{"id":8704,"date":"2024-08-20T18:11:04","date_gmt":"2024-08-20T16:11:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-spuren-im-schnee\/"},"modified":"2024-08-20T18:11:04","modified_gmt":"2024-08-20T16:11:04","slug":"sfg-joint-venture-spuren-im-schnee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-spuren-im-schnee\/","title":{"rendered":"SFG Joint Venture &#8211; Spuren im Schnee"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/sfg.groups.io\/g\/jv1\/message\/124\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n\t\t\t\t\tSpuren im Schnee<br \/>\n\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\tBy @&#8230;<\/p>\n<p>\t\t\tMoin,<\/p>\n<p>hier ein Copost von Sunny und mir. Danke Dir, Sunny \ud83d\ude00<\/p>\n<p>Wir hatten viel Spass und hoffe, Ihr habt ihn auch!<\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p># Ort: Xarantine, Hades, Bereitschaftsraum des CO<br \/># Zeit: MD 24.1500<\/p>\n<p>&lt;QUOTE&gt;<br \/>Sie nahm aufs Geradewohl eines der Ger\u00e4te und hielt es hoch. Textzeilen liefen \u00fcber den Bildschirm, die irgendwelche internen Vorg\u00e4nge im System dokumentierten. &#8222;Wenn man das Logging geschickt einrichtet, kann man relativ genau nachvollziehen, was das Virus so treibt, und vor allem, wie es versucht sich zu verstecken. Allm\u00e4hlich verstehe ich, wie sie das hingekriegt haben &#8211; das ist ein fieses kleines Ding. Es enth\u00e4lt ein KI-Netz, das in der Lage ist, das Programm dynamisch anzupassen, so dass es unseren Scannern immer wieder entwischen kann. Anscheinend gibt es einprogrammierte Ziele, Regeln und sogar so etwas wie primitive Emotionen. Damit entscheidet das Programm, ob es angreift, sich verkriecht, oder vielleicht sogar kooperiert. Soweit habe ich es aber noch nicht bekommen. Anhand dieser Entscheidung wird dann existierender Code umgearbeitet, oder ganz neue Subroutinen entworfen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Aha&#8220;, Ettore hatte wenig Ahnung von Software. Eins aber war offensichtlich &#8211; Liv war voll in ihrem Element. Ein Programm, das Emotionen simulierte? &#8222;Falls ich als Psychologe helfen kann, sagen sie Bescheid&#8220;, meinte er augenzwinkernd.<br \/>&lt;\/QUOTE&gt;<\/p>\n<p>Dennoch etwas besorgt, denn das alles klang nach einem Gegner, der nicht so einfach zu verstehen, oder lenken war. Sobald es sich um ein Wesen mit zumindest rudiment\u00e4ren Emotionen handelte, waren die Ziele nicht mehr logisch nachzuvollziehen und das wiederum zerts\u00f6rte einen Gewissen Vorteil und l\u00f6ste ihn in Luft auf, aber auf Liv konnte er z\u00e4hlen da war der ehemalige CNS sich mehr als sicher.<\/p>\n<p>&lt;QUOTE&gt;<br \/>&#8222;Warum ich aber hier bin, unser Au\u00dfenteam ist zur\u00fcck&#8230;&#8220;<br \/>&lt;\/QUOTE&gt;<\/p>\n<p>Liv legte das Padd aus der Hand. Ein wenig Entt\u00e4uschung umspielte ihr Gesicht. Sie sah nun aus zwischen all den Padds, als h\u00e4tte sie beim Memory-Spiel versehentlich die falsche Karte aufgedeckt und musste den Zug nun leider beenden.<\/p>\n<p>\u201eJa, Sir?\u201c Sie guckte \u00fcberrascht, als der Italiener Ihr ein weiteres Padd gab.<\/p>\n<p>\u201eMr. Keb hat nicht nur ein anderes Au\u00dfenteam von Geos getroffen, sondern Sie sind auch einigen Klingonen begegnet. Da diese infolge eines Zwischenfalls mit einer weiteren Kreatur get\u00f6tet wurden, konnte Mr. Tainia diese Daten hier aus deren Ausr\u00fcstung sicher stellen. Er wollte, dass Sie sie erhalten, damit sie daran arbeiten k\u00f6nnen, das Virus zu bek\u00e4mpfen.\u201c Er \u00fcberreichte ihr das Padd.<\/p>\n<p>\u201eJa, danke, ich&#8230; oh!\u201c Liv hatte das Padd aktiviert und sah die ersten Zeilen, welche ihr Gesicht ein klein wenig aufhellen lie\u00df, aber auch davon zeugte, dass sie nun eine neue Idee hatte, einen Plan, oder zumindest eine Vorstellung von dem, was sie nun tun w\u00fcrde. Liv konnte sich in solch ernsthafte Probleme gerade zu verbei\u00dfen, fast so wie es ein irdischer Terrier tat.<br \/>Immer noch hatte sie das Gef\u00fchl, dass der Italiener ihr vertraute, und diese Gef\u00fchl lie\u00df einen gewissen Stolz in ihrer Brust pochen.<\/p>\n<p>Man konnte Liv f\u00f6rmlich ansehen, wie Ihr Gehirn zu arbeiten anfing. Kurze Zeit sp\u00e4ter schon hatte sie nur noch Augen f\u00fcr das Padd und das Padd und das Padd &#8230; und ihre Konsole.<\/p>\n<p>Ettore beschloss, dass es der geeignete Moment war, um leise die Br\u00fccke zu verlassen.<\/p>\n<p># Ort: Xarantine, USS Hephaistos, Hades, Br\u00fccke<br \/># Zeit: MD 25.0000<\/p>\n<p>\u201eWir w\u00e4ren nun bereit, alle Systeme herunter zu fahren und das System neu zu starten.\u201c Liv und Emily standen gemeinsam and LCARS der Schiffssysteme.<\/p>\n<p>&#8222;Ihr Auftritt, Miss \u00d8stergaard!&#8220; Ettore stand hinter dem Kommandosessel, hielt sich offensichtlich daran fest und versuchte, aus dem Muster, das Livs Padds inzwischen boten, irgendwie schlau zu werden.<\/p>\n<p>Liv gab PO Meka ein Zeichen, die die schiffsinterne Kommunikation startete. [Hier spricht Lieutenant \u00d8stergaard. Wir werden in K\u00fcrze alle Schiffssysteme neu starten. Dazu ist es n\u00f6tig, alles herunterzufahren. Auch Beleuchtung, Lebenserhaltung etc. Bitte geraten Sie nicht in Panik. Nach einem kurzen Augenblick sollten die Systeme virenfrei wieder hochfahren&#8230;]<\/p>\n<p>[&#8230; sollte es zu Problemen kommen, suchen Sie umgehend, die gekennzeichneten Evakuierungszonen auf.] Ettore war hinter Liv getreten. &#8222;Wovon wir nat\u00fcrlich nicht ausgehen.&#8220;<\/p>\n<p>Es war nicht ganz einfach, auf einen Neustart der Systeme zu hoffen, gerade unter den aktuellen Bedingungen. Sie waren recht ruppig Notgelandet, hatten einen Virus in den Systemen und waren nicht in der Lage wieder ins All aufzusteigen.<\/p>\n<p>Wenn dieser vermaledeiter Virus sie alle ausgetrickst hatte, dann hatte er sie nun genau dort, wo er sie haben wollte. Aber Liv war gut in ihrem Job, die Beste vielleicht und wenn sie sagte, dass sie den Virus in die Ecke getrieben hatte, dann vertraute Em ihr und der CO dieses Schiffsteils auch.<\/p>\n<p>Em wartete auf das richtige Signal von Liv und leitete etwas Energie in spezielle Schaltkreise, welche beide Frauen extra f\u00fcr diesen Versuch ausgesucht hatten. Es war fast so, als w\u00fcrden sie einen B\u00e4ren mit Honig anlocken, nur das der B\u00e4r ein Virus war und der Honig spezielle Energiemuster.<\/p>\n<p>Wieder war es Liv, die das Zeichen gab, und Emily fuhr alle Systeme herunter.<\/p>\n<p>\u201eWir haben ihn eingeschlossen\u201c, erklang die helle Stimme von Liv.<\/p>\n<p>Die junge Trill nickte und fuhr so schnell wie m\u00f6glich die Energie wieder hoch, was dazu f\u00fchrte das ihr gefangener Virus, so abgeschottete wurde, das er vorerst in der Falle sa\u00df.<\/p>\n<p>Liv nickte und stellte sicher, dass das Virus f\u00fcr den Moment kein Problem mehr darstellte.<\/p>\n<p>Man merkte, dass alle auf der Br\u00fccke die Luft angehalten hatten. F\u00fcr einen kurzen Moment war es dunkel gewesen und als die Beleuchtung wieder anging, konnte man h\u00f6ren, wie alle erleichter ausatmeten.<\/p>\n<p>&#8222;Bericht!&#8220;, forderte Ettore. Er hatte sich inzwischen in den Kommandosessel fallen lassen, erleichtert, dass die Energie offensichtlich wieder da war.<\/p>\n<p>&#8222;Schiffssysteme neu gestartet&#8220;, meldete Emily und tippte schnell auf den Schaltfl\u00e4chen herum. &#8222;Derzeit kein Anzeichen des Virus&#8220;, meldete Liv.<\/p>\n<p>&#8222;Das haben Sie sehr gut gemacht. Vielen Dank, die Damen&#8220;, sagte Ettore. &#8222;Bitte f\u00fchren Sie eine Ebene-3-Diagnose aus und checken Sie zus\u00e4tzlich jedes System, ob wir mit allen Systemen rechnen k\u00f6nnen. Dann informieren Sie Mr. Keb. Wir m\u00fcssen auch den Verteidigungsfall sicher stellen.&#8220;<\/p>\n<p>Er g\u00e4hnte. Hielt sich schnell die Hand vor den Mund. Irgendwie hatte ihn die ganze Situation mehr als ausgelaugt. Dieses st\u00e4ndige In-Bereitschaft-Sein war er nicht gewohnt und es forderte ihn sehr. Ob man sich daran gew\u00f6hnen konnte? Und sowohl die Situation vor Ort als auch das Unbekannte nach der Instandsetzung beunruhigten ihn.<\/p>\n<p>Nun, unter den gegebenen Umst\u00e4nden waren sie gut aufgestellt, sollte der Schiffsteil wirklich funktionieren wie gew\u00fcnscht. Aber ob sie f\u00fcr einen \u00dcberfall der Klingonen gewappnet waren? Und was war mit den anderen Schiffsteilen?<\/p>\n<p>Der Bericht des Au\u00dfenteams brachte insofern Beruhigung, dass es auch Geos irgendwie am St\u00fcck, wenn auch unter Verlusten auf die Oberfl\u00e4che des Planeten geschafft hatte. Er hoffte inst\u00e4ndig, dass auch Olymp es gegl\u00fcckt war. Aber Fabien hatte sicher schon manche &#8222;ung\u00fcnstige Situation&#8220; in seiner Karriere gehabt und daher war ihm sicher irgendwie das Kunstst\u00fcck zu gelungen, alle auf Xarantine zu bef\u00f6rdern. Lebend.<\/p>\n<p>Je l\u00e4nger er dar\u00fcber nachdachte, umso h\u00f6her stieg Ensign Savek in seiner Anerkennung. Es war gut, dass Fabien ihm einen f\u00e4higen Navigator zugeteilt hatte.<\/p>\n<p>Auch Livs und Emilys Leistung, besonders die von Liv waren enorm gewesen. Sie hatte aus diesem riesigen Puzzle an Pads die richtigen Informationen herausgelesen und mit den Informationen von Jori das Virus erfolgreich bek\u00e4mpft.<\/p>\n<p>Ettore hoffte, diese guten Neuigkeiten bald mit den anderen Schiffsteilen teilen zu k\u00f6nnen. Ob die auch schon so weit waren, oder war die Cyber Security Spezialistin die Heldin der Stunde?<\/p>\n<p>Und was kam dann? In ihrer eigentlichen Mission waren sie noch keinen einzigen Schritt weiter, au\u00dfer dass sie es mehr als unverhofft direkt in die Arena geschafft hatten. \/\/ Panem et Circensis\/\/. Ihm war nicht wohl bei der Sache.<\/p>\n<p>Ettore fing an, mit der Hand den Nacken zu massieren. Er hoffte, so irgendwie halbwegs wach zu bleiben. Wenn alles gut ging und die Replikatoren wieder im Normalmodus funktionierten, winkte am Ende dieser langen Nacht Kaffee. Warum nichts tun k\u00f6nnen, nur so anstrengend sein konnte?<\/p>\n<p># Ort: Xarantine, USS Hephaistos, Hades, Br\u00fccke.<br \/># Zeit: MD 25.0200<\/p>\n<p>*G\u00e4\u00e4\u00e4\u00e4\u00e4hn*<\/p>\n<p>Ettore musst an sich halten, dass er nicht einschlief. Der Reboot-Vorgang der Hadessektion war gut vorangegangen. Dennoch hatte es seine Zeit gedauert.<\/p>\n<p>Eine letzte Kontrolle, dann meldete Em: \u201eAlle Systeme so gut einsatzbereit, wie derzeit m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSehr gut, ich begl\u00fcckw\u00fcnsche Sie, zu Ihrer au\u00dferordentlichen Leistung, Miss \u00d8stergaard, Miss Karx.\u201c Er nickte den beiden Frauen.<\/p>\n<p>\u201eNun, da wir beschr\u00e4nkt man\u00f6vrierf\u00e4hig sind, w\u00fcrde ich gerne das Schiff ins Tal bringen. Zwar sind wir dort leichter angreifbar, haben aber auch mehr M\u00f6glichkeiten, mit anderen zu interagieren. Daher w\u00fcrde ich das vorziehen. Ich bitte um Vorschl\u00e4ge.\u201c Er blickte zu Em und Liv und auch dem Rest der Br\u00fcckenbesatzung von Hades, die kurzfristig aus ihren Kojen geholt und einbestellt worden waren.<\/p>\n<p>Emily hob die Hand etwas an, bevor sie ihre Hand direkt in die Luft streckte. Der Italiener nickte der Trill zu, um ihr das Wort zu erteilen, \u201eWir k\u00f6nnten ins Tal rodeln.\u201c<\/p>\n<p>Einen Moment lang war die Aufmerksamkeit der Trill sicher.<\/p>\n<p>Diese lie\u00df langsam ihren Arm sinken, \u201eDie Man\u00f6vrier-Triebwerke funktionieren und die Daten des Au\u00dfenteams zeigen, dass die Schneedecke dick genug w\u00e4re\u2026wahrscheinlich.\u201c<\/p>\n<p>&#8222;Vermutlich w\u00e4ren wir schneller unten, als uns lieb ist&#8230;&#8220; Ettore dachte nach. &#8222;Verstehe ich Sie richtig, dass wir ein Kraftfeld unter Hades legen, damit wir nicht noch mehr Schaden nehmen, oder wollten Sie wirklich auf den Gondeln runter gleiten?&#8220; Ettore sah Em fragend an. Irgendwie war es ihm nicht ganz geheuer.<\/p>\n<p>&#8222;Na eine Mischung aus beidem&#8220;, antwortete die Trill. &#8222;Kraftfelder unter die Gondeln und los geht es!&#8220;<\/p>\n<p>Sicher w\u00fcrde ein wenig Spa\u00df allen guttun. Ettore kam nicht umhin, ein kleines L\u00e4cheln auf den Lippen zu haben. &#8222;Das Schiff w\u00e4re ausreichend man\u00f6vrierbar?&#8220;, erkundigte sich der Italiener bei seinem Navigator.<\/p>\n<p>Savek nickte stumm.<\/p>\n<p>&#8222;Notfalls k\u00f6nnen wir uns mit den wieder funktionierenden Phasern einen Weg frei schie\u00dfen&#8220;, meinte Keb, dem die Idee gefiel und der sehr erfreut war, nun wieder mehr f\u00fcr das Schiff tun zu k\u00f6nnen, als mit dem Phasergewehr Wache zu halten.<\/p>\n<p>&#8222;Die Phaser sollten wir uns lieber aufheben, sollten wir angegriffen werden&#8220;, entschied Ettore. &#8222;Mr. Savek, haben Sie einen guten Landeplatz am Fu\u00dfe des Gletrschers gefunden?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ensign Kebs Bericht zufolge ist der \u00dcbergang zum Wald ausreichend gro\u00df und wir k\u00f6nnen ihn mit dem Bewegungsmoment erreichenn&#8220;, antwortete der Vulkanier.<\/p>\n<p>Ettore blickte in die Runde. &#8222;Gibt es noch Fragen?&#8220;, erkundigte er sich.<\/p>\n<p>Als niemand sich meldete, sagte er: &#8222;Dann machen Sie es so. Ich w\u00fcnsche uns allen viel Gl\u00fcck!&#8220;<\/p>\n<p>Emily war gut gelaunt und schien keine Zweifel an ihrem Plan zu haben. Ihre imagin\u00e4ren Freunde waren sich allerdings nicht ganz so sicher, aber das musste die Trill ihren realen Freunden ja nicht berichten.<\/p>\n<p>Der Italiener war fast so ein guter Boss, wie der Hauptboss \u2013 Shay. Sam war besser als beide, aber bei dieser Einsch\u00e4tzung war Em vielleicht ein wenig voreingenommen.<\/p>\n<p>Noch einmal lie\u00df Em sich ihre Berechnungen anzeigen und nickte, bevor sie noch einmal zum kommandierenden Offizier blickte.<\/p>\n<p>\u201eDie Kraftfelder haben sich zu 96 Prozent aufgebaut\u201c, meldete Liv und Em nickte.<\/p>\n<p>Noch einmal blickte sie zu Ettore, \u201eAuf geht\u2019s\u201c, scherzte er etwas lockerer als normal, um seinen Leuten etwas Mut zu machen.<\/p>\n<p>\u201eWoooooohooooo das wird sooooo coooool\u201c, quietschte Em, also auch schon ein Ruck durch das Schiff ging und es sich langsam in Bewegung setzte.<\/p>\n<p>Erst war die Bewegung nur leicht zu merken, aber binnen Sekunden wurde die Bewegung immer schneller und vielleicht ein wenig holpriger als gew\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Ettore umklammerte so fest mit der Hand die Armlehne des Stuhls der St\u00fchle auf der Br\u00fccke, dass die Kn\u00f6chel wei\u00df hervortraten.<\/p>\n<p>Er war weniger begeistert von dem Ganzen als Em, Liv und Keb. In seiner Erinnerung dachte er an ein Rodelabeneuter auf dem Holodeck, bei dem Keiran mit Shay auf dem Schlitten unterwegs gewesen war und \u00e4hnlich vergn\u00fcgte Ger\u00e4usche von sich gegeben hatte.<\/p>\n<p>Ein Ruck nach rechts sorgte daf\u00fcr, dass sie gerade noch irgendwie einem Felsbrocken ausweichen konnten.<\/p>\n<p>Weiter legten sie an Geschwindigkeit zu.<\/p>\n<p>\u201eIst das der richtige Moment, um nach dem Plan zum Bremsen zu fragen?\u201c, fragte Keb mit etwas weniger Begeisterung in seinen Worten.<\/p>\n<p>Emily blickte kurz auf, der Ausdruck auf ihrem Gesicht war schwer zu deuten.<\/p>\n<p>&#8222;Man\u00f6vriertriebwerke auf Umkehrschub&#8220;, sagte Savek ruhig und routiniert von der Conn. Er hatte das ganze Abenteuer ruhig verfolgt. Seine Miene war ausdruckslos, allerdings konnte man an der Intensit\u00e4t, mit der er den gerade reparierten Sichtschirm betrachtete erkennen, dass er konzentriert arbeitete.<\/p>\n<p>Langsam, ganz langsam verringerten Sie ihre Geschwindigkeit. Schlie\u00dflich kamen Sie genau am Waldrand zum Stehen. Mit einem kleinen Ruck setzte das Schiffsteil auf. &#8222;Kraftfelder werden wieder deaktiviert. Wir wollen sicherheitshalber Energie sparen.&#8220; meldete sich Emily. Dass sie vorhatte, sich ein paar kalorienhaltige Snacks davon zu g\u00f6nnen, musste hier ja niemand wissen.<\/p>\n<p>&#8222;Bericht!&#8220;, rief Ettore und traute sich, die Stuhllehne loszulassen und mit etwas wackeligen Knien aufzustehen.<\/p>\n<p>&#8222;Wir sind wie geplant am Rand des Waldes zum Stehen gekommen. Vor uns haben wir noch einen kleinen Wall aus Ger\u00f6ll und Schnee aufgeschoben. Hinter uns&#8220;, sagte Savek und wechselte auf eine R\u00fccksicht. &#8222;haben wir Spuren im Schnee hinterlassen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Sir, sowas Cooles m\u00fcssen wir \u00f6fters machen.&#8220; Em war quietschvergn\u00fcgt.<\/p>\n<p>&#8222;Ich glaube, nein, \u00e4h also&#8230; eher nicht.&#8220; meinte Ettore. Er schluckte noch einmal. Der Adrenalinschub war \u00e4hnlich wie ihr Absturz gewesen und beides waren keine Erfahrungen, die er gerne \u00f6fters machen wollte. Ganz zu schweigen davon, dass er daf\u00fcr die Verantwortung trug. Er sah in die Runde. Die j\u00fcngeren Offiziere schien die Aktion am\u00fcsiert zu haben. Sie konnten ein leichtes Grinsen kaum unterdr\u00fccken. \/\/ Na wenigstens etwas zu Lachen in dieser angespannten Situation\/\/ \u00fcberlegte er.<\/p>\n<p>&#8222;K\u00f6nnen Sie unsere holographische Tarnung wieder aufnehmen?&#8220; Der Italiener drehte sich zu der Trill und die sah, dass er wirklich etwas blass um die Nase war.<\/p>\n<p>&#8222;Ja, Ensign Keb und ich haben \u00fcberlegt, dass es gut w\u00e4re, wenn wir auss\u00e4hen wie eine Ger\u00f6llawine am Fu\u00dfe des Berges. Schilde k\u00f6nnen problemlos jederzeit hochgefahren werden&#8220;, meldete Em. &#8222;Bis dahin empfehle ich, die Ausg\u00e4nge zu nutzen.&#8220;<\/p>\n<p>Ettore nickte kurz: &#8222;In Ordnung. Machen Sie es so. Mr. Keb, teilen Sie die Wachen ein.&#8220; Der Bolianer nickte.<\/p>\n<p>Ettore ging kurz auf Keb zu und sprach leise ein paar Worte mit ihm. Dann nickten beide. Schlie\u00dflich sagte er \u00fcber das Intercomm: &#8222;Hier della Scala. Wir sind sicher am Fu\u00df des Berges gelandet. Wir werden uns hier weiter verbarrikadieren, da ein unmittelbarer Kontakt mit dem Gegner m\u00f6glich ist. Gelber Alarm. Priorit\u00e4t haben weitere Reparaturen und Kontakte zu unseren anderen Schiffsteilen.&#8220;<\/p>\n<p>Routinem\u00e4\u00dfig waren alle sofort dabei, Ihre entsprechenden Befehle einzugeben.<\/p>\n<p>&#8222;Vielen Dank f\u00fcr Ihre Bem\u00fchungen und den erfolgreichen Abschluss dieser &#8230; rasanten Fahrt.&#8220; Ettore f\u00fchlte sich inzwischen etwas sicherer und es gelang ihm auch, ein kleines L\u00e4cheln auf die Lippen zu bekommen, mit dem er jeden auf der Hades-Br\u00fccke bedachte. &#8222;Wer nicht unmittelbar gebraucht wird, kann die Br\u00fccke verlassen.&#8220;<\/p>\n<p>So schnell, wie er kaum gucken konnte, hatte sich Em mit einem &#8222;Mahlzeit!&#8220; verabschiedet.<\/p>\n<p>Ettore zog sich in den kleinen Bereitschaftsraum zur\u00fcck. Dort legte er sich mangels Alternative auf den Tisch und zog eine Decke \u00fcber sich.<\/p>\n<p>&lt;RPG &gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM &gt;<\/p>\n<p># Ort: Xarantine, Hades, Bereitschaftsraum des CO<br \/># Zeit: MD 24.1500<br \/>Der zweite Offizier informiert Liv \u00fcber die Begegnung des Au\u00dfenteams und beauftragt die junge Frau damit, das Virus wenn m\u00f6glich auszuschalten.<\/p>\n<p># Ort: Xarantine, USS Hephaistos, Hades, Br\u00fccke<br \/># Zeit: MD 25.0000<br \/>Liv und Emily gelingt es, das Virus bei einem Neustart der Systeme anzulocken und schlussendlich einzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p># Ort: Xarantine, USS Hephaistos, Hades, Br\u00fccke.<br \/># Zeit: MD 25.0200<br \/>Ein wenig holprig war der Weg in das Tal, aber der Schiffsteil Hades kommt vor dem Wald an.<\/p>\n<p>&lt;\/ SUM &gt;<\/p>\n<p>Lt.Cmdr.Ettore Ludovico della Scala<br \/>2O USS Hephaistos<br \/>&amp;<br \/>Lt.Emily Lesi Karx<br \/>CING USS Hephaistos<\/p>\n<p>SD 300820\n<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spuren im Schnee By @&#8230; Moin, hier ein Copost von Sunny und mir. 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