{"id":8401,"date":"2024-04-17T11:10:37","date_gmt":"2024-04-17T09:10:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-ein-abendessen-mit-ungeahnten-folgen\/"},"modified":"2024-04-17T11:10:37","modified_gmt":"2024-04-17T09:10:37","slug":"sfg-joint-venture-ein-abendessen-mit-ungeahnten-folgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-ein-abendessen-mit-ungeahnten-folgen\/","title":{"rendered":"SFG Joint Venture &#8211; Ein Abendessen mit ungeahnten Folgen"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/sfg.groups.io\/g\/jv1\/message\/21\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n\t\t\t\t\tEin Abendessen mit ungeahnten Folgen<br \/>\n\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\tBy mackymackenzie@&#8230; (Mac MacKenzie)<\/p>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>COPO Assets &amp; Mac \u2013 Die Geschichte Shay &amp; Jynah geht in die n\u00e4chste Runde. Au\u00dfer Effi und Ela muss es auch niemand lesen der nicht will, weil es quasi nur die beiden Chars betrifft.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;RPG&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div># Zeit: MD 01.1901 ff<\/div>\n<div># Ort: USS Artemis, Quartier Jynah Ros<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Zum x-ten Mal hatte Jynah alles kontrolliert. Das Quartier war aufger\u00e4umt. Shay Junior sa\u00df auf dem Sofa und hatte ein PADD in der Hand, auf dem er versuchte, einzelne Buchstaben zu Worten zu formen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jynah war keine perfekte K\u00f6chin, aber sie hatte sich M\u00fche gegeben, auch wenn es nur ein einfaches Gericht war. Spaghetti, Schweinemdaillons in Sahnesauce und einen gemischten Salat. Schokoladenpudding zum Nachtisch. Die Flasche Rotwein hatte die perfekte Temperatur, der Tisch war gedeckt. Sie hatte dar\u00fcber nachgedacht, eine oder zwei Kerzen auf den Tisch zu stellen, dies aber dann verworfen. Das hier war kein Date, es war kein romantischer Abend, es w\u00fcrde auch keiner werden. Und dennoch war dieser Abend wichtig. Es gab keinen wichtigeren Abend als diesen, f\u00fcr ihr zuk\u00fcnftiges Leben. Sie hatte einige Vorstellungen, Ideen, Gedanken, aber wie diese umzusetzen w\u00e4ren, was Shay Ruthven wollen w\u00fcrde, welche seiner Vorstellungen und Gedanken in ihre Pl\u00e4ne passten, dass w\u00fcrden sie &#8211; vielleicht &#8211; sp\u00e4ter bereden. Erst einmal ging es darum, es Vater und Sohn so einfach und leicht wie m\u00f6glich zu machen, zueinander Zugang zu finden.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay Ruthven wunderte sich, als sich das Schott zum Quartier \u00f6ffnete, ohne dass er den Summer bedienen musste. Die T\u00fcr \u00f6ffnete sich direkt und gab den Blick frei auf ein gem\u00fctlich eingerichtetes Quartier. Eine kleine Abstellkammer auf der einen Seite, die Nasszelle auf der anderen, der Hauptraum war ein kombinierter K\u00fcchen-, Ess- und Wohnraum. Ein Tisch mit Sofa und Sessel, ein zweiter mit vier St\u00fchlen, an dem wohl gegessen wurde, denn hier war f\u00fcr drei Personen gedeckt auf einem wei\u00dfen Tischtuch. Ein Schrank, in dem sich verschiedenste Spiele stapelten geh\u00f6rte ebenfalls dazu, wie ein Instrumentenst\u00e4nder, auf dem ein Kontrabass und ein sehr kleines Cello standen. Das Jynah Musik machte, war neu. Verschiedene Dekogegenst\u00e4nde und Spielzeuge tummelten sich vor B\u00fcchern in Regalen.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Komm rein!&#8220;, h\u00f6rte er aus der Ecke, wo die K\u00fcchenzeile stand und trat n\u00e4her. Der kleine Junge auf dem Sofa legte sein PADD weg und begutachtete den Mann, der hier eingetreten war. Nat\u00fcrlich hatte ihm Jynah erkl\u00e4rt, wer zum Abendessen kommen w\u00fcrde. Der Held, Captain Shay Ruthven, Kommandant der USS Hephaistos, deren Modell ebenfalls auf dem Sofa lag. Sein Vater.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Vorsichtig stand der Junge auf, Jynah kam ebenfalls n\u00e4her und aus dem Augenwinkel nahm Shay wahr, dass diese ein einfaches, schwarzes Kleid trug. Kein Abendkleid, nicht aufgebrezelt, als ob sie auf eine Feier gehen wollte, aber auch weder Uniform, noch legere Kleidung. Um den Hals trug sie einen Choker, der beinahe durchsichtig war. Das, was daran hing, kannte er und ein kleiner Stich ging ihm durch den Brustkorb. Die diamantene Tr\u00e4ne hatte er Jynah zum letzten Weihnachten, das sie zusammen verbracht hatten, geschenkt.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jynah beobachtete, wie der \u00e4ltere Shay n\u00e4hertrat. Der j\u00fcngere lie\u00df sich vom Sofa fallen. Artig trat er auf den Captain der Hephaistos zu und streckte seine Hand aus: &#8222;Guten Abend, Sir.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ein weiterer Stich traf den \u00e4lteren Shay. Zu sehr erinnerte dies an das Verh\u00e4ltnis, was er zu seinem eigenen Vater hatte. Von einem Augenblick auf den anderen entgleisten auch Jynahs Gesichtsz\u00fcge. Sie hatte gef\u00fchlt, was er f\u00fchlte. In Gedanken schalt sie sich f\u00fcr ihre Dummheit. Sie h\u00e4tte dies vorhersehen m\u00fcssen. Sie kannte das Verh\u00e4ltnis Shay Ruthvens zu dessen Vater.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\/\/ Alle G\u00f6tter&#8230; Shay, es tut mir so leid \/\/, vernahm der Kommandant der Hephaistos pl\u00f6tzlich eine traurige Stimme in seinem Kopf. Er blickte zu Jynah, dann zu dem Jungen und dr\u00fcckte die angebotene Hand. &#8222;Hallo, Shay&#8220;, meinte er. Es f\u00fchlte sich merkw\u00fcrdig an, den eigenen Namen f\u00fcr dieses Kind zu verwenden. Dieses Kind, dass alten Fotos aus seiner eigenen Kindheit so \u00e4hnlich sah.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du bist Captain Russven. Ich hab&#8216; ein Modell von Deinem Raumschiff&#8220;, erkl\u00e4rte der Vierj\u00e4hrige mit leuchtenden Augen, &#8222;Das haben wir selber gebaut!&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay schmunzelte bei der Verhunzung seines Nachnamens und ging in die Hocke um mit dem Jungen auf gleicher H\u00f6he zu sein.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Das ist toll. M\u00f6chtest du mir das zeigen?&#8220; fragte er dann und Junior nickte begeistert um sich dann wieder dem Sofa zuzuwenden und das Modell zu holen. Tats\u00e4chlich war es das Modell einer Prometheus und der Name war fein s\u00e4uberlich aufgeklebt.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ja &#8230;&#8220; nickte Shay und drehte das Modell in alle Richtungen. &#8222;Das ist mein Schiff.&#8220; erkl\u00e4rte er und blickte wieder auf den Schriftzug. &#8222;Aber wei\u00dft du was? Da fehlt noch was.&#8220; erkl\u00e4rte er dann gespielt ernst und Junior riss die Augen auf und nahm das Modell wieder in die Hand. Nun war er es der es drehte und wendete.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Nein, da ist nix abgefallen.&#8220; beharrte er dann nachdem er es gr\u00fcndlich inspiziert hatte.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Nein, das Schiff ist perfekt aber mein richtiges Schiff hat noch was extra, was dein Modell nicht hat. Komm her.&#8220; meinte er dann und legte seinen Mund nah an Juniors Ohr w\u00e4hrend er das Word &#8222;Einh\u00f6rner&#8220; fl\u00fcsterte.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Wieder wurden die Augen des Kindes gro\u00df vor erstaunen w\u00e4hrend er versuchte das gesagte zu verarbeitet.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Aber die gibt es doch gar nicht!&#8220; beharrte er dann &#8222;Genau wie den Osterhasen! Nur der Weihnachtsmann den gibt es!&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay musste sich beherrschen nicht in Lachen auszubrechen w\u00e4hrend in seinen Augen der Schalk blitzte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wetten das doch? Ich zeig sie dir mal wenn deine Mama es erlaubt. Weil wir die an Bord haben, hat das Schiff n\u00e4mlich auch einen Einhornkopf genau da.&#8220; deutete er wieder auf das Modell und unter den Schriftzug. &#8222;Und der fehlt hier.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Stimmt das Mama? Wieso hat Amun mir das nicht gesagt?&#8220; wandte sich Junior nun an seine Mutter welche die Szene beobachtete.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Vielleicht wusste Amun das nicht, ich wusste das bis heute auch nicht.&#8220; gab sie zu. Au\u00dferdem ist es jetzt ohnehin Zeit zum Essen. Gehst du dir die H\u00e4nde waschen, Schatz?&#8220; wurde ihr Tonfall dann befehlender und Junior seufzte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Okay.&#8220; murmelte er und verschwand in der Nasszelle w\u00e4hrend Shay sich wieder erhob. Sein Knie knackte laut und er zuckte leicht zusammen. Er wurde wohl doch alt langsam.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Das Essen riecht gut.&#8220; erkl\u00e4rte er dann. &#8222;Ich \u00e4hm wollte eigentlich etwas mitbringen. Aber Blumen schienen mir falsch und f\u00fcr den Jungen &#8230; ich wusste nicht was er schon alles an Spielzeug hat daher hab ich es erstmal gelassen. Einen Modellbausatz brauche ich schon mal nicht mehr.&#8220; zuckte er dann entschuldigend mit den Schultern.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jynah schmunzelte: &#8222;Davon hat er einige. Die Avalon, die Iwata, die Artemis, die Hephaistos. Vielleicht eine Enterprise? Oder ein Shuttle?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Sie ging zum Tisch her\u00fcber: &#8222;Ein Glas Wein zum Essen? Oder Wasser?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich glaube, ein Glas Wein ist in Ordnung.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jynah nickte, bevor sie zur Flasche greifen konnte war aber Shay schon bei ihr: &#8222;Lass mich das machen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Danke.&#8220; Sie strich sich eine Haarstr\u00e4hne aus der Stirn, beobachtete, wie der Captain der Hephaistos ihnen eingoss. Das dritte Glas wurde mit Apfelschorle gef\u00fcllt, die ebenfalls bereitstand.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay Junior kam zur\u00fcck aus der Nasszelle, die H\u00e4nde abgetrocknet, er zog sich auf den Stuhl: &#8222;Mama hat extra gekocht. Aber am liebsten mag ich Pizza&#8220;, erkl\u00e4rte der Junge. &#8222;Oder Pommes. Aber Nudeln sind auch ok. Was magst Du am liebsten?&#8220;, hatte er direkt Fragen.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Pommes, eindeutig Pommes. Wei\u00dft du, wie meine Chefingenieurin zu Pommes sagt?&#8220; fragte Shay dann zur\u00fcck und hatte damit wieder die volle Aufmerksamkeit des Jungen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wie?&#8220; wollte er wissen und Shay grinste. &#8222;F\u00fcr Emily sind das frittierte Sonnenstrahlen.&#8220; erkl\u00e4rte er dann ernst und Junior schien \u00fcber den Begriff nachzudenken bis er schlie\u00dflich nickte. &#8222;Ja, das ist ein toller Name daf\u00fcr.&#8220; stimmte er zu.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Und du, magst du die Nudeln lieber mit oder ohne So\u00dfe?&#8220; fragte der \u00e4ltere Shay dann zur\u00fcck.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Trocken oder mit Oma-So\u00dfe.&#8220; verk\u00fcndete er w\u00e4hrend Jynah die Augen verdrehte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Oma-So\u00dfe?&#8220; sah Shay Senior nun Jynah an die etwas unbehaglich mit den Schultern zuckte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Meine Mutter hat ihm einmal Nudeln mit brauner Bratenso\u00dfe gemacht und seitdem ist das Oma-So\u00dfe.&#8220; erkl\u00e4rte sie etwas peinlich ber\u00fchrt. Nicht dass ihre Mutter gro\u00df gekocht hatte und auch die So\u00dfe aus dem Replikator gekommen war, aber bei Shay Junior hatte sich das ganz offensichtlich eingebrannt.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Verstehe.&#8220; nickte der CO der Hephaistos. &#8222;Und sonst? Habt ihr hier einen Kindergarten? Hast du Freunde an Bord?&#8220; fragte er dann seinen Sohn weiter aus.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Der nickte begeistert: &#8222;Ja, Anders ist mein Freund. Wir spielen zusammen, wir bauen H\u00e4user und Raumschiffe. Manchmal spielen Elin und Mama auch mit. Oder Deniri und Risto. Und Amun kommt auch vorbei und wir bauen Modelle.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Fragend sah der \u00e4ltere Shay zwischen Mutter und Kind hin und her.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Anders ist Elins Sohn, er ist f\u00fcnf. Elin ist technische Offizierin, bis vor kurzem noch zweite Offizierin, aber sie wollte k\u00fcrzer treten. Deniri und und Risto sind Geschwister. Sie kommen von Betazed und sind Shays und Anders Au-pair. Amun ist ein Freund.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay hob eine Augenbraue ein wenig an, aber Jynah sch\u00fcttelte den Kopf: &#8222;Er ist mit der Sicherheitschefin zusammen, schon lange.&#8220;<\/div>\n<div>Jynah stellte die Spaghetti auf den Tisch und die Schale mit den Schweinemedaillons und der Sahnesauce. Neben den Tellern fanden sich noch Sch\u00e4lchen f\u00fcr den Salat, den die Halbbetazoidin ebenfalls auf dem Tisch platzierte.<\/div>\n<div>&#8222;Setzt Euch. Ich hoffe es schmeckt. Du wei\u00dft ja, ich war eine furchtbare K\u00f6chin, aber ich habe dazugelernt. Da ist nichts mehr versalzen.&#8220; Jynah schmunzelte: &#8222;Du warst eindeutig der bessere Koch von uns beiden.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Gro\u00df blickte der kleine Junge den Mann an, der sich gerade hinsetzte: &#8222;Du kannst auch kochen?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Hmm, ich habe das sogar mal ein wenig gelernt. Als ich ein kleiner Junge war, vielleicht etwas \u00e4lter als du jetzt, da war mir so langweilig, weil mein Papa nie da war das ich immer in die K\u00fcche geschlichen bin und da geholfen habe und wenn man hilft dann lernt man da auch ganz viel.&#8220; erkl\u00e4rte der Schotte die kinderfreundlichere Version. Tats\u00e4chlich hatte er das wieder aufleben lassen nachdem er an den Rollstuhl gefesselt gewesen war, auch wenn das seine eigenen Schwierigkeiten mit sich brachte. Inzwischen hatte er vermutlich mehr verlernt als jemals gelernt. Es hatte seine Vorz\u00fcge wenn man bekocht wurde und das nicht selber machen musste. Und an Trishs Backk\u00fcnste kamen seine Kochk\u00fcnste ganz sicher nicht ran.<\/div>\n<div>Vielleicht sollte er das wieder \u00f6fter machen und seine Frauen bekochen.<\/div>\n<div>Kurz schmunzelte er &#8211; tats\u00e4chlich nahm das mit &#8217;seinen Frauen&#8216; allm\u00e4hlich un\u00fcbersichtliche Z\u00fcge an.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich darf auch helfen. Ich kann Nudeln kochen!&#8220;, verk\u00fcndete der Vierj\u00e4hrige stolz und Jynah l\u00e4chelte. Es war einfach sch\u00f6n. Es lief wirklich gut. Sie durfte nur nicht dar\u00fcber nachdenken, dass sie dies, genau dies, wie sie es jetzt erlebte, schon jahrelang h\u00e4tte haben k\u00f6nnen.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Shay?&#8220;<\/div>\n<div>Zwei Paar gr\u00fcne Augen blickten zu ihr und zwei M\u00fcnder sagten &#8222;Ja?&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>Sie lachte: &#8222;Shay senior, gibst Du mir bitte den Salat?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Sehr gerne.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich m\u00f6chte keinen Salat&#8220;, kam es aus der j\u00fcngeren Ecke.<\/div>\n<div>&#8222;Aber Du musst doch ein Bisschen gesundes essen. Vitamine. Du willst doch gro\u00df und stark werden!&#8220;<\/div>\n<div>Der Junge Hmm-te, dann wandte er sich an den \u00e4lteren Shay: &#8222;Ich werde auch Captain. Aber ich muss noch richtig lesen und schreiben lernen. Rechnen kann ich schon!&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Mit der Gabel umgehen ging auch recht gut, auch wenn ein bisschen von der Sahneso\u00dfe auf dem Tischtuch und rund um den Mund Juniors landete.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Der Captain der Hephaistos entspannte sich immer mehr beim Essen und Reden. Der Junge, sein Sohn, war aufgeweckt, er konnte tats\u00e4chlich rechnen. Bis Hundert. Das hatte er beweisen k\u00f6nnen und auch einfache Multiplikationsaufgaben wie vier mal f\u00fcnf konnte Shay Junior schnell l\u00f6sen, auch wenn er manchmal die Finger dazu nahm und Jynah ihn ermahnen musste, dabei nicht die Gabel auf das Tischtuch zu legen. Auch die Einh\u00f6rner waren noch einmal Thema, die der Vierj\u00e4hrige unbedingt sehen wollte. Er war noch immer skeptisch, ob es diese wirklich g\u00e4be.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Der Nachtisch wurde von beiden M\u00e4nnern genossen, auch wenn Shay senior eher f\u00fcr etwas Herzhaftes zu haben war.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Dankesch\u00f6n, das war wirklich gut&#8220;, lobte er am Ende und Jynah l\u00e4chelte dankbar. Er deutete auf den Instrumentenst\u00e4nder im Raum: &#8222;Ihr macht Musik?&#8220;<\/div>\n<div>Shay Junior antwortete: &#8222;Via bringt uns das bei. Ich kann schon zwei Lieder! Aber Mama muss noch viel \u00fcben.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Sehr cool. Das hast du dann wohl eher von mir.&#8220; zwinkerte der \u00e4ltere Shay dem Jungen zu worauf Jynah nicht anders konnte und ihm die Zunge rausstreckte &#8211; nat\u00fcrlich so das Klein-Shay das nicht sah.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du machst auch Musik!?&#8220; fragte der Kleine begeistert.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Nat\u00fcrlich. Ich spiele Klavier.&#8220; gab der \u00c4ltere wieder zur\u00fcck und grinste. &#8222;Magst du mir vielleicht deine zwei Lieder vorspielen? Nat\u00fcrlich nur falls Mama nicht meint das es jetzt Zeit f\u00fcrs Bett w\u00e4re.&#8220; schmunzelte Shay der einen Blick auf den Chronometer geworfen hatte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Darf ich Mama? Biiiiiiittttteee!&#8220; belagerte der Junge dann sofort seine Mutter die kurz auflachte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Bitte, los, mach!&#8220;, lachte Jynah, dann griff sie selbst zu dem Kontrabass. &#8222;Zusammen?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Du verspielst Dich immer, Mama!&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Also nur Du?&#8220;, Jynah zog gespielt einen Schmollmund.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Na gut, aber Du darfst nur das eine.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay Junior nahm sein Instrument und den Bogen, w\u00e4hrend Jynah mit der rechten Hand die Saiten des Kontrabasses zupfte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Fr\u00e8re Jacques, Fr\u00e8re Jacques,<\/div>\n<div>dormez-vous, dormez-vous?<\/div>\n<div>Sonnez les matines, sonnez les matines,<\/div>\n<div>Ding, ding, dong. Ding, ding, dong.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Sie wiederholten es noch einmal. Es war weder im Tempo passend, noch sch\u00f6n, eher schr\u00e4g, aber Jynah l\u00e4chelte und auch der Junge war begeistert. Am Ende klatschte der Captain der Hephaistos.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du hast Recht, Mama muss noch \u00fcben, aber Du bist klasse!&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Schmunzelnd sch\u00fcttelte die Halbbetazoidin mit dem Kopf: &#8222;Shay Ruthven, Du verstehst es wirklich, Komplimente zu machen.&#8220;<\/div>\n<div>Sie stellte ihr Instrument an die Seite, der Junge begann:\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Der Mond ist aufgegangen<\/div>\n<div>Die gold&#8217;nen Sterne prangen<\/div>\n<div>Am Himmel, am Himmel hell und klar<\/div>\n<div>Der Wald steht schwarz und schweiget<\/div>\n<div>Und aus den Wiesen steiget<\/div>\n<div>Der wei\u00dfe Nebel wunderbar&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Diesmal klatschten beide Erwachsene. Es war noch nicht perfekt, aber die Melodie war deutlich erkennbar. Der Junge freute sich sichtlich.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;So, mein Sohn, Dein Stichwort. Es wird Zeit.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ich bin noch nicht m\u00fcde!&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Aber dann kann Dein Vater Dir keine Geschichte mehr erz\u00e4hlen, wenn Du Dich nicht schnell fertig machst und ins Bett gehst.&#8220;<\/div>\n<div>Ein schwarzhaariger Wirbelwind zischte in Richtung der Nasszelle und verwundert blickte Jynah ihm nach. &#8222;Wow&#8230; das klappt sonst nie so gut.&#8220; Sie wandte sich an Shay senior: &#8222;Ich hoffe das geht in Ordnung, dass Du eine Geschichte, Du kannst auch vorlesen, wir haben B\u00fccher&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay winkte ab. &#8222;Ich bin Schotte, ich brauch keine B\u00fccher.&#8220; zwinkerte er ihr dann zu. &#8222;Dann schauen wir mal was der junge Mann f\u00fcr eine Geschichte h\u00f6ren will.&#8220; schmunzelte er und folgte Junior erst in die Nasszelle wo sich der Kleine die Z\u00e4hne putzte.<\/div>\n<div>&#8222;Was f\u00fcr eine Geschichte darf es denn sein? Eine \u00fcber Drachen, Magier und Helden oder etwas \u00fcber Tiere? Oder vielleicht Abenteuer von Captain Pike?&#8220; fragte er w\u00e4hrend Junior schon sehr konkrete Vorstellungen hatte die Shay mit einem Schmunzeln zur Kenntnis nahm w\u00e4hrend er den Jungen dann ins Bett steckte und zudeckte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Also &#8230; Es war einmal &#8230;&#8220; begann er dann mit seiner Gute Nachtgeschichte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jynah stand im Kinderzimmer, das Modell der Iwata hing von der Decke, sanft leuchtete das Blau und Rot an den Warpgondeln.\u00a0<\/div>\n<div>Shay hatte die Geschichte beendet, der Junge im Bett l\u00e4chelte.<\/div>\n<div>&#8222;Gute Nacht, Shay&#8220;, w\u00fcnschte der \u00c4ltere.<\/div>\n<div>&#8222;Gute Nacht, Captain&#8230; Papa&#8230; Gute Nacht Mama!&#8220;, kam es leise zur\u00fcck und der Junge drehte sich auf die Seite.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Einen Moment blieb Shay noch dort stehen und Jynah sah zu ihm, wie er das Kind betrachtete. Shay Ruthven sah gl\u00fccklich aus und tats\u00e4chlich sp\u00fcrte Jynah dieses Gef\u00fchl von ihm ausgehen. Dann verlie\u00dfen sie den Raum, um im Wohnraum tief durchzuatmen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Die Weingl\u00e4ser standen noch auf dem Tisch, Jynah hatte ein wenig nachgeschenkt. Sie ergriff ihres, dann fasste sie ihr Herz und begann es auszusch\u00fctten.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich glaube wir m\u00fcssen reden. _Ich_ muss reden. Dieser Abend war bisher wundersch\u00f6n. Ich glaube, der Sch\u00f6nste, den ich je hatte. Lass uns zusammen sitzen, bitte.&#8220;<\/div>\n<div>Sie deutete auf das Sofa und Shay nahm darauf Platz. Jynah setzte sich neben ihn, wandte sich ihm schr\u00e4g zu. Blickte ihn an. Mit Shay hatte sie immer reden k\u00f6nnen. \u00dcber alles. Auch wenn es manchmal in einem Streit endete, aber sie hoffte, dass dies nun nicht passieren w\u00fcrde und so begann sie, es f\u00fchlte sich an wie fr\u00fcher, in den N\u00e4chten, wo sie sich ausgetauscht hatten. Jynah nahm einen Schluck aus dem Weinglas, dann stellte sie es auf dem Tisch ab, faltete die H\u00e4nde und blickte darauf.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich habe zu viel gesehen und erlebt in letzter Zeit. Japori, da wo die Artemis fertiggestellt wurde. Ich war dort, mit unserem Sohn. Wir waren dabei, als die letzten Handgriffe an dem Schiff vorgenommen wurden und als wir abdockten. Und dann ein paar Tage sp\u00e4ter kam die Nachricht, dass die Klingonen die Station vernichtet haben. Ich kannte einige dort.<\/div>\n<div>Danach kam ein Schlag nach dem anderen. Wir wurden in ein Gefecht verwickelt mit Klingonen, einige enterten die Artemis. Ich war in der Torpedoabschu\u00dframpe. Ein Sicherheitsmann, Mike Raynor, ich kannte ihn halbwegs gut, wir haben ab und an geflirtet und geflaxt, er stie\u00df mich in eine Ecke und stellte sich vor mich, wir versteckten uns dort, aber dann sahen die Klingonen uns. Ein Schwert durchbohrte Mike und verfehlte mich nur knapp und ich habe den Klingonen erschossen. Ich h\u00e4tte die ganze Energiezelle leer geschossen, wenn mich nicht jemand angesto\u00dfen und zur\u00fcck in die Realit\u00e4t geholt h\u00e4tte. Mike war tot. Wir mussten weiterk\u00e4mpfen, aber ich konnte nichts tun. Amun hat uns da rausgeholt, er hat einen Anf\u00fchrer von denen im Zweikampf besiegt und den Rest irgendwie&#8220;, in einer Geste der Hilflosigkeit hob Jynah die H\u00e4nde, &#8222;wir sind durch Wartungstunnel bis hin in einen Transporterraum und ich musste die anderen wieder in den Kampf beamen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Sie atmete tief durch.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Dann, in der n\u00e4chsten Mission sind wir in eine Anomalie geraten. Da war ein Wesen, gr\u00f6\u00dfer als das gr\u00f6\u00dfte Schiff, dass Du je gesehen hast. Wir haben es f\u00fcr ein Raumschiff gehalten und sind &#8218;an Bord&#8216;, ein kleines Team, Amun, ich und drei Marines &#8211; und dort sind wir mehrfach angegriffen worden, auch von einem Wesen, bei dem ich dachte, es w\u00fcrde uns etwas zeigen wollen und w\u00e4re freundlich, aber es wollte uns an seine Kinder verf\u00fcttern. Einer der Marines fiel an mir vorbei einen Schacht herunter, seinen Schrei vergesse ich nie. Wir haben ihn nie wiedergesehen. Das riesige Schiff-Wesen starb, zerfressen von denen, die es als eine Art Viren befallen hatten, aber es bat uns noch, auf sein Junges aufzupassen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay Ruthven wartete ab, Jynah sah ihn nicht an, sondern weiter vor sich, auf die H\u00e4nde, die sie in den Scho\u00df gelegt hatte. Sie brauchte einen Moment um sich zu fassen.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Diese Erlebnisse&#8230; und dann, dann kam das Gespr\u00e4ch per Subraum zwischen uns beiden. Ich habe mir die Augen beinahe aus dem Kopf geweint danach. Und dann&#8230; ich hab Mist gebaut und ein Experiment kaputt gemacht, in der Wissenschaft. Ein Terrarium voller M\u00fccken ist kaputt gegangen&#8230;<\/div>\n<div>Und dann wurde ich nur wenig sp\u00e4ter zum ersten Offizier bestellt, man hatte mich als Reporter enttarnt. Es war auch selten d\u00e4mlich, wieder Mart Fionn als Namen zu nutzen. Ich war am Ende. Ich dachte, wenn ich mich in eine Luftschleuse stelle und die Au\u00dfent\u00fcr aufmache, dann w\u00e4re endlich alles vorbei. Nur Shay, nur unser Sohn, ist der Grund, weshalb ich das nicht getan habe. Ich bekam Stunden beim CNS. Aber der Kerl ist&#8230; er macht mich einfach w\u00fctend. Er ging mit mir aufs Holodeck und lie\u00df mich Hochgebirge klettern und erz\u00e4hlte mir dann, als wir in einer Sackgasse waren, dass wir entweder zur\u00fcck m\u00fcssten oder sterben. Ich hab das Programm dann kurzerhand auf Anfang gestellt und er ist beleidigt abgezogen. Und der ist Arzt und Psychologe?\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Als n\u00e4chstes dann wollte ich mich bei Tam Sula, dem sCWI, entschuldigen, wegen der Zerst\u00f6rung des Terrariums. Ich habe Halt gesucht, irgendwie, den hat mir Tam gegeben und wir sind dann im Bett gelandet. Er ist Betazoide und&#8230; und dann stellte sich heraus, dass er beim Geheimdienst ist. Er nahm mich an&#8230; seine Leine.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jynahs Finger glitten zu ihrem Hals: &#8222;Sehr w\u00f6rtlich. Das mag jetzt komisch klingen, aber&#8230; das gab mir wirklich Halt. Er ist ein Freund. Wir haben eine \u00dcbereinkunft. Er hat das Band hier selbst gemacht, schneidern ist sein Hobby. Ich bin ihm direkt unterstellt worden und alle Artikel laufen erst \u00fcber ihn und den ersten Offizier. Wir haben etliche Konzentrations\u00fcbungen gemacht und ich lernte, wie ich mich abschirmen kann vor anderen, ohne meine Konzentration zu verlieren und meinen Kopf mit M\u00fcll zu f\u00fcllen. Das wird mir helfen, um besser mit meiner Mutter klarzukommen und auch sonst&#8230; Und dann&#8230; ich war gerade bei ihm, da kam diese Nachricht, mein Kommunikator piepste und es gab ein Problem mit einer Hauptplasmaleitung. Ich hab&#8216; erst versucht, \u00fcber den Computer etwas zu erreichen, aber ich konnte es von dort nicht, also bin ich in die Abteilung. Direkt unter die Antideuteriumtanks, wo die Leitung lang ging. Ich hab alles versucht aber da war ein Fremdmagnetfeld und das beeinflusste die Abschirmung der Plasmaleitung zu stark. Das einzige, was ich noch tun konnte, war, mir aussuchen, wo das Leck letztendlich auftrat. Ich dachte, wenn ich es direkt unter mir&#8230; dann w\u00e4re es schnell vorbei.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay Ruthven schluckte, w\u00e4hrend er weiter zuh\u00f6rte und die Gedanken in seinem Kopf rasten.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Aber dann kam ein Ruf von der Br\u00fccke, Captain Toussaint hat mich eingewiesen und mobile Kraftfeldemitter zu mir gebeamt und weitere in ein Lager, wohin das ausgetretene Plasma verschoben werden konnte. Andere haben den Druck umgeleitet. Es ist nochmal gut gegangen alles, mehr oder weniger, ich musste das Leck dann abdichten. Ein Flickset. Ich habe es aufgebracht, aber eine Ecke war noch nicht fest, als es eine Druckschwankung gab. Ich hab versucht, die Ecke fest anzupressen, alles um mich herum brannte. Den Nottransport zur Krankenstation habe ich dann gar nicht mehr mitbekommen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;nrpg: Soundtrack ab!\u00a0 https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=QYf-XQDFWd4 &gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jynah sah auf, Tr\u00e4nen in den Augen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Shay, ich bin ein Kr\u00fcppel. Nicht nur das da&#8220;, deutete Jynah auf ihren Arm, &#8222;Sondern noch viel mehr hier&#8220;, zeigte sie auf ihre Brust. &#8222;Jeden der mich mag, den sto\u00dfe ich vor den Kopf. Ich verletze Menschen, besonders die, die mich lieben. Und ich will das nicht mehr. Der einzige, f\u00fcr den ich wirklich wichtig bin, ist Shay Junior.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Als der Captain der Hephaistos etwas sagen wollte, sch\u00fcttelte Jynah den Kopf: &#8222;Glaub mir. Es ist so. Aber ich hab ein paar wenige Freunde. Da ist Elin, mit ihrem Sohn. Und dann Via, sie bringt mir bei, wie ich meine Finger wieder besser bewegen kann. Amun spielt gern mit Shay, sie bauen zusammen Modelle. Dabei tr\u00e4umt er heimlich von einer Familie mit seiner Freundin, glaub ich. Ich habe dieses&#8230; Arrangement&#8230; mit Tam. Er ist Nachrichtendienstler und der vertretende Wissenschaftschef. Ich kann weiter Artikel schreiben, auch wenn ich nun kontrolliert werde. Tam w\u00fcrde aus mir am liebsten eine Agentin machen. Du kennst meine F\u00e4higkeiten mit Computern, aber ich kann das nicht. Ich bin einmal mit Marines in eine geheime Anlage eingebrochen. Doka und seine Leute haben so viele dort umgebracht damals&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ganz langsam fasste die Halbbetazoidin sich. Sie sah nun auf und in die Augen des Mannes, der sich von der Flut an Informationen f\u00f6rmlich erschlagen f\u00fchlte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich&#8230; ich bin nicht wichtig. Shay ist wichtig. Und ich will dass es ihm gut geht. Ich will dass Du sein Vater wirst, nicht nur sein Erzeuger. Du bist noch immer mit Elisa verheiratet. Ich habe \u00fcberlegt. Seit unserem Gespr\u00e4ch heute. Ich w\u00fcrde ein Versetzungsgesuch einreichen, auf Dein Schiff. Ich w\u00fcrde Admiral Andrews anschreiben und \u00fcber die Prawda auch Druck machen. Wir k\u00f6nnten das in k\u00fcrzester Zeit regeln, wenn Du mir dabei hilfst. Wenn Du das willst. Du bek\u00e4mst eine Technikerin, die sich mit Computern mehr als gut auskennt und mit Energiesystemen, eine Prawdareporterin, die Deine Freundin ist und Deinen Sohn, den Du jederzeit sehen k\u00f6nntest. Ich w\u00fcrde hier alle anderen Freunde zur\u00fccklassen und&#8230; aber ich w\u00fcrde es tun. Wenn Du das wirklich willst. Ich m\u00f6chte daf\u00fcr ein kleines bisschen Illusion einer Familie. So, wie heute Abend. Zweimal in der Woche m\u00f6chte ich Deine Zeit, vor allem f\u00fcr Shay. Zum Abendessen, um zu reden, auch um \u00fcber Probleme zu reden, und wir&#8230; wir werden uns sicher streiten, \u00fcber Kleinigkeiten, wie wir es immer getan haben, aber das geh\u00f6rt dazu. Ich will an zwei Abenden das, was Elisa hat und an einem davon bis zum Fr\u00fchst\u00fcck. Ich will ein kleines bisschen meinen besten Freund zur\u00fcck, mit dem ich auch die ganze Nacht reden konnte. F\u00fcr Shay Junior und auch f\u00fcr mich. Du bekommst einen Teil des Sorgerechtes, Du bekommst jederzeit Besuchsrecht, die Freigabe hier habe ich Dir bereits eingerichtet, Du kannst kommen und gehen, wann Du willst. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht bleibt vorerst bei mir, ich will nicht streiten m\u00fcssen, falls das alles nicht funktioniert. Ich w\u00fcrde es aber sehr gern versuchen. Die Entscheidung liegt bei Dir und ich verspreche Dir, nie wieder unfair zu sein. Ich werde mir alle M\u00fche geben. Ich werde Dich niemals anl\u00fcgen oder hintergehen. Das verspreche ich. Ich m\u00f6chte, dass Du dar\u00fcber in Ruhe nachdenkst, mir Deine Bedingungen und Ideen dann sagst. Aber&#8230; aber nicht jetzt sofort. Erst wenn Du dar\u00fcber nachgedacht hast. In Ruhe.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Nun rannen Tr\u00e4nen, endg\u00fcltig versagte ihre Zur\u00fcckhaltung.<\/div>\n<div>&#8222;Bitte&#8220;, fl\u00fcsterte sie leise, &#8222;nimm mich jetzt nur in den Arm, wie fr\u00fcher, im Arboretum, in der Zeit vor Sigma, und erz\u00e4hl mir, wie wir in&#8230; in dieser Erinnerungswelt&#8230; Arcadia&#8230; wie wir geheiratet haben, erz\u00e4hl mir von diesem Hof und den H\u00fchnern, von den gl\u00fccklichen Zeiten. Wie&#8230; wie ich auf der Hochzeit aussah. Ich h\u00e4tte gern ein ganz kleines bisschen davon, von dem ich tr\u00e4umen kann.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay wurde etwas blass um die Nase herum. Nicht nur weil sie ihm all ihre Erlebnisse erz\u00e4hlte sondern auch wegen ihrer Forderungen. Ganz kurz kam ihm der Gedanke ob sie vielleicht v\u00f6llig den Verstand verloren hatte. Der Abend war sch\u00f6n gewesen. Sehr sch\u00f6n. Aber das was sie da verlangte war &#8230;. er dachte an Trish.<\/div>\n<div>Dann sickerten ihre letzten Worte zu ihm durch und er sah ihr Tr\u00e4nen verschmiertes Gesicht.<\/div>\n<div>Er konnte ihr jetzt unm\u00f6glich von Trish erz\u00e4hlen. Nicht wenn Jynah in diesem Zustand war. Irgendwo in einer seiner Hosentasche hatte er ein Stofftaschentuch das er nun heraus zog und ihr vorsichtig die Tr\u00e4nen vom Gesicht tupfte.\u00a0<\/div>\n<div>Damit gewann er erneut etwas Zeit um seine Gedanken zu ordnen und andere in eine Box zu stecken und die erstmal abzuschlie\u00dfen.<\/div>\n<div>Sie lehnte ihre Wange gegen seine Hand und er schluckte hart ehe er sie zu sich zog und in die Arme schloss. Die Wange nun an seiner Brust gelehnt hielt er sie fest. Wie fr\u00fcher legte er kurz sein Kinn auf ihrem Kopf ab und zog ihren Duft durch die Nase ein.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Arcadia also.&#8220; begann er schlie\u00dflich und schloss die Augen. Beschwor die Bilder jener Welt herauf. Der Tag an dem sie sich dort das erste Mal trafen. Er wusste nicht ob ihre F\u00e4higkeiten gut genug waren um die Bilder aufzufangen aber es half ihm beim Beschreiben w\u00e4hrend er begann zu erz\u00e4hlen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Er hatte eine angenehme Stimme und das Geschichten erz\u00e4hlen schien ihm in gewisser Weise in die Wiege gelegt worden zu sein. Das hatte sie schon gemerkt als er Junior die Gute-Nacht-Geschichte erz\u00e4hlt hatte. Wie ihr Sohn zuvor entspannte sich Jynah mehr und mehr w\u00e4hrend er sie in diese seltsame Welt voller Einh\u00f6rner und Magie zog.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Nicht sicher wieviel Zeit vergangen war seit er begonnen hatte zu erz\u00e4hlen merkte er irgendwann durch die tiefen gleichm\u00e4\u00dfigen Atemz\u00fcge das Jynah in seinen Armen eingeschlafen war.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Vorsichtig um sie nicht zu wecken rutschte er weg von ihr und legte sie sanft auf dem Sofa ab. Er schob noch eines der Kissen unter ihren Kopf und legte die Decke, welche auf dem Sessel gelegen hatte, \u00fcber sie.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Kurz betrachtete er die Frau die er geliebt hatte und die nun die Mutter seines Sohnes war. Dann seufzte er und r\u00e4umte die Gl\u00e4ser leise vom Tisch in den Replikator.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Computer, Licht auf 2 % dimmen.&#8220; befahl er dann leise und stand anschlie\u00dfend fast im Dunkeln.<\/div>\n<div>Noch einmal warf er einen letzten Blick auf Jynah ehe er mit schweren Gedanken das Quartier verlie\u00df. Sie hatte ihm da einen sch\u00f6nen Brocken vorgesetzt von dem er noch nicht wusste wie er den schlucken sollte.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;\/RPG&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;SUM&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div># Zeit: MD 1.1901<\/div>\n<div># Ort: USS Artemis, Quartier Jynah Ros<\/div>\n<div>Shay geht zum Abendessen zu Jynah und lernt dort endlich seinen Sohn pers\u00f6nlich kennen. Der Abend verl\u00e4uft sehr angenehm bis der Junge im Bett liegt. Dann erz\u00e4hlt Jynah was sie alles erlebt hat und wie sie sich die Zukunft vorstellt, was bei ihr zu einem emotionalen Zusammenbruch f\u00fchrt. Shay versucht sie zu tr\u00f6sten und erz\u00e4hlt wiederum auf Jynahs Wunsch hin von der Zeit in Arcadia bis sie einschl\u00e4ft und er schlie\u00dflich mit dem Kopf voller Gedanken nach Hause geht.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;\/SUM&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8212;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>submitted by<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Assets &amp; Mac<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Abendessen mit ungeahnten Folgen By mackymackenzie@&#8230; (Mac MacKenzie) \u00a0 COPO Assets &amp; Mac \u2013 Die Geschichte Shay &amp; Jynah geht in die n\u00e4chste Runde. Au\u00dfer Effi und Ela muss es auch niemand lesen der nicht will, weil es quasi nur die beiden Chars betrifft.\u00a0 \u00a0 &lt;RPG&gt; \u00a0 # Zeit: MD 01.1901 ff # Ort:&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-ein-abendessen-mit-ungeahnten-folgen\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;SFG Joint Venture &#8211; Ein Abendessen mit ungeahnten Folgen&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-8401","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8401","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8401"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8401\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8401"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8401"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8401"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}