{"id":8929,"date":"2025-05-08T21:50:53","date_gmt":"2025-05-08T19:50:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/auf-der-spur-des-captains\/"},"modified":"2025-05-08T21:50:53","modified_gmt":"2025-05-08T19:50:53","slug":"auf-der-spur-des-captains","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/auf-der-spur-des-captains\/","title":{"rendered":"Auf der Spur des Captains"},"content":{"rendered":"<div>&lt;RPG&gt;<br \/># Ort: Maschinenraum<br \/># Zeit: SpD 02.1000<\/p>\n<p>Wie \u00fcblich nach Abschluss einer Mission, herrschte im Maschinenraum emsige Betriebsamkeit. Ersatzteile lagen herum, Techniker pr\u00fcften die Systeme und besch\u00e4ftigten sich mit der Planung der Reparaturen.<\/p>\n<p>Niemand beachtete den Piloten, der z\u00f6gernd eintrat und sich suchend umsah. Jeder der Anwesenden hatte seine eigene wichtige Aufgabe, die er dringend fertigstellen musste.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich blickte Ana von dem defekten ODN-Modul auf ihrer Werkbank auf, da sie sich von der Anwesenheit einer Person im Leerlauf genervt f\u00fchlte. &#8222;Kann man Dir helfen, Fabi\u00e8n?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nun ja, ich suche Emily, weil ich&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Ana deutete mit dem Phasenschraubendreher, den sie in der Hand hielt, auf einen Wartungszugang im hinteren Teil des Raumes. Sofort wendete sie sich wieder ihrer Arbeit zu, ohne ein weiteres Wort zu verschwenden.<\/p>\n<p>Fabi ging hinter und sah sich eine kurze Weile die beiden Frauenf\u00fc\u00dfe an, die aus dem Wartungszugang ragten. Blechern und kaum verst\u00e4ndlich waren gemurmelte Fl\u00fcche zu h\u00f6ren. Der Franzose kratzte sich nachdenklich an der Nase. Dann kam er zur\u00fcck zu Ana.<\/p>\n<p>&#8222;H\u00f6r mal&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Hm?&#8220; Die Betazoidin bastelte an ihrem Modul weiter, ohne aufzusehen. Das undankbare Ding reagierte in keiner Weise auf irgendwas.<\/p>\n<p>&#8222;Ich hab da einen kleinen Auftrag, bei dem ich deine Hilfe brauchen k\u00f6nnte&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Hm?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Der Captain ist doch aktuell im Urlaub. Aber wir machen uns ein bisschen Sorgen um ihn.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Hm.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Weil doch sein Sohn&#8230; du wei\u00dft schon.. jedenfalls hat Sam, \u00e4h, Cmdr DeCoster vorhin mit mir gesprochen, und wir denken dass&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nicht mein Problem&#8220;, b\u00fcgelte Ana etwas kaltherzig ab. Sie wollte, dass der Bruchpilot aufh\u00f6rte, sie vollzuquasseln, damit sie sich wieder auf die Fehlersuche konzentrieren konnte. Wenn die deCoster was wollte, konnte sie gef\u00e4lligst selber herkommen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich sorgte das einen Moment lang f\u00fcr eine angenehme Stille. Ana stocherte mit ihrem Pr\u00fcfwerkzeug in dem Modul herum. Vermutlich sinnlos, irgendwo in dem Ding war was durchgebrannt. Aber wenn man es doch irgendwie retten konnte&#8230;<\/p>\n<p>Zu ihrem Pech hatte Fabi aber keine gro\u00dfe Lust, alleine loszuziehen. Nach einem Augenblick versuchte er es anders.<\/p>\n<p>&#8222;\u00dcbrigens hab ich da ein kleines Problem mit der Cassy. Du wei\u00dft schon, das Kestrel-Shuttle. Im Atmosph\u00e4renflug spinnen manchmal die Nahbereichsensoren, besonders beim Starten und Landen&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja und?&#8220; Dieses bl\u00f6de ODN-Modul. Ana starrte es an und \u00fcberlegte, was man noch versuchen konnte. Die Sensoren der Cassy, ja? &#8222;Bestimmt ein Wackelkontakt am Druckschalter&#8220;, \u00e4u\u00dferte sie die wahrscheinlichste Vermutung.<\/p>\n<p>&#8222;Denke nicht, das h\u00e4tte einer von deinen Kollege bestimmt schon rausgekriegt. Aber die haben alle gesagt, sie w\u00fcssten nicht, woran es liegt.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ach ja?&#8220; Ana legte das ODN-Modul beiseite und sah LaGroille ins Gesicht. Der Franzose zuckte unschuldig mit den Schultern. &#8222;Das muss sich jemand ansehen, der richtig Ahnung hat. Wenn es dir zu kompliziert ist&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Pah, dein bl\u00f6des Shuttle hab ich doch in Nullkommanix repariert! Los komm mit, das machen wir jetzt gleich&#8220;, befahl Ana barsch. Fabi folgte ihr mit einem siegreichen L\u00e4cheln.<\/p>\n<p># Ort: Sherman&#8217;s Planet, Siedlung New Washington<br \/># Zeit: SpD 02.1300<\/p>\n<p>Ein Problem, das bei Landungen in einer Atmosph\u00e4re auftrat, erforderte selbstverst\u00e4ndlich, dass man in einer Atmosph\u00e4re landete. Und wenn man schon Sherman&#8217;s Planet anflog, konnte man genauso gut auch in New Washington landen. Es war nat\u00fcrlich *reiner* Zufall, dass New Washington auch der Bestimmungsort des Frachters war, mit dem der Captain in der Nacht mutma\u00dflich mitgeflogen war.<\/p>\n<p>Mit vier Personen im Cockpit wurde es schon ein wenig beengt, aber nat\u00fcrlich wollten wie immer alle hinausschauen und die Landung beobachten. New Washington war f\u00fcr Sherman&#8217;sche Verh\u00e4ltnisse eine kleine Stadt. Was \u00fcbersetzt bedeutete, dass es mehr als zwei Stra\u00dfen gab, und die Leute am einen Ende der Siedlung die Leute am anderen Ende nur mit Nachnamen kannten.<\/p>\n<p>Moment, vier Personen? Ja, denn auf dem Weg in den Hangar war Fabi und Ana Jori \u00fcber den Weg gelaufen. Er hatte nicht lange gebraucht, um den geheimen Spezialauftrag aus Fabi herauszukitzeln. Spontan hatte er beschlossen, dass der unbedarfte Franzose und die sozial-unbegabte Betazoidin besser nicht allein auf Sherman&#8217;s Planet herumziehen sollten. Der Eska hatte auch gleich noch Massimo verpflichtet, ebenfalls mitzukommen. Das war Fabi\u00e8n h\u00f6chst unwillkommen, da es ihn an seine Misserfolge in Beziehungsdingen erinnerte, aber er hatte keine M\u00f6glichkeit gefunden, abzulehnen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Lagerhallen des Flugfelds unter ihnen gr\u00f6\u00dfer wurden, gr\u00fcbelte Fabi dar\u00fcber nach, was er Ana erz\u00e4hlen sollte, wenn sie merkte, dass sein technisches Problem frei erfunden war. Doch er h\u00e4tte sich keine Sorgen machen brauchen. W\u00e4hrend grauer Staub vom Landefeld als feine Wolke um sie herum aufstiebte, flackerten die Sensoranzeigen, wurden dunkel und leuchteten wieder auf. Schlie\u00dflich zeigten sie eine Flotte cardassianischer Kriegsschiffe etwa zehn Kilometer unter der Planetenoberfl\u00e4che an.<\/p>\n<p>&#8222;Ist ja echt merkw\u00fcrdig&#8220;, staunte Ana. Unterdessen murmelte Fabi sehr leise &#8222;gut gemacht&#8220; und t\u00e4tschelte das Kontrollpult der Cassy.<\/p>\n<p>Abgesehen von den seltsamen Sensoranzeigen setzte die Cassy sanft wie eine Feder auf dem Landefeld auf. Die Landetriebwerke tourten ab und es wurde still. Fabi musterte Ana, die konzentriert \u00fcber das Sensorproblem nachdachte und dabei v\u00f6llig weggetreten in ihrem Technikuniversum schwebte.<\/p>\n<p>&#8222;Du brauchst ja sicher eine Weile&#8220;, meinte er darum leichthin. &#8222;Wir steigen aus und sehen uns mal um.&#8220; Fabi deutete mit einer vagen Handgeste Richtung der Flughafengeb\u00e4ude.<\/p>\n<p>&#8222;Hmhm&#8220;, nickte Ana, ohne dass er den Eindruck hatte, sie h\u00e4tte zugeh\u00f6rt. Sie hatte sich vors Cockpit gekniet und war schon dabei, die Abdeckplatten zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Fabi \u00f6ffnete das Schott und kletterte hinaus, gefolgt von Jori und Massimo. Die Luft war k\u00fchler als zu vermuten gewesen w\u00e4re, und ein leichter Duft nach Betonstaub lag darin. Fabi t\u00e4tschelte die Cassy zum Abschied und murmelte &#8222;Tu ihr nicht weh, solang ich weg bin, okay?&#8220;.<\/p>\n<p>Die drei M\u00e4nner machten sich auf den Weg zum B\u00fcro der Flugplatzverwaltung, das sich in einem kleinen Blechcontainer nicht weit entfernt befand. Der wolkenlose Himmel w\u00f6lbte sich endlos \u00fcber ihnen und lie\u00df die wenigen Geb\u00e4ude in der N\u00e4he noch kleiner erscheinen.<\/p>\n<p>&#8222;Fallen Sie nicht gleich mit der T\u00fcr ins Haus, ja?&#8220; briefte Jori Fabi und Massimo. &#8222;Bei solchen Befragungen muss man subtil vorgehen. Erst mal den Geg-, \u00e4h, Gespr\u00e4chspartner einsch\u00e4tzen, dann das Thema vorsichtig auf die gew\u00fcnschte Information lenken. Das ist meist viel effektiver, als wenn man direkt fragt.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Hm, wenn Sie meinen&#8220;, meinte Fabi salopp.<\/p>\n<p>Als sie den B\u00fcrocontainer erreichten, \u00f6ffnete sich gerade die T\u00fcr, und ein schm\u00e4chtiger Mann mit Brille wollte hinaushuschen. Fabi bedeutete ihm mit einer Handgeste, kurz stehen zu bleiben.<\/p>\n<p>&#8222;&#8218;Tschuldige mal, wir suchen &#8217;nen Mann, der heute fr\u00fch als Passagier auf dem Frachter gekommen sein m\u00fcsste. Wei\u00dft du vielleicht was?&#8220;<\/p>\n<p>Jori schloss frustriert die Augen und musste sich beherrschen, sich nicht mit der Hand an die Stirn zu schlagen.<\/p>\n<p>Der Mann sah den Piloten an: &#8222;Heute sind hunderte Passagiere hier gelandet. Und ich schau mir sicher nicht jeden an davon.&#8220;<\/p>\n<p>Jori deutete auf seinen Kommunikator, nachdem er innerlich geseufzt hatte. Subtil ging definitiv anders. &#8222;Sternenflottensicherheit. Uns interessiert nur ein ganz bestimmter Mann. Etwas unter einem Meter und achtzig gro\u00df, dunkelhaarig, ansetzendes grau an den Schl\u00e4fen und im Bart, vielleicht trug er einen schottischen Kilt.&#8220;<\/p>\n<p>Der Mann stutzte: &#8222;Einen Kilt sagen sie? Dann k\u00f6nnte es sein, dass ich den gesehen habe. Suchen Sie einen Verbrecher?&#8220;<\/p>\n<p>Jori wich aus: &#8222;Er ist wichtig f\u00fcr uns.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich glaube er ging da runter, zu den Mietfahrzeugen, da finden sich Schweber und Atmosph\u00e4rengleiter. Wahrscheinlich hat er sich da eines besorgt. Man sieht ja nicht oft M\u00e4nner die einen Rock tragen&#8220;, meinte der wie ein Klischee-Buchhalter aussehende Typ.<\/p>\n<p>Fabi grinste breit: &#8222;Hey, danke Mann! Dann fragen wir dort nach.&#8220;<\/p>\n<p>Der Mann nickte und Fabi drehte sich in die angezeigte Richtung, doch Jori hatte noch weitere Fragen: &#8222;Ist Ihnen an dem Mann irgend etwas aufgefallen?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Bis auf den Rock? Nein, einfach ein Reisender. Oh, moment, er hatte eine braune Papiert\u00fcte in der Hand, die er einige Male zum Mund f\u00fchrte. K\u00f6nnte sein, dass da ne Flasche drin war. Ich dachte noch, dass es vielleicht etwas fr\u00fch ist um sich zu betrinken.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Danke. Vielleicht hilft uns das weiter.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Kein Problem. Viel Erfolg bei der Suche.&#8220; Sicher war das ein Verbrecher. Gut, dass die Sternenflottensicherheit aufpasste.<\/p>\n<p>Das Brillenm\u00e4nnchen ging seines Weges. Jori, Massimo und Fabi gingen weiter zum Fahrzeugverleih.<\/p>\n<p>&#8222;&#8218;Heute sind hunderte Passagiere hier gelandet'&#8220;, zitierte Fabi etwas sp\u00f6ttisch. &#8222;M\u00f6chte wissen, wo die alle hingegagen sind.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Vielleicht haben sie eine Lieferung H\u00fchner oder Kaninchen gekriegt&#8220;, vermutete Massimo staubtrocken. &#8222;Dann k\u00f6nnten es \u00fcber hundert gewesen sein.&#8220;<\/p>\n<p>Am Mietfahrzeugschalter sah ihnen eine stark beleibte Frau gelangweilt, fast schon schl\u00e4frig, entgegen. Sie fl\u00e4zte sich auf einen alten, klapprigen B\u00fcrostuhl und kaute demonstrativ auf irgendetwas herum.<\/p>\n<p>&#8222;Wassn&#8220;, begr\u00fc\u00dfte sie die drei M\u00e4nner mit rauchiger Stimme.<\/p>\n<p>Jori stie\u00df Fabi in die Seite zum Zeichen, dass er diesmal das Reden \u00fcbernehmen wollte.<\/p>\n<p>&#8222;Guten Tag, Ma&#8217;am. Wie l\u00e4uft das Gesch\u00e4ft? Schon was vermietet heute?&#8220;<\/p>\n<p>Sie kaute weiter ihren Kaugummi, w\u00e4hrend sie antwortete. &#8222;Weis&#8217;nich. Bin erst seit &#8217;ner Stunde hier. Was interessierts euch? Wollt ihr was mieten oder blo\u00df Schatten in die Landschaft werfen?&#8220;<\/p>\n<p>Jori seufzte. &#8222;Wir suchen jemanden, der m\u00f6glicherweise heute fr\u00fch hier ein Fahrzeug gemietet hat. Mittelgro\u00df, dunkle, leicht angegraute Haare, trug einen Kilt.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Kilt? Wassndas?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;So eine Art Rock f\u00fcr M\u00e4nner&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ein Mann, der &#8217;nen Rock tr\u00e4gt? Prrfft!&#8220;, die Mundwinkel der Dame verzogen sich zu einem Grinsen. Sie kicherte einige Sekunden halblaut in sich hinein. Dann br\u00fcllte sie nach hinten: &#8222;Schaggliin! Schaggeliiiiihiiin! Komma&#8216; vor! War da heute fr\u00fch &#8217;n Mann mit Rock hier?&#8220;<\/p>\n<p>Es rumorte, dann kam aus dem Hinterzimmer eine addrette Frau, relativ jung, hervor. W\u00e4hrend sie durch die T\u00fcr trat, putzte sie mit dem Handr\u00fccken schnell ein paar Kr\u00fcmel von ihren Lippen.<\/p>\n<p>&#8222;Was gibt es denn, Olenka?&#8220; fragte sie, und warf einen schnellen pr\u00fcfenden Blick auf die drei Herren.<\/p>\n<p>&#8222;War da heute fr\u00fch &#8217;n Mann mit Rock hier?&#8220;, wiederholte Olenka die Frage, w\u00e4hrend die drei Hephaistos&#8217;ler geduldig warteten.<\/p>\n<p>Jacqueline (wenn das denn ihr korrekter Name war) schaute etwas s\u00e4uerlich. &#8222;Oh ja. Da war einer. Warum?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Hat er hier zuf\u00e4llig einen Schweber oder Gleiter gemietet?&#8220; wollte Jori wissen.<\/p>\n<p>Jacqueline runzelte die Stirn. &#8222;Warum wollen Sie das wissen? Wer sind sie?&#8220;<\/p>\n<p>Erneut zeigte Jori auf seinen Kommunikator. &#8222;Sternenflottensicherheit. Wir versuchen herauszufinden, wohin er gegangen ist.&#8220;<\/p>\n<p>Die junge Frau schenkte Jori einen absch\u00e4tzigen Da-k\u00f6nnte-ja-jeder-kommen-Blick. &#8222;Haben Sie eine Anordnung der Beh\u00f6rde f\u00fcr innere Angelegenheiten?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;\u00c4h.. nein&#8220;, musste Jori zugeben.<\/p>\n<p>Fabi schob ihn beiseite, denn am Gesicht der Frau war abzulesen, dass sie nur Sekunden von einer deutlichen Abfuhr entfernt waren. &#8222;H\u00f6ren Sie&#8220;, meinte er in einem beruhigenden Tonfall. &#8222;Wir wollen ihm nichts b\u00f6ses. Wir sind vom selben Schiff. Shay, \u00e4h, also unser Kamerad hat gestern &#8217;ne ziemlich schlechte Nachricht erhalten. Sie wissen, der Krieg&#8230; wir machen uns nur Sorgen um ihn. Er ist einfach davongegangen, ohne uns zu sagen wo er hinwill.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ahso. Hat Verwandte verloren, was?&#8220; erriet sie. Sie musterte Fabi nachdenklich, ihr Misstrauen nicht v\u00f6llig bes\u00e4nftigt. Olenka schmatzte leise auf ihrem Kaugummi herum.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich zuckte Jacqueline mit den Achseln. &#8222;Es ist wohl auch egal, sch\u00e4tze ich. Also, Ja &#8211; euer Kollege war hier und wollte einen Gleiter mieten. Aber der hatte ja ne Fahne, die man bis Port Emily riechen konnte. Also hab ich klipp und klar gesagt, dass er n\u00fcchtern wiederkommen soll. Ich dachte, er macht eine Szene, wegen dem Alkohol und so. Aber er hat einfach genickt und ist zu Fu\u00df davongetrottet.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wissen Sie, wo er hinwollte?&#8220; fragte Jori.<\/p>\n<p>Sie sch\u00fcttelte mitleidig den Kopf. &#8222;Ich glaube, das wusste er selber nicht. Tut mir leid. Mehr wei\u00df ich nicht.&#8220;<\/p>\n<p>Die drei sahen sich an. Und nun?<\/p>\n<p>&#8222;Wir k\u00f6nnten uns aufteilen&#8220;, schlug Jori vor. &#8222;Sie mit Massimo und ich mit Ana? Oder andersrum?&#8220;<\/p>\n<p>&lt;NRPG *Ball hochwerf*&gt;<br \/>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM&gt;<br \/># Ort: Maschinenraum<br \/># Zeit: SpD 02.1000<br \/>&#8211; Fabi \u00fcberredet Ana, ihn auf die Suche nach dem Captain zu begleiten, unter Anwendung eines kleinen Tricks<\/p>\n<p># Ort: Sherman&#8217;s Planet, Siedlung New Washington<br \/># Zeit: SpD 02.1300<br \/>&#8211; Jori und Massimo kommen auch noch mit. Eine erste Spur von Shay wird entdeckt, f\u00fchrt aber nicht weit.<br \/>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>**submitted by<br \/>\u00a0auri + Assets<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&lt;RPG&gt;# Ort: Maschinenraum# Zeit: SpD 02.1000 Wie \u00fcblich nach Abschluss einer Mission, herrschte im Maschinenraum emsige Betriebsamkeit. Ersatzteile lagen herum, Techniker pr\u00fcften die Systeme und besch\u00e4ftigten sich mit der Planung der Reparaturen. Niemand beachtete den Piloten, der z\u00f6gernd eintrat und sich suchend umsah. Jeder der Anwesenden hatte seine eigene wichtige Aufgabe, die er dringend fertigstellen&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/auf-der-spur-des-captains\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Auf der Spur des Captains&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-8929","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8929","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8929"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8929\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8929"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8929"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8929"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}