{"id":8779,"date":"2024-11-10T23:10:40","date_gmt":"2024-11-10T22:10:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-unmasked-1-2\/"},"modified":"2024-11-10T23:10:40","modified_gmt":"2024-11-10T22:10:40","slug":"sfg-joint-venture-unmasked-1-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-unmasked-1-2\/","title":{"rendered":"SFG Joint Venture &#8211; Unmasked (1\/2)"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/sfg.groups.io\/g\/jv1\/message\/158\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n\t\t\t\t\tUnmasked (1\/2)<br \/>\n\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\tBy @&#8230;<\/p>\n<div>\n<div>Hey ihr Lieben!<\/p>\n<\/div>\n<div>Kurz vorweg: Der kommende Post enth\u00e4lt FSK 16-Inhalte, die entsprechend markiert sind. Diese Szenen sind nicht zum Selbstzweck da, sondern sollen die Tiefe und Ernsthaftigkeit unserer Geschichte unterstreichen \u2013 vor allem in Anbetracht der H\u00e4rte des Krieges, den unsere Charaktere erleben. Ich wei\u00df, dass solche Momente oft intensiv wirken, besonders weil ihr mit so viel Herzblut dabei seid und euch die Schicksale der Figuren wirklich nahegehen.<\/div>\n<div>Mir ist wichtig, dass solche Szenen nie leichtfertig geschrieben sind. Sie tragen immer eine Bedeutung f\u00fcr die Handlung und die Welt, die wir zusammen erschaffen. Danke auch an Mac und Fynn, die bei der Entstehung des Posts beteiligt waren.<\/div>\n<div>Lieben Gru\u00df und viel Spa\u00df beim lesen!\u00a0<br \/>Mo<\/div>\n<div>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<\/div>\n<div># Zeit: MD 24.0531<br \/># Ort: Um das CSO-B\u00fcro, USS Artemis<\/div>\n<div>Fiona MacKenzie stand in einer dunklen Ecke, unweit der Sicherheitszentrale der USS Artemis, und versuchte, ihre Atmung zu kontrollieren. Tr\u00e4nen hatten ihren Weg \u00fcber ihre Wangen gefunden, und obwohl niemand sie so sehen konnte, f\u00fchlte sie sich verletzlicher als je zuvor. Amun war in einer Arrestzelle gefangen, beschuldigt, etwas getan zu haben, das sie sich nicht einmal vorstellen konnte. Gleichzeitig das Chaos um die Position der Artemis &#8211; im Bauch einer Mur\u00e4ne!\u00a0<\/div>\n<div>F\u00fcr einen Moment hatte sie zugelassen, dass die Fassade der unersch\u00fctterlichen Sicherheitschefin br\u00f6ckelte. Sie hatte sich in dieser dunklen Ecke versteckt ihren Gef\u00fchlen nachgegeben. Doch jetzt musste sie sich wieder sammeln. Sie mussten die Saboteure endlich kriegen, sie mussten einfach! Sie wischte sich mit den Handr\u00fccken schnell \u00fcber die Augen, atmete tief durch und hob das Kinn. In der Zentrale musste sie stark sein \u2013 f\u00fcr Amun, f\u00fcr die Crew und f\u00fcr sich selbst.<\/div>\n<div>Ihr Blick wurde scharf, und ihre Haltung straffte sich, als sie den Raum betrat, als w\u00e4re nichts geschehen. Sobald sie den Raum betrat, lief Xeno Beyett an ihr vorbei. Er nickte ihr knapp zu, w\u00e4hrend er mit einem schnellen Schritt in Richtung T\u00fcr ging. \u201eChefin,\u201c sagte er beil\u00e4ufig, w\u00e4hrend er die Zentrale verlie\u00df, ohne auf eine Antwort zu warten.<\/div>\n<div>&#8222;Wohin gehen Sie?&#8220;, fragte sie.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich gehe einer Spur nach. Es soll verd\u00e4chtige Spuren auf Deck 11 geben&#8220;, antworte Beyett. Fiona warf ihm einen fl\u00fcchtigen Blick zu und nickte. Ihre Gedanken waren schon wieder bei etwas anderem. Irgendetwas an Reece Azuma war ihr von Anfang an seltsam vorgekommen, und es war h\u00f6chste Zeit, dass sie ihren Verdacht \u00fcberpr\u00fcfte.\u00a0<\/div>\n<div>Sie schritt direkt zu einer Konsole und gab einen speziellen Code ein \u2013 eine Sicherheitsprotokoll-Verkn\u00fcpfung, die ihr den Zugriff auf s\u00e4mtliche Aktivit\u00e4ten von Reece erlaubte, ohne dass er es bemerken w\u00fcrde. Diese Art von Zugriff dauerte eine Weile, aber es war notwendig, um unauff\u00e4llig auf alle Daten zuzugreifen, die sie brauchte.<\/div>\n<div>W\u00e4hrend die Daten langsam geladen wurden, lies sie sich auf ihren Schreibtischstuhl fallen. Der Gedanke an Amun lie\u00df ihr keine Ruhe. Er war immer loyal gewesen. Nat\u00fcrlich wusste sie, dass er sie niemals anl\u00fcgen w\u00fcrde, und wie ein L\u00fcgner war er ihr auch nicht vorgekommen. Trotzdem fragte sie sich, ob sie etwas \u00fcbersehen hatte.<\/div>\n<div>W\u00e4hrend sie wartete, drangen immer mehr Hinweise auf Reece in ihre Gedanken. Die seltsamen Blicke, die vagen Antworten, die Art, wie er sich um bestimmte Fragen herumdr\u00fcckte. Je l\u00e4nger sie dar\u00fcber nachdachte, desto klarer wurde ihr, dass es mehr als nur ein vages Gef\u00fchl war. Es gab tats\u00e4chlich konkrete Anzeichen, die darauf hindeuteten, dass Reece etwas verheimlichte.<\/div>\n<div>Pl\u00f6tzlich packte sie die Unruhe. Sie aktivierte ihren Kommunikator und versuchte, den XO zu erreichen. \u201eSamsaan, hier Fiona,\u201c sagte sie ruhig, aber bestimmt. \u201eIch habe einige Verdachtsmomente gegen Reece, ich brauche sie\u2014\u201c<\/div>\n<div>Bevor sie weitersprechen konnte, meldete sich eine andere Stimme. Captain Gaspar Toussaint.<\/div>\n<div>\u201eMacKenzie, hier Toussaint. Kommen Sie in mein Bereitschaftsraum.\u201c<\/div>\n<div>Fiona z\u00f6gerte f\u00fcr einen Moment, bevor sie antwortete. \u201eVerstanden, Captain. Bin auf dem Weg.\u201c Sie wollte Samsaan einweihen, doch der Befehl des Captains ging vor.<\/div>\n<div>Sie erhob sich, \u00fcberpr\u00fcfte kurz die Konsole, deren Fortschrittsbalken immer noch nur langsam voranschritt, und verlie\u00df die Sicherheitszentrale mit schnellen Schritten. Als sie durch die T\u00fcr trat, behielt sie ihre professionelle Haltung, auch wenn ihr Kopf voller Fragen war.<\/div>\n<div>Doch kaum war Fiona weg, als sich auf dem Bildschirm der Konsole endlich die ersten Ergebnisse zeigten. Ein detaillierter Kommunikationslog tauchte auf, der eine geheime Verbindung zwischen Reece und einer anderen Person offenbarte. Das Protokoll zeigte verschl\u00fcsselte Nachrichten und Zeitstempel von Gespr\u00e4chen, die offenbar l\u00e4nger andauerten, als sie h\u00e4tten sollten. Der Name der anderen Person war immer wieder auf den Bildschirmen zu sehen, in einer Vielzahl von Datenstr\u00f6men und Verkn\u00fcpfungen.<\/div>\n<div>Aber Fiona war l\u00e4ngst nicht mehr da, um den Namen &#8222;Xeno Beyett&#8220; zu lesen.<\/div>\n<div># Zeit: MD 24.0612<br \/># Ort: Arrestzelle 3, USS Artemis<\/p>\n<\/div>\n<div>Die leuchtenden Konturen der Kraftfeldbarriere st\u00f6rten Amun beim Schlafen. Das grelle Licht lie\u00df die Schatten auf dem Boden hart erscheinen, die kalte Atmosph\u00e4re verst\u00e4rkte das Gef\u00fchl der Isolation. Er hatte sich auf die schmale Pritsche gelegt, den Blick an die Decke gerichtet. Immer wieder war er kurz eingenickt, aber seine Gedanken rasten.\u00a0<\/div>\n<div>Die stille, bedr\u00fcckende Umgebung lie\u00df ihn nicht zur Ruhe kommen. Der stetige Summton des Kraftfeldes erinnerte ihn unaufh\u00f6rlich daran, dass er hier gefangen war \u2013 nicht nur k\u00f6rperlich, sondern auch in den unz\u00e4hligen Fragen, die in seinem Kopf kreisten.<\/div>\n<div>Was hatte er \u00fcbersehen? Wer hatte den Plan so pr\u00e4zise und skrupellos ausgef\u00fchrt, dass er sich nun als Verr\u00e4ter f\u00fchlte? Es musste etwas geben, das er nicht gesehen hatte, eine Kleinigkeit, die alles erkl\u00e4ren w\u00fcrde. Seine Faust ballte sich unwillk\u00fcrlich, und die gereizte Spannung durchlief seine Muskeln. Die \u00dcberlegung, dass jemand ihn hintergangen hatte, lie\u00df sein Herz schneller schlagen. Fiona glaubte ihm \u2013 das wusste er \u2013, aber das \u00e4nderte nichts an der bedr\u00fcckenden Realit\u00e4t. Er war hier, in dieser Zelle, und das Misstrauen lastete schwer auf ihm.<\/div>\n<div>Pl\u00f6tzlich surrte die T\u00fcr zur Arrestzelle leise auf. Xeno Beyett. Amun, der auf der Pritsche lag, richtete sich langsam auf und beobachtete Xeno mit einem leicht skeptischen Blick.\u00a0<\/div>\n<div>Xeno wirkte ruhig, beinahe entspannt, als er auf Amun zuging, seine H\u00e4nde hinter dem R\u00fccken verschr\u00e4nkt. Die Augen des Sicherheitsmannes glitten beil\u00e4ufig durch den Raum, als ob er sich mit der Umgebung vertraut machte. Ein leichtes L\u00e4cheln huschte \u00fcber sein Gesicht, aber es war fl\u00fcchtig, beinahe zu perfekt.<\/div>\n<div>\u201eAmun,\u201c begann Xeno mit ruhiger Stimme, als er vor der Zelle stehen blieb. \u201eIch dachte, ich schau kurz nach dir. So eine Situation muss hart sein,\u201c Seine Augen wanderten kurz durch den Raum, bevor er sich wieder auf Amun konzentrierte.<\/div>\n<div>Amun runzelte die Stirn, die Worte klangen beinahe zu freundlich, zu mitf\u00fchlend. \u201eHart, ja,\u201c entgegnete er trocken und warf der Pritsche einen ver\u00e4chtlichen Blick zu. \u201eAber ich werde es \u00fcberstehen. Wo ist Fiona?\u201c Seine Augen folgten Xenos Blick, der sich scheinbar beil\u00e4ufig im Raum umsah.<\/div>\n<div>Er trat ein wenig n\u00e4her an die Zelle, sein Blick wanderte weiterhin \u00fcber die W\u00e4nde, ohne auf Amun direkt einzugehen. \u201eDie muss f\u00fcr den Captain gerade eine wichtige Sache erledigen. Wei\u00dft du, manchmal frage ich mich, wie sie das immer alles schafft, wenn man st\u00e4ndig so unter Beobachtung steht.\u201c Er lie\u00df den Satz in der Luft h\u00e4ngen, als ob er beil\u00e4ufig \u00fcber das Thema reden wollte.<\/div>\n<div>Amun lehnte sich ein wenig zur\u00fcck und runzelte erneut die Stirn. \u201eUnter Beobachtung? Was meinst du?&#8220;, fragte er. Etwas an der Art, wie Xeno die Situation beschrieb, war seltsam.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Man ist immer in Reichweite, selbst wenn man glaubt, unbeobachtet zu sein.\u201c Er lachte kurz, als w\u00e4re es ein harmloser Gedanke. \u201eHast du je dar\u00fcber nachgedacht?\u201c<\/div>\n<div>Amun sah ihn einen Moment an, seine Augen verengten sich leicht. \u201eEigentlich nicht wirklich,\u201c gab er zu. \u201eAber ich sch\u00e4tze, das Thema \u00dcberwachung kennst du als Sicherheitsmann viel besser als ich.\u201c<\/div>\n<div>Xeno zuckte mit den Schultern, als wolle er die Bedeutung seiner Worte herunterspielen. \u201eWir sind darauf trainiert, die Umgebung zu \u00fcberwachen, aber&#8230; manchmal frage ich mich, wie man sich dabei f\u00fchlt, wenn man derjenige ist, der beobachtet wird.\u201c\u00a0<\/div>\n<div>Amun sp\u00fcrte, wie sich die Spannung in seinem K\u00f6rper allm\u00e4hlich steigerte. Xenos Worte klangen beil\u00e4ufig, aber die Art, wie er um das Thema der \u00dcberwachung kreiste, war alles andere als normal. Wieso sollte er das so zur Sprache bringen?<\/div>\n<div>\u201eDas kann ich dir nicht sagen,\u201c antwortete Amun vorsichtig, w\u00e4hrend er Xeno weiter im Auge behielt. \u201eWas soll das Xeno? Du kommst doch nicht hier rein um mit mir \u00fcber solchen Kram zu reden. In einer Situation wie dieser..&#8220;<\/div>\n<div>F\u00fcr einen winzigen Moment z\u00f6gerte Xeno, aber er \u00fcberspielte es geschickt mit einem leichten L\u00e4cheln. \u201eAch&#8230;ich musste mich nur kurz&#8230; erinnern. Das haben wir gleich.\u201c\u00a0<\/div>\n<div>Er schritt zur Wand und lie\u00df seine Hand fast beil\u00e4ufig \u00fcber ein Wandpanel gleiten, das hinter dem Energieschild lag. Ganz so, als w\u00e4re ihm gerade erst eingefallen wo es ist. Was ironischer Weise der Wahrheit sehr nah kam.\u00a0<\/div>\n<div>Zur Erinnerung: Bei dem Mann, der sich vor Amun als Xeno Beyett ausgab, handelte es sich eigentlich um Korrath, den zweiten klingonischen Saboteur, der es auf K7 unbemerkt an Bord geschafft hatte.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich glaube, die Systeme brauchen&#8230; eine Pause&#8220;, sagte er mit neutraler Stimme.\u00a0<\/div>\n<div>Amun sp\u00fcrte, wie ein Knoten in seinem Magen wuchs. Xenos Verhalten war zu auff\u00e4llig, zu gezielt. \u201eWarum?\u201c fragte er langsam, seine Augen fest auf Xeno gerichtet.<\/div>\n<div>Xeno hielt f\u00fcr einen Moment inne und l\u00e4chelte erneut, diesmal ohne das vorherige Bem\u00fchen, beil\u00e4ufig zu wirken. \u201eManchmal,\u201c sagte er leise, w\u00e4hrend er das Bedienfeld genauer ansah, \u201em\u00f6chte man einfach nur ein bisschen Privatsph\u00e4re, wei\u00dft du?\u201c<\/div>\n<div>Dann, mit einem schnellen, flie\u00dfenden Griff, deaktivierte Xeno die Kameras und Sensoren. Das leise Summen, das die Zelle erf\u00fcllt hatte, verstummte abrupt, und eine fast dr\u00fcckende Stille legte sich \u00fcber den Raum. Amun wusste jetzt, dass es vorbei war. Die Freundlichkeit war nur eine Fassade gewesen.<\/div>\n<div>Xeno drehte sich langsam um, sein Blick nun k\u00fchler und entschlossener. Dann zog er einen Phaser aus dem Holster. \u201eNiemand sucht nach einem klingonischen Saboteur, wenn dieser tot ist,\u201c sagte er mit leiser, gef\u00e4hrlicher Stimme.<\/div>\n<div>&lt;FSK 16 Marker\/ In der Weiterf\u00fchrung dieser Szene sind Beschreibungen von Gewalt enthalten.&gt;<\/div>\n<div>Amuns Augen weiteten sich vor Schock, als er die Bedeutung der Worte begriff. \u201eWas?\u201c<\/div>\n<div>\u201eEs muss so aussehen, als h\u00e4tte der \u00fcberf\u00fchrte klingonische Saboteur sich f\u00fcr Suizid entschieden, um nichts \u00fcber den Plan zu verraten,\u201c fuhr Xeno fort, w\u00e4hrend er den Phaser auf Amun richtete. \u201eDer Saboteur, der versucht der Verantwortung zu entgehen.\u201c\u00a0<\/div>\n<div>Eine Schlinge fiel zu Boden, die Xeno bis zu diesem Moment unter der Uniform versteckt hatte.<\/div>\n<div>Amun hob instinktiv die H\u00e4nde, seine Gedanken rasten. Sein Herz h\u00e4mmerte in seiner Brust. Die Erkenntnis traf ihn mit voller Wucht: Er war nie wirklich sicher gewesen, und jetzt, in diesem Moment, war sein Leben in akuter Gefahr.<\/div>\n<div>&#8222;Ein klingonischer Saboteur, der sich an einem Strick aufh\u00e4ngt? Ist das denn glaubw\u00fcrdig? Dachte ihr habt es so mit Ehre!&#8220;, stie\u00df der Acamarianer zwischen den Z\u00e4hnen hervor.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Leg dir das hier um&#8220;, befahl Xeno mit einem Fauchen, dass kaum noch etwas menschliches hatte. Er trat n\u00e4her heran.\u00a0<\/div>\n<div>In diesem Moment traf ihn etwas metallisches an Kopf und Schulter. Die Klappe einer Jeffreysr\u00f6hre, die direkt \u00fcber Xeno lag, hatte sich mit einem lauten Knall gel\u00f6st und war auf ihn heruntergefallen. Er taumelte zur Seite, verzweifelt bem\u00fcht das Gleichgewicht zu halten. Der Phaser entglitt seinen Fingern und schlitterte \u00fcber den Boden, w\u00e4hrend Xeno benommen versuchte, die Situation zu erfassen.<\/div>\n<div>Doch bevor er sich wieder fangen konnte, brach eine gro\u00dfe, wei\u00dfbefellte Person aus der \u00d6ffnung hervor. Die massive Gestalt des Caitianers landete mit voller Wucht auf dem Boden und raste direkt auf Xeno zu, bevor dieser eine Chance hatte, sich zu erholen.<\/div>\n<div>Xeno sch\u00fcttelte benommen den Kopf und sprang mit einem Schrei auf Samsaan los. Doch der Caitianer, ein Berg aus Muskeln und Instinkt, war bereit. Mit einer gewaltigen Pranke packte er Xeno an der Kehle und stie\u00df ihn mit solcher Kraft gegen die Wand, dass man das Knirschen seiner Wirbel h\u00f6ren konnte. Der Aufprall lie\u00df Xeno keuchen, doch seine Klingonennatur gab ihm genug Z\u00e4higkeit, um sich aus Samsaans Griff zu winden und zur\u00fcckzuschlagen.<\/div>\n<div>Xenos Faust traf Samsaan hart in die Seite, gefolgt von zwei schnellen weiteren Hieben dorthin, wo bei Menschen die Leber sa\u00df. Der Caitianer fauchte bedrohlich, und mit einem Br\u00fcllen riss er Xeno erneut zu Boden. Diesmal verlor Xeno das Gleichgewicht komplett, und bevor er sich orientieren konnte, sprang Samsaan mit einer animalischen Wut auf ihn. Mit einer Pranke dr\u00fcckte er Xenos Gesicht in den kalten Boden, w\u00e4hrend seine andere Hand dessen Arm verdrehte. Ein markersch\u00fctternder Schrei entfuhr Xenos Lippen. Dann entwandt er sich mit einer geschickten Rolle des Griffes und kam an der anderen Seite, mit dem R\u00fccken zur Wand wieder auf die Beine.\u00a0<\/div>\n<div>\u201eWas&#8230; hat mich&#8230; verraten?\u201c kr\u00e4chzte Korrath, seine Stimme hatte nichts von Xeno \u00a0Beyett. Er spuckte Blut auf den Boden, w\u00e4hrend er Samsaan fixierte. \u201eWie&#8230; wie habt ihr es&#8230; gewusst?\u201c<\/div>\n<div>Samsaan, der Korrath gegen\u00fcber stand, seine Pranken blutverschmiert und die Augen kalt und entschlossen, trat einen Schritt n\u00e4her. Seine muskul\u00f6se Gestalt war wie ein Raubtier, das bereit war, seine Beute endg\u00fcltig zur Strecke zu bringen. Er knurrte tief aus seiner Kehle, w\u00e4hrend er sich zu Korrath beugte. \u201eDerrr Captain,\u201c begann er ruhig, seine Stimme durchdrungen von einem unheimlichen Gleichmut, \u201ehat deine Absicht vorrrausgesehen. Es warr nur eine Frrage der Zeit, bis du verrrsuchen w\u00fcrrdest Amun zu t\u00f6ten, um die Spurr des Saboteurrrs im Unklarren zu lassen.\u201c<\/div>\n<div>Korrath lachte, doch es klang wie ein Husten, als Blut aus seinem Mund spritzte. \u201eIhr seid&#8230; nicht so schlau, wie ihr denkt&#8230; Xeno \u00a0Beyett ist schon lange tot!\u201c Er keuchte und hustete, w\u00e4hrend er Samsaan mit hasserf\u00fcllten Augen anstarrte. \u201eSo wie ich Amun get\u00f6tet h\u00e4tte&#8230; und&#8230; dich t\u00f6ten werde!\u201c<\/div>\n<div>Sein Hand fuhr nach vorne. Erst jetz erkannte Amun entsetzt, dass der Angreifer das kurze Gespr\u00e4ch genutzt hatte, eine verborgene Waffe zu ziehen. Der kalte Glanz des Lichts spiegelte sich im Metall eines Qutluch, eines Attent\u00e4ter-Dolches. Mit einer flie\u00dfenden Bewegung rammte er die Waffe seitlich in Samsaans K\u00f6rper. Der Caitianer b\u00e4umte sich auf. Das Br\u00fcllen, das seinem Mund entwich, glich einem Tsunami. Erst schwangen Schreck und Unglaube darin, dann wandelte sich die Tonlage zu Wut. Wild versuchte Korrath die Klinge ein zweites und drittes Mal in den Torso des XO zu treiben, doch nach dem zweiten Stich verlie\u00dfen ihn die Kr\u00e4fte, als der Cait den Arm von sich weg stie\u00df.<\/div>\n<div>Langsam senkte Samsaan den Blick. Die Dunkelgr\u00fcnen Augen funkelten. Sie k\u00fcndigten einen Ausbruch an, den vorher noch niemand an Bord der Artemis gesehen hatte.<\/div>\n<div>\u201eDu. wirrrrst. niemanden. t\u00f6ten,\u201c zischte er, w\u00e4hrend er sich \u00fcber Korrath beugte. Der Bass seiner Stimme resonierte in Amun. Die Zeit f\u00fcr Worte war vorbei. Die Instinkte des Caitianer brachen aus ihm heraus.<\/div>\n<div>Mit einem animalischen Knurren warf er sich auf auf Korrath. Der EO war verletzt, aber er war immer noch ein 2,25 Meter gro\u00dfer caitianischer Muskelberg. Der Saboteur versuchte sich zu wehren, aber Samsaan riss mit inbr\u00fcnstiger Wut an dem Arm mit dem Messer. Mit einem lauten Knacken und Knirschen und einem Ger\u00e4usch wie einem Peitschenknall brach das Schultergelenk des Klingonen. Korraths rasselndes Atmen wandelte sich in einen Schrei, Wahnsinn machte sich in seinen Augen breit. Mit einer verzweifelten Seitw\u00e4rtsdrehung versuchte der Klingone den Phaser mit dem unversehrten Arm zu erreichen, gab damit aber seine R\u00fcckseite preis.<\/div>\n<div>Samsaams messerscharfen Z\u00e4hne bohrten sich tief in Korraths Nacken, w\u00e4hrend er mit einem grausamen Ruck den Hals des Klingonen durchbiss. Blut spritzte in alle Richtungen, als Xenos Kopf grotesk zur Seite fiel, und Samsaan lie\u00df den zerschmetterten, blutgetr\u00e4nkten K\u00f6rper achtlos zu Boden fallen. Der Klang des aufprallenden Leichnams hallte durch den Raum, und eine dicke Blutlache breitete sich langsam unter Korrath aus.<\/div>\n<div>Samsaan atmete schwer und rasselnd, sein Gesicht war rot getr\u00e4nkt, und sein Kinn tropften von dem Blut seines Feindes. Er stand vorn\u00fcbergebeugt \u00fcber dem verst\u00fcmmelten K\u00f6rper des Saboteurs, seine Brust hob und senkte sich heftig, w\u00e4hrend das Adrenalin langsam nachlie\u00df. \u201eEs&#8230; ist vorrrbei,\u201c knurrte er leise, fast zu sich selbst.<\/div>\n<div>Amun, der stumm in der Ecke stand und das brutale Ende von Korrath beobachtet hatte, rang nach Atem. \u201eCommander&#8230;\u201c murmelte er fassungslos, das Wort kamen ihm nur stockend \u00fcber die Lippen.\u00a0<\/div>\n<div>\u201eIch.. ,\u201c unterbrach Samsaan, w\u00e4hrend er Xenos zerschmetterten Leichnam ansah. \u201eIch werrde dem Captain meinen R\u00fccktrrritt anbieten.. es..&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Samsaan! Sie bluten!&#8220;, rief Amun, der sah, dass sich immer neues Blut im Rhythmus seines Herzschlags aus den zwei Wunden in das wei\u00dfe Fell des ersten Offizieres ergoss. Der schwarze Stoff der Uniform war noch dunkler, dort, wo er das Blut absorbierte und der Fleck wurde kontinuierlich gr\u00f6\u00dfer.<\/div>\n<div>&#8222;Ich wei\u00df..&#8220;, sagte Samsaan etwas ruhiger. Er sp\u00fcrte das er sich dringend setzen musste. Alles kam ihm auf einmal sehr schwer vor. Mit einer fahrigen Geste tatschte er auf den Kommunikator des Cait. <\/p>\n<p>&#8222;S&#8230;samsaan an Toussaint. Err&#8230; ist in die Falle gegangen. Thal&#8230;rrrrasil ist unschuldig&#8220;, stie\u00df er unter Schmerzen hervor. Dann ging er langsam in die Knie.\u00a0<\/p><\/div>\n<div>&#8222;Sie werden jetzt durchhalten, h\u00f6ren Sie? Sie haben mir das Leben gerettet verdammt!&#8220;, brach es aus Amun heraus, bevor er sich \u00fcber den ersten Offizier beugte, der langsam das Bewusstsein verlor.\u00a0<\/div>\n<div>&lt;\/FSK 16 Marker&gt;<\/div>\n<div>&#8222;Holy Shit!&#8220; erklang es kurz nach dem Zischen der Eingangst\u00fcr. Cooper war mit zwei weiteren Leuten eingetreten. Das deaktivieren der \u00dcberwachung hatte in der Zentrale einen kleine Alarm ausgel\u00f6st. Als er den an Fiona gemeldet hatte kam \u00fcberraschend die Order zu warten.<\/div>\n<div>Bei Anblick der sich ihm hier jedoch bot war er sich nicht sicher ob das die richige Entscheidung gewesen war.<\/div>\n<div>&#8222;Wir brauchen eine Arzt!&#8220; erkl\u00e4rte Amun und versuchte weiter mit den H\u00e4nden die Blutung zu stoppen. Cooper schnalzte kurz mit der Zunge und tippte dann auf seine Kommunikator.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Notfalltransport des XO auf die tempor\u00e4re Krankenstation.&#8220; gab er den Befehl an den Computer weiter und sowohl Amun als auch Samsaan verschwanden im Transporterlicht.<\/div>\n<div>&#8222;Hernandez, beweg dich zur Krankenstation und sieh zu das du eine Aussage von Amun bekommst. Bik und Claas ihr zwei nehmt den Tatort hier auf und macht anschlie\u00dfend sauber, ich schick euch noch Thund vorbei f\u00fcr die Forensik.&#8220; verf\u00fcgte der Texaner weiter und schob Claas in den Gang.<\/div>\n<div>&#8222;Tief durchatmen, wenn du dich \u00fcbergeben musst dann hier draussen.&#8220; klopfte er dem jungen Mann auf den R\u00fccken. &#8222;Und wenn das zuviel ist dann sags, dan teile ich jemand anders ein.&#8220;<\/div>\n<div>Der Mann sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Geht schon wieder.&#8220; meinte er mit etwas zittriger Stimme und Cooper musterte ihn noch kurz eh er nickte.<\/div>\n<div>&#8222;Ich bin gleich zur\u00fcck. Die Chefin und der Captain wollen sicher einen Bericht. Und denkt dran &#8211; das hier bleibt vorerst unter Verschlu\u00df! Wenn ihr mehr Leute braucht sagt das mir und ich schicke sie euch.&#8220; bleute er ihnen noch einmal ein. Geheimhaltung war im Moment das A und O!<\/div>\n<div>&lt;\/RPG&gt;<\/div>\n<div>&lt;SUM&gt;<\/div>\n<div># Zeit: MD 24.0531<br \/># Ort: Um das CSO-B\u00fcro, USS Artemis<br \/>Fiona ringt mit ihrer Sorge um Amun und den Verdachtsmomenten gegen Reece Azuma. W\u00e4hrend sie die Daten zu Reece untersucht, ruft Captain Toussaint sie fort, und sie verpasst den entscheidenden Hinweis auf eine geheime Verbindung zwischen Reece und Xeno Beyett.<\/div>\n<div># Zeit: MD 24.0612<br \/># Ort: Arrestzelle 3, USS Artemis<br \/>In der Arrestzelle der USS Artemis greift der als Xeno getarnte klingonische Saboteur Korrath Amun an, wird jedoch im letzten Moment von Samsaan in einem heftigen Kampf \u00fcberw\u00e4ltigt und get\u00f6tet; Cooper sichert anschlie\u00dfend den Tatort und veranlasst strikte Geheimhaltung.<\/div>\n<div>&lt;\/SUM&gt;<\/div>\n<div>Submitted by<\/div>\n<div>Cpt. Gaspar Toussaint<br \/>CO USS Artemis<br \/>Aka<br \/>Mo Bishop<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unmasked (1\/2) By @&#8230; Hey ihr Lieben! Kurz vorweg: Der kommende Post enth\u00e4lt FSK 16-Inhalte, die entsprechend markiert sind. Diese Szenen sind nicht zum Selbstzweck da, sondern sollen die Tiefe und Ernsthaftigkeit unserer Geschichte unterstreichen \u2013 vor allem in Anbetracht der H\u00e4rte des Krieges, den unsere Charaktere erleben. 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