{"id":8785,"date":"2024-11-12T23:10:27","date_gmt":"2024-11-12T22:10:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-infiltration-part-i\/"},"modified":"2024-11-12T23:10:27","modified_gmt":"2024-11-12T22:10:27","slug":"sfg-joint-venture-infiltration-part-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-infiltration-part-i\/","title":{"rendered":"SFG Joint Venture &#8211; Infiltration Part I"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/sfg.groups.io\/g\/jv1\/message\/161\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n\t\t\t\t\tInfiltration Part I<br \/>\n\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\tBy @&#8230;<\/p>\n<div>Hallo zusammen,<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ion, Ratana und ich haben uns in einem Post nun der Infiltration der Basis angenommen. Herausgekommen ist ein ziemliches Schurkenst\u00fcck, wie man es aus Piratenfilmen kennt. Motto, Frechheit siegt, oder vielleicht auch nicht.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Auf alle F\u00e4lle hat es viel Spass gemacht es zu schreiben. Herzlichen Dank auch an meine Co-Schreiber. Und Euch viel Vergn\u00fcgen beim Lesen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Im Chat wurde schon festgestellt, das Ajur jetzt zeitgleich auf der Heph und beim Infiltations-Team ist. Da er f\u00fcr unser Post eine wichtige Rolle spielt, bitten wir Euch, davon auszugehen, das AJur auf der Heph in Wahrheit ein MItglied des TAK-Teams war.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Und jetzt, Vorhang auf, f\u00fcr Part I<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&lt;RPG&gt;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Zeit: MD 25.0505<\/div>\n<div>Ort: Klingonische Basis<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Der Gang war schlecht beleuchtet und Jenn kam nur langsam voran. Hinter sich h\u00f6rte sie das leise Atmen von Corporal Dxioub, welcher ihr Deckung gab. Der gesamte Trupp bewegte sich behutsam durch den schmalen Gang. Jenn blickte immer wieder auf ihren Tricorder und \u00fcberpr\u00fcfte die Werte. Ajur bildete den Abschluss, er sorgte f\u00fcr die Absicherung nach hinten. Schlie\u00dflich wollte niemand eine b\u00f6se \u00dcberraschung erleben. Der Schwei\u00df stand auf Jenns Stirn. Es war hei\u00df in dem Gang. Dieser Vulkan setzte der Basis ordentlich zu. Sie blickte immer wieder auf ihren Tricorder. Dieser war mittlerweile von ihr so programmiert, dass er in einem gleichm\u00e4\u00dfigen Intervall sowohl nach Defensiv- und Abwehrma\u00dfnahmen der Klingonen suchte und dann wieder \u00fcberpr\u00fcfte, ob Lava oder andere vulkanische Aktivit\u00e4ten den Gang beeintr\u00e4chtigen. Bisher hatte sie noch nichts entdeckt, was ihr Grund zur Sorge bereitete.<\/div>\n<div>Langsam n\u00e4herte sich der Trupp einer Biegung im Gang. Dieser machte eine enge Rechtskurve. Nur vorsichtig n\u00e4herte sich Jenn der Ecke. Dxioub schob sich, so gut er konnte an der anderen Gangwand vor um mit Jenn ein m\u00f6glichst weites Spektrum an Schusswinkel abdecken zu k\u00f6nnen. Vorsichtig blickte Jenn um die Ecke, nur um dann erleichtert aufzuatmen. Der Gang war noch immer frei. Allerdings f\u00fchrte er aber der Biegung stetig nach oben.<\/div>\n<div>&#8222;Major, ich sehe das Ende des Ganges!&#8220; fl\u00fcsterte Jenn.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Verstanden,&#8220; kam es von der Orioni, die ihren Arm aus der Schlinge zog, um das Gewehr besser halten zu k\u00f6nnen. Die Major sp\u00fcrte, dass das Schmerzmittel sie mehr in Watte packte als gerade gut war. Ihr Arzt w\u00fcrde schimpfen, definitiv. Aber die Alternative sich zu schonen bedeutete, dass sie nicht voll einsatzf\u00e4hig war. Nur mit beiden H\u00e4nden und freiem Arm konnte sie das Gewehr ausreichend genug f\u00fchren. Charles war durch seine verletzte Hand deutlich eingeschr\u00e4nkter. Der Marine Captain war dazu verdammt einh\u00e4ndig mit dem schweren Gewehr zu handtieren.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Wir r\u00fccken vor, geben Sie weiterhin auf Fallen acht!&#8220;, fl\u00fcsterte die Major.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Ich hoffe das sind dicke Fallen und dicke Klingonen!&#8220; brummte Charles, &#8222;Etwas anderes werden wir n\u00e4mlich nicht treffen!&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Sie h\u00e4tten ihm das Beruhigungsmittel geben sollen!&#8220; meinte Ratana zu Jenn, die ob des Gepl\u00e4nkels eine Augenbraue hob.&#8220;Warum genau sind wir eigentlich so vorsichtig, wird die Basis nicht evakuiert?&#8220; fragte sie zur\u00fcckhaltend. Sie war sicher keine Expertin f\u00fcr Infiltration, Vulkanausbr\u00fcche, angeschossene Marines und f\u00fcr alles zusammen schon gleich gar nicht.<\/div>\n<div>Aber sie fand die Frage daf\u00fcr gar nicht mal so \u00fcbel.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Wenn es so einfach w\u00e4re,&#8220; knurrte die Major. &#8222;Sprengfallen, Laser, Selbstschussanlagen, Sturzgruben, Drohnen, Gas, ein wildgewordener Gorn, was meinen Sie, was ich schon alles erlebt habe, um Enterkommandos aufzuhalten.&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Von dem ausgehungertem, leicht w\u00fctenden Targ in der K\u00fcche eines Bird of Prey gar nicht zu reden,&#8220; wandte Charles halb lachend, halb gedr\u00fcckt vor Schmerz ein. &#8222;Den hat Bull mit einer Bratpfanne erledigt&#8230;&#8230;&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Er musste aber mehrfach zuschlagen und die Pfanne war hin,&#8220; lachte Dxioub.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Die Orionerin r\u00fcckte neben Jenn vor und schob ihr Helmvisier vor die Augen. Der dort untergebrachte Scanner lieferte ihr weitere taktische Informationen. &#8222;Von den Visierdaten her, sieht es sauber aus.&#8220; Ratana hob die Hand und gab das taktische Zeichen f\u00fcr vorr\u00fccken.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Jenn n\u00e4herte sich langsam der T\u00fcr, welche den Gang verschlossen hielt. Ein Bedienfeld war rechts neben der T\u00fcr angebracht. F\u00fcr einen Moment \u00fcberlegte sie sich, ob sie das Feld tats\u00e4chlich benutzen sollte. In ihrem Gehirn spielte sich ein kurzer Film ab, eine Explosion, welche den gesamten Trupp den Garaus machte. Doch dann schloss sie die Augen und dr\u00fcckte auf des Feld.<\/div>\n<div>Er geschah nichts, dann \u00f6ffnete sich die T\u00fcr langsam und mit einem ruckeln blieb sie dann leicht ge\u00f6ffnet in der Wand stecken.<\/div>\n<div>&#8222;Verdammt!&#8220; zischte Jenn.<\/div>\n<div>Dxioub und Jenn legten beide Hand an die T\u00fcr und stemmte diese auf. W\u00e4hrend der Rest des Trupps mit den Waffen im Anschlag f\u00fcr Deckung sorgte. Auch wenn jedem klar war, dass die Deckung mit ein, zwei Granaten keinen Pfifferling wert war.<\/div>\n<div>M\u00fchsam schob sich die T\u00fcr in die Wand. Als die \u00d6ffnung breit genug war, schob sich Dxioub durch die T\u00fcr und bezog Stellung. Jenn folgte im und nahm auf der anderen Seite der T\u00fcr Aufstellung. Langsam schob sich der kleine Trupp in einen wesentlich gr\u00f6\u00dferen Gang. Der Gang war sp\u00e4rlich beleuchtet und regelm\u00e4\u00dfige Alarmsignale gaben einen Hinweis. Doch kein klingonisches Empfangskomitee erwartete sie. Es war aber auch nicht still. Die Basis \u00e4chzte und st\u00f6hnte. Vermutlich durch die Lava und den Vulkan. In einiger Entfernung war aber auch maschineller L\u00e4rm zu vernehmen und aufgeregte Stimmen brandeten zu dem Team.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Nehmen die Scanner wahr, worauf wir uns da zubewegen?&#8220;, wandte sich Ratana an die OPS. Ihr eigenes Display zeigte nur weitere G\u00e4nge an, aber irgendwoher mussten die Ger\u00e4usche ja kommen. Noch immer war sie sich nicht ganz sicher, welchen Erfolg ihre Infiltration haben sollte. Sie hatten bisher keine nennenswerten Missionsziele erf\u00fcllen k\u00f6nnen und waren arg dezimiert worden. Wenn sich nicht bald ein Erfolg einstellen w\u00fcrde, mussten sie abbrechen. Dann bestand ihre Aufgabe daraus, dass Team hier raus zuf\u00fchren. Der Preis f\u00fcr dieses Nichts war bisher zu hoch gewesen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ajur machte vom letzten Platz aus ein Ger\u00e4usch, dass Ratana nicht genau zuordnen konnte. Charles hingegen gefiel es, da er es als Mischung aus Unzufriedenheit und Irritation interpretierte. &#8222;Ja?&#8220; fragte die Major angespannt.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ajur sah sie etwas funkelnd an, vermutlich auch nur die Anspannung. &#8222;Ich bin Klingone! Vielleicht sollte ich vorausgehen?&#8220; Wenn er sich noch das Uniformoberteil auszog w\u00fcrde er nicht einmal sofort als Starfleet Offizier erkennbar sein. F\u00fcr m\u00f6gliche Fallen und Begegnungen sicher von Vorteil. &#8222;Das k\u00f6nnte alles etwas beschleunigen?&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Der Major nickte und Ajur schob sich nach vorn. Er bedeutete dem Trupp, ihm nur langsam zu folgen. Langsam zog er sein Uniformoberteil aus. Leider lag keine klingonische Uniform herum. Doch er baute darauf, dass man auf den ersten Blick keinen Sternenflottenoffizier in der Basis vermutete, schon bestimmt keinen klingonischen. Er n\u00e4herte sich einer kleinen Halle. Mehrere Klingonen waren damit besch\u00e4ftigt irgendwelche Gegenst\u00e4nde, Kisten und anderen unn\u00f6tigen Kram auf einen Schweber zu laden. Er lehnte sich an die Wand. Sein linker Arm war von seinem Oberk\u00f6rper verborgen. Vier Finger waren abgespreizt. Eine deutlich Botschaft an sein Team.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ratanas Finger spannte sich sogleich fester um den Abzug, noch bevor sie weiter aufr\u00fcckte und es fehlte nur eine kleinster Druck und ein Schuss w\u00fcrde sich l\u00f6sen. Sie sp\u00e4hte nach vorn zu Ajur.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Hinter ihrem R\u00fccken machte die Major das Zeichen f\u00fcr Vier, dann eine Eins. Damit signalisierte sie das Schussmuster. Jeder Marine w\u00fcrde die Anzahl der Gegner und die Nummer seiner Zielperson das nach hinten weitergeben.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Und nun?&#8220; fl\u00fcsterte Jenn leise von der Seite. &#8222;Selbst wenn wir sie nur bet\u00e4uben und sie hier liegen lassen, werden sie vermutlich umkommen durch den Vulkan. Und Gefangenhemen k\u00f6nnen wir sie auch nicht.&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Verluste gibt es \u00fcberall, in jedem Krieg!&#8220;, meinte die Major bitter. Ratana hatte keine Zeit f\u00fcr Sentimentalit\u00e4ten.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Das ist &#8230; &#8220; Jenn war bei den Worten etwas zusammen gezuckt und sah sich hilfesuchend zu Charles Killroy um, wenn jemand Ratana noch am ehesten \u00fcberzeugen konnte, dann er.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Die Major hat leider Recht&#8220;, fl\u00fcsterte Charles. &#8222;Die oder wir&#8230;&#8220; Er sah ernst aus, gar nicht mehr zum Scherzen aufgeweckt. Jenn war jung, das war vermutlich eines ihrer ersten wirklichen Gefechte. Der Schotte konnte sich noch gut daran erinnern, einmal selbst so gedacht zu haben. Aber sie konnten in dieser Lage keine Gefangenen machen und das Risiko, dass sie Bewusstlose irgendwo einsperrten, nahm zu viel Zeit in Anspruch.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Die Major z\u00f6gerte einen Moment, bevor sie etwas fl\u00fcsterte. &#8222;Liefern Sie uns aus&#8230;&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Was?,&#8220; kam es erstaunt von Charles.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Liefern Sie uns aus.&#8220;, Ratanas Stimme war so ruhig, dass sie durch Mark und Bein ging. &#8222;Hochrangige Gefangene kommen an wichtige Orte&#8230;&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Das setzt nat\u00fcrlich voraus, dass es hier noch wichtige Orte und wichtige Personen gibt.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;So oder so, es gibt sicher wichtigere Ziele hier als diese vier Packstationsklingonen! Und das war keine Diskussionsgrundlage, sondern ein Befehl.&#8220; Ihre Stimme war schneidend geworden und sie winkte Ajur zur\u00fcck, um ihn einzuweihen. Ajur musste sich zweifellos als Klingone ausgeben &#8211; aber wer sollte die Gefangenen mimen?<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Charles, Sie sind verletzt. Ich stelle Ihnen das frei,&#8220; kam es von der Major. &#8222;Ich trage das Risiko.&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Ich bin nat\u00fcrlich dabei. Ich bin der perfekte Gefangene. Harmlos, weil &#8217;schwer&#8216; verletzt und ansonsten auch zu kaum was anderem zu gebrauchen.&#8220; Killroy schien seinen Humor erst zu verlieren, wenn er tot war.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Die Major nickte ihm zu und wirkte entschlossen. Sie l\u00f6ste den Waffengurt an ihrem Kampfanzug, reichte ihn nach hinten zu Dxioub durch. Das Ka-Bar aus dem Waffengurt, lies sie in den Stiefel rutschen, genauso wie einen anderen Gegenstand in den Schaft des anderen Stiefels. Als n\u00e4chstes zog sie die Blende von ihren Rangabzeichen, die im Gefecht dazu diente, nicht direkt als Offizier erkannt zu werden. &#8222;Tracker,&#8220; streckte sie Charles die Hand entgegen, der ihr aus seiner Ausr\u00fcstung einen solchen reichte. Ratana schob diesen in einen ihrer Handschuhe. &#8222;Wir nutzen einen Coin mit einem seltenen Iridium-Erz. Das weckt bei einem Scan erstmal keine Aufmerksamkeit wie es ein aktiver Tracker tun w\u00fcrde, kann von jedem Tricordern aber geortet werden, wenn man wei\u00df, wonach man suchen muss.&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Die Orionerin sah die restliche Truppe an. &#8222;Suchen Sie ein Fahrzeug, mit dem wir die Basis verlassen k\u00f6nnen. Zum gebenen Zeitpunkt, scannen Sie nach Tetrairidiumsulfid, dies ist im Tracker enthalten. So finden Sie uns.&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Ich m\u00f6chte sie begleiten.&#8220; kam es von Jenn.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ratana blickte zu der OPS. Sie sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Wir brauchen ein Fluchtfahrzeug, Shuttle oder was auch immer. Sie drei sind unverletzt und damit unsere wertvollste Ressource.&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Genau, ich bin unverletzt. Doch von Ihnen drei, hat jeder ein Wunde oder Blessur davongetragen. Damit bin ich die Einzige, welche \u00fcber die volle Kraft verf\u00fcgt. Sollte es hart auf hart kommen, brauchen Sie mich!&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Charles sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Nein Ensign. Das was sie vorschlagen, braucht einen harten Willen. Das ist kein Abenteuer.&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Es war Ajur, welcher sich einmischte. &#8222;Sie sollten Ens. Larson nicht untersch\u00e4tzen. Sie wei\u00df sich zu wehren&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Schlagen Sie mich Lt Ajur. Ich muss irgendwo am Kopf bluten!&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Wie bitte?&#8220; hakte nun der Klingone irritiert nach.<\/div>\n<div>Doch Jenn ging das zu lange. Sie nahm Ma\u00df und schlug sich ihren Kopf vorsichtig an einer Kante. Ein scharfer Schmerz durchzuckte sie, dann flo\u00df ihr Blut \u00fcber die linke Gesichtsh\u00e4lfte. Sie zerriss ihre Uniform und schmierte sich etwas von dem Blut auf die nackte Haut. &#8222;K\u00f6nnen Sie mich mit ihrem gesunden Arm st\u00fctzen?&#8220;<\/div>\n<div>Killroy nickte verbl\u00fcfft, doch tat was Jenn von ihm w\u00fcnschte. Sie lie\u00df sich in seinen Arm sacken und pl\u00f6tzlich sp\u00fcrte er ihr Gewicht. &#8222;Wegen mir, k\u00f6nnen wir!&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ratana nahm ihren Helm ab und reichte diesen an Private Deren, deren Helm im Gefecht Schaden genommen hatte. Ihr Gewehr reichte sie Dxioub. &#8222;Wie w\u00e4ren soweit.&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ajur umfasste sein Gewehr. In Gedanken hatte er sich auch schon eine Erkl\u00e4rung zurechtgelegt, warum er eine F\u00f6derationswaffe benutzte, nur f\u00fcr den Fall. Dann begann er Ratana, Charles und Jenn vor sich herzutreiben.<\/div>\n<div>Charles st\u00f6hnte, Ratana war der Kriegsveteran anzusehen und Jenn stolperte vor sich ihn. Es brauchte nicht lang, bis die Klingonen auf den kleinen Trupp aufmerksam wurden. Zwei der Klingonen griffen sich Disruptergewehre, welche an einer Kiste gelehnt hatten.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Halt, nicht weiter!&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Immerhin schossen sie nicht gleich, stellte Charles erleichtert fest.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Ich habe diese PetaQ erwischt, wie sie in der Basis herumschlichen. Die Drohnen hatten sie leider schon fast weichgekocht. Weshalb mir ein guter Kampf vorenthalten worden ist!&#8220; erklang es rauh und sehr \u00fcberzeugend von Ajur.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Waren das nur die Drohnen, oder hast Du nachgeholfen!&#8220; feixte einer der Klingonen, w\u00e4hrend er sein Gewehr immer noch im Anschlag hielt.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Bei der schwarzhaarigen habe ich nachgeholfen, sie vertr\u00e4gt aber nicht viel!&#8220; viel Ajur in den ver\u00e4chtlichen Ton ein.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Ich kenn Dich nicht. Wer bist Du?&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Ich hei\u00dfe Ajur und mein Bruder ist M&#8217;Kor, Sohn des Nedek. Ich bin hier auf besonderen Wunsch meines Bruders und ich m\u00f6chte den Kommandanten der Station mit diesen G\u00e4sten erfreuen!&#8220; Ajur pokerte. Er setzte darauf, dass der Name und die Geltungssucht seines Bruders gro\u00df genug waren. Gleichzeitig es allerdings nicht allgemein bekannt war, dass der Bruder M&#8217;Kors in der Sternenflotte seinen Dienst versah.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Die Klingonen blickten sich kurz an. &#8222;Ich wei\u00df nicht, ob der Kommandant Zeit f\u00fcr Euch hat. Wir evakuieren, falls Du das noch nicht mitbekommen hast!&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ratana schaltete, dass dies gleich in eine Richtung gehen k\u00f6nnte, die wenig zielf\u00fchrend war. Sie musste irgendwie die Aufmerksamkeit darauf bekommen, dass sie besonders wertvoll waren. Ihr Blick huschte zu Charles, der sofort verstand. Extra etwas zu laut, zischte er &#8222;Major..&#8220; Ratana zischte zur\u00fcck. &#8222;Schweigen Sie, Captain&#8230;&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Damit rutschte die Aufmerksamheit der Klingonen auf die Orionerin, dann auf den Schotten und ihre jeweiligen Rangabzeichen. Ein hochrangiger, gegnerischer Offizier, war immer eine besondere Beute. Und eine besondere Gelegenheit an Informationen zu kommen. Eigentlich stand es jedem Klingonen gut, seinem Vorgesetzten solch wertvolle Beute zu bringen. Auch mitten in einem Vulkanausbruch. Vor allem zwei hochrangige Offiziere einer Sternenflotten Sondereinheit.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Der gr\u00f6\u00dfte und breiteste Klingone der Transporteinheit blickte Ajur an. &#8222;Ich bringe dich hin.&#8220; Er wollte wohl am ehesten eine Scheibe vom fetten Kuchen abhaben. &#8222;Ihr arbeitet hier weiter!&#8220;, knurrte er.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Gemeinsam mit Ajur bewegte sich der seltsame Trupp nun weiter. Der Klingone begann sich mit Ajur zu unterhalten. Es wurden Geschichten ausgetauscht. Dabei stellte sich heraus, dass der Klingone durchaus gespr\u00e4chig war.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;In letzter Zeit bekommen wir wenig Frischfleisch auf die Basis. Die anf\u00e4nglichen Erfolge haben uns \u00fcberrascht. Vermute ich!&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ajur nickte. &#8222;Ja, unsere Erfolge waren gro\u00dfartig. Es werden Lieder und Balladen \u00fcber uns geschrieben werden und die gefallenen K\u00e4mpfer werden in Stovokor einen Ehrenplatz erhalten. Doch ich verstehe nicht, warum man auf Qo&#8217;noS so stur ist. Wir brauchen Nachschub, mehr Soldaten, wir k\u00f6nnen die F\u00f6deration brechen. Sie ist schwach, wie diese W\u00fcrmer vor uns!&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ratana knirschte mit den Z\u00e4hnen. Sie blickte w\u00fctend zu Ajur. Doch der andere Klingone br\u00fcllte sie an. &#8222;Glotz nicht so bl\u00f6d!&#8220;<\/div>\n<div>Dann blickte er zu Ajur. &#8222;Hast Du noch nicht geh\u00f6rt, dass wir in den letzten Wochen Schwierigkeiten hatten. Die F\u00f6deration beginnt sich zu wehren und wir haben wichtige Nachschublinien nicht befestigen k\u00f6nnen. Es mangelt uns hier auf der Basis nicht nur an Nahrungsmitteln und Soldaten!&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Charles und Ratana blickten sich kurz an. Allein deswegen hatte sich die &#8222;Gefangennahme&#8220; schon gelohnt. Nat\u00fcrlich waren diese Informationen quasi H\u00f6rensagen. Doch es erkl\u00e4rte auch, warum die Klingonen zuletzt etwas an Fahrt verloren hatten.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8212;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Trish und Dxioub hatten sich vorsichtig zur\u00fcckgezogen, bevor die anderen ihren Plan umsetzen. Nachdem sie etwas in dem Gang zur\u00fcckgewichen waren, sahen sich beide an. An sich war die Idee gut, so auf die Schnelle zumindest, aber es lie\u00df sie mit dem schwierigeren Part hier zur\u00fcck.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\u201eWo treiben wir jetzt eine Transportm\u00f6glichkeit auf?\u201c fragte Trish leicht ratlos. Man merkte ihr erstmals ihre Unsicherheit an, und dass sie noch nicht ganz so lange dabei war. Ein Vulkanier w\u00e4re jetzt hilfreich gewesen, die wussten immer was als n\u00e4chstes zu tun war, oder zumindest machten sie den Eindruck.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\u201eKein Sorge!\u201c meinte Corporal Dxioub, der merkte wie langsam das Adrenalin runter fuhr, was alles komplizierter machte. K\u00e4lte, M\u00fcdigkeit und Unsicherheit w\u00fcrden bald einsetzen. Und nat\u00fcrlich Schmerzen. Eine Schalldusche jetzt w\u00e4re wirklich ein Traum.<\/div>\n<div>\u201eDie Klingonen vorne helfen bei der Evakuierung mit. Sie verladen irgendwelche Sachen. Ich w\u00fcrde sagen, was auch immer sie da verladen \u2013 irgendwo wartet eine Transporter auf sie, um das aufzunehmen.\u201c<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\u201eMacht Sinn.\u201c meinte Deren.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Dxiuob machte einige Handbewegung die unsichtbare Korridore nachzeichneten; \u201eWir versuchen also einfach sie in einem Bogen zu umgehen und dort heraus zu kommen, wo sie die Sachen in einen Transporter laden.\u201c<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Das war zwar ein d\u00fcnner Plan, aber immerhin besser als gar keiner. Trish nickte und nahm wieder ihr Gewehr in Anschlag, \u201eGehen wir!\u201c<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8212;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Jenn st\u00f6hnte auf, als die Truppe einen Turbolift betrat.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Der Kleinen hast Du ordentlich eins \u00fcbergebraten. Meinst Du die \u00fcberlebt?&#8220; hakte der Klingone bei Ajur nach.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Wenn interessiert es. Sie ist ein kleiner Fisch. Die beiden Anderen hingegen!&#8220;.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ajur wurde mit einem Boxer in die Seite belohnt. &#8222;Der Kommandant wird so zufrieden mit uns sein.&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Der TAK der Hephaistos hob irritiert eine Augenbraue. F\u00fcr einen Moment war er versucht dem Klingonen zu erkl\u00e4ren, dass er nichts dazu beigetragen hatte die F\u00f6derationsoffiziere gefangen zu nehmen. Vielleicht h\u00e4tte er dies auch getan. Doch er konnte sich beherrschen. Es half nichts, jetzt einen Streit vom Zaun zu brechen. Immerhin wollten sie zum Kommandanten und es war ihm quasi egal, wenn sich der Klingone auf seine Kosten profilieren wollte.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>W\u00e4hrend die beiden Klingonen Loblieder aufeinander, die klingonische Flotte und das Stovokor aussprachen, verst\u00e4ndigten sich Charles und Ratana mit Blicken. Die beiden jahrelang kampferprobten Marines, wobei Tiru noch den Vorteil hatte, dass sie Charles fast all die Jahre vom flachsenden 2nd Lieutenant mit einer Menge Probleme, hin zum teamleitenden Marine Captain begleitet hatte. Beide waren aufeinander eingespielt. Sie w\u00fcrden reagieren und agieren, wenn es soweit war. Ihr Ziel war es zu erm\u00f6glichen, dass der Kommandant dieses Basis gefangen genommen werden konnte. Ratana hatte ein Messer im Stiefel, Charles vermutlich auch. Mehr Waffen hatten sie nicht verstecken k\u00f6nnen und vermutlich w\u00fcrde man ihnen sogar diese abnehmen, wenn sie jemand noch vor dem Kontakt mit dem Befehlshaber der Sicherheit willen scannte.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Jenn hatte sich an Killroy gelehnt, so dass der deutlich gr\u00f6\u00dfere Schotte seine Schulter und seinen Kopf an sie dr\u00fcckte. Dies erm\u00f6glichte es ihm, ihr bei Zeiten sehr leise ins Ohr fl\u00fcstern zu k\u00f6nnen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Der Lift ging auf. Direkt auf der Kommandobr\u00fccke der Basis. Volltreffer.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&lt;\/RPG&gt;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&lt;SUM&gt;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Zeit: MD 25.0505<\/div>\n<div>Ort: Klingonische Basis<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Das Team der \u00dcberlebenden um Major Tiru dringt weiter in die Basis vor. Diese wirkt seltsam verlassen und die Infiltration gestaltet sich nach den Anfangsschwierigkeiten leichter als gedacht. Als das stark dezimierte Team auf Klingonen trifft, wird in einem gewagten Schurkenst\u00fcck eine Scheingefangennahme des Teams vorgegaugelt. Bei welchem sich Ajur als klingonischer Krieger ausgibt. W\u00e4hrend Ratana, Charles und Jenn sich &#8222;gefangennehmen&#8220; lassen, versuchen Dxioub und Deren einen Weg zu finden, wie man das Team evakuieren kann.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&lt;\/SUM&gt;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>submitted by<\/div>\n<div>Ion, Ratana und BenAllen<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infiltration Part I By @&#8230; Hallo zusammen, Ion, Ratana und ich haben uns in einem Post nun der Infiltration der Basis angenommen. Herausgekommen ist ein ziemliches Schurkenst\u00fcck, wie man es aus Piratenfilmen kennt. Motto, Frechheit siegt, oder vielleicht auch nicht. Auf alle F\u00e4lle hat es viel Spass gemacht es zu schreiben. Herzlichen Dank auch an&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-infiltration-part-i\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;SFG Joint Venture &#8211; Infiltration Part I&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-8785","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8785","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8785"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8785\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8785"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8785"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8785"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}