{"id":9145,"date":"2025-12-01T20:30:38","date_gmt":"2025-12-01T19:30:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/vorbereitungen-under-pressure\/"},"modified":"2025-12-01T20:30:38","modified_gmt":"2025-12-01T19:30:38","slug":"vorbereitungen-under-pressure","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/vorbereitungen-under-pressure\/","title":{"rendered":"Vorbereitungen &#8211; &#8222;under pressure&#8220;"},"content":{"rendered":"<div>\n<div>\n<div>Vorbereitungen &#8211; &#8222;under pressure&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Copo &#8211; ganz vielen lieben Dank, Isa, das hat wieder viel Spa\u00df gemacht!<\/div>\n<div>Wir hoffen ihr habt auch ein wenig beim Lesen.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;rpg&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>#Zeit: MD 01.1710<\/div>\n<div>#Ort: Jetsuns Quartier<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun sa\u00df am Tisch, Sissi auf dem Scho\u00df, die sich dort zusammengerollt hatte und hielt ein Padd in der Hand, als sich die T\u00fcr \u00f6ffnete. Sie sah auf, dann l\u00e4chelte sie.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ciao, tesoro mio&#8220;, l\u00e4chelte der eintretende Mann zur\u00fcck.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Massimo. Ich bin noch etwas besch\u00e4ftigt. Captain Ruthven hat heute morgen die neue Mission bekanntgegeben. Wir besuchen eine Wasserwelt.&#8220;<\/div>\n<div>Der Italiener nickte: &#8222;Ich habe das schon geh\u00f6rt. Habitate unter Wasser. Kuppeln in der Tiefe, irgendwelche Probleme mit der Stabilit\u00e4t.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Genau. Deshalb lese ich gerade ein wenig nach und bringe mich auf den neuesten Stand der Tauch-Medizin.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ahh, si, ja. Das geh\u00f6rte auch zur Sanit\u00e4tsausbildung. Taucherkrankheit. Kommt umgekehrt ja auch im Weltraum vor, bei zu wenig Druck in Lunge und Gef\u00e4\u00dfen, aber auch \u00dcberdruck. Einige Spezies haben sehr seltsame Umgebungsbedingungen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun best\u00e4tigte: &#8222;Die h\u00f6chstgelegene der Kuppeln liegt immer noch 25 Meter unter dem Meeresspiegel. Da beginnt es schon, gef\u00e4hrlich zu werden. Bei 30 Metern ist der Druck auf den menschlichen K\u00f6rper so gro\u00df, dass das Lungenvolumen nur noch ein Viertel des Volumens an der Oberfl\u00e4che ist. Das Blut nimmt mehr Stickstoff als Sauerstoff auf, was zum Tiefenrausch f\u00fchrt. Die Auswirkungen sind so \u00e4hnlich wie bei einem \u00dcberma\u00df an Alkohol.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich bin froh, dass unsere Hazard-Anz\u00fcge das ein klein wenig ausgleichen, aber auch deren Kompensation ist begrenzt.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Meinst Du, ihr m\u00fcsst au\u00dferhalb der Kuppeln arbeiten?&#8220; Ihr gruselte es etwas bei der Vorstellung.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Davon gehe ich aus. Ich glaube allerdings nicht, dass wir viel tiefer ohne spezielle zus\u00e4tzliche Ausr\u00fcstung kommen, als bis in etwa drei\u00dfig oder vierzig Meter. Unsere Ausr\u00fcstung ist eher f\u00fcr drucklose Umgebungen gedacht. Damit kommen wir h\u00e4ufiger in Kontakt. Irgendjemand wird die Kuppeln untersuchen m\u00fcssen und falls es zu Sicherheitsbedenken kommt, werden wir auch dabei sein.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun blickte auf ihr Padd. Ein Artikel \u00fcber die Taucherkrankheit. Eine Auswirkung zu schneller Dekompression. Aufgebauter Stickstoff in Blut, Gewebe und Zellen kann nicht schnell genug abgebaut werden bei zu schnellem Druckverlust beim Auftauchen. Dadurch bilden sich Stickstoffbl\u00e4schen, die das Gewebe sch\u00e4digen k\u00f6nnen. Auch heute noch ist eine Therapie so, wie sie vor drei- oder vierhundert Jahren war. Man ben\u00f6tigt eine Druckkammer, in der der Druck auf das Niveau der Tiefe gebracht wird und in die reiner Sauerstoff als Atmosph\u00e4re gepumpt wird, um die Stickstoffansammlungen langsam zu l\u00f6sen und man setzt den Druck \u00fcber mehrere Stunden nach und nach herunter. Medikamente k\u00f6nnen dies unterst\u00fctzen, neuere Therapien verwendeten statt einer Stahlkammer Eind\u00e4mmungsfelder, aber das Prinzip blieb immer gleich.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wir werden eine Druckkammer brauchen&#8220;, \u00fcberlegte die \u00c4rztin. Besser mehrere. Oder eine gr\u00f6\u00dfere. Die Behandlung bei Tauchunf\u00e4llen konnte bis zu zehn Stunden dauern, je nach Schwere der Auswirkungen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Meinst Du? Aber woher bekommen wir so ein Ding?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich wei\u00df nicht. Kann man sowas \u00fcber Holoprojektoren erzielen?&#8220;<\/div>\n<div>Theoretisch m\u00fcsste das m\u00f6glich sein. Au\u00dferdem gab es ja die Umweltregelung, die man f\u00fcr verschiedene R\u00e4ume anpassen konnte. Konnte man damit mehrere bar an \u00dcberdruck aufbauen und langsam wieder senken, ohne dass dabei die W\u00e4nde eingedr\u00fcckt oder auseinandergerissen wurden? \u00a0\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Massimo zuckte mit den Schultern: &#8222;Ich habe keine Ahnung, aber wir k\u00f6nnten Ana oder Emily fragen, ob das m\u00f6glich ist. Die Holodecks k\u00f6nnen ja verschiedene Umgebungen simulieren, wieso also nicht auch das?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Vielleicht k\u00f6nnen wir auch die Umweltregelung in einem der R\u00e4ume der Krankenstation anpassen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Das ist eine gute Idee. Notfalls kann man die W\u00e4nde verst\u00e4rken. Immerhin d\u00fcrfte der n\u00f6tige Sauerstoff kein Problem sein, davon haben wir eigentlich immer gen\u00fcgend. Und falls etwas umgebaut werden muss, dann hilft die Technik sicher. Aber wir brauchen mindestens eine Schleuse. Vielleicht kann Ensign Larson aber auch eine echte Druckkammer besorgen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun \u00fcberlegte: &#8222;Glaubst Du wirklich, Jen kann eine Druckkammer besorgen?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Massimo zuckte mit den Schultern: &#8222;Wer wei\u00df? Sie kommt an die merkw\u00fcrdigsten Dinge heran. Und sowas ist ja missionsrelevant. Fragen kostet nichts und mehr als mir einen Arm abrei\u00dfen kann sie nicht. Zum Gl\u00fcck kenne ich die \u00c4rztin hier sehr gut, die kann das wieder in Ordnung bringen. Wenn ich so \u00fcberlege, nach der letzten Mission\u2026 vielleicht bekomme ich langsam dann auch Mengenrabatt f\u00fcr Behandlungen?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wie&#8230; Arm abrei\u00dfen?&#8220; Jetsun war immer etwas Begriffsstutzig, was Scherze anging.<\/div>\n<div>Sie sah Massimo an, der sie breit angrinste. Dann machte es &#8218;Klick&#8216; bei ihr.<\/div>\n<div>&#8222;Du hast mich auf den Arm genommen!&#8220; beschwerte sie sich &#8211; nicht wirklich.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich habe Dich immer sehr gerne auf dem Arm. Oder im Arm, Cara mia!&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Der Italiener bewies es auch, als er sich neben sie setzte und seinen Arm um sie legte: &#8222;Ensign Larson reisst auch gar keine Arme ab, so weit ich wei\u00df. Aber man wei\u00df ja nie.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;&#8230;m\u00f6glich&#8230;&#8220; meinte Jetsun. Sie hatte nur eklige Auseinandersetzungen mit Jen in Erinnerung, die ihrer Ansicht nach extrem emotional und auch unfair gewesen waren.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Soll ich das \u00fcbernehmen mit dem Nachfragen? Auch wegen anderer Dinge. Schleusent\u00fcren, Holodecknutzung als Drucktank, ich glaube, das w\u00fcrde sowieso alles ihre Abteilung betreffen&#8220;, schlug Massimo vor.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Am liebsten h\u00e4tte ich ja Holoprojektoren&#8230; Moment mal&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>Jetsun sah auf. &#8222;Wir haben doch Holodocs hier. Oder hatten es. Nein, haben wir noch immer. Das bedeutet, dass wir doch \u00fcberall auf der Krankenstation Holoprojektoren haben. Dann br\u00e4uchten wir doch nur noch die Software. Und die Protollfreigabe, die Sicherheitsrichtlinien au\u00dfer Kraft zu setzen. F\u00fcr den \u00dcberdruck, meine ich.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Die Holomethode w\u00e4re sicher die simpelste, aber auch die unsicherste. Klar, das Holodeck war etablierte Methode, aber wie sicher das war&#8230; eine &#8218;echte&#8216; Druckkammer w\u00e4re sicherlich besser. Sie wollte sich gar nicht vorstellen, was passieren w\u00fcrde, w\u00fcrde w\u00e4hrend der Behandlung die Energie ausfallen. Man konnte sich nie sicher sein, was an Bord der Hephaistos so passierte. Schon alleine deshalb wurde jede OP, die mit Hitech-Methoden ablief, immer \u00fcberwacht, so dass bei einem Energieausfall sofort andere Methoden anliefen. Jetsun erinnerte sich noch an die Augen-OP von Fabien. Da hatte sie mit Makro-Sonden gearbeitet und hatte so virtuell &#8222;im Auge&#8220; ihres Patienten gestanden und mit den Fingern die Nervenenden hin und her bewegt und verschwei\u00dft. Ohne HiTech w\u00e4re das nie gegangen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Gut. Arbeitsteilung. Du schaust, was wir in der Krankenstation ver\u00e4ndern k\u00f6nnen, um einen Raum in einen Drucktank zu verwandeln und ob es m\u00f6glich ist, die Holoemitter so anzupassen, dass wir eine Druckkammer mit voller Funktionalit\u00e4t hinbekommen und ich spreche mit Ensign Larson \u00fcber eine m\u00f6gliche Besorgung und Holodeckzeiten.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;O, ja. Danke!&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Sanft k\u00fcsste Massimo seinen Engel: &#8222;Und jetzt: Was m\u00f6chtest Du essen? Ich h\u00e4tte ein wenig Hunger.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Essen&#8230; Jetsuns Nemesis. Sie verga\u00df das immer wieder \u00fcber ihre Arbeit.<\/div>\n<div>&#8222;O, ja! Ich habe einen B\u00e4renhunger..!&#8220;<\/div>\n<div>Sie sah Massimo an. Seine Pasta war so un\u00fcbertroffen, dass selbst Nenii ihre ethischen Vorbehalte mit Schwung \u00fcber Bord geworfen hatte. Auch die kleine Arapahoe liebte Massimos Essen. Allerdings&#8230; Essen gehen h\u00e4tte auch was.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Dann\u2026 ich glaube es sind noch Linguini da und wenn ich es richtig im Kopf habe, genug Tomatenso\u00dfe, Paprika und noch eine Chilischote. Und was wir sonst noch so finden.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Erneut gab Massimo seiner Liebsten einen Kuss, dann stand er auf: &#8222;Essen in f\u00fcnf\u2026 hm\u2026 zwanzig Minuten. M\u00f6chtest Du so lange ein Glas Wein, eine Dusche oder\u2026 nein, das mit der Dusche machen wir sp\u00e4ter gemeinsam. Ich habe da am R\u00fccken so eine Stelle, da komme ich allein nicht dran&#8220;, zwinkerte der Italiener.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun strahlte ihn an. Massimo wusste inzwischen ziemlich genau, wie sie tickte. &#8222;Das muss ich mir unbedingt anschauen. Nicht, dass Du vielleicht noch ein Ekzem bekommst!&#8220; nickte sie enthusiastisch.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun entlie\u00df Massimo dann. Sie wusste es besser, als ihn in die K\u00fcche zu begleiten. Dort war er der unangefochtene Meister und alles, was sie versuchen w\u00fcrde, w\u00fcrde ihn entweder nur ablenken (und das Essen ruinieren), oder nerven (und das Essen ruinieren). Daher k\u00fcsste sie ihn nur noch einmal und lehnte sich in ihrem Sessel zur\u00fcck und seufzte tief. Dann sprang sie wieder auf. &#8222;Ich werde mich noch schnell umziehen!&#8220; meinte sie zur K\u00fcchent\u00fcre hin. &#8222;Nicht, dass ich mir meine sch\u00f6ne Uniform bekleckere!&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ein leises Lachen aus der K\u00fcche lie\u00df Jetsun erahnen, dass Massimo schon verstanden hatte. Denn nat\u00fcrlich war es weitaus einfacher, eine Uniform zu reinigen oder neu zu replizieren als ein Kleid oder so etwas. Doch Jetsun fand, dass, wenn Massimo sich schon die M\u00fche f\u00fcr sie machte, sie diese wenigstens durch ein sch\u00f6nes \u00c4u\u00dferes anerkennen sollte.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Der Italiener hatte einige Talente. Eines davon war das Kochen. Es machte ihm Spa\u00df. Sicher konnte er nicht mit einem Sternekoch mithalten, aber die italienische K\u00fcche machte ihm viel Freude und meistens bekam er auch Lob f\u00fcr das, was er in der K\u00fcche vollbrachte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Dass Jetsun \u00fcberhaupt eine K\u00fcche (und ein Vollbad) in ihrem Quartier hatte, war sowieso schon ein mittelgro\u00dfes Wunder. Und lag einzig darin begr\u00fcndet, dass sie einerseits ein Zweipersonenquartier bewohnte und andererseits dieses Quartier ebenfalls voll mit Holoemittern best\u00fcckt war. Es lebe die moderne Technik&#8230;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Leise summte er vor sich hin, w\u00e4hrend er den Topf mit Wasser f\u00fcr die Pasta auf den Herd setzte und begann, Gem\u00fcse zu schneiden. &#8222;O sole mio\u2026&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Stimmt nicht&#8220;, kam es aus dem Schlafzimmer und Massimo lachte laut auf.\u00a0<\/div>\n<div>Er testete die Chili. Nein, keine Ganze, das w\u00e4re zu viel. Diese war ziemlich scharf und auch wenn Jetsun (und er selbst) gern etwas sch\u00e4rfer a\u00dfen, so sollte es doch auch noch nach etwas anderem schmecken.\u00a0<\/div>\n<div>Paprika. Sehr gut. Eine Karotte, eine kleine Zwiebel klein hacken. Zwischendurch die Linguini in das kochende Wasser und ein bisschen Salz. Perfetto.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Langsam r\u00fchrte er die So\u00dfe und probierte, um dann nach dem Wein zu suchen.<\/div>\n<div>Aus dem Augenwinkel registrierte er dann eine Bewegung und schaute sich um. Jetsuns rabenschwarzes Haar umrahmte deren Gesicht, als sie um die T\u00fcr herumlugte.<\/div>\n<div>&#8222;Ich hab Hunger!&#8220; maulte sie spielerisch.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Es braucht noch ein wenig!&#8220; meinte er l\u00e4chelnd. &#8222;Gut Ding will Weile haben! Oder, wie der Lateiner sagt: Festina Lente &#8211; Eile mit Weile.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich bin kein Lateiner&#8230;&#8220; meinte Jetsun.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Aber ich. Also&#8230; Und du m\u00f6chtest Deine&#8230; Nudeln&#8230; ja auch nicht bissfest.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun nickte. &#8222;Ich wei\u00df, mein Schatz. Und ich lasse Dich auch hier machen. Aber&#8230; lenkte ich Dich zu sehr ab, wenn ich hier bei Dir bin und zuschaue?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Massimo grinste breit. &#8222;Das h\u00e4ngt ganz davon ab, was Du anhast.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Dann&#8230; wohl besser doch nicht.&#8220; meinte Jetsun gespielt beleidigt.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;So schlimm?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;So schick!&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Amore mio!&#8220; Er drehte den Herd herunter, &#8222;Du bist immer schick, wundersch\u00f6n und ein Engel.&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>Die Pasta sahen perfekt aus, vorsichtig angelte er mit einer Gabel und testete. Sehr gut.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Gib mir ein paar Sekunden, um abzugie\u00dfen.&#8220; Das Gesicht an der T\u00fcr l\u00e4chelte: &#8222;Gut. Beeil&#8216; Dich.&#8220;<\/div>\n<div>Das lie\u00df sich Massimo sicher nicht zweimal sagen. Schnell erledigte er die Arbeit, um noch ein letztes Mal die So\u00dfe umzur\u00fchren: &#8222;Ich bin bereit f\u00fcr die sch\u00f6nste Frau im gesamten Quadranten.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun war keine wirklich gute Verf\u00fchrerin. Und im Grunde wollte sie Massimo jetzt auch gerade nicht wirklich verf\u00fchren. Sie war einfach nur authentisch und nat\u00fcrlich. Und sie liebte diese kikonischen Kleider, die wirklich so gut wie fast gar nichts verh\u00fcllten. Also hatte sie sich dazu entschieden, zwar eines dieser Kleider anzuziehen, aber auch einen Schal dazu zu tragen, dessen Stoff zwar auch nicht wirklich blickdicht war, der aber immerhin bestickt war und der \u00fcber dem Stoff des Kleides getragen dann doch genug verh\u00fcllte, dass es nicht unangenehm w\u00e4hrend des Essens war. Wobei unangenehm wohl das falsche Wort war.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du siehst umwerfend aus&#8220;, nahm Massimo Jetsun kurz in den Arm, um sich dann den Speisen zu widmen. \u00a0<\/div>\n<div>Er hatte inzwischen alles in Schalen gef\u00fcllt und auf einem Tablett drapiert, was er dann vorsichtig herein trug, um nichts zu versch\u00fctten. Jetsun hatte inzwischen Teller, Besteck und Gl\u00e4ser zusammen mit den unbedingt notwendigen Servietten aufgedeckt.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Die Flasche Rotwein, die Massimo mitbrachte, vervollst\u00e4ndigte die Mahlzeit. Er schnippte und eine entz\u00fcndete Kerze materialisierte auf dem Tisch: &#8222;Dein Quartier ist wirklich praktisch&#8220;, l\u00e4chelte er und Jetsun lachte: &#8222;Danke. Ja, das ist es.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Abteilungsleiter haben es soooo gut, w\u00e4hrend wir niederes Fu\u00dfvolk uns einen Schlafsaal teilen m\u00fcssen&#8220;; seufzte er. Nat\u00fcrlich stimmte das nicht, aber nicht jedes Quartier bot das, was Jetsuns besa\u00df. \u00a0\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du wei\u00dft, dass Du jederzeit bei mir schlafen kannst, Caro Mio!&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Er l\u00e4chelte und f\u00fcllte Essen auf die Teller: &#8222;Was ich ja auch das eine oder andere Mal in Anspruch nehme, cara mia.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Gemeinsam a\u00dfen sie, unterbrochen nur von ein paar liebevollen Worten und dem Griff nach den Weingl\u00e4sern, dann ging Massimo noch etwas durch den Kopf: &#8222;Kannst Du eigentlich tauchen? Also, ich meine, mit Anzug, Flasche, oder eben Ausr\u00fcstung.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Nein.&#8220; meinte sie. &#8222;So etwas habe ich noch nie gemacht.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Hmm&#8220;; brummte er, &#8222;bei den Marines geh\u00f6rte das zur Grundausbildung. Wir m\u00fcssen irgendwie in jeder Art Atmosph\u00e4re zurecht kommen. H\u00e4ttest Du Lust, mit mir tauchen zu gehen? Notfalls im Holodeck. Und f\u00fcr diese Mission w\u00e4re es ja auch nicht schlecht. Ich k\u00f6nnte mir vorstellen, Deine Fl\u00fcgel helfen Dir auch da ganz gewaltig.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun l\u00e4chelte leicht. &#8222;Ich war ja mit Nenii schwimmen. Und da&#8230; tats\u00e4chlich erst dann habe ich festgestellt, dass ich die Schwingen wirklich auch im Wasser nutzen kann. Nur das musste ich komplett neu \u00fcben.&#8220;<\/div>\n<div>Ihr L\u00e4cheln wurde breiter. &#8222;Ich w\u00fcrde gern mit Dir tauchen wollen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Das Mann l\u00e4chelte: &#8222;Gut, dann machen wir das. Vielleicht k\u00f6nnten wir auch Kurse anbieten, also das Team, f\u00fcr die Crewmitglieder, die noch nie getaucht sind.&#8220;<\/div>\n<div>Er zuckte mit den Schultern: &#8222;Ich schlage es Agnes vor, dann kann sie das entscheiden.&#8220;<\/div>\n<div>Er machte eine kurze Pause: &#8222;Dich m\u00f6chte ich aber ganz f\u00fcr mich allein haben beim Tauchgang&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun grinste breit. &#8222;O ja. Das m\u00f6chte ich auch so!.<\/div>\n<div>Aber sag, Du kennst die kleine Lani? Die Tochter von Ortrichk. Sie hat mir auch Schwimmkurse angeboten.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Massimo lachte: &#8222;Sie ist s\u00fc\u00df. Darf ich zuschauen, wenn ihr das macht?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Von mir aus sehr gerne. Ich bin sicher, dass sie es lustig finden w\u00fcrde, Dir auch noch etwas beizubringen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich bin dabei. Ich bin zwar kein Olympia-Schwimmer, aber ich glaube ich bin ganz gut. Aber\u2026 ist sie nicht eine Iskyra? Also\u2026 Katzen\u2026 und Wasser? Oder ist das nur ein Vorurteil?<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ah!&#8220; Jetsun lachte.<\/div>\n<div>&#8222;Sie hat mir das in epischer Breite erkl\u00e4rt. Moment&#8230; wie war das&#8230;sie mag Schwimmen und tauchen. Ihre Momi Ortrichk auch. Die kann sogar surfen. Und sie sagt, unter den Iskyra k\u00f6nnen nur tigerartige und jaguarartige schwimmen, tauchen und sogar jagen. L\u00f6wenartige k\u00f6nnen auch schwimmen. Aber nicht gern.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Also wie bei Menschen auch. Die einen m\u00f6gen es, die anderen nicht&#8220;, nickte er verstehend.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich mag Sport. Ich habe fr\u00fcher sehr gut Basketball gespielt.&#8220; nickte Jetsun.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du wei\u00dft ja: Fu\u00dfball.&#8220; Nat\u00fcrlich kannte sie seine Vorliebe f\u00fcr dieses Spiel. &#8222;Basketball\u2026 nun, mit den Fl\u00fcgeln d\u00fcrften Korbleger nun gar kein Problem mehr sein&#8220;, lachte er.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Mit den Fl\u00fcgeln klappt das \u00fcberhaupt nicht mehr. Ich kann gar nicht so schnell gucken, wie ich Strafen bekomme, weil ich mit den Fl\u00fcgeln meine Balance stabilisiere. Glaube ich jedenfalls.&#8220; Sie zuckte mit den Schultern. &#8222;Ich habe es seit Arcadia nie wieder versucht. Auch das Schwert nicht. Aber Bogenschie\u00dfen geht noch sehr gut.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Massimo legte die Gabel auf den inzwischen leeren Teller: &#8222;Vielleicht sollten wir es einfach alles durchprobieren. Ich bin gespannt, welche M\u00f6glichkeiten Dir die Fl\u00fcgel dabei bieten.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun legte den Kopf schief. &#8222;Hmm&#8230; Football. Ich ganz hinten. Sie werfen mir den Ball&#8230; oder wie man das Ei da nennt, zu und ich fliege eben schnell \u00fcber die Stopper r\u00fcber zum Ziel&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich bin mir nicht sicher, ob DAS den Regeln entspricht&#8220;, meinte er, um dann das Gesicht zu verziehen: &#8222;Das testen wir nicht. Ich stelle mir gerade vor, wie das ausgeht, wenn Du dann doch irgendwie erwischt wirst und sich zehn Kerle auf Dich werfen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Autsch!&#8220; nickte Jetsun.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Massimo sch\u00fcttelte sich, dann l\u00e4chelte er: &#8222;Es ist noch Tiramisu da. Nachtisch?&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Unbedingt!&#8220; Jetsuns Augen wurden gro\u00df. &#8222;Ich liebe S\u00fc\u00dfes!&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Oh, das wei\u00df ich. Und ich w\u00fcrde Dir nie etwas vorenthalten.&#8220;<\/div>\n<div>Schnell griff er die Teller, um sie mitzunehmen, ging her\u00fcber zur K\u00fcche und kam mit zwei Sch\u00e4lchen und L\u00f6ffeln zur\u00fcck: &#8222;Prego, amore mio.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du bist so ein Schatz!&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Massimo nahm sich vor, in den n\u00e4chsten Tagen ein Holodeck zu reservieren. Tauchen und sonstige Sportarten durchprobieren war eine angenehme Abwechslung.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich bem\u00fche mich,&#8220; l\u00e4chelte er.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>#Ort: Holodeck 12 (eines der kleinen)<\/div>\n<div>#Zeit: 02.1600<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun wusste, dass bei einem Tauchgang \u00fcblicherweise Neopren- oder \u00e4hnliche Anz\u00fcge getragen wurden. Das hing irgendwie mit der Wassertemperatur zusammen. Das gute war, dass sie die Temperatur auf dem Holodeck selbst w\u00e4hlen konnten.<\/div>\n<div>Da es \u00fcblicherweise keine Anz\u00fcge f\u00fcr Leute mit Fl\u00fcgeln gab, war das mit dem W\u00e4rmen also egal. Wie das sp\u00e4ter auf diesem Planeten sein w\u00fcrde, war noch unklar.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Als Massimo sie dann zum vereinbarten Zeitpunkt abholte, hatte sie daher zwei gro\u00dfe Badet\u00fccher und ein Bikinih\u00f6schen eingepackt. Alles Andere w\u00fcrden sie dann dort replizieren.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Es war ein klein wenig verwirrend, durch das Portal des Holodecks zu treten und sich auf einer Art Yacht oder gro\u00dfem Boot wiederzufinden. Es schaukelte ein wenig, doch das Wetter war klar und sonnig und die Temperaturen wundervoll. Gut, dass Massimo als Italiener auch h\u00f6here Temperaturen bevorzugte!<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Sie verlie\u00dfen dann die Kabine und traten auf das Achterdeck, dort, wo man \u00fcber eine kleine Leiter auf eine Plattform am Heck gelangte, von wo aus man direkt ins Wasser kam. Auf dem Achterdeck gab es eine ganze Reihe Tauchger\u00e4te, doch Massimo &#8222;wischte&#8220; fast alle davon weg. &#8222;Wir wollen es unkompliziert und&#8230; sagen wir&#8230; minimalistisch halten. Komplizierte Helm-Tauchger\u00e4te lassen wir. Daf\u00fcr ist auch Deine Frisur nicht so wirklich geeignet.&#8220; zwinkerte er ihr zu.<\/div>\n<div>&#8222;Hier! Einfach eine Brille, die auch \u00fcber die Nase geht und dann dieses kleine Mundger\u00e4t.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun besah sich dasTeil. Es erinnerte an eine Art \u00fcberdimensionalen Schnuller.<\/div>\n<div>&#8222;Einfach nur durch den Mund einatmen. Das Ger\u00e4t erkennt, wenn Du Luft ziehen m\u00f6chtest und serviert sie gewisserma\u00dfen. Ausatmen genauso.<\/div>\n<div>Versuch es mal!&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun steckte den &#8222;Schnuller&#8220; in den Mund und sog daran. Es kam Luft. Saubere, klare Luft.<\/div>\n<div>&#8222;Das w\u00e4re auch etwas f\u00fcr verr\u00e4ucherte Kneipen!&#8220; meinte sie, nachdem sie das Atemger\u00e4t wieder rausgenommen hatte.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Massimo lachte: &#8222;Tats\u00e4chlich nutzen Feuerwehrleute im Einsatz in brennenden oder verr\u00e4ucherten Geb\u00e4uden ein \u00e4hnliches System. Das kleine Ding enth\u00e4lt eine Druckluftkapsel, in der die Luft auf \u00fcber 500 Bar komprimiert ist. Mit Hilfe von verschiedenen Minderungssystemen in mehreren Stufen wird der Enddruck von 4 bis 8 bar eingestellt, den Dir das Ger\u00e4t anbietet und je nach Au\u00dfendruck selbst einstellt. Wichtig: Du hast diese kleine Leuchtanzeige. Gr\u00fcn bedeutet: Voller Druck. Gelb ist halber Druck, orange ist ein Viertel. Bei Rot wird es eng und es wird Zeit, die Kapsel zu tauschen&#8220;, er deutete auf eine kleines Metallfl\u00e4schchen was am Ger\u00e4t angebracht war, &#8222;oder dringend aufzutauchen. F\u00fcr heute begn\u00fcgen wir uns mit einer Tiefe von maximal drei\u00dfig Metern. Das ist in etwa auch die Tiefe, in der unser Einstieg in das Unterwassersystem von N\u00e9ryon liegt.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ach!&#8220; machte Jetsun. &#8222;Ich dachte, dass das irgendwie auf Replikationsbasis oder so arbeitete.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Das gibt es auch, ist aber deutlich komplexer. Ebenso gibt es Ger\u00e4te, die sozusagen k\u00fcnstliche Kiemen darstellen, die Sauerstoff aus dem Wasser selbst entnehmen. Die Ger\u00e4te sind aber gro\u00df und schwer und eher etwas f\u00fcr Marines in kompletter Kampftaucherausr\u00fcstung.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Das konnte sich Jetsun gut vorstellen. Je nachdem, wieviel Sauerstoff im Wasser enthalten war, m\u00fcsste der Durchsatz entsprechend gro\u00df sein.<\/div>\n<div>&#8222;Und diese Flossen f\u00fcr die F\u00fc\u00dfe? Nutzen wir die?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wenn Du m\u00f6chtest. Ich dachte aber, dass Du vielleicht gern mit Deinen Fl\u00fcgeln \u00fcben wolltest.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Stimmt!&#8220; nickte Jetsun. Dennoch wollte sie das sp\u00e4ter gern nochmal ausprobieren.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Bis zu einer Tiefe von drei\u00dfig Metern m\u00fcssen wir keinen Druckausgleich machen. Bei gr\u00f6\u00dferen Tiefen nimmt der K\u00f6rper aufgrund des Drucks Stickstoff auf. Dieser muss bei wieder niedrigerem Druck erst langsam herausgefiltert werden, daher ist der Auftauchvorgang dann mit Pausen zu versehen. Du wei\u00dft ja, deshalb die Druckkammer. Au\u00dferdem wirkt sich der Stickstoff aus, als w\u00e4rest Du betrunken. Man wird leichtsinniger und bekommt, wie beim Alkohol ebenfalls, eine Art Tunnelblick. Es ist wichtig auf diese Anzeichen zu achten. Machen wir aber heute erstmal noch nicht und schauen, dass wir die Bewegungen und die einfachsten Dinge hinbekommen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Theoretisch wusste Jetsun das alles. Aber sie nickte. Es war wichtig, sich solche Dinge immer und immer wieder vor Augen zu halten. Daher war es auch wichtig, nach M\u00f6glichkeit nie alleine zu tauchen. So konnte man einander helfen und aufeinander achten.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun zog sich aus. Auch hier waren die Fl\u00fcgel ein echtes Hemmnis. Einfach mal eben ein Shirt \u00fcber den Kopf ziehen ging nicht. Daher trug Jetsun vor allem Neckholder, die unten herum gekn\u00f6pft oder mit Klett- oder anderen Haftverschl\u00fcssen funktionierten.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Massimo versuchte, seine Augen auf Jetsuns Gesicht zu halten, aber was er sah, gefiel ihm jedes einzelne Mal immer wieder. Ja, es wurde dringend Zeit ins Wasser zu kommen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun wusste das. Nat\u00fcrlich. Und es machte ihr Spa\u00df, ihren Geliebten immer wieder ein wenig zu teasern. Sie schl\u00fcpfte dann, ein L\u00e4cheln unterdr\u00fcckend in ihr H\u00f6schen. Auf ein Top verzichtete sie. Dann setzte sie die Brille auf, um sie gleich wieder abzunehmen und sich erst einmal ein Haargummi zu schnappen. Sie machte einen einzelnen dicken Zopf, dann fummelte sie den Schopf durch die Brille und setzte diese erneut auf.<\/div>\n<div>&#8222;Richtig so?&#8220; fragte sie.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Korrekt, das ist bei Deinen wundervollen Haaren die beste M\u00f6glichkeit.&#8220; Das Problem hatte er selbst ja nicht.<\/div>\n<div>&#8222;Wenn wir ins Wasser gehen, \u00fcben wir zuerst einmal, was man tut, wenn man Wasser in die Taucherbrille bekommt. Du musst dann mit aller Kraft durch die Nase ausatmen, so dass die Luft das darin enthaltene Wasser verdr\u00e4ngt.&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>Er schmunzelte: &#8222;Es ist eigentlich ganz leicht, aber man braucht ein paar Versuche, bis es gut klappt und man die Technik heraus hat.&#8220;<\/div>\n<div>Er erinnerte sich noch gut an die Tauchlehrg\u00e4nge der Marines. Und an einen besonderen Ausbilder, der sie immer wieder an den Rand der Ersch\u00f6pfung und dar\u00fcber hinaus gebracht hatte. &#8218;Aquila, Sie schwimmen wie eine Bleiente!&#8216; hatte er noch im Ohr. Am Ende hatte er als einer der besten abgeschnitten. Genau weil er aus Trotz diesem Mann gegen\u00fcber niemals aufgegeben hatte. Anscheinend geh\u00f6rte das zu Ausbildern dazu, dass sie sich als Objekt des Hasses ihrer Untergebenen darstellen. Massimo bevorzugte andere Methoden.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Na gut, dann wollen wir mal&#8220;; griff er sich seine eigene Taucherbrille, schl\u00fcpfte in die Flossen und setzte sich selbst ein Mundst\u00fcck ein, nachdem er es auf F\u00fcllgehalt und Funktion gepr\u00fcft hatte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Die Funktionspr\u00fcfung jedes Mal durchf\u00fchren, bevor Du ins Wasser gehst. Es hat Taucher gegeben, die es verga\u00dfen und die deshalb eine leere Flasche oder einen falschen Druck eingestellt hatten. Wenn Du nicht richtig atmen kannst, kann das zu schweren Unf\u00e4llen f\u00fchren.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;H-hm!&#8220; machte Jetsun und nahm ihren &#8218;Schnuller&#8216; wieder heraus und besah ihn sich. Da war das kleine Anzeigelichtlein, was artig gr\u00fcn leuchtete.<\/div>\n<div>&#8222;Wie kann ich das denn erkennen, wenn ich&#8230; ach, klar!&#8220; beantwortete sie ihre eigene Frage. &#8222;Man muss die Hand davor halten. Das Licht ist deutlich genug, dass es sich an dem Handr\u00fccken spiegelte. Oder an der Taucheruhr, wenn man eine hat.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Richtig. Au\u00dferdem wird die Druckanzeige auch auf der Uhr angezeigt. Hier!&#8220;<\/div>\n<div>Er hielt Jetsun seine Uhr hin. Da war neben der Uhrzeit auch die Tiefe, die Dauer des Tauchvorgangs und eben der Luftvorrat in Leuchtziffern zu lesen.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Das System war einfach und selbsterkl\u00e4rend, au\u00dferdem gab es einfache, mit Drucktasten zu startende Timer. Diese waren f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Tiefen vorgesehen, es vereinfachte die Ablesezeiten von Wartedauern.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Dann mal los&#8220;, stellten sich die beiden mit dem R\u00fccken zum Wasser und lie\u00dfen sich \u00fcber Bord fallen. Das Wasser hatte eine angenehme Temperatur. Das Holodeck war auf tropische Verh\u00e4ltnisse eingestellt, die Unterwasserwelt hier w\u00fcrde einige interessante Dinge bieten, was Pflanzen und Tiere anging. Die Tiefe war auf drei\u00dfig Meter begrenzt &#8211; und vielleicht w\u00fcrden Sie auch ein Wrack sehen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Nat\u00fcrlich hatte Jetsun gleich zu Beginn Schwierigkeiten. Sie hatte ja ihre Fl\u00fcgel und das bedeutete, dass die Rolle r\u00fcckw\u00e4rts f\u00fcr sie nicht so wirklich gut funktionierte. Au\u00dferdem war beim Eintauchen Wasser in ihre Brille gekommen, was sie erst einmal betr\u00e4chtlich verwirrte. Zum Gl\u00fcck bewahrte sie dennoch Ruhe und versuchte es mit dem &#8218;durch die Nase ausatmen&#8216;, was leidlich klappte.<\/div>\n<div>Beim n\u00e4chsten mal, so nahm sie sich vor, w\u00fcrde sie ihre Brille mit den H\u00e4nden aufs Gesicht dr\u00fccken. Und die Fl\u00fcgel anders halten, so dass sie nicht auf den Schwingen landete.<\/div>\n<div>Sie seufzte! Daf\u00fcr, dass sie so selten die Gelegenheit zu Fliegen hatte, waren die Schwingen doch relativ unpraktisch und kein echter Gewinn.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Massimo hatte den Kopf \u00fcber Wasser und auch Jetsun tauchte kurz nach ihm auf.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Alles in Ordnung?&#8220;, fragte er.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Es ist nicht so einfach mit den Schwingen&#8220;, gestand Jetsun, &#8222;beim Eintauchen st\u00f6ren sie tats\u00e4chlich, egal wie ich es mache.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Vielleicht ist es f\u00fcr Dich einfacher, wenn Du in Deinem speziellen Fall doch besser vorw\u00e4rts ins Wasser gehst&#8220;, \u00fcberlegte der Marine und Jetsun nickte. Das w\u00fcrde es sicher einfacher machen, auch wenn es eben nicht die &#8218;Lehrbuchmethode&#8216; war. Nun, sie war ja auch kein Lehrbuchfall.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Das Wasser aus der Brille habe ich schon ganz gut herausbekommen, glaube ich.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Probiere es einfach ein paar Mal, nimm die Brille locker, lass Wasser herein und dr\u00fccke es dann heraus. Manchmal hilft es, dabei die Brille oben anzudr\u00fccken, so dass alles nach unten geht, die Luft das Wasser herauspresst und es ist auch einfacher, wenn Du die Lage Deines Gesichtes ver\u00e4nderst und nach unten schaust.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Massimo tauchte ab, Jetsun machte es ihm nach und machte einige Versuche. Das ging schon sehr gut und so hob sie den Daumen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Der Marine deutete schr\u00e4g nach unten. Da war irgend etwas. Irgend etwas am Grund. Ein Fleck? Das Wasser war sehr klar, trotzdem war die Sicht beschr\u00e4nkt. Was auch immer das war, es war nur als Schemen zu erkennen. Jetsun sah, wie Massimo langsam darauf zu arbeitete und versuchte es ebenfalls.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Die \u00c4rztin streckte ihre Fl\u00fcgel weit aus und schob sie dann langsam nach hinten-unten. Das gab einen ziemlichen Vortrieb, kostete aber auch weitaus mehr Kraft als ein Fl\u00fcgelschlag in der Luft. Au\u00dferdem musste sie den Winkel noch ver\u00e4ndern, sonst w\u00fcrde sie nur Loopings drehen. Sie hatte damit schon ein wenig auf Shermans ge\u00fcbt, als sie mit nenii auf der kleinen Insel war. Nun, das zu \u00fcben war sie ja auch hier. Dennoch hatte sie die Neugier ergriffen und so bem\u00fchte sie sich, eine vern\u00fcnftige Kombination aus Fl\u00fcgelschl\u00e4gen und Beinarbeit hinzubekommen. Langsam holte sie auf ihren Geliebten auf.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Der Druck wurde sp\u00fcrbarer und die Lichtverh\u00e4ltnisse&#8230; ein klein wenig schlechter. Jetsun nahm sich vor, sich sp\u00e4ter auch an eine Lampe zu erinnern. Vielleicht eine Stirnlampe, die ihr die H\u00e4nde freilie\u00df. Oder beides. Au\u00dferdem sollten sie \u00fcber irgendeine Form von Sprachkommunikation nachdenken.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Auf jeden Fall machte die Sache sehr viel Spa\u00df. Es war nicht nur ein Training. Da war ein Riff. Eine Gesteinsformation und einige sehr bunt schillernde Fische. Steine, auf denen sich Algen gebildet hatten. Und das, was war das? Sie kam dem Grund n\u00e4her. Eine alte Tonvase? Pl\u00f6tzlich schoss ein Tentakel daraus hervor. Ein Tintenfisch f\u00fchlte sich wohl gest\u00f6rt und gab seinen Platz in der Vase auf. Das Meerestier hatte in etwa die Gr\u00f6\u00dfe eines Fu\u00dfballes. Es streckte Jetsun einen Tentakel entgegen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Hier sollte es nichts Gef\u00e4hrliches geben, also streckte Jetsun dem Tier die Hand entgegen. Tentakel und Finger ber\u00fchrten sich kurz, dann zog sich das Tier zur\u00fcck und schwamm am Grund entlang von ihr fort. Jetsun sah ihm gl\u00fccklich nach. Man verga\u00df komplett, dass man hier &#8217;nur&#8216; auf einem Holodeck war.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Massimo war nur wenige Meter entfernt und begutachtete das Riff, an dem sich einige kleine, bunte Fische entlangbewegten. Ein kleiner, blauer umschwamm kurz seinen Kopf, um dann im Riff unterzutauchen und sich in einer Spalte zu verstecken.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Der Mann deutete am Riff entlang und beide tauchten dem Verlauf des Gesteins nach. Die Fl\u00fcgelbewegungen waren m\u00fchsam, doch so langsam hatte Jetsun den Dreh heraus. So war sie damit tats\u00e4chlich schneller, als es Massimo mit seinen Flossen war. Sie musste sich z\u00fcgeln, um ihn nicht abzuh\u00e4ngen. Jetsun entdeckte es als Erste: Da, da war eine Kiste? Ein Schatz? Fast h\u00e4tte sie gelacht, doch das war unter Wasser schwierig. Sie wandte sich und deutete fragend auf ihre Entdeckung. Massimo machte ihr mit Gesten deutlich, dass sie es mitnehmen k\u00f6nnten. Oder zumindest versuchen. Jetsun ruckelte daran und die Kiste lie\u00df sich frei bewegen. Spannend. Der Italiener deutete nach oben, leicht schr\u00e4g und die \u00c4rztin fand in einigen Metern Entfernung den Schatten des Schiffes, von dem aus sie aufgebrochen waren. Gemeinsam hoben sie die Kiste an und unter Wasser lie\u00df sie sich leicht bewegen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Kurz darauf durchstie\u00dfen die K\u00f6pfe der beiden Menschen die Wasseroberfl\u00e4che nahe des Bootes.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Nur ein kleiner Ausflug und man entdeckt sofort einen Piratenschatz&#8220;, lachte Massimo, als er sicher war, dass Jetsun seine Worte h\u00f6ren konnte. Die \u00c4rztin lachte ebenfalls. Es war gar nicht so leicht, die Kiste dann auf die Plattform des Schiffes zu bewegen. Was unter Wasser kein Problem darstellte, wurde \u00fcber der Wasseroberfl\u00e4che zu einem Kraftakt, den sie aber gemeinsam dann doch erfolgreich beenden konnten.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Massimo hechtete hoch auf die Plattform, dann half er Jetsun aus dem Wasser. Wie Perlenschn\u00fcre tropfte das Wasser aus ihren Fl\u00fcgeln. Sie landete direkt in seinen Armen und\u00a0<\/div>\n<div>einen Moment blieben sie so stehen. Massimo sah Jetsun tief in die Augen: &#8222;Wei\u00dft Du, Du bist die wundersch\u00f6nste Frau, die ich mir nur vorstellen kann.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ein langer Kuss folgte, der den Mann f\u00fcr seine Worte belohnte. Als er nach einer Ewigkeit endete, l\u00e4chelte Massimo: &#8222;Du bist mein wahrer Schatz, aber wir haben da noch einen und wir sollten nachsehen, was in dieser Kiste ist.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun lachte: &#8222;So,wie Du darauf hinweist, wei\u00dft Du bestimmt, was in der Kiste ist.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Gespielt unschuldig sah er sie an: &#8222;Ein wertvoller Schatz nat\u00fcrlich.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun sch\u00fcttelte den Kopf, dann aber dr\u00fcckte sie seine Hand, hielt diese fest und wandte sich der Kiste zu. Es war ein einfacher B\u00fcgelverschluss, nur ein St\u00fcck Metall hielt diesen unten und Jetsun zog es heraus, klappte erst den Verschlu\u00df hoch und dann den Deckel. Im Inneren fand sich eine Flasche Rotwein und ein kleines P\u00e4ckchen. Sie sah Massimo an.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Mach es auf&#8220;, l\u00e4chelte er und sie tat es. Auch hier war nur ein Deckel abzuheben. Darunter fand sie eine d\u00fcnne Silberkette mit einem Anh\u00e4nger. Wei\u00df, hornartig, fast dreieckig.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ein Haifischzahn&#8220;, erkl\u00e4rte Massimo. Darin eingelegt eine Art Kristall? Beinahe durchsichtig, leicht milchig.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Vorsichtig nahm Massimo die Kette aus der Verpackung: &#8222;Dreh Dich bitte einmal um&#8220;, bat er und Jetsun ging dieser Bitte liebend gern nach. Dann sp\u00fcrte sie seine H\u00e4nde an ihrem Hals, die ihr die Kette umlegten. Sanft klang seine Stimme an ihrem Ohr und sie f\u00fchlte seinen warmen Atem daran: &#8222;Wei\u00dft Du, Taucher kommen oft\u00a0<\/div>\n<div>an dunkle Orte, deshalb sind viele von Lampen geradezu besessen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Er dr\u00fcckte mit einem Finger auf den Kristall und dieser begann zu leuchten.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wenn Du also einmal im Dunkeln stehst oder tauchst, dann hast Du jetzt immer ein kleines bisschen Licht f\u00fcr Dich bei Dir.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;\/rpg&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;sum&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>#Zeit: MD 01.1710<\/div>\n<div>#Ort: Jetsuns Quartier<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Massimo trifft nach der Arbeit bei Jetsun ein und die beiden diskutieren \u00fcber die neue Mission und was daf\u00fcr ben\u00f6tigt wird. Das Abendessen wird zubereitet und gegessen und dabei weitere Ideen gew\u00e4lzt.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>#Ort: Holodeck 12 (eines der kleinen)<\/div>\n<div>#Zeit: 02.1600<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Tauch\u00fcbung auf dem Holodeck. Auch ein Schatz wird dabei gefunden und geborgen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;\/sum&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>submitted by<\/div>\n<div>Isi Fox &amp; Assets<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbereitungen &#8211; &#8222;under pressure&#8220; \u00a0 \u00a0 Copo &#8211; ganz vielen lieben Dank, Isa, das hat wieder viel Spa\u00df gemacht! Wir hoffen ihr habt auch ein wenig beim Lesen. \u00a0 &lt;rpg&gt; \u00a0 #Zeit: MD 01.1710 #Ort: Jetsuns Quartier \u00a0 Jetsun sa\u00df am Tisch, Sissi auf dem Scho\u00df, die sich dort zusammengerollt hatte und hielt ein Padd&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/vorbereitungen-under-pressure\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Vorbereitungen &#8211; &#8222;under pressure&#8220;&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-9145","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9145","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9145"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9145\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9145"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9145"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9145"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}