{"id":8363,"date":"2024-04-13T22:12:00","date_gmt":"2024-04-13T20:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-its-no-kind-of-magic\/"},"modified":"2024-04-13T22:12:00","modified_gmt":"2024-04-13T20:12:00","slug":"sfg-joint-venture-its-no-kind-of-magic","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-its-no-kind-of-magic\/","title":{"rendered":"SFG Joint Venture &#8211; its no kind of magic"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/sfg.groups.io\/g\/jv1\/message\/11\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n\t\t\t\t\tits no kind of magic<br \/>\n\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\tBy Jetsun.Pema@&#8230; (Jetsun Pema)<\/p>\n<div style=\"\">\n<div style=\"\">\n<div>Hi Heph,<\/div>\n<div>hi Arti,<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>hiermit meldet sich Jetsun wieder zur\u00fcck zum Dienst.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p>#Ort: USS Hephaistos &#8211; Captains Ready Room<br \/>\n#Zeit: MD-2.1100<\/p>\n<p>&lt;Hephaistos-DTG: MD114.1100&gt;<\/p>\n<p>&#8222;Kommen Sie rein, Leftenant!&#8220;<br \/>\nShays Kommando war zwar an die T\u00fcr seines Bereitschaftsraumes gerichtet, die jedoch \u00f6ffnete sich sofort und Jetsun h\u00f6rte es nat\u00fcrlich entsprechend &#8211; was ja auch der Sinn der \u00dcbung war. Mit einem PADD in der Hand trat sie ein. &#8222;Guten Tag, Captain Ruthven!&#8220; gr\u00fc\u00dfte sie ihn.<\/p>\n<p>Der Captain musterte seine \u00c4rztin kurz. Neben diesen schwarzen Fl\u00fcgeln nat\u00fcrlich, an die er sich noch immer nicht so recht gew\u00f6hnt hatte, fiel ihm vor allem auf, dass sie abgeh\u00e4rmt aussah, ihre Augen aber leuchteten. \u00dcbersetzt bedeutete das &#8218;ersch\u00f6pft aber gl\u00fccklich&#8216;. Gut. Denn das traf auf viele der Besatzungsmitglieder zu, aber Jetsun wirkte schon ziemlich fertig.<br \/>\n&#8222;Hallo, Leftenant Jetsun Pema!&#8220; erwiderte er ihren Gru\u00df. &#8222;Wie geht es Ihnen? Wie f\u00fchlen Sie sich?&#8220;<\/p>\n<p>Die \u00c4rztin l\u00e4chelte leicht entschuldigend. &#8222;Mit Verlaub, Captain, wie durch den Wolf gedreht.&#8220;<\/p>\n<p>Shay lachte leise auf. &#8222;So sehen Sie auch aus. War es so schlimm?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Nein, eigentlich nicht. Die \u00c4rzte des Flotten\u00e4rztlichen Dienstes waren schon freundlich, aber eben auch bestimmt. Es hatte so lange gedauert. Ich hatte das Gef\u00fchl, sie suchten etwas bestimmtes an oder in mir, was sie aber einfach nicht zu fassen bekamen. Die Psychologen waren da schon sehr viel entspannter. Ebenso wie die Metaphysiker.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Metaphysiker?&#8220; fragte Shay nach.<\/p>\n<p>&#8222;Ja. Ein Betazoide und ein Deltaner. Der Vulkanier blieb fort, nachdem ich mich geweigert hatte, einer Geistesverschmelzung zuzustimmen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;M-hm.&#8220; brummte Shay. Na gut, das war ihr Recht und im Grunde konnte er es verstehen. Eine Geistesverschmelzung bedeutete immer eine intime Verbindung, von der h\u00e4ufig etwas zur\u00fcckblieb. Selbst wenn man den Verbindungspartner nie wieder sah.<br \/>\n&#8222;Und das Ergebnis?&#8220; fragte er.<\/p>\n<p>&#8222;Sie haben es noch nicht zugestellt bekommen?&#8220; fragte Jetsun zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&#8222;Doch. Aber ich habe es mir noch nicht angeschaut. Ein langes Dokument und voll mit medizinischen und psychologischen Fachausdr\u00fccken. Ich hatte gehofft, dass Sie es mir in Prosa zusammenfassen k\u00f6nnen.<br \/>\nAber setzen wir uns doch erstmal. M\u00f6chten Sie einen Tee?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Danke Sir, ja, sehr gerne. Schwarz bitte.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Mit etwas Zucker und einem Tropfen Milch. Ich erinnere mich.&#8220; l\u00e4chelte Shay und trat an den Replikator. Als Bhutanerin mochte Jetsun indisch-britischen Tee.<\/p>\n<p>Nachdem die beiden sich gesetzt hatten und jeweils an ihrem Getr\u00e4nk genippt hatten, nickte der CO seiner CM auffordernd zu. &#8222;Nun?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun tippte mit den Fingerspitzen auf ihr PADD, was sie auf den Tisch gelegt hatte.<br \/>\n&#8222;Zusammenfassend bedeutet das alles, dass ich wieder weitgehend uneingeschr\u00e4nkt diensttauglich bin. Mein Assignment auf der Hephaistos bleibt bestehen.<br \/>\nIch&#8230; gestehe&#8230; ich bin sehr froh. Froh und gl\u00fccklich, Sir.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das freut mich zu h\u00f6ren. In jeder Hinsicht.&#8220; kommentierte Shay l\u00e4chelnd.<\/p>\n<p>&#8222;Ja, Sir. Ich mag das Schiff. Ich mag Sie sehr gerne, aber auch meine Crew der medizinischen Abteilung. Nat&#8230; also Ensign Grace vor allem.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Und Sergeant Aquila, nehme ich an.&#8220; Der Captain war sich voll dar\u00fcber im Klaren, dass es hierbei mehr um Jetsuns weitere N\u00e4he zu Sergeant Aquila ging und nicht um ihn oder dem Schiff, aber das war verst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>Jetsun wurde rot. &#8222;Ja&#8230; \u00e4h&#8230; auch das, Sir.&#8220;<\/p>\n<p>Shay grinste und deutete dann auf das PADD.<br \/>\n&#8222;Sie sagten &#8218;weitgehend uneingeschr\u00e4nkt&#8216;. Von welchen Einschr\u00e4nkungen sprechen wir hier?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun nickte. &#8222;Die Schwingen, Sir. Mir ist absolut klar, dass die weitaus mehr behindern als irgendetwas n\u00fctzen. An Bord eines Sternenschiffes sind die G\u00e4nge eben zu schmal und zu niedrig.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Kann man so sagen, ja. Werden Sie damit klarkommen? Also auch in der medizinischen Station? Ohne damit jede Menge Instrumente oder Medikamente von den Tischen zu fegen?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun sah ihre CO stirnrunzelnd an, ehe sie begriff, dass das ein Scherz war.<br \/>\n&#8222;Verzeihung, Sir. Ich bin nicht gut darin, Scherze zu durchschauen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich wei\u00df!&#8220; grinste Shay. &#8222;Ich versuche es dennoch immer wieder.&#8220;<br \/>\nGerade mit der CM gelang es ihm leicht, diese zu foppen.<br \/>\n&#8222;Aber im Ernst: Werden Sie klarkommen? Auch unter&#8230; speziellen medizinischen Bedingungen?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja, Sir. Wir haben das mit dem F\u00c4D durchgesprochen und auch erprobt. Auch unter Stressbedingungen. Ich kann meine Fl\u00fcgel ebenso wie meine H\u00e4nde hervorragend ruhig halten. Das war schon immer meine Spezialit\u00e4t, also mit H\u00e4nden und Fingern, Sir.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Gut. Und&#8230; Kleidung? Raumanz\u00fcge und derlei?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun l\u00e4chelte. &#8222;Ich habe einen Datenchip bekommen f\u00fcr die Replikatoren. Da ist einerseits ein f\u00fcr mich angepasster Satz verschiedener Druck- und Schutzanz\u00fcge enthalten, aber auch ein sch\u00f6ner Satz verschiedener Uniformvarianten.&#8220;<br \/>\nSie erhob sich und breitete die Arme aus. &#8222;Ich mag sie sehr gern.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich bin bestimmt der letzte, der das nicht attraktiv findet!&#8220; meinte Shay anerkennend l\u00e4chelnd. Jetsun, die, wie er wusste, die Skirt-Variante der Uniform vorzog, trug jetzt einen Zweiteiler. Einen Rock und einen Neckholder, der um die K\u00f6rpermitte gewickelt wurde. Er konnte sich auch kaum vorstellen, dass sie etwas anderes tragen k\u00f6nnte. Unter k\u00fchlen Bedingungen w\u00fcrde es wohl schwierig werden. Nun, sicherlich hatte der F\u00c4D hier zusammen mit der Beschaffungsabteilung etwas zusammengestellt.<br \/>\n&#8222;Gut!&#8220; brummte er dann.<br \/>\n&#8222;Was mich interessieren w\u00fcrde ist, wie es denn dazu gekommen ist. Wieso haben Sie&#8230; und Leftenent Tainia, wenn auch in geringerem Ma\u00dfe als einzige derartige&#8230; \u00dcberbleibsel aus Arcadia? Konnte man da etwas herausfinden?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja, Sir.&#8220; Jetsun nickte. &#8222;Das hat etwas mit meinem Unterbewusstsein zu tun. Eine Folgeerscheinung eines Traumas, das ich hatte.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ein Trauma?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja, Sir. Der Wunsch, zu fliegen und sich vor Feuer sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>Shay hob eine Augenbraue. Das waren W\u00fcnsche, die viele Leute hatten. Aber er sagte nichts dazu.<\/p>\n<p>Jetsun fuhr fort. &#8222;Sie wissen ja sicherlich, dass ich im Jahr vor meinem Eintritt in die Sternenflotte meinen Mann und meinen kleinen Sohn verloren hatte. Ein Shuttleunfall, m\u00f6glicherweise auch Sabotage. Aber das wurde nie gekl\u00e4rt. Ich wurde in einer H\u00f6he von mehreren hundert Metern aus dem Gleiter herausgeschleudert und \u00fcberlebte schwer verletzt aber dennoch. Mein Mann und mein Sohn&#8230; nicht. Sie verbrannten.&#8220;<\/p>\n<p>Shay nickte, die Lippen aufeinander gepresst.<\/p>\n<p>&#8222;Die Furcht vor Feuer hatte sich in mir festgesetzt. Sie erinnern sich noch an den Vorfall auf der USS Baltimore. Wo ich mich von einem Feuerwesen verfolgt f\u00fchlte. Ich habe immer noch Stunden mit Lieutenant Tapai.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Okay.&#8220; sagte Shay und bat sie, fortzufahren.<\/p>\n<p>&#8222;Offenbar hat die Anomalie diese beiden doch sehr massiven \u00c4ngste in mir aufgegriffen und mich entsprechend in oder f\u00fcr Arcadia geformt. Dort hatte ich diese Fl\u00fcgel ja schon. Und auch meine Magie. K\u00e4lte und Feuchtigkeit in Kombination. Feuerbek\u00e4mpfung und K\u00fchlung. Sie verstehen?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Hmm. Das \u00fcberzeugt mich nicht. Leftenant Ivoin war in Arcadia eine Hexe und ritt auf einem Besen durch die Luft.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich wei\u00df nicht, was sich die Anomalie bei Lieutenant Ivoin gedacht hatte. Aber das ist, was die Psychologen des F\u00c4D in meine Situation hineininterpretieren.&#8220; erwiderte Jetsun.<\/p>\n<p>&#8222;Hmmm. Und weshalb jetzt? Also, wieso haben Sie die Fl\u00fcgel nicht gleich mitbekommen?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Die \u00c4rzte meinen, dass ich ja ein Mensch bin. Und daher erst einmal wieder ganz normal zu einem Menschen wurde. Die Fl\u00fcgel kamen erst dann wieder zum Vorschein, als sich die offenbar dominantere Spezies wieder durchsetzte.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Moment! Sie wollen sagen, dass Sie jetzt kein Mensch mehr sind, sondern eine&#8230; wie hie\u00df das noch..?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Eine Svargiya, Sir. Aber nein, ich bin nach wie vor ein Mensch. Genetisch hat sich da an mir nichts ge\u00e4ndert. Ich werde ganz normale menschliche Kinder bekommen, sollte&#8230; das der Fall sein. Nur habe ich diese Fl\u00fcgel eben wiederbekommen. Und, mit Verlaub, das war nicht sch\u00f6n, Sir. Es hat&#8230; wirklich sehr wehgetan.&#8220;<\/p>\n<p>Shay nickte. Er hatte das mitbekommen. In der Bar auf K7.<br \/>\n&#8222;Werden noch weitere Ver\u00e4nderungen kommen?&#8220; fragte er.<\/p>\n<p>&#8222;Nein, Sir.&#8220; Jetsun l\u00e4chelte leicht. &#8222;Ich wurde das nat\u00fcrlich auch schon gefragt. Keine H\u00f6rner, kein Schwanz, keine Hufe. Nichts dergleichen.&#8220;<\/p>\n<p>Shay sah seine leitende medizinische Offizierin intensiv an. Etwas stimmte nicht.<br \/>\n&#8222;Sie&#8230; sprachen von zwei \u00c4ngsten. Der Sturz. Und das Feuer. Fl\u00fcgel haben Sie bekommen. Sie haben aber jetzt nicht noch einen eingebauten Feuerl\u00f6scher oder so etwas?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich&#8230;&#8220; Jetsun z\u00f6gerte. &#8222;Keinen&#8230; Feuerl\u00f6scher. Nur&#8230; noch&#8230;&#8220;<br \/>\nSie seufzte tief. Dann streckte sie die linke Hand aus, legte Mittelfinger und Daumen aufeinander und zog sie dann wieder einen halben Zentimeter auseinander. Ein kleiner \u00dcberschlagsblitz zuckte zwischen den Spitzen von Daumen und Mittelfinger hin und her, Nur schwach glimmend, aber sichtbar. Dann schnippte sie die Finger auseinander und eine kleine, etwas basketballgro\u00dfe feine Wolke entstand, aus der dann etwa zwei Dutzend Schneeflocken herabsanken, die teilweise schon im Fallen verdunsteten.<\/p>\n<p>&#8222;Ja Kreuzdonnerwetter!&#8220; Shay war aufgesprungen.<br \/>\n&#8222;Jetzt wollen Sie mir auch noch erz\u00e4hlen, dass sie ihre gottverdammten Zaubereien mit auf mein Schiff gebracht haben?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Was?&#8220; fragte Jetsun erschrocken.<\/p>\n<p>&#8222;Das da eben! War das ein Trick? Holographie? Wollten Sie mich verarschen? Oder war das etwas noch eines von diese Arcadia-Dingern? So wie diese&#8230; diese Fl\u00fcgel?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nein, Sir!&#8220; fl\u00fcsterte Jetsun.<\/p>\n<p>&#8222;Und&#8230; was war das dann? Ein Trick? Oder etwa&#8230; Zauberei?&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun sprang ebenfalls auf. &#8222;Nein, Sir!&#8220; rief sie nun ebenfalls aufgebracht.<\/p><\/div>\n<div>&#8222;Ich ver&#8230; albere Sie nicht. Niemals, Sir. Das w\u00fcrde ich mir nie erlauben. Und schon gar nicht mit so etwas.&#8220;<\/p>\n<p>Shay zeigte mit dem Zeigefinger auf die Tropfen auf dem Tisch. &#8222;Und was ist das dann da eben gewesen?&#8220; fauchte er.<\/p>\n<p>&#8222;Mit Verlaub, Captain Ruthven, Sir, das ist keine Zauberei, Sir.<br \/>\nIch kann nicht zaubern. Niemand kann das. Au\u00dfer vielleicht ein paar Q. Auch in Arcadia habe ich nie zaubern k\u00f6nnen. Ana konnte das. Die ritt ja auf einem Besen, wie Sie mir gerade gesagt haben. Und sie konnte einen ganzen Fluss manipulieren und eine Flutwelle schaffen. Sowas. Ich kann das nicht. Habe ich nie gekonnt! Das hier ist&#8230; ist einfach nur&#8230; Psionik. Nichts anderes als Telepathie, Telekinese oder Teleportation ja auch ist. Etwas, was andere Leute auch k\u00f6nnen. Deltaner, Betazoiden, Vulkanier. Auch Asgonen. Oder diese Ilts, wie ich erfahren habe. Das eben, Sir&#8230; ist einfach nur ganz normal, wenn auch vielleicht eben nicht f\u00fcr Menschen.&#8220;<br \/>\nPl\u00f6tzlich liefen ihr Tr\u00e4nen \u00fcber die Wangen.<br \/>\n&#8222;Ich habe mir das doch nicht ausgesucht. Das ist einfach nur&#8230; diese Anomalie. Sie will mir damit helfen. Sie hat meine \u00c4ngste erkannt und will mich davor sch\u00fctzen. Irgendwie so.&#8220;<\/p>\n<p>Shay starrte seine \u00c4rztin an. Die Anomalie wollte&#8230; sie sch\u00fctzen? Dann sah er Jetsun weinen und schluckte.<br \/>\n&#8222;Schon gut, Jetsun!&#8220; fl\u00fcsterte er und trat an sie heran. Nahm sie in die Arme und dr\u00fccke sie kurz. &#8222;Schon gut. Ich&#8230; hatte mich nur erschreckt. Ich war \u00fcberrascht. Aber sowas von \u00fcberrascht. Ich f\u00fcrchtete schon, dass dieser ganze magische Irrsinn aus Arcadia hier her\u00fcber schwappt.<br \/>\nIch bin doch kein Inquisitor oder sowas, ja? Ich&#8230; wenn der F\u00c4D das so&#8230; guthei\u00dft, dann ist es schon in Ordnung. Und es ist in Ordnung, ja?&#8220;<\/p>\n<p>Er lie\u00df Jetsun wieder los. Und atmete tief durch. Eigentlich hatte er genug. Immer noch und wieder Arcadia. Als ob die Anomalie sie nicht loslie\u00df. Sogar sein Schiff hatte diesen Drachen auf der Au\u00dfenh\u00fclle bekommen. Das hatte er nat\u00fcrlich locker erkl\u00e4ren k\u00f6nnen. Schicke Malings gab es auf vielen Schiffen, man bedenke nur die &#8218;Manfred von Richthofen&#8216;, die komplett rot angestrichen war.<br \/>\nAber Psi-F\u00e4higkeiten..! Damit konnte er einfach nichts anfangen. Gelinde gesagt.<\/p>\n<p>&#8222;Danke, Sir!&#8220; schniefte Jetsun und wischte sich mit dem Handr\u00fccken die Augen trocken.<br \/>\n&#8222;Bitte entschuldigen Sie. Ich&#8230; diese letzte Wochen waren einfach immens viel f\u00fcr mich und naja, ich hoffe, dass ich in den paar Tagen, die uns noch bleibt, wieder zu Kr\u00e4ften komme.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja, ich verstehe. Absolut.&#8220; Shay ging zu seinem Schreibtisch und zog ein Taschentuch aus der Schublade um es ihr zu reichen. &#8222;Und ich muss mich entschuldigen. Nur&#8230; wie ich schon sagte, ich habe damit absolut nicht gerechnet.&#8220;<br \/>\nEr lachte trocken.<br \/>\n&#8222;Sie k\u00f6nnen also Schnee machen. Naja, die n\u00e4chste Weihnachtsfeier kommt bestimmt.&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun lachte erleichtert mit. &#8222;Ja, Sir. Bis dahin kann ich ja noch etwas \u00fcben. Sonst k\u00f6nnte ich wohl maximal die Tannenspitze wei\u00df f\u00e4rben.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Mehr nicht?&#8220; fragte er vorsichtig.<\/p>\n<p>Jetsun sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Ich kann k\u00fchlen. Und ich bin nicht mehr so k\u00e4lteempfindlich. Das ist hilfreich bei der Kleidung. Aber&#8230; vor allem&#8230; ich habe es unter Kontrolle, Sir. Sie m\u00fcssen mit keinen \u00dcberraschungen rechnen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Na gut!&#8220; Shay seufzte und deutete dann auf die Sitze. Beide setzten sich wieder und Jetsun trank ihren Tee.<\/p>\n<p>&#8222;Es w\u00e4re schon gut, wenn die Artemis hier eintrifft und ich uns alle hier Captain Toussaint vorstelle.&#8220; Meinte Shay dann.<\/p>\n<p>&#8222;Captain&#8230; Toussaint?&#8220; Jetsun sah Shay leicht entsetzt an.<\/p>\n<p>&#8222;Ja. Kennen Sie ihn? Gibt es da etwas, was ich wissen sollte?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nein, Sir. Ich&#8230;&#8220; Jetsun biss die Lippen aufeinander, dann atmete sie einmal tief durch.<br \/>\n&#8222;Ich dachte, er f\u00fchrt die Odyssey.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Die wurde ausgemustert. Er hat jetzt ein nagelneues Schiff. Sein drittes.&#8220;<br \/>\nShay grinste. &#8222;Ich hoffe, es geht bei dem folgenden Einsatz nicht so weiter.&#8220; versuchte er, die Stimmung etwas aufzulockern.<\/p>\n<p>Jetsun l\u00e4chelte ein wenig verkrampft. &#8222;Ja, das w\u00e4re sch\u00f6n.&#8220;<br \/>\nSie nickte mehrfach. &#8222;Alles in Ordnung, Captain. Kein Problem meinerseits.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Gut.&#8220; Shay sah auf seine Uhr. Dann erhob er sich wieder.<br \/>\n&#8222;Dann danke ich Ihnen f\u00fcr Ihre Offenheit und f\u00fcr die auch f\u00fcr Laien wie mich verst\u00e4ndliche Zusammenfassung dieses&#8230; medizinisch-psychologischen Berichtes.&#8220;<\/p>\n<p>Er geleitete sie zur T\u00fcr, dann dachte er nach. Irgendwas war da doch mit seiner \u00c4rztin und Gaspar Toussaint. Nur er war sich absolut sicher, dass diese beiden sich nie begegnet waren. Nun, er w\u00fcrde die Augen aufhalten.<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<br \/>\n\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;NRPG&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Die Sache zwischen Jetsun und Gaspar haben Mo und ich abgesprochen.<\/div>\n<div>Das ist ein kleiner Sub-Plot zwischen uns.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsuns kleine Psi-F\u00e4higkeiten sind mit Mac abgesprochen.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;\/NRPG&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\n&lt;SUM&gt;<\/p>\n<p>#Ort: USS Hephaistos &#8211; Captains Ready Room<br \/>\n#Zeit: MD-2.1100<\/p>\n<p>&lt;Hephaistos-DTG: MD114.1100&gt;<\/p>\n<p>Jetsun erscheint nach Abschluss ihrer gro\u00dfen Runduntersuchung durch den F\u00c4D bei ihrem CO um sich wieder voll zum Dienst zur\u00fcckzumelden. Bei der Besprechung der Untersuchungsergebnisse kommt es zu einem kurzen Disput, der aber schnell wieder beigelegt werden kann.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>submitted by Isi Fox<\/p><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>its no kind of magic By Jetsun.Pema@&#8230; (Jetsun Pema) Hi Heph, hi Arti, \u00a0 hiermit meldet sich Jetsun wieder zur\u00fcck zum Dienst. \u00a0 \u00a0 &lt;RPG&gt; #Ort: USS Hephaistos &#8211; Captains Ready Room #Zeit: MD-2.1100 &lt;Hephaistos-DTG: MD114.1100&gt; &#8222;Kommen Sie rein, Leftenant!&#8220; Shays Kommando war zwar an die T\u00fcr seines Bereitschaftsraumes gerichtet, die jedoch \u00f6ffnete sich sofort&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-its-no-kind-of-magic\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;SFG Joint Venture &#8211; its no kind of magic&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-8363","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8363","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8363"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8363\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8363"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8363"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8363"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}