{"id":8816,"date":"2024-12-24T13:08:09","date_gmt":"2024-12-24T12:08:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/weihnachten-am-weihnachtstag\/"},"modified":"2024-12-24T13:08:09","modified_gmt":"2024-12-24T12:08:09","slug":"weihnachten-am-weihnachtstag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/weihnachten-am-weihnachtstag\/","title":{"rendered":"Weihnachten &#8211; Am Weihnachtstag"},"content":{"rendered":"<div>\n<div>\n<div>&lt;RPG&gt;<\/div>\n<div># Ort: Quartier della Scala\/Loona<br \/># Zeit: fr\u00fcher Nachmittag Heiligabend<\/div>\n<div>\u201eHast Du eigentlich gar nichts zu verpacken dieses Jahr?\u201c Mel rief aus dem Schlafzimmer her\u00fcber, wo sie sich gerade ankleidete. Sie kannte Ettores meist irgendwann frustrierten Kampf um Geschenkverpackungen.<\/div>\n<div>Ettore sa\u00df am Tisch und klebte gerade einen Briefumschlag zu. \u201eNein, ich habe es aufgrund der Gr\u00f6\u00dfe direkt ins Quartier bestellt. Mit Verpackung.\u201c Er st\u00f6hnte etwas theatralisch auf: \u201eSo muss ich mir den Kampf mit der Verpackung nicht geben.\u201c Wie zum Beweis hob der den Umschlag und wedelte damit.<\/div>\n<div>\u201eNa das nenne ich mal einen Fortschritt\u201c, rief sie neckend.<\/div>\n<div>Als Mel in der T\u00fcr erschien, musste Ettore lachen. \u201eSieht sehr schick aus, meine Liebe.\u201c Erkl\u00e4rte er. Mel hob ihren Rock imagin\u00e4r an den Rockzipfeln und drehte sich einmal um die eigene Achse. Dann machte sie einen Knicks. \u201eWenn der Herr meint.\u201c Sie lachte ebenfalls.<\/div>\n<div>\u201eKomm, Du kannst Keiran und mir noch die Krawatte umbinden. Keiran, kommst Du auch?\u201c, rief irgendwo hinter die Couch. Die Familie hatte dieses Jahr beschlossen, einen einheitlichen Irischen Country-Stil zu tragen. Keiran und Ettore mit rohwei\u00dfem Hemd, Tweedweste, Tweedhose und einer roten Krawatte. Mel trug eine wei\u00dfe Bluse und einen Tweedrock im gleichen Muster. Sie hatte sich ein rotes Band ins Haar gebunden. Vor drei Tagen hatte sie ausgiebig Mittwinter gefeiert und zelebriert. Nun konnte sie sich ganz den famili\u00e4ren Feierlichkeiten hingeben. Auch wenn die Inhalte keine Bedeutung f\u00fcr sie hatten, das famili\u00e4re Fest sch\u00e4tzte sie sehr.<\/div>\n<div>\u201eKomm, wir nehmen jetzt die beiden Zwillinge mit uns und gucken uns den Baum an.\u201c Zu f\u00fcnft begaben sie sich in den Transporterraum.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div># Ort: Xarantine, Weihnachtsbaum<br \/># Zeit: fr\u00fcher Nachmittag Heiligabend<\/div>\n<div>\u201eGuckt mal, was f\u00fcr ein toller Weihnachtsbaum!\u201c Mel klatschte begeistert in die H\u00e4nde, als ihr Blick an dem gro\u00dfen Baum empor wanderte. \u201eEinfach herrlich!\u201c sie breitete ihre Arme aus und drehte sich einmal um die eigene Achse, so dass die Falten an ihrem Rock alle aufsprangen.<\/div>\n<div>Keiran sah das als Aufforderung, begeistert einmal um den Baum zu rennen und dann unter dem Baum zwischen Deko-Geschenken nach Geschenken mit seinem Namen oder dem, was er daf\u00fcr hielt zu suchen. \u201eDa ist nix f\u00fcr mich!,\u201c rief er sehr entt\u00e4uscht.<\/div>\n<div>\u201eNat\u00fcrlich nicht\u201c, sagte Ettore. \u201eDu bist doch gro\u00df und die Bescherung ist am Abend. Das wei\u00dft Du doch.\u201c<\/div>\n<div>In Keirans Gesicht konnte man seine Gedanken ablesen, ob es das Warten wert war, jetzt gro\u00df zu sein.<\/div>\n<div>Er wurde aber aus seinen Gedanken gerissen, als Mel meinte: \u201eWir fassen uns jetzt alle an den H\u00e4nden und gehen ganz langsam in einer Kette um den Baum. Dann k\u00f6nnen wir von allen Seiten gucken. Komm Keiran, Du darfst in die Mitte und zieh nicht wieder so. Enya und Eliseo k\u00f6nnen noch nicht so schnell. Aber sie sollen auch mal auf eigenen F\u00fc\u00dfen um den Baum laufen d\u00fcrfen.\u201c<\/div>\n<div>Eine gewisse Erdverbundenheit zu vermitteln. Das war ihr wichtig. Die Elemente sp\u00fcren. Wenn man auf einem Raumschiff aufwuchs, sollten sie das wenigstens in den wenigen M\u00f6glichkeiten erleben k\u00f6nnen.<\/div>\n<div>Als eine lange Kette, gingen sie ganz langsam um den Baum. Keiran strengte sich m\u00e4chtig an, aber Eliseo und Enya waren noch sehr wacklig, so dass Ettore und Mel sie mit ihren Armen den meisten Teil erledigen.<\/div>\n<div>\u201eUnd nun zur\u00fcck. Es gibt Tee und Geb\u00e4ck!\u201c<\/div>\n<div>=\/=<\/div>\n<div>Jetsun war dabei, sich fertig zu machen f\u00fcr die Feier. Massimo fand, dass sie fantastisch aussah. Das r\u00fcckenfreie Kleid, ihre dunklen Haare und die dunklen Schwingen. Mit der Kette half er ihr und machte den Verschluss zu. Sie trug daran den Herz-Anh\u00e4nger mit den Fl\u00fcgeln, den er ihr geschenkt hatte.\u00a0<\/div>\n<div>Er liebte diese Frau. Mehr als alles andere. Das war ihm auch gerade wieder klar geworden, nachdem sie ihm das Leben gerettet und seinen Kopf wieder in Ordnung gebracht hatte.\u00a0<\/div>\n<div>Sanft umfingen seine H\u00e4nde sie von hinten.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich&#8230; hab da noch etwas, eine Kleinigkeit, ich dachte, das w\u00fcrde es vielleicht noch&#8230;&#8220;, er stockte und griff mit einer Hand in die Tasche seiner Galauniform, um daraus ein kleines K\u00e4stchen zu ziehen und vor ihr hinzuhalten.\u00a0<\/div>\n<div>Jetsuns Augen blitzten, als sie das kleine K\u00e4stchen \u00f6ffnete. Darin lagen zwei Ohrringe, klein, aber vom selben Metall wie ihre Kette. Wei\u00dfgold. Mit \u00e4hnlichen, kleineren, herzf\u00f6rmigen Diamanten, wie auch der Anh\u00e4nger zeigte.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Frohe Weihnachten, mio angelo&#8220;, sagte er leise neben ihrem Ohr, &#8222;ich liebe Dich.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ooooh!&#8220; machte die Buthanerin. Spontan lie\u00df sie alles fallen (au\u00dfer dem Sch\u00e4chtelchen nat\u00fcrlich), drehte sich um und umfing ihren Liebsten, um ihn an sich zu dr\u00fccken.<\/div>\n<div>&#8222;Mio Caro, ich liebe Dich auch! Oh, wie sehr liebe ich Dich!&#8220; Jetsun wollte ihn k\u00fcssen, doch lieber dr\u00fcckte sie einfach ihre Wange an die seine. Ein kleines F\u00fcnkchen verstand glomm immer noch in ihr und sie wollte nicht, dass sie nachher zu sp\u00e4t zur Bescherungsfeier k\u00e4men&#8230;<\/div>\n<div>Die Bescherung! Sie musste Nenii noch Bescheid sagen. Die Arapahoe sollte auch daran teilnehmen. Sicher w\u00e4re das etwas sehr Neues und m\u00f6glicherweise auch befremdliches f\u00fcr sie, doch nur durch Erfahrung w\u00fcrde sie lernen, langfristig auch hier an Bord zu leben.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div># Zeit: Weihnachten<br \/># Ort: USS Hephaistos \/ Xarantine<\/div>\n<div>Es hatte schon etwas Idyllisches, die Ballontiere erhellten die Lichtung, in deren Mitte jemand einen riesigen Baum, der einer irdischen Tanne nicht ganz un\u00e4hnlich war, aufgestellt hatte.<br \/>\u00dcberall waren kleine H\u00fcttchen, in denen man Krimskrams der Einheimischen oder was zu essen und trinken besorgen \/ kaufen konnte.<br \/>Der ferne Vulkan, der immer noch seine Lava ausspie und die klingonische Basis l\u00e4ngst unter dieser vergraben hatte, warf ein seltsames r\u00f6tliches, dem irdischen Nordlicht nicht un\u00e4hnliches Licht an den Horizont.<br \/>Das Einzige, das fehlte, war eigentlich Schnee, aber das war auch nicht unbedingt zwingend.<br \/>Immer mehr Geschenke sammelten sich unter dem Baum in der Mitte und Shay g\u00f6nnte sich einen Schluck Whisky zusammen mit Sureya.<br \/>Nach der Mission hatten sie sich das beide auf alle F\u00e4lle verdient.<\/div>\n<div>\u201eVersuch mal den hier.\u201c Sureya hielt ihm ihr Glas unter die Nase, ein kleines, feines L\u00e4cheln auf ihrem Gesicht.<\/div>\n<div>Shay war etwas erstaunt, hatten sie nicht denselben Whisky? Doch als er ihr Glas entgegennahm und mit geschlossenen Augen daran schnupperte, stieg ihm in der Tat ein anderes Aroma in die Nase, als er aus seinem eigenen Glas genoss. Es war irgendwie\u2026 w\u00fcrziger, gleichzeitig s\u00fc\u00dflicher im Geruch, wie Honig, und leicht nach Eiche.<\/div>\n<div>Mit einem interessierten Ger\u00e4usch nahm er einen kleinen Schluck und lie\u00df ihn lang genug um Mund, damit der Whisky seine Aromen voll entfalten konnte, bevor er schluckte. \u201eHmm, der ist gut. Welcher ist das?\u201c fragte er die kleine \u00c4gypterin, als er ihr das Glas zur\u00fcckgab.<\/div>\n<div>Sureyas L\u00e4cheln wurde etwas breiter, als sie unter ihre Bank griff und eine Flasche zu Tage f\u00f6rderte. \u201eDa er Dir offenbar schmeckt, hier, f\u00fcr Dich \u2013 Frohe Weihnachten.\u201c Sie dr\u00fcckte ihm eine Flasche Auld Stag Whisky in die Hand. \u201eIst ein \u00e4gyptischer Whisky. Hab ich mir f\u00fcr einen besonderen Moment aufgehoben \u2013 aber ich denke, da Du die Hephaistos schon wieder ins Dock schicken musst und Dir mit Sicherheit die Ver\u00e4rgerung der Admiralit\u00e4t anh\u00f6ren darfst, brauchst Du ihn dringender, als ich.\u201c<\/div>\n<div>=\/=<\/div>\n<div>Unterdessen wanderte Nazira gemeinsam mit Jori und Caraxes, der auf ihrer Schulter thronte und st\u00e4ndig Kommentare zu allem abgab, eine Weile \u00fcber den spontan entstandenen Weihnachtsmarkt und begutachtete die interessanten einheimischen Kunstgegenst\u00e4nde, probierte hier und da eine unbekannte Spezialit\u00e4t, wobei sie und Jori viel lachten und sich ab und zu sogar gegenseitig mit St\u00fcckchen der auserkorenen Delikatessen f\u00fctterten. Ein aufmerksamer Beobachter h\u00e4tte in diesen Momenten wahrgenommen, wie der gro\u00dfe wei\u00dfe Rabe genervt mit den Augen rollte \u2013 eine Geste, so ungewohnt f\u00fcr ein Tier, was er ja auch nun mal \u00fcberhaupt nicht war \u2013 doch die beiden Humanoiden lie\u00dfen sich davon nicht beeindrucken. Zu lange hatten sie gegenseitig um ihr Wohlergehen f\u00fcrchten m\u00fcssen nachdem die Hephaistos getrennt auf dem Planeten niedergegangen war, so dass nun, wo endlich wieder alle beisammen waren, nichts ihre stille Freude zu mindern vermochte. Doch nach einer Weile entschuldigte sich Nazira f\u00fcr einen Moment von ihrem Partner. \u201eIch muss mal kurz das hier unter dem Baum abliefern.\u201c Sagte sie mit einem Zwinkern und deutete auf ein gro\u00dfes Paket, das sie seit einer Weile unter dem Arm trug, h\u00fcbsch verpackt und mit einem kleinen Tannenzweig und einer gro\u00dfen roten Schleife dekoriert.\u00a0<\/div>\n<div>\u201eUnd ich krieg nichts?\u201c fragte der Eska in gespieltem Schmollen, wusste er doch, dass er nicht ihr Wichtelpartner war. Die kleine Trill zwinkerte schelmisch zu ihm hoch und l\u00e4chelte s\u00fcffisant. \u201eDoch, Du kriegst auch was \u2013 aber nicht vor allen anderen. Da wirst Du warten m\u00fcssen, bis wir wieder in meinem Quartier sind.\u201c\u00a0<\/div>\n<div>Sie ging kurz r\u00fcber zum Baum, um ihr zugegebenerma\u00dfen recht gro\u00dfes Geschenk zu den anderen hinzuzugesellen.\u00a0<\/div>\n<div>Eine Weile lang hatte die Counselor \u00fcberlegen m\u00fcssen, was sie ihrem Wichtelpartner, schenken w\u00fcrde. Doch als ihr dann endlich der Geistesblitz gekommen war, hielt sie eine kurze Recherche und eine Replikator-Ration sp\u00e4ter das Geschenk in der Hand, dass ihm hoffentlich Freude bereiten w\u00fcrde.\u00a0<\/div>\n<div>=\/=<\/div>\n<div>Wie es mittlerweile schon Tradition war &#8211; Redale war die ber\u00fchmte Ausnahme gewesen &#8211; stand Trish in einem rot-wei\u00dfen, kurz\u00e4rmligen Minikleidchen, mit hautfarbener Strumpfhose, kniehohen Stiefel und passender M\u00fctze an einem Stand und verteilte &#8211; zusammen mit einigen Helfern &#8211; Weihnachtspunsch, Gl\u00fchwein (ohne Alkohol) und Lebkuchen. Um den Hals trug sie &#8211; gut sichtbar und strategisch platziert &#8211; den keltischen Anh\u00e4nger, den sie von Shay erhalten hatte.<\/div>\n<div>&lt;NRPG&gt;<a href=\"https:\/\/cngln.com\/media\/mageworx\/optionfeatures\/product\/option\/value\/P\/5\/P565_1_stone_1_GPR&amp;R_diamond.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/cngln.com\/media\/mageworx\/optionfeatures\/product\/option\/value\/P\/5\/P565_1_stone_1_GPR&amp;R_diamond.jpg<\/a> &lt;\/NRPG&gt;<\/div>\n<div>Ajur hingegen trug Uniform. Wie so oft war er anwesend, stand aber doch irgendwie abseits. Vermutlich handelte man ihn in der Ger\u00fcchtek\u00fcche als Grinch &#8211; man konnte ihm jedoch nicht nachsagen, dass er sich dr\u00fcckte. Stattdessen stand er bei Sam und Emily und lauschte den Gespr\u00e4chen um sich herum. Die Trill verbreitete genug Aktivit\u00e4t f\u00fcr drei &#8211; da fiel seine eher passive Teilnahme hoffentlich nicht zu sehr auf.<\/div>\n<div>=\/=<\/div>\n<div>Caraxes hatte sich f\u00fcr einen Moment von Nazira entfernt als ihm das Geschmuse zwischen ihr und Jori zu viel wurde, um sich um seine eigenen Angelegenheiten zu k\u00fcmmern. Er hatte zwar keinen Wichtelpartner zugeteilt bekommen \u2013 klar, er galt ja auch nicht als Crewmitglied, so irgendwie \u2013 aber dennoch fand er diese Tradition des heimlichen Schenkens zu einem bestimmten Tag recht nett. Schelmisch wie er war, hatte ihn sofort der Gedanke gepackt, jemandem etwas zu schenken und gleichzeitig damit zu necken. Und so hatte er sich von Nazira eine weitere Replikator-Ration erbettelt, sehr zu deren Verwunderung, und dann heimlich zusammengepackt und etwas dazu geschrieben. Daf\u00fcr hatte er sich kurz in seine menschliche Form transformieren m\u00fcssen, von der bisher nur notgedrungen Jetsun etwas wusste. Nun flog der Rabe mit seinem kleinen, f\u00fcr seine Gr\u00f6\u00dfe recht schweren P\u00e4ckchen ebenfalls zu diesem Baum, lie\u00df das Geschenk einfach im Flug auf den Geschenkehaufen fallen und setzte sich dann auf die Spitze des Baumes, die er zu seinem Verdruss mit einem dicken goldenen Stern teilen musste, um das Spektakel von oben zu betrachten, sich jetzt schon insgeheim \u00fcber die gewiss nicht ausbleibende Reaktion auf sein Geschenk am\u00fcsierend.<\/div>\n<div>=\/=<\/div>\n<div>Jetsun, Massimo und Nenii kamen zu dritt an. Einige der Crew standen oder sa\u00dfen in der N\u00e4he des Baumes an Tischen, andere schauten sich an, was die Einheimischen so anzubieten hatten. Vor allem Nenii sah sich mit gro\u00dfen Augen um. Ihre rechte Hand fest in Jetsuns linker be\u00e4ugte sie ein wenig misstrauisch die gro\u00dfen Ballontiere, die sich \u00fcber der m\u00e4chtigen Konifere versammelt hatten. Auch Massimo, der an Jetsuns rechter Seite ging, schaute sich neugierig um. Er hatte die ganzen Erlebnisse hier komplett verschlafen, wenn man das k\u00fcnstliche Koma so nennen wollte.<\/div>\n<div>&#8222;Ich schlage vor, wir legen erst einmal unsere P\u00e4ckchen ab. Dann schauen wir uns um, ja?&#8220; meinte der Marine. Wieder schaute er hinauf zu den Ballonis. &#8222;Hier scheint es ja eine Menge zu entdecken zu geben.&#8220;<\/div>\n<div>Gesagt, getan. Die P\u00e4ckchen fanden ihren Platz unter dem gro\u00dfen Baum. Als sich Massimo gerade vom Weihnachtsbaum wegbewegte, entdeckte er eine Wolke am Himmel, die langsam n\u00e4herkam. Einzelne Schneeflocken tanzten vom Himmel herab.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Schnee. Hier? Und jetzt?&#8220;<\/div>\n<div>Auch Jetsun und viele der anderen waren erstaunt. Nenii konnte es nicht fassen. Was passierte hier? Dann entdeckten sie Emily, die eine Apparatur aufgebaut hatte, die in den Himmel zielte.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich dachte, das ist sch\u00f6ner mit Schnee&#8220;, gab diese bekannt, um dann in einen Lebkuchen zu bei\u00dfen.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ob es hier auch Gl\u00fchwein gibt?&#8220;, fragte sich der italienische Marine.\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun l\u00e4chelte: &#8222;Wollen wir nicht erst noch etwas anderes?&#8220; Sie deutete auf das B\u00fcndel, was der Mann unter dem Arm trug.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Oh, ja, nat\u00fcrlich!&#8220;<\/div>\n<div>Einige Meter vom Weihnachtsbaum entfernt gab es Tische und B\u00e4nke. Massimo rollte dort das d\u00fcnne B\u00fcndel auseinander. Sein Piano. Er l\u00e4chelte, als Jetsun eine kurze Ansage machte: &#8222;Ihr Lieben, die Ihr hier zusammengekommen seid um Weihnachten zu feiern! Wir m\u00f6chten uns bedanken mit einem Musikst\u00fcck!&#8220;<\/div>\n<div>Sie sah zu Massimo, der zu spielen begann: \u00a0<\/div>\n<div>&lt;nrpg: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hvR5chXoaxg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hvR5chXoaxg<\/a> &gt;<\/div>\n<div>Jetsun setzte mit dem Gesang ein:<\/div>\n<div>&#8222;We\u2032re walking in the air<br \/>We&#8217;re floating in the moonlit sky<br \/>The people far below are sleeping as we fly<\/div>\n<div>I\u2032m holding very tight<br \/>I&#8217;m riding in the midnight blue<br \/>I&#8217;m finding I can fly so high above with you<\/div>\n<div>Far across the world<br \/>The villages go by like trees<br \/>The rivers and the hills<br \/>The forests and the streams<\/div>\n<div>Children gaze open mouth<br \/>Taken by surprise<br \/>Nobody down below believes their eyes<\/div>\n<div>We\u2032re surfing in the air<br \/>We\u2032re swimming in the frozen sky<br \/>We&#8217;re drifting over icy<br \/>Mountains floating by<\/div>\n<div>Suddenly swooping low on an ocean deep<br \/>Arousing of a mighty monster from its sleep<\/div>\n<div>We\u2032re walking in the air<br \/>We&#8217;re dancing in the midnight sky<br \/>And everyone who sees us greets us as we fly<br \/>I\u2032m holding very tight<br \/>I&#8217;m riding in the midnight blue<br \/>I\u2032m finding I can fly so high above with you&#8220;<\/div>\n<div>Die letzten Akkorde verklangen und etwas Applaus kam auf. Massimo packte sein Instrument wieder ein, trotz Rufen nach Zugabe: &#8222;Wir wollen Feiern! Vielleicht sp\u00e4ter noch einmal, aber jetzt sind erst andere Dinge an der Reihe&#8220;, gab er der Menge l\u00e4chelnd zu verstehen und griff Jetsuns Hand. Zusammen verbeugten sie sich, um dann zu gehen.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wir m\u00fcssen das unbedingt h\u00e4ufiger machen. Singen. Musizieren. Das ist wie&#8230; Lieben und geliebt werden.&#8220; seufzte Jetsun. Singen war f\u00fcr sie gelebter Frieden. Und nach der letzten Mission brauchte sie davon jede Menge.<\/div>\n<div>Leise sang nun Massimo, nur f\u00fcr Jetsun:\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;E m&#8217;annammoro ancora e te<br \/>Sultanto si te sfioro<br \/>Mentre t&#8217;adduorme ncuoll a mme<br \/>Quanne fa friddo fore<br \/>Si chillu respiro c&#8217;ha nun add\u00e0 maje manc\u00e0<br \/>Si chillu mumento ca se chiamma eternit\u00e0&#8220;<\/div>\n<div>Jetsun grinste ihn lieb an. &#8222;Das klingt wundersch\u00f6n&#8230; nur&#8230; was hei\u00dft es?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ein St\u00fcck aus einem alten Liebeslied, aus meiner Heimat. Es ist schwer zu \u00fcbersetzen, vielleicht in etwa: Und immer wieder verliebe ich mich in Dich, wenn ich Dich ber\u00fchre, wenn Du in meinen Armen schl\u00e4fst, wenn es auch kalt drau\u00dfen ist, mein Atem versagt, aber dieser Moment eine Ewigkeit anh\u00e4lt.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Mmmmmm&#8230;&#8220; summte Jetsun. &#8222;Das klingt wirklich sch\u00f6n!&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ti amo, Jetsun.&#8220;<\/div>\n<div>&lt;\/RPG&gt;<\/div>\n<div>&lt;SUM&gt;<\/div>\n<div>Die Crew bereitet sich auf das Fest vor und platziert Geschenke unter dem Baum. Au\u00dferdem wird musiziert<\/div>\n<div>&lt;\/SUM&gt;<\/div>\n<div>submitted by<\/div>\n<div>Wichtelotron<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&lt;RPG&gt; # Ort: Quartier della Scala\/Loona# Zeit: fr\u00fcher Nachmittag Heiligabend \u201eHast Du eigentlich gar nichts zu verpacken dieses Jahr?\u201c Mel rief aus dem Schlafzimmer her\u00fcber, wo sie sich gerade ankleidete. 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