{"id":8390,"date":"2024-04-16T12:11:12","date_gmt":"2024-04-16T10:11:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-whisky-cola-apfelschorle\/"},"modified":"2024-04-16T12:11:12","modified_gmt":"2024-04-16T10:11:12","slug":"sfg-joint-venture-whisky-cola-apfelschorle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-whisky-cola-apfelschorle\/","title":{"rendered":"SFG Joint Venture &#8211; Whisky, Cola, Apfelschorle"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/sfg.groups.io\/g\/jv1\/message\/17\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n\t\t\t\t\tWhisky, Cola, Apfelschorle<br \/>\n\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\tBy shanses72@&#8230; (Assets)<\/p>\n<div>Copo Mac und Assets &#8211; ganz vielen lieben Dank!<\/p>\n<\/div>\n<div>&lt;RPG&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div># Zeit: MD 1.1430<\/div>\n<div># Ort: Bereitschaftsraum CO, USS Hephaistos<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;QUOTE&gt;<\/div>\n<div>Shay nahm wahr, wie unterschiedlich die H\u00e4nde, die Handgelenke aussahen, die Farbe der rechten Hand, blasser, heller, unwirklich wirkend. Was war nur mit Jynah passiert? Mit seiner einstmals besten Freundin, mit der er viele N\u00e4chte verbracht hatte, einige Male nur mit reden, andere Male &#8211; mit anderen Besch\u00e4ftigungen. Er wusste um ihren Unfall. Um den Plasmaleitungsbruch. Um ihren Einsatz, bei dem sie ihr Leben eingesetzt hatte, um andere zu retten. Auch das geh\u00f6rte zu ihr und mehrfach hatte er auch Angst um sie gehabt, bei verschiedenen Aktionen, f\u00fcr die sie sich freiwillig gemeldet hatte.\u00a0 \u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Auch Jynah atmete einmal tief durch. Das was sie da hingelegt hatte, _WAR_ so nicht in Ordnung. Da war ihr wieder einmal ihr Temperament durchgegangen. Tam w\u00fcrde sie mit einem missbilligenden Blick tadeln und auf die mangelnde Selbstkontrolle hinweisen. Und ein kleines bisschen schuldig f\u00fchlte sie sich jetzt doch. Nun, da war immernoch der Inhalt der Tasche und sie gab ihm nicht die Zeit, sich zu sammeln: &#8222;Shay, es tut mir leid, ich hatte eigentlich nicht diesen Auftritt vor, aber&#8230; ach, Scheisse. Verdammt&#8220;, sie war immernoch w\u00fctend, aber nun auch auf sich selbst und trotzdem musste sie es wissen: &#8222;Bevor wir anderes besprechen: Wo liegt Arcadia und wieso glaubt irgendwer ich habe Dich geheiratet? Und\u2026 verdammt, weshalb starren mich alle Leute hier an, als h\u00e4tten sie einen Geist gesehen?&#8220;<\/div>\n<div>&lt;\/QUOTE&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Er h\u00f6rte ihre Worte und doch dauerte es bis diese in seinen Verstand einsickerten. Zu besch\u00e4ftigt war er noch damit sich jedes Detail dieser Frau die da so pl\u00f6tzlich bei ihm aufgetaucht war einzupr\u00e4gen und mit seiner Erinnerung zu vergleichen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Dann fuhr seine Hand kurz an den Kommunikator.<\/div>\n<div>&#8222;Ruthven an Mosley.&#8220; begann er.<\/div>\n<div>[Sir?] kam es auch prompt zur\u00fcck.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wann ist das Treffen auf K7?&#8220; wollte Shay wissen w\u00e4hrend Jynahs Beherrschung schon wieder an ihre Grenzen ging.\u00a0<\/div>\n<div>[Um 16-Hundert, Sir.] kam erneut schnell die Antwort.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Danke, blockieren Sie meine Zeit bis dahin &#8211; ich m\u00f6chte nicht gest\u00f6rt werden.&#8220; verlangte Shay dann und deaktivierte die Verbindung bevor Mosley das noch best\u00e4tigen konnte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jynah knirschte kurz mit den Z\u00e4hnen, war aber auch froh das Shay sich offensichtlich Zeit f\u00fcr sie nahm. Nicht unbedingt selbstverst\u00e4ndlich, nach ihrer Aktion. Genausogut h\u00e4tte er sie einfach von Bord beamen lassen k\u00f6nnen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Setz dich bitte.&#8220; meinte er dann und deutete auf das Sofa mit dem kleine Tischchen. &#8222;M\u00f6chtest du etwas trinken?&#8220; war dann die n\u00e4chste Frage die er stellte, w\u00e4hrend er zum Replikator trat.\u00a0<\/div>\n<div>Jnyah ging zu dem besagten Sofa, warf ihm aber wieder einen kurzen w\u00fctend blitzenden Blick zu.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich will Antworten!&#8220; beantwortete sie seine Frage und Shays Mundwinkel zuckten kurz.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Schlie\u00dflich stellte er ein Glas Wasser sowie ein leeres Glas vor Jynah ab. Sich selbst hatte er ebenfalls ein Glas Wasser repliziert. Bevor er jedoch auf dem Sessel ihr gegen\u00fcber Platz nahm, ging er noch zu einer der Vitrinen und nahm eine Flasche mit goldgelbem Inhalt heraus. Diese stellte er neben das leere Glas von Jynah, dann setzte er sich.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Es k\u00f6nnte sein das du das brauchst wenn ich fertig bin.&#8220; erkl\u00e4rte er seine Handlungen kurz und Jynah hob die Augenbrauen. Der Schotte lehnte sich zur\u00fcck und musterte sie erneut.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wo fang ich an&#8230;&#8220; sprach er dann mehr zu sich selbst als zu ihr. Er hatte keine Ahnung wie oft und wie vielen Leuten er von der Zeit in der Anomalie erz\u00e4hlt hatte in den letzten Wochen, aber das hier war anders.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Arcadia?&#8220; fragte Jynah mit einem leicht genervten Unterton zur\u00fcck und diesmal l\u00e4chelte Shay wirklich.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Dann seufzte er und trank einen Schluck von seinem Wasser, w\u00e4hrend Jynah unruhig auf dem Sofa hin und her rutschte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wie du wei\u00dft, galten wir 3 Monate als tot beziehungsweise verschollen in einer Anomalie.&#8220; begann er dann. &#8222;Die Wesen die in dieser Anomalie leben haben F\u00e4higkeiten die ich kaum beschreiben kann. Sicher ist das sie uns keinen Schaden zuf\u00fcgen wollten aber auch nicht einfach so mit uns kommunizieren konnten. Daher haben sie uns&#8230; wie soll ich das beschreiben&#8230; Sie haben unsere Erinnerungen und Geschichten genommen und uns daraus eine Welt gebaut. Eine sehr mittelalterliche fantastische Welt in der es Einh\u00f6rner gab und Drachen und Magie.<\/div>\n<div>Dummerweise hat diese Aktion daf\u00fcr gesorgt das wir v\u00f6llig vergessen haben wer wir sind und uns v\u00f6llig auf das Leben in dieser Welt fokussiert und auch Erinnerungen an ein komplettes Leben in dieser Welt hatten.\u00a0<\/div>\n<div>So wurde aus Shay dem Captain dort Shay der Einhornz\u00fcchter. Elli war nicht meine Frau sondern meine Schwester und Einhorn-Reiterin. In dieser Welt gab es zwei Ortschaften. Einmal Reedale und einmal Arcadia. Ich wohnte in Arcadia.&#8220; erz\u00e4hlte er langsam und suchte nach den richtigen W\u00f6rtern.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Was bei allen G\u00f6ttern hat das mit mir zu tun? Das erkl\u00e4rt auch nicht die ganzen Blicke und Begegnungen hier an Bord!&#8220; begehrte Jynah auf, der das ganze deutlich zu langsam ging.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Nun wie gesagt wir hatten Erinnerungen an ein komplettes Leben in dieser Welt. In dieser fremden Welt warst du &#8211; zumindest in unseren Erinnerungen ebenfalls dort. Du hast in der Gerbergasse gelebt und wir haben uns beim Fr\u00fchlingsfest vor 6 Jahren mit einem Sprung \u00fcber das Osterfeuer verlobt. Im Sommer hat uns der Pfarrer von Reedale verheiratet und w\u00e4hrend ich mich um die Einh\u00f6rner und die Felder gek\u00fcmmert habe, hattest du Haus, Hof und H\u00fchner unter dir. Wir haben 2 fast 3 Jahre gl\u00fccklich zusammen gelebt und der Abend an dem du mir sagtest das du schwanger bist, war mit der Gl\u00fccklichste, den ich in meiner Erinnerung habe.&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jynah wurde sichtlich blass und nahm nun auch einen Schluck Wasser.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Die Nacht der Entbindung war wiederum der schrecklichste Moment in meiner Erinnerung. Es gab ein heftiges Unwetter. Die Wege waren von umgest\u00fcrzten B\u00e4umen versperrt, so dass die Hebamme nicht kommen konnte. Ich habe dann nach den Elfen gerufen aber&#8230; auch die kamen zu sp\u00e4t und ich wusste nicht was ich tun musste.<\/div>\n<div>T&#8217;Vala hat mir dann erkl\u00e4rt das das Baby sich nicht gedreht hatte und noch dazu sich die Nabelschnur um den Hals gewickelt hatte. Als dann endlich jemand kam der helfen konnte, war es zu sp\u00e4t. Du hattest zuviel Blut verloren und das tote Kind&#8230;&#8220; Shay stockte und holte tief Luft. Das ganze nahm ihn immer noch mit auch wenn er wusste das es nicht echt war. F\u00fcr ihn war es echt gewesen. Er sah die Szene direkt vor sich!<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du bist mit dem Kleinen auf dem Arm gestorben, Jynah. Ich habe dich beerdigt und um dich getrauert und ich hatte das Gef\u00fchl mich niemals wieder verlieben zu k\u00f6nnen bis&#8230;&#8220; wieder stockte er. Vielleicht war das jetzt nicht der richtige Zeitpunkt um \u00fcber Trish zu reden.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Deshalb sehen dich alle so an und deshalb war ich so schockiert als du dich bei mir gemeldet hast.&#8220; beendete er seine Erz\u00e4hlung schlie\u00dflich und lehnte sich zur\u00fcck. Eigentlich k\u00f6nnte er jetzt den Whisky brauchen, aber in Anbetracht des Treffens sp\u00e4ter, w\u00e4re das eine ziemlich dumme Idee.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jynah schloss die Augen. Sie hatte diesen Mann damals geliebt. Vielleicht w\u00e4re alles anders gekommen, h\u00e4tte er nicht Elisa geheiratet. H\u00e4tte er nicht verdammt nochmal sie so angelogen an dem Morgen vor dem Gerichtssaal.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du meinst, die gesamte Besatzung&#8230; kennt dieses andere Leben. Kennt mich \u00fcber Deine Erinnerungen an uns, die in diese merkw\u00fcrdige Anomalie&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay nickte: &#8222;So in etwa. Es sind nur nicht nur meine, sondern vielleicht auch die anderer.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Samantha deCoster, Elisa Careen&#8220;, schloss Jynah scharf und erneut nickte der Mann vor ihr. Ihre gesamte Wut war verraucht, von einem Augenblick auf den anderen.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;DU hast MICH geheiratet. DU hast MICH geliebt? Wir waren ein&#8230; gl\u00fcckliches Ehepaar?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Zum dritten Mal nickte der Captain der Hephaistos.\u00a0<\/div>\n<div>In diesem Moment musste Jynah die Tr\u00e4nen bek\u00e4mpfen, die in ihre Augen schossen.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Schei\u00dfe, Shay, wa&#8230; warum&#8230; bist Du damals&#8230; wieso hast Du mich belogen? Du musst doch gemerkt haben&#8230;&#8220; Sie sch\u00fcttelte den Kopf, atmete ein weiteres Mal tief durch.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Doch, ich h\u00e4tte jetzt gern etwas anderes zu trinken. Aber nicht das da.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay l\u00e4chelte, dann stand er auf, ging erneut an den Replikator.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Slug-O-Cola Nummer drei.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jynah l\u00e4chelte schief: &#8222;Du wei\u00dft es noch&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Er stellte das Glas vor ihr ab. &#8222;Wie k\u00f6nnte ich das je vergessen?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wir waren Idioten. Beide. Oder?&#8220;, fragte die Halbbetazoidin.<\/div>\n<div>Bevor sie zum Glas griff, griff sie in die Tasche: &#8222;Ich wollte&#8230; ich hatte das mit der Br\u00fccke nicht vor. Aber diese Begegnungen, das alles hier, die Blicke, dass diese Leute mich kennen&#8230; ich wollte, wie fr\u00fcher, irgendwie in Dein B\u00fcro schleichen, Dich \u00fcberraschen, alleine. Das so&#8230; es tut mir leid, Shay. Wirklich.&#8220;<\/div>\n<div>Jynah nahm ein PADD heraus und einen Datenkristall: &#8222;Das ist eine Kopie meines Familienalbums. Alle Bilder und Filme, die ich von Shay und mir finden konnte. Alles.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Sie seufzte: &#8222;Warum&#8230; hast Du mich belogen?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Belogen?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Vor dem Gerichtssaal. Du hast mich gek\u00fcsst, mir gesagt, dass Du mich vermisst hast und dann gibst Du im Gericht zu, dass Du in der Nacht mit Mel Andrews&#8230;&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>Nun kamen doch Tr\u00e4nen, aber Jynah griff zu ihrem Glas und trank einen Schluck von der schwarzen, s\u00fc\u00dfen Fl\u00fcssigkeit. Der letzte Wortwechsel, den sie gehabt hatten, war eben dieser gewesen, dort vor dem Gerichtssaal der Sigma-Station. Jynah war gegangen. Geflohen. Fort.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ja, aus ihrer Sicht konnte man das wohl so sehen. Wieder seufzte der Schotte. Das war alles gef\u00fchlt so lange her, in einem anderen Leben. In zwei anderen Leben, wenn man so wollte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ist nicht so, als h\u00e4ttest du mir gro\u00df die Chance gegeben mich zu erkl\u00e4ren.&#8220; meinte er dann und verfluchte sich gleich wieder daf\u00fcr.\u00a0<\/div>\n<div>Alte Gewohnheiten waren schwerer abzulegen als gedacht, besonders wenn sie urpl\u00f6tzlich vor einem standen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Es tut mir Leid, Jy. Das was damals gelaufen ist das war&#8230; nicht in Ordnung. Wie es gelaufen ist war nicht in Ordnung. Ich hatte es dir sagen wollen aber da war so wenig Zeit und dann&#8230; konnte ich vor Gericht schlecht l\u00fcgen nur weil ich ein Schei\u00dfkerl war.&#8220;\u00a0 meinte er dann und zuckte etwas hilflos mit den Schultern.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Es hat weh getan als du gegangen bist, mehr als ich zugeben wollte. Inzwischen&#8230; nach all den Jahren und nach der Sache in der Anomalie .. kann ich heute zumindest sagen das ich dich damals wirklich geliebt habe, Jynah Ros.&#8220; gestand er nun. Auch sich selbst gegen\u00fcber. Jynah war die erste Frau die es geschafft hatte das er sich verliebte. Wirklich verliebte.<\/div>\n<div>Ohne das mit Jynah w\u00e4re das heute mit Trish vielleicht nie m\u00f6glich geworden.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich wei\u00df das ist nicht fair. Ich hatte Zeit das alles zu verarbeiten. Dich erwischt das heute kalt. Auch das tut mir Leid. Aber ich denke mal das wegen damals ist nicht der einzige Grund warum du hier bist, oder?&#8220; fragte er schlie\u00dflich.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Nein&#8230; doch, irgendwie&#8230; ja. Wegen damals. Wegen des Ergebnis von damals. Wegen&#8230; unserem Sohn.&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>Jynahs Blick blieb traurig. Es war so dumm gewesen das alles. &#8222;Du warst der einzige, den ich je geliebt habe. Heute wei\u00df ich das. Damals&#8230; habe ich es mir und Dir gegen\u00fcber nicht eingestanden&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Es war einfach bl\u00f6d! Saubl\u00f6d! Nun sa\u00dfen sie hier, Shay ihr gegen\u00fcber und sie f\u00fchlte sich erneut so, wie fr\u00fcher. In den besseren Zeiten von fr\u00fcher.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Sie blickte auf ihre H\u00e4nde, die so nicht ganz zueinander passten.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich bin so bl\u00f6d gewesen. Und so verletzt&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>Wo sollte sie nur anfangen. Am Besten am Anfang. &#8222;Du wei\u00dft ich bin gegangen, dann, der Flug zur Erde. Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich schwanger bin und w\u00e4re beinahe aus allen Wolken gefallen. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich hatte niemanden, mit dem ich reden konnte, aber das war ja oft so. Und dann war da&#8230; ich wollte dieses Kind. Etwas von Dir, was mir geh\u00f6ren w\u00fcrde. Was mich auch lieben w\u00fcrde.&#8220;<\/div>\n<div>Noch immer konnte sie Shay nicht ansehen.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du warst oft der einzige Freund, den ich hatte &#8211; und Du hattest das umgekehrt zu mir gesagt. Aber ich hatte des Gef\u00fchl, Du hast mir das Herz herausgerissen, an dem Tag und ich konnte nicht mehr mit Dir reden. Nie wieder. Dachte ich. Und dann, ich dachte, Du w\u00e4rst tot. Eine Welt ohne Shay Ruthven w\u00e4re ziemlich&#8230; ich dachte, irgendwann, irgendwo,&#8230; auf jeden Fall habe ich dann Deinen Vater kontaktiert, habe ich ja schon erz\u00e4hlt und&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>Sie schloss die Augen. Jetzt blo\u00df nicht heulen! Das w\u00fcrde noch fehlen. An dem Klo\u00df in ihrem Hals kam allerdings auch kein weiteres Wort vorbei.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ungesehen von Jynah hob er eine Augenbraue w\u00e4hrend er ihren Worten lauschte. Sie hatte sich seine Geschichte angeh\u00f6rt es w\u00e4re also nur fair wenn er sich ihre anh\u00f6rte. Auch wenn es nicht einfach war. Sie hatte ihm 4 Jahre lang verschwiegen das er Vater war. Sein ganzes Leben h\u00e4tte anders laufen k\u00f6nnen, wenn er das damals gewusst h\u00e4tte.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Als klar war das sie nicht weiter sprechen konnte linste er nur kurz zu der Taschentuch Schachtel die leider auf seinem Schreibtisch stand und damit momentan au\u00dfer Reichweite.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ja&#8230; mein Vater&#8230; Das Gespr\u00e4ch mit ihm war&#8230; Interessant&#8230; Das ist glaube ich das passende Wort daf\u00fcr. Dir ist klar das ich ihn daran hindern musste einen Anwalt anzurufen?&#8220; fragte er dann um die Stimmung ein wenig zu lockern. Was nicht wirklich den gew\u00fcnschten Effekt hatte.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jynah sah auf. Ihre Augen schillerten vor unterdr\u00fcckten Tr\u00e4nen. &#8222;Anwalt?&#8220;, fragte sie leise. Sie sch\u00fcttelte den Kopf. Was f\u00fcr ein Unfug. Aber es passte zum alten Ruthven. Was auch immer er tat, das ging mit Gesetz und Ordnung. Ein bisschen davon, viel mehr als Shay es glaubte oder wollte, hatte auch er davon geerbt. So un\u00e4hnlich waren sich die beiden doch nicht und vielleicht w\u00fcrde auch ihr Sohn etwas davon abbekommen. Oder mehr von ihr und gegen die Regeln aufbegehren. Man w\u00fcrde sehen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du wei\u00dft, dass er sich nichts sehnlicher w\u00fcnscht als einen Enkel. Besonders einen Jungen der am Ende noch den Namen Ruthven weitertr\u00e4gt. Ich musste ihn bremsen damit er mir die Zeit l\u00e4sst mit Dir richtig zu reden.&#8220; erkl\u00e4rte Shay und stand nun doch kurz auf um die Schachtel mit den Taschent\u00fcchern zu holen.<\/div>\n<div>Er schob die in Jynahs Richtung ehe er sich wieder setzte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Versteh mich nicht falsch, ich habe nicht vor, Dir Deinen Sohn weg zu nehmen. Ich w\u00fcrde ihn gern kennenlernen und noch viel mehr w\u00e4re ich endlich gern Teil seines Lebens, aber das&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Dazu m\u00fcsstest Du Teil _unseres_ Lebens werden, Shay, und ich wei\u00df nicht, ob das funktioniert. Es tut immernoch weh und ich kann das nicht vergessen&#8220;, unterbrach sie ihn, mit leiser Stimme. Sie sch\u00fcttelte den Kopf: &#8222;Wir sind auf verschiedenen Schiffen. Ich m\u00f6chte, dass Shay seinen Vater kennenlernt, ich w\u00fcnschte, er h\u00e4tte einen Vater, und ich w\u00fcnschte Du w\u00fcrdest diese Rolle einnehmen, aber wie&#8230;&#8220; Sie sch\u00fcttelte erneut den Kopf: &#8222;Ich habe jeden anderen von ihm mehr oder weniger ferngehalten, wenn ich&#8230; ein&#8230; Arrangement&#8230; mit einem Mann hatte. Keinen davon habe ich je geliebt. Ich lerne gerade, mit meiner betazoidischen Seite zurechtzukommen, ich arbeite mit Tam Sula an meiner Konzentration und da&#8230; ich hab Dir erz\u00e4hlt von damals, mit Rasha, mit den Versuchen der Meditation. Es sind Augen, die ich sehe, von verschiedenen Leuten, die mir wichtig sind. Du bist dort immernoch. Deine Augen. Jetzt noch. Oder wieder, seit unserem Gespr\u00e4ch \u00fcber Subraum. Die einzige Person, die mir wichtiger ist, ist mein&#8230; _unser_ Sohn.&#8220;<\/div>\n<div>Als Shay etwas sagen wollte, hob Jynah die Hand: &#8222;Aber ich wei\u00df nicht, ob ich&#8230; es hat zu weh getan. Ich will&#8230; nie wieder so verletzt werden. Nie mehr.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jynah griff erneut zu dem Glas und nahm einen Schluck von der Cola: &#8222;Und doch, wenn Du eine Idee hast, w\u00fcrde ich &#8211; f\u00fcr Shay Junior &#8211; es versuchen. Er braucht einen Vater. Ich kann das nicht ersetzen, ein Vorbild, zu dem er aufsehen kann. Ich bem\u00fche mich, die beste Mutter des Universums zu sein, aber selbst da&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jynah seufzte, immernoch traurig. &#8222;Erinnerst Du Dich, an das Picknick im Arboretum, als Du mir gezeigt hast, dass Du wieder laufen kannst, die ersten Schritte, mit mir getanzt hast?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay l\u00e4chelte knapp und nickte. Auch wenn sich diese Erinnerung mit einer anderen mischte.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Nat\u00fcrlich erinnere ich mich. Ich w\u00fcnschte ich h\u00e4tte mich revanchieren k\u00f6nnen. Bei deinem Arm.&#8220; meinte er dann und richtete seinen Blick auf die Hand mit der seltsamen Farbe. Toussaint hatte Wort gehalten und ihm Einblick in Jynahs Krankenakte gegeben. Er wusste also das dies nicht wirklich Jynahs Arm war.\u00a0<\/div>\n<div>Auch wenn er sich nicht wirklich vorstellen konnte wie es war einen Arm zu verlieren, er kannte Ettore und seine eigene Krankengeschichte war auch nicht ohne gewesen. Das war mit Sicherheit nicht einfach gewesen.<\/div>\n<div>Jynah zuckte ein wenig zusammen und strich \u00fcber ihren k\u00fcnstlichen Arm.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Sie schloss die Augen. Sie konnte die Ber\u00fchrung sp\u00fcren, aber nicht richtig. Es f\u00fchlte sich merkw\u00fcrdig an. &#8222;Ich w\u00fcnschte&#8230;&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>Sie sch\u00fcttelte den Kopf: &#8222;Ich wei\u00df nicht, was ich w\u00fcnsche. Ich w\u00fcnschte ich w\u00e4re nicht gegangen, ich w\u00fcnschte, ich h\u00e4tte es Dir gesagt. Ich&#8230; es war falsch. Und es tut mir leid.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Sie nahm den letzten Schluck aus dem Glas, dann stellte sie es ab auf dem Tisch. Sie griff erneut in ihre Tasche und holte ein P\u00e4ckchen heraus. Liebevoll verpackt, mit einer Schleife darum herum.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Das habe ich f\u00fcr Dich mitgebracht, zusammen mit den Bildern und Filmen. Ich w\u00fcnschte, Du w\u00e4rst dabei gewesen. Auf den Bildern und den Filmen. Bei allem. Aber&#8230; Das hier ist f\u00fcr Dich.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay griff zu dem P\u00e4ckchen. Es war recht gro\u00df und f\u00fchlte sich nicht gerade leicht an.<\/div>\n<div>&#8222;Was ist das?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Mach es auf.&#8220;<\/div>\n<div>Shay blickte Jynah an, dann auf das P\u00e4ckchen. Vorsichtig l\u00f6ste er die Schleife, nahm das Papier ab, unter dem eine Schachtel zum Vorschein kam. Er \u00f6ffnete den Deckel. Darin lag oben ein zusammengefaltetes Blatt Papier und als er dieses hoch nahm, kamen drei Flaschen zum Vorschein. Eine Flasche schottischer Whisky, seine Lieblingssorte. eine Flasche Slug-O-Cola, eine Flasche mit Apfelschorle.<\/div>\n<div>Er faltete das Papier auseinander.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Das ist f\u00fcr Dich, Du kannst alles allein trinken, oder vielleicht findest Du zwei Personen, mit denen Du diese Flaschen gern leeren w\u00fcrdest.&#8220;<\/div>\n<div>Keine Unterschrift.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Es war wie das P\u00e4ckchen, was Jynah ihm einmal zu Weihnachten ins B\u00fcro gestellt hatte, nach einem Streit. Nach _dem_ Streit, nachdem er Elisa geheiratet hatte. Sie waren sich tagelang aus dem Weg gegangen. Nur die Apfelschorle war neu. Und die dritte Person. Wie auch damals, keine Unterschrift.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wann und wo Du m\u00f6chtest, Shay&#8220;, sagte Jynah leise. Ein Friedensangebot, wie auch damals. Da hatte es Tage gedauert, bevor er Jynah kontaktiert hatte. Aber er hatte sich viel M\u00fche gegeben, mit einer Schnitzeljagd, auf die er Jynah geschickt hatte um am Ende im Arboretum mit ihr zusammenzutreffen. Es war unglaublich s\u00fcss gewesen. Und sie hatte zuerst gezickt, aber dann hatten sie zusammen gegessen, geredet, waren einfach den ganzen Abend, die halbe Nacht zusammen gewesen. Sie hatten lange nicht miteinander geschlafen, er hatte Elisa geheiratet und Jynah hatte ihre Prinzipien. Niemals mit einem verheirateten Mann oder einem, der eine feste Beziehung hatte. Erst nach Monaten, im Sigmasektor dann, waren sie auf einer unbewohnten Welt schwimmen gewesen. Nachts. Das Wasser war warm gewesen, die Sterne am Himmel funkelten, es war romantisch und sie hatten sich dort zum ersten Mal nach langer Zeit gek\u00fcsst &#8211; und geliebt. Der Moment, wo Jynah ihre Prinzipien vergessen hatte. Zu viele Erinnerungen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Damals, im Arboretum der Avalon, danach, nach den drei Tanzschritten und dem Picknick&#8230; wir haben fast die ganze Nacht geredet. \u00dcber so viel. Und ich habe Dich gefragt, ob Du Kinder m\u00f6chtest.&#8220; Jynah hatte seine Worte noch im Kopf, die zuerst folgten. &#8218;Mit Dir?&#8216; hatte er gefragt und sie hatte geantwortet: &#8218;Du bist mit Elisa verheiratet. Nein, \u00fcberhaupt, irgendwann.&#8216;<\/div>\n<div>Sie fuhr fort: &#8222;Du hast gesagt, dass Du ein guter Onkel w\u00e4rst, kein guter Vater. Ich habe Dir widersprochen. Wir haben uns beide um Luca gek\u00fcmmert. Irgendwie. Ich glaube immernoch, dass Du ein guter Vater w\u00e4rst.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay sah auf die drei Flaschen in dem P\u00e4ckchen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jynah biss sich auf die Lippe. Sie wusste, dass es schwer sein w\u00fcrde, die Gedanken jagten sich in ihrem Kopf, da war Schmerz, Freude, der Anblick des Mannes, den sie geliebt hatte, f\u00fcr den sie immernoch viel empfand, was sie sich erst eingestanden hatte, als es hie\u00df, er w\u00e4re tot. Der Wunsch, einfach wegzulaufen, gleichzeitig mit dem, ihm um den Hals zu fallen. Sie dachte an ihren Sohn. Seinen Sohn.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Vielleicht&#8230; zum Abendessen. Zu dritt?&#8220;, fragte sie leise, kaum h\u00f6rbar, &#8222;Ich m\u00f6chte, dass Ihr Euch kennenlernt. Er m\u00f6chte das auch. Er fragt immer wieder nach Dir.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay bem\u00fchte sich, nicht zuviel Freude zu zeigen. In gewisser Weise hatte er Angst das, wenn er sich zu sehr freute, er am Ende entt\u00e4uscht wurde. Oder entt\u00e4uschen w\u00fcrde.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Er schwieg lange und schien nachzudenken. Jynah runzelte etwas die Stirn. Waren das alles nur Reden gewesen und er wollte doch gar nicht?\u00a0<\/div>\n<div>Shay selber ging seinen Terminkalender durch der eng gestrickt war nun nachdem die Artemis endlich angedockt hatte.<\/div>\n<div>Um 16-00 hatte er ein Treffen mit Gaspar und wie lang das ging konnte er schlecht vorraussehen.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Nichts w\u00fcrde mich im Moment gl\u00fccklicher machen.&#8220; meinte er schlie\u00dflich und Jynah h\u00f6rte sein Z\u00f6gern.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Aber?&#8220; fragte sie daher und wappnete sich f\u00fcr was auch immer nun kommen w\u00fcrde.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay musterte noch einmal das Geschenk dann traf seinen Blick wieder ihren.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Kein Aber, sag mir wann und wo. Ich werde da sein.&#8220; gab er entschlossen zur\u00fcck, musste Mosley eben die Termine irgendwie schieben.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du hast den Termin um Sechzehnhundert&#8220;, hatte sie ja schlie\u00dflich mitgeh\u00f6rt. und \u00fcberlegte: &#8222;Meinst Du, Du k\u00f6nntest um Neunzehnhundert zum Abendessen kommen?&#8220;, versuchte sie es: &#8222;Zu uns? Oder w\u00fcrdest Du lieber auf der Station?&#8220;<\/div>\n<div>Beides w\u00e4re ihr recht. Tats\u00e4chlich, ja, w\u00e4re es ihr in ihrem Quartier sogar lieber. Das w\u00e4re eine Umgebung, die ihr Sohn kannte, wo er keine Angst haben m\u00fcsste, nichts Neues was ihn ablenkte und gleichzeitig w\u00fcrde Shay sehen, wie sie lebten. Andererseits war K7 ein neutraler Ort.\u00a0\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay nickte vorsichtig. Drei Stunden. Das sollte ausreichen f\u00fcr den Anfang.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Neunzehnhundert. Abendessen. Bei&#8230; Dir?&#8220;, fragte er und Jynah nickte: &#8222;Wenn Du m\u00f6chtest. Auf der Artemis. Ich bin sicher, Du hast mit dem Zugang keine Probleme.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay verneinte: &#8222;Vielleicht doch lieber neutraler Boden.&#8220;<\/div>\n<div>Jynah blickte ein wenig entt\u00e4uscht, aber nickte: &#8222;Okay&#8230; ich dachte&#8230; Abendessen, wir k\u00f6nnten dann zu dritt reden, bis Shay ins Bett muss und bringen ihn gemeinsam&#8230; Du k\u00f6nntest ihm noch eine Geschichte&#8230;&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>In ihrer Vorstellung w\u00e4re das perfekt.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Der Captain der Hephaistos schloss die Augen. Sein Sohn. Er w\u00fcrde ihn kennenlernen. Heute noch. &#8222;Die Ger\u00fcchtek\u00fcche&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Die wei\u00df l\u00e4ngst, dass unser Sohn Dein Sohn ist, zumindest bei uns auf dem Schiff. Ich habe aufgeh\u00f6rt, es zu verheimlichen nach unserem Gespr\u00e4ch. Shay Junior erkl\u00e4rt jedem, dass sein Vater Captain ist. Niemand, der ein bisschen Tratsch mitbekommt, wird sich wundern.&#8220;\u00a0 \u00a0<\/div>\n<div>Ganz langsam bekam Jynah ihre Aufregung in den Griff und \u00f6ffnete sich den Gef\u00fchlen Shays, konzentrierte sich auf ihn, versuchte aufzunehmen, was er empfand. In ihm stritten sich verschiedenste Gef\u00fchle. Unsicherheit, Bedauern, ein wenig Zorn im Hintergrund, aber auch Erleichterung und sogar freundliche Gef\u00fchle ihr gegen\u00fcber konnte sie aufnehmen, als er nickte: &#8222;Well&#8230; okay.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Langsam stand Jynah auf von ihrem Platz, was auch den Captain der Hephaistos dazu brachte, sich zu erheben.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Dann erwarten wir Dich um Neunzehnhundert.&#8220;<\/div>\n<div>Als sie vor ihm stand, kam die alte Gewohnheit durch. Da war auf seiner Stirn noch immer diese Haarstr\u00e4hne, ein wenig vorwitzig, die sie mit der linken, echten Hand zur Seite strich, w\u00e4hrend ihre Blicke sich trafen. Sie k\u00f6nnte noch immer in diesen Augen versinken, w\u00e4ren da nicht die Schmerzen, die mit all dem verbunden waren. Liebe war nie das Problem gewesen. Sie hatte ihn immer geliebt, aber es tat zu weh.\u00a0<\/div>\n<div>Nicht mehr verletzt werden wollen. Das hatte sie ihm gesagt und das nahm sie ernst. Das hier war aufw\u00fchlend genug gewesen.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Es tut mir wirklich leid. Alles. Am Besten Du gibst Bescheid und ich rufe den Transporterraum der Artemis, sie sollen mich zur\u00fcck bringen?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Er nickte leicht. &#8222;Das w\u00e4re vielleicht am besten bevor du noch mehr Blicke und Fragen ertragen musst. Aber immerhin wei\u00dft du nun warum.&#8220; schmunzelte er leicht. Das hier war nicht einfach. Das war nicht die Jynah aus der Anomalie und in gewisser Weise auch nicht mehr die Jynah von damals. Sie beide hatten in den letzten 4 Jahren zuviel erlebt um noch die selben Personen wie damals zu sein. Und doch gab es auch immernoch Dinge die sich nicht ver\u00e4ndert hatten.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jynah schluckte sichtlich und atmete tief durch um sich zu sammeln.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Dann bis heute Abend.&#8220; verabschiedete sie sich noch einmal und tippte auf ihren Kommunikator.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ros an Artemis. K\u00f6nnt ihr mich bitte zur\u00fcck an Bord beamen?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>[Wird sofort erledigt, Chief.] kam die Antwort und Shay beobachtete wie sich Jynah in den blauen Lichtwirbeln aufl\u00f6ste.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Sekundenlang starrte er noch in die Leere, die sie hinterlassen hatte, ehe er sein Geschenk ergriff und es auf eines der Sideboards stellte. Die Bilder und Videos waren auf einem Stick gespeichert den er einsteckte ehe er wieder auf die Br\u00fccke kam.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Sam musterte ihn kurz, bevor sie den Platz wieder f\u00fcr ihn frei machte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Was war das jetzt?&#8220; fragte sie leise und Shay l\u00e4chelte knapp.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ein Geist aus der Vergangenheit und eine Einladung zum Essen heute Abend.&#8220; antwortete er omin\u00f6s und Sam runzelte die Stirn. Sie w\u00fcrde sich nicht in sein Privatleben mischen aber langsam nahm das mit seinen Frauen doch etwas \u00fcberhand.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich hoffe du wei\u00dft was du tust.&#8220; entgegnete sie dann aber nur neutral.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich auch, Sam. Ich auch.&#8220; brummte er und rief sich dann wieder die Akten der Artemis FO&#8217;s auf. Er wollte vorbereitet sein wenn es zum ersten pers\u00f6nlichen Treffen kam. Auch wenn er sich wohl zun\u00e4chst nur mit Gaspar treffen w\u00fcrde. Dem schuldete er schlie\u00dflich auch noch ein Bier.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;\/rpg&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;sum&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div># Zeit: MD 1.1430<\/div>\n<div># Ort: Bereitschaftsraum CO, USS Hephaistos<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay Ruthven erkl\u00e4rt Jynah Ros, was es mit Arcadia auf sich hat, es f\u00e4llt ihr schwer, nicht in Tr\u00e4nen auszubrechen, als sie erf\u00e4hrt, dass Shay sie in dieser anderen Welt geheiratet hat. Sie reden \u00fcber alte Zeiten. Sie kommen \u00fcberein, dass Shay zum Abendessen zu Jynah kommt.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;\/sum&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>submitted by<\/div>\n<div>Captain Shay Ruthven, CO USS Hephaistos + CPO Jynah Ros, REP\/TECH USS Artemis<\/div>\n<div>aka<\/div>\n<div>Mac und Assets<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Whisky, Cola, Apfelschorle By shanses72@&#8230; (Assets) Copo Mac und Assets &#8211; ganz vielen lieben Dank! &lt;RPG&gt; \u00a0 # Zeit: MD 1.1430 # Ort: Bereitschaftsraum CO, USS Hephaistos \u00a0 &lt;QUOTE&gt; Shay nahm wahr, wie unterschiedlich die H\u00e4nde, die Handgelenke aussahen, die Farbe der rechten Hand, blasser, heller, unwirklich wirkend. Was war nur mit Jynah passiert? Mit&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-whisky-cola-apfelschorle\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;SFG Joint Venture &#8211; Whisky, Cola, Apfelschorle&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-8390","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8390","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8390"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8390\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8390"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8390"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8390"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}