{"id":8567,"date":"2024-05-23T07:10:35","date_gmt":"2024-05-23T05:10:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-die-mission-der-battlegroup-foxhound\/"},"modified":"2024-05-23T07:10:35","modified_gmt":"2024-05-23T05:10:35","slug":"sfg-joint-venture-die-mission-der-battlegroup-foxhound","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-die-mission-der-battlegroup-foxhound\/","title":{"rendered":"SFG Joint Venture &#8211; Die Mission der Battlegroup Foxhound"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/sfg.groups.io\/g\/jv1\/message\/74\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n\t\t\t\t\tDie Mission der Battlegroup Foxhound<br \/>\n\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\tBy @&#8230;<\/p>\n<p>Guten Abend in die Runde!<\/p>\n<p>Anbei (endlich) das n\u00e4chste Missions-RPG, vielen Dank an Ela, Mac und Fynn f\u00fcr die tollen Zeilen. Viel Spa\u00df beim lesen \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Lieben Gru\u00df<br \/>Mo<\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p># Ort: Dawnvein Castle (pers\u00f6nliches Schiff von Pr\u00e4sidentin Chiyo Yokinobu)<br \/># Zeit: MD 2.0702<\/p>\n<p>Die Dawnvein Castle thronte wie ein m\u00e4chtiger Zyklop im endlosen Dunkel des Weltraums, seine gewaltige Form von einem schimmernden Halo aus Sternenlicht umgeben. Von weitem betrachtet, wirkte das Schiff wie ein massiver, funkelnder Diamant, dessen Facetten die Strahlen der Sterne reflektierten.<\/p>\n<p>Doch es war nicht nur die Gr\u00f6\u00dfe und Pracht des Schiffes, die die Aufmerksamkeit auf sich zog, sondern auch seine ungew\u00f6hnliche Architektur. Ihre Form war symmetrisch-organisch. Geordnet, mit geschwungenen Linien und scharfen Kanten, die sich zu einem atemberaubenden Gesamtbild vereinten. Doch seine Sch\u00f6nheit war nicht nur \u00e4u\u00dferlich, auch unter der Oberfl\u00e4che verbarg sich eine komplexe Struktur aus Hochtechnologie und Luxus-Pomp-Interieurdesign.<\/p>\n<p>Das komplette Gegenteil zu dem Raum, in dem sich Aldarna Dameo gerade aufhielt. Der Raum war karg und funktional gestaltet, ohne Schnickschnack und fast ohne dekorative Elemente. An den W\u00e4nden hingen einige wenige Bilder von historischen Schlachten und Flotten, die die Geschichte der F\u00f6deration repr\u00e4sentierten. Bilder der Achilles, der Agamemnon, der Gallantry, der Explorer, der Damokles, der Nova Aquila, der Quigley, der Cailleach, der Avalon, der Atlantis und vielen anderen bedeutenden Raumschiffen und Stationen der vereinigten F\u00f6deration der Planeten.<\/p>\n<p>In der Mitte des Raumes stand ein einfacher Schreibtisch aus dunklem Holz, dessen Oberfl\u00e4che von Akten und Datenpads \u00fcbers\u00e4t war. Ein alter Computerterminal mit einem verstaubten Bildschirm thronte darauf und erinnerte an vergangene Zeiten der Technologie. Der auff\u00e4lligste Gegenstand war eine kleine dunkelrote B\u00fcste. Sie zeigte das heroische Gesicht einer weiblichen Zakdorn. Das Schild darunter wies sie als Roldra Gatutrend aus, eine Strategin der Altforderen.\u00a0<\/p>\n<p>In einem der minimalistischen St\u00fchle vor dem Schreibtisch sa\u00df Admiral Aldarna Dameo, das Oberhaupt der Streitkr\u00e4fte der Vereinigten F\u00f6deration der Planeten. Ihre aufrechte Haltung und ihr ruhiger Blick verrieten eine gewisse Routine bei Schreibtischarbeiten. Ihre Uniform sa\u00df wie immer makellos.<\/p>\n<p>Seit einigen Monaten hatte die Zakdorn dieses behelfsm\u00e4\u00dfige B\u00fcro ihrem eigenen Flaggschiff, der U.S.S. Venov, vorgezogen. Der Grund war die unmittelbare N\u00e4he zu Chiyo Yokinobu. Hier war sie sicher. <a href=\"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/?p=1128\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Zu Dameos Amtsantritt hatte es einige kleine Scharm\u00fctzel gegeben<\/a>. Bis heute sa\u00df der Gram \u00fcber die Situation sehr tief, denn die Zakdorn wertete den Vorfall als wenig subtile Art ihr zu sagen &#8222;Sehe dich vor, Admir\u00e4lin&#8220;. Aldarna hatte ihr halbes Leben in der Flotte verbracht, sie kannte offene Konflikte, Gefechte und Kriege. Aber die kriminelle Energie f\u00fcr politische Intrigen hatte sie nie besessen. <a href=\"https:\/\/sfg.groups.io\/g\/RPG-Universe\/message\/8\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Sie ahnte wer ihr Gegner war, auch wenn sie daf\u00fcr bisher noch keine Beweise hatte.<\/a><\/p>\n<p>Seit der Krieg begonnen hatte, war also ihr inoffizielles Lagezentrum in diesem schmucklosen Nebenb\u00fcro im Amts-Fl\u00fcgel des sonst eher \u00fcberbordend gestalteten Schiff der Pr\u00e4sidentin. Diese hatte die besondere N\u00e4he zu Dameo f\u00fcr gut befunden. Sagte sie zumindest.<\/p>\n<p>Ohne Vorwarnung sprang die T\u00fcr auf. LtCmdr. Byth Th&#8217;renok schaute herein, ihr pers\u00f6nlicher Adjutant.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Ma&#8217;am?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Hm?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Jigme ist hier&#8220;, k\u00fcndigte der Andorianer die Ankunft des Commodores an. Bhuti Jigme war einer ihrer Kommandeure an der s\u00fcdwestlichen Kriegsflanke. Der Tibetaner war ein hervorragender Taktiker und hatte den Krieg selbst als Kommandant aktiv begleitet, bevor er bef\u00f6rdert und mit neuen Aufgaben versehen worden war.<\/p>\n<p>&#8222;Soll reinkommen&#8220;, brummte die Zakdorn und griff nach ihrer Tasse. Ihr Blick strich kurz \u00fcber die B\u00fcste von Roldra Gatutrend. Hinter ihr baute sich der Tibetaner auf. Der Commodore war im strengen Dienstalltag des Flottenkommando eine schillernde Ausnahme, den anders als quasi alle anderen Flagoffiziere verzichtete Jigme auf eine klassische Uniform. Meist trug er ein <a href=\"https:\/\/i.etsystatic.com\/9954360\/r\/il\/7e164f\/4020526760\/il_794xN.4020526760_h2qq.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">einfaches tibetanisches Lasha<\/a> und verzichtete, au\u00dfer auf den Communicator, auf jede Form eines Hoheitsabzeichens. Bei vielen der alteingesessenen Offiziere, besonders aus dem SMC, war er damit unten durch. Dameo hatte weniger Sinn f\u00fcr ein Gerangel um b\u00fcrokratische Meinungen, sie interessierte die fachliche Kompetenz. Das reichte ihr.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Admir\u00e4lin&#8220;, salutierte der Tibetaner knapp. Er wusste, dass sein Besuch ein gewissen Fragezeichen ausl\u00f6ste. Zwar wurde die oberste Admir\u00e4lin wie jeden Morgen von einem Mitglied ihres Stabes \u00fcber den aktuellen Stand der Ereignisse gebrieft. Allerdings geh\u00f6rte ein Rapport von Angesicht zu Angesicht eher zur Ausnahme. Viele Kommandanten suchten instinktiv auch die r\u00e4umliche N\u00e4he zu ihrem Verband.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Setzen sie sich.&#8220;<\/p>\n<p>Cdor. Bhuti Jigme kam der Bitte ohne weitere Aufforderung nach. Seine Augen beobachteten Aldarna wachsam.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Muss ich mir einen neuen Mocca holen?&#8220;, wollte die Admir\u00e4lin wissen, ihre Stimme klang gequ\u00e4lter als beabsichtigt.<\/p>\n<p>&#8222;Es wird so gehen&#8220;, entgegnete Jigme. Ein professionelles L\u00e4cheln umspielte seine Mundwinkel, als er seiner Dienstherrin eine Padd reichte. Rot, mit schwarzen Insignien des Oberkommandos. Nur wenige Individuen innerhalb der Flotte hatten Zugriff auf die Engine, Battlecom genannt. Hier flossen in Echtzeit alle Daten zusammen, alle Quellen und Statusupdates, Sensorlogs, Geheimdienst-Inserts und Flotte-Rapports &#8211; alles.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Es gab ein au\u00dferplanm\u00e4\u00dfiges Scharm\u00fctzel am Dantari-System. Unsere Einheiten wurden \u00fcberrascht, konnten aber standhalten und den Gegner in die Flucht schlagen. Das Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis an der Linie ist weiter im Gleichgewicht. Der Geheimdienst rechnet mit zwei weiteren Verb\u00e4nden aus der Tiefe der Peripherie. Die Lage ist aber unter Kontrolle. Solange der Gegner keine L\u00fccken findet, werden sie es vermeiden ihre Kr\u00e4fte hier binden zu lassen&#8220;, begann Bhuti Jigme mit dem Bericht \u00fcber seinen Abschnitt. W\u00e4hrend er sprach verhielt sich das Padd wie ein Stichwortgeber und vergr\u00f6\u00dferte jeweils die Stellungen und Zonen, die der Commodore gerade ansprach.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Am \u00f6stlichen Ende des Hromi Clusters gab es vielversprechenden Raumgewinn, allerdings fehlen hier nachr\u00fcckende Kr\u00e4fte um weiter vorzusto\u00dfen&#8220;, f\u00fchrte der Tibeter fort, seine Stimme klang neutral &#8211; auch wenn Dameo wusste, dass sie in diesem Punkt nicht einer Meinung in der Vergangenheit gewesen waren. Sie seufzte.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Wollen sie mir etwas sagen Commodore?&#8220;, wollte sie wissen und fixerte den Mann im Lasha. In Jigmes Gesicht zuckte es kurz. Dann hatte er sich aber sofort wieder im Griff.<\/p>\n<p>&#8222;Nur, dass die nachr\u00fcckenden Kr\u00e4fte fehlen um vorzusto\u00dfen&#8220;, sagte er mit einem vielsagenden Blick und wiederholte sich damit.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Wir werden die klingonischen Streitkr\u00e4fte nicht in einem festgefahrenen Stellungskrieg \u00fcber die gesamte rote Linie der Front schlagen k\u00f6nnen Commodore Jigme&#8220;, sagte Dameo mit einem funkeln in den Augen. Dieser hielt aber dem Blick der Zakdorn stand.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Das m\u00fcssten wir auch nicht&#8220;, sagte er, in einem fast gesch\u00e4ftlichen Ton. &#8222;Die Sto\u00dfrichtung der Verb\u00e4nde ist klar &#8211; wenn wir den materiellen Aufwand erh\u00f6hen und die strategischen Punke kurzzeitig vernachl\u00e4ssigen und zus\u00e4tzlich in zielgerichteten Operationen ihre Nachschub-Linien entlang des Hromi Vektors st\u00f6ren, sind unsere Verbandsk\u00e4mpfe um 13% effizienter. Die Warscheinlichkeit das der Sektor f\u00e4llt kann um weitere 26% gesenkt werden, je nachdem wie die Klingonen auf den Verlust der Nachschublinien reagieren, im besten Fall sogar 34%&#8220;, schloss Jigme und atmete aus. Diese Diskussion war der eigentliche Grund seines Besuchs.<\/p>\n<p>&#8222;Und das Risiko eines erheblichen Raumverlusts durch die Aufgabe der strategischen Linien steigt um mindestens 39%. Die St\u00f6rung des Nachschubs ist auch nicht gerade eine leichte Aufgabe, hierf\u00fcr sind nur die modernsten Schiffe mit Tarnfunktion n\u00f6tig, was die Rechnung im Fall eines Verlustes um L\u00e4ngen teurer macht. Au\u00dferdem &#8211; was sie hier &#8218;materiellen Aufwand&#8216; nennen, sind immer noch Schiffe unserer Flotte&#8220;, stellte Aldarna Dameo fest. Ihre Stimme klang k\u00fchl, w\u00e4hrend sie unverwandt den Mann am anderen Ende des Tisches musterte.<\/p>\n<p>&#8222;Wir k\u00f6nnen uns aus taktischer Sicht keinen Staffelangriff, wie von Ihnen skizziert, leisten&#8220;, schloss Dameo das Thema gedanklich ab. &#8222;Der zu erwartende Blutzoll bei einer solchen Offensive in diesem Sektor, in der aktuellen Lage, ist einfach zu hoch&#8220;, beendete sie den kurzen strategischen Austausch.<\/p>\n<p>Es ben\u00f6tigte zwei Wimpernschl\u00e4ge, bis Cdor. Bhuti Jigme sich wieder im Griff hatte. Dann nickte er kurz. &#8222;Aye Ma&#8217;am.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wie steht es um die Battlegroups?&#8220;, wollte die Admir\u00e4lin wissen. Sie war gerade in Fahrt gekommen. Jigme nickte erneut. Er hatte sich auf die Frage vorbereitet. Der kurze Moment, in dem er seine eigene Frustation gezeigt hatte, war vorbei.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Planm\u00e4\u00dfig. Starblade verspricht zur Stunde zum Erfolg zu werden, auch wenn die Verluste h\u00f6her sind als gedacht. Wolfclaw steht unmittelbar vor dem Eintritt in den klingonischen Tiefenraum und Foxhound befindet sich in den letzten Z\u00fcgen der Vorbereitung&#8220;, spulte der Mann im Lasha die Daten seines Sektors herunter.<\/p>\n<p>&#8222;Foxhound.. Die Truppe um DeCuiper, Ruthven und Tousaint?&#8220;, wollte die Zakdorn wissen, w\u00e4hrend sie auf dem Bildschirm vor sich die Konterfeis der Schiffe bewunderte.<\/p>\n<p>&#8222;Genau&#8220;, best\u00e4tigte Jigme.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Halten sie mich auf dem Laufenden sobald der Battlegroup-Verband Xarantine erreicht hat. Wenn ihr Auftrag gelingen sollte, k\u00f6nnte das die gesamte vierte klingonische Flotte und ihre Unterst\u00fctzerverb\u00e4nde langfristig aufhalten&#8220;, brummte Dameo und beobachtete einen Moment das gleichm\u00e4\u00dfige Blinken von K7 auf ihrem Bildschirm.<\/p>\n<p>Sie redeten noch einen Moment weiter, aber die wesentlichen Punkte hatten sie besprochen. Als Jigme begann auf seinem Hintern hin und her zu rutschen hatte Dameo irgendwann Einsehen mit ihrem Commodore.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Das war alles. Vielen Dank. Ich sehe sie zum Jour Fixe um 1200&#8220;, entlie\u00df die Oberbefehlshaberin ihren Front-Commodore und deutete eine Verbeugung an. Der Mann in der Tracht nickte und deutete eine Verbeugung an bis er mit weiteren schnellen Schritten den Raum verlassen hatte. Aldarna Dameo rieb sich die Augen und gestattete sich ein leises Seufzen.\u00a0<\/p>\n<p># Ort: K7 Taskforce-CIC<br \/># Zeit: MD 2.2200<br \/># Crew: FOs der Royal Pioneer, Hephaistos, Artemis, Nemesis, Lykaon, Badger<\/p>\n<p>Das Taskforce-Kommandozentrum, auch CIC (Combat Information Center) genannt, war ein kreisrunder Raum, der sich an der Decke zu einer Kuppel verj\u00fcngte. Diffuse, indirekte Beleuchtung tauchte den fensterlosen Raum, in dessen Mitte ein futuristisches Pendant zur Tafelrunde aus geb\u00fcrstetem, dunklem Dura-Stahl und matt-perlwei\u00dfem Keramiktop stand, in eine fokusorientierte Atmosph\u00e4re. Was genau den Kopf der Tafel zum Kopf machte war nicht ganz eindeutig, jedoch hatte Captain Lisbeth DeCuiper dort Platz genommen, die f\u00fcr die Dauer dieser Mission zeitweise zum Fleetcaptain ernannt worden war. Ein goldener Balken unter ihren vier Rangpips wies sie entsprechend aus.<\/p>\n<p>Die Afro-Europ\u00e4erin mit den afrikanisch-niederl\u00e4ndischen Wurzeln hatte die H\u00e4nde auf der Tischplatte abgelegt und umrahmte damit einen Stapel PADDs. Als sich die T\u00fcren hinter den letzten Nachz\u00fcglern geschlossen hatten, die sich eilig setzten, erhob sie Lisbeth und sah in die anwesenden Gesichter.<\/p>\n<p>&#8222;Willkommen.&#8220;, er\u00f6ffnete sie mit einer weichen aber kr\u00e4ftigen Stimme. Ein ernstes L\u00e4cheln umspielte die Mundwinkel ihrer d\u00fcnnen Lippen. Sechzehn Augenpaare waren auf sie gerichtet und sie f\u00fchlte sich wie im Rampenlicht, darin allerdings offensichtlich wohl.<\/p>\n<p>&#8222;Wie Sie alle wissen, hat uns die Flotte f\u00fcr eine gemeinsame Mission auserkoren. Das FKOM erhofft sich von diesem Pr\u00e4zisionsschlag einen taktischen Einblick und Vorteil \u00fcber die Klingonen in diesem Sektor. Nach der Okkupierung von Xarantine durch die Klingonen haben sie dort, Berichten des Nachrichtendienstes zufolge, einen strategischen Au\u00dfenposten errichtet und die ans\u00e4ssigen Kolonisten in ihre Gewalt gebracht. Bisher gab es zwei Rettungsversuche, die jedoch fehlschlugen. Momentan ist nicht eindeutig, wie gro\u00df die klingonische Flotte im xarantinischen System ist, allerdings&#8230;&#8220; sie r\u00e4usperte sich und aktivierte per Tastendruck ein gro\u00dfes Hologramm, das das angesprochene System langsam rotierend aufzeigte und mit sich bewegenden Pfeilen versah. &#8222;&#8230; gibt es Hinweise darauf, dass es in K\u00fcrze zu einer gr\u00f6\u00dferen Bewegung der Feindkr\u00e4fte kommen wird. Der Nachrichtendienst und das Flottenkommando sehen in dieser Bewegung einen geeigneten Zeitpunkt f\u00fcr einen Infiltrationsversuch, f\u00fcr den jedes unserer Schiffe eine spezifische Rolle erhalten hat. Captain Toussaint?&#8220;<\/p>\n<p>Der kanadische Mensch erhob sich aus seinem Stuhl und zeitgleich lie\u00df sich Lisbeth DeCuiper auf ihrem nieder. Das Hologram in der Mitte des Tisches \u00e4nderte sich und zeigte stilisierte Icons eines Planeten und der U.S.S. Artemis.<\/p>\n<p>&#8222;Danke, Fleetcaptain DeCuiper.&#8220;, er\u00f6ffnete er und zog sein Uniformoberteil glatt. Samsaan, der links vom ihm sa\u00df, blickte zu ihm auf.<\/p>\n<p>&#8222;Der Geheimdienst der Sternenflotte hat Ihnen allen f\u00fcr die Dauer dieser Taskforce eine Freigabe Delta-6 erteilt.&#8220;, fuhr er fort und leises Gemurmel lie\u00df ihn sich unterbrechen und einen Augenblick abwarten, bis sich alle beruhigt hatten. &#8222;Die Artemis verf\u00fcgt \u00fcber experimentelle Technologie, die uns den Schleichfahrt-Modus erm\u00f6glicht. Im Rahmen der Algeron-Vertr\u00e4ge ist dies, wenn man unserem Chefingenieur glauben mag&#8230;&#8220; Er schmunzelte, als er an Panalek dachte. &#8222;&#8230; das bis dato n\u00e4chstbeste Tarnungssystem, das wir haben k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>Ein Seitenblick von Gaspar in Richtung Shay Ruthven verdeutlichte, dass sie beide im Laufe des Tages dar\u00fcber gesprochen hatten und sich einig geworden waren. Zwar verf\u00fcgte die Hephaistos \u00fcber eine echte romulanische Tarnvorrichtung, deren Benutzung im Rahmen des Konflikts mit den Klingonen vom FKOM abgesegnet worden war &#8211; allerdings war der ATAK-Modus f\u00fcr dieses Joint Venture der gr\u00f6\u00dfere Vorteil.<\/p>\n<p>Gaspar fuhr fort. &#8222;Das Ziel der Artemis wird es sein, sich unbeobachtet im Schleichfahrtmodus dem Planeten zu n\u00e4hern und einige Landetrupps abzusetzen. Und f\u00fcr etwaige, kurzfristige Evakuierungen bereit zu stehen. Captain Ruthven?&#8220;<\/p>\n<p>Der Schotte und Kanadier tauschten ihre Positionen im Rampenlicht als sich der eine erhob und der andere setzte.<\/p>\n<p>&#8222;Danke, Captain Toussaint.&#8220; Shay blickte ebenfalls in die Runde und erneut \u00e4nderte sich das gro\u00dfe, zentrale Hologram. Es zeigte nun den Planeten und drei dicke Pfeile, die aus verschiedenen Richtungen auf ihn zu liefen.<\/p>\n<p>&#8222;Die Hephaistos wird die 2. Gruppe anf\u00fchren und zusammen mit der U.S.S. Badger ein Ablenkungsman\u00f6ver fliegen. Da wir als erste in das System einfliegen werden, werden sich die klingonischen Kr\u00e4fte mit etwas Gl\u00fcck direkt auf uns fokussieren. Die Badger wird dabei als Begleitschutz dienen w\u00e4hrend wir den ATAK-Modus bedienen. Mit dem Vorgang der Schiffsteilung m\u00fcssten Sie alle vertraut sein &#8211; ansonsten stehe ich gerne f\u00fcr Fragen zur Verf\u00fcgung. Die Captains DeCuiper, Bateh und Bo werden die Flanke einnehmen und die uns angreifenden Schiffe angehen. Nachdem die Landetruppen abgesetzt wurden, wird sich die Artemis, noch immer im Schleichmodus, in die Deckung hinter einen der Monde von Xarantine begeben, wo sie f\u00fcr 24 Sol-Stunden verbleiben und den Status der Away Teams und der Klingonen so gut es geht beobachtet. Die Gruppen 1 und 2 werden unterdessen auf Warp gehen und sich bei den Rendez-Vous-Koordinaten Beta 1 treffen. Der Plan ist es, dass wir m\u00f6gliche anwesende Feindkr\u00e4fte weglocken und besch\u00e4ftigen und uns dann wieder zum verabredeten Zeitpunkt mit der Artemis treffen.&#8220;<\/p>\n<p>Shay lie\u00df sich auf seinen Platz nieder. Die Atmosph\u00e4re im Raum hatte sich, w\u00e4hrend er gesprochen hatte, gewandelt. Allen Anwesenden war klar, dass der vorgelegte Plan einige Risiken beherbergte, die auch auf den zweiten und dritten Blick nicht besser wurden. Die F\u00e4higkeiten der Artemis waren kaum kampferprobt und es war bisher nicht bekannt ob und wie gut die klingonischen Sensoren sie w\u00fcrden erfassen k\u00f6nnen. Den Flottenverband aufzuteilen und die Artemis alleine zur\u00fcckzulassen war ebenfalls mindestens schwierig.<\/p>\n<p>Eine Hand hob sich und Shay deutete auf Cpt. Gal Bo, den CO der Lykanon, um ihm das Wort zu erteilen.<\/p>\n<p>&#8222;Was hindert die Klingonen daran Verst\u00e4rkung zu rufen sobald wir angreifen? Wenn der Au\u00dfenposten so wichtig ist, dann werden die nicht auf so eine einfache Falle hereinfallen. Die Klingonen sind nicht dumm auch wenn wir das gern glauben machen wollen.&#8220; fragte der Bolianer und leises Gemurmel wurde laut.<\/p>\n<p>Shay wartete bis es wieder still war und sah kurz zu DeCuiper, die knapp nickte.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Das wird die Hephaistos \u00fcbernehmen. Wir werden kurz vor dem Angriff getarnt in das System springen und die Kommunikationsbojen des Systems mit elektromagnetischen Impulsen ausschalten. Wir k\u00f6nnten sie auch komplett zerst\u00f6ren aber das k\u00f6nnte wiederum schneller bemerkt werden.&#8220; erkl\u00e4rte er dann und wieder gab es leises Gemurmel.<\/p>\n<p>&#8222;Warum setzt dann die Hephaistos nicht das Au\u00dfenteam ab?&#8220; wollte Gal Bo dann wissen, diesmal ohne die Hand vorher zu heben.<\/p>\n<p>&#8222;Weil die Artemis das Kontingent Marines an Bord hat und die Hephaistos sich zusammen mit der Drei-Teilung und dem ATAK System besser f\u00fcr den Angriff eignet als f\u00fcr eine verdeckte Operation.&#8220; antwortete Shay. Die Frage hatte er erwartet und war entsprechend vorbereitet.<\/p>\n<p>DeCuiper erhob sich und Shay gab den Platz wieder an sie ab. Das allein brachte die Anwesenden wieder zum verstummen.<\/p>\n<p>&#8222;Wir werden diese Operationen in den n\u00e4chsten Tagen \u00fcben. Sie alle haben den \u00dcbungsplan zugesandt bekommen. Ich m\u00f6chte das sich die einzelnen Einheiten blind aufeinander verlassen k\u00f6nnen und auch flexibel genug sind, sollte unser Plan ge\u00e4ndert werden m\u00fcssen. Wir wissen alle, dass der beste Plan selten den ersten Feindkontakt \u00fcberlebt. Daher sind bei den \u00dcbungen auch einige \u00dcberraschungen eingebaut. Bereiten Sie Ihre Crews entsprechend vor und denken Sie gern auch ab und zu etwas au\u00dferhalb der \u00fcblichen Box.&#8220; verk\u00fcndete sie schlie\u00dflich.<\/p>\n<p>&#8222;Eines noch. Sobald wir von der Station ablegen wird eine Kommunikationssperre mit dem Rest der F\u00f6deration geben. Wir werden uns untereinander nat\u00fcrlich austauschen k\u00f6nnen. Es gibt spezielle Kommunikationsprotokolle die auf allen Schiffen implementiert werden daf\u00fcr. Sobald diese Sperre ausgerufen wurde k\u00f6nnen sie dann auch ihre Crews \u00fcber die Mission und die Missionsziele informieren. Vorher bitte den Kreis so klein wie m\u00f6glich halten. Niemand hier m\u00f6chte das die Klingonen von der ganzen Sache zu fr\u00fch erfahren und wir in eine Falle geraten.&#8220; mahnte DeCuiper und wieder wurde leises gemurmel laut.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Falls es sonst keine Fragen mehr gibt &#8230; k\u00f6nnen sie sich nun alle wieder an ihre Arbeit machen.&#8220; erkl\u00e4rte sie abschlie\u00dfend und wartete ob sich noch jemand melden w\u00fcrde.<\/p>\n<p># Zeit: MD 9.0755<br \/># Ort: K7 auf diversen Schiffen<\/p>\n<p>&#8222;Bericht?&#8220; hallte es \u00fcber verschiedene Br\u00fccken von Raumschiffen.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Alle Systeme einsatzbereit und aktiv. Die Royal Pinoneer hat bereits die Erlaubnis zum abdocken. Unsere folgte kurz darauf.&#8220; kamen die Antworten.<\/p>\n<p>Die Br\u00fccke der USS Artemis war erf\u00fcllt von der gesch\u00e4ftigen Aktivit\u00e4t der Crew, die sich auf den bevorstehenden Einsatz vorbereitete. Captain Gaspar Toussaint sa\u00df in seinem Stuhl und beobachtete die kleinen Monitore, die den Status des Schiffes und der Formation anzeigten. Neben ihm stand sein Erster Offizier Samsaan, die Miene angespannt und sein Blick auf den Mainscreen fokussiert. Dann richtete sich Gaspar in seinem Stuhl etwas auf und nickte zu Shari hin\u00fcber.<\/p>\n<p>&#8222;Initiere Abdockman\u00f6ver.&#8220; verk\u00fcndete die FLG stolz. Endlich konnte sie wieder fliegen. Kein Shuttle sondern die Artemis selbst! Sie wusste das es auf genaue Berechnungen und das Timing ankam und wollte auf keinen Fall einen Fehler machen.<\/p>\n<p>Gaspars Blicke gingen von einem zum Anderen. Jeder seiner Offiziere war mit den Gedanken voll auf die vor ihnen liegende Aufgabe konzentriert. Da waren Reece und Amun. Ja, die Nummer zwei der Taktik hatte es sich nicht nehmen lassen und gemeinsam mit seiner Lebensgef\u00e4hrtin, Fiona MacKenzie, einen der hinteren Bildschirme zu nehmen, von wo aus beide ihre Systeme checkten. W\u00e4hrend die beiden angespannter wirkten als sie vielleicht zugeben wollten, war der aktuelle Mann an der taktischen Konsole die Ruhe in Person.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Taktik?&#8220;, wollte Toussaint wissen.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Die Subroutinen der anderen Schiffe laufen bei 100%. Waffensysteme Standby, Blauer Alarm in Bereitschaft versetzt&#8220;, kommentierte der Halb-Trill eifrig. Der neben Gaspar stehende Caitianer hatte das Nicken aufgenommen und trat weiter in den Raum hinein.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Maschinenrrrrraum?&#8220; wollte er wissen.<\/p>\n<p>Die Stimme des Andorianers antwortete.\u00a0<br \/>&#8222;Alle Systeme einsatzbereit&#8220;, sagte der CING knapp. Sam nickte, auch wenn Panalek das nicht sehen konnte.\u00a0<\/p>\n<p>Ens. Nyo Arai, die stellvertretende CSO, stand an ihrer Konsole und \u00fcberwachte die Sensoren. W\u00e4hrend ihr menschliches Erbe versuchte die vulkanische Logik, die gerade mehr als sonst aus milit\u00e4rischen Warscheinlichkeitsrechnungen bestand, zu vertreiben warf sie einen Blick quer durch den Raum. Ihre Augen suchte die schwarzhaarige Caitianerin an der COMM.\u00a0<\/p>\n<p>Ens. Via sa\u00df an ihrer Station und stellte sicher, dass alle Kommunikationskan\u00e4le klar und st\u00f6rungsfrei waren. Ihr Gesicht war voller Ernsthaftigkeit und Hingabe. Sie z\u00f6gerte kurz, als sie einen Blick auf der Schulter sp\u00fcrte. Als sie der Neugier nachgab, hatte Nyo den Kopf schnell wieder herumgedreht. Ein L\u00e4cheln breitete sich auf Vias Mund aus.<\/p>\n<p>&#8222;Alle Kommunikationsrelays online?&#8220;, wollte der Captain von Via wissen. Diese nickte schnell. Die Systemroutinen der Battlegroup sahen eine dauerhafte, verschl\u00fcsselte Verbindung zwischen den Einheiten vor, sobald die Operation in vollem Gange war. Der Code war selbst f\u00fcr Via eine kleine Herausforderung und sie hatte mehrfach in der Vorbereitung dar\u00fcber gesprochen, dass die Aufrechterhaltung besonders w\u00e4hrend des blauen Alarms eine reine Wunschvorstellung war. In der Zeit in der die Artemis sich in Xarantine n\u00e4herte, mussten sie eh wie alle anderen Schiffe die Nachrichtensperre einhalten.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Battlegrrroup-Prrrroxy eingerrrrichtet. Soll ich Ihnen die taktischen Meldungen derrr Badgerrrr vorrrlesen?&#8220;, wollte Via wissen und strich sich eine schwarze Locke aus der Stirn.<\/p>\n<p>&#8222;Nicht n\u00f6tig, danke Ensign&#8220;, sagte Gaspar und nickte Sharis bester Freundin h\u00f6flich zu. An der OPS-Station stand Vuul Helzuc. Der Blick des Rhaandariten war wie \u00fcblich auf seinen Screen gerichtet, wo er die Energieverteilungen und logistischen Abl\u00e4ufe des Schiffs im Auge behielt. Schr\u00e4g neben ihm standen CWI Lt. Sharom Ventra und sein Stellvertreter, Agent Tam Sula. Beide wirkten in Gedanken, wenn auch vermutlich aus unterschiedlichen Dingen. Beiden warf Toussaint einen langen Blick zu. Er nickte.\u00a0<\/p>\n<p>Dann wandte sich der Captain an den Mann, der seit ein paar Minuten auf dem Platz neben ihm sa\u00df. &#8222;Und warum genau sitzen sie nochmal hier?&#8220;, sprach er Lt. (jg) Liyun Corapara an. Er musste sich darauf konzentrieren nicht zu lachen, da sich Corapara scheinbar in diesem Moment genau dasselbe fragte. Irgendwie war er da in was hinein geraten.<\/p>\n<p>&#8222;Nur um das klar zu stellen, mir ist v\u00f6llig bewusst, dass das der Stuhl des zweiten Offiziers ist, Sir..&#8220;, sagte der Bolivianer. Nun konnte Gaspar das L\u00e4cheln nicht weiter unterdr\u00fccken. Er lehnte sich zur\u00fcck und gab Corapara mit der Hand das Signal um fortzufahren.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Und es gibt eine gewissen Tradition in der Flotte, dass der Counselor des Schiffes an diesem Platz sitzt um den Captain in ethischen Verfahrensfragen zu beraten&#8220;, sprach Liyun weiter.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Ja und nein, aber fahren sie fort.&#8220;, entgegnete Toussaint.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Und gleichzeitig bin ich qua Amt so gut wie nie selbst auf der Br\u00fccke, aber auch gleich zweifacher Abteilungsleiter&#8220;, sprach der Bolivianer und versuchte seine Unsicherheit hinter eine Portion lateinamerikanischem Temprament zu verstecken.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Was nat\u00fcrlich zutrifft&#8220;, best\u00e4tigte Toussaint h\u00f6flich und nickte. Sein Grinsen war breiter geworden, w\u00e4hrend er Sam einen Blick zuwarf.<\/p>\n<p>&#8222;Und es war so ziemlich der einzige Platz, der gerade noch frei war&#8220;, schloss Liyun und klang etwas zerknitterter als gedacht.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Nur f\u00fcrs Protokoll, es gibt keinen Stuhl f\u00fcr den zweiten Offizier. Der sitzt w\u00e4hrend seiner Schicht in dem Stuhl in dem ich gerade sitze&#8220;, wandte Toussaint ein.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Ihr Platz ist f\u00fcr Mission-Spezialisten reserviert. Und wie sie schon sagten, da ihr nat\u00fcrlicher Aufenthaltsort meist die Krankenstation ist. Aber lassen sie die F\u00fc\u00dfe unten&#8220;, vollendete der Captain seinen Gedankengang. Liyun entwich ein kleiner Seufzer, w\u00e4hrend er seine Aufmerksamkeit auf den Mainscreen vor sich lenkte.\u00a0<\/p>\n<p>Toussaints L\u00e4cheln schwand langsam, w\u00e4hrend er sich erneut erhob. Dann trat er pl\u00f6tzlich vor den Hauptbildschirm. Die Crew sah \u00fcberrascht auf, als er sich r\u00e4usperte und spontan zu sprechen begann.<\/p>\n<p>&#8222;Meine Damen und Herren,&#8220; begann er mit fester Stimme, &#8222;Wir sind im Begriff K7 verlassen und befinden uns nun auf dem Weg in eine neue Mission. Bei aller Vorbereitung durch den Geheimdienst, der Planung und dem Training ihrer Abteilungen &#8211; niemand wei\u00df, was uns auf Xarantine erwarten wird. Ich m\u00f6chte diesen Moment nutzen, um Ihnen allen meinen tiefsten Dank auszusprechen. Ihre Hingabe, Ihr Mut und Ihre Professionalit\u00e4t sind es, die die Artemis zu dem machen, was sie ist.&#8220;<\/p>\n<p>Er machte eine halbe Drehung, um \u00fcber die Schulter in das schwarze Nichts des Weltraums schauen zu k\u00f6nnen. Sein Gesicht war angespannt.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Ich wei\u00df, dass wir vor gro\u00dfen Herausforderungen stehen. Aber ich habe volles Vertrauen in jeden von Ihnen. Gemeinsam werden wir diese Mission erfolgreich meistern und sicherstellen, dass wir alle heil zur\u00fcckkehren. Seien Sie stolz auf das, was wir bereits erreicht haben. F\u00fcr die Artemis, f\u00fcr die Sternenflotte, und f\u00fcr das, wof\u00fcr wir stehen.&#8220;<\/p>\n<p>Ein zustimmendes Gemurmel erhob sich im Raum. Gaspar trat zur\u00fcck zu seinem Stuhl. Der Countdown f\u00fcr den Warpsprung wurde eingeleitet, und die Crew der Artemis bereitete sich darauf vor, das System zu verlassen und in den Kampf zu ziehen.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Shay Ruthven starrte Sekunden stumm auf den Schirm ehe er seine Blick auf Fabis Hinterkopf fokkusierte.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Die Artemis dockt ab.&#8220; erkl\u00e4rte Nik und Shay nickte langsam.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Mr. LaGroille &#8211; sie kennen das Prozedere. Heave away.&#8220; befahl er und Fabis Finger flogen \u00fcber die Konsole.<\/p>\n<p>&#8222;Abdocken erfolgreich, gehe auf Position innerhalb des Verbandes.&#8220; best\u00e4tigte der Franzose w\u00e4hrend sich die Hephaistos langsam von der Station l\u00f6ste und den ihr zugewisenen Platz in der Formation einnahm.\u00a0<\/p>\n<p>Immer mehr Schiffe kamen dazu, er sah wie die Nemesis ein \u00e4hnliches Man\u00f6ver durchf\u00fchrte.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Alle Schiffe abgedockt und in Formation, implementiere Kommunikationssperre und etabliere Kommunikation des Verbandes.&#8220; best\u00e4tigte Nik. Der war etwas nerv\u00f6s weil Qwara hinter ihm stand und ihn beobachtete.<\/p>\n<p>&#8222;Warp in 10 &#8211; 9 &#8211; 8 ..&#8220; begann Fabi zu z\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Auf der Station hatten sich etliche Personen &#8211; meist Zivilisten der jeweiligen Schiffe &#8211; auf der Aussichtsplatzform versammelt.\u00a0<br \/>Jynah stand dort zusammen mit Melody. Kieran und Shay Junior hatten die Nase gegen die Scheibe gepresst. Es kam nicht oft vor, dass man einen Flottenverband beim Abflug zusehen konnte. Aufgeregt war vor allem Shay Junior. Diese Emily hatte ihm vor dem Abflug ein kleines Ger\u00e4t in die Hand gedr\u00fcckt und ihm aufgetragen es anzuschalten, sobald alle Schiffe losflogen. Unruhig blickte er daher auf die Raumschiffe und nestelte mit den Fingern in der Tasche seiner Hose an dem kleinen Apparat. Was wohl passieren w\u00fcrde? Das hatte Emily nicht verraten, aber sie hatte versprochen dass es toll w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Endlich war es soweit. Er blickte sich kurz um. Niemand achtete auf ihn. Also dr\u00fcckte er den Knopf. Nichts passierte. Das war schade.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Szdziw4tI9o\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Doch pl\u00f6tzlich knackte es aus den Lautsprechern der Station und Musik begann.<\/a><\/p>\n<p>Die Formation in welcher die Schiffe flogen war durchaus eindrucksvoll, ebenso wie die Trommeln, die aus den Lautsprechern erklangen. Genauso eindrucksvoll war aber das zeitgleiche Verschwinden der Schiffe im Warp just in dem Moment, als das Rauschen der Trommeln ihren H\u00f6hepunkt erreicht hatten. Statt viele Einzelne schien es ein gro\u00dfer Lichtblitz zu sein in dem die Schiffe verschwanden und man nur noch die Leere des Alls sehen konnte. Die Stille auf der Station war ohrenbet\u00e4ubend.<br \/>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM&gt;\u00a0<\/p>\n<p># Ort: Dawnvein Castle (pers\u00f6nliches Schiff von Pr\u00e4sidentin Chiyo Yokinobu)<br \/># Zeit: MD 2.0702<br \/>#In ihrem Ersatz-B\u00fcro auf der Dawnvein Castle, dem pers\u00f6nlichen Schiff von Pr\u00e4sidentin Chiyo Yokinobu, erh\u00e4lt Admiral Aldarna Dameo ein wichtiges Statusupdate zur Lage an der S\u00fcdwest-Flanke des Krieges. Commodore Bhuti Jigme informiert Dameo \u00fcber ein Scharm\u00fctzel und strategische Aussichten. Auch informiert er sie \u00fcber den Zustand der Battlegroups.<\/p>\n<p># Ort: K7 Taskforce-CIC<br \/># Zeit: MD 2.2200<br \/># Crew: FOs der Royal Pioneer, Hephaistos, Artemis, Nemesis, Lykaon, Badger<br \/>Die Missionparameter werden den FO&#8217;s verk\u00fcndet und diese haben Fragen.\u00a0<\/p>\n<p># Zeit: MD 9.0755<br \/># Ort: K7 auf diversen Schiffen<br \/>Der Abflug des Flottenverbandes wird von K7 aus von den Zur\u00fcckgebliebenen beobachtet.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>Submitted by<br \/>\u00a0<br \/>Alle JV-FOs<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mission der Battlegroup Foxhound By @&#8230; Guten Abend in die Runde! Anbei (endlich) das n\u00e4chste Missions-RPG, vielen Dank an Ela, Mac und Fynn f\u00fcr die tollen Zeilen. Viel Spa\u00df beim lesen \ud83d\ude42 Lieben Gru\u00dfMo &lt;RPG&gt; # Ort: Dawnvein Castle (pers\u00f6nliches Schiff von Pr\u00e4sidentin Chiyo Yokinobu)# Zeit: MD 2.0702 Die Dawnvein Castle thronte wie ein&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-die-mission-der-battlegroup-foxhound\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;SFG Joint Venture &#8211; Die Mission der Battlegroup Foxhound&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-8567","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8567","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8567"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8567\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8567"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8567"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8567"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}