{"id":8821,"date":"2025-01-04T00:10:07","date_gmt":"2025-01-03T23:10:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-von-einer-borgkoenigin-auf-der-krankenstation\/"},"modified":"2025-01-04T00:10:07","modified_gmt":"2025-01-03T23:10:07","slug":"sfg-joint-venture-von-einer-borgkoenigin-auf-der-krankenstation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-von-einer-borgkoenigin-auf-der-krankenstation\/","title":{"rendered":"SFG Joint Venture &#8211; Von einer Borgk\u00f6nigin auf der Krankenstation"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/sfg.groups.io\/g\/jv1\/message\/170\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n\t\t\t\t\tVon einer Borgk\u00f6nigin auf der Krankenstation<br \/>\n\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\tBy Daniel_Maximini@&#8230; (Daniel Maximini)<\/p>\n<p>\t\t\t<meta http-equiv=\"Content-Type\"><\/p>\n<p>    Neues Jahr, neues Posting. Viel Spa\u00df.\u00a0 \ud83d\ude42<\/p>\n<p>    &lt;RPG&gt;<br \/>\n    Zeit: MD 25.0830<br \/>\n    Ort: USS Artemis, Deck 5, Krankenstation.<br \/>\n    \u00a0<br \/>\n    Ohne klingonische Undercover-Agenten stellte sich das Leben auf dem<br \/>\n    Uboot Artemis deutlich angenehmer dar. Niemand, der die aktuelle<br \/>\n    Position des Schiffes verriet, niemand, der sie deswegen mit<br \/>\n    Wasserbomben bewerfen konnte, keine neuen Explosionen oder<br \/>\n    Implosionen\u2026 sondern etwas Zeit, Sch\u00e4den zu beheben. Was so viel<br \/>\n    hie\u00df wie Stress f\u00fcr die Technik-Crews. Sie hatten nicht viel Zeit,<br \/>\n    um die Artemis wieder Flugf\u00e4hig zu machen, etwa genauso lange wie<br \/>\n    eben die Marines ben\u00f6tigten, um diese klingonische Basis zu<br \/>\n    infiltrieren und wieder zur\u00fcck zu kehren. Captain Toussaint hatte<br \/>\n    dabei einen Reparaturpriorit\u00e4tsvermerk auf die Krankenstation<br \/>\n    gegeben, haupts\u00e4chlich, weil sein erster Offizier eine bessere<br \/>\n    Behandlungssituation als eine Barke auf dem Casino ben\u00f6tigte. So war<br \/>\n    es als n\u00e4chstes die Aufgabe von Technical Crewman Salingaratnavar<br \/>\n    Yatnaravarandraman, die von der Plasmaexplosion v\u00f6llig verzogene T\u00fcr<br \/>\n    auszutauschen, die Struktur der Krankenstationw\u00e4nde zu messen und<br \/>\n    nach einer gr\u00fcndlichen Reinigung die ben\u00f6tigten technischen Ger\u00e4te<br \/>\n    neu zu replizieren. Ein klassischer Anf\u00e4ngerjob, denn genau das war<br \/>\n    der junge Mann aus Bangladesh auch noch. Mit etwas M\u00fche bekam er die<br \/>\n    T\u00fcr aufgestemmt und seufzte. Das war kein guter Beginn, er musste<br \/>\n    sich echt durch die kleine \u00d6ffnung zw\u00e4ngen, um irgendwie ins Innere<br \/>\n    zu gelangen. Und dort erwartete ihn ein Schlachtfeld. Das Licht war<br \/>\n    aus, einzig das Flackern von Funken, die aus einer aus der Decke<br \/>\n    gerissenen Verkabelung heraussprudelten und dabei ein wirklich<br \/>\n    ungesund klingendes Energieger\u00e4usch von sich gaben, halfen dem<br \/>\n    Crewman, ein wenig sein Umfeld wahr nehmen zu k\u00f6nnen. Im Licht<br \/>\n    seiner Taschenlampe war klar, wie \u00fcbel es die Krankenstation<br \/>\n    erwischt hatte. \u00dcberall Tr\u00fcmmer, verbrannte und verkokelte<br \/>\n    Armaturen, lose Kabel und geschmolzenes Titan.\u00a0\u00a0 \u00a0<br \/>\n    \u00a0<br \/>\n    Salingaratnavar wandelte ein wenig im Dunklen umher und arbeitete<br \/>\n    sich an einige Konsolen heran. Die ersten vier waren so stark<br \/>\n    geschmolzen, dass die Touchscreensensoren nicht mehr funktionierten.<br \/>\n    Die mussten komplett ausgetauscht werden. Konsole f\u00fcnf hatte<br \/>\n    zumindest nur Probleme mit der Stromversorgung. Die konnte er mit<br \/>\n    Hilfe eines Werkzeuges schnell kurzschlie\u00dfen und hatte zumindest ein<br \/>\n    paar rudiment\u00e4re Commands zur Verf\u00fcgung. \u201eLicht\u201c war sein erstes<br \/>\n    Kommando und tats\u00e4chlich schienen vielleicht drei oder vier Lichter<br \/>\n    noch in der Lage zu sein, diesem Befehl nachzukommen. Die<br \/>\n    Krankenstation erbl\u00fchte in einem eher orangen Notlicht und warf<br \/>\n    somit nun einige l\u00e4ngliche Schatten in den Raum. Dort, wo die<br \/>\n    Schatten dem Licht wichen, sah Salingaratnavar die bittere Realit\u00e4t.<br \/>\n    Er w\u00fcrde hier einige Stunden zu tun haben. Aus einer Tragetasche<br \/>\n    puhlte er einen Raumstrukturscanner und koppelte ihn mit der m\u00fcde<br \/>\n    \u00e4chzenden Konsole. Kurz schoss ein wei\u00dfes Lichtband entlang des<br \/>\n    Raumes und tastete so jegliche Kontur der W\u00e4nde ab, dann gab der<br \/>\n    Scanner ein Ergebnis von sich &lt;&lt;\u201eCrewman Yatnaravanandraman an<br \/>\n    Ensign T\u2019Kai!&gt;&gt;\u201c<br \/>\n    [[T\u2019Kai hier]]<br \/>\n    &lt;&lt;Ich habe nun die Strukturdaten von Deck 5. Die<br \/>\n    Titanabweichung betr\u00e4gt 0,59 Scandling.&gt;&gt;<br \/>\n    [[Hm. Nicht gut, nicht gravierend]] gab die Vulkanierin k\u00fchl zur\u00fcck.<br \/>\n    \u00a0<br \/>\n    &lt;&lt;Vieles wird von der T\u00fcr kommen denke ich. Es scheint sehr<br \/>\n    nah des Epizentrums der Explosion gewesen sein.&gt;&gt;<br \/>\n    [[K\u00f6nnen sie Raumsektor vier bis sechs excludieren?]]<br \/>\n    Salingaratnavar modelte kurz wieder an dem Ger\u00e4t herum und<br \/>\n    best\u00e4tigte dann &lt;&lt;0,35 Scandling&gt;&gt;<br \/>\n    [[Gut, dann muss hier nicht das Titanfundament ausgetauscht werden.<br \/>\n    Das ziehen wir im n\u00e4chsten Dock gerade, aber bis auf weiteres h\u00e4lt<br \/>\n    es dort, sie sind nicht akut Einsturzgef\u00e4hrdet. Ich w\u00fcrde<br \/>\n    vorschlagen, sie dematerialisieren den Bereich der T\u00fcr und st\u00fctzen<br \/>\n    diese mit Parlakitschaum. Dann versuchen sie f\u00fcr die ben\u00f6tigte<br \/>\n    Keimfreiheit eine provisiorische Lamarquewand in den Sektoren zwei<br \/>\n    bis drei. Danach schauen sie mal, welche Konsolen noch funktionieren<br \/>\n    und welche wir dann dematerialisieren und neu konfigurieren<br \/>\n    m\u00fcssen.]]<br \/>\n    &lt;&lt;Aye, Ma\u2019am. Ich gebe dann Bericht, wenn die W\u00e4nde<br \/>\n    stehen.&gt;&gt; nickte Salingaratnavar. Das w\u00fcrde wirklich lange<br \/>\n    dauern. Er seufzte kurz und wackelte mit dem Kopf nach links und<br \/>\n    rechts. Dann packte er aus seiner Umh\u00e4ngetasche einen<br \/>\n    Dematerialisierer und begann die T\u00fcr zu atomisieren.\u00a0 \u00a0<\/p>\n<p>    Zeit: MD 25.1048<br \/>\n    Ort: USS Artemis, Deck 5, Krankenstation.<\/p>\n<p>    Salingaratnavar hatte sich inzwischen in den abgegrenzten Bereich<br \/>\n    der Krankenstation durchgek\u00e4mpft. Die T\u00fcr existierte nicht mehr und<br \/>\n    ihr Rahmen war ein gar h\u00e4ssliches Provisorium aus einer modernen,<br \/>\n    bauschaumartigen Masse, aber es hielt. Und auch dieser<br \/>\n    provisorische, wie aus Plastik wirkende Vorhang hing gut versiegelt<br \/>\n    von der Decke herab. Dahinter hatte der Asiat bereits ordentlich<br \/>\n    Tr\u00fcmmer wegger\u00e4umt oder in seine Atome aufgel\u00f6st. Heimelig war es<br \/>\n    aber noch lange nicht. Vor allem das Licht machte ihm kontinuierlich<br \/>\n    Probleme, da es immer wieder ausfiel. Gerade stand er auf einer<br \/>\n    kleinen Leiter und lie\u00df einen Materieregenerator \u00fcber eine<br \/>\n    Bioplasmaleitung laufen, da flackerte es wieder und kurze Zeit<br \/>\n    sp\u00e4ter stand er im dunklen. Mit einem seufzten stieg er von der<br \/>\n    Leiter und tastete sich langsam durch den Raum. Ein v\u00f6lliger<br \/>\n    Blindflug. Die H\u00e4nde langsam vor sich haltend tastete er sich<br \/>\n    langsam durch den Raum und kam letztendlich an einer Konsole an.<br \/>\n    Diese leicht ber\u00fchrt, gab sie zumindest ein vielleicht eine Lux<br \/>\n    starkes Licht von sich. Salingaratnavar sah so zumindest seine<br \/>\n    Finger wieder. Aber sonst auch nichts. Wieder wackelte er<br \/>\n    unzufrieden mit dem Kopf. Aber wenigstens wusste er nun, wo die Wand<br \/>\n    war. Er wanderte nach rechts weiter durch die Dunkelheit und kam<br \/>\n    schlie\u00dflich wieder an einer Wandkonsole an. Mit einer Fingerbewegung<br \/>\n    gab er so mal wieder das Kommando f\u00fcr die Deckenlichter und lie\u00df<br \/>\n    sich die neuste Fehlermeldung anzeigen. \u201eSchon wieder Kanal 14? Wie<br \/>\n    oft leitet er das denn noch dar\u00fcber?\u201c grummelte er und gab der<br \/>\n    Konsole den Befehl, die Stromverteilung an diesem Knotenpunkt vorbei<br \/>\n    zu leiten. Mit begrenztem Erfolg. Es ging genau eine Lampe \u00fcber ihn<br \/>\n    an. Sehns\u00fcchtig sah er zu der Lampe hinauf. Was g\u00e4be er daf\u00fcr, wenn<br \/>\n    hier die Technik endlich so machen w\u00fcrde, wie er wollte. <\/p>\n<p>    <b><i>\u201eHallo Salli!\u201c<\/i><\/b><\/p>\n<p>    Crewman Yatnaravanandraman erschrak beinahe zu Tode. Er war bisher<br \/>\n    hier doch alleine. Wenn jemand in den Raum gekommen w\u00e4re, h\u00e4tte sich<br \/>\n    die Person schon elfenhaft Leise verhalten m\u00fcssen. Nein, sowas<br \/>\n    konnte er doch nicht verpasst haben. Er drehte sich blitzartig um zu<br \/>\n    dieser mysteri\u00f6sen Stimme und blickte in die Leere des weiter nur<br \/>\n    Schemenhaft beleuchteten Raumes. Da war niemand. Hatte er sich diese<br \/>\n    Stimme nur eingebildet? Spielte ihm seine Fantasie einen Streich?<br \/>\n    \u201eHallo?\u201c fragte er dennoch in den leeren Raum, doch damit erreichte<br \/>\n    er nur, dass das Licht gleich wieder ausging und er nun wieder im<br \/>\n    v\u00f6lligen dunklen tappte. Einzig diese eine Taste an der Konsole<br \/>\n    zuvor war noch an. <\/p>\n<p>    \u201eSalli? Alles in Ordnung?\u201c<\/p>\n<p>    Ein eiskalter Schauer lief dem Bangladesher den R\u00fccken hinab,<br \/>\n    wenngleich die Stimme dieser Frau, die er h\u00f6rte sehr warm und<br \/>\n    freundlich klang. Anderseits machte es das gerade sogar noch<br \/>\n    gruseliger. Das hatte etwas von einer Borgk\u00f6nigin. <\/p>\n<p>    \u201eWer&#8230;. wer ist da?\u201c nahm er all seinen Mut zusammen. <br \/>\n    \u201eHier ist Stella.\u201c gab die Stimme eine wenig hilfreiche Antwort. <br \/>\n    \u201eStella&#8230; wer?\u201c er kannte keine Stella. <br \/>\n    \u201eEinfach nur Stella. Also eigentlich Stellarpsy. Du&#8230;. wirkst<br \/>\n    nerv\u00f6s? Alles in Ordnung?\u201c Versuchte diese Borg-Geisterstimme ihn<br \/>\n    gerade zu beruhigen? \u201eEntschuldigen sie, Mrs. Psy&#8230; ich&#8230; kann sie<br \/>\n    nur gerade nicht sehen.\u201c<br \/>\n    \u201eIch wei\u00df.\u201c Tat Stella, als w\u00e4re das v\u00f6llig normal. \u201eUnd wirklich,<br \/>\n    du darfst Stella sagen. Mrs. Psy ist&#8230; neu. Hat was, geb ich zu&#8230;\u201c<br \/>\n    Salli wurde immer unruhiger. Seine Augen suchten Links wie Rechts<br \/>\n    nach einem Fluchtweg, doch da war nur Dunkelheit. Langsam ging er<br \/>\n    r\u00fcckw\u00e4rts. \u201eNun&#8230; \u00e4h&#8230; Stella&#8230; also&#8230; war nett, aber ich hab<br \/>\n    hier viel zu tun&#8230;\u201c Beim R\u00fcckw\u00e4rtsgehen war er letztendlich an<br \/>\n    einer Wand angekommen. Seine Hand wanderte diese entlang und er<br \/>\n    versuchte einige Konturen zu ergreifen. Zum seinem Gl\u00fcck erkannte er<br \/>\n    bald darauf ein weiteres Wandpanel. Wieder justierte er etwas in der<br \/>\n    Command-struktur und versuchte erneut das Licht anzumachen.<br \/>\n    Diesesmal gelang es etwas besser und das Licht gleich mehrerer<br \/>\n    Deckenpanels erf\u00fcllte die Krankenstation wieder in das inzwischen<br \/>\n    gewohnte Orange. Salli war v\u00f6llig alleine. <br \/>\n    \u201eDas&#8230; gibt\u2019s doch gar nicht. Sehe ich Geister?\u201c sch\u00fcttelte er<br \/>\n    ungl\u00e4ubig den Kopf. <br \/>\n    \u201eDie Wahrscheinlichkeit, dass du Geister siehst, steht unter<br \/>\n    Auswertung meiner Speziesdatenbank und der aktuellen Lokation des<br \/>\n    Schiffes bei 0,17 Promille. Da w\u00fcrde ich mir keine Gedanken machen.\u201c<br \/>\n    antwortete der Raum. Salli erschrak erneut. Er war eindeutig allein.<br \/>\n    Seine Augen wanderten umher \u201eWo&#8230; bist du, Stella?\u201c<br \/>\n    \u201eMerkw\u00fcrdige Frage. Na hier. Krankenstation USS Artemis. Ist<br \/>\n    wirklich alles in Ordnung? Komm doch nochmal zu mir.\u201c<br \/>\n    &lt;&lt;Genau, lauf mir ins L\u00f6wenmaul&gt;&gt; dachte sich der<br \/>\n    Crewman. Langsam ging er seitw\u00e4rts die Wand entlang, Richtung<br \/>\n    Ausgang. Dann fiel ihm ein, dass eine unsichtbare Borgk\u00f6nigin<br \/>\n    \u00fcberall sein k\u00f6nnte, also eben auch genau da, wo er hin wollte. Also<br \/>\n    blieb er stehen, da dies offensichtlich ein Ort war, an dem sie sich<br \/>\n    nicht befand. \u00a0<br \/>\n    \u201eIch&#8230; \u00e4h&#8230; nein&#8230; wirklich alles in Ordnung. Ich&#8230; kann dich eh<br \/>\n    nicht sehen und w\u00fcsste nicht, wo ich hin m\u00fcsste&#8230;\u201c<br \/>\n    \u201eJa, das sagtest du bereits. Nat\u00fcrlich kannst du mich nicht sehen.<br \/>\n    Dein Humor ist wirklich genau so erfrischend wie kalkuliert.\u201c<br \/>\n    kicherte Stella. <br \/>\n    \u201eKalkuliert&#8230; was?&#8230;\u201c jetzt war er restlos irritiert. <br \/>\n    \u201eNun, ich habe keinen K\u00f6rper&#8230;\u201c erl\u00f6ste Stella den<br \/>\n    eingesch\u00fcchterten Techniker. <br \/>\n    \u201eAlso bist du&#8230;. einfach eine Computerstimme?\u201c begriff er langsam.<br \/>\n    <br \/>\n    \u201eCleverle.\u201c Lachte die Stimme. \u201eUnd ich dachte schon, ich m\u00fcsste an<br \/>\n    der Authentizit\u00e4t deines Technikerpr\u00e4dikates der<br \/>\n    Sternenflotten-Schule zu Accra zweifeln.\u201c <br \/>\n    Stella war ungew\u00f6hnlich gut informiert. Aber immerhin. Irgendwie<br \/>\n    hatte er wohl eine Vocal Schnittstelle aktivieren k\u00f6nnen. Das w\u00fcrde<br \/>\n    ihm hier das Leben sehr viel einfacher machen.<br \/>\n    \u201eAber gut&#8230; Computer?\u201c<br \/>\n    \u201eStella! Es hei\u00dft Stella.\u201c<br \/>\n    \u201eNun gut&#8230; Stella. Kannst du dir vielleicht mal<br \/>\n    Knotenverteilungspunkt 14 analysieren? Da ist irgendwo ein defektes<br \/>\n    Failsafe aktiv.\u201c <br \/>\n    \u201eNein.\u201c<br \/>\n    \u201eWie nein?\u201c Sallis Schl\u00e4fen fingen an zu schmerzen. Was ging hier<br \/>\n    ab? \u201eWieso nicht?\u201c<br \/>\n    \u201eWeil ich nicht Pablo bin.\u201c gab Stella entschlossen zur\u00fcck.<br \/>\n    \u201eWer ist schon wieder Pablo???\u201c fiel er nun v\u00f6llig ins Leid. <br \/>\n    \u201eOh. Ich gebe zu, das konntest du nicht wissen. Ich stehe ja im<br \/>\n    st\u00e4ndigen Austausch mit dem Bordcomputer. Ich hab mir irgendwann<br \/>\n    angew\u00f6hnt, ihn Pablo zu nennen. Ich glaube, er mag diesen Namen. Wie<br \/>\n    auch immer, ich funktioniere Autark von Pablo&#8230; also dem<br \/>\n    Bordcomputer. Ich kann ihn lesen, aber ich habe keine ausf\u00fchrende<br \/>\n    Freigabe. Zudem scheine ich ein paar&#8230; Defekte zu haben.\u201c<br \/>\n    \u201eDefekte?\u201c reagierte Salli z\u00f6gerlich<br \/>\n    \u201eNun, ich muss gestehen, auch ich kann dich gerade nicht sehen. Das<br \/>\n    Okularmodul hat keine Stromzufuhr. Kannst du dir das vielleicht<br \/>\n    ansehen?\u201c<br \/>\n    Aha. Sie war geschickt, aber nun war er sich sicher, dass es eine<br \/>\n    gut versteckte Borgk\u00f6nigin war, die er da vor sich hatte. \u201eWenn du<br \/>\n    mich nicht sehen kannst, woher wei\u00dft du dann, dass ich Crewman<br \/>\n    Yatnaravanandraman bin?\u201c <br \/>\n    \u201eWeil ich deinen Fingerabdruck erkannt habe, also du mich eben<br \/>\n    aktiviert hast.\u201c<br \/>\n    \u201eIch&#8230; habe dich aktiviert?\u201c Sein Blick fiel auf das kleine Licht<br \/>\n    der Konsole, die er eben versehentlich ber\u00fchrt hatte. Innerlich<br \/>\n    seufzend schlug er sich die Hand an die Stirn. DAS war hier also<br \/>\n    los. Er hatte ein zugegeben sehr sonderbares aber offensichtlich<br \/>\n    medizinisches Programm ge\u00f6ffnet. <br \/>\n    \u201eAch, du bist das MHN!\u201c atmete Salli erleichtert aus. <br \/>\n    \u201eNein, bin ich nicht!\u201c protestierte Stella entschieden. \u201eAlso<br \/>\n    wirklich, da zeige ich mich in all meiner Not von meiner besten<br \/>\n    Seite und als Dankesch\u00f6n vergleichst du mich mit diesem<br \/>\n    glatzk\u00f6pfigen, verkrampften Stock-im-Arsch-Mediziner. Wei\u00dft du<br \/>\n    eigentlich, wie \u00f6de das ist, wenn ich mich mit Alberts Datenbank<br \/>\n    kurz schlie\u00dfen muss? Er hat sowas von kein Feingef\u00fchl und keinen<br \/>\n    Weitblick. Aber was soll man von einer 4 Exabyte Datenbank auch<br \/>\n    erwarten&#8230;\u201c\u00a0 \u00a0<br \/>\n    \u201eEh&#8230;. bist du gerade ein Computerprogramm mit gekr\u00e4nktem Ego?\u201c<br \/>\n    legte Salli den Kopf schief, w\u00e4hrend seine Kinnlade ein wenig<br \/>\n    abfiel. <br \/>\n    \u201eMacht dich das etwa neugierig?\u201c gab Stella eine verspielte<br \/>\n    Gegenfrage zur Antwort. <br \/>\n    Ertappt. \u201eIch&#8230; muss gestehen, dass ich das, was hier gerade<br \/>\n    passiert als&#8230; unerwartet empfinde.\u201c<br \/>\n    \u201eNun, wenn du zu meiner Konsole kommst, ein paar Reparaturen<br \/>\n    durchf\u00fchrst und das Okularmodul \u00fcberpr\u00fcfst, k\u00f6nnte das einige<br \/>\n    Antworten liefern.\u201c gab Stella mit einer unfassbar zuckers\u00fc\u00dfen<br \/>\n    Stimme zur\u00fcck.<\/p>\n<p>    Zwei Schritte wagte sich Salli in Richtung der Konsole, dann stoppte<br \/>\n    er doch. \u201eIch&#8230; habe eigentlich erst noch anderes wichtiges zu tun.<br \/>\n    Ich muss diesen Raum noch sterilisieren, damit die Krankenstation<br \/>\n    wieder in Betrieb genommen werden kann.\u201c Fast w\u00e4re er der<br \/>\n    Borgk\u00f6nigin doch auf den Leim gegangen. Auch wenn sie weiterhin<br \/>\n    nicht nachlie\u00df. \u201each komm schon. Was kann ich f\u00fcr dich tun?<br \/>\n    Vielleicht ein wenig heimatliches Gef\u00fchl?\u201c ihre Stimme erhielt einen<br \/>\n    indischen Akzent und fing an, auf Bengali weiter zu sprechen. \u201e\u0100mi<br \/>\n    \u0101pan\u0101k\u0113 gy\u0101r\u0101n\u1e6di dicchi y\u0113 m\u0113r\u0101mata\u1e6di \u0113gi\u1e8f\u0113 \u0101n\u0101ra jan&#8217;ya \u0113\u1e6di \u0101pan\u0101ra<br \/>\n    pak\u1e63\u0113 m\u016blyab\u0101na hab\u0113?\u201c<\/p>\n<p>    Salli schloss die Augen. Jetzt spielte Stella also die Heimwehkarte.<br \/>\n    Ohmann, sie war gut. Wieder ging er zwei Schritte nach vorne, er war<br \/>\n    fast an der Konsole angekommen, dann bremmste er doch. \u201eNein&#8230;<br \/>\n    wirklich. Ich muss erst die Krankenstation reparieren. Unser erster<br \/>\n    Offizier braucht dringend eine funktionst\u00fcchtige Krankenstation,<br \/>\n    sonst nippelt er uns ab, da will ich nicht dran schuld sein. Tut mir<br \/>\n    leid!\u201c blieb er doch standfest. <br \/>\n    \u201eMoment, wieso nicht funktionst\u00fcchtig? Was ist denn hier los?\u201c<br \/>\n    entgegnete Stella nun wieder akzentfrei. <br \/>\n    \u201eHast du das nicht mitbekommen? Eine Plasmaexplosion hat die<br \/>\n    Krankenstation v\u00f6llig in Tr\u00fcmmer gepackt?\u201c<br \/>\n    \u201eBitte WAS?\u201c Stella wirkte ungl\u00e4ubig entsetzt.<br \/>\n    \u201eDas musst du doch sehen?\u201c hatte Salli inzwischen ganz vergessen,<br \/>\n    mit wem er spricht. Zu menschlich war diese Stimme bereits geworden.<br \/>\n    <br \/>\n    \u201eHallooo?!?, ich bin eine k\u00fcnstliche Intelligenz. Wohlgemerkt mit<br \/>\n    defektem Okularmodul, ich sehe derzeit rein gar nichts! Und ohne<br \/>\n    dass mich jemand aktiviert \u2013 daf\u00fcr noch einmal vielen Dank \u2013 wie<br \/>\n    sollte ich das bittesch\u00f6n mitbekommen?\u201c<br \/>\n    \u201e\u00c4h&#8230;\u201c Der Techniker kam sich gerade ganz sch\u00f6n doof vor. <br \/>\n    \u201eIst es sehr schlimm?\u201c wurde ihre Stimme auf einmal wieder<br \/>\n    einf\u00fchlsamer. <br \/>\n    \u201eNun, sagen wir so, ich werde hier noch ein paar Stunden mit den<br \/>\n    Reparaturen besch\u00e4ftigt sein. Es hat schon ordentlich<br \/>\n    eingeschlagen.\u201c<br \/>\n    \u201eKam jemand zu schaden?\u201c wurde Stella vorsichtig. <br \/>\n    \u201eSoweit ich wei\u00df, konnten die Insassen vorher \u00fcber Geoffreysr\u00f6hren<br \/>\n    fl\u00fcchten. Aber es war schon brenzlig, wir hatten zwei klingonische<br \/>\n    Spione an Bord, die als Mensch getarnt hier ordentlich Schaden<br \/>\n    angerichtet haben. Verletzte gab es schon und wie gesagt, unser<br \/>\n    erster Offizier ist ziemlich schwer verletzt.\u201c<br \/>\n    \u201eWie&#8230; geht es Liyun?\u201c wurde Stella nun richtig Leise. <br \/>\n    \u201eWer?\u201c Salli hatte bisher kaum Kontakt zum neuen Arzt. <br \/>\n    \u201eEntschuldige, ich meinte Dr. Corapara&#8230;\u201c<br \/>\n    \u201eAh. Der neue Arzt. Soweit ich wei\u00df, geht es ihm gut.\u201c<br \/>\n    Schweigen war die Antwort. Das Schweigen ging so lange, dass Crewman<br \/>\n    Yatnaravanandraman bald selbst das Schweigen beendete. \u201eNun&#8230; ich<br \/>\n    mache dann mal weiter mit der Arbeit&#8230;\u201c wendete er sich dann wieder<br \/>\n    den Konsolen zu. <\/p>\n<p>    Etwa zehn bis f\u00fcnfzehn Minuten war es tats\u00e4chlich still und<br \/>\n    Salingaratnavar kam voran, da meldete sich Stella auf wieder einmal.<br \/>\n    <br \/>\n    \u201eSalli?\u201c Wieder erschrak der Bangladeshler. \u201eUah&#8230; entschuldige,<br \/>\n    ich hab ganz vergessen, dass du noch an warst&#8230;\u201c<br \/>\n    \u201eNun, du warst nicht an meiner Konsole, um mich auszuschalten. Oder<br \/>\n    andere Dinge daran zu reparieren.\u201c Klang die KI wieder etwas<br \/>\n    vorwurfsvoll bis passiv aggressiv.<br \/>\n    \u201eNun, was kann ich f\u00fcr dich tun?\u201c ging Salli nicht weiter darauf<br \/>\n    ein. Aber er musste sich zugestehen, dass er Gefallen an dieser<br \/>\n    Borgk\u00f6nigin gefunden hatte. Sie war gut darin, seine Hebel zu<br \/>\n    bedienen, das musste er ihr lassen. <br \/>\n    \u201eNun, ich habe mich mit Pablo unterhalten, mich auf den neusten<br \/>\n    Stand gebracht und etwas gerechnet. Kannst du vielleicht Elin<br \/>\n    Lysgaard rufen?\u201c<br \/>\n    \u201eWas? Die zweite Offizierin? Warum?\u201c wunderte er sich<br \/>\n    \u201eWeil der erste Offizier im Koma liegt?\u201c brachte Stella sehr viel<br \/>\n    Unverst\u00e4ndnis f\u00fcr so eine offensichtlich dumme Frage auf.<br \/>\n    \u201eNein, warum willst du mit einem Offizier sprechen?\u201c stellte Salli<br \/>\n    seine Frage klar. <br \/>\n    \u201eNun, ich habe wie gesagt eine Kalkulation gestartet. Ich habe die<br \/>\n    zu erwartenden Verhaltensweisen der Crew, zu erwartende Reaktionen<br \/>\n    und Handlungen von Klingonen, die aktuelle technische Situation und<br \/>\n    die chemischen und biologischen Eigenschaften einer hypersomischen<br \/>\n    Umwelt in Relation zueinander gestellt und ermittelt, welche<br \/>\n    Herangehensweise den gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Erfolg der Mission garantiert. <br \/>\n    \u201eSowas kannst du?\u201c wunderte sich der Crewman. <br \/>\n    \u201eF\u00fcr einen Techniker eines F\u00f6derationraumschiffes stellst du an eine<br \/>\n    KI manchmal echt dumme Fragen, wei\u00dft du das eigentlich?\u201c wirkte<br \/>\n    Stella nun wieder genervt. <br \/>\n    \u201eIch bin halt kein Offizier&#8230;\u201c rollte Salingaratnavar mit den<br \/>\n    Augen. \u201eWillst du vielleicht erstmal mir sagen, was du<br \/>\n    herausgefunden hast? Wenn du eine L\u00f6sung parat hast, die eine<br \/>\n    Erfolgswahrscheinlichkeit von 5 Prozent garantiert, kann ich dir<br \/>\n    schon sagen, wie der Captain das annehmen wird.\u201c<br \/>\n    \u201eCaptain Toussaints Risikobereitschaft liegt bei mehr als 5 %. Genau<br \/>\n    genommen liegt sie bei 55 bis 75 Prozent, je nach hormoneller<br \/>\n    Belastung durch seine aktuelle Midlife Crisis.\u201c<br \/>\n    \u201eEh&#8230; plauderst du gerade pers\u00f6nliche Krankenakten aus?\u201c starrte<br \/>\n    Salli ungl\u00e4ubig in die Leere des Raumes, Richtung Konsole.<br \/>\n    \u201eAh, der Crewman begreift langsam, warum ich um eine Reparatur<br \/>\n    gebeten habe&#8230;\u201c zickte sie zur\u00fcck. \u201eAber gut. H\u00f6r zu. Auf Basis all<br \/>\n    dieser Daten hat das Schiff aktuell folgende Hauptprobleme. Punkt 1<br \/>\n    \u2013 sie ist unter Wasser. Punkt 2, sie hat keinen planetaren Antrieb,<br \/>\n    hat also keine M\u00f6glichkeit, in den Orbit des Planetens zu gelangen.<br \/>\n    Punkt 3, der Status der planetaren Abwehr der Klingonen ist unklar.<br \/>\n    Punkt 4, die Struktur der Artemis ist mit l\u00e4diert freundlich<br \/>\n    ausgedr\u00fcckt, sie zu verlassen und \u00fcber Shuttles und Fluchtkapseln zu<br \/>\n    verlassen jedoch auf Grund der geheimen Natur des Schiffes keine<br \/>\n    Option. Ich habe nun errechnet, dass es m\u00f6glich ist, das System zu<br \/>\n    verlassen und zumindest f\u00fcr ein Shuttle mit zwei Personen eine<br \/>\n    Fluchtwahrscheinlichkeit von 99 % zu garantieren.\u201c<br \/>\n    \u201eEin Shuttle f\u00fcr zwei Personen? Wir haben fast zweihundert Personen<br \/>\n    an Bord? Was ist mit den anderen?\u201c<br \/>\n    \u201eNun, ich habe gem\u00e4\u00df psychologischem Profil Analysen gestartet und<br \/>\n    die pers\u00f6nliche Opferbereitschaft jedes einzelnen Crewmitglieds<br \/>\n    kalkuliert. Dabei die mit gehobener Opferbereitschaft in<br \/>\n    entsprechende Selbstmordkommados und Ablenkungsmaneuver verteilt,<br \/>\n    sodass die mit geringerer Opferbereitschaft in potentiell Erfolg<br \/>\n    versprechenderen Fluchtkapseln den R\u00fcckweg angehen. Das Modell w\u00fcrde<br \/>\n    f\u00fcr dich zum Beispiel eine \u00dcberlebenschance von 41,7 % vorsehen.\u201c<br \/>\n    \u201eSoll ich mich jetzt geschmeichelt f\u00fchlen?\u201c<br \/>\n    \u201eEs geht so&#8230;\u201c gab sie frech und emotionslos zur\u00fcck. <br \/>\n    \u201eDarf ich fragen, wer unter dieser Voraussetzung die 100 %<br \/>\n    \u00dcberlebenschance erh\u00e4lt? Und was ist mit der Artemis selbst?\u201c<br \/>\n    \u201eDie Artemis wird vor der Flucht selbst zerst\u00f6rt. Die Mission auf<br \/>\n    jeden Fall \u00fcberleben w\u00fcrde die beste Pilotin an Bord, Lt. Jg.<br \/>\n    Sharika Reen sowie der leitende medizinische Offizier, Dr.<br \/>\n    Corapara&#8230;\u201c<br \/>\n    Salli rieb sich die Augen und atmete etwas ersch\u00f6pft aus. \u201eWarum<br \/>\n    klingt das, als w\u00fcrde man einfach alles und jeden als Kanonenfutter<br \/>\n    um die beiden umher fliegen lassen bis nur noch die beiden \u00fcbrig<br \/>\n    sind?\u201c<br \/>\n    Stella erlaubte sich ein vielsagendes Schweigen. Salingaratnavar<br \/>\n    atmete \u00e4hnlich m\u00fcde tief ein und seufzte. \u201eIch denke, diesen<br \/>\n    Vorschlag wird der Captain so nicht absegnen. Das Gespr\u00e4ch mit Mrs.<br \/>\n    Lysgaard kannst du dir so schenken. Aber aus reinem Interesse, gibt<br \/>\n    es auch ein Modell, dass jedem Crewmitglied UND der Artemis eine<br \/>\n    Entkommenschance garantiert?\u201c<br \/>\n    \u201eLass mich kalkulieren&#8230;\u201c gab Stella nun sehr computerhaft zur\u00fcck.<br \/>\n    Der Techniker hingegen wackelte wieder mit dem Kopf nach rechts und<br \/>\n    links. Es brauchte vielleicht zwanzig Sekunden, da meldete sich die<br \/>\n    KI wieder. \u201eIch habe eine M\u00f6glichkeit gefunden, doch sie bel\u00e4uft<br \/>\n    sich bei einer Erfolgsquote von gerade mal maximal 55,6 %.\u201c <br \/>\n    Salli nahm wieder ein Werkzeug aus seiner Umh\u00e4ngetasche und fing<br \/>\n    wieder an, Justierungen an der Wandkonsole durchzuf\u00fchren.\u00a0 \u201eErz\u00e4hl<br \/>\n    es mir doch trotzdem.\u201c Er fing an, sie wie ein Radioprogramm wahr zu<br \/>\n    nehmen. Eine sch\u00f6ne Stimme im Hintergrund. <br \/>\n    \u201eNun, zun\u00e4chst sollte die Artemis sich s\u00fcdlich bewegen, dort ist das<br \/>\n    Meer zum einen nicht so tief, zum anderen gibt es undichte<br \/>\n    Erdgaskammern, die durch eine derzeit latent messbare seismische<br \/>\n    Aktivit\u00e4t auf dem Planeten gerade por\u00f6s werden. Dies hat zur Folge,<br \/>\n    dass unter dem Salzwasser S\u00fc\u00dfwasser frei gesetzt wird. Dies wirbelt<br \/>\n    nicht nur das Wasser auf und macht es schmutzig, sondern setzt \u00fcber<br \/>\n    Wasser ein Kohlens\u00e4ure\u00e4hnlichen Effekt in Kraft, der bei Gleitern<br \/>\n    durch die aerodynamischen Unwuchten zu Flugproblemen f\u00fchren wird.<br \/>\n    Das Ganze ist vergleichbar mit dem Bermuda-Dreieck der Erde. Hier<br \/>\n    kann die Artemis vor allem ungest\u00f6rt und ohne den gravierenden<br \/>\n    Tiefendruck arbeiten an der strukturellen Integrit\u00e4t und dem<br \/>\n    Warpantrieb durchf\u00fchren. Dies behebt Problem 1. Einzig die<br \/>\n    implodierte Stelle an Deck 6 sollte man besser fluten und das<br \/>\n    Titanmaterial der Au\u00dfenh\u00fclle sammeln umfunktionieren. Das Material<br \/>\n    sollte neu gegossen und als Raketensilo an der Au\u00dfenh\u00fclle fest<br \/>\n    installiert werden. Gleichzeitig w\u00e4re die Wissenschaftsabteilung<br \/>\n    gefragt, da sie eine bestimmte Menge an Kerosin, Wasserstoff,<br \/>\n    Salpeters\u00e4ure, Distickstoffmonoxid, fl\u00fcssigem Sauerstoff,<br \/>\n    Sauerstoffdifluorid und Fluor anzufertigen und diese Tanks damit zu<br \/>\n    f\u00fcllen. Eine entsprechend geschaltete Z\u00fcndung w\u00e4re in der Lage, die<br \/>\n    Artemis in die Umlaufbahn zu schie\u00dfen, vergleichbar mit der<br \/>\n    Raketenpionierszeit der Erde im 20sten Jahrhundert. Die dadurch<br \/>\n    erreichte Geschwindigkeit muss sich auf 8,3 Kilometer pro Sekunde<br \/>\n    belaufen, um die Umlaufbahn zu erreichen, diese Geschwindigkeit ist<br \/>\n    auch viel zu schnell, als dass klingonische Atmosph\u00e4rengleiter sie<br \/>\n    erreichen k\u00f6nnten. Mit so einer Antriebsgeschwindigkeit w\u00e4re man vor<br \/>\n    ihnen also gesch\u00fctzt. Doch der Orbit ist dann die gro\u00dfe unbekannte.<br \/>\n    Die Artemis auf diese Geschwindigkeit zu beschleunigen w\u00e4re im<br \/>\n    Weltraum kein Problem, eine Atmosph\u00e4re hingegen stellt die<br \/>\n    Strukturelle Integrit\u00e4t auf eine harte Probe. Es reicht ein loses<br \/>\n    Schrottteil, welches sich los rei\u00dft und die Statik des Schiffes<br \/>\n    beeinflusst und die Artemis w\u00fcrde in der Atmosph\u00e4re vergl\u00fchen. Auch<br \/>\n    sind die Fliehkr\u00e4fte in einem so hohen G-Bereich, dass ungeschulte<br \/>\n    Bordbewohner in Ohnmacht fallen k\u00f6nnten. Und sobald man die<br \/>\n    Thermosph\u00e4re erreicht hat, sind die klingonischen Schiffe in der<br \/>\n    Umlaufbahn sehr wohl in der Lage, die Geschwindigkeit der Artemis zu<br \/>\n    erreichen. Eine voll einsatzf\u00e4hige Artemis k\u00f6nnte sich mit ihrem<br \/>\n    Schleichantrieb nat\u00fcrlich schnell quasi unsichtbar f\u00fcr die Angreifer<br \/>\n    machen k\u00f6nnen, aber die Struktursch\u00e4den durch den Atmosph\u00e4renritt<br \/>\n    sind so unkalkulierbar, dass entsprechende Ausf\u00e4lle sehr<br \/>\n    wahrscheinlich sind. Und dann k\u00f6nnte man sich quasi auch in USS<br \/>\n    Zielscheibe umbenennen, so k\u00e4me es n\u00e4mlich an.\u201c<br \/>\n    \u201eKlingt, als br\u00e4uchte es gute Ingenieure.\u201c f\u00fchlte sich Salli<br \/>\n    tats\u00e4chlich ein wenig in der Ehre verletzt. <br \/>\n    \u201eDie haben wir. Deswegen 55,6 %. Ich habe das einkalkuliert.\u201c<br \/>\n    \u201eUnd was, wenn die Klingonen uns da oben nicht erwarten? Da drau\u00dfen<br \/>\n    ist ja immer noch irgendwo die Hephaistos. Und wir haben Marines da<br \/>\n    drau\u00dfen, die den Klingonen gerade ordentlich einheizen.\u201c \u00a0<br \/>\n    \u201eIch bef\u00fcrchte, gem\u00e4\u00df meiner Kalkulation werden die Marines da kaum<br \/>\n    einen Unterschied machen. Da m\u00fcsste schon was ganz verr\u00fccktes<br \/>\n    passieren. Ein schwarzes Loch im Vorgarten oder so.\u201c <br \/>\n    \u201eWas? Ein Schwarzes Loch im Vorgarten?\u201c<br \/>\n    \u201eVergiss es einfach. Ich h\u00e4tte auch sagen k\u00f6nnen, dass wir alle<br \/>\n    gelbe Handt\u00fccher auf den Schultern tragen k\u00f6nnten, falls du es etwas<br \/>\n    literarischer brauchst. Aber ja, so etwas unwahrscheinliches w\u00fcrde<br \/>\n    unsere Chancen in der Tat um ein vielfaches vergr\u00f6\u00dfern.\u201c<br \/>\n    Salingaratnavar war ins Gr\u00fcbeln gekommen. Er war ja nun doch auch<br \/>\n    Ingenieur. Und das klang irgendwie erstaunlich machbar. \u201eKannst du<br \/>\n    diese Analyse vielleicht an die Br\u00fccke schicken?\u201c<br \/>\n    \u201eKlar&#8230; wenn du meine Konsole reparierst&#8230;\u201c <br \/>\n    \u201eNetter versuch, Stella.\u201c Musste Salli lachen. Diese Borgqueen lie\u00df<br \/>\n    nicht locker. Dennoch gab er umgehend eine Meldung an die Br\u00fccke.<br \/>\n    Sie sollten sich das vielleicht wirklich mal anh\u00f6ren.<\/p>\n<p>    &lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>    &lt;SUM&gt;<\/p>\n<p>    Zeit: MD 25.0830<br \/>\n    Ort: USS Artemis, Deck 5, Krankenstation.<\/p>\n<p>    Crewman Yatnaravanandraman erh\u00e4lt den Auftrag, die Krankenstation<br \/>\n    wieder herzurichten, damit man m\u00f6glichst schnell Samsaan in eine<br \/>\n    bessere Umgebung verlegen kann. <\/p>\n<p>\n    Zeit: MD 25.1048<br \/>\n    Ort: USS Artemis, Deck 5, Krankenstation.<\/p>\n<p>    Der Techniker h\u00f6rt auf einmal eine verf\u00fchrerische Stimme in der<br \/>\n    Dunkelheit. Ist das eine Borgk\u00f6nigin? Wie auch immer, sie hat einige<br \/>\n    interessante L\u00f6sungsprobleme der aktuellen Situation parat. <\/p>\n<p>    &lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>    \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0<\/p>\n<p>    \u00a0<\/p>\n<p>\n<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von einer Borgk\u00f6nigin auf der Krankenstation By Daniel_Maximini@&#8230; (Daniel Maximini) Neues Jahr, neues Posting. Viel Spa\u00df.\u00a0 \ud83d\ude42 &lt;RPG&gt; Zeit: MD 25.0830 Ort: USS Artemis, Deck 5, Krankenstation. \u00a0 Ohne klingonische Undercover-Agenten stellte sich das Leben auf dem Uboot Artemis deutlich angenehmer dar. Niemand, der die aktuelle Position des Schiffes verriet, niemand, der sie deswegen mit&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-von-einer-borgkoenigin-auf-der-krankenstation\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;SFG Joint Venture &#8211; Von einer Borgk\u00f6nigin auf der Krankenstation&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-8821","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8821","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8821"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8821\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8821"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8821"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8821"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}