{"id":9001,"date":"2025-06-09T20:37:10","date_gmt":"2025-06-09T18:37:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/detektivarbeit\/"},"modified":"2025-06-09T20:37:10","modified_gmt":"2025-06-09T18:37:10","slug":"detektivarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/detektivarbeit\/","title":{"rendered":"Detektivarbeit"},"content":{"rendered":"<div>Hallo zusammen,<\/p>\n<p>ich habe mal versucht das Geisterthema ein wenig zum Abschluss zu f\u00fchren, ehe es ganz hinter uns verschwindet. F\u00fcr Interessierte sollten noch genug Ankn\u00fcpfungspunkte offen sein. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Auch die Suche nach dem verschwundenen Captain geht weiter.<\/p>\n<p>Viele Gr\u00fc\u00dfe, Johannes<\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p># Ort: Besprechungsraum<br \/># Zeit: SpD 0.1100<\/p>\n<p>Seit \u00fcber einer Stunde hatte Shay dar\u00fcber gegr\u00fcbelt, was er nachher auf der Trauerfeier sagen k\u00f6nnte, das sowohl einf\u00fchlsam w\u00e4re, R\u00fccksicht auf die Gef\u00fchle aller n\u00e4hme, aber auch nicht zu sehr in Blabla abglitt. In den letzten sechzig Minuten hatte er es geschafft, genau *einen* Satz auf sein Padd zu schreiben. Deswegen war er dankbar \u00fcber die willkommene Ablenkung, als er von T&#8217;Vala kontaktiert wurde. Noch besser, es klang, als ob sie bald ein Problem weniger haben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Nur Minuten sp\u00e4ter hatten sich Shay, T&#8217;Vala, Ana, Jori, Ettore, Fabien, kurzum &#8211; nahezu die gesamte F\u00fchrungscrew im Besprechungsraum versammelt. T&#8217;Vala \u00fcbernahm das Reden und kam wie \u00fcblich gleich zur Sache.<\/p>\n<p>&#8222;Es scheint, als h\u00e4tten wir das R\u00e4tsel der Geistererscheinungen aufgekl\u00e4rt.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Tapadh le Dia&#8220;, entfuhr es Shay. Langsam hatte er tats\u00e4chlich Sorge gehabt, sie k\u00f6nnten morgen dazu verdammt sein, die Station nur von fern zu betrachten. Er bedeutete T&#8217;Vala, fortzufahren.<\/p>\n<p>&#8222;Ich m\u00f6chte betonen, dass das nicht allein mein Verdienst ist. Viele der Anwesenden haben wesentliche Puzzleteile zur L\u00f6sung geliefert. Wie Sie ja wissen, haben wir verschiedenste m\u00f6gliche Ursachen in Betracht gezogen, und in alle Richtungen ermittelt. Und das waren viele.<\/p>\n<p>Zum ersten gab es da die Vermutung, dass ein Raumph\u00e4nomen daf\u00fcr verantwortlich sein k\u00f6nnte. Zum Beispiel eine Subraumverwerfung oder ein Tachyonenimpuls. Wobei nicht ganz klar war, wie uns das \u00fcber l\u00e4ngere Zeit entgangen sein sollte.<\/p>\n<p>Zweitens sind wir auf Xarantine den Ballonwesen begegnet, die eine Zeitlang das Schiff umh\u00fcllt haben. M\u00f6glicherweise h\u00e4tten sie dabei eine uns unbekannte F\u00e4higkeit eingesetzt, die als Nebenwirkung die Geister verursacht h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Zum dritten best\u00e4nde die M\u00f6glichkeit, dass irgendeine technische Fehlfunktion oder eine unbekannte Apparatur an Bord im Zusammenhang mit den Erscheinungen steht.<\/p>\n<p>Zum vierten k\u00f6nnte es irgendeine Substanz sein, die unsere Crewmitglieder \u00fcber Atemluft oder Nahrung aufgenommen h\u00e4tten. Es gibt zahllose Substanzen mit halluzinogener Wirkung. Es ist unwahrscheinlich, aber nicht unm\u00f6glich, dass eine solche Substanz den bordinternen Kontrollsystemen entgangen sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Zum f\u00fcnften haben wir die M\u00f6glichkeit betrachtet, dass eine Virusinfektion, oder andere Mikrolebewesen verantwortlich sein k\u00f6nnten. W\u00e4re das der Fall, sollte sich die Ausbreitung mittels einer Kontaktverfolgung nachvollziehen lassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zum sechsten&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich wei\u00df ihre ausf\u00fchrlichen Bericht wirklich zu sch\u00e4tzen, Leftenant, aber &#8230; nun ja&#8230; wieviele Punkte kommen denn jetzt noch?&#8220; unterbrach Shay seine Untergebene.<\/p>\n<p>&#8222;Nicht mehr viele, keine Sorge&#8220;, beschwichtigte die Vulkanierin. Sie nahm den Faden wieder auf. &#8222;&#8230; zum sechsten haben wir zwei Katzenb\u00e4renbabys an Bord genommen, die m\u00f6glicherweise \u00fcber unbekannte telepathische F\u00e4higkeiten verf\u00fcgen. Ich habe diese M\u00f6glichkeit absolut objektiv und unvoreingenommen in Betracht gezogen.<\/p>\n<p>Siebentens h\u00e4tte es sein k\u00f6nnen, dass irgendein anderer der an Bord befindlichen Telepathen erkrankt w\u00e4re, und die Geistererscheinungen unabsichtlich projiziert.<\/p>\n<p>Achtens ist bekannt, dass Deltawellenstrahlung in der Lage ist, \u00e4hnliche Halluzinationen auszul\u00f6sen.&#8220;<\/p>\n<p>Shay nickte. \u00dcber die meisten dieser Vermutungen war er im Laufe der letzten Tage zumindest knapp informiert worden. &#8222;Eine ganze Menge, die zu untersuchen war. Was davon war denn nun der Grund? Oder war es etwas ganz anderes.&#8220; Insgeheim rechnete er damit, schlie\u00dflich war es nie das, was man zuerst dachte.<\/p>\n<p>&#8222;Nein, im Gegenteil&#8220;, erwiderte T&#8217;Vala, &#8222;tats\u00e4chlich haben sich alle Vermutungen als zutreffend erwiesen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;\u00c4h, bitte!?&#8220; fragte Shay. &#8222;Sagten Sie, *alle* Vermutungen waren zutreffend?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;In der Tat&#8220; fuhr sie in ihrer typisch n\u00fcchternen Art fort. &#8222;Alle acht der genannten Punkte treffen zu. Deswegen hat die Aufkl\u00e4rung auch so lange gebraucht.&#8220;<\/p>\n<p>Shay nickte etwas ungl\u00e4ubig. &#8222;Bitte erkl\u00e4ren Sie.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nun, Sie erinnern sich sicher, dass w\u00e4hrend des Einsatzes auf Xarantine eine Singularit\u00e4t freigesetzt wurde. Wie wir durch nochmalige Analyse der Sensorlogs best\u00e4tigen konnten, sendete diese dabei einen Thetrion-Impuls aus, genau in dem Moment, in dem wir von den Ballonwesen erfasst wurden.<\/p>\n<p>Die Wesen erzeugten darauf eine Art Resonanzwelle, die genau dem molekularen Schwingungsniveau eines speziellen Nickelisotops entsprach. Warum sie das taten ist unklar, und wir haben leider keinen Zugriff mehr auf sie f\u00fcr weitere Untersuchungen. Aber anhand der Richtungsabh\u00e4ngigkeit der Impulse ist klar das&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>T&#8217;Vala merkte, dass sie abschweifte. &#8222;Die Thetrionresonanz w\u00e4re normalerweise kein Problem f\u00fcr uns gewesen, denn dieses spezielle Nickelisotop kommt in unseren Standardlegierungen nicht vor. Als wir jedoch zuletzt an der Station gelegen haben, hatten wir Schwierigkeiten bei der Ersatzteilbeschaffung, so dass die OPS auf &#8230; ungew\u00f6hnliche Mittel zur\u00fcckgreifen musste. Einige der Ersatzteile, die wir eingebaut hatten, stammten urspr\u00fcnglich von Triona VII. Dort kommt das Isotop nat\u00fcrlich vor, weswegen es auch in den Ersatzteilen anteilig enthalten war.<\/p>\n<p>Eines dieser Ersatzteile befand sich zuf\u00e4lligerweise im Replikator meines Quartiers. Durch die Strahlungsresonanz ging es kaputt, somit funktionierte der Biofilter nicht mehr korrekt. Das f\u00fchrte dazu, dass das replizierte Essen eigentlich harmlose Schimmelsporen enthielt. Ich selbst habe es nicht bemerkt, denn die Menge war zu gering, um irgendeine geschmackliche oder gesundheitliche Wirkung zu haben.&#8220;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend T&#8217;Vala erkl\u00e4rte, erschienen Grafiken auf dem Display hinter ihr, die die Kausalkette illustrierten. Sie fuhr fort:<\/p>\n<p>&#8222;Das galt allerdings nur f\u00fcr meinen eigenen Metabolismus. Selbstverst\u00e4ndlich nutzte ich den Replikator ebenfalls, um die Nahrung f\u00fcr Wuhkuh und Dahkuh herzustellen. Die xarantinische Fauna reagiert offenbar viel empfindlicher auf die Art Sporen, welche die Speisen enthielten. Sie erkrankten, jedoch ohne \u00e4u\u00dferliche Symptome zu zeigen.<\/p>\n<p>Wie sie sich vorstellen k\u00f6nnen, kann ich noch nicht hundertprozentig einordnen, welche physiologischen Ver\u00e4nderungen bei dieser Spezies als normal oder unnormal anzusehen sind. Darum wusste ich nichts von dem Problem. Erst als ich vom vulkanischen Wissenschaftsrat eine \u00e4ltere Arbeit \u00fcber die xarantinischen Spezies erhielt, war ich in der Lage, die entsprechenden Symptome korrekt einzuordnen.<\/p>\n<p>Die Erkrankung f\u00fchrte dazu, dass die beiden in&#8230; \u00e4hm&#8230; bestimmten Situtationen die zuvor erw\u00e4hnten Deltawellen emittierten. Diese Wellen gehorchen leider einer sehr komplexen Ausbreitungsmechanik, so dass es keinen offensichtlichen \u00f6rtlichen Zusammenhang gab. Doch es ist davon auszugehen, dass diese die Geistererscheinungen verursachten.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;In bestimmten Situationen?&#8220; fragte jemand dazwischen.<\/p>\n<p>T&#8217;Vala z\u00f6gerte kurz. &#8222;Wenn&#8230; wenn sie mal m\u00fcssen.&#8220; Sie r\u00e4usperte sich und fuhr nach einer kurzen Pause fort:<\/p>\n<p>&#8222;Heute fr\u00fch ist es Lt. Ivoin gelungen, die Deltawellen messtechnisch nachzuweisen. Wir haben das Quartier vorerst mit einer Abschirmung f\u00fcr diese Wellen versehen, seitdem gab es keine weiteren Berichte \u00fcber Geister.&#8220;<\/p>\n<p>Shay kratzte sich nachdenklich am Bart, und fasste zusammen.<\/p>\n<p>&#8222;Okay. Also wenn ich richtig verstehe, hat das Schwarze Loch einen Impuls ausgesendet, der die Ballonwesen dazu gebracht hat, irgendwelche Nickelisotope in unserer Schiffstechnik zu ver\u00e4ndern. Dadurch ist Ihr Replikator kaputtgegangen, so dass das replizierte Essen Pilzsporen enthielt. Die haben Ihre Sch\u00fctzlinge krank gemacht und deswegen senden sie jetzt diese Deltawellen aus, wenn sie aufs Klo gehen. Und darum sehen wir Gespenster, ist das soweit richtig?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wenn Sie es so verk\u00fcrzt ausdr\u00fccken wollen, ja&#8220;, best\u00e4tigte T&#8217;Vala.<\/p>\n<p>Der Captain st\u00f6hnte. &#8222;Das glaubt uns wieder kein Mensch&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wie lange werden Wuhkuh und Dahkuh denn krank sein?&#8220; fragte Ettore.<\/p>\n<p>&#8222;Ich wei\u00df es leider nicht&#8220;, musste T&#8217;Vala zugeben. &#8222;Wie sie sich denken k\u00f6nnen, gibt es keinerlei Pr\u00e4zedenz f\u00fcr diesen Fall. Doktor Zevran wird sie nachher untersuchen und dann wissen wir m\u00f6glicherweise N\u00e4heres.&#8220;<\/p>\n<p>Auch die anderen begannen nun, Fragen zu stellen.<\/p>\n<p>&lt;NRPG: Ball hochwerf&gt;<\/p>\n<p># Ort: Holodeck<br \/># Zeit: SpD -4.2020<\/p>\n<p>&lt;quote&gt;<br \/>Ettore gab dem Glas einen kr\u00e4ftigen Schwung und die Eisw\u00fcrfel klirrten aneinander: \u201eEs ist ja nicht so, dass ich mich nicht auf die Familie freuen w\u00fcrde. Wie ich ja vor der Mission schon sagte, wir sind schon zu oft davon gekommen. Jetzt haben wir wieder \u00fcberlebt. Das hei\u00dft das Mal, an dem wir nicht zur\u00fcckkommen, ist wieder n\u00e4her ger\u00fcckt. Und nachdem wir wider aller Vernunft diese Mission doch \u00fcberlebt haben, k\u00f6nnen wir uns auch mal einen Abend etwas gehen lassen und das Leben in vollen Z\u00fcgen genie\u00dfen.\u201c Er leerte demonstrativ das Glas in einem Zug und z\u00fcndete sich dann eine Zigarre an, deren Rauch den Raum ein wenig tr\u00fcb einf\u00e4rbte.<\/p>\n<p>In dem Augenblick betrat Fabi das Holodeck. Er hatte sich in dieser Runde \u00fcberlegt, den Klischee-Franzosen zu geben und war mit einer Baskenm\u00fctze bekleidet und einer Flasche Rotwein unter dem Arm losgezogen.<br \/>&lt;\/quote&gt;<\/p>\n<p>### todo<\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<br \/># Ort: Sherman&#8217;s Planet, Siedlung New Washington<br \/># Zeit: SpD 02.1350<\/p>\n<p>&lt;quote&gt;<br \/>\u201eWir sind doch auch Offiziere. Finden werden wir ihn nicht, ABER wen wir herausfinden wo er hin will? Ich mein, wenn Wesen trauern, dann suchen sie einen vertrauten Ort auf, oder eine Person.\u201c<br \/>Alle drei hingen an den roten Lippen der Technikerin, als w\u00fcrde sie nun das R\u00e4tsel l\u00f6sen.<br \/>\u201eGuckt mich nicht so an, ich bin nicht von der Sicherheit oder, der CNS Abteilung, was wei\u00df ich wo der hin gehen w\u00fcrde.\u201c<br \/>&lt;\/quote&gt;<\/p>\n<p>&#8222;Einen vertrauten Ort&#8230; hm&#8220;, \u00fcberlegte Fabi. Er schaute in Richtung der Bergh\u00e4nge, die sich in einiger Ferne erhoben. Das sah doch ein bisschen aus wie die schottischen Highlands? Er kannte sie nur von Fotos.<\/p>\n<p>Jori hatte den Blick des Piloten verfolgt. &#8222;Nein! Wir gehen jetzt nicht einfach auf Verdacht auf eine Bergtour. Was wir brauchen, ist eine neue Spur. Wir sollten die Leute hier in der Siedlung befragen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Shay einfach auf Gut Gl\u00fcck in die Natur hinausgelaufen w\u00e4re.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nun, er ist einfach auf Gut Gl\u00fcck mit einem Frachter hierhergeflogen&#8220;, gab Ana zu bedenken. Der Gedanke, von T\u00fcr zu T\u00fcr zu ziehen und mit lauter Fremden zu sprechen, war wie eine Horrorvision f\u00fcr sie. &#8222;Lasst uns einfach auf einzelne Lebenszeichen scannen. Bestimmt hat er sich irgendwo verkrochen, wo er alleine sein kann.&#8220;<\/p>\n<p>Man sah Jori an, dass er widersprechen wollte; doch dann besann er sich eines Besseren.<\/p>\n<p>&#8222;Wir machen beides. Ivoin, Massimo, ihr benutzt die Scanner der Cassy. Markiert alle in Frage kommenden Orte auf einer Karte. LaGroille, wir beide gehen in die Siedlung und h\u00f6ren uns mal um.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Erm, sind Sie jetzt der Chef hier? Eigentlich ist das doch meine Mission&#8220;, meinte Fabi etwas verstimmt. Nicht zuletzt, weil seine eigene Idee einfach abgeb\u00fcgelt worden war.<\/p>\n<p>Jori sah ihn scharf an. &#8222;Machen Sie einen besseren Vorschlag&#8230;?&#8220;<\/p>\n<p>Fabi schluckte unbehaglich. Drei Augenpaare sahen ihn erwartungsvoll an. &#8222;Also&#8230; \u00e4h&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Nach einem Moment peinlichen Schweigens machte er eine wegwerfende Handbewegung. &#8222;Bien sur, machen wir&#8217;s so wie Sie vorschlagen.&#8220;<\/p>\n<p>&lt;Ballwerf an Sunny + Assets&gt;<\/p>\n<p>**<\/p>\n<p>Fabi und Jori verlie\u00dfen das Gel\u00e4nde des Raumhafens. Drau\u00dfen gab es einige L\u00e4den, ein kleines Hotel und einen Busbahnhof. Vor dem Hotel tobten einige \u00e4ltere Jungen auf einem Spielplatz. Eine lange, gerade Stra\u00dfe f\u00fchrte in Richtung der Siedlung New Washington. Sie war ges\u00e4umt von heruntergekommenen Fabriken und kleinen Industriebetrieben, in denen reges Kommen und Gehen herrschte. Erst in einiger Entfernung schlossen sich die ersten Wohnh\u00e4user an. Wie auch in Port Emily, bestand der Verkehr hier zum gr\u00f6\u00dften Teil aus bodengebundenen Fahrzeugen.<\/p>\n<p>&#8222;Was denken Sie, wo er hingegangen ist? Ins Hotel vielleicht?&#8220; \u00fcberlegte Fabi. Das w\u00e4re wohl der naheliegendste Ort gewesen, um eine Bar zu finden. &#8222;Oder eher in den Ort runter?&#8220;<\/p>\n<p>Jori schaute in Richtung der genannten Orte. Er versuchte sich in Shay hineinzudenken. Stellte sich vor, er st\u00fcnde hier, voller Trauer und Alkohol, und wollte nur weg von allem. W\u00e4re er einfach gegangen, wohin ihn die Beine trugen? Oder h\u00e4tte er ein bestimmtes Ziel im Sinn gehabt&#8230;?<\/p>\n<p>&#8222;Ins Hotel denke ich eher nicht&#8220;, stellte Jori als Erstes fest. &#8222;Ich glaube nicht, dass er unter Leuten sein wollte. Hm.&#8220;<\/p>\n<p>Der Eska drehte sich um sich selbst, nahm die Umgebung in sich auf. Der J\u00e4ger ihn ihm erfasste jedes Detail, sp\u00fcrte mit beinah hellsichtiger Klarheit der Beute nach.<\/p>\n<p>&#8222;Der Busbahnhof. Dort fangen wir an.&#8220; Es war keine Logik, die Jori leitete, sondern Intuition. Eigentlich sogar mehr als das. Eine Gewissheit, h\u00e4tte man sagen k\u00f6nnen. Jori schritt aus und Fabi folgte ihm eilig.<\/p>\n<p>&#8222;Du kannst nicht entkommen, Klingonenabschaum!!&#8220; br\u00fcllte es pl\u00f6tzlich von links. Die Jungs vom Spielplatz st\u00fcrmten auf die Stra\u00dfe zu, jagten einen etwas unbeholfen wirkenden Jungen. Letzterer rannte linkisch vor ihnen davon, wobei er heftig schnaufte. Sie mochten etwa 13, 14 Jahre alt sein. Gerade als sie vor Fabi und Jori waren, hatten die anderen den Verfolgten eingeholt und warfen sich auf ihn.<\/p>\n<p>&#8222;Ich will nicht immer der Klingone sein! Aua!&#8220;, beschwerte sich dieser. Die anderen drei knufften ihn unsaft, einer setzte sich auf den Feind.<\/p>\n<p>&#8222;Klappe, Filzhaar! Deine Stirnw\u00fclste sind so h\u00e4sslich wie deine Kanone! Gegen uns F\u00f6derationskrieger hast du keine Chance! Sag uns sofort, wo euer geheimer St\u00fctzpunkt ist! Na los!&#8220;<\/p>\n<p>Sie zerrten den &#8222;Klingonen&#8220; schmerzhaft an seinen Haaren. Unterdessen hatten Fabi und Jori ebenfalls die Stelle erreicht.<\/p>\n<p>&#8222;Sagt mal, meint ihr nicht, dass ihr bisschen weit geht?&#8220; sprach Fabi sie bem\u00fcht freundlich an. &#8222;Wir von der F\u00f6deration sind doch die Guten. Wir sollten keine Kriegsgefangenen misshandeln.&#8220;<\/p>\n<p>Der Junge, der sich zuerst auf den anderen gesetzt hatte, sah ihn absch\u00e4tzig an. &#8222;Was willst du von mir, Opa? Bist du&#8217;n Klingonenversteher oder was!?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Opa!?&#8220;, so etwas hatte der Franzose noch nicht erlebt. Sein Mund klappte auf und zu, w\u00e4hrend er nach einer passenden Antwort f\u00fcr den Rotzbengel suchte.<\/p>\n<p>Jori mischte sich ein. &#8222;Ihr solltet eurem Freund nicht wehtun&#8220;, sagte er in v\u00e4terlichem Tonfall, bem\u00fcht, die Situation zu deeskalieren. &#8222;Kommen Sie, LaGroille, wir m\u00fcssen&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;So &#8217;ne Riffelnase wie du hat mir gar nichts zu sagen&#8220;, platzte einer der Jungs gro\u00dfkotzig heraus. &#8222;Sei dankbar, dass sie solche wie dich in die Sternenflotte lassen! Willste aufs Maul oder was?&#8220;<\/p>\n<p>&lt;NRPG: Ballwerf an Oliver&gt;<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM&gt;<\/p>\n<p># Ort: Besprechungsraum<br \/># Zeit: SpD 0.1100<br \/># B\u00e4lle: Freiball<br \/>&#8211; Die L\u00f6sung f\u00fcr die Geistersichtungen ist komplizierter als gedacht.<\/p>\n<p># Ort: Sherman&#8217;s Planet, Siedlung New Washington<br \/># Zeit: SpD 02.1340<br \/># B\u00e4lle: Oliver, Assets, Sunny<br \/>&#8211; Die Gruppe teilt sich auf. Ana und Massimo sollen mit den Sensoren der Cassy nach Lebenszeichen suchen, w\u00e4hrend Jori und Fabi weitere Erkundigungen einziehen. Dabei sto\u00dfen sie auf ungeahnte Probleme.<br \/>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>**submitted by<br \/>\u00a0Johannes aka Lt. Fabi\u00e8n LaGroille, FLG<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo zusammen, ich habe mal versucht das Geisterthema ein wenig zum Abschluss zu f\u00fchren, ehe es ganz hinter uns verschwindet. 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