{"id":8892,"date":"2025-04-21T19:51:10","date_gmt":"2025-04-21T17:51:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/stille-heimkehr\/"},"modified":"2025-04-21T19:51:10","modified_gmt":"2025-04-21T17:51:10","slug":"stille-heimkehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/stille-heimkehr\/","title":{"rendered":"Stille Heimkehr"},"content":{"rendered":"<div>Moin,<\/p>\n<p>bei der Ankunft auf K7 m\u00f6chte ich erstmal abwarten, wie es bei Macs Story f\u00fcr Shay weitergeht. Bin gespannt! Daher habe ich ein wenig woanders angeschlossen.<\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p># Ort: USS Hephaistos, Quartier della Scala<br \/># Zeit: SpD -2.0700<\/p>\n<p>&lt;NRPG&gt; Hier geht es um eine kleine inhaltische Korrektur, die wir beschlossen haben, einfach ingame zu machen. &lt;\/NRPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;QUOTE&gt;<br \/>&#8222;K\u00f6nnte man\u2026 den Eingriff auch um ein paar Tage verschieben und Sie geben mir einfach etwas gegen die Schmerzen? Ich w\u00fcrde ungern l\u00e4nger als ein paar Stunden ausfallen, bevor wir K7 erreicht haben.&#8220;<\/p>\n<p>Jetsun runzelte die Stirn. Doch dann lachte sie leise auf.<br \/>&#8222;Ich wei\u00df genau, was Sie meinen. Ich habe derzeit offiziell frei. Aber ich habe Probleme damit, die Krankenstation zurzeit alleine zu lassen.<br \/>Sie nickte. &#8222;Ja, das k\u00f6nnen wir so machen. Ich werde Ihnen ein lokales Analgetikum geben. Cremen statt schlucken&#8230; oder spritzen. Beachten Sie aber, dass dadurch zwar die Schmerzen weg sind, die Ursache aber nicht weg ist.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nur einige Tage. Versprochen, Frau Doktor, dann begebe ich mich gern in ihre H\u00e4nde.&#8220;<br \/>Ettore zwirbelte ein Schnurrbartende unbewusst mit Daumen und Zeigefinger.<br \/>[&#8230;]<br \/>&lt;\/QUOTE&gt;<\/p>\n<p>Ettore sa\u00df im Quartier, hatte das rechte Bein ausgestreckt und die Hose hochgekrempelt. Er schmierte die von Jetsun erstellte Creme aufs Knie und da er in Gedanken war, merkte er gar nicht, dass er immer wieder Kreise mit dem Finger um die Kniescheibe zog.<\/p>\n<p>\/\/ Was hatte die \u00c4rztin da eigentlich gesagt?\/\/ W\u00e4re der Besuch nicht so schnell durch das Erscheinen von Massimo unterbrochen gewesen, h\u00e4tte er vielleicht gleich noch nachgehakt.<\/p>\n<p>Sie hatte irgendwas von \u201aAthrose\u2018 gesagt. Das stimmte ihn doch bedenktlich. Hatte die \u00c4rztin da auch die richtigen Daten abgelesen? Er hatte seit Jahren ein k\u00fcnstliches Gelenk, das leider von Zeit zu Zeit \u00c4rger machte. Und wenn die \u00c4rztin nun Anzeichen eines Verschlei\u00dfes erkannte, dann musste da doch sicher Materialverschlei\u00df im Spiel sein. Aber eigentlich waren solche Gelenke doch f\u00fcr mehr als ein paar Jahre ausgelegt. War es vielleicht etwas, mit dem man lieber zur CING ging? Eine Reparatur. Emily war ja daf\u00fcr bekannt, alles irgendwie zusammenhalten zu k\u00f6nnen. Aber Klebeband ums Knie fand der Italiener jetzt auch nicht wirklich attraktiv.<\/p>\n<p>Oder aber hatte Jetsun am \u00dcbergang von seinen Knochen zu dem Gelenk irgendwas entdeckt. Das w\u00e4re ja noch schlimmer. Sicher w\u00fcrde das dann bald wirklich auseinanderbrechen. Eine Katastrophe!<\/p>\n<p>Beide Optionen waren wirklich nicht sehr einladend. Er musste den Eingriff auf jeden Fall verschieben, bis sie zur\u00fcck auf K7 waren. Er w\u00fcrde Mels Hilfe brauchen. Bis dahin sollte er versuchen, nicht mehr auf den Knien rumzurutschten, um die Notwendigkeit des Eingriffs nicht unn\u00f6tig zu beschleunigen.<\/p>\n<p>Er zog das Hosenbein runter und beugte das Knie ein paar Mal testweise. Er sp\u00fcrte nichts. Also wirklich nichts. Keine Schmerzen, keine W\u00e4rme, rein gar nichts. \/\/ Hat auch was.\/\/ dachte er und machte ein paar vorsichtige, etwas wackelige Schritte, um sich ein Getr\u00e4nk zu holen.<\/p>\n<p>Aber da war noch dieser eine Tanz, den er unbedingt mit der Captain der Nemesis tanzen wollte. Jeder Muskel seines K\u00f6rpers sehnte sich danach. Sicher w\u00fcrde es vom \u00f6rtlichen Flottenkommando eine Zeremonie geben, bei der der Flottenverabnd offizielle aufgel\u00f6st w\u00fcrde. Inklusive Umtrunk &#8211; soweit das Offizielle. Und die Crews w\u00fcrden es sich nicht nehmen lassen, ihre Heimkehr zu feiern. Bis dahin w\u00fcrde er durchhalten m\u00fcssen.<\/p>\n<p># Ort: K7, Quartierbereich, Quartier Melody und Kinder<br \/># Zeit: SpD 1.2005<\/p>\n<p>Den ganzen Tag hatte es noch gesch\u00e4ftiges Treiben mit dem Abschluss der Mission und mit der Ankunft auf K7 gegeben. Erst am Abend hatte Ettore Zeit, das Quartier aufzusuchen, wo seine Familie interimsweise lebte.<\/p>\n<p>Als sich die T\u00fcr zum Quartier \u00f6ffnete, standen sie beide einen Augenblick wie erstarrt in der Zeit. Ihre Blicke trafen sich und beide lasen im Blick des anderen, die gleiche Mischung aus \u00dcberraschung, Hoffnung, Sehnsucht und Trauer. Beide erkannten, dass &#8211; auch wenn sie dies nie offen ausgesprochen hatten &#8211; sie nicht damit gerechnet hatten, sich in dieser Welt &#8211; oder wie Mel es ausdr\u00fcckete \u201adiesseits der Nebel\u2018 &#8211; noch einmal zu begegenen.<\/p>\n<p>Seit Abflug zu der super geheimen Mission des Flottenverbands waren keine 30 Tage vergangen und doch lag gef\u00fchlt ein ganzes Menschenleben dazwischen. Hier schienen sich f\u00fcr einen kurzen Augenblick zwei Fremde zu begenen. Nur ein Echo der Erinnerung aus geraumer Vorzeit in sich tragend. Nicht richtig wissend, was zu tun sei.<\/p>\n<p>Mel war es, die sich zuerst aus der Erstarrung l\u00f6ste und die Zeit f\u00fcr beide nun in schnellerem Tempo abspulen lie\u00df. Sie wollte aufschreien, die Kinder wecken. Aber Ettore legte den Finger auf die Lippen und wagte es endlich, das Quartier zu betreten.<\/p>\n<p>Mel nickte stumm. So wie sie in seinem Blick alles gelesen hatte, was es zu lesen gab, so verstand sie auch diese Geste.<\/p>\n<p>Es war ihr Momement.<\/p>\n<p>Nur sie beide alleine.<\/p>\n<p>Mit leichtf\u00fc\u00dfigen Schritten rannte sie auf Ettore zu. Ihr konnte es nun gar nicht schnell genug gehen. Die Distanz schien endlos, sie zu \u00fcberwinden, eine schwere Aufgabe.<\/p>\n<p>Ettore sp\u00fcrte, wie sie ihn mit ihrem Sein umh\u00fcllte, wie mit einem Mantel aus goldenem Licht. Er konnte gar nicht genug davon bekommen, gab sich bewegungslos und den Atem anhaltende diesem Glanze immer weiter hin, f\u00fchlte, wie dieses Licht seine innere Leere und Dunklelheit wie ein warmer Sonnenschein langsam ausf\u00fcllte. Sein K\u00f6rper reagierte auf ihre Pr\u00e4senz und schien sie f\u00f6rmlich aufzusogen. Gierig, wie nach einer langen D\u00fcrre.<\/p>\n<p>Als sie direkt voreinander standen, hielten sie kurz inne. Da war er. Ein letzter Rest der Beklommenheit, was und wie zu handeln sei. Dann streckten beide ihre Hand aus und legten sie an die Wange des anderen. Vorsichtig in ihre Finger sp\u00fcrend, den anderen ertastend, sichergehend, dass sie\/er Wirklichkeit war.<\/p>\n<p>Dann schlang sie die Arme um ihn, um sich so nah wie m\u00f6glich an ihn ran zuziehen. Ettore f\u00fchlte, wie diese Umarmung ihm Sicherheit gab, sich in sie fallen lassen zu k\u00f6nnen. Die Pflichten und den Krieg hinter sich lassen. Er legte seinen Arm ebenfalls um sie und schmiegte sich mit der Wange an ihre. Mit dem Kontakt konnte er die Anspannung, die kurzfristig ziwschen ihnen vorhanden war, endg\u00fcltig vertreiben. Sein ganzes Sein, lag nun in dieser Umarmung.<\/p>\n<p>Mel w\u00fcnschte sich mehr N\u00e4he, ihr K\u00f6rper bebte. Sie begrub ihr Gesicht, an seiner Brust. Aber sie wusste auch, dass sie ihm Zeit lassen musste. Sie merkte, wie er mehr Gewicht in ihre Arme abgab und sich ihr \u00fcberlie\u00df und blickte hoch.<\/p>\n<p>\u201eDer G\u00f6ttin sei Dank, Du bist zur\u00fcck!\u201c, fl\u00fcsterte sie nun sich reckend, um sein Ohr zu erreichen. \u201eEs ist vorbei. Lass los!\u201c<\/p>\n<p>Da merkte sie, wie eine Tr\u00e4ne \u00fcber seine Wange lief, und nun ihre benetzte.<\/p>\n<p> # Ort: USS Hephaistos, B\u00fcro CNS\/Arboretum<br \/># Zeit: SpD 2.0730<\/p>\n<p>Nazira war gerade dabei ihren Tag zurecht zu legen, als die T\u00fcr zu ihrem B\u00fcro aufging. Die Anzeige musste wohl auf \u201eEintritt m\u00f6glich\u201c gestanden haben.<\/p>\n<p>Sie blickte auf und sah sich Melody gegen\u00fcber, die Gummistiefel und einen gr\u00fcnen Arbeitsoverall trug. In der Hand hielt sie einen schweren und gro\u00dfen Eimer, in dem allerlei Handwerkszeug enthalten war, wie man aufgrund des Geschepper erahnen konnte, als sie den Eimer ger\u00e4uschvoll abstellte.<\/p>\n<p>\u201eGuten Morgen, Miss\u201c, sagte sie fr\u00f6hlich. Dann rollte sie in einer \u00fcbertriebenen Geste die \u00c4rmel des Overalls auf.<\/p>\n<p>Sie deutete auf die Zwischent\u00fcr zum Arboretum.<\/p>\n<p>\u201eBereit zur \u00dcbergabe, Ma\u2019am\u201c, sagte sie mit \u00fcbertriebener Strenge in der Stimme. \u201eUnd sagen Sie mir bitte nicht, dass es da drin genauso schlimm aussieht, wie auf dem Rest des Schiffs!\u201c<\/p>\n<p>&lt;NRPG&gt; Ein kleiner Blumenball zu Debora &lt;\/NRPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM&gt;<\/p>\n<p># Ort: USS Hephaistos, Quartier della Scala<br \/># Zeit: SpD -2.0700<br \/>Ettore sinniert \u00fcber Jetsuns Diagnose.<\/p>\n<p># Ort: K7, Quartierbereich, Quartier Melody und Kinder<br \/># Zeit: SpD 1.2005<br \/>Ettore kehrt endlich am Abend des Tags der R\u00fcckkehr ins Familienquartier und zu Mel zur\u00fcck. Ein Augenblick voller \u00dcberraschungen und Gef\u00fchle.<\/p>\n<p># Ort: USS Hephaistos, B\u00fcro CNS\/Arboretum<br \/># Zeit: SpD 2.0730<br \/>Melody kommt zu Nazira, um das Arboretum und die Arbeit dort wieder aufzunehmen.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>submitted by<br \/>Kim<br \/>aka<br \/>LtCmdr. Ettore Ludovico della Scala<br \/>2O &#8211; USS Hephaistos<\/p>\n<p>SD 310421.1950<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Moin, bei der Ankunft auf K7 m\u00f6chte ich erstmal abwarten, wie es bei Macs Story f\u00fcr Shay weitergeht. Bin gespannt! 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