{"id":8702,"date":"2024-08-12T19:46:28","date_gmt":"2024-08-12T17:46:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/erinnerungen-und-wehmut\/"},"modified":"2024-08-12T19:46:28","modified_gmt":"2024-08-12T17:46:28","slug":"erinnerungen-und-wehmut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/erinnerungen-und-wehmut\/","title":{"rendered":"Erinnerungen und Wehmut"},"content":{"rendered":"<div>Hallo Leute<br \/>mal wieder etwas zur Unterhaltung, mit freundkicher Unterst\u00fctzung von Sunny.<br \/>Viel Spa\u00df!<\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p>Ort: Starbase K7<br \/>Zeit: MD 3.0705<br \/>Personen: Ortrichk, ein Bartender<\/p>\n<p>Munter trabte Ortrichk zur Promenade. Auf allen Vieren. Das ging schneller. F\u00fcr einige Leute viel zu schnell. Aber die Iskyra kannte das ja schon und wich Hindernissen geschickt aus. Kurz vor ihrem Ziel stand ein Offizier der Sicherheit, mit dem R\u00fccken zu ihr, im Weg. Sie verlangsamte, richtete sich auf und knurrte. Nicht laut, aber vernehmlich.<\/p>\n<p>Ensign Richard Hammond erschrak und machte einen Satz vorw\u00e4rts. Grimmig drehte er sich um.<\/p>\n<p>\u201eSie sollen mich nicht erschrecken! Das habe ich schon mal gesagt!\u201c, schimpfte er erbost.<\/p>\n<p>Blitzschnell hatte Ortrichk, trotz der gro\u00dfen Pranken, sein Ohr erwischt und zog daran.<\/p>\n<p>\u201eUnd was habe ich gesagt? Sie sollen zum Arzt gehen und ihr Geh\u00f6r untersuchen lassen! Ich bin heran getrampelt, wie ein Elefant und sie haben mich nicht geh\u00f6rt! Ich war selber Offizier und wei\u00df wie so etwas laufen soll. Wie soll es nun laufen? Soll ich sie selber zur Krankenstation bringen? Am Ohr ziehend? Oder soll ich sie melden? Das w\u00e4re nicht sch\u00f6n. Oder gehen sie nun freiwillig zum Arzt?\u201c<\/p>\n<p>Richard schielte zur Pfote der Katze, die sein Ohr fest hielt. Auch wenn die Krallen eingezogen waren, fl\u00f6\u00dften ihm die gro\u00dfen Pranken geh\u00f6rig Respekt ein. Nat\u00fcrlich hatte er sich schlau gemacht. Die K7 war nicht klein, aber auch nicht riesig gro\u00df. Und so fiel die Iskyra nat\u00fcrlich immer wieder auf. Und als ehemalige Wissenschaftsoffizierin kannte sie die Protokolle.<\/p>\n<p>Eigentlich war es ein \u00dcbergriff, wenn sie ihm am Ohr zog. Aber Richard ging auf, dass sie nur sein Bestes wollte und ihn nun etwas bedr\u00e4ngte etwas zu unternehmen. Die Iskyra war ihm sympathisch und sie unterhielten sich ja auch nicht das erste Mal.<\/p>\n<p>Schuldbewusst schaute er auf.<\/p>\n<p>\u201eOK. OK. Ich werde mich darum k\u00fcmmern. Versprochen!\u201c<\/p>\n<p>Ortrichk lie\u00df das Ohr los, welches Richard rieb.<\/p>\n<p>\u201eDas hoffe ich. Ich werde es pr\u00fcfen!\u201c, grinste die Katze und zeigte beim L\u00e4cheln ihr stolzes Gebiss. \u201eCiao!\u201c<\/p>\n<p>Damit lie\u00df Ortrichk den Offizier stehen und ging ihrer Wege. Jetzt ging sie wieder aufrecht. Die Promenade war viel zu bev\u00f6lkert, um hier in schnellem Trab herum zu d\u00fcsen. Touristen st\u00f6berten in den Gesch\u00e4ften herum, um Souvenirs zu kaufen oder sa\u00dfen in einem der Kaffees und genossen die vielf\u00e4ltigen Leckereien. Kinder liefen umher und spielten Fangen. Crewmitglieder gingen ihrer Arbeit nach oder kauften Vorr\u00e4te ein. Sicherheitsleute standen Posten und beobachteten die Menge. Vor einem altmodischen Theater bildete sich eine Schlange, weil viele das neue St\u00fcck sehen wollten. Praktisch gab es hier alles M\u00f6gliche zu kaufen. Aber nicht alle Leute geh\u00f6rten zur ehrlichen Seite.<\/p>\n<p>Einige blieben lieber im Dunklen.<\/p>\n<p>Schattengestalten. Kriminelle.<\/p>\n<p>Nicht viele, aber es gab sie. Es gab Vertreter vieler Spezies, V\u00f6lker und Kulturen. So auch einen Klingonen der frisches Gagh mit tiefen dr\u00f6hnendem Bass an pries. Ein stiller Ferengi, Geddon mit Namen, der immer bereit war die Kundschaft \u00fcber den Tisch zu ziehen. Offiziell kaufte und verkaufte er Tr\u00f6del und Antiquit\u00e4ten. Auch einen lukrativen Shuttle-Service hatte er. Unter der Hand konnte man mehr haben. Aber da war er h\u00f6llisch vorsichtig, seid sein Cousin mit Drogen erwischt worden war. 15 Jahre Arbeitlager, ohne Bew\u00e4hrung, waren die Folge. Logisch dass die Sicherheit ein Auge auf ihn hatte. Ihn zu erwischen war eine andere Geschichte.<\/p>\n<p>In einer Seitengasse befand sich das \u201aTwenty-Four-Food\u2019. Ein rund um die Uhrge\u00f6ffnetes Restaurant. Die Fassade war einem Saloon aus den Wild-West Zeiten nachempfunden. Die Leuchtreklame \u00fcber dem Eingang flackerte als w\u00e4hre sie kaputt. Aber das war Absicht, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Das Innere war auch im Wild-West Stil gehalten. H\u00f6lzerne Tische und St\u00fchle. Ein paar rot gepolsterte B\u00e4nke, welche kitschig wirkten. \u00dcberall \u00d6llampen, welche nat\u00fcrlich nicht mit \u00d6l betrieben wurden. Ein Piano, mit Kerzenhaltern an den Seiten. Eine lange Theke, mit Hockern davor. Dahinter war ein Regal mit echten Spirituosen aus allen Gegenden und von m\u00f6glichen Planeten. Und die Speisekarte, der Stolz des Besitzers, war *sehr* lang!<\/p>\n<p>Wie \u00fcblich waren fast alle Tische besetzt. Es hatte sich herumgesprochen dass das Restaurant gut und nicht \u00fcberteuert war, wie auf der Hauptpromenade \u00fcblich. Ortrichk suchte sich einen freien Hocker an der Theke.<\/p>\n<p>Der Bartender war stilecht, wie ein Revolverheld, gekleidet.<\/p>\n<p>\u201eHallo Katze.\u201c, begr\u00fc\u00dfte er mit rauer Stimme Ortrichk, \u201eWie immer?\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa, bitte, Cowboy\u201c, entgegnete die Iskyra provokant.<\/p>\n<p>Der Mann nahm es gelassen. Sein Revolver war nur Dekoration und au\u00dferdem war er einer jener Zuschauer gewesen, welche Lani bei ihrer Flucht auf der Promenade erlebt hatte. Er hatte sich k\u00f6niglich am\u00fcsiert! War die Kleine schon so schnell, wolle er nicht austesten wie schnell die Mutter war!<\/p>\n<p>Wenig sp\u00e4ter stand ein riesiger Eiskaffee, nat\u00fcrlich laktosefrei, vor Ortrichk. Auch ein Grund warum sie gerne her kam. Viele Speisen wurden hier selber hergestellt und kamen nicht aus einem gut programmierten Replikator. Nat\u00fcrlich waren diese Nahrungsmittel dann etwas teurer. Die Zutaten waren halt schwer zu bekommen und, teils extrem, teuer.<\/p>\n<p>Gen\u00fcsslich schl\u00fcrfte und l\u00f6ffelte die Katze den Eiskaffee. Ihre Gedanken schweiften ab.<\/p>\n<p>Richard kam ihr in den Sinn. Sie hoffte er w\u00fcrde sein Versprechen halten. Ja, wenn sie normal ging, und keine Schuhe oder Stiefel trug, war sie beim Gehen kaum bis gar nicht h\u00f6rbar. Aber im Trab war dies anders. Ihre vier gro\u00dfen Pfoten machten dann ein vernehmliches \u201aPatt Patt\u2019 Ger\u00e4usch, das der Offizier h\u00e4tte h\u00f6ren m\u00fcssen. Tat er nicht. Und das war nicht gut.<\/p>\n<p>Das Gesicht des Sicherheitsmanns verblasste und die Gesichter von Lani und Tara erschienen vor ihrem geistigen Auge. Liebe f\u00fcr die Beiden erf\u00fcllte ihr Herz! Es bereitete ihr wenig Kummer, dass die Beiden wieder getobt hatten und etwas zu Bruch gegangen war.<\/p>\n<p>Sie hatte Mittel und Wege die Kinder zu erziehen. Dies erforderte permanente Aufmerksamkeit, Konzentration, Wissen und vieles mehr. Noch dazu war eines ihrer Adoptivkinder Klingonin.<\/p>\n<p>Den beiden das zu vermitteln was sie sp\u00e4ter brauchten war die Schwierigkeit. Bisher gelang ihr das und es ging in die richtige Richtung. F\u00fcr Lani standen die Strafen ja schon fest. Tara w\u00fcrde 2 Stunden klingonische Geschichte und Kultur bekommen. Danach eine Trainingseinheit mit dem Bath\u2019Leth. Aber nicht mehr das harmlose aus Kunststoff. Es war Zeit auf ein echtes, scharfes \u201aSchwert\u2019 um zu steigen!<\/p>\n<p>Auch die Kinder verblassten und Ana erschien ihr im Geiste.<\/p>\n<p>&lt; *Flashback *&gt;<\/p>\n<p>Zeit: Vor einigen Jahren<\/p>\n<p>Ort: USS Odyssey, Mensa<\/p>\n<p>Auch wenn man \u00fcber die soziale Kompetenz der jungen Offizierin h\u00e4tte streiten k\u00f6nnen. Ein ehrliches L\u00e4cheln zeugte von der Tatsache, dass Ana sich wirklich \u00fcber die angenommene Freundschaft freute.<\/p>\n<p>Sie hatte also nun eine Freundin.<\/p>\n<p>Das w\u00fcrde sicherlich interessant werden. Hoffentlich nicht allzu anstrengend. Aber man musste wohl irgendwie versuchen den anderen nicht direkt vor den Kopf zu sto\u00dfen. Das wiederum hie\u00df dann aber wohl, dass man R\u00fccksicht auf die Gef\u00fchle des Anderen nehmen musste und irgendwie war damit diese neue geschlossene Freundschaft, auch just im Moment dieser Erkenntnis, anstrengend geworden. Vielleicht konnten sie sich ja darauf einigen, dass sie sich ab und zu einfach bei\u00dfen w\u00fcrden, wenn sie Streit hatten?<\/p>\n<p>Der Status dieser neuen Beziehung war allerdings zu frisch, um auf solche Fragen einzugehen. Also nippte Ana erneut an ihrem immer noch hei\u00df dampfenden Getr\u00e4nk.<\/p>\n<p>Kaffee war vielleicht die allerbeste Erfindung der Menschen. Sie bauten auch wirklich nette Raumschiffe. Das taten allerdings auch andere Zivilisationen. Der Kaffee war ganz klar dass womit diese viel zu freundlichen Wesen sich auszeichneten.<\/p>\n<p>Wenn sie doch noch mal auf den hei\u00df ersehnten einsamen Au\u00dfenposten versetzt wurde, dann brauchte sie dort keine anderen Lebewesen. Wenn nur der Kaffeevorrat nie zur Neige gehen w\u00fcrde, dann war das mehr als ausreichend. Kaffee beschwerte sich nicht wenn man mal eine unpassende Bemerkung machte und Kaffee wollte nicht reden, keine Gespr\u00e4che \u00fcber verletzte Gef\u00fchle f\u00fchren und war auch nicht beleidigt. Vielleicht sollte Ana \u00fcber eine Freundschaft mit einer Kaffeebohne nachdenken.<\/p>\n<p>Die Tasse wurde geleert und Ana stellte sie auf den ebenfalls geleerten Teller ihres Nachtischs ab. Diese dumpfe Ger\u00e4usch von klackernden Porzellan brach die Stille, wenigstens f\u00fcr einen kurzen Augenblick lang.<\/p>\n<p>Irgendwann w\u00fcrde sie sicher eine St\u00f6rung im Stoffwechsel bekommen, von dem ganzen s\u00fc\u00dfen Zeug und dem vielen Koffein was sie immer zu in sich hinein stopfte. Aber das war dann nicht ihr Problem, sondern das des behandelnden Arztes.<\/p>\n<p>Nun aber weiteten sich die Augen der jungen Frau schlagartig als sie gro\u00dfe Pranke auf den Tisch gelegt wurde. Die Geste kannte Ana. Oder besser, sie war sozial kompetent genug um zu erahnen was ihre neue Freundin von ihr wollte. ABER das wollte sie auf gar keinen Fall. Anfassen war so gar nicht ihr Ding und umgehend setzte Ana zu einer sehr ruppigen Ansage an, brach die jedoch noch vor dem ersten Ton ab und suchte nach einer L\u00f6sung die nicht unweigerlich zu einer Bei\u00dferei f\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Wobei das Konzept des Bei\u00dfens Ana mehr als gut gefiel, da konnte man die Fronten kl\u00e4ren ohne zu viel reden zu m\u00fcssen und der Andere verstand einen sofort, zumindest dann wenn diese Person Katzengene in sich trug.<\/p>\n<p>Der Apfel! Sie hatte zumindest ab und zu mal den Gedanken an eine gesunde Ern\u00e4hrung. Vorsorglich hatte sie dieses seltsame Ding repliziert. Dann musste man es ja essen, damit man nichts verschwendete. Der Geschmack war annehmbar. Allerdings konnte man einfach nicht verdr\u00e4ngen, dass es gesund war. Aber nun?! Nun hatte Anna eine L\u00f6sung f\u00fcr gleich zwei ihrer Probleme gefunden.<\/p>\n<p>Blitzschnell legte sie den Apfel auf die Pranke, \u201eBitte\u201c, ja doch in solchen Momenten war die Betazoide so stolz auf sich. Wenn das keine nette Geste war!<\/p>\n<p>Warum sprach denn das K\u00e4tzchen nun weiter? Waren sie denn nicht fertig hier? Sie hatten doch nun Freundschaft geschlossen.<\/p>\n<p>Innerlich seufzte Anna, bem\u00fchte sich jedoch sehr um ein L\u00e4cheln, \u201eJa, Flower halt die wird man irgendwie nie so ganz los\u2026 und die wird noch in 50 Jahren s\u00fcchtig nach den Videos sein.\u201c Langsam erhob die junge Frau sich und verga\u00df auch ihr Geschirr nicht.<\/p>\n<p>\u201eIch muss noch mal in den Hangar nach meinem kleinen Freund sehen, der krabbelt an der Decke herum und verschwei\u00dft die letzten Panzerplatten.\u201c<\/p>\n<p>Doch recht fluchtartig verlie\u00df Ana die Messe und wusste nicht ob das ein guter Beginn f\u00fcr eine Freundschaft war. Vielleicht h\u00e4tte sie erst nach schlechten Eigenschaften fragen sollen? Musste sie die Freundin denn nun eigentlich kraulen\u2026 Die kleinen Katzen in Flowers Videos mochten das immer &#8211; aber dann musste sie das Fell anfassen. Dar\u00fcber w\u00fcrde Ana noch einmal genau nachdenken m\u00fcssen und das F\u00fcr und Wider abw\u00e4gen m\u00fcssen &#8211; DRINGEND.<\/p>\n<p>Am\u00fcsiert schaute Ortrichk Ana hinterher. Diese Freundschaft w\u00fcrde noch einiges an Zeit kosten um sich voll zu entwickeln. Aber es gab keinen Grund zur Eile. Sie beide waren erst von der Akademie gekommen und standen am Anfang ihrer Karriere. Statistisch betrachtet, w\u00fcrde alles gut laufen, w\u00fcrden sie 5 bis 10 Jahre zusammen dienen. Nur waren sie hier auf der Odyssey. Hier tickten die Uhren anders! Immerhin gab Ana sich alle M\u00fche sich ein zu f\u00fcgen und ihren Platz zu finden. Ortrichk war guter Hoffnung dass die Technikerin nicht jedem gleich vor den Kopf sto\u00dfen w\u00fcrde. <\/p>\n<p>Welch gro\u00dfartige Geste der geschenkte Apfel war konnte Anna nicht wissen und Ortrichk w\u00fcrde es auch niemandem erz\u00e4hlen. Auf Oblia II war es in den St\u00e4dten inzwischen normal alle und jeden zum Essen ein zu laden. Im Supermarkt um die Ecke konnte man Speisen aller Art schnell und einfach erwerben oder Zuhause replizieren. Aber bei den Iskyra welche in der Wildnis lebten war dies v\u00f6llig anders! Dort bedeutete \u201aFutter\u2019 \u00fcberleben! Es wurde h\u00f6chstens mit engeren Familienmitgliedern geteilt. Futterkonkurrenz wurde bek\u00e4mpft. Bis aufs Blut! Gelegentlich sogar mit t\u00f6dlichem Ende.<\/p>\n<p>&lt;\/ *Flashback *&gt;<\/p>\n<p>Damals h\u00e4tte niemand auch nur einen Penny darauf gewettet, dass diese Freundschaft lange halten w\u00fcrde oder die beiden gar ein Paar werden w\u00fcrden. Auch heute noch w\u00fcrden selbst Leute welche sie wenig kannten nicht darauf wetten, dass sie ein Paar oder gar verheiratet waren. Heute aber waren sie gl\u00fccklich verheiratet und hatten adoptierte Kinder. Die Ger\u00fcchtek\u00fcche brodelte wie die beiden das anstellten. Ana zufragen getraute sich eh kaum jemand. Ortrichk \u00fcberh\u00f6rte die Fragen schlicht. Daf\u00fcr zeigte sie ihre Qualit\u00e4ten als Lehrerin und wie gut sie mit Kindern und jugendlichen umgehen konnte.<\/p>\n<p>Ortrichk erinnerte sich auch gut daran, wie sie sich zum ersten Mal dar\u00fcber unterhalten hatten, dass sie, wo sie nun kein Offizier mehr war, wieder Studien auf nehmen wollte. Ana hatte nichts dagegen. Sollte Ortrichk doch ihren Wissensdurst und Neugier stillen.<\/p>\n<p>Das zweite Gespr\u00e4ch verlief &#8230; kritisch. Die Iskyra hatte sich entschlossen Medizin zu studieren. Sie war schlicht weg sauer, dass, obwohl damals beantragt, ihr Doktor f\u00fcr Medizin der Iskyra nie offiziell anerkannt worden war. Irgendwie war es schlichtweg in der B\u00fcrokratie unter gegangen. Offiziell durfte sie also nicht einmal ihre eigene Spezies behandeln. Erste Hilfe ausgenommen. Dies gedachte die Katze zu \u00e4ndern. Und sie wollte sich in einem eher seltenen Bereich spezialisieren. Prothesen! Und da k\u00f6nnte Ana, mit ihrem enormen Erfahrungsschatz und Wissen, ins Spiel kommen.<\/p>\n<p>Ana war gar nicht begeistert. Sie mochte Medizin und medizinisches Personal nicht. Ganz und gar nicht!<\/p>\n<p>Schon holte die Betazoide tief Luft, um zu einer Triade an zu setzen, als die Katze sich \u00fcber sie rollte, sie ihr weiches Bauchfell kuschelte und ihr sanftes Schurren h\u00f6ren lie\u00df. Lwaxana schnappte nach Luft und atmete tief den Duft der Iskyra ein. Zusammen mit den Schnurren beruhigte sie sich. Auch wenn die Technikerin aufgedreht von der Arbeit kam half Ortrichk und spielen und toben mit den Kindern sie zu beruhigen. Wurde das Spiel zu wild, beendete ein tiefes Grollen von Ortrichk das Treiben. Dann sa\u00df gleich ein Trio mit unschuldigen Minen da.<\/p>\n<p>\u201eLass mich erst erkl\u00e4ren\u201c d\u00e4mpfte die gro\u00dfe Katze und erkl\u00e4rte ihr Vorhaben. \u201eSelbst wenn ich den Abschluss schaffe, hei\u00dft dass noch lange nicht dass ich gleich den ganzen Tag in der medizinischen Abeilung verbringe. \u00c4rzte und Personal hat die Hephaistos genug. Wenn ich dann mal da zu tun habe, komme ich auch nicht wie eine Flasche Desinfektionsmittel stinkend nach hause. Daf\u00fcr haben wir gute Duschen und frische Kleidung. Au\u00dferdem m\u00f6chte ich mich in einen Bereich besch\u00e4ftigen, auf den nicht viele \u00c4rzte spezialisiert sind. Individualisierte Orthesen, Prothesen und andere Hilfsmittel. Da muss ich nicht in sterilen R\u00e4umen arbeiten. Eventuell wird das auch interessant f\u00fcr dich, wenn die Technik streikt, das Material nicht funktioniert oder die Programmierung kompliziert wird. Oder magst du nicht Leuten helfen, die behindert sind oder ein anderes Handicap haben? Ohne dass der Captain die einen Befehl dazu gibt.\u201c<\/p>\n<p>Ort: USS Hephaistos<br \/>Zeit: MD 9.0705<\/p>\n<p>Sie befanden sich auf dem Weg zum Einsatz und jede Minute brachte Ana weiter von ihrer geliebten Frau und den Kindern weg. Ihre Gedanken gingen zu Ortrichk, zu dem Apfel der die Freundschaft besiegelt hatte und den sie seit diesem Tag doch immer \u00f6fter gegessen hatte, auch weil die gro\u00dfe Katze nie m\u00fcde wurde zu erw\u00e4hnen, dass sie sich ges\u00fcnder ern\u00e4hren musste.<\/p>\n<p>Als Wissenschaftlerin hatte die wei\u00df getigerte Katze viele Augmente um die Betazoidin zu \u00fcberzeugen und so hatte Ana sich in das Konzept der gesunden Ern\u00e4hrung eingef\u00fcgt, zumindest \u00fcberwiegender Weise.<\/p>\n<p>Sie sa\u00df nun hier mit Emilys Einhornkatze, die immer wieder hinter das Sofa kotze. Die Geste der Trill hatte Ana nicht verstanden, wie wollte die Anwesenheit diese niederen Tieres denn bitte den Schmerz der Einsamkeit verringern?<\/p>\n<p>Oder sollte das ewige Fell heraufw\u00fcrge sie etwa von ihrem Schicksal ablenken?<\/p>\n<p>Das mittlerweile sehr vertraute Ger\u00e4usch des W\u00fcrgens f\u00fchrte dazu, dass Ana die Augen verdrehte und sich erhob. Wenn das Schiff im Einsatz nicht zerschossen wurde, dann musste sie den Teppich hinter dem Sofa herausschneiden, erneuern und das verseuchte St\u00fcck verbrennen.<\/p>\n<p>Den Gestank bekam Ana nicht mehr heraus, vielleicht sollte sie das Tier in Fabiens Quartier beamen, der war sicher immer noch traurig weil die \u00c4rztin ihn abgeschoben und wie ein altes Baguette ausgetauscht hatte.<\/p>\n<p>Vielleicht stank der Bruchpilot auch, das musste sie mal mit ihrer Vulkanischen Freundin diskutieren. Wenn Ortrichk nun hier gewesen w\u00e4re, dann h\u00e4tte sie sicher von dieser Idee abgeraten.<\/p>\n<p>Traurig lies Ana die Schultern h\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Das Einzige was sie wirklich aufmunterte, war der Gedanke das Ortrichk und die M\u00e4dchen auf der Station in Sicherheit waren.<\/p>\n<p>&lt;\/ RPG &gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM&gt;<br \/>Ort: Starbase K7<br \/>Zeit: MD 3.0705<br \/>Personen: Ortrichk, ein Bartender<\/p>\n<p>Ortrichk schwelgt in Erinnerungen und hat Sehnsucht nach Ana<\/p>\n<p>Ort: USS Hephaistos<br \/>Zeit: MD 9.0705<\/p>\n<p>Auch Ana macht sich Gedanken und vermisst ihre Familie<br \/>&lt;\/SUM&gt;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Leutemal wieder etwas zur Unterhaltung, mit freundkicher Unterst\u00fctzung von Sunny.Viel Spa\u00df! &lt;RPG&gt; Ort: Starbase K7Zeit: MD 3.0705Personen: Ortrichk, ein Bartender Munter trabte Ortrichk zur Promenade. Auf allen Vieren. Das ging schneller. F\u00fcr einige Leute viel zu schnell. 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