{"id":8877,"date":"2025-03-29T22:10:03","date_gmt":"2025-03-29T21:10:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-verhandlungen-zum-waffenstillstand\/"},"modified":"2025-03-29T22:10:03","modified_gmt":"2025-03-29T21:10:03","slug":"sfg-joint-venture-verhandlungen-zum-waffenstillstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-verhandlungen-zum-waffenstillstand\/","title":{"rendered":"SFG Joint Venture &#8211; Verhandlungen zum Waffenstillstand"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/sfg.groups.io\/g\/jv1\/message\/175\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n\t\t\t\t\tVerhandlungen zum Waffenstillstand<br \/>\n\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\tBy mackymackenzie@&#8230; (Mac MacKenzie)<\/p>\n<div>\n<div>Servus,<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>hier noch ein letztes CoPo von Effi und mir zum JV und dem Waffenstillstand mit den Klingonen.<\/div>\n<div>Das RPG geht auch an die Universeliste, wer es also doppelt (oder dreifach) bekommt &#8211; sorry daf\u00fcr.\u00a0<\/div>\n<div>Viel Spa\u00df bei Lesen!<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;RPG&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div># Zeit: MD 20.1048<br \/># Ort: Qo&#8217;noS<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Der Gro\u00dfe Saal des Hohen Rates war erf\u00fcllt vom Murmeln aufgebrachter Stimmen. Die W\u00e4nde des Saales waren mit Bannern der gro\u00dfen H\u00e4user behangen, deren Symbole stolz und bedrohlich im Licht der gro\u00dfen Feuerkessel leuchteten. Der Klang metallischer Stiefel auf den steinernen Platten hallte von den W\u00e4nden wider, als Brigadekommandant M&#8217;Kor entschlossen eintrat. Die Ratsmitglieder verstummten allm\u00e4hlich, ihre Blicke auf den breitschultrigen Krieger gerichtet, der seinen Platz vor Kanzler J&#8217;mpok einnahm.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>J&#8217;mpok sa\u00df auf dem Thron aus poliertem schwarzem Metall und gezacktem Stein. Seine kalten Augen fixierten M&#8217;Kor, als er seine Stimme erhob. &#8222;M&#8217;Kor! Berichte.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>M&#8217;Kor schlug sich mit der Faust gegen die Brust. &#8222;Ehrw\u00fcrdiger Kanzler, ich bringe d\u00fcstere Kunde.&#8220; Seine Stimme war fest, doch seine Augen sprachen von Sorge &#8211; und Wut.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Unsere Flotten erleiden an mehreren Fronten hohe Verluste. Der Feind ist gut informiert und greift unsere Versorgungslinien an. Zwei unserer Werften wurden sabotiert, was die Auslieferung von neuen Schiffen verz\u00f6gert. Ein Trainingszentrum unserer Krieger wurde unter Beschuss genommen und zerst\u00f6rt. Zudem habe ich&#8230;&#8220; Er z\u00f6gerte kurz, doch nicht aus Furcht &#8211; sein Blick wurde schmaler, blieb fest &#8222;&#8230;Hinweise erhalten, dass Verr\u00e4ter aus unseren eigenen Reihen mit der F\u00f6deration zusammenarbeiten.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ein kollektives Raunen ging durch die Versammlung. Einige Ratsmitglieder stie\u00dfen w\u00fctende Ausrufe aus, andere griffen unwillk\u00fcrlich zu ihren D&#8217;k tahg-Dolchen, als k\u00f6nnten sie den Verrat damit durch blo\u00dfen Zorn ausl\u00f6schen. Ein \u00e4lterer Ratsherr trat einen Schritt nach vorn. &#8222;Das sind schwere Anschuldigungen, \u201aech M&#8217;Kor, Sohn des Nedek. Hast du Beweise?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Nat\u00fcrlich!&#8220; knurrte der Angesprochene. M&#8217;Kor hob sein Datapad und aktivierte eine Projektion. &#8222;Dies sind verschl\u00fcsselte Kommunikationen zwischen bestimmten H\u00e4usern und Sternenflotten-Kommandeuren. Sie planen, Schlachtverl\u00e4ufe zu sabotieren und den Krieg unn\u00f6tig zu verl\u00e4ngern, damit sie ihre Macht sichern k\u00f6nnen und Einfluss in den Grenzregionen behalten. Es wirkt so, als wollten sie den Kriegsgesang aush\u00f6hlen und den Kanzler st\u00fcrzen um ein &#8230;&#8220; er spuckte aus &#8222;&#8230; Handelsimperium zu errichten.&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>Die holografischen Projektionen zeigten die Gesichter mehrerer klingonischer Ratsmitglieder, verschw\u00f6rerische Botschaften und Taktikpl\u00e4ne flackerten auf. An sich war es keine Schande, weiterhin Krieg f\u00fchren zu wollen &#8211; sehr wohl aber, ihn nicht zu gewinnen und das Leben von klingonischen Kriegern unn\u00f6tig zu verschwenden.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Das betrifft nicht nur uns,&#8220; f\u00fcgte M&#8217;Kor hinzu.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Die F\u00f6deration selbst wird durch diese Verschw\u00f6rung ins Chaos gest\u00fcrzt. Wenn wir ihnen Zugang zu diesen Informationen geben werden sie anfangen sich gegenseitig zu misstrauen. Die Sternenflotte wird mit solch einem Skandal nicht nur gegen uns k\u00e4mpfen, sondern auch gegen ihre eigene Unsicherheit. Immerhin gibt es auch auf ihrer Seite Verschw\u00f6rer &#8211; sollen sie sich erst einmal selbst zerfleischen!&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Kanzler J&#8217;mpok schnaubte ver\u00e4chtlich und ballte die F\u00e4uste. &#8222;Verr\u00e4ter! Ich werde ihre H\u00e4user niederbrennen und ihre Namen aus den Archiven tilgen!&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Das ist nicht alles,&#8220; fuhr M&#8217;Kor fort, seine Stimme hallte durch den Saal.<\/div>\n<div>&#8222;Unsere Au\u00dfenposten an der Grenze zu den Romulanern wurden ebenfalls angegriffen. Die Zeichen deuten nicht auf einen romulanischen \u00dcberfall hin. Die Angreifer sind unbekannt. Mehrere Patrouillenschiffe sind spurlos verschwunden, und die Tr\u00fcmmer, die wir fanden, tragen weder F\u00f6derations- noch romulanische Kennungen. Nat\u00fcrlich k\u00f6nne wir nicht ausschlie\u00dfen das es nicht doch Romulaner sind die sich nur gut zu tarnen wissen.&#8220;<\/div>\n<div>Der Kanzler ballte seine Faust noch fester, seine Kn\u00f6chel traten wei\u00df hervor.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Unsere Ehre verlangt Vergeltung, aber wir k\u00f6nnen nicht an zwei Fronten siegreich sein, w\u00e4hrend Verr\u00e4ter in unseren Reihen Chaos stiften.&#8220; meinte er dann nachdenklicher. Der Alte Mann k\u00e4mpfte bereits seit l\u00e4ngerem mit seiner Gesundheit auch wenn er bem\u00fcht war nach au\u00dfen die alt gewohnte St\u00e4rke zu zeigen.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ein Ratsmitglied, ein erfahrener General mit tiefen Narben \u00fcber seinem Gesicht, trat vor. &#8222;Wir sollten unsere Krieger sammeln und mit ganzer St\u00e4rke gegen die Verr\u00e4ter und ihre Verb\u00fcndeten schlagen. Blut wird flie\u00dfen, und Ehre wird triumphieren!&#8220; erkl\u00e4rte er. die roten Punkte auf seinem Uniformkragen wiesen ihn ebenso wie M&#8217;Kor als Mitglied des Blutschwurs aus.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>M&#8217;Kor versetzte dem General einen Hieb. &#8222;Hast du Kahless Lehren vergessen!&#8220; fauchte er ihn an. Hier \u00fcberschritt er eigentlich seinen Stand &#8211; doch, wenn er diese Narren \u00fcberzeugen wollte, musste er sie mitrei\u00dfen. Musste er St\u00e4rke zeigen. Etwas, was die verk\u00fcmmerte, alte Gestalt auf dem Thron des Kanzlers nur noch m\u00fchsam schaffte.<\/div>\n<div>F\u00fcr einen kurzen Augenblick dachte er daran, dass hier sein Bruder n\u00fctzlich sein k\u00f6nnte, vertrieb den Gedanken aber sogleich wieder.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;&#8218;Wer den Ajmark im eigenen Haus mit Schwertern bek\u00e4mpft, wird des nachts den Stacheln seiner geschl\u00fcpften Brut erliegen'&#8220; zitierte er.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich war an der Front. Ich habe mir nicht hier den Arsch platt gesessen!&#8220; knurrte er &#8211; eine Herausforderung, die der General mit der tiefen Narbe durch das Ziehen seines Dolches beantwortete.<\/div>\n<div>&#8222;In diesem Zustand die verr\u00e4terischen H\u00e4user anzugreifen, w\u00fcrde bedeuten, dass unsere Grenzen fallen und die verstreuten Flotten zerquetscht werden. Wir brauchen Zeit, um uns zu sammeln und geordnet vorzugehen. Schnell und hart.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Fast beil\u00e4ufig trat er dem anst\u00fcrmenden General mit ganzer Kraft vor die Brust, lie\u00df diesen mehrere Meter nach hinten prallen, so dass ein Tisch unter dem Gewicht des Klingonen zerbarst. Erst dann zog er seinen Dolch, was mehrere zur\u00fcckweichen lie\u00df.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Zeit?&#8220; zischte ein j\u00fcngerer Ratsmann abf\u00e4llig.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Zeit ist die Waffe der Schwachen. Ein Krieger k\u00e4mpft \u2013 er verhandelt nicht!&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Und dennoch haben sie uns aufgehalten,&#8220; entgegnete M&#8217;Kor scharf. &#8222;Sie sind schwach, doch zahlreich. Und sie haben die F\u00e4higkeit, unsere Schw\u00e4chen auszunutzen. Noch dazu wissen wir nicht, ob der Angreifer an der romulanischen Grenze mit ihnen verb\u00fcndet oder eine neue Bedrohung ist.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Der alternde General wurde von Mitgliedern seines Hauses zur\u00fcckgehalten. M&#8217;Kor hatte bereits seine \u00dcberlegenheit bewiesen. Weiter zu machen w\u00fcrde nur in Blut enden.<\/div>\n<div>&#8222;Die F\u00f6deration wird f\u00fcr einen Waffenstillstand empf\u00e4nglich sein. Sie werden jede Chance nutzen, ihre Wunden zu lecken. Und mit den Informationen \u00fcber ihre eigenen Verr\u00e4ter werden sie besch\u00e4ftigt sein, ebenfalls im Inneren aufzur\u00e4umen.<\/div>\n<div>Ich schlage vor, ihnen einen vor\u00fcbergehenden Waffenstillstand vorzuschlagen. Die Informationen \u00fcber die Verr\u00e4ter gibt uns einen guten Grund daf\u00fcr &#8211; wenn wir gegen die F\u00f6deration gewinnen, dann soll es offen und ehrenhaft sein, nicht beeinflusst durch gierige Kr\u00e4merh\u00e4nde und Empork\u00f6mmlinge, die den Weg der Ehre beschmutzen. Das gibt uns die Zeit, um unsere Flotten neu zu ordnen und unsere Reihen zu s\u00e4ubern.&#8220;<br \/>M&#8217;Kor warf seinen Dolch in einen Tisch, wo er aufrecht in der Platte stecken blieb.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ein Sturm der Emp\u00f6rung brach aus. Einige Ratsmitglieder br\u00fcllten M&#8217;Kor an, andere schlugen w\u00fctend gegen ihre Pulte. Kanzler J&#8217;mpok hob die Hand, und die Halle verstummte. &#8222;M&#8217;Kor, du hast Mut und Verstand bewiesen. Du wirst zur F\u00f6deration reisen und einen vor\u00fcbergehenden Waffenstillstand erlangen. Aber wisse dies:&#8220; Er stand auf und sah M&#8217;Kor drohend an. &#8222;Wenn du versagst, wird dein Haus Schande \u00fcber das Imperium bringen.&#8220;<\/div>\n<div>M&#8217;Kor trat einen Schritt zur\u00fcck und schlug sich erneut mit der Faust gegen die Brust. &#8222;Ich werde nicht versagen, Kanzler.&#8220;<br \/>Tats\u00e4chlich wusste er schon genau, wie er das angehen w\u00fcrde&#8230;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>***<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div># Zeit: MD 25.0930<br \/># Ort: USS Hephaistos, Quartier Ajur<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>[&#8222;Ensign Qwara and Lieutenant Ajur &#8211; sie haben eine eintreffende Subraum-Nachricht&#8230; aus dem klingonischen Reich.&#8220;]<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ajur fuhr hoch &#8211; das hatte er nicht erwartet.<\/div>\n<div>&#8222;Ajur an Qwara &#8211; Absender?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>[&#8222;Das Haus Nedek&#8220;] vermeldete der COMM, seine Stimme war z\u00f6gerlich ob der Aggressivit\u00e4t in der Stimme des Klingonen.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Informieren Sie den Captain dar\u00fcber, dass ich eine solche Nachricht erhalte und stellen Sie durch.&#8220; antwortete Ajur dann, nach kurzem Nachdenken. Er hatte sich entschieden und hatte nicht damit gerechnet, noch einmal von seiner Familie zu h\u00f6ren. Wenn man sich nun bei ihm meldete, musste etwas vorgefallen sein.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Der Bildschirm seines Terminals sprang an, zeigte zuerst das Symbol des klingonischen Reiches, dann das Haussymbol seiner Familie und dann&#8230;<\/div>\n<div>&#8222;M&#8217;Kor&#8230;&#8220; knurrte Ajur, als er das Gesicht seines Bruders auf dem Terminal sah.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>[&#8222;Ich gr\u00fc\u00dfe dich auch, Bruder&#8220;] knurrte sein Gegen\u00fcber.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Was willst du? Ist etwas mit unseren Eltern? Unserer Schwester?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>[&#8222;Denen geht es gut. Manda hat sich einen Namen gemacht und bereits zwei Narren, die dachten, sie k\u00f6nnten sie heiraten, die Knochen gebrochen.&#8220;] lachte M&#8217;Kor. Auch wenn sich die beiden Br\u00fcder nie \u00fcber etwas einig waren &#8211; die Zuneigung zu ihrer j\u00fcngeren Schwester einte sie hin und wieder.<\/div>\n<div>[&#8222;Du wirst mir bei etwas helfen.&#8220;] sagte er dann, ernst.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Werde ich?&#8220; Ajur hob eine Augenbraue, fletschte die Z\u00e4hne.<\/div>\n<div>&#8222;Du hast Nerven, hier anzurufen und das zu sagen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>[&#8222;Hast du dich nicht immer deiner Ruhe ger\u00fchmt? Also unterdr\u00fccke den Zorn und h\u00f6re zu&#8230;&#8220;]<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>***<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div># Zeit: MD 25.0940<br \/># Ort: USS Hephaistos, Bereitschaftsraum des Captains<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Er will&#8230; was?&#8220; Shay war aufgesprungen, blickte seinen TAK ungl\u00e4ubig an&#8230; und lie\u00df sich dann wieder in den Sessel fallen. Das war so ein Moment, wo man ganz dringend einen Whiskey gebrauchen konnte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Einen Waffenstillstand verhandeln&#8220;, wiederholte Ajur, trocken.<\/div>\n<div>&#8222;Und er m\u00f6chte uns dabeihaben.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;&#8230; warum? Denkt er, er k\u00f6nnte uns leichter manipulieren? Sie benutzen?&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>Der Schotte war misstrauisch.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich kann das nachvollziehen, Captain&#8220; antwortete der Klingone. &#8222;Wir sind uns bereits mehrfach ehrenhaft in der Schlacht begegnet. Er denkt, sie zu kennen &#8211; und dass wir ihn kennen. Das sind gute Voraussetzungen f\u00fcr Verhandlungen. Besser als mit &#8217;schmierigen, r\u00fcckratlosen B\u00fcrokraten&#8216; zu sprechen &#8211; aus klingonischer Sicht.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay brummte etwas Unverst\u00e4ndliches. Das gefiel ihm nicht aber es w\u00e4re auch dumm solch eine Chance verstreichen zu lassen.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Fein ich teile es der Flotte mit und werde darauf bestehen das wir mitkommen, aber gefallen tut es mir nicht. Sorgen Sie daf\u00fcr, dass alle vorsichtig sind und dass jeder sorgf\u00e4ltig gescannt wird, wenn wir raus sind &#8211; ich will nicht nochmal einen dieser omin\u00f6sen Tracker einfangen.&#8220; grollte er in Erinnerung an das letzte Treffen mit M&#8217;Kor und die m\u00fchsame Flucht danach.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div><em>&lt;NRPG&gt; Vor Arcadia gelang es den Klingonen, Shay einen Tracker \u00fcber ein angebotenes Getr\u00e4nk in den K\u00f6rper zu schmuggeln, der dann als Peilsender diente. W\u00e4hrend der Flucht gelang es der Crew herauszufinden, dass es ein Signal gab, aber nicht, woher es genau kam oder wie der Tracker an Bord gelangte. Nach Arkadia war der Tracker dann abgebaut und man konnte es nicht mehr nachvollziehen. Auf dieses Ereignis spielt Shay an. &lt;\/NRPG&gt;<\/em><\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Nat\u00fcrlich, Captain. Ich werde auch die Sicherheit informieren. &#8220; best\u00e4tigte Ajur.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Shay nickte ihm zu, um ihn zu entlassen, doch als sich der Klingone gerade zum Gehen wendet, fiel ihm doch noch etwas ein:<br \/>&#8222;K\u00f6nnte es sich um eine Falle handeln?&#8220; Immerhin hatte M&#8217;Kor die Hephaistos mehrfach angegriffen und zweimal fast zerst\u00f6rt.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Er hat unsere Schwester erw\u00e4hnt. \u00a0Daher gehe ich davon aus, dass er es ernst meint. Er w\u00fcrde nicht unsere Familie missbrauchen, um uns eine Falle zu stellen.&#8220; antwortete Ajur ernst und \u00fcberzeugt.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Das hei\u00dft aber nicht, dass er nicht trotzdem einzelne Rechnungen begleichen w\u00fcrde, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Er ist immer noch ein Krieger des Reichs.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Verstehe&#8230; Also sind wohl Sie und ich besonders gef\u00e4hrdet?&#8220; stellte Shay fest. Ajur weil er der verr\u00e4terische Bruder war &#8211; und er selbst wegen seiner Schwester. \u00a0Das war auch irgendwie seltsam.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;So ist es. Eventuell noch Commander DeCoster. Vermutlich aber nicht.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Danke, Leftenant. Wegtreten.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ajur nickte und verlie\u00df den Raum. Irgendwie bewunderte der Schotte ihn f\u00fcr seine Ruhe &#8211; er wusste, dass die Begegnung mit seinem eigenen Bruder t\u00f6dlich enden k\u00f6nnte und tat seinen Dienst doch genauso als w\u00fcrde man Badeartikel nach Risa fliegen. Wie sollte man da nur aus Klingonen schlau werden?<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>****<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div># Zeit: MD 25.1100<br \/># Ort: Xarantine<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Es war nicht einfach gewesen DeCuiper davon zu \u00fcberzeugen Shay und Ajur mit zu dem Treffen kommen zu lassen. Allerdings hatte sie inzwischen auch den Bericht der Nemesis zu dem Schiff von Apollo Clarke gelesen und der Gro\u00dfteil der Rechenzeit des Computers ging aktuell f\u00fcr die Auswertung der Daten aus der klingonischen Basis drauf.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Dieser Kahbor hatte eindeutig Gesch\u00e4fte mit Clarke gemacht, soviel war sicher. Der Skandal den dies in der F\u00f6deration ausl\u00f6sen w\u00fcrde, wollte sich die Captain nicht einmal ansatzweise vorstellen.<\/div>\n<div>Die Klingonen waren bereits da, als die f\u00f6derierte Delegation auf den Planeten beamte.<\/div>\n<div>Nicht, dass dies eine \u00dcberraschung gewesen w\u00e4re &#8211; der von M&#8217;Kor befehligte schwere klingonische Schlachtkreuzer schwebte au\u00dferhalb des Systems im Raum, umgeben von mehreren Raubv\u00f6geln. Eine klare Demonstration der Feuerkraft, die der klingonische &#8218;Gesandte&#8216; aufbringen konnte, sollte dies hier schief gehen.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Der Raum lag etwas erh\u00f6ht und wies einen runden Tisch auf, der zentral in der Mitte stand &#8211; direkt unter einem Kuppeldach, durch das man den Himmel sehen konnte. Das Banner des klingonischen Reiches hing ebenso von der Wand wie das der F\u00f6deration. Verschiedene Kohlebecken verbreiteten klingonisches Ambiente.\u00a0<\/div>\n<div>Wie es unter Klingonen Usus war stand ein Buffet mit Fleisch, Brot und Fr\u00fcchten bereit, dazu verschiedene Getr\u00e4nke &#8211; doch alles nur f\u00fcr den Moment, da die Gespr\u00e4che beendet waren. Nicht vorher.<br \/>W\u00e4ren die dunklen Aschewolken in der Ferne nicht gewesen dann h\u00e4tte man den Flecken fast idyllisch nennen k\u00f6nnen.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Es war faszinierend wie schnell die Klingonen solch eine R\u00e4umlichkeit auf dem halb zerst\u00f6rten Planeten aufbauen konnten, andererseits \u2013 sie selbst h\u00e4tten das auch gekonnt. Wozu gab es schlie\u00dflich Industriereplikatoren.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>M&#8217;Kor wirkte ein wenig anders als beim letzten Treffen. Souver\u00e4ner.<br \/>Shay fand das dies nicht unbedingt ein gutes Zeichen war, behielt dies aber erstmal f\u00fcr sich.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Captain Ruthven &#8211; sch\u00f6n Sie so bald wieder zusehen&#8220; begr\u00fc\u00dfte er den Schotten wie einen alten.. Feind. Shay nickte. &#8222;Captain DeCuiper hier ist die Flottenkommandantin und wird die Verhandlungen f\u00fchren.&#8220; stellte er dann aber auch gleich fest.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ist dem so?&#8220; fragte der Klingone, musterte DeCuiper. &#8222;Hat man Ihnen eine Leine angelegt, Ruthven?&#8220; fragte er, breit l\u00e4chelnd.<\/div>\n<div>&#8222;Ich h\u00e4tte gedacht, dass die Tatsache, dass ihr Schiff den Kontakt herstellen konnte, der F\u00f6deration Zeichen genug war.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du hast dich bei uns gemeldet.&#8220; stellte Ajur k\u00fchl klar. Sein Bruder hatte so eine Art an sich, die ihm ins Mark ging, weswegen er nicht mehr schweigen konnte.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wie ich sagte&#8220;, bemerkte M&#8217;Kor, deutete dann auf die freien Pl\u00e4tze ihm gegen\u00fcber.<\/div>\n<div>&#8222;Also gut &#8211; fangen wir an.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Nachdem wir uns nun alle bekannt gemacht haben, kommen wir zur Sache. Was soll dieses Stell-dich-ein hier?&#8220; wurde DeCuiper dann auch schon sehr direkt.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Direkt und doch dabei meine Zeit zu verschwenden&#8220;, spuckte M&#8217;Kor f\u00f6rmlich aus.<\/div>\n<div>&#8222;Ich bin hier, um der F\u00f6deration im Namen des Hohen Rates einen Waffenstillstand anzubieten. Dies hier zu tun erschien mir geradezu&#8230; poetisch.&#8220;<br \/>Er blickte dabei kurz zu seinem Bruder &#8211; Ajur sollte ruhig wissen, dass er mittlerweile nicht nur eine Stimme im Rat besa\u00df, sondern auch Vollmachten von diesem verliehen bekam.<\/div>\n<div>Shay konnte sich ein Schnauben nicht verkneifen.<\/div>\n<div>&#8222;Und wie kommen der ehrenwerte Hohe Rat auf die Idee das wir einen Waffenstillstand wollen?&#8220; platzte er dann heraus und kassierte einen Tritt unter dem Tisch von DeCuiper.<br \/>Der Schotte wusste, dass das unprofessionell gewesen war, aber M&#8217;Kor brachte eine Seite in ihm zum klingen der er schwer widerstehen konnte.<\/div>\n<div>M&#8217;Kor lachte.<\/div>\n<div>&#8222;Bissig, selbst wenn Sie mit dem R\u00fccken zur Wand stehen. Das mag ich so an Ihnen, Captain Ruthven. Sie geben nicht gerne klein bei. Wie auch ihre Schwester &#8211; ich hoffe, Sie ist wohlauf?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Sie will ihren Kopf &#8211; auf einem Spie\u00df, wenn m\u00f6glich.&#8220; entgegnete Shay trocken.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ah &#8211; temperamentvoll, wie Frauen sein sollten.&#8220; nickte M&#8217;Kor, vielleicht zu Shays Irritation. &#8222;Aber zur\u00fcck zum Thema &#8211; Sie haben zuletzt zwar kleinere milit\u00e4rische Siege errungen, doch das brachte Ihnen auch hohe Verluste ein. Wir stehen nicht mehr vor ihren Toren, wir errichten bereits Bauten in ihrem Garten. W\u00e4re der Ionensturm vor einigen Wochen nicht gewesen w\u00fcrden wir uns jetzt bereits tief in das schwach schlagende Herz der F\u00f6deration graben.&#8220; lie\u00df er die Offiziere vor sich wissen.<\/div>\n<div>&#8222;Wir haben immer noch die \u00dcbermacht und wenn sie dem Waffenstillstand nicht zustimmen werden wir einfach weiter vorr\u00fccken und auch ihre restlichen Schiffe zerquetschen.&#8220;\u00a0<br \/>Diese Worte unterstrich er mit dem Zusammenballen seiner Faust.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Und wieso verzichten Sie dann darauf? Hat der Hohe Rat seine Herzensg\u00fcte entdeckt?&#8220; wollte DeCuiper wissen, mit deutlichem Sarkasmus in der Stimme.<br \/>Wenn die Klingonen jetzt einen Waffenstillstand wollten, dann hatten sie entweder ebenfalls gr\u00f6\u00dfere Probleme &#8211; oder etwas vor. Oder auch beides. Diese Verhandlungen waren asymmetrisch &#8211; man brauchte dringend einen Vorteil.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>M&#8217;Kor lachte auf und lie\u00df seine Faust auf den Tisch donnern.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Sie beginnen mir auch zu gefallen, Captain!&#8220; grinste er dann. &#8222;Endlich hat man mir Krieger geschickt, keine B\u00fcrokraten.&#8220; Er sch\u00fcttelte den Kopf.<\/div>\n<div>&#8222;Auch wenn wir G\u00fcte kennen, so haben wir doch andere Gr\u00fcnde f\u00fcr unseren Vorschlag.&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>Er lehnte sich etwas zur\u00fcck.<\/div>\n<div>&#8222;Es gibt nat\u00fcrlich ein paar Stimmen, die davon sprechen, die F\u00f6deration weiter anzugreifen und auszul\u00f6schen &#8211; aber, ich frage Sie, wo liegt die Ehre, einen gepr\u00fcgelten Hund weiter zu treten? Andere bemerken im Rat, dass wir unsere Ziele mit diesem Krieg bereits erreicht haben &#8211; und auch, wenn man immer mehr erobern kann, so wollen die Welten auch gesichert werden, nicht wahr? Noch dazu m\u00fcssen wir uns fragen, was mit den Quadranten passiert, wenn die F\u00f6deration nicht mehr da ist? All die kleinen verstreuten V\u00f6lker, die dann wie Aasgeier aus ihren L\u00f6chern gekrochen k\u00e4men&#8230; das w\u00e4re l\u00e4stig&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du beleidigst uns wunderbar, nennst uns aber immer noch nicht den wahren Grund&#8220; bellte Ajur da, schlug ebenfalls mit der Faust auf den Tisch.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Den Hohen Rat w\u00fcrde es nicht k\u00fcmmern, wenn der Gegner zu schwach ist, um die Verteidigung zu organisieren. Und du bist Krieger, kein Siedler!&#8220;<\/div>\n<div>DeCuiper blickte irritiert zu Ajur, dann zu Shay &#8211; als solle dieser seinen TAK zur\u00fcckpfeifen.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Glaube ja nicht, dass wir das Angebot aus einer Position der Schw\u00e4che machen&#8220; grollte da M&#8217;Kor. &#8222;Im Gegenteil. Aber die neusten Entwicklungen haben gezeigt, dass dieser Krieg zumindest zum Teil von Verr\u00e4tern mit unehrenhaften Motiven gef\u00fchrt wurde. Ein solcher Krieg bringt keinen Ruhm und erfreut auch unsere Ahnen nicht. Mit welchen Taten sollen wir dereinst in die Nachwelt \u00fcbergehen, wenn die Siege auf solche Weise errungen wurden!&#8220; Er schlug erneut mit der Faust auf den Tisch.<\/div>\n<div>&#8222;Lieber geben wir euch Zeit, euch erneut zu sammeln, als auf diese Art und Weise zu gewinnen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Eine gute Ausrede. Wer sind denn diese Verr\u00e4ter? Welche Banner wurden niedergerissen und in den Staub getreten?&#8220; gab Ajur seinem Bruder Paroli.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>M&#8217;Kor starrte seinen Bruder an, ohne zu antworten. Stattdessen lie\u00df er sich ein PADD geben und aktivierte dieses. Eine Aktion welche die Sicherheitskr\u00e4fte auf Seiten der F\u00f6deration kurz unruhig werden lie\u00df.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Beweise. Und davon gibt es noch mehr.&#8220; erkl\u00e4rte er w\u00e4hrend er das PADD zu DeCuiper schob. Die zog es mit spitzen Fingern zu sich und lie\u00df das PADD schlie\u00dflich zu Shay und Ajur wandern, ehe es die anderen zu Gesicht bekamen.<br \/>Tats\u00e4chlich waren darauf Gesch\u00e4fte verzeichnet, die Apollo Clarke mit Kahbor abgewickelt hatte. Etwas detaillierter als das, was sie selbst inzwischen herausgefunden hatten &#8211; aber auf den ersten Blick stimmig.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Das ist nichts Neues, wir haben Kommandant Kahbor in unserem Gewahrsam&#8220;. lies DeCuiper wissen was nun wiederum f\u00fcr Gemurmel und unruhige Geb\u00e4rden auf klingonischer Seite f\u00fchrte.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wir verlangen, dass Sie ihn an uns ausliefern.&#8220; verlangte M&#8217;Kor grimmig.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>DeCuiper sah dies als eine Chance an, die Oberhand zu gewinnen &#8211; und l\u00e4chelte schmal.<\/div>\n<div>&#8222;Dar\u00fcber k\u00f6nnen wir gerne verhandeln &#8211; sofern sie Ihr &#8218;Angebot&#8216; ernst meinen.&#8220;<\/div>\n<div>Ajur verzog bei diesen Worten das Gesicht &#8211; er empfand es nicht als die beste Taktik die Ehre des klingonischen Befehlshabers und Gesandten anzuzweifeln.<\/div>\n<div>&#8222;Es g\u00e4be da so einige Punkte, die wir verhandeln m\u00fcssten. Zum Beispiel was mit diesem System hier geschieht. Wir h\u00e4tten es n\u00e4mlich gerne zur\u00fcck.&#8220; lie\u00df sie ihrem Gegen\u00fcber wissen und hielt M&#8217;Kors Blick stand.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ein ganzes System f\u00fcr einen einzelnen Mann?&#8220; schnaubte M&#8217;Kor.<\/div>\n<div>&#8222;Das erscheint mir selbst f\u00fcr Kr\u00e4merseelen, wie man sie in der F\u00f6deration findet, ein wenig exzessiv.&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>Tats\u00e4chlich hatte das System f\u00fcr die Klingonen, jetzt da die Basis zerst\u00f6rt war, deutlich an Wert verloren. Der Planet selbst war bedeutungslos und die meisten Krieger der Basis waren schon auf anderen Schiffen verteilt. Das w\u00e4re ein Punkt, dem er einfachzustimmen konnte &#8211; aber er war Klingone und so einfach wollte er dann doch nicht nachgeben.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Nun, Sie wollen ihn doch dringend haben. Vermutlich ist er ein guter S\u00fcndenbock f\u00fcr den Hohen Rat&#8220; konterte die Verhandlungsf\u00fchrerin der F\u00f6deration.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Es w\u00fcrde die Gem\u00fcter beruhigen&#8220; antwortete M&#8217;Kor, zur \u00dcberraschung von DeCuiper offen. Ajur sagte nichts, doch sein Blick verengte sich.<\/div>\n<div>&#8222;Sie m\u00f6chten aber auch Informationen \u00fcber Verr\u00e4ter auf ihrer Seite &#8211; sonst wird das eine sehr h\u00e4ssliche Hexenjagd.&#8220; fuhr M&#8217;Kor fort.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Da haben wir schon ein Problem &#8211; woher wissen wir denn, dass die Informationen akkurat sind? Sie k\u00f6nnen auch einfach Namen einstreuen, um uns dazu zu bringen, Unschuldige zu verd\u00e4chtigen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;K\u00f6nnte ich&#8220; entgegnete M&#8217;Kor. &#8222;Aber ich bin kein Ferengi. Wieso sollte ich Sie t\u00e4uschen, wenn doch die Wahrheit so viel schmerzhafter ist? F\u00fcrchten Sie Schmerzen, Captain?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>DeCuiper r\u00e4usperte sich. &#8222;Sie bieten also Daten von Gesch\u00e4ften zwischen einigen Klingonen und Vertretern der F\u00f6deration mit Bezug auf den Krieg, im Austausch f\u00fcr Kommandant Kahbor?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Selbstverst\u00e4ndlich nicht&#8220; brummte M&#8217;Kor. Diese Daten sind mehr wert, als dieser Verr\u00e4ter.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wie w\u00e4re es mit Kriegsgefangenen?&#8220; bot DeCuiper an, um die Verhandlungen am Laufen zu halten. Shay blickte zu Ajur und verdrehte die Augen &#8211; er ahnte schon, was jetzt kommen w\u00fcrde.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Was soll mit diesen sein?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Nun, wir haben einige ihrer Crews gefangen genommen und wollen diese austauschen, da&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Behalten Sie sie&#8220; sagte M&#8217;Kor scharf. &#8222;Sie haben sich fangen lassen, anstatt ruhmreich im Kampf zu sterben. Warum sollten wir sie zur\u00fcckwollen?&#8220;<\/div>\n<div>M&#8217;Kor winkte ab. &#8222;Ich dachte, Sie h\u00e4tten mehr Verstand, Captain.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Lass uns nicht unsere Zeit verschwenden wie Kr\u00e4mer auf einem Basar&#8220; knurrte Ajur.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Was willst du?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Sind Sie verr\u00fcckt, Lieutenant?&#8220; fuhr da DeCuiper auf. &#8222;Sie \u00fcberschreiten ihre Kompetenzen. Es ist nicht an Ihnen zu verhandeln und wir werden nicht einfach den Bedingungen&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Lassen Sie ihn, Captain&#8220; mischte sich da nun Shay ein. Er mochte M&#8217;Kor nicht &#8211; aber er konnte drei Kilometer gegen den Wind sehen, dass man mit DeCuipers Verhandlungstaktik nicht weiterkam. &#8222;Schlie\u00dflich haben wir extra einen Spezialisten mitgebracht, um die Dinge zu vereinfachen.&#8220;<\/div>\n<div>DeCuiper warf ihrem Rangkollegen einen giftigen Blick zu, doch da hatte sich M&#8217;Kor schon auf Ajur eingeschossen.<\/div>\n<div>&#8222;Jaja, &#8218;Lieutenant&#8216; &#8211; man sollte meinen, dass du bei deiner Abstammung bereits einen h\u00f6heren Rang haben solltest. Aber du warst eben schon immer das schwarze Schaf unseres Hauses&#8230; und wie soll ein Klingone in dieser F\u00f6deration auch zu Ruhm gelangen?&#8220;<\/div>\n<div>Er lie\u00df eine holographische Karte erscheinen. &#8222;Aber du hast Recht &#8211; wir wollen diesen Grenzverlauf festlegen&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Sie Wahnsinniger&#8230;&#8220; entfuhr es DeCuiper, als sie die Karte sah.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Nun&#8230; sie wollten verhandeln. Verhandeln sie.&#8220; antwortete M&#8217;Kor kalt.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>***<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div># Zeit: MD 25.1535\u00a0<br \/># Ort: Xarantine, vor dem Verhandlungszimmer<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Die Verhandlungen waren lang und z\u00e4h. DeCuiper wollte vermeiden, dass die F\u00f6deration benachteiligt wurde und hatten offensichtlich einige Verhandlungsziele, die M&#8217;Kor nicht erf\u00fcllen wollte. Doch erzielte man immer noch genug Fortschritte, um die Verhandlungen fortzusetzen. Schlie\u00dflich, nach mehr als vier Stunden, einigte man sich auf eine Pause.<\/div>\n<div>M&#8217;Kor hatte sich auf eine Terrasse au\u00dferhalb des Verhandlungszimmer zur\u00fcckgezogen, mit Blick auf den rauchenden Vulkan. Zwei Krieger standen Wache &#8211; und versperrten Ajur den Weg, der sie anknurrte.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Lasst ihn durch&#8220; winkte M&#8217;Kor, bevor sich diese Szene zu einem weiteren Konflikt hochschaukeln konnte.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Die Krieger blickten kurz misstrauisch, traten dann aber beiseite. Einer der Wachen, ein Klingone mit Z\u00f6pfen im Bart und einer zweigeteilten Frisur spuckte aus, als Ajur vorbei ging und murmelte ein unfl\u00e4tiges klingonisches Wort&#8230; was er nicht beendete, denn der TAK der USS Hephaistos fuhr herum und verpasste dem Krieger einen Kinnhaken, der diesen zu Boden fallen lie\u00df. Schon z\u00fcckte der andere Krieger seinen Dolch, als M&#8217;Kor seinen Kelch donnernd zu Boden warf. &#8222;Genug!&#8220; fauchte er.<\/div>\n<div>&#8222;Du auch, Ajur&#8220; grollte er seinen Bruder an, dann half er dem Niedergeschlagenen auf.<\/div>\n<div>&#8222;Und du&#8230; ja, er ist auf Seiten der F\u00f6deration. Aber er stammt immer noch aus dem gleichen Haus wie ich. Wenn ihn jemand beleidigt, dann bin ich das!&#8220; Mit diesen Worten versetzte M&#8217;Kor dem Krieger, dem er gerade aufgeholfen hatte, einen Kopfsto\u00df so dass dieser erneut zu Boden ging. &#8222;Merke dir das!&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du musst mich nicht besch\u00fctzen&#8220; knurrte Ajur. &#8222;Mit diesem Hitzkopf w\u00e4re ich auch fertig geworden.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Vielleicht. Aber eine Pr\u00fcgelei zwischen uns ist dem Ganzen hier gerade nicht f\u00f6rderlich &#8211; eigentlich bist Du doch derjenige, der auf so etwas immer hinweist.&#8220; lachte M&#8217;Kor.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Vielleicht habe ich nur genug davon zuzusehen, wie du Captain DeCuiper am Nasenring durch die Manege f\u00fchrst?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich habe nicht darum gebeten, mit dieser&#8230; Frau zu verhandeln. Aber wenn die F\u00f6deration das f\u00fcr die beste Option h\u00e4lt&#8230; bitte. Ich glaube, Verhandlungen mit Captain Ruthven &#8211; oder Commodore Ruthven &#8211; w\u00e4ren deutlich spannender gewesen. Eigentlich sollte ich ja beleidigt sein, dass man mir nur eine Captain schickt. Aber vermutlich habt ihr einfach gerade nichts besseres&#8220; schnaubte M&#8217;Kor und hob seinen Kelch wieder auf.<\/div>\n<div>&#8222;Auch etwas zu trinken?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Nein, danke.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wie du meinst&#8220; M&#8217;Kor schenkte sich erneut etwas ein und folgte dann Ajurs Blick zum Vulkan. &#8222;Beeindruckend, nicht? Diese stumme Ur-Gewalt, die das Antlitz eines ganzen Landstrichs \u00e4ndern kann&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du kannst vielleicht DeCuiper t\u00e4uschen &#8211; aber nicht mich. Ich sehe, um welche Systeme es dir geht. Was du bereit bist aufzugeben &#8211; und was nicht. Und ich muss sagen, es \u00fcberraschst mich.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>M&#8217;Kor sah seinen Bruder an, setzte den Kelch ab, aus dem er gerade hatte trinken wollen. Dann schnaubte er. &#8222;Tut es das. Und deine Neugier ist so gro\u00df, dass du nicht gleich zu deiner Captain DeCuiper petzen gehst?&#8220; Er grinste. &#8222;Oder versuchst du mich nur zu provozieren, weil du dir nicht sicher bist?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;DeCuiper ist nicht meine Captain. Und halte mich nicht f\u00fcr dumm. Du hast in den letzten Jahren viel gelernt, aber Strategie und Taktik waren noch immer meine Spezialgebiete. Du ziehst die Truppen an strategischen Punkten zusammen und versuchst verschiedene H\u00e4user zu isolieren. Sehr wahrscheinlich jene, die an der Verschw\u00f6rung beteiligt waren. Gleichzeitig versuchst du eine gute Ausgangslage an den Grenzen zu den Romulanern zu erhalten &#8211; interessanterweise sowohl zum Reich als auch zur Republik. Es ist also etwas vorgefallen, aber ihr seid euch nicht sicher, woher es kam.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Vielleicht versuchen wir auch die Romulaner zu erobern?&#8220; grollte M&#8217;Kor.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Nein. Selbst die blutr\u00fcnstigsten Krieger w\u00e4ren nicht so dumm. Wenn, dann w\u00fcrdet ihr jetzt die Republik angreifen, weil ihr damit die F\u00f6deration in Zugzwang bringt, sich entweder weiter zu verausgaben oder ihre Verb\u00fcndeten aufzugeben. Ist die Republik gefallen, k\u00f6nnt ihr euch mit dem Reich anlegen. Aber ein Krieg mit beiden gleichzeitig und damit auch mit der F\u00f6deration w\u00e4re Wahnsinn. Zumal auch das Romulanische Reich Verb\u00fcndete im Alpha-Quadranten hat, die ihnen Nachschub liefern k\u00f6nnen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wenn du das so analysiert hast &#8211; warum stehst du dann hier?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Weil du auch Orte sicherst, die dir den Weg zur\u00fcck nach Qo&#8217;nos ebnen. Du wendest dich ins Innere und nicht nach Au\u00dfen. Das sieht mir nicht danach aus, als w\u00fcrdest du einen neuen Krieg vorbereiten, eher einen&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Still!&#8220; unterbrach ihn M&#8217;Kor, sah zu den beiden Wachen.<\/div>\n<div>&#8222;Gehen wir ein St\u00fcck.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ajur z\u00f6gerte. Etwas, was M&#8217;Kor durchaus wahrnahm und lachte.<\/div>\n<div>&#8222;Was? Glaubst du, ich w\u00fcrde ausgerechnet jetzt meinen eigenen Bruder erdolchen? Das kam mir zwar durchaus in den Sinn, aber das ist kaum der Ort, den ich mir daf\u00fcr aussuchen w\u00fcrde. Nicht so lange du vern\u00fcnftig bist. Also, komm.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du solltest aufh\u00f6ren, mir zu drohen. Das wird zur schlechten Angewohnheit&#8220; brummte Ajur, setzte sich aber in Bewegung.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wieso? Macht man das nicht so unter Br\u00fcdern?&#8220; M&#8217;Kors Stimme war nicht frei von Humor.<\/div>\n<div>&#8222;Du h\u00e4ttest ein gro\u00dfer Krieger werden k\u00f6nnen &#8211; wenn du nicht so ein weiches Herz h\u00e4ttest.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich sehe mein Herz als St\u00e4rke, nicht als Schw\u00e4che.&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Pff &#8211; wie du meinst. Mein Herz treibt mich dazu, neue Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr das Reich zu suchen.&#8220; antwortete M&#8217;Kor seinem \u00e4lteren Bruder.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Eroberungen sind selten ein Zeichen von Gr\u00f6\u00dfe &#8211; sondern meistens nur eine Ablenkung von der Schw\u00e4che im Inneren.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Da hast du Recht&#8220; grollte M&#8217;Kor. &#8222;Der Kriegsgesang begann mit einer hehren Idee. Die Besinnung auf alte Lehren, auf die Worte unseres Reichsgr\u00fcnders. Darauf, dass wir stolz auf unser Erbe, unsere Traditionen, unser Selbst sein sollen. Doch diese Ideen wurden durch Gier und Blindheit verw\u00e4ssert.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Es hat sich noch nie ausgezahlt, auf sein Erbe stolz zu sein. Denn man ruht sich nur auf Dingen aus, die man nicht selbst erreicht hat.&#8220; Er blickte ernst auf seinen Bruder. &#8222;Mein Rang mag dich zum Lachen bringen &#8211; aber ihn habe ich mir selbst verdient, gegen alle Widerst\u00e4nde. Vermutlich habe ich mindestens so hart daf\u00fcr gek\u00e4mpft wie du f\u00fcr deinen. Und ist das, was du vorhast, nicht einfach nur auch Ausdruck deiner eigenen Ambitionen?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Vielleicht. Das wird die Geschichte zeigen. Aber das Reich ist wie ein gro\u00dfer Baum, der an den Wurzeln fault. Um ihn zu retten m\u00fcssen wir der F\u00e4ulnis Einhalt gebeten. M\u00fcssen abschneiden, was krank ist, und das was \u00fcbrig ist, so lange n\u00e4hren, bis es wieder aus sich selbst heraus \u00fcberleben kann.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du willst also eine S\u00e4uberung.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wollen&#8230; &#8220; M&#8217;Kor zuckte mit den Achseln. &#8222;Es ist notwendig. Und sieh&#8216; es einmal so &#8211; wenn es mir gelingt, werden wir l\u00e4nger mit uns selbst besch\u00e4ftigt sein. Die Gener\u00e4le werden nicht mehr an Krieg denken. Deine geliebte F\u00f6deration wird dann also noch eine ganze Weile fortbestehen und sich in ihrer Dekadenz ausruhen k\u00f6nnen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du hast die F\u00f6deration nie verstanden, M&#8217;Kor. Der Hohe Rat hat sie nie verstanden. Die ausgestreckte Hand des Friedens wurde als Schw\u00e4che wahrgenommen, Frieden als Sakrileg. Dabei hat Kahless selbst geschrieben, dass der Krieg nur&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Bitte verschone mich mit deiner Klosterbildung&#8220; unterbrach M&#8217;Kor den Sternenflottenoffizier. &#8222;Das f\u00fchrt zu nichts. Was zu etwas f\u00fchrt ist die Frage, ob ihr mir gebt, was ich brauche und euch so Frieden erkauft&#8230; oder ob ich erst die halbe F\u00f6deration niederbrennen muss, damit ich den R\u00fccken frei habe?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Das kommt darauf an, ob du bereit bist, an anderer Stelle Zugest\u00e4ndnisse zu machen. Auch Captain DeCuiper muss das als Sieg verkaufen k\u00f6nnen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Dann mache Vorschl\u00e4ge. Anscheinend scheinst du ja zu verstehen, was beide Seiten wollen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Und dann? Dann haben wir einen Waffenstillstand&#8230; f\u00fcr wie lange? Bis du den Kanzler entmachtest und deine Position gesichert hast? Gibt es dann einen neuen Krieg?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Vielleicht. Aber um ehrlich zu sein sehe ich mich nicht als gro\u00dfen Eroberer. Das Reich hat mehr als genug Ressourcen. Was wir brauchen ist mehr Ehre. Zeit f\u00fcr die Ausbildung unserer Kinder. Etwas, was die Wunden der Vergangenheit heilen l\u00e4sst.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Dann halte die Kan\u00e4le offen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich werde dar\u00fcber nachdenken. Wenn das der Preis ist&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Der Preis, mein Bruder, ist noch ein anderer. Falls du Erfolg hast werde ich dich sehr gut im Auge behalten. Und wenn du zum Tyrannen wirst, werden wir dereinst vor deinem Thron feststellen, wer von uns Kahless auf seiner Seite wei\u00df.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ist das eine Drohung?&#8220; lachte M&#8217;Kor.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ein Versprechen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Die beiden Br\u00fcder starrten sich f\u00fcr einige Momente in die Augen, beide knurrten. Dann pl\u00f6tzlich lachte M&#8217;Kor, ergriff die Hand Ajurs und dr\u00fcckte sie. &#8222;Ich habe lange darauf gewartet, diesen Ernst in den Augen meines \u00e4lteren Bruders zu sehen. Du hast ja doch noch etwas klingonisches in dir. Abgemacht.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>***<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div># Zeit: MD 25.1630\u00a0<br \/># Ort: Xarantine, Verhandlungszimmer<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>DeCuiper setzte sich wieder an den Verhandlungstisch. Das versprach noch eine lange Nacht zu werden. Sie musterte M&#8217;Kor, ihren Verhandlungspartner, der sich bisher so beweglich zeigte wie ein Asteroid auf Kollisionskurs.<\/div>\n<div>\/\/Wo sind jetzt Ruthven und sein Klingone? Egal, fangen wir ohne&#8230;\/\/ dachte DeCuiper, als sich die T\u00fcr \u00f6ffnete und Shay mit ernster Miene hereinkam, gefolgt von Ajur. Sein TAK hatte ihn von dem Gespr\u00e4ch mit M&#8217;Kor unterrichtet. Es gefiel dem Schotten nicht, wie er in all das hineingezogen wurde &#8211; aber wenn sie nicht noch die n\u00e4chsten sechs Monate verhandeln wollten, musste etwas geschehen. Die F\u00f6deration brauchte den Waffenstillstand, um sich um ihre Probleme k\u00fcmmern zu k\u00f6nnen. Das Sterben sollte aufh\u00f6ren &#8211; nicht um jeden Preis. Aber es war klar, dass die Klingonen nicht einfach wieder alle Eroberungen zur\u00fcckgeben w\u00fcrden.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Captain DeCuiper, \u201aech M&#8217;Kor, Sohn des Nedek aus dem Haus Kular &#8211; bevor wir fortfahren, uns \u00fcber Details zu unterhalten, erlauben sie uns bitte, einen Vorschlag zu machen, der diese Verhandlungen verk\u00fcrzen k\u00f6nnte.&#8220;<\/div>\n<div>DeCuiper runzelte die Stirn. Das war nicht abgesprochen und sie f\u00fchlte sich \u00fcberfahren. Umso verwunderlicher war das L\u00e4cheln ihres Gegen\u00fcbers. Fast so, als h\u00e4tte M&#8217;Kor so etwas erwartet. Eine weitere Verschw\u00f6rung?<\/div>\n<div>&#8222;Bitte, Lieutenant Ajur, zeigen Sie uns was Sie haben&#8220;, forderte Shay dann seinen Tak auf. Dieser hob ein Padd und t\u00e4tigte einige Eingaben, um an den Holoprojektor des Raums die Simulation einer Karte zu schicken, die auch sogleich \u00fcber dem Tisch der Verhandlungspartner zu sehen war.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Dies ist ein Vorschlag f\u00fcr einen neuen, stabilen Grenzverlauf w\u00e4hrend des Waffenstillstandes, der beiden Seiten eine gewisse Sicherheit bietet und weitere Gespr\u00e4che, zum Beispiel \u00fcber einen dauerhaften Frieden, erlaubt. Wie Sie sehen werden, erfordert eine solche \u00dcbereinkunft Zugest\u00e4ndnisse von beiden Seiten, macht aber eine sofortige Wiederaufnahme des Krieges durch hitzk\u00f6pfige Aktionen einzelner schwerer.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>M&#8217;Kor betrachtete die Karte. &#8222;Beeindruckend. Auch wenn ich sehe, dass wir viele der eroberten bewohnten Welten der F\u00f6deration zur\u00fcckgeben sollen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Daf\u00fcr verbleiben strategisch wichtige Systeme unter klingonischer Kontrolle und wir erzeugen eine Pufferzone, die beidseitig kontrolliert werden kann.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Es gibt ein paar Details, die ich so nicht akzeptieren kann&#8230; aber im Gro\u00dfen und Ganzen sehe ich hier eine Basis, \u00fcber die zu sprechen ich bereit bin.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>DeCuiper sah verbl\u00fcfft zwischen den beiden Klingonen hin und her. Ihr war nicht entgangen, dass beide aus dem Hause Kular stammten. Doch Captain Ruthven schien weiterhin unersch\u00fctterliches Vertrauen in seinen TAK zu setzen. Und wenn man den Vorschlag betrachtete, dann war dieser gar nicht so schlecht. Weniger als erhofft, aber mehr als man nach den bisherigen Verhandlungen erwarten konnte. Und strategisch gesehen verschaffte der Vorschlag der F\u00f6deration dringend ben\u00f6tigte Freir\u00e4ume.<\/div>\n<div>&#8222;Das k\u00f6nnte funktionieren&#8230;&#8220;<\/div>\n<div># Zeit: MD 25.2045<br \/># Ort: Xarantine<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich bin nicht sicher ob ich sie verfluchen oder belobigen soll.&#8220; begann Lisbeth DeCuiper nachdem die Klingonen gebeamt hatten.<\/div>\n<div>Es waren trotz allem noch z\u00e4he Verhandlungen gefolgt auch wen der Vorschlag den Ajur gemacht hatte das Ganze wesentlich beschleunigt hatte.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Hmpf.&#8220; kam es nur vom Schotten, was so ziemlich alles bedeuten konnten. &#8222;Tut mir leid, dass ich sie so \u00fcberfahren habe vorhin. Das war keine Absicht aber die Zeit dr\u00e4ngte und ich hatte auch beim besten Willen keine Lust hier mehrere Tage festzuh\u00e4ngen.&#8220; antwortete er schlie\u00dflich.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Trauen sie ihrem Klingonen?&#8220; fragte sie dann direkt heraus und Shay schnaubte.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Mit meinem Leben!&#8220; erkl\u00e4rte er sofort und erntete einen skeptischen Blick von Lisbeth. &#8222;Es geht hier aber nicht nur um ihr Leben Captain, sondern im Zweifel um das der ganzen F\u00f6deration und jeder Seele die in ihr lebt.&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>Shay nickte nachdenklich. &#8222;Das ist mir bewusst, aber es \u00e4ndert nichts an der Tatsache. Ich habe mit &#8218;meinem&#8216; Klingonen, wie sie es nannten, schon mehr erlebt als man sich \u00fcberhaupt vorstellen kann und er hat in keiner einzigen Situation entt\u00e4uscht. Er ist aus freien St\u00fccken hier bei uns weile r an unsere Werte glaubt und daran das diese Werte gut f\u00fcr sein Volk w\u00e4ren, wenn die nicht so stur w\u00e4ren sie anzunehmen. Ajur w\u00fcrde uns nicht verraten.&#8220; erkl\u00e4rte er ernst.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>F\u00fcr Shay war Vertrauen etwas das man sich verdiente und das hatte Ajur mehrmals getan. Es gab keinen Grund an ihm zu Zweifel. Allerdings ahnte er auch das die Stimmung innerhalb der F\u00f6deration sehr viel rauer werden w\u00fcrde, wenn erst einmal das Ausma\u00df an Verrat bekannt wurde das von Apollo Clarke ausging.<\/div>\n<div>&#8222;Ich hoffe sie haben Recht und man rei\u00dft mir f\u00fcr den Ausgang der Verhandlungen nicht den Kopf ab. B\u00fcrokraten sind da manchmal seltsam.&#8220; murmelte sie auch wenn sie eigentlich ein gutes Gef\u00fchl hatte.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Falls sie meine Hilfe brauchen, lassen sie es mich wissen. Mein Ruf ist so schon ruiniert da kann ich auch noch eins draufsetzen.&#8220; grinste Shay. &#8222;Und ich wei\u00df nicht wie es ihnen geht, aber jetzt h\u00e4tte ich wirklich Lust auf einen Whiskey und eine M\u00fctze voll Schlaf.\u00a0<\/div>\n<div>Soweit ich wei\u00df will die Artemis, jetzt nachdem der Planet und das System wieder uns geh\u00f6rt, zusammen mit der Nemesis ohnehin bald mit dem Terraforming anfangen. Dann bekomme ich vielleicht auch endlich diese Priester von Bord.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Lisbeth lachte kurz auf und gab Shay einen Klaps auf den R\u00fccken. &#8222;Stimmt da war was. Dann lassen sie uns hochbeamen ehe wir mit terraformt werden.&#8220; meinte sie nur und tippte auf ihren Kommunikator.\u00a0<\/div>\n<div>&lt;\/RPG&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;SUM&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div># Zeit: MD 20.1048<br \/># Ort: Qo&#8217;noS<br \/>Der Hohe Rat erh\u00e4lt von M&#8217;Kor bittere Kunde und nach etwas \u00dcberzeugungsarbeit wird beschlossen das ein Waffenstillstand aktuell der beste Schritt w\u00e4re.<br \/>M&#8217;Kor wird beauftragt diesen umzusetzen.\u00a0<\/div>\n<div># Zeit: MD 25.0930<br \/># Ort: USS Hephaistos, Quartier Ajur<br \/>M&#8217;Kor ruft bei Ajur an und er\u00f6ffnet ihm die Sache mit dem Waffenstillstand<\/div>\n<div># Zeit: MD 25.0940<br \/># Ort: USS Hephaistos, Bereitschaftsraum des Captains<br \/>Ajur \u00fcberbringt die Nachricht an Shay.<\/div>\n<div># Zeit: MD 25.1100<br \/># Ort: Xarantine<br \/>Die Verhandlungen zum Waffenstillstand beginnen doch gut laufen sie nicht gerade. Der erste Schlagabtausch l\u00e4sst lange Verhandlungen bef\u00fcrchten<\/div>\n<div># Zeit: MD 25.1535\u00a0<br \/># Ort: Xarantine, vor dem Verhandlungszimmer<br \/>Die klingonischen Br\u00fcder unterhalten sich und Ajur hat eine Ahnung welche Ziele M&#8217;Kor am Ende wirklich verfolgt.\u00a0<\/div>\n<div># Zeit: MD 25.1630\u00a0<br \/># Ort: Xarantine, Verhandlungszimmer<br \/>Ajur unterbreitet zur \u00dcberraschung von DeCuiper einen Vorschlag der auf klingonischer Seite auf Interesse st\u00f6\u00dft.<\/div>\n<div># Zeit: MD 25.2045<br \/># Ort: Xarantine<br \/>Die Verhandlungen laufen mit dem neuen Vorschlag wesentlich schneller als gedacht auch wenn DeCuiper noch immer Zweifel an Ajurs Ehrlichkeit hat. Shay versucht diese zu zerstreuen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;\/SUM&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8212;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>submitted by Effi &amp; Mac<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verhandlungen zum Waffenstillstand By mackymackenzie@&#8230; (Mac MacKenzie) Servus, \u00a0 hier noch ein letztes CoPo von Effi und mir zum JV und dem Waffenstillstand mit den Klingonen. Das RPG geht auch an die Universeliste, wer es also doppelt (oder dreifach) bekommt &#8211; sorry daf\u00fcr.\u00a0 Viel Spa\u00df bei Lesen! \u00a0 &lt;RPG&gt; \u00a0 # Zeit: MD 20.1048# Ort:&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/sfg-joint-venture-verhandlungen-zum-waffenstillstand\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;SFG Joint Venture &#8211; Verhandlungen zum Waffenstillstand&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-8877","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8877","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8877"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8877\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8877"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8877"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8877"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}