{"id":8710,"date":"2024-08-28T15:10:50","date_gmt":"2024-08-28T13:10:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-messerscharfe-analysen\/"},"modified":"2024-08-28T15:10:50","modified_gmt":"2024-08-28T13:10:50","slug":"sfg-joint-venture-messerscharfe-analysen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-messerscharfe-analysen\/","title":{"rendered":"SFG Joint Venture &#8211; Messerscharfe Analysen"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/sfg.groups.io\/g\/jv1\/message\/127\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n\t\t\t\t\tMesserscharfe Analysen<br \/>\n\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\tBy Daniel_Maximini@&#8230; (Daniel Maximini)<\/p>\n<div style=\"\">\n<div>So, mich gibts auch noch. Da war noch ein Feuer auf der Artemis zu l\u00f6schen, oder? \ud83d\ude09<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\n&lt;RPG&gt;<br \/>\n#Zeit: MD 23.2149\u00a0<br \/>\n#Ort: USS Artemis, Deck 7, Krankenstation<br \/>\n\u00a0<br \/>\n\u201eNie wieder eine Wasserlandung\u2026\u201c \u00e4chzte Crewman O\u2019Byrnes, w\u00e4hrend er auf dem Biobett der Krankenstation platz genommen hatte. Seine linke Schl\u00e4fe zierte eine beachtliche Platzwunde und entsprechend dr\u00f6hnte dieser Irischer Kopf ordentlich. Er war nicht alleine auf der Krankenstation, die Wasserlandung hatte das Schiff ordentlich durchgesch\u00fcttelt und auch andere hatten sich durch herumfliegende Gegenst\u00e4nde kleinere Wunden eingehandelt. Nichts Weltbewegendes, aber es reichte aus, um auf die Behandlung ein wenig warten zu m\u00fcssen. Doctor Lewan hatte nun endlich Zeit, nachdem sie schon Petty Officer Olihas Wunden analysierte und sie anwies, sich auf das Biobett zu legen und die initiierten Nanobiotika in ihren zuvor recht dreckig gewordenen Wunden erst einmal wirken zu lassen.<br \/>\n\u201eChief, was hat sie denn da getroffen?\u201c begann sie die blutende Wunde zu scannen.<br \/>\n\u201eEin Regal voller Talos Gamma 4 Gravitonregulatoren.\u201c murrte er. Beim Eintritt ins Wasser ist die ganze Ablage zur Seite gekippt und auf mich drauf.\u201c knurrte Rick.<br \/>\nTalia schmunzelte \u201eUnd das Ihnen als Chief der Flugkontrolle. Ist das Ironie oder schon zynisch?\u201c<br \/>\nDer Chief schien noch nicht ausreichend gut gelaunt f\u00fcr sarkastische Bemerkungen zu sein, ihm war die Peinlichkeit in Verbindung mit seiner Aufgabe an Bord wohlbewusst und er wusste, dass er f\u00fcr den Spott nicht mehr sorgen musste, jetzt wo er diesen Schaden hatte. Entsprechend schwieg er einfach, ohne dem Scherz jegliche Emotion entgegen zu bringen. Bald hatte Dr. Lewan auch ihren Scan abgeschlossen. \u201eDas ist eine einfache Platzwunde, es gibt kein Sch\u00e4deltrauma, keine Gehirnersch\u00fctterung und es haben sich auch keine Bakterien breit gemacht. Das haben wir gleich.\u201c sie drehte sich Richtung Krankenschwester. \u201eRayad? Kannst du bei Mr. O\u2019Byrnes die Wunde versorgen? Der Dermamorph auf Stufe 3 sollte ausreichen. Ich schau mir dann als n\u00e4chstes Ensign Solva an.\u201c<br \/>\n\u00a0<br \/>\nTalia ging entsprechend zum n\u00e4chsten Patienten und erm\u00f6glichte so Chief O\u2019Byrnes einen Blick auf die neue Krankenschwester. Nahezu sofort war der Gram \u00fcber seine Situation vergessen\u2026 wer war das? Crewman A\u00efn Rabaou war vermutlich noch keine zwanzig Jahre alt und doch wirkte sie, als h\u00e4tte sie schon das ganze Universum gesehen. Rik hatte das Gef\u00fchl, dass um sie herum die Zeit langsamer w\u00fcrde. Sie war jetzt keine \u00fcberdurchschnittlich attraktive Krankenschwesster, aber diese eisblauen Augen, diese Sommersprossen auf ihren Wangen, das wilde, braune Haar und ihre ganze K\u00f6rpersprache\u2026 der Transportkontrolleur konnte sich irgendwie auf nichts anderes mehr konzentrieren als auf die Tunesierin. \u201eHallo\u2026 ich bin\u2026 Rik\u2026 also der Rik O\u2019byrnes\u2026 also\u2026 Chief O\u2019Byrnes\u2026 ich meine Chief Rik O\u2019Byrnes\u2026\u201c stammelte er zur Begr\u00fc\u00dfung. Ihre blauen Augen blickten ihm tief in die Seele, doch viel mehr als ein Nicken kam nicht von ihr. Dann zog sie auch schon den Dermamorph hervor und begann die Platzwunde zu bearbeiten.<br \/>\n\u201eUnd du bist dann.. Rayad? Also\u2026 bist\u2026 bist du \u00f6fter hier?\u201c stammelte der Ire weiter. Und Rayad gab weiterhin kein Wort von sich, sondern k\u00fcmmerte sich um die Wunde. Rik kam weiter nicht klar. Auf welche Reise wurde er denn hier gerade geschickt?<br \/>\n\u201eAch\u2026 nat\u00fcrlich bist du \u00f6fter hier, du arbeitest ja hier\u2026 entschuldige\u2026 ich bin\u2026.\u201c<br \/>\n\u201e\u2026 geheilt.\u201c setzte Rayad urpl\u00f6tzlich ein sanftes L\u00e4cheln auf und zugleich den Dermamorph wieder ab. Rik hatte sie sehr wohl geh\u00f6rt, war aber nicht in der Lage, das gesagte zu verarbeiten. Was f\u00fcr eine zauberhafte Stimme sie doch hatte. Als w\u00fcrde er mit dem W\u00fcstensand der Sahara sprechen. \u201eIch\u2026 \u00e4h\u2026 danke\u2026 also wenn ich mich irgendwie revanchieren kann\u2026\u201c stammelte er weiter.<br \/>\nRayad l\u00e4chelte ihn weiter sanft an. \u201eIch werde nun zum n\u00e4chsten Patienten gehen. Sie k\u00f6nnen wieder auf ihr Quartier. Sch\u00f6nen Abend noch.\u201c<br \/>\nWie Hypnotisiert stand er langsam vom Biobett auf. Seine Augen nicht von der Krankenschwester landend, wankte er langsam Richtung Ausgang. Am Ausgang angekommen, bemerkte er gar nicht, dass die T\u00fcr sich nicht \u00f6ffnete. Kein Wunder, er hatte, den Blick weiter auf Rayad gerichtet die T\u00fcr um einen guten Meter verfehlt. Instinktiv tastete er nach dem manuellen T\u00fcr\u00f6ffner neben dem Ausgang, weiter dabei nach hinten blickend. Da er diese konsequent verpasste, erlaubte er sich doch noch einen Blick nach vorne, dr\u00fcckte auf den T\u00fcrsummer und l\u00f6ste scheinbar so eine riesige Explosion aus, die das ganze Schiff zum Wanken brachte.<br \/>\n\u00a0<br \/>\nWer nicht bereits lag, den hatte diese Explosion definitiv von den Beinen gerissen. Es dauerte ein wenig, bis sich die anwesenden der Krankenstation wieder orientiert hatten. \u201eWas war das denn?\u201c stand Dr. Lewan als erste wieder auf und blickte sich um. Die Ersch\u00fctterung war so stark, dass sie einige Biobetten, diverse Regale mit Instrumenten und Tischkonsolen umgeworfen hatte. \u201eAlle in Ordnung? Ist jemand verletzt?\u201c fragte sie instinktiv, nur um festzustellen, dass diese Frage in einer vollbesetzten Krankenstation ziemlich unsinnig war. St\u00f6hnen und \u00c4chzen anderer langsam auf die Beine kommender Bewohner dieser Station lie\u00df sie aber schnell realisieren, dass diese Ersch\u00fctterung ohne gro\u00dfen Personenschaden \u00fcberlebt worden sein durfte. Nur Chief O\u2019Byrnes an der T\u00fcr hatte sich scheinbar eine Platzwunde an der rechten Schl\u00e4fe zugezogen und raunzte. \u201eWas war das denn? Ich habe doch nur einen T\u00fcrsummer bedient.\u201c Verstand er die Welt nicht mehr. Talia bewegte sich auf ihn zu und sah sich die Wund an seinem Kopf an. \u201eNa das hat ja gelohnt\u2026\u201c murrte sie und blickte sich um. Etwa drei Meter von ihr entfernt ersp\u00e4hte sie unter einem H\u00e4ufchen Schutt einen medizinischen Tricorder. Sie fixierte ihn mit ihrem Blicken und wie durch Geisterhand fing dieser erst an zu wackeln und sich dann vom Schutt freizusch\u00fctteln, um dann in Dr. Lewans Hand zu fliegen. Sie fing sofort an, die Patientenstirn zu scannen. W\u00e4hrenddessen h\u00f6rte sie von vor der geschlossenen T\u00fcr der Krankenstation weitere kleinere Donnerschl\u00e4ge, als w\u00fcrden weitere Explosionen den Gang erf\u00fcllen. Zudem gab die T\u00fcr selbst merkw\u00fcrdige knirschende Ger\u00e4usche von sich, als w\u00fcrde sich die Titanlegierung dazu entschlossen haben, sich zu verziehen.<br \/>\n\u00a0<br \/>\nDas Scanergebnis ergab, dass dieses Mal zur Platzwunde tats\u00e4chlich eine Gehirnersch\u00fctterung hinzugekommen war. Entsprechend blickte die \u00c4rztin grimmig. Was Rik v\u00f6llig miss interpretierte.<br \/>\n\u201eIch schw\u00f6re, ich war das nicht, ich habe nur auf den T\u00fcrsummer gedr\u00fcckt!\u201c<br \/>\nTalias Blick wechselte von Grimmig zu irritiert. \u201eWas?&#8230; \u00e4h\u2026. Nat\u00fcrlich nicht. Ich denke, da d\u00fcrfte im Gang eine Plasmaleitung geborsten sein. Ich w\u00fcrde sagen, sie k\u00f6nnen froh sein, dass sie die T\u00fcr gerade verpasst haben. Mein Bauchgef\u00fchl sagt mir, dass sie sonst jetzt tot w\u00e4ren.\u201c<br \/>\nRik wurde bleich. \u201eWas\u2026 tot?&#8230;\u201c<br \/>\n\u201eIch behandle jetzt erst einmal ihre Gehirnersch\u00fctterung. Und dann gucken wir, wie wir hier weg kommen.\u201c In der Tat wurde es um den T\u00fcrenbereich extrem warm. Talia und Rik fingen auch schon an zu schwitzen. Zudem bemerkten sie, wie die Luft schlechter wurde. W\u00e4rmer. Stickiger.<br \/>\nRik kam weiter nicht klar und blickte sich um. Endlich ersp\u00e4hte er Rayad. Sie war gerade aufgestanden und blickte nach Orientierung suchend umher. Die hei\u00dfe Luft vor ihr spiegelte sich bereits ein wenig und von einer defekten Deckenlampe fielen einige Funken herab. Es sah aus, als w\u00e4re sie eine Fatamorgana. \u201eSie\u2026. Hat\u2026 mein Leben\u2026 gerettet\u2026\u201c faselte er.<br \/>\n\u201eDas ist die Gehirnersch\u00fctterung.\u201c blieb Dr. Lewan n\u00fcchtern und lie\u00df sich ein weiteres Ger\u00e4t zufliegen, mit dem Riks Leiden behandelt wurde.<br \/>\n\u201eDarf\u2026. Darf sie das machen?\u201c faselte der Ire weiter.<br \/>\n\u201eHey! FOKUS!\u201c wurde Talia ungehalten. Es war tats\u00e4chlich nicht das erste Mal, dass die Patienten in Gegenwart von Rayad die Kontrolle verloren, doch jetzt nervte es wirklich.<br \/>\n\u00a0<br \/>\nKurze Zeit sp\u00e4ter rotteten sich \u00c4rtzte, Schwestern und Patienten in der Ecke der Krankenstation zusammen. Die T\u00fcr klemmte, durch die Fugen quoll stinkender und bei\u00dfender Qualm. Die Explosion hatte die Kommunikation aus der Krankenstation nach drau\u00dfen v\u00f6llig abgeschnitten. Nicht einmal Solva als sCOMM konnte den Rechner davon \u00fcberzeugen, irgendein Lebenszeichen von sich zu geben. Und auch wenn die Vulkanierin sich nat\u00fcrlich nichts anmerken lie\u00df, wissend, dass Via gerade auf Au\u00dfenmission war, gefiel es ihr gar nicht, dass die COMM-Abteilung nun gar nicht mehr besetzt war. \u00a0<br \/>\n\u00a0<br \/>\nAuch Lewan h\u00e4tte liebend gerne Dr. Corapara informiert, doch der war gerade in einer speziellen Besprechung beim Captain auf der Br\u00fccke. Sofern diese Explosion nicht bis zur Br\u00fccke weitergewandert w\u00e4re. Momentan konnte es auch sein, dass dieses kleine H\u00e4ufchen medizinisch Auff\u00e4lliger die letzten lebenden Menschen auf der USS Artemis darstellte. Und das beruhigte Talia nicht wirklich.<br \/>\n\u201eWas tun wir nun?\u201c fragte sie in die Runde und blickte umher.<br \/>\nPO Oliha war als Mitglied der TAK-Abteilung die perfekte Person f\u00fcr solch eine Frage. \u201eNun, wir werden die T\u00fcr nicht aufbekommen. Wenn sich die Titanstruktur verzieht, sind im Gang gerade um die 1668 Grad Celsius. Von daher eindeutig eine brennende Plasmaleitung. Da die L\u00fcftung nicht mehr funktioniert, werden wir hier drin allerdings auch nicht mehr lange Atmen k\u00f6nnen, wir m\u00fcssen hier raus.\u201c<br \/>\n\u201eTausendsechshundert Grad klingen nicht nach einem Lagerfeuer, wo man die Luft anhalten und schnell mal dr\u00fcber springen k\u00f6nnte.\u201c bemerkte Rik korrekt.<br \/>\n\u201eWas ist mit den Geoffreysr\u00f6hren?\u201c fragte Rayad vorsichtig.<br \/>\nDarin w\u00fcrden wir so vermutlich noch schneller ersticken. \u00dcber die R\u00f6hren kann die Hitze frei zirkulieren. Es h\u00e4tte nicht die 1600 Grad, aber s\u00e4mtliche Bodenpanele, Griffe und Trittleitern w\u00e4ren so hei\u00df, dass man ein Spiegelei drauf braten k\u00f6nnte.\u201c<br \/>\n\u201eW\u00e4re dies nicht nur f\u00fcr die Geoffreysr\u00f6hren, die in Richtung des Feuers ziehen?\u201c vergewisserte sich Solva.<br \/>\n\u201eKorrekt, aber wir wissen nicht, wo das Feuer \u00fcberall entlangl\u00e4uft. Es k\u00f6nnte sein, dass wir darauf zulaufen, ohne es zu merken. Und das Resultat w\u00e4ren schwere Verbrennungen. In einer Schwere, dass sie sogar Narben hinterlassen k\u00f6nnte.\u201c<br \/>\n\u201eIch finde das Risiko von Brandnarben unsch\u00f6n, aber immernoch verlockender als zu ersticken oder sich unter eine feurige Plasmadusche zu stellen. Wir k\u00f6nnen unsere K\u00f6pfe, H\u00e4nde und Beine mit feuerfestem Material einwickeln, das w\u00fcrde uns vielleicht etwas Zeit verschaffen.\u201c warf Talia in die Runde und h\u00f6rte nicht viel Widerspruch. \u201eGeoffreysr\u00f6hre also\u2026 Andiamo.\u201c nickte Oliha daraufhin.<br \/>\n\u00a0<br \/>\nMit einem h\u00e4sslichen Knirschen zog sich derweil die T\u00fcr weiter zusammen und \u00f6ffnete einen gr\u00f6\u00dferen Spalt, durch den sofort Flammen schlugen. Aus einer Ecke \u00f6ffnete sich eine Klappe und zwei L\u00f6schroboter eilten hervor, um die Flammen mit Schaum zu bespr\u00fchen. Rayad und Solva warfen sich Blicke zu, beide hatten offensichtlich den gleichen Gedanken. W\u00e4hrend Oliha schon die Klappe zur Geoffreysr\u00f6hre \u00f6ffnete und die restliche Mannschaft sich feuerfestes Material aus einigen Schr\u00e4nken griff, gingen die beiden auf einen der beiden L\u00f6schroboter zu und griffen sich ihn. Er hatte selbst bereits \u201eerh\u00f6hte Temperatur\u201c was die Aktion f\u00fcr die beiden sehr unangenehm machte, durch die Hitze begannen auch bereits die Spitzen ihrer Haare langsam zu versengen. Aber durch ein paar manuelle Einstellungen an der Roboterkonsole gelang es Solva, einen Roboter auf manuelle Aufforderung umzuprogrammieren. Die Vulkanierin und das Erdenm\u00e4dchen griffen sich den Roboter daraufhin und zogen ihn Richtung Geoffreysr\u00f6hre. Sie kassierten einen verwirrten Blick der anderen. \u201eWir gehen durch das Feuer. Es kann entsprechend nicht schaden, einen Feuerl\u00f6scher zur Hand zu haben.\u201c erkl\u00e4rte Solva vulkanisch n\u00fcchtern genug, auf dass niemand widersprach. Die Truppe fl\u00fcchtete, weg vom Feuer und die Luke der Geoffreysr\u00f6hre hinter sich wieder verschlie\u00dfend.<br \/>\n\u00a0<br \/>\n#Zeit: MD 23.2251<br \/>\n#Ort: USS Artemis, Deck 7, G\u00e4nge vor der Krankenstation<br \/>\n#Ball: Fiona, Xeno, Liyun,<br \/>\n\u00a0<br \/>\n[Was soll das hei\u00dfen, die Krankenstation brennt??] Liyun traute seinen Ohren, beziehungsweise Fionas Stimme aus dem Kommunikator nicht.<br \/>\n\u201eDas hei\u00dft, was es hei\u00dft. Im Gang muss irgendwie hei\u00dfes Plasma ausgetreten sein. Der ganze Gang ist eine t\u00f6dliche Flammenwalze. Wir versuchen, was zu l\u00f6schen ist, aber noch kommen wir an die Krankenstation nicht heran. Es ist so hei\u00df hier, dass auch bei geschlossenen T\u00fcren hier absolute Lebensgefahr herrschen d\u00fcrfte. Ich schlussfolgere ihrer Reaktion, dass sie gerade nicht auf der Krankenstation sind?\u201c gab Fiona den Lagebericht an den wenig begeisterten Arzt ab.<br \/>\n[\u201eNein, ich bin noch auf der Br\u00fccke. Die Gammaschicht hat gerade Dienst, also Ensign Talia Lewan und Schwester Rayad A\u00efn Rabaou. Ich w\u00fcrde zudem von drei bis vier Patienten ausgehen.]<br \/>\nFiona nickte nur noch. \u201eVerstanden. Dann m\u00fcssen wir uns hier etwas einfallen lassen, diese Personen sind in akuter Lebensgefahr, wenn es nicht sogar schon zu sp\u00e4t ist.\u201c<br \/>\n[Ich komme sofort runter und helfe beim L\u00f6schen. Corapara ende\u2026] wurde die Kommunikation einseitig beendet.<br \/>\n\u201eNein, bleiben sie wo sie sind\u2026\u201c beendete Fiona den Satz mit einem Seufzen. Soviel zum Thema Sicherheitsvorkehrungen. Sie nahm es ihm nicht \u00fcbel. Als h\u00e4tte sie selbst in der Situation auf so etwas geh\u00f6rt. Stattdessen wendete sie sich an Xeno. \u201eDa sind vermutlich noch Leute. Wir m\u00fcssen uns sofort was einfallen lassen, wie wir dieses Feuer ersticken.\u201c<br \/>\n\u201eWas ist, wenn wir die Sauerstoffzufuhr kappen? Ohne Sauerstoff kann nichts brennen.\u201c<br \/>\n\u201eDas ist ein Plasmafeuer. Das brennt nicht wegen Oxidation, sondern weil die Ionen und freien Elektronen aus den Niederdruck-Gaspads nicht mehr ausreichend isoliert und die Elektronen nicht mehr ausreichend in Bewegung gebracht werden konnten.\u201c sch\u00fcttelte Fiona den Kopf. Da hilft Wasser oder Schaum sehr wenig. Wir m\u00fcssen erst einmal den Plasmakanal kappen.<br \/>\nXeno nickte und griff an das n\u00e4chste Reparatur-Wandpanel, nur um sofort die H\u00e4nde wieder davon abzulassen. \u201eAaaah, Hei\u00df\u2026\u201c<br \/>\n\u201eDu hast das Problem erkannt\u2026 die Radikalen und Photonen in den Leitungen sind momentan vermutlich bei ca. 50.000 Grad Celsius.\u201c<br \/>\nRatlos blickten die beiden sich an. Da \u00f6ffnete sich hinter ihnen auch schon der Turbolift und Liyun rannte heraus. Auch er stoppte vor der Hitzewand, die ihm entgegen kam. \u201eDu liebes bisschen. Das sieht ja furchtbar aus.\u201c<br \/>\nFiona nickte. \u201eJa, wir brauchen Hitzegriffe, um an das Panel zu kommen, seltsamerweise funktioniert die Eind\u00e4mmung nicht.\u201c<\/div>\n<div>\nDr. Corapara zog die Stirn in Falten. \u201eWas? Aber die Eind\u00e4mmung kann doch nur manuell abgeschaltet werden?\u201c<br \/>\n\u201eKorrekt.\u201c nickte Xeno. \u201eHier hat jemand nachgeholfen.\u201c<br \/>\nDas Entsetzen und die Wut vor dieser Feststellung lie\u00df Liyun kurz die Sorge um seine Crew vergessen. \u201eUnd wo sind die n\u00e4chsten Hitzegriffe?\u201c<br \/>\n\u201eAbgesehen von den Hitzegriffen weiter diesen brennenden Gang hinunter? Deck 14\u2026 Die sind selten, weil\u2026 es gibt ja die Energieeind\u00e4mmung.\u201c<br \/>\n\u201eDas ist zu lang. Schie\u00dfen sie das Panel auf.\u201c Forderte Liyun die beiden trocken auf.<br \/>\n\u201eWas? Hinter der Wand ist eine \u00fcberstrapazierte Plasmaleitung. Damit machen wir es doch nur noch schlimmer?\u201c blickte Xeno entsetzt.<br \/>\n\u201eDann w\u00fcrde ich sagen, sie schie\u00dfen sehr sehr vorsichtig darauf. Falls sie zu tief schneiden, ich bin Arzt\u2026\u201c blieb Liyun bei seinem Vorschlag. Hilfesuchend blickte Xeno auf Fiona, doch die nickte. \u201eEr hat recht, wir haben keine Zeit, um nun auf Deck 14 noch die Klammern zu besorgen. Ich sehe keine andere L\u00f6sung.\u201c<br \/>\nDer Rutianer seufzte und griff an sein Phasergewehr. Mit der Pr\u00e4zision eines Skalpels begann er vorsichtig ein Loch in die Wand zu schie\u00dfen. Schwei\u00dfperlen rannen seine Stirn hinab, je weiter er schnitt, um so zitteriger wurde er.<br \/>\n\u201eJetzt vorsichtig. An der Stelle m\u00fcsste die Leitung verlaufen. Versuchen sie an der Stelle abzusetzen und darunter weiter zu machen, danach den Schnitt in einem Winkel von 30 Grad anzugehen.\u201c gab Liyun medizinisch kompatible Sezierangaben. Ja\u2026 irgendwie hatte das etwas von einer OP\u2026 Xeno Beyett hielt die Luft an, seine Augen wurden gro\u00df, als er an entsprechender Stelle ankam. Liyuns \u201eIst der Winkel zu spitz sind wir tot, das wissen sie?\u201c half dabei nicht sonderlich. Er z\u00f6gerte. Doch Fiona beruhigte ihn \u201eDu packst das schon. Ich hab Vertrauen.\u201c Xeno schloss die Augen und schnitt weiter. Mit einem lauten Klappern fiel die rausgeschnittene Panelwand zu Boden. Keine Explosion. Die drei lebten noch.<br \/>\n\u201eHurra! Ich habs gepackt!\u201c machte der Rutianer einen Luftsprung, w\u00e4hrend Liyun nach Luft rang. \u201eEr hat die Augen zugemacht!!! Ich hab es genau gesehen, ER HAT DIE AUGEN ZUGEMACHT!!!!!! SIND SIE WAHNSINNIG??!!\u201c<br \/>\nMit einer Handbewegung gelang es Fiona, den entsetzten Arzt wieder zu beruhigen. \u201eDas Panel ist frei, das z\u00e4hlt jetzt. Schnell, legen wir den Plasmaknotenpunkt lahm!\u201c<br \/>\n\u00a0<br \/>\nKurze Zeit sp\u00e4ter schien sich die Situation im Gang zu verbessern. Die Temperatur nahm merklich ab, wenngleich der schwarzer Rauch weiter gnadenlos die Luft verpestete. Doch damit konnte man arbeiten. Die drei rannten alsbald hustend durch den Gang in die v\u00f6llig verw\u00fcstete Krankenstation. Sie war leer. Die drei blickten sich, T\u00fccher vor den Mund haltend um. \u201eSind sie geflohen oder hat das Plasma sie pulverisiert\u201c fragte Xeno hilfesuchend. Fiona zuckte mit den Schultern. Sie konnte es nicht sagen. Liyun hingegen schien erleichtert. \u201eNein, sie sind weg. Sie m\u00fcssen irgendwie geflohen sein.\u201c<br \/>\n\u201eWie k\u00f6nnen sie das wissen?\u201c fragte Fiona.<br \/>\n\u201eKeine Brandschatten. Wird man mit solch hohen Temperaturen konfrontiert, w\u00e4re man so schnell verbrannt, dass der Schatten, den man an die Wand geworfen h\u00e4tte bereits einen Temperaturunterschied bei der Verkohlung dargestellt h\u00e4tte. Die Opfer h\u00e4tten tats\u00e4chlich nichts anderes als Silhouetten hinterlassen. Doch hier sind keine.\u201c<br \/>\n\u201eDas hei\u00dft nicht, dass sie noch leben.\u201c blieb Fiona realistisch.<br \/>\n\u201eKorrekt, bei so einem Feuer gibt es viele M\u00f6glichkeiten, die einen t\u00f6ten k\u00f6nnen. Suchen wir weiter\u2026\u201c nickte Liyun. Die drei machten sich daraufhin auf die Suche nach Spuren, die das Feuer \u00fcberstanden hatte. \u00a0<br \/>\n\u00a0<br \/>\n&lt;\/RPG&gt;<br \/>\n\u00a0<br \/>\n&lt;SUM&gt;<br \/>\n\u00a0<br \/>\n#Zeit: MD 23.2149\u00a0<br \/>\n#Ort: USS Artemis, Deck 7, Krankenstation<br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<br \/>\nDie Explosion auf dem Gang der Krankenstation aus der Sicht der Krankenstation.<br \/>\n\u00a0<br \/>\n#Zeit: MD 23.2251<br \/>\n#Ort: USS Artemis, Deck 7, G\u00e4nge vor der Krankenstation<br \/>\n#Ball: Fiona, Xeno, Liyun,<br \/>\n\u00a0<br \/>\n\u00a0<br \/>\nFiona, Liyun und Xeno gelingt es, bis zur Krankenstation vorzudringen. Doch kommen sie noch rechtzeitig?<br \/>\n\u00a0<br \/>\n&lt;\/SUM&gt;<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Messerscharfe Analysen By Daniel_Maximini@&#8230; (Daniel Maximini) So, mich gibts auch noch. Da war noch ein Feuer auf der Artemis zu l\u00f6schen, oder? \ud83d\ude09 \u00a0 &lt;RPG&gt; #Zeit: MD 23.2149\u00a0 #Ort: USS Artemis, Deck 7, Krankenstation \u00a0 \u201eNie wieder eine Wasserlandung\u2026\u201c \u00e4chzte Crewman O\u2019Byrnes, w\u00e4hrend er auf dem Biobett der Krankenstation platz genommen hatte. Seine linke Schl\u00e4fe&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-messerscharfe-analysen\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;SFG Joint Venture &#8211; Messerscharfe Analysen&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-8710","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8710","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8710"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8710\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8710"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8710"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8710"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}