{"id":8636,"date":"2024-06-26T09:57:16","date_gmt":"2024-06-26T07:57:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-ankommen\/"},"modified":"2024-06-26T09:57:16","modified_gmt":"2024-06-26T07:57:16","slug":"sfg-joint-venture-ankommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-ankommen\/","title":{"rendered":"SFG Joint Venture &#8211; Ankommen"},"content":{"rendered":"<div>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<blockquote><p>Noch immer lag Kidah auf der Br\u00fccke, wo sie unsanft gelandet war,<br \/>nachdem sie erfolglos versucht hatte, sich festzuhalten. Noch immer war<br \/>sie nicht bei Bewusstsein, doch ein aufmerksamer Beobachter konnte<br \/>sehen, wie ein kurzer Schauer durch ihren K\u00f6rper lief. Leise, fast nicht<br \/>zu verstehen, kam ihr ein einzelnes Wort \u00fcber die Lippen: \u201eHephaistos.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p># Zeit: MD 23.2150<\/p>\n<p># Ort: Hauptbr\u00fccke USS Hephaistos, Olymp<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ihr K\u00f6rper in aller Stille ruhte, um alle verf\u00fcgbare Ressourcen<br \/>auf die Selbstheilung zu konzentrieren, war ihr Geist noch immer rege<br \/>besch\u00e4ftigt. Kidah schwamm, schwebte, glitt durch die tiefschwarze<br \/>Dunkelheit, f\u00fchlte sich jedoch nicht orientierunglos. Sie wusste, wohin<br \/>sie sich wenden musste und zweifelte keinen Moment. Ohnehin war Zeit ein<br \/>abstraktes Konzept. Es mochten Sekunden, Monate, \u00c4onen vergehen, hier<br \/>machte es keinen Unterschied. Wo war &#8218;hier&#8216;? Erst jetzt wurde ihr klar,<br \/>dass sie gar nicht wusste, wo sie sich eigentlich befand. Doch war es<br \/>wichtig? Es war angenehm, in Stille und Ruhe die Bewegung zu f\u00fchlen,<br \/>ohne Richtung und Orientierung einfach nur zu sein.<br \/>Ein kleiner Lichtpunkt tauchte auf, nur ein Nadelstich im endlosen<br \/>Schwarz. Kidah bewegte sich darauf zu, doch noch bevor sie ihn<br \/>erreichte, tauchte ein zweiter Lichtpunkt auf. Dann ein dritter,<br \/>vierter, schlie\u00dflich viele, unendlich viele \u00fcberall um sie herum. Sie<br \/>leuchteten konstant oder flackerten, waren wei\u00df, gelb oder rot. Sie<br \/>konnte sich nicht l\u00e4nger entscheiden, welchen Punkt sie anvisieren<br \/>sollte. Dann ein Lichtblitz. Er war gr\u00f6\u00dfer, heller als die Lichtpunkte<br \/>und schnell wieder verschwunden. Als sie sich in die Richtung wandte,<br \/>entdeckte sie ein Raumschiff. Weit unter ihr trieb es dahin. Hatte es<br \/>Waffenfeuer gegeben? Nein, es war blo\u00df eine Reflektion auf dessen<br \/>gl\u00e4nzender H\u00fclle gewesen. Eine Sonne erhellte sie und in bestimmten<br \/>Winkeln reflektierte ihr Licht. Erhaben, ohne jedes Ger\u00e4usch, bewegte<br \/>sich das Schiff in dieser Finsternis. Ebenso leise begann das Schiff<br \/>auseinander zu fallen. Erst l\u00f6ste sich ein Teil, dann das n\u00e4chste und<br \/>Kidah erkannte, dass gar keine Zerst\u00f6rung im Gange war. Dieses Schiff<br \/>trennte sich in drei Teile.<br \/>&#8218;Ist es sinnvoll, die Krankenstationen jeder Sektion mit Laboren<br \/>auszustatten? Hades, Geos, Olymp?&#8216;<br \/>Der Gedanke kam und er ging wieder, doch Kidah wusste, dass die<br \/>Assoziation durch das dreigeteilte Schiff entstanden war. Hephaistos,<br \/>ja. Obwohl drei einzelne Teile von ihr jetzt in verschiedene Richtungen<br \/>davon drifteten, machten sie gemeinsam eine Einheit aus, ein einziges<br \/>Raumschiff. Und sie selbst? Sie war ein Teil von ihr, ein vierter Teil.<br \/>Getrennt, davon driftend, nicht l\u00e4nger ein Teil des Ganzen. Aber das<br \/>widersprach der inneren Ordnung. Ihr Platz war auf einem Raumschiff, das<br \/>ganz war. Je l\u00e4nger sie diesem gedanklichen Faden folgte, desto<br \/>eindringlicher wurde die Erkenntnis, dass auch sie selbst nur ganz<br \/>werden konnte, wenn sie die Trennung aufgab. Doch wie gelang das? Wie<br \/>wurde sie Teil von etwas, das selbst in mehrere Teile zerfallen war? Man<br \/>rief sie. Schiffe, die etwas tun sollten, wurden gerufen. Sie verfolgte<br \/>diesen Gedanken weiter, formte Strukturen vor ihrem geistigen Auge.<br \/>Lichter, W\u00e4nde, Monitore, Konsolen&#8230; ein riesiges Fenster, das das<br \/>Weltall zeigte, Schw\u00e4rze und Lichtpunkte. Hier war sie gewesen, hier war<br \/>es geschehen. Nur was? Die Darstellung \u00e4nderte sich, verwischte Farben<br \/>und Formen huschten vorbei. Blau, Wei\u00df, Gr\u00fcn, Braun, Grau&#8230; Nur einen<br \/>Lidschlag lang eine glitzernde Fl\u00e4che. Wasser, Sonnenlicht&#8230; ein See!<br \/>Und dann? L\u00e4rm, einfach \u00fcberall. Die Farben waren verschwunden, das<br \/>Glitzern ebenfalls. Ein pl\u00f6tzliches Donnern ert\u00f6nte, zog sich in die<br \/>L\u00e4nge, \u00fcberf\u00fcllte alle Sinne, war lauter als Stimmen, Licht und Farben.<br \/>Schmerz. Der Schmerz! Da war er, ja, es gab ihn wirklich und er war da,<br \/>wurde beinahe ausgel\u00f6scht durch das unaufh\u00f6rliche, alles durchdringende<br \/>Donnern!<\/p>\n<p>Kidah f\u00fchlte sich nur f\u00fcr einen kleinen Moment erinnert an den Anfang<br \/>ihrer Reise. Dunkelheit umgab sie, vollkommenes Schwarz ohne Kontur.<br \/>Doch diesmal war es anders. Keine Strukturen bildeten sich aus dem<br \/>Dunkel, keine W\u00fcstenlandschaft, kein Haus, keine Leute. Stattdessen<br \/>kehrten andere Sinneseindr\u00fccke zuerst zur\u00fcck. Der Schmerz war noch immer<br \/>da, hatte nicht nur ihren gesamten Kopf erfasst, sondern war \u00fcberall<br \/>sp\u00fcrbar. Ein Handgelenk, angeschlagen, verstaucht, gebrochen? Ein Knie,<br \/>gesto\u00dfen, verrenkt, verbrannt? Die Rippen auf der linken Seite,<br \/>gebrochen, kollidiert mit etwas? So f\u00fchlte sie sich durch ihren ganzen<br \/>K\u00f6rper, erfasste Schmerzen und konnte noch nicht ausmachen, wie sehr sie<br \/>verwundet war.<br \/>Der L\u00e4rm war verschwunden, doch sie nahm Stimmen wahr. Worte, ein<br \/>Husten, St\u00f6hnen. Worte nicht in ihrer Muttersprache und doch verst\u00e4ndlich.<br \/>Sie \u00f6ffnete ihre Augen und sah Grau \u00fcber sich. Grau und&#8230; eine Uniform.<br \/>Ihr Blick tastete sich an einem \u00c4rmel entlang, bis er auf das<br \/>dazugeh\u00f6rige Gesicht stie\u00df. Und mit dem Gesicht kehrte endlich,<br \/>pl\u00f6tzlich die Erinnerung zur\u00fcck. Sie befand sich auf der USS<br \/>Heiphaistos. Es roch nach Qualm. Das Schiff hatte sich in seine<br \/>Einzelsektionen geteilt und der Teil, auf dem sie sich befand, war auf<br \/>einen Planeten gest\u00fcrzt. Das Gesicht war ein bekanntes.<br \/>\u201eLieut-\u201c, begann Kidah, doch sie musste sich selbst unterbrechen, weil<br \/>ihre Stimme rauh und kaum verst\u00e4ndlich war. Sie r\u00e4usperte sich und<br \/>begann erneut.<br \/>\u201eLieutenant LaGroille. Die Landung war ein wenig unsanft, m\u00f6chte ich sagen.\u201c<br \/>Ein leises Lachen war die Antwort.<br \/>\u201eAber wir sind gelandet. Wie geht es Ihnen?\u201c<br \/>Kidah dachte kurz \u00fcber diese Frage nach und entschied dann kurzerhand,<br \/>sie umfassend zu beantworten. Sie hob die Hand zu der Schwellung an<br \/>ihrer Stirn, bef\u00fchlte sie und nahm dann das heile Handgelenk zur Hilfe,<br \/>um sich aufzusetzen. Es kam nichts Neues hinzu, kein Schwindel, keine<br \/>neuen Schmerzen. Zu atmen war eine \u00dcberwindung mit den Rippen, aber es<br \/>war m\u00f6glich.<br \/>\u201eIch bin bewegungsf\u00e4hig. Die volle Antwort werde ich Ihnen geben, wenn<br \/>ich stehe.\u201c<br \/>Kurz legte Fabi\u00e8n ihr eine Hand auf den Arm.<br \/>\u201eSind Sie sich sicher, das Sie das tun wollen? Bleiben Sie doch liegen,<br \/>bis ein Arzt kommt.\u201c<br \/>\u201eIch bin mir sicher.\u201c, antwortete sie kurz angebunden und sah den<br \/>Fingern ihrer H\u00e4nde zu, wie sie sich bewegten, zur Faust ballten und<br \/>wieder \u00f6ffneten. Gut, gebrochen schien nichts. Das Knie&#8230; Sie setzte<br \/>den Fu\u00df auf der schmerzfreien Seite auf, st\u00fctzte sich auf eine Hand und<br \/>wu\u00dfte nicht genau, wie sie sich jetzt erheben konnte. Ihr Blick fiel auf<br \/>die Konsole neben ihr. Auch gut. Sie packte den Rand, hielt sich fest<br \/>und stemmte sich vom Boden hoch. Die Anmut fehlte vielleicht, doch<br \/>letztlich stand sie mehr oder weniger aufrecht. Die Konsole loszulassen,<br \/>wagte sie hingegen nicht, nachdem ihr l\u00e4diertes Knie dagegen protestiert<br \/>hatte, belastet zu werden.<br \/>\u201eBitte helfen Sie mir dort vorn auf den Sessel.\u201c, wandte sie sich leise<br \/>an Fabi\u00e8n.<br \/>Es fiel ihr schwer, um Hilfe zu bitten, nachdem sie behauptet hatte,<br \/>allein aufstehen zu k\u00f6nnen. Doch sie konnte nicht die ganze Zeit dort<br \/>stehen und sich an die Konsole klammern.<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM&gt;<\/p>\n<p>Kidah erwacht aus ihrer Bewusstlosigkeit, doch ganz ohne Schrammen ist<br \/>sie nicht davongekommen.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>submitted by<\/p>\n<p>Kidah\/Tanja<\/p>\n<p>&#8212;<br \/>Diese E-Mail wurde von Avast-Antivirussoftware auf Viren gepr\u00fcft.<br \/>www.avast.com<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&lt;RPG&gt; Noch immer lag Kidah auf der Br\u00fccke, wo sie unsanft gelandet war,nachdem sie erfolglos versucht hatte, sich festzuhalten. 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