig an. Selbst eine Vulkanierin aus der Wissenschaftsabteilung hatte beide Augenbrauen erhoben und war stehengeblieben, als Jynah im Gang an ihr vorbei ging. Was ging hier vor? Sie sah an sich herab. Uniform. Abzeichen. Alles sauber, auch die Schuhe waren geputzt. An ihr war nichts. Hatte sie irgend etwas zwischen den Z\u00e4hnen? Irgendwas in den Haaren?<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Sie suchte eine spiegelnde Oberfl\u00e4che. Da, ein Eingabeterminal, auf dem sie sich zumindest etwas sehen konnte, sie kontrollierte das dezente Makeup, doch da war nichts in ihrem Gesicht. Dunkler Kajal, der ihre Augen betonte. Die Frisur war in Ordnung, der Schnitt kaschierte die kurzen Haare auf der rechten Seite, die noch immer nachwuchsen, nachdem ihr eine Plasmawolke, ausgetreten aus einem Versorgungsrohr der Artemis, schwere Verletzungen zugef\u00fcgt hatte. Man sah davon nichts auf den ersten Blick, au\u00dfer ihrer rechten Hand, deren F\u00e4rbung nicht ganz zum Rest passen wollte. Sie war auch keine Ber\u00fchmtheit oder auch nur bekannt. Im Gegenteil. Was hatten die Leute, dass sie sie ansahen, als ob sie ein Geist w\u00e4re?<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Sie ging um die zweite Wegbiegung, die der Transporterchief beschrieben hatte und lief fast in einen Sicherheitsmann, der ebenfalls zur\u00fcckzuckte und sie dann ansprach: &#8222;Jynah?&#8220;, fragte er.<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Kennen wir uns?&#8220;, wunderte sich die Technikerin.<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Herribert aus Arcadia, wir haben zusammen in der Gerbergasse gewohnt, Du nur ein paar H\u00e4user von mir weg. Mann, was war ich in Dich verschossen, als wir jung waren. Du musst Dich doch erinnern. Du hast dann sp\u00e4ter aber Shay geheiratet und damit viele Herzen gebrochen und dann&#8230; &#8222;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Moment. Was? Ich habe&#8230; Shay&#8230; geheiratet?&#8220; Verdammt, was war hier los. Der Officer nickte vehement: &#8222;Den Einhornz\u00fcchter. Also, den Captain.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">F\u00fcr Jynah klang das alles wie beginnender Wahnsinn. &#8222;Officer, ich habe nie in irgend einer Gerbergasse gewohnt. Wo zur H\u00f6lle liegt dieses Arcadia?&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Oh, Entschuldigung. Ich dachte&#8230;&#8220; Wahrscheinlich waren die beiden nicht wiedervereint, \u00fcberlegte der Officer. Dann fiel ihm ein: Klar, ging ja auch nicht, die Jynah in der anderen Welt war tot. Aber irgendwer hatte ihr doch sicher davon erz\u00e4hlt inzwischen? Dort, in Arcadia, war sie mit vielen bekannt gewesen. Und immer bei jedem Fest ganz vorn dabei. Sie hatte getanzt, gefeiert, jedem netten Jungen sch\u00f6ne Augen gemacht, bevor sie mit dem Einhornz\u00fcchter zusammenkam und ihn sp\u00e4ter heiratete. Ein wenig wunderte es ihn, aber es schien wirklich, dass Jynah nie etwas davon geh\u00f6rt hatte und so entschuldigte sich der Mann: &#8222;Mein Fehler, Chief. Tut mir leid.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Jynah sch\u00fcttelte den Kopf. Sie verstand gar nichts, als sie weiter in die Richtung ging, in der ihr Ziel lag und erreichte es kurze Zeit sp\u00e4ter, nach einer weiteren Begegnung, bei der eine Frau sie mit gro\u00dfen Augen ansah. Jynah sch\u00fcttelte den Kopf, das war doch alles nicht mehr wahr.<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Der Turbolift wollte sich nicht \u00f6ffnen, fehlende Sicherheitsfreigabe. Klar. Nun, das war etwas, womit sie gerechnet hatte. Sie hatte mehrere M\u00f6glichkeiten, versuchte die einfachste und tats\u00e4chlich: Der zweite manuell eingegebene Code funktionierte. Shay war nie sonderlich einfallsreich gewesen, was Sicherheitscodes anging und ein Turbolift war nun auch kein Hochsicherheitstrakt. Die Kabine war freigegeben, der Code funktionierte ebenfalls bei der Zieleingabe. Sie \u00fcberlegte, dann entschloss sie sich, ihren urspr\u00fcnglichen Plan aufzugeben. Noch mehr dieser verr\u00fcckten Begegnungen ertrug sie nicht.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Die Kabine schloss sich, um sich kurze Zeit sp\u00e4ter zu \u00f6ffnen. Die Hauptbr\u00fccke des Schiffes. Sie trat ein und in der Mitte sa\u00df niemand anderes als ihr fr\u00fcherer Geliebter.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Eigentlich war ihr Plan ein etwas anderer gewesen, sie hatte vorgehabt, auf ihn irgendwo in der N\u00e4he der Br\u00fccke zu warten, sich Zugang zu verschaffen zu seinem B\u00fcro. Wie fr\u00fcher, als sie oft genug in das B\u00fcro des CSO marschiert war, vorbei an seiner B\u00fcroleiterin Angel Heart, mit der Jynah viele Stunden tratschend und lachend verbracht hatte, aber diese Blicke und dann dieser Unfug von dem Typen von einem Arcadia und&#8230; Einhornz\u00fcchter? Und sie mit ihm verheiratet? Das bedurfte dringender Kl\u00e4rung.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Guten Morgen Captain&#8220;, gr\u00fc\u00dfte sie. Nun ja, Frechheit siegte. In ihrem Fall hatte sie es oft genug beweisen k\u00f6nnen. Ok, manchmal ging sowas auch schief. Bisher hatte es aber hier an Bord geklappt, wenn auch mit seltsamen Nebenwirkungen, die sich Jynah noch immer nicht erkl\u00e4ren konnte. Das war doch alles verr\u00fcckt.<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Wie vom Donner ger\u00fchrt, fuhr Shay Ruthven beim Klang dieser Stimme erst zusammen, dann herum und blickte sie ersch\u00fcttert an. Dies hatte sie erwartet. Nicht aber, dass mehrere Leute auf der Br\u00fccke ein \u00e4hnliches Gesicht zogen. Schon wieder diese Blicke! Nicht so der Mann an der taktischen Station, ein gro\u00dfer Klingone, der grimmig die Frau ansah, die hier nichts zu suchen hatte. Das war fast, beinahe, angenehm, im Vergleich zu anderen. Normal!<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Shays Miene versteinerte: &#8222;Jy? Was&#8230;&#8220; Innerlich ersch\u00fcttert blickte er die Frau an, die pl\u00f6tzlich aus dem Turbolift gekommen war. Ihr Haar&#8230; es war so nat\u00fcrlich schwarz, wie in der Anomalie, so wie er sie auf der Avalon damals nur selten gesehen hatte, denn zumeist hatte sie ihr Haar dunkelrot get\u00f6nt. Der Schnitt war ungew\u00f6hnlich. Auch geschminkt war sie deutlich anders, sie sah so anders als auch in ihrem letzten Gespr\u00e4ch aus, das sie per Subraum gef\u00fchrt hatten. Deutlich zu sehen waren die schwarzen Kajal-Umrandungen ihrer Augen. Es war, als s\u00e4he er ihren Geist, den er beerdigt hatte. Nur die Uniform wollte dazu nicht passen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Er stand auf, fasste sich dann aber erstaunlich schnell: &#8222;Sam, Du hast die Br\u00fccke&#8220;, wandte er sich an seine erste Offizierin. Nun, diese Frau kannte Jynah immerhin auch: &#8222;Guten Morgen, Commander deCoster&#8220;, gr\u00fc\u00dfte Jynah. Beide waren bereits an Bord der Avalon gewesen, hatten in verschiedenen Holodeckspielen und \u00dcbungen miteinander zu tun gehabt und nat\u00fcrlich kannte sie Jynah &#8211; aber auch aus der Anomalie, wo sie genau diese Haarfarbe gehabt hatte und nicht das dunkle Rot von der Avalon. Dem Schiff, auf dem Shay Ruthven und Jynah Ros&#8230; nunja, irgend so etwas wie ein Paar gewesen waren. Samantha ordnete richtig ein, was hier passierte, sie warf der Technikerin einen scharfen Blick zu, als Shay &#8211; seine Augen ebenfalls weiterhin auf Jynah gerichtet &#8211; auf eine T\u00fcr deutete: &#8222;Mein Bereitschaftsraum.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Die Aufforderung war klar und Jynah kam ihr nach. Sie nickte und belie\u00df es bei dem bisherigen \u00f6ffentlichen Auftritt, obwohl es durchaus Spa\u00df gemacht h\u00e4tte, direkt hier eine Szene hinzulegen. Fr\u00fcher, vielleicht noch vor einem Jahr, h\u00e4tte sie dies liebend gern getan. Ihn vorf\u00fchren, ihm alles an den Kopf werfen, was sie loswerden musste. Den alten Streit entz\u00fcnden. Heute nicht mehr und schon gar nicht nach diesen merkw\u00fcrdigen Begegnungen hier an Bord. Nicht, nachdem sie vermutet hatte, er w\u00e4re tot und dabei feststellte, dass ihr Ziel ein ganz anderes sein musste, nachdem sie selbst auch beinahe ums Leben gekommen war und einen hohen Preis f\u00fcr ihren Einsatz gezahlt hatte. F\u00fcr Shay Junior durfte sie das nicht. Und vielleicht auch f\u00fcr sie selbst, um mit sich ins Reine zu kommen und ja, auch mit Shay. Deswegen hatte sie schlie\u00dflich auch die Tasche gepackt. Sie folgte dem Fingerzeig direkt ohne weitere Worte und trat ein, gefolgt vom Captain der Hephaistos. Hinter Shay schloss sich die T\u00fcr.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Was bei allen Teufeln machst Du hier?&#8220;, schoss es aus ihm heraus, als er an ihr vorbei sich in Richtung seines Schreibtisches wandte. Davor blieb er stehen und drehte sich um.<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Ich wollte verschiedene Dinge mit Dir kl\u00e4ren, wir haben viel zu besprechen.&#8220;<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Shay sch\u00fcttelte den Kopf: &#8222;Was hast Du Dir dabei gedacht, auf meiner Br\u00fccke zu erscheinen ohne Anmeldung?&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Der Trotz und die Wut und die Verwirrung \u00fcber diese ganzen verr\u00fcckten Begegnungen gewannen in ihrem Kopf die \u00dcbermacht. Jynah ballte die F\u00e4uste, dann streckte sie ihm die Unterarme entgegen, die Innenseiten nach oben: &#8222;Du kannst mich ja in Fesseln legen lassen.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&#8222;Ich h\u00e4tte fast Lust, genau das zu tun! Es gibt gewisse Regeln&#8230;&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Jynah schnaubte und sah ihn mit blitzenden Augen an, die Arme weiter vorgestreckt, trat sie n\u00e4her zu ihm und hielt ihre Handgelenke offen vor sein Gesicht: &#8222;Dann mach! Fesselspiele, oder reden?&#8220;\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Sie sah immernoch s\u00fc\u00df aus, wenn sie sauer war. Diese dunklen, aufblitzenden Augen, ihr Gesicht, die kleine Zornesfalte auf ihrer Stirn. Shay war nicht viel weniger w\u00fctend als sie, aber wenn keiner von ihnen nachgab, dann&#8230; er kannte das Spiel bereits. Etliche Male waren sie aufeinander losgegangen. Und dann danach, die Vers\u00f6hnung&#8230; Nein. Beim letzten Mal nicht mehr. Da war sie gegangen und nicht umgekehrt. Er starrte auf ihre erhobenen H\u00e4nde, deren Farbe unterschiedlich war, die rechte wirkte nicht ganz richtig. Seltsam falsch.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Er seufzte, lehnte sich r\u00fccklings an den Schreibtisch und atmete tief durch. &#8222;Well, ja, wir haben viel zu besprechen, und ich m\u00f6chte das auch so schnell wie m\u00f6glich, aber&#8230;&#8220; Er sch\u00fcttelte den Kopf. Fr\u00fcher hatte er ihre Spontanit\u00e4t und ihren Einfallsreichtum bewundert &#8211; und so einige Male auch verflucht. Fr\u00fcher. Er h\u00e4tte mit so etwas rechnen m\u00fcssen. Nun, nur fast genau mit so etwas. In der Mitte hatte sie nie stehen wollen, sie f\u00fchlte sich eher am Rand wohl, als auf einer B\u00fchne, wie bei diesem Auftritt, den sie dort hingelegt hatte. Das war etwas, was er ihr nicht zugetraut hatte. Eher ein heimliches Auftauchen in seinem B\u00fcro. Er konnte ja nicht ahnen, dass dies genau ihr urspr\u00fcnglicher Plan gewesen war. Nochmals sch\u00fcttelte er den Kopf, fuhr sich durchs Haar, dann \u00fcber den Bart, atmete tief durch, w\u00e4hrend Jynah langsam die H\u00e4nde sinken lie\u00df und ihre Anspannung abnahm.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Shay nahm wahr, wie unterschiedlich die H\u00e4nde, die Handgelenke aussahen, die Farbe der rechten Hand, blasser, heller, unwirklich wirkend. Was war nur mit Jynah passiert? Mit seiner einstmals besten Freundin, mit der er viele N\u00e4chte verbracht hatte, einige Male nur mit reden, andere Male &#8211; mit anderen Besch\u00e4ftigungen. Er wusste um ihren Unfall. Um den Plasmaleitungsbruch. Um ihren Einsatz, bei dem sie ihr Leben eingesetzt hatte, um andere zu retten. Auch das geh\u00f6rte zu ihr und mehrfach hatte er auch Angst um sie gehabt, bei verschiedenen Aktionen, f\u00fcr die sie sich freiwillig gemeldet hatte.\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Auch Jynah atmete einmal tief durch. Das was sie da hingelegt hatte, _WAR_ so nicht in Ordnung. Da war ihr wieder einmal ihr Temperament durchgegangen. Tam w\u00fcrde sie mit einem missbilligenden Blick tadeln und auf die mangelnde Selbstkontrolle hinweisen. Und ein kleines bisschen schuldig f\u00fchlte sie sich jetzt doch. Nun, da war immernoch der Inhalt der Tasche und sie gab ihm nicht die Zeit, sich zu sammeln: &#8222;Shay, es tut mir leid, ich hatte eigentlich nicht diesen Auftritt vor, aber&#8230; ach, Scheisse. Verdammt&#8220;, sie war immernoch w\u00fctend, aber nun auch auf sich selbst und trotzdem musste sie es wissen: &#8222;Bevor wir anderes besprechen: Wo liegt Arcadia und wieso glaubt irgendwer ich habe Dich geheiratet? Und\u2026verdammt, weshalb starren mich alle Leute hier an, als h\u00e4tten sie einen Geist gesehen?&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span><span><\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&lt;nrpg: Hepp &#8211; gern auch Copo, Mac? *liebguck* Idee kam, als Temba dann doch noch lebte. Danke, Debora! Das war g\u00f6ttlich! &gt;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&lt;\/rpg&gt;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&lt;sum&gt;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Zeit: MD -22.0720<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Ort: USS Artemis &#8211; Quartier Jynah Ros<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Jynah erkl\u00e4rt ihrem Sohn, auf dessen Fragen, warum sie und ihr Vater nicht zusammen leben.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Ort: USS Artemis, Quartier Jynah Ros<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Zeit: MD 1.1400<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Jynah Ros bereitet sich vor auf ein ungeplantes Treffen mit Captain Shay Ruthven, jedes Detail und die \u00dcberraschung sollen perfekt sein. Der Plan steht.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Ort: USS Artemis, Transporterraum 1<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Zeit: MD 1.1415<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Interessanterweise gibt es keinerlei Schwierigkeiten, als gemeldet wird, dass Jynah Ros auf die Hephaistos gebeamt werden soll.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Ort: USS Hephaistos<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Zeit: MD 1.1417<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Angekommen auf der Hephaistos erlebt Jynah einige seltsame Begegnungen, die ihren Plan durcheinander bringen. Anstatt Shay Ruthven irgendwo abzufangen, beschlie\u00dft sie, ihn direkt auf der Br\u00fccke zu besuchen, was keine so gute Idee zu sein scheint im Nachhinein. Im Bereitschaftsraum kommt es kurz zu einer Meinungsverschiedenheit, dann atmen beiden tief durch.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">&lt;\/sum&gt;<\/span><\/p>\n<p><span><span><br \/><\/span><\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">submitted by<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">REP\/TECH CPO Jynah Ros<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">aka<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"  margin-top: 0pt;\"><span style=\"\">Assets (Sven)<\/span><\/p>\n<div><span style=\"\">\u00a0<\/span><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mutter, Vater, Kind By shanses72@&#8230; (Assets) Jynah und Shay &#8211; Die Wiederbegegnung &lt;rpg&gt; Zeit: MD -22.0720 Ort: USS Artemis &#8211; Quartier Jynah Ros Noch immer war Jynah krank geschrieben, aber in K\u00fcrze sollte sie langsam wieder beginnen, ihre Arbeit aufzunehmen, als Technikerin. 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