{"id":9147,"date":"2025-12-24T13:40:55","date_gmt":"2025-12-24T12:40:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/weihnachten-sd-311224\/"},"modified":"2025-12-24T13:40:55","modified_gmt":"2025-12-24T12:40:55","slug":"weihnachten-sd-311224","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/weihnachten-sd-311224\/","title":{"rendered":"Weihnachten SD 311224"},"content":{"rendered":"<div>\n<div>\n<div>So hier das Weihnachstposting.\u00a0<br \/>Anders als letztes Jahr habe ich es diesmal nicht aufgeteilt so das ihr euch auf ein langes Lesen einstellen m\u00fcsst. Holt euch was zu trinken und zu Essen und genie\u00dft euer gemeinsames Werk \ud83d\ude42<br \/>Vielen Dank an alle die wieder mitgemacht haben und ich w\u00fcnsche euch nochmal Frohe Weihnachten und entspannte Feiertage.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div><strong>&lt;RPG&gt;<\/strong><\/div>\n<div><strong># Zeit: 4 Wochen vor Weihnachten<\/strong><br \/><strong># Ort: USS Hephaistos<\/strong><\/div>\n<div>Shay br\u00fctete im Bereitschaftsraum gerade \u00fcber einem Bericht als pl\u00f6tzlich der Kommunikator piepse.<br \/>Mit einem seufzten, tippte er darauf und meldete sich mit einem einfach: &#8222;Ja?&#8220;<\/div>\n<div>[&#8222;K\u00f6nntest du bitte kurz auf die Br\u00fccke kommen?&#8220;] erklang Sam&#8217;s Stimme und der Schotte runzelte die Stirn.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Sure.&#8220; antwortete er und fragte sich gleichzeitig, was das sollte. Sie waren an der Station angedockt, die Reparaturen verliefen gut, der Gro\u00dfteil der Crew war auf Urlaub und auch sonst gab es keine gr\u00f6\u00dferen Probleme.\u00a0<\/div>\n<div>Als sich die T\u00fcr zu seinem Raum \u00f6ffnete und der Blick auf die Br\u00fccke frei wurde, l\u00f6ste sich das R\u00e4tsel jedoch ziemlich schnell und er seufzte h\u00f6rbar.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ist es schon wieder soweit?&#8220; kommentierte er den Anblick und Sam zuckte unbeholfen mit den Schultern. &#8222;Offensichtlich.&#8220;<\/div>\n<div>Die sonst so praktikabel sterile Br\u00fccke hatte sich in weihnachtliche Schale geworfen. Von Gel\u00e4ndern und an den Konsolen hingen gr\u00fc\u00df-wei\u00dfe Tannengirlanden, geschm\u00fcckt mit bunten Weihnachtskugeln. Der Duft von gebrannten Mandeln lag in der Luft und tats\u00e4chlich waren in den Becherhaltern der Konsolen kleine T\u00fcten mit diesen K\u00f6stlichkeiten.<\/div>\n<div>Rechts und links neben dem Hauptschirm standen kleine geschm\u00fcckte Weihnachtsb\u00e4ume und \u00fcber dem Eingang zum Turbolift hing ein Mistelzweig.<\/div>\n<div>&#8222;Irgendwann m\u00fcssen wir herausfinden, wer daf\u00fcr verantwortlich ist. Das nimmt langsam \u00dcberhand.&#8220; brummelte er, griff dann aber nach einer T\u00fcte gebrannter Mandeln und warf sich eine Handvoll davon in den Mund.\u00a0<\/div>\n<div><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-content\/uploads\/weihnachten.webp\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-content\/uploads\/weihnachten.webp<\/a><\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div><strong># Zeit: sp\u00e4ter am gleichen Tag<\/strong><br \/><strong># Ort: verschiedene Quartiere<\/strong><\/div>\n<div>Der Weg zum Quartier machte ebenfalls deutlich, dass die Weihnachtszeit angebrochen war. Sowohl der Lift als auch die G\u00e4nge waren weihnachtlich geschm\u00fcckt.\u00a0<\/div>\n<div>Auch das Elysium war nicht vor dem Weihnachtseinbruch verschont geblieben und Nik war dazu \u00fcbergegangen zus\u00e4tzlich noch Gl\u00fchwein auszuschenken.<\/div>\n<div><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-content\/uploads\/weihnachten2.webp\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-content\/uploads\/weihnachten2.webp<\/a><\/div>\n<div>Die Quartiert\u00fcr \u00f6ffnete sich und etwas Erleichterung machte sich breit. Hier gab es keine Deko, sondern alles war wie es sein sollte.\u00a0<br \/>Immerhin etwas.\u00a0<\/div>\n<div>Dennoch klingelte in dem, Moment, da sich die T\u00fcr geschlossen hatte, ein Gl\u00f6ckchen und mit einem leichten Schneefall materialisierte pl\u00f6tzlich ein goldener Briefumschlag mitten in der Luft.<\/div>\n<div>Nach kurzem Z\u00f6gern klaubte er den Umschlag aus der Luft und \u00f6ffnete ihn. Darin war ein Blatt Papier.<\/div>\n<div>&#8222;Hallo Deryn!<\/div>\n<div>Es weihnachtet wieder und damit ist auch die Zeit des Wichtelns wieder gekommen. Du wurdest auserw\u00e4hlt, um Elisa zu beschenken.\u00a0<br \/>Denk an die Regeln! Du als Wichtel darfst dich nicht zu erkennen geben!<br \/>Und nun viel Erfolg bei der Jagd nach einem Geschenk!&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Gro\u00dfartig.&#8220; brummelt er und dachte bereits dar\u00fcber nach, was hier wohl f\u00fcr ein Geschenk infrage k\u00e4me.<\/div>\n<div>Deryn stand etwas \u00fcberrascht da. Die menschliche Tradition des Weihnachtsfestes war ihm etwas fremd, doch fand er einige Parallelen zu seiner eigenen Kultur. Er ging auf und ab und \u00fcberlegte was zu seiner Zielperson passen k\u00f6nnte. Dann viel ihm etwas aus dem offiziellem Kennenlerntreffen ein.\u00a0<br \/>Seine Zielperson war die Frau des Captains und das bot ihm M\u00f6glichkeiten.\u00a0<\/div>\n<div>Deryn ging zu seinem Pult und \u00f6ffnete eine Datei. Dort entwarf er dann ein Geschenk von dem er hoffte es w\u00fcrde seinem Ziel gefallen.\u00a0<br \/>Akribisch flossen Wissen und technisches Geschick in die Entw\u00fcrfe und er ma\u00dfte sich an ein wenig \u00c4sthetik seiner Welt in das Design einflie\u00dfen zu lassen.\u00a0<\/div>\n<div>Der Tag verging und neben dem Pult stapelten sich leere Tassen von Kakao. Deryn bekam von diesem irdischen Getr\u00e4nk nie genug. Er besorgte sich die Teile und Materialien und machte sich ans Werk. Er verarbeitete Holz, Metall und altert\u00fcmliche Elektronik fein auf dem Holodeck in einer traditionellen Sarukaanischen Schmiede. Er wollte mit allem Herzblut an diesem Geschenk arbeiten.<\/div>\n<div>Tage vergingen. Aus Tage wurden Wochen und kurz vor Weihnachten war er fertig. Er packte es vorsichtig in eine sch\u00f6ne Geschenkverpackung und sah zufrieden auf das Geschenk.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Die T\u00fcr glitt lautlos hinter Ana zu, und der goldene Umschlag verschwand ebenso pl\u00f6tzlich, wie er erschienen war. Sie starrte auf die Nachricht, die ihr nun eine Aufgabe stellte, die im Alltag der USS Hephaistos fast absurder wirkte als jede taktische Mission: ein geheimes Wichtelgeschenk f\u00fcr Samantha, die Erste Offizierin. \u00a0Und Freundin von Emily, wenn Ana diese Aufgabe vermurkste, dann w\u00fcrde sie Monate kalt duschen, oder \u00e4hnliches.<\/div>\n<div>Ana seufzte. Samantha war nicht nur die XO, sondern auch jemand, der stets alles im Griff hatte \u2013 ruhig, pr\u00e4zise, aber mit einem warmen Kern, den Ana aber nicht wirklich verstand. Ein Geschenk f\u00fcr sie zu finden, das weder zu offensichtlich noch zu banal war, schien fast eine diplomatische Mission.\u00a0<\/div>\n<div>Sie machte sich auf den Weg durch die G\u00e4nge des Schiffes. Die Crew hatte das Holodeck bereits in eine winterliche Festlandschaft verwandelt, doch Ana wusste: ein Schneeball oder ein holographischer Tannenbaum w\u00fcrde Samantha kaum beeindrucken. Stattdessen dachte sie an die Momente, in denen die XO ihre Fassade fallen lie\u00df. Einmal hatte Ana sie dabei erwischt, wie sie alte Sternenkarten studierte \u2013 nicht aus taktischen Gr\u00fcnden, sondern aus reiner Neugier und Sehnsucht nach den unbekannten Weiten. \u00a0Vollkommen Zeitverschwendung wie Ana fand, aber vielleicht war das ihr Adventst\u00f6rchen aus der Bredouille in der sie nun steckte, dann sollte ihr es recht sein.<\/div>\n<div>\u201eVielleicht etwas, das diese Leidenschaft einf\u00e4ngt,\u201c murmelte Ana.\u00a0<\/div>\n<div>Sie betrat das Replikator-Labor, wo Ingenieure gerade versuchten, festliche Deko zu materialisieren. So viel Aufwand und vergeudete Energie f\u00fcr ein Weihnachtsfest auf dem man sich voll fra\u00df und am Ende in einen Streit geriet, vielleicht noch die bucklige Verwandtschaft anrufen musste. Ana sch\u00fcttelte den Kopf mit dem kurzen blonden Haar.<\/div>\n<div>\u201eComputer,\u201c begann sie, \u201ezeige mir historische Sternenkarten der fr\u00fchen F\u00f6deration.\u201c Vor ihr erschienen Projektionen von handgezeichneten Karten, die l\u00e4ngst von modernen Sensoren \u00fcberholt waren. Doch sie hatten einen Charme, eine menschliche Handschrift, die von der Sehnsucht nach dem Unbekannten zeugte.\u00a0<\/div>\n<div>Ana l\u00e4chelte. \u201eDas k\u00f6nnte es sein.\u201c\u00a0<\/div>\n<div>Doch ein einfaches Replikat w\u00fcrde nicht reichen. Sie wollte etwas Pers\u00f6nliches. Also wandte sie sich an die Wissenschaftsoffiziere. Gemeinsam entwickelten sie eine kleine Kristallprojektion: ein Sternenw\u00fcrfel, der beim \u00d6ffnen die Karten in dreidimensionaler Form zeigte, erg\u00e4nzt durch die aktuellen Positionen der Hephaistos. Ein Geschenk, das Vergangenheit und Gegenwart verband \u2013 und Samantha erlaubte, die Sterne nicht nur als Koordinaten, sondern als Geschichten zu sehen.\u00a0<\/div>\n<div>Die Arbeit dauerte Stunden. Ana musste darauf achten, dass niemand den Zweck erfuhr. Sie tarnte ihre Anfragen als \u201etechnische Simulation\u201c und \u201eNavigations\u00fcbung\u201c. Schlie\u00dflich hielt sie den kleinen W\u00fcrfel in den H\u00e4nden, golden schimmernd, kaum gr\u00f6\u00dfer als eine Faust.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div><em>&lt;QUOTE&gt;<\/em><\/div>\n<div><em>&#8222;Hallo Ortrichk! Es weihnachtet wieder und damit ist auch die Zeit des Wichtelns wieder gekommen. Du wurdest auserw\u00e4hlt, um T&#8217;Vala zu beschenken. Denk an die Regeln! Du als Wichtel darfst dich nicht zu erkennen geben! Und nun viel Erfolg bei der Jagd nach einem Geschenk!&#8220;<\/em><\/div>\n<div><em>&#8222;Gro\u00dfartig.&#8220; brummelt sie und dachte bereits dar\u00fcber nach, was hier wohl f\u00fcr ein Geschenk infrage k\u00e4me.<\/em><\/div>\n<div><em>&lt;\/QUOTE&gt;<\/em><\/div>\n<div>Ortrichk musste sich erst mal setzen. Ausgerechnet T\u2019Vala. Da w\u00e4re es leichter Ana das Naschen ab zu gew\u00f6hnen. Fast jedenfalls. Und da die Vulkanierin ziemlich unnahbar war, wusste die Katze nur wenig \u00fcber sie. Selbst die Ger\u00fcchtek\u00fcche gab nicht viel her. Lediglich, dass T\u2019Vala gerne die vulkanische Harfe spielte war allgemein bekannt. Und nat\u00fcrlich war sie \u201cKnochen trocken\u201d und auf pure Logik ausgerichtet.<\/div>\n<div>Harfe \u2026 Eine Harfe wie sie es auf der Erde gab?? Ein ziemlich gro\u00dfes Ding. Aber nach kurzer Recherche entschloss sich die Katze eine Harfenzitter zu besorgen, beziehungsweise mit Hilfe des Replikator zu bauen. Dazu ein Padd mit ungel\u00f6sten R\u00e4tseln des Universums.<\/div>\n<div>Ob sich die Vulkanierin freuen w\u00fcrde? Offensichtlich f\u00fcr jedermann auf keinen Fall\u2026<\/div>\n<div><em>&lt;QUOTE&gt;<\/em><\/div>\n<div><em>&#8222;Hallo Petra! Es weihnachtet wieder und damit ist auch die Zeit des Wichtelns wieder gekommen. Du wurdest auserw\u00e4hlt, um Melody zu beschenken. Denk an die Regeln! Du als Wichtel darfst dich nicht zu erkennen geben! Und nun viel Erfolg bei der Jagd nach einem Geschenk!&#8220;\u00a0<\/em><\/div>\n<div><em>&#8222;Gro\u00dfartig.&#8220; brummelt sie und dachte bereits dar\u00fcber nach, was hier wohl f\u00fcr ein Geschenk infrage k\u00e4me.<\/em><\/div>\n<div><em>&lt;\/QUOTE&gt;<\/em><\/div>\n<div>Gerade erst an Bord gekommen, sollte man jemanden beschenken, den man nicht kannte. Eine Abfrage des Bordcomputers war wenig ergiebig. Botanikerin. \u2026 Da es nicht mehr zu erfahren gab, musste das reichen. Eher gelassen begab sie sich auf die Station, wo es einen H\u00e4ndler gab, welcher haupts\u00e4chlich Blumen, aber auch andere Pflanzen feil bot. Es dauerte eine Weile, bis Petra einige Samen erwerben konnte. Aber mit etwas Charme und Verhandlungsgeschick konnte sie die Wucherpreise dr\u00fccken.<\/div>\n<div>Empfindliche Pflanzen brauchten spezielle Pflege. Deshalb hatte sie auch nur Samen erworben und auch weil sie keinen gr\u00fcnen Daumen hatte. Nun hoffte Petra, dass Melody daran Freude hatte. Korbmarante (Calathea), K\u00e4ngurufarn, Geigenfeige (Ficus lyrata) und die Phalaenopsis \u2026 sollten reichen. In ihren Beuteln waren die Samen gut verwahrt und Petra brauchte sie nur noch weihnachtlich einzupacken.<\/div>\n<div><em>&lt;QUOTE&gt;<\/em><\/div>\n<div><em>&#8222;Hallo Tara. Es weihnachtet wieder und damit ist auch die Zeit des Wichtelns wieder gekommen. Du wurdest auserw\u00e4hlt, um Neniitowuh\u2019koohut zu beschenken. Denk an die Regeln! Du als Wichtel darfst dich nicht zu erkennen geben! Und nun viel Erfolg bei der Jagd nach einem Geschenk!&#8220;<\/em><\/div>\n<div><em>&#8222;Gro\u00dfartig.&#8220; brummelt sie und dachte bereits dar\u00fcber nach, was hier wohl f\u00fcr ein Geschenk infrage k\u00e4me.<\/em><\/div>\n<div><em>&lt;\/QUOTE&gt;<\/em><\/div>\n<div>Eine J\u00e4gerin \u2026 Zum Jagen brauchte man eine Waffe. Eine Schusswaffe? Kam als Weihnachtsgeschenk nicht in Frage. Und sie hatte auch keine Erfahrung damit. Aber mit Pfeil und Bogen hatte sie auf den Holodeck \u00fcben k\u00f6nnen. Das Material einen selber zu fertigen war leicht. Schnitzerei als Verzierung w\u00fcrde die Funktion beeintr\u00e4chtigen. Also musste sie einiges an Geschick aufbringen, um den Bogen ansehnlich zu machen. Und sie fertigte einen D&#8217;k tahg an, was auch eine Herausforderung war.<\/div>\n<div><em>&lt;QUOTE&gt;<\/em><\/div>\n<div><em>&#8222;Hallo Lani. Es weihnachtet wieder und damit ist auch die Zeit des Wichtelns wieder gekommen. Du wurdest auserw\u00e4hlt, um Kieran zu beschenken. Denk an die Regeln! Du als Wichtel darfst dich nicht zu erkennen geben! Und nun viel Erfolg bei der Jagd nach einem Geschenk!&#8220;<\/em><\/div>\n<div><em>&#8222;Gro\u00dfartig.&#8220; brummelt sie und dachte bereits dar\u00fcber nach, was hier wohl f\u00fcr ein Geschenk infrage k\u00e4me.<\/em><\/div>\n<div><em>&lt;\/QUOTE&gt;<\/em><\/div>\n<div>Klar, dass sie den Jungen kannte. Kindergarten und Schule fielen oft zusammen und es war ein kunterbunter Haufen an Spezies. Er war zwar \u00e4lter, da sich Menschen aber anders entwickelten, kam er erst jetzt (bald) in die Schule.<\/div>\n<div>Lani stelle ein Paket zusammen, mit dem er spielerisch verschiedene Grundlagen erlernen konnte. Lesen, Schreiben, Zahlen erlernen und Rechnen, Sachunterricht (Natur und Technik), soziale Kompetenz und vieles mehr. Nat\u00fcrlich auf einem anfordernden Niveau. Auch Kultur verga\u00df sie nicht. Auf der Station besorgte sie auf einem Flohmarkt ein Xylophon. Entweder er lernte zu musizieren oder er ging damit den Eltern auf die Nerven.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div><em>&lt;QUOTE&gt;<\/em><\/div>\n<div><em>&#8222;Hallo Nari!<\/em><\/div>\n<div><em>Es weihnachtet wieder und damit ist auch die Zeit des Wichtelns wieder gekommen. Du wurdest auserw\u00e4hlt, um Fabien zu beschenken.\u00a0<\/em><br \/><em>Denk an die Regeln! Du als Wichtel darfst dich nicht zu<\/em><br \/><em>erkennen geben!<\/em><br \/><em>Und nun viel Erfolg bei der Jagd nach einem Geschenk!&#8220;<\/em><br \/><em>&lt;\/QUOTE&gt;<\/em><\/div>\n<div>&#8222;Gro\u00dfartig.&#8220; klatschte sie in die Hand, nur um kurz darauf innezuhalten. &#8222;Was hei\u00dft das? Weihnachten? Wichteln?&#8220;\u00a0<br \/>Es lag nahe, dass das Ganze irgendetwas mit der seltsamen Dekoration im Schiff zu tun hatte. Sie z\u00fcckte ein Padd und gab die zwei Stichworte ein. Ahhh&#8230; ein menschlicher Brauch. Da hatte sie doch eine viel bessere Informationsquelle als ein Padd.<\/div>\n<div>Nari schwang sich auf die Couch und aktivierte den kleinen Bildschirm f\u00fcr einen Subraumanruf. Es dauerte nicht lange, bis das Gesicht einer blonden, jungen und vor allem menschlichen Frau erschien.<\/div>\n<div>[Nari, ich arbeite.]<\/div>\n<div>Nari kicherte.<\/div>\n<div>&#8222;Sehr l\u00f6blich, das freut mich, Sonnenschein. H\u00f6r mal, anscheinend wird hier gewichtelt. Was ist das? Was macht man da?&#8220; Nari wartete (un-)geduldig, bis sich die Gesichtsz\u00fcge der Schwester des Partners ihres Bruders gefangen hatten. Ach ja, sie h\u00e4tte ja auch Matthew einfach direkt fragen k\u00f6nnen. Aber das w\u00e4re sicherlich weniger am\u00fcsant gewesen.<\/div>\n<div>[Willst du mir jetzt erz\u00e4hlen, dass du auf deinem gesamten Schiff niemanden gefunden hast, den du das direkt h\u00e4ttest fragen k\u00f6nnen?]<\/div>\n<div>&#8222;Komm schon Grace, ich hab dich vermisst. Und jetzt raus damit. Was muss ich hier machen?&#8220;<\/div>\n<div>Die \u00c4rztin am anderen Ende seufzte dramatisch und beendete ohne ein weiteres Wort die Verbindung. Es dauerte allerdings keine zehn Sekunden, bis der Bildschirm piepste und Nari eine eingehende Nachricht anzeigte. Sie grinste zufrieden, als sie eine Sammlung von Informationen vorfand, die ein wenig Licht ins Dunkel brachten.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div><strong># Wenig sp\u00e4ter im Elysium<\/strong><\/div>\n<div>Nari war in geheimer Mission unterwegs. Bisher kannte sie den FLG nur von dem &#8211; aus ihrer Sicht &#8211; lustigen Zusammentreffen beim Gala-Empfang, bei dem er sie herrlich untersch\u00e4tzt hatte. Die Mindani war daran gew\u00f6hnt und hatte es ihm nicht \u00fcbelgenommen. Nun sa\u00df sie, an einem Drink nippend, mit Emily an einem kleinen Tisch in der Bar und beobachtete so unauff\u00e4llig wie m\u00f6glich ihr Wichtel-Ziel, der ein paar Tische weiter mit einigen Offizieren sa\u00df und scherzte. Emily hatte bereits zwei Schalen mit Erdn\u00fcssen dem Erdboden gleich gemacht und zog sich nun noch Naris Schale heran, was diese aber gar nicht mitbekam.<\/div>\n<div>&#8222;Was starrst du denn immer so da r\u00fcber?&#8220; fragte die CING verwundert.<\/div>\n<div>Anscheinend war sie doch nicht so unauff\u00e4llig, wie sie dachte.<\/div>\n<div>&#8222;Mach ich doch gar nicht.&#8220; gab Nari wenig \u00fcberzeugend zur\u00fcck, aber Emily hatte bereits das Kinn auf die H\u00e4nde gest\u00fctzt &#8211; eine gewisse Leistung, wenn man bedachte, dass sie dabei munter weitersnackte &#8211; und schien Ideen hin und her zu schieben.<\/div>\n<div>&#8222;Wen beobachtest du denn da?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Gar niemanden.&#8220; behauptete Nari, denn die Anweisungen in dem kleinen Umschlag und den Notizen von Grace waren klar gewesen &#8211; niemand durfte wissen, wer wen bewichtelte. Spannend, spannend. Aber gar nicht so leicht, wenn man sein Ziel noch nicht so gut kannte.<\/div>\n<div>&#8222;Fabien? Du starrst die ganze Zeit zu Fabien r\u00fcber, oder?&#8220; ein Grinsen hatte sich auf Emilys Gesicht gelegt. &#8222;Soll ich ihn mal f\u00fcr dich ansprechen? Wir kennen uns gut, mach ich gerne.&#8220; Die Trill war bereits dabei, aufzustehen, als Nari sie unsanft wieder auf ihren Stuhl zog.<\/div>\n<div>&#8222;Bist du verr\u00fcckt? Bleib sitzen!&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Warum denn? Einer jungen Liebe sollte man nie im Weg stehen.&#8220; s\u00e4uselte Emily und Nari h\u00e4tte ihr gerne die Schale mit den Erdn\u00fcssen \u00fcber den Kopf gezogen, aber da winkte die Trill bereits in Richtung des anderen Tisches und der FLG schien sich auch direkt angesprochen zu f\u00fchlen und wanderte zu ihrem Tisch her\u00fcber. So viel zum Thema Geheimhaltung. Nari seufzte.<\/div>\n<div>&#8222;Mademoiselles&#8230;&#8220; begr\u00fc\u00dfte Fabien die beiden blauhaarigen Damen. Emily sah \u00fcberaus enthusiastisch aus, w\u00e4hrend die sCSO irgendwie gequ\u00e4lt l\u00e4chelte. Fabien kratzte sich im Nacken. Das letzte Treffen mit der Mindani war ein wenig Fettn\u00e4pfchen behaftet gewesen.<\/div>\n<div>&#8222;Setz dich doch, kennst du Nari schon?&#8220; zog Emily ihm ohne gro\u00dfe Vorrede einen Stuhl hinzu. Fabien setzte sich und strich sich durch den Bart. &#8222;\u00c4hm&#8230; ja, wir haben uns auf der Gala kennengelernt.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Hervorragend!&#8220; posaunte Emily heraus. &#8222;Dann lernt ihr euch jetzt mal etwas besser kennen.&#8220;<\/div>\n<div>Nari versetzte ihr unter dem Tisch einen Tritt, aber w\u00e4hrend sie beobachtete, wie der Mann seinen Bart zwirbelte, kam ihr eine Idee.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Melody und Ettore seufzten. Nicht wegen der Namen, sondern weil dieser Hephaistos-Brauch irgendwie wie jedes Jahr sehr pl\u00f6tzlich \u00fcber sie hereingebrochen war.<\/div>\n<div>\u201eWas steht da geschrieben?\u201c Keiran hielt ebenfalls einen Umschlag hoch.<\/div>\n<div>Melody sah Ettore fragend an. \u00a0\u201eSeit wann werden die Kinder auch mit einbezogen?\u201c, fragte Melody irritiert.<\/div>\n<div>\u201eKeine Ahnung. Muss ein neuer Algorithmus sein. Ein Algorithmus, der heute Mittag auch f\u00fcr Tannennadeln in meinem Essen sorgte\u2026 glaube kaum, dass das eine neue Gew\u00fcrzmischung war\u201c, antwortete Ettore leicht gereizt.<\/div>\n<div>Jedenfalls nahm Melody den Brief und las Keiran vor, dass er Tara zu beschenken hatte.<\/div>\n<div>\u201eIch male ein Bild!\u201c Keiran h\u00fcpfte aufgeregt herum. Im Gegensatz zu den Erwachsenen fand er den Wichtel wohl weniger beunruhigend.<\/div>\n<div>Kurze Zeit sp\u00e4ter hatte er ein Bild gemalt. Auf diesem sah man einen riesengro\u00dfen Baum. Geschm\u00fcckt. Daneben eine etwas mehr als Strichfigur mit einer Badehose und einer Weihnachtsm\u00fctze. \u201eMama, schreib bitte drauf: F\u00fcr Tara: Shay an Weihnachten!\u201c<\/div>\n<div>Mel erinnerte sich an die Weihnachtsfeier mit Beachfeeling. Irgendwie musste sie lachen.<\/div>\n<div><strong># Ein paar Tage sp\u00e4ter<\/strong><\/div>\n<div>Melody hatte einen Karton vor sich stehen. Darin waren viele kleine Dosen. In diese f\u00fcllte sie verschiedene Substanzen. Es roch intensiv, nach Tannen, nach Kr\u00e4utern\u2026<\/div>\n<div>\u201eWas ist das? Eine neue Form der Dekoration, oder sollen es Duftkerzen werden? Wenn meine Nase sich nicht t\u00e4uscht, dann riecht es hier intensiv nach Wald\u201c, stellte Ettore fest. Ihm graute vor mehr Deko.<\/div>\n<div>\u201eJa, auch Wald\u201c, antwortete Melody gedankenverloren. Dann sah sie den Italiener intensiv an. \u201eEs ist ja nicht nur Weihnachten. Es ist auch Yule \u2013 Wintersonnenwende. Und ich dachte, ich schenke der kleinen Tara etwas, womit sie ihre Sinne schulen kann. Aber, was gleichzeitig beruhigt. Es ist nichts Anregendes, aber Kr\u00e4uter und Pflanzen, die wir zu Yule verbrennen w\u00fcrden f\u00fcr den Rauch. Wei\u00dft Du, so kleine Duft-Dosen\u201c, erkl\u00e4rte sie.<\/div>\n<div>\u201eTolle Idee!\u201c Ettore griff zu einer Dose, sch\u00fcttelte sie kurz, h\u00f6rte dem Rascheln zu und m\u00fchte sich vergeblich, den Deckel zu \u00f6ffnen. \u201eKannst Du?\u201c er hielt Mel die Dose hin. Dann zog er den Duft aus der Dose ein. Ein intensives Tannenaroma entstr\u00f6mte ihr. \u201eOh, das ist intensiv!\u201c Der Geruch juckte in der Nase und Ettore rieb sie sich, um ein Niesen zu unterbinden.<\/div>\n<div>Etwas sp\u00e4ter hatte Mel sechs kleine Dosen liebevoll bef\u00fcllt. In jedem Deckel war innen ein kleines Schild, was der Inhalt war. Alle Dosen zusammen gab sie in einen Karton, verpackte ihn in kindgerechtes Papier und legte noch eine sch\u00f6ne Kerze bei. Dann verzierte sie das Paket noch mit einer sch\u00f6nen Schleife und schrieb sorgf\u00e4ltig in gut lesbaren Druckbuchstaben \u201aLANI\u2018 auf einen Geschenkanh\u00e4nger.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Fabi und Sam sa\u00dfen wieder einmal beim gemeinsamen Mittagssnack. Sam hatte eine nahrhafte und gesunde H\u00fchnersuppe vor sich stehen. Es war ja schlie\u00dflich Erk\u00e4ltungszeit und da war das angeblich genau das richtige. Emily durfte nur niemals rausfinden, dass das, was da in der Suppe schwamm, aus ihren Lieblingsv\u00f6geln hergestellt wurde. Obwohl, eigentlich ja nicht, denn sie kam aus dem Replikator. Egal.<\/div>\n<div>Fabi\u00e8n hingegen hatte beschlossen, dass er etwas mehr auf sein Gewicht achten musste. Deswegen hatte er nur ein kaltes Mittagessen, sprich je eine Wurst- und K\u00e4seplatte und dazu Schwarzbrot. Ob die viele Wurst dem Ziel zutr\u00e4glich war, bezweifelte Sam, aber sie sagte lieber nichts dazu.<\/div>\n<div>&#8222;Sag mal Sam&#8230;&#8220; begann Fabi, w\u00e4hrend er sich ein Brot mit mehreren Schichten Wurst und K\u00e4se belegte. &#8222;Gehe ich recht in der Annahme, dass du gestern auch ein Erlebnis der, \u00e4hm, weihnachtlichen Art hattest?&#8220;<\/div>\n<div>Sam pustete auf ihren L\u00f6ffel, um die Suppe auf Esstemperatur abzuk\u00fchlen. &#8222;Selbstverst\u00e4ndlich. W\u00fcsste nicht dass jemand verschont geblieben ist.&#8220;<\/div>\n<div>Sie warf ihrem Kollegen und alten Freund einen warnenden Blick zu. &#8222;Eins sage ich dir aber. Wenn es uns wieder auf diesen Jahrmarkt verschl\u00e4gt, dann h\u00e4ltst du sch\u00f6n die Klappe.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Jaaaha&#8220;, meinte der Franzose abwehrend. &#8222;Tats\u00e4chlich halte ich mich seit gestern von Turboliften fern und nehme lieber die Nottreppen. Bewegung ist eh gesund.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ach so?&#8220; wunderte sich Sam, war er nicht gerade vorhin aus der Liftt\u00fcr gekommen. &#8222;Wie oft hast du denn die Treppe genommen?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Oh \u00e4h, naja,&#8230; ein Mal.&#8220;<\/div>\n<div>Sam zog bedeutungsvoll die Augenbrauen hoch, und a\u00df ein paar L\u00f6ffel von der Suppe. Auch der Pilot biss in seine Schrippe.<\/div>\n<div>&#8222;Jedenfalls&#8230;&#8220;, meinte er nachdem sein Mund wieder halbwegs leer war. &#8222;Diesmal ist es echt schwer. Ich habe keine Ahnung was ich schenken soll.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Wer ist denn&#8230; nein sags nicht.&#8220;<\/div>\n<div>Fabi schloss den halboffenen Mund wieder. Offensichtlich hatte er es gerade ausplaudern wollen. Nach kurzem Nachdenken sagte er: &#8222;Es ist, wie soll ich sagen, eine sehr rationale Person.&#8220;<\/div>\n<div>Sam verdrehte die Augen, damit hatte er es ja praktisch schon verraten. Aber vielleicht hatten die Weihnachtswichtel ja gerade weggeh\u00f6rt. &#8222;Hm. Hast du denn schon irgendwelche Ideen?&#8220;<\/div>\n<div>Fabi zuckte die Schultern. &#8222;Naja&#8230; ich hab \u00fcber ein Set Meditationskerzen nachgedacht. Aber das ist irgendwie einfallslos, und au\u00dferdem hat sie.. \u00e4h die Person bestimmt schon genug davon.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ja, wahrscheinlich&#8220; pflichtete Sam bei. Das war ja praktisch das vulkanoide \u00c4quivalent von Krawatten und Socken. &#8222;Sicher gibt es irgendwas besseres&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ansonsten vielleicht ein Buch?&#8220; fragte er unsicher.<\/div>\n<div>&#8222;Wei\u00dft du denn, was sie gerne liest? Beziehungsweise, ob sie \u00fcberhaupt B\u00fccher liest? Sachbuch? Roman? Historisches? ..&#8220;<\/div>\n<div>Fabi zuckte die Schultern. &#8222;Keine Ahnung. Vielleicht doch lieber Klamotten?&#8220; Ratlos biss er in sein Brot.<\/div>\n<div>&#8222;Nee&#8220;, sch\u00fcttelte Sam sofort den Kopf. &#8222;Das sendet v\u00f6llig falsche Signale, glaub mir. Da kannst du nur danebenhauen.&#8220; Sie stellte sich vor, irgendein fremder Kerl w\u00fcrde ihr Kleidung schenken. Ein Strickpullover? Spitzenunterw\u00e4sche? Brrr. Blo\u00df nicht.<\/div>\n<div>&#8222;Hrm.&#8220;<\/div>\n<div>Sam schl\u00fcrfte nachdenklich ihre Suppe. &#8222;Wenn du&#8230; wenn du die Person nicht so gut einsch\u00e4tzen kannst.. dann versteif dich vielleicht nicht so sehr darauf, was sie m\u00f6gen k\u00f6nnte. Du kannst doch stattdessen auch was schenken, was du selber interessant f\u00e4ndest.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Was ich selber interessant f\u00e4nde? Hm.&#8220;<\/div>\n<div>Er \u00fcberlegte, w\u00e4hrend Sam den n\u00e4chsten L\u00f6ffel anpustete. &#8222;Ein fernsteuerbares Modellshuttle w\u00e4re doch echt cool. Damit durch die G\u00e4nge fetzen&#8230;&#8220; Die Augen des Piloten begannen zu gl\u00e4nzen.<\/div>\n<div>Samantha verzog das Gesicht. &#8222;Das ist dann vielleicht &#8230; auch nicht so ganz das Richtige.&#8220; Sie versuchte sich eine logisch-rationale Vulkanierin mit einer Fernbedienung und einem begeisterten Grinsen vorzustellen, aber es gelang ihr nicht.<\/div>\n<div>Fabi \u00fcberlegte weiter. Samantha lie\u00df ihn in Ruhe nachdenken und k\u00fcmmerte sich lieber um die Kalorienzufuhr.<\/div>\n<div>&#8222;&#8230; ein Hologame?&#8220; versuchte er es nach einer Weile. &#8222;Shay hat ein cooles, wo man im Wilden Westen Zombies killen muss&#8230; das geht echt ab. Hm, wir k\u00f6nnten eigentlich mal wieder ne Runde drehen&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>Sam sparte sich eine Antwort und sah ihn nur wortlos mit dem Blick an.<\/div>\n<div>&#8222;&#8230; ist wohl auch nicht das Richtige&#8220;, schlussfolgerte er.<\/div>\n<div>&#8222;Ne&#8220;, sagte Sam knapp. Da das m\u00f6glicherweise etwas demotivierend klingen k\u00f6nnte, f\u00fcgte sie hinzu: &#8222;Du wirst das passende Geschenk schon finden, da bin ich ganz sicher. Hab einfach etwas Geduld.&#8220;<\/div>\n<div>Fabi steckte den Rest seines Brotes im Ganzen in den Mund und haute entschlossen auf den Tisch. &#8222;Ich glaube, ich ziehe jetzt einfach los und kaufe das Erstbeste, was tauglich aussieht.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Viel Erfolg&#8220;, grinste Sam und w\u00e4hrend sie dem Piloten hinterher sah, fiel ihr ein, dass ein Abenteuer, ob auf dem Holodeck oder in echt, vielleicht genau das richtige f\u00fcr ihre Wichtelopfer w\u00e4re.<\/div>\n<div>&#8222;Darf ich st\u00f6ren?&#8220; riss eine Stimme Samantha aus ihren Gedanken. Als sie aufblickte, sah sie direkt in die gr\u00fcnen Augen Elisas.<\/div>\n<div>&#8222;Nat\u00fcrlich.&#8220; nickte Sam und deutete auf den nun freien Platz an ihrem Tisch.<\/div>\n<div>&#8222;Ich bin auch noch auf der Suche nach Geschenken. Ich hatte gehofft, dass wir wieder auf den Weihnachtsmarkt gehen, aber diesmal scheinen wir Pech zu haben.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Oder Gl\u00fcck,&#8220; warf Sam ein und Elli lachte. &#8222;Ich habe keinen Schimmer, was ich Shay schenken k\u00f6nnte. Hast du eine Idee?&#8220;, meinte Elli schlie\u00dflich seufzend.<\/div>\n<div>Sam sah sie mit gro\u00dfen Augen an. &#8222;Er ist dein Ehemann, solltest du nicht am ehesten wissen, wor\u00fcber er sich freut?&#8220; Doch Elisa seufzte nur. &#8222;Hmmm&#8220;\u00a0<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div><em>&lt;QUOTE&gt;<\/em><\/div>\n<div><em>&#8222;Hallo Nazira!<\/em><\/div>\n<div><em>Es weihnachtet wieder und damit ist auch die Zeit des Wichtelns wieder gekommen. Du wurdest auserw\u00e4hlt, um Emily zu beschenken.\u00a0<\/em><br \/><em>Denk an die Regeln! Du als Wichtel darfst dich nicht zu erkennen geben!<\/em><br \/><em>Und nun viel Erfolg bei der Jagd nach einem Geschenk!&#8220;<\/em><\/div>\n<div><em>&#8222;Gro\u00dfartig.&#8220; brummelt sie und dachte bereits dar\u00fcber nach, was hier wohl f\u00fcr ein Geschenk infrage k\u00e4me.<\/em><\/div>\n<div><em>&lt;\/QUOTE&gt;<\/em><\/div>\n<div>In den n\u00e4chsten Tagen musste die kleine Trill immer wieder daran denken was sie wohl Emily schenken sollte. Nicht, dass es schwierig w\u00e4re etwas zu finden, was der anderen Trill gefallen w\u00fcrde. Sie kannte die CING inzwischen gut genug. Was zu Essen geht immer, aber als Wichtelgeschenk? Etwas Glitzerndes? In der Hinsicht war Emily wie eine Elster. Oder was mit Technik? Aber damit kannte sich Nazira selbst nicht so gut aus\u2026<\/div>\n<div>Irgendwann, ungew\u00f6hnlicher Weise mitten in einer Therapiesitzung, kam ihr pl\u00f6tzlich der z\u00fcndende Gedanke, als sie sich an etwas erinnerte, was man auf der Erde eine Matroschka nannte. Eine kleine Puppe, in einer hohlen gr\u00f6\u00dferen, in einer hohlen noch gr\u00f6\u00dferen\u2026.. ja, das musste nur angepasst werden. Sie w\u00fcrde daf\u00fcr technische Hilfe brauchen, aber da w\u00fcrde sich schon jemand finden.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div><em>&lt; QUOTE &gt;<\/em><\/div>\n<div><em>Die Quartiert\u00fcr \u00f6ffnete sich und etwas Erleichterung machte sich breit. Hier gab es keine Deko, sondern alles war, wie es sein sollte.\u00a0<\/em><br \/><em>Immerhin etwas.\u00a0<\/em><br \/><em>Dennoch klingelte in dem Moment, da sich die T\u00fcr geschlossen hatte, ein Gl\u00f6ckchen und mit einem leichten Schneefall materialisierte pl\u00f6tzlich ein goldener Briefumschlag mitten in der Luft.<\/em><\/div>\n<div><em>Nach kurzem Z\u00f6gern klaubte sie den Umschlag aus der Luft und \u00f6ffnete ihn. Darin war ein Blatt Papier.<\/em><br \/><em>(&#8230;)<\/em><br \/><em>&#8222;Gro\u00dfartig.&#8220; brummelt sie und dachte bereits dar\u00fcber nach, was hier wohl f\u00fcr ein Geschenk in Frage k\u00e4me.<\/em><\/div>\n<div><em>&lt;\/QUOTE&gt;<\/em><\/div>\n<div>Doch zuerst einmal schl\u00fcpfte Jetsun aus ihren Ballerinas. Die waren zwar bequem, aber sie hatte diese Sch\u00fchchen jetzt schon \u00fcber acht Stunden an. Dann drehte sie sich um&#8230; und stellte fest, dass sie nicht alleine im Raum war.<\/div>\n<div>Nenii sa\u00df da, auf dem Fu\u00dfboden neben dem Sofa.<br \/>Das war nicht ungew\u00f6hnlich. Die Arapahoe sa\u00df gern am Boden und spielte mit Sissi. Doch dieses Mal sa\u00df sie einfach nur da. Und sah auf, als Jetsun sich n\u00e4herte.<\/div>\n<div>&#8222;Hallo Nenii!&#8220; begr\u00fc\u00dfte die \u00c4rztin ihre holographische Freundin mit einer Umarmung. Die erwiderte diese Umarmung allerdings etwas abwesend.<br \/>&#8222;Stimmt etwas nicht?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ich wei\u00df es nicht.&#8220; erwiderte die J\u00e4gerin. &#8222;Ich hatte ein sehr seltsames Erlebnis eben, als ich zu Dir kam.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ein Erlebnis? Hier?&#8220; Jetsun runzelte die Stirn. Wenn Nenii sie besuchte, kam sie \u00fcblicherweise direkt durch eine virtuelle T\u00fcr in ihr Quartier. Manchmal, selten, auch \u00fcber das Holodeck, doch das war un\u00fcblich, weil dieses ja frei sein musste. Da ihr Quartier hier aber \u00fcber holographische Projektoren verf\u00fcgte, war der kurze Weg f\u00fcr Nenii eigentlich normal.<br \/>Nur was sollte hier, in ihrem Quartier, passiert sein?<\/div>\n<div>&#8222;Ja, Jetsun!&#8220; nickte die Indianerin. &#8222;Es war ein Papier, das in der Luft schwebte wie ein Kolibri. Hier, schau!&#8220;<\/div>\n<div>Jetsun starrte das Papier an. Ein Umschlag. Dann lachte sie laut auf.<\/div>\n<div>Nenii schaute sie emp\u00f6rt an. Was war daran, bittesch\u00f6n, so komisch?<\/div>\n<div>Jetsun lie\u00df sich neben ihrer Freundin auf dem Teppich nieder und schlug die Beine wie sie halb unter. Dann zeigte sie ihr ihren eigenen Umschlag. &#8222;Schau, ich habe denselben Umschlag bekommen. Sag, hatte es dabei auch ein wenig geschneit?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ja! Jetzt, wo Du es sagst! Richtig.&#8220;<br \/>Nenii sah sie mit gro\u00dfen Augen an.<br \/>&#8222;Ich dachte schon, Du w\u00e4rst das gewesen mit Deiner Magie. Ich habe nach Dir gerufen, doch Du warst nicht da.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Nein, das war ich nicht.&#8220; Jetsun kicherte.<br \/>&#8222;Das war unser Weihnachts-Wichtel. Und das, was Du da bekommen hast, ist eine Einladung.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Eine Einladung?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ja. Mach sie auf! Schau!&#8220;<br \/>Jetsun \u00f6ffnete ihren eigenen Umschlag und zog die Karte darin heraus.<\/div>\n<div>Nenii runzelte die Stirn und tat es ihrer Freundin gleich. Wieder regneten ein paar virtuelle Schneeflocken um sie herab, bildeten aber keine nassen Fleckchen.<br \/>Nenii besah sich die Karte von allen Seiten und l\u00e4chelte leicht bei den h\u00fcbschen Applikationen darauf. Dann sah sie Jetsun neugierig an. &#8222;Was steht denn da geschrieben?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Oh, das darf ich eigentlich nicht wissen. Darauf steht der Name Deines Wichtelpartners.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Meines&#8230;&#8220; Nenii wurde etwas blass. &#8222;Was bedeutet das?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ach, dass ist ein Weihnachtsbrauch. Warte! erinnerst Du Dich noch, als wir in dieser anderen Welt waren? Wo Du mich das erste Mal mit meinen Fl\u00fcgeln gesehen hast?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Arcadia!&#8220; Nenii hatte ein gutes Ged\u00e4chtnis. &#8222;Ja. Wo mich dieser alte Mann mit der Peitsche geschlagen hatte. Der in der Kutsche.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Arcadia, ja, genau!&#8220; Jetsun nickte.<br \/>&#8222;Nachdem all dieses Durcheinander vor\u00fcber war, hatten wir doch ein gro\u00dfes Fest gefeiert. Da gab es viele kleine Buden mit Naschwerk. Und einen gro\u00dfen, gr\u00fcnen Baum. Einen Weihnachtsbaum. Und Du hast ein Geschenk bekommen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Neniis Gesicht wurde weich. &#8222;Ja, Du hast mich da beschenkt.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Genau. Und jedes Jahr wieder feiern wir dieses Fest. Nur jetzt geh\u00f6rst Du dazu.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Dazu?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ja. Wir feiern ein sogenanntes Weihnachstwichteln. Alle, die daran teilnehmen, Freunde, Familie, Bekannte, schreiben ihren Namen auf ein kleines Zettelchen. Dann werden die Zettelchen gemischt und neu verteilt. So bekommt jeder ein anderes Zettelchen mit einem anderen Namen darauf. Dies ist dann der Name des Wichtelpartners. Und diesem Wichtelpartner machst Du dann ein Geschenk.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ach!&#8220; Nenii grinste breit. &#8222;Dann warst Du im letzten Jahr mein Wichtelpartner?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Nein, damals geh\u00f6rtest Du noch nicht dazu. Dein Geschenk kam au\u00dfer der Reihe.&#8220;<\/div>\n<div>Nenii nickte bed\u00e4chtig und studierte noch einmal ihre Karte. Dann hielt sie sie Jetsun hin.<br \/>&#8222;Und wer ist mein Wichtelpartner?&#8220;<\/div>\n<div>Ach ja. Nenii konnte ja nicht lesen. Jetsun beschloss, sich darum zu k\u00fcmmern. Bei einem Computer-Hologramm war das ja zum Gl\u00fcck einfach zu regeln. Nur durfte sie Neniis Software nicht mal eben so manipulieren. Das w\u00e4re wie ein chirurgischer Eingriff bei einem Menschen, ohne diesen zu fragen.<\/div>\n<div>&#8222;Eigentlich muss das geheim bleiben. Das macht man so, damit es nicht zu&#8230; Missstimmungen kommt, wenn jemand ein gr\u00f6\u00dferes oder kleineres Geschenk bekommt.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Aber&#8230; ich kann das nicht lesen. Und ich wei\u00df auch \u00fcberhaupt nicht, was ich da schenken soll&#8230;&#8220; meinte Nenii bedr\u00fcckt.<\/div>\n<div>&#8222;Der Computer k\u00f6nnte Dir das vorlesen, wenn ich nicht da bin. Aber wenn Du es mir erlaubst, lese ich es Dir vor. Ich kann Dir dann auch helfen.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Bitte, ja!&#8220;<\/div>\n<div>Jetsun nahm Neniis K\u00e4rtchen und sagte ihr dann den Namen.<br \/>&#8222;Da hast Du aber Gl\u00fcck!&#8220; l\u00e4chelte sie. &#8222;Das ist ein guter Freund.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ja!&#8220; erwiderte die Arapahoe. &#8222;Das stimmt.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Wollen wir dann zusammen losziehen und schauen, was wir bekommen k\u00f6nnen?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Bitte, ja!&#8220; nickte die J\u00e4gerin enthusiastisch.<\/div>\n<div>&#8222;Gut. Oh, und Nenii..?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ja?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ich w\u00fcrde gern daf\u00fcr Sorgen wollen, dass Du auch Lesen und Schreiben kannst. Dazu m\u00fcsste ich aber einen kleinen Eingriff an Dir vornehmen.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Einen&#8230; Eingriff?&#8220; Nenii sah nicht so richtig \u00fcberzeugt aus.<\/div>\n<div>&#8222;Ja. Du wei\u00dft ja, dass Du eine holographische Lebensform bist. Es ist geradezu spielerisch einfach, Dir etwas beizubringen. Ich w\u00fcrde gern zusammen mit Dir einmal \u00fcberlegen, was schlau w\u00e4re, was Du k\u00f6nnen solltest. Also Lesen, Schreiben, den Umgang mit Hard- und Software des Schiffes, also Sachen, die Dir helfen w\u00fcrden, dich hier an Bord noch besser zurechtzufinden. Aber dazu m\u00fcsste ich Dein Einverst\u00e4ndnis haben. Und ich muss mich nat\u00fcrlich auch mit dem Captain absprechen.&#8220;<br \/>Sie l\u00e4chelte.<br \/>&#8222;Ich darf ja nicht einfach mal so an Dir herumfummeln.&#8220;<\/div>\n<div>Nenii grinste sie leicht anz\u00fcglich an. &#8222;Doch, meine Geliebte, das darfst Du schon.&#8220;<\/div>\n<div>Jetsun wurde leicht rot. &#8222;So meinte ich das nicht&#8230; Du&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>Nenii grinste noch breiter. &#8222;Ich wei\u00df. Du meinst an meinem Wissen und K\u00f6nnen und so. Was in diesem Computerding drin steckt.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ja, genau!&#8220; best\u00e4tigte Jetsun.<\/div>\n<div>&#8222;Ich vertraue Dir. Das wei\u00dft Du. Ver\u00e4ndere mich nur nicht in meinem Herzen.&#8220;<\/div>\n<div>Jetsun wurde wieder rot. &#8222;Das&#8230; nein, das darf ich nicht. Gar nicht. Deine Pers\u00f6nlichkeit&#8230; ist das allerh\u00f6chste Gut.&#8220;<br \/>Jetsun wusste allerdings auch, dass sie diese Pers\u00f6nlichkeit aus einem reichlich komplexen Men\u00fc heraus entworfen hatte. Sie hatte Nenii quasi so erschaffen, wie sie war. Aber das war nun einmal so. Und im Grunde war sie ja auch sehr, sehr gl\u00fccklich mit diesem M\u00e4dchen.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Massimo seufzte tief auf, als er den Text im Umschlag gelesen hatte. Er kannte den Mann gar nicht wirklich. Was sollte man ihm schenken, dass zumindest ein kleines bisschen pers\u00f6nlich war und auch noch sinnvoll?<\/div>\n<div>Das Erste, was dem italienischen StaffSergeant der Marines durch den Kopf ging, war eine Einladung zum Essen. Er kochte sehr gern und seine Pasta wurden auch gelobt von denen, denen er sein Essen vorsetzte, aber diese Idee war wohl nicht das Geeignete, vor allem, da es ja auch heimlich geschehen sollte und der Bewichtelte nicht wissen durfte, von wem das Geschenk kam.\u00a0<\/div>\n<div>Massimo setzte sich an seinen Arbeitsplatz im Quartier, schloss die Arbeitsfenster mit den Pr\u00fcfungsunterlagen f\u00fcr die Offizierspr\u00fcfung und suchte nach der Personalakte seines zu bewichtelnden &#8218;Opfers&#8216;. Auch hier war wenig zu finden. Kultureller Hintergrund, Spezies, all das bot wenig Hinweise. Dann kam ihm eine Idee. Der Mann war wissbegierig, Techniker und interessierte sich auch f\u00fcr fremde Kulturen, also\u2026 warum nicht? Auf der Raumstation gab es verschiedene Gesch\u00e4fte, in denen er einige Dinge finden konnte, die passen w\u00fcrden. Ein Buch, ein Holodeckprogramm, vielleicht ein Kunstgegenstand oder ein Gem\u00e4lde?\u00a0<\/div>\n<div>Noch bereiteten sie sich auf die n\u00e4chste Mission vor und Jetsun w\u00fcrde sicher Freude daran haben, mit ihm einkaufen zu gehen. Ja, sein Engel w\u00fcrde sicher mit ihm kommen, wenn er sie darum bat und au\u00dferdem hatte sie ja auch sicher einen Wichtelpaten, dem sie etwas besorgen m\u00fcsste. Allerdings\u2026 eine Sache w\u00fcrde er in den n\u00e4chsten Tagen allein erledigen m\u00fcssen. Ein Geschenk f\u00fcr Jetsun besorgen.\u00a0<\/div>\n<div>Mit einem L\u00e4cheln auf den Lippen verlie\u00df er sein eigenes Quartier und wandte sich in Richtung des Quartiers seiner Geliebten.\u00a0<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div><strong># Ort: T&#8217;Valas Quartier<\/strong><\/div>\n<div><em>&lt;quote&gt;\u00a0<\/em><br \/><em>Denk an die Regeln! Du als Wichtel darfst dich nicht zu erkennen geben!<\/em><br \/><em>Und nun viel Erfolg bei der Jagd nach einem Geschenk!&#8220;<\/em><\/div>\n<div><em>&#8222;Gro\u00dfartig.&#8220; brummelt sie und dachte bereits dar\u00fcber nach, was hier wohl f\u00fcr ein Geschenk infrage k\u00e4me.<\/em><br \/><em>&lt;\/quote&gt;<\/em><\/div>\n<div>T&#8217;Vala musste nicht lang \u00fcberlegen. Es gab nur wenige Dinge, die dieser Mann sch\u00e4tzte. Kampf und Taktik vor allem. Sehr viel Kontakt hatte T&#8217;Vala mit ihm nicht gehabt, aber\u2026 sein anderes ich hatte ihr etwas geschenkt. Ein Musikst\u00fcck. Ein St\u00fcck, das sie in Ehren hielt. Von den Elfen.\u00a0<\/div>\n<div>Sie war eine dieser Elfen gewesen. Eine Heilerin. Eine Helferin. Eine Bewohnerin des Waldes. Und sie hatte in dieser Zeit ihre Emotionen nur wenig unterdr\u00fcckt. Sie hatte ein anderes Leben gelebt. Sie hatte Freunde gehabt. Und sich gegen\u00fcber anderen \u00f6ffnen k\u00f6nnen. Zwei Trillfrauen wurden zu ihren engen Freundinnen, beide waren so verschieden &#8211; und beide trugen Dinge mit sich herum, wie auch T&#8217;Vala. Einige Momente hielt sie den Gedanken fest. Gedanken an eine andere Welt und Gedanken an eine Traumwelt im Geist einer Trillfrau. Gedanken an Zeiten der Musik. Gedanken an Zeiten der Ruhe und des inneren Friedens, den sie sich immer neu erk\u00e4mpfen musste.\u00a0<\/div>\n<div>Erk\u00e4mpfen. Mit immer den gleichen Waffen.\u00a0<\/div>\n<div>Sie betrat das Schlafzimmer, \u00f6ffnete einen der Schr\u00e4nke. Ja, hier lagen sie. Beide. Vielleicht war es Zeit, sie abzugeben. Sie an jemanden zu geben, der sie wertsch\u00e4tzen konnte, als das, was sie waren. Waffen, die in ehrenvollem Kampf genutzt wurden, in Zeiten der Emotionalit\u00e4t. Der einzigen Zeiten der Emotionalit\u00e4t, gegen die sich Vulkanier nicht wehren konnten.\u00a0<\/div>\n<div>Er w\u00fcrde es verstehen und er w\u00fcrde dem Geschenk einen Wert beimessen.\u00a0<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div><strong># Ort: Rehas Quartier<\/strong><\/div>\n<div><em>&lt;quote&gt;<\/em><br \/><em>\u2026Denk an die Regeln! Du als Wichtel darfst dich nicht zu erkennen geben!<\/em><br \/><em>Und nun viel Erfolg bei der Jagd nach einem Geschenk!&#8220;<\/em><\/div>\n<div><em>&#8222;Gro\u00dfartig.&#8220; brummelt sie und dachte bereits dar\u00fcber nach, was hier wohl f\u00fcr ein Geschenk infrage k\u00e4me.<\/em><br \/><em>&lt;\/quote&gt;<\/em><\/div>\n<div>Reha las den Text nochmals. Wichteln. Schon wieder. Weihnachten. W\u00fcrde sie ihre menschliche Seite nicht so gut es ging unterdr\u00fccken, h\u00e4tte sie geseufzt. Laut. Deutlich. Doch als Vulkanierin unterdr\u00fcckte sie jegliche Emotion.\u00a0<\/div>\n<div>Nat\u00fcrlich musste das Geschenk logisch sein. Es musste zu demjenigen passen, den sie beschenken sollte, und es musste etwas N\u00fctzliches sein. Nat\u00fcrlich.\u00a0<\/div>\n<div>Immerhin lagen sie noch an K7, also hatte sie alle M\u00f6glichkeiten, etwas gut Passendes zu finden.\u00a0<\/div>\n<div>Der Mann war eine Respektperson. Er hatte viel erlebt und viel erlitten in den letzten Monaten. Was er ben\u00f6tigte, war&#8230; Entspannung, Ruhe, Halt. Und nichts half besser dabei als Meditation. Sicherlich w\u00fcrde der Mann viele weitere Geschenke erhalten, doch ihres w\u00fcrde ihm die M\u00f6glichkeit geben, vielleicht ein wenig Frieden zu finden.\u00a0<\/div>\n<div>Ja, das w\u00e4re perfekt.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Massimo hatte Jetsun und Nenii zusammen im Quartier der \u00c4rztin angetroffen und schnell hatten sie beschlossen, zusammen auf die Station zu gehen, um einige Dinge zu besorgen.\u00a0<br \/>&#8222;Irgendetwas Passendes finden wir bestimmt&#8220;, hatte Jetsun zugestimmt. Nun bahnten sie sich einen Weg durch die Menschen und Aliens, die sich auf der Station tummelten. Da war der Eisladen, vielleicht\u2026 aber nein, erst die Pflicht, dann das Vergn\u00fcgen.\u00a0<\/div>\n<div>Massimo sah sich die Auslage in einem der Gesch\u00e4fte an. Schmuck war wohl kaum das, was er seinem Wichtel schenken k\u00f6nnte, aber der Juwelier hatte einige sehr h\u00fcbsche Ketten, Ohrringe, Armreifen und Ringe dort liegen. H\u00fcbsch. Das w\u00e4re allerdings wohl eher etwas, was er Jetsun schenken k\u00f6nnte und wohl kaum gemeinsam mit ihr aussuchen w\u00fcrde.\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun bemerkte seinen Blick auf die Schmuckst\u00fccke und l\u00e4chelte.<br \/>&#8222;Was hast Du im Sinn, Liebling?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Oh&#8230; nichts&#8230;&#8220; Massimo l\u00e4chelte ein wenig verlegen. &#8222;Ich&#8230; dachte nur&#8230; aber wir wollen uns lieber konzentrieren, nicht wahr?&#8220;<\/div>\n<div>Jetsun schenkte ihm ein Luftk\u00fcsschen. &#8222;Das wollen wir.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Das sind wundersch\u00f6ne Sachen hier!&#8220; staunte Nenii. &#8222;Wer kann so etwas Feines machen?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Juweliere. Das alles sind Handarbeiten. Metall wird geschmolzen, Edelsteine geschliffen und eingefasst. Es ist eine hohe Kunst, solche Schmuckst\u00fccke zu schaffen&#8220;, nickte Massimo erkl\u00e4rend und deutete auf einige einfache Ringe.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Da zum Beispiel, ein Goldring mit einem einzelnen Brillanten. Sicher hat der K\u00fcnstler einige Zeit in den Schliff gesteckt und ihn liebevoll in den Ring integriert.&#8220;<br \/>Er beobachtete Jetsun aus den Augenwinkeln und schmunzelte.\u00a0<\/div>\n<div>Nenii dagegen war nicht mehr so konzentriert. Sie sah sich um. Bisher war es nicht allzu voll auf den G\u00e4ngen gewesen, aber nun kam eine gr\u00f6\u00dfere Gruppe auf sie zu und das M\u00e4dchen meldete sich wieder zu Wort: &#8222;K\u00f6nnen wir\u2026 weitergehen?&#8220;, fragte sie und blickte nach hinten.\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun begriff sofort, was sie meinte: &#8222;Ja, nat\u00fcrlich.&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>Massimo blickte noch einmal auf die Schmuckst\u00fccke: &#8222;Was denn?&#8220;, dann drehte er sich in die Richtung, in die Nenii und Jetsun blickten und verstand: &#8222;Ja, gehen wir. Ich habe weiter au\u00dfen, etwas versteckt, zuf\u00e4llig ein interessantes Gesch\u00e4ft gesehen, als wir letztes Mal hier waren.&#8220;<\/div>\n<div>Das war fernab der Hauptstrecken gewesen und sollte deutlich leerer sein, als hier.<\/div>\n<div>Es ging quer durch die Station als N\u00e4chstes, die Einkaufswege entlang und Jetsun blieb an einem Eingang stehen. Antiquit\u00e4ten? Keine schlechte Idee, vielleicht stolperten sie ja \u00fcber irgendetwas, was man verschenken k\u00f6nnte und womit man ihren Wichtelpartnern eine Freude machen k\u00f6nnte.<\/div>\n<div>Das Gesch\u00e4ft f\u00fchrte einige gr\u00f6\u00dfere Gegenst\u00e4nde, antike M\u00f6bel, Kunstgegenst\u00e4nde verschiedenster Herkunft, Bilder, B\u00fccher und auch jede Menge von dem, was man im Allgemeinen als Krimskrams bezeichnen w\u00fcrde.\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun, Nenii und Massimo st\u00f6berten ein wenig, unbehelligt von der Frau hinter dem antiken Tresen, die dort auf einem Barhocker sa\u00df und auf einem kleinen Schirm eine Vid-Sendung verfolgte.<\/div>\n<div>Pl\u00f6tzlich blieb Massimo stehen und griff nach einem Korb, geflochten aus Weidenruten und gr\u00fcn lackiert: &#8222;Das ist es. Ich kenne den Mann ja kaum, also\u2026 schenke ich ihm etwas, mit dem er zumindest etwas anfangen kann.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Einen Korb?&#8220;, fragte Jetsun irritiert.<\/div>\n<div>Der Italiener nickte: &#8222;Einen Korb, den ich f\u00fclle. Einige Spezialit\u00e4ten, ein italienisches Kochbuch, eine Flasche Wein, ein Kulturbildband zu Italien. Sehensw\u00fcrdigkeiten.&#8220;<\/div>\n<div>Jetsun nickte, das war keine schlechte Idee. Dann seufzte sie: &#8222;Du hast immerhin schon eine Idee, ich habe gar keine. Ich m\u00f6chte\u2026 etwas verschenken, was auch wirklich gut ankommt.&#8220;<\/div>\n<div>Die beiden hatten schon im Quartier \u00fcber ihre Wichtelpartner gesprochen und im ersten Moment wusste keiner von beiden etwas. Nun f\u00fchlte sich Massimo in der Pflicht, zu helfen.<br \/>&#8222;Warte mal, Dein Wichtel ist verheiratet, hat eine Familie. Wie w\u00e4re es\u2026 Du schenkst einen freien Abend? Einen Restaurantgutschein, irgendetwas, woran er Freude empfindet und einen sch\u00f6nen Abend verbringen kann, inklusive Babysitting?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Babysitting?&#8220; Sie sah Massimo ein wenig entsetzt an. &#8222;Ich&#8230; kann sowas nicht.&#8220;<\/div>\n<div>Der Italiener l\u00e4chelte sie an. &#8222;Auch nicht, wenn ich Dir helfe?&#8220;<br \/>Nenii legte ihr eine Hand auf den Unterarm. &#8222;Ich helfe auch. Ich kenne Babys.&#8220;<\/div>\n<div>Jetsun sah die beiden an. &#8222;Das w\u00fcrdet ihr tun?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Tutto bene, tutto bene, nat\u00fcrlich. Was mein ist, ist auch Dein, mio angelo.&#8220;<\/div>\n<div>Jetsun brach beinahe in Tr\u00e4nen aus. &#8222;Ach, ich danke euch. Ich&#8230; wartet, vielleicht kann ich ja einen sch\u00f6nen Gutschein basteln. Das w\u00fcrde wenigstens etwas sein, was man \u00fcberreichen kann.&#8220;<br \/>Mit neuer Energie st\u00f6berte sie noch einmal durch den Laden und fand eine h\u00fcbsche Schachtel, eine Art Kassette aus Holz mit einfachen aber h\u00fcbschen Intarsien.<\/div>\n<div>Nenii dagegen hatte \u00fcberhaupt nichts gefunden, aber sie hatte etwas entdeckt, was sie inspirierte. An einer Seite hingen von der Decke herab sogenannte Traumf\u00e4nger. Kleine geflochtene Ringe aus Zweigen oder Gras, zusammengeformt zu Geflechten, an denen Perlen und Federn befestigt waren, so dass sie wie ein Mobile im Wind spielten. So etwas kannte das M\u00e4dchen und so l\u00e4chelte sie leicht. Da hatte sie ein wenig Erfahrung und vor allem wusste sie auch, wen sie um Hilfe bitten konnte.<\/div>\n<div>&#8222;Seid ihr traurig, wenn ich heute gleich bald wieder nachhause gehe?&#8220; bat sie.<\/div>\n<div>&#8222;Ich wollte meine Mutter um etwas bitten. Jetsun, ich brauche dabei wom\u00f6glich Deine Hilfe.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Sicher. Das ist kein Problem. Aber&#8230; jetzt sofort?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Nein. Nur, wenn wir wieder zur\u00fcck sind, w\u00fcrde ich gern heim.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Das geht. Nat\u00fcrlich.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Der Maschinenraum der USS Hephaistos war an diesem Abend ungew\u00f6hnlich still. Die meisten Crewmitglieder hatten ihre Schichten beendet, und nur das ged\u00e4mpfte Summen des Warpkerns erf\u00fcllte die Luft. Emily a\u00df ein Sandwich. Dabei sa\u00df sie auf einem Hocker zwischen zwei ge\u00f6ffneten Wartungspanels und starrte auf das kleine PADD in ihrer Hand. Darauf blinkte der Name ihres Wichtelpartners (fast als mahnende Erinnerung des goldenen Umschlages): Reha, die halb-vulkanische, halb-menschliche Xenobiologin.<\/div>\n<div>Emily seufzte. Ein Geschenk f\u00fcr jemanden zu finden, der Logik sch\u00e4tzte, aber auch menschliche Neugier in sich trug, war eine Herausforderung. Sie wollte nichts Beliebiges schenken. Es sollte etwas sein, das Reha verstand \u2014 und dass sie vielleicht sogar ber\u00fchrte, auch wenn sie es nicht zeigen w\u00fcrde.<\/div>\n<div>Sie begann, Ideen zu sammeln. Ein wissenschaftliches Ger\u00e4t? Zu funktional. Ein terranisches Buch? Zu emotional. Ein vulkanisches Artefakt? Unpassend, wenn es nicht authentisch war. Sie l\u00f6schte Vorschlag um Vorschlag, bis ihr Blick zuf\u00e4llig auf die holografische Darstellung eines Zellclusters fiel, das Reha vor einigen Tagen im Labor untersucht hatte. Die Muster waren faszinierend: symmetrisch, komplex, lebendig.<\/div>\n<div>Da kam ihr die Idee.<\/div>\n<div>Emily sprang auf, schnappte sich ein Werkzeugset und eilte zu einer der Werkb\u00e4nke. Sie \u00f6ffnete eine Schublade nach der anderen, suchte nach Materialien, die leicht, stabil und holografisch leitf\u00e4hig waren. Schlie\u00dflich fand sie, was sie brauchte: eine kleine Tritaniumplatte, mehrere Mikroprojektoren und ein paar selten genutzte Bio-Sensorchips, die eigentlich f\u00fcr medizinische Diagnostik vorgesehen waren.<\/div>\n<div>\u201ePerfekt\u201c, murmelte sie.<\/div>\n<div>Sie begann zu arbeiten. Zuerst formte sie die Tritaniumplatte zu einem eleganten, l\u00e4nglichen Prisma. Die Kanten polierte sie so lange, bis sie das Licht des Maschinenraums weich reflektierten. Dann integrierte sie die Mikroprojektoren in das Innere des Prismas, so pr\u00e4zise, dass sie kaum sichtbar waren. Die Bio-Sensorchips verband sie mit einer winzigen Energiezelle, die sie selbst modifizierte, damit sie jahrelang halten w\u00fcrde.<\/div>\n<div>Stunden vergingen. Emily verga\u00df die Zeit, verlor sich in der Arbeit. Sie programmierte die Projektoren so, dass sie holografische Muster erzeugten, die auf Rehas Forschungsdaten basierten: Zellstrukturen, Sternenkarten, mikroskopische Lebensformen, die sie auf fremden Welten entdeckt hatte. Die Muster sollten sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndern, aber immer harmonisch bleiben \u2014 eine Mischung aus vulkanischer Ordnung und menschlicher Kreativit\u00e4t.<\/div>\n<div>Als sie fertig war, hielt sie das Prisma in der Hand und aktivierte es. Ein leises Summen erf\u00fcllte die Luft, und im Inneren des Objekts begannen die Muster zu tanzen. Sie wirkten lebendig, fast atmend. Emily l\u00e4chelte zufrieden. Es war genau das, was sie sich vorgestellt hatte.<\/div>\n<div>Doch etwas fehlte noch.<\/div>\n<div>Sie nahm ein Gravurwerkzeug und setzte sich erneut. Mit ruhiger Hand zeichnete sie feine Linien in die Oberfl\u00e4che des Prismas \u2014 keine Worte, keine Symbole, nur ein Muster, das an vulkanische Kalligraphie erinnerte, ohne tats\u00e4chlich eine Bedeutung zu tragen. Es sollte Reha an ihre Herkunft erinnern, ohne unpassend zu wirken.<\/div>\n<div>Als sie fertig war, betrachtete sie ihr Werk. Es war schlicht, elegant und voller Gedanken. Ein Geschenk, das Rehas beiden Welten gerecht wurde.<\/div>\n<div>Emily legte das Prisma in eine kleine Box aus dunklem Metall, die sie mit einem weichen Stoff aus dem Replikator auskleidete. Dann verschloss sie die Box und machte sich auf den Weg zum Holodeck, wo die Crew einen terranischen Tannenbaum aufgestellt hatte \u2014 eine Tradition, die viele an Bord liebten, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div><strong># Ort: Deck 03, ATAK-Arbeitsbereich der taktischen Abteilung<\/strong><\/div>\n<div>&#8222;Ich nehme an, Sie haben schon Pl\u00e4ne bez\u00fcglich der Weihnachts\u00fcberraschung?&#8220; fragte Elli den TAK des Schiffes, welcher ihr gegen\u00fcbersa\u00df.<\/div>\n<div>&#8222;Ich \u00fcberlege, nicht daran teilzunehmen&#8220;, bemerkte dieser k\u00fchl.<\/div>\n<div>Elisa hob eine Augenbraue. &#8222;Das w\u00e4re&#8230; ungeh\u00f6rig. Ich glaube, ihr Wichtelpartner w\u00e4re nicht sehr erfreut.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Unwahrscheinlich. Vermutlich w\u00e4re er sogar sehr erfreut dar\u00fcber, in Ruhe gelassen zu werden&#8220;, gab Ajur zur\u00fcck, w\u00e4hrend seine Finger \u00fcber die Tasten glitten.<\/div>\n<div>&#8222;Was haben Sie gegen den Wichtelbrauch?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ich habe schon Br\u00e4uche gesehen, bei denen es einfacher war, sich Feinde zu machen. Und ich ziehe es vor, Freundlichkeiten ausgesucht und nicht zu rituellen Zeiten zu zeigen.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Irgendwie seltsam, glauben wir doch alle, dass bei Klingonen alles rituell ist.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ja. Aber dieses &#8218;Wichteln&#8216; ist &#8230; hohl&#8220; warf Ajur ein. Dann seufzte er. &#8222;Aber dennoch h\u00e4lt sich der Brauch hartn\u00e4ckig. Vor ein paar Jahren habe ich sogar den Programmierer des Holo-Wichtels aufgesp\u00fcrt und ihm nachdr\u00fccklich geraten, damit aufzuh\u00f6ren. Im n\u00e4chsten Jahr, gab es dann wieder einen Holo-Wichtel. Ein neues Programm, von einem anderen Programmierer, das auf den alten Code aufsetzte. Ich wollte ihn kontaktieren, musste aber feststellen, dass er einen.. Unfall hatte. Anscheinend ein romulanisches Nervengift &#8211; sehr unangenehm. Im Jahr darauf gab es wieder ein neues Programm&#8230; und so weiter. Fast k\u00f6nnte man meinen, es g\u00e4be eine Wichtelkabale.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Eine Kabale? Wenn, dann w\u00fcrde ich auf eine Marketingstrategie der Ferengi tippen&#8220;, bemerkte Elli.<\/div>\n<div>&#8222;Das wurde schon gepr\u00fcft. Es gibt keine nachweisbaren Verbindungen. Im Gegenteil &#8211; es gibt sogar mehrere offene Klagen von Ferengi im F\u00f6derationsraum, die gegen den &#8218;Erfinder dieses Brauchs&#8216; vorgehen wollen, da das Wichteln &#8218;den Betriebsablauf st\u00f6rt&#8216; und &#8218;die Mitarbeiter zu unproduktiven Verhalten&#8216; animiere.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Interessant.&#8220; bemerkte Elisa, sah dann wieder zu Ajur.<br \/>&#8222;Ich \u00fcberlege ja noch&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Viel Erfolg.&#8220; bemerkte Ajur, trocken.<br \/>Dass er parallel Bordaufzeichnungen pr\u00fcfte, konnte Elisa ja nicht sehen. Denn die Frau hatte in einem Recht: Es war eine Bordtradition. Und dieser konnte er sich nur schwer entziehen. Also sammelte er Informationen. Und bereitete nebenbei Geschenke f\u00fcr jene vor, denen er wirklich etwas schenken wollte. Da war sein Wichten&#8217;opfer&#8216; ein notwendiger Nebeneffekt. Zumal er mit diesem immer wieder einmal zu tun hatte&#8230;\u00a0<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div><strong># Ort: Quartier von Trish und Fabi\u00e8n<\/strong><\/div>\n<div>Wie jedes Jahr hatte sich Trish wieder ein paar Tage frei genommen, um sich vorzubereiten. Seit Stunden backten sie Pl\u00e4tzchen, T\u00f6rtchen und Pasteten. Daf\u00fcr benutzte sie dann auch mehrere \u00d6fen. Dementsprechend warm war es im Quartier &#8211; und dementsprechend trug sie auch nicht viel mehr als Unterw\u00e4sche, Sch\u00fcrze und Schuhe. Ein Anblick, der Shay sicherlich gefallen h\u00e4tte &#8211; doch der war explizit ausgeladen. Immerhin wollte sie fertig werden. Im Gegenzug hatte sie in diesem Jahr aber auch Fabi\u00e8n vorgewarnt &#8211; der Gute sollte nicht wieder einen Herzkasper bekommen, wenn er unbedarft nach Hause kam.<\/div>\n<div>Ihre Wichtelgeschenke hatte sie auch schon ausgesucht &#8211; da sie mit der ihr zugelosten Person h\u00e4ufiger zu tun hatte, war dies gar nicht schwer gewesen. Doch war diese nat\u00fcrlich nicht die einzige Person an Bord, die Trish beschenken wollte. Und da fing dann der Stress an &#8211; Trish war eine gesellige Person und nannte viele Personen ihre Freunde. Da waren Emily und Fabi\u00e8n, Nik, Nick, Inge und Nathaly &#8211; um nur ein paar Namen zu nennen. Und nat\u00fcrlich wollte sie auch Shay und Elli etwas schenken. Und nat\u00fcrlich auch Teresa.<\/div>\n<div>Da gab es viel zu tun. Aber sie freute sich auf das Fest. Dieses Mal hatte sie auch ein anderes Outfit ausgesucht als sonst &#8211; auch wenn vermutlich so manche das vertraute, kurze rote Kleidchen mit dem wei\u00dfen Kunstfellbesatz vermissen w\u00fcrde&#8230;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div><strong>\u00a0==\/== ==\/== ==\/== ==\/== ==\/== ==\/== ==\/==<\/strong><br \/><strong>==\/== ==\/== \u00a0W E I H N A C H T E N ==\/== ==\/==<\/strong><br \/><strong>\u00a0==\/== ==\/== ==\/== ==\/== ==\/== ==\/== ==\/==<\/strong><\/div>\n<div><strong># Zeit: Am Morgen der Weihnachtsfeier<\/strong><\/div>\n<div>Die Stimmung war ausgelassen und erf\u00fcllt von Freude. Die Interkoms spielten seit Tagen mehrere irdische Weihnachtslieder aus allen Dekaden des 20. und 21. Jahrhunderts. Die gem\u00fctliche Stimmung hatte Deryn vollends infiziert und so ging der gro\u00dfe Sarukaaner mit einem dicken Weihnachtspullover und Hose durch die G\u00e4nge. Er trug das Geschenk in der Hand und seine vier Augen funkelten vor Vorfreude auf die Reaktion seines Ziels. Er fuhr mit dem Lift zur Br\u00fccke und bevor er ankam zog er rechtzeitig die Weihnachtsm\u00fctze auf. Eine kleine weitere \u00dcberraschung die er sich \u00fcberlegt hatte. Die T\u00fcr des Lifts \u00f6ffnete sich und die geschm\u00fcckte Br\u00fccke bot sich in Weihnachtlicher Pracht. Die Crew stand um den Stuhl des Captains und hielten Tassen mit Gl\u00fchwein (ohne Alkohol nat\u00fcrlich) in den H\u00e4nden.<\/div>\n<div>Deryn war froh, nicht all zu sp\u00e4t gekommen zu sein. Er ging schnurstracks auf Emily zu und legte ein sarukanisches Aquivalent eines L\u00e4chselns auf. Noch immer begegneten einige diese Geste mit einem etwas \u00fcberraschten Grinsen.\u00a0<\/div>\n<div>Emily sah Deryn an und musterte das Geschenk. Dann sah sie das Deryn seine freie Hand hinterm R\u00fccken hielt.\u00a0<br \/>Emily grinste: &#8222;Bevor ich das Geschenk auspacke, was versteckst du denn da hinterm R\u00fccken?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Oh meine Hand? Nun das ist eine kleine \u00dcberraschung. Schlie\u00df bitte die Augen.&#8220;<br \/>&#8222;Menno, na gut.&#8220; Emily schloss die Augen und Deryns freie Hand schnellte schnell hervor und stupste Em auf die Nase. Etwas flauschig Weiches war zu f\u00fchlen.<\/div>\n<div>&#8222;Hehe, was war das?&#8220; Emily kicherte und hielt die Augen noch immer geschlossen.<\/div>\n<div>&#8222;\u00d6ffne die Augen und schau nach!&#8220; Deryn hielt seine freie Hand vor ihr Gesicht und wackelte etwas mit den Fingern. Em \u00f6ffnete die Augen und grinste Breit als sie es sah. Dann erinnerte sie sich. Deryn hatte die Krallen mit flauschigen kleinen Fellb\u00e4llchen versehen.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Du bist nun offiziell Schiffrein. Keine Kratzer mehr auf den Displays.&#8220; Emily und Deryn lachten und die Stimmung schlug auf die umstehenden Offiziere um. Auch Shay lachte und kam mit einer Tasse Gl\u00fchwein zu Deryn.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Na da haben sie sich ja was Niedliches einfallen lassen. Diesen Anblick werde ich nicht mehr los.&#8220; Shay hob grinsend eine Augenbraue und schl\u00fcrfte etwas von seinem Gl\u00fchwein.<\/div>\n<div>&#8222;Jederzeit bereit ihnen dieses Trauma zu nehmen.&#8220; Deryn sah nun auf das Geschenk. Dann \u00fcberreichte er es Emily.<\/div>\n<div>Sie packte es aus und versuchte die Verpackung nicht allzu sehr zu zerrei\u00dfen.<br \/>Als sie die Box sah kam Neugier in ihr auf. Eine dunkle h\u00f6lzerne Box mit metallenen Gravuren und geometrischen Muster die an Palmen erinnerten. Vorsichtig klappte sie die Box auf und sah eine Heizplatte aus Eisen.<\/div>\n<div>&#8222;Ist das&#8230;, ist das ein Sandwichmaker? Die ist ja super geworden!&#8220; Emilys Augen weiteten sich. &#8222;Ich werd ihn noch heute ausprobieren. Jetsun? Ich werd vielleicht heute mit einem medizinischen Notfall bei dir aufschlagen!&#8220;<\/div>\n<div>Jetsun stand etwas abseits und sah verwirrt auf: &#8222;Was?!?&#8220; Erneut kicherten die Anwesenden ob der Verwirrung der \u00c4rztin.<\/div>\n<div>&#8222;Ich danke dir vielmals, du gro\u00dfer pl\u00fcschiger Sarukaaner&#8220;<br \/>Emily umarmte Deryn schnell und machte sich direkt daran die visuellen Eigenheiten des Sandwichmakers zu studieren.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div><strong># Zeit: Kurz vor der Weihnachtsfeier, Jetsuns Quartier:\u00a0<\/strong><\/div>\n<div>Massimo hatte sich in seine Paradeuniform geworfen mit allen Abzeichen und Auszeichnungen. Sie hatten sich verabredet, zusammen zur Feier zu gehen und er war sehr fr\u00fch dort. Sissi begr\u00fc\u00dfte ihn maunzend, anscheinend war Jetsun im Schlafzimmer und noch beim Anziehen, zumindest erklangen von dort Ger\u00e4usche.<\/div>\n<div>&#8222;Ciao Bella!&#8220; rief er in Richtung der T\u00fcr.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ich bin gleich bei Dir!&#8220;, h\u00f6rte er die Stimme Jetsuns aus dem angrenzenden Raum, also hockte er sich hin und kraulte Sissi. Anscheinend alterte das K\u00e4tzchen deutlich langsamer, als es f\u00fcr ihre Art typisch war. Er erinnerte sich noch an voriges Weihnachten und sehr viel gewachsen war sie seitdem nicht mehr. Schnurrend dr\u00fcckte sie ihren Kopf gegen Massimos Hand und genoss die Streicheleinheiten.\u00a0<\/div>\n<div>Als Jetsun den Raum betrat, sah der Italiener hoch und es verschlug ihm den Atem: &#8222;Mia belissima angela&#8220;, hauchte er.<\/div>\n<div>Jetsun trug ein auff\u00e4lliges, zweiteiliges k\u00f6nigsblaues Ensemble aus Seide im Drap\u00e9-Stil.<\/div>\n<div>Das Oberteil war ein bauchfreier, asymmetrischer Crop-Top-Stil. Es hatte einen hohen, geschlossenen Halsausschnitt und bedeckte die eine Schulter, w\u00e4hrend es die andere Seite und einen Gro\u00dfteil der Taille wie auch den R\u00fccken freilie\u00df. Von der linken Schulter fiel eine drapierte Bahn herab, die wie eine Schleppe wirkte und sich bis zum Boden erstreckte.<\/div>\n<div>Der Bauch war frei, betont durch eine zarte, perlenartige Kette, die wie ein H\u00fcftg\u00fcrtel auf der Haut lag. Das Unterteil war ein kurzer, ebenfalls stark drapierter Rock, fast wie eine Art Wickel-Minirock, der an den Seiten gerafft ist und viel Bein zeigt<\/div>\n<div>Spitze High Heels in demselben leuchtenden Blau passten farblich perfekt zum Kleid.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/attachment\/1682\/2\" width=\"256\" height=\"380\" loading=\"lazy\" class=\"myimg-responsive lightbox-image\" style=\"\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/attachment\/1682\/1\" width=\"296\" height=\"350\" loading=\"lazy\" class=\"myimg-responsive lightbox-image\" style=\"\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/attachment\/1682\/0\" width=\"218\" height=\"432\" loading=\"lazy\" class=\"myimg-responsive lightbox-image\" style=\"\"><\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun drehte sich einmal um sich selbst. &#8222;Gef\u00e4llt es Dir?&#8220; fragte sie ein wenig unsicher.<\/div>\n<div>Und ob es Massimo gefiel: &#8222;Du siehst wundersch\u00f6n aus, mein Engel. Am liebsten w\u00fcrde ich mit Dir hierbleiben, Dich verw\u00f6hnen und\u2026 aber\u2026&#8220;, er l\u00e4chelte verschmitzt und deutete auf den Korb, der in transparente Folie eingeschlagen war, &#8222;wir m\u00fcssen ja unsere Geschenke abgeben. Und au\u00dferdem\u2026 ich habe das Keyboard dabei. Weihnachten ohne Musik geht ja auch nicht.&#8220;<\/div>\n<div>Er n\u00e4herte sich Jetsun und nahm sie in seine Arme, gab ihr einen sanften Kuss und sah in ihre haselnussbraunen Augen: &#8222;Ti amo, Jetsun.&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>Just in diesem Augenblick \u00f6ffnete sich die T\u00fcr zu einer anderen Welt. Nenii hatte einen direkten Eingang, der im Grunde in einer Wand war. Die Holoprojektoren in Jetsuns Raum hatten daher eine T\u00fcr da eingef\u00fcgt, die es im Grunde nicht gab, durch die Nenii aber kommen und gehen konnte, ohne auf das Holodeck angewiesen zu sein. Und genau durch diese T\u00fcr trat sie, angetan in ein pr\u00e4chtiges Cremwei\u00dfes Wildlederkleid mit zahllosen Fransen, kleinen bunten Perlen und Federn geschm\u00fcckt. In ihren H\u00e4nden wuchtete sie ein ziemlich gro\u00dfes Paket in den Raum.<br \/>&#8222;Hallo Jetsun. Hallo Massimo! Oh, seid ihr aber sch\u00f6n!&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Du aber auch!&#8220; lobte der Marine zur\u00fcck. &#8222;Was hast Du da?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Das ist mein Geschenk f\u00fcr meinen Wicht&#8230; Wichtel.&#8220; erkl\u00e4rte das M\u00e4dchen.<\/div>\n<div>&#8222;Ah! Dazu brauchtest Du meine Hilfe, nicht wahr?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ja!&#8220; Nenii nickte. &#8222;Wegen das, was ich bin. Und wo ich herkomme.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Verstehe ich grad nicht.&#8220; meinte Massimo.<\/div>\n<div>&#8222;Schau,&#8220; versuchte Jetsun zu erl\u00e4utern. &#8222;Nenii hat ihr Wichtelgeschenk aus ihrer Heimat mitgebracht. Aber sie ist eine photonische Lebensform. Und ihre Welt ist auch rein photonisch. Oder elektronisch, je nachdem, wie man es sehen will. Daher ist ihr Geschenk gerade ein Holographisches. Und das w\u00e4re&#8230; etwas bl\u00f6d, wenn ihr Wichtelpartner es woanders hin mitnehmen m\u00f6chte. Daher m\u00fcssen wir dies Geschenk materialisieren. Mit dem Replikator.&#8220;<br \/>Sie l\u00e4chelte. &#8222;So, wie Speisen auf dem Holodeck.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ah, ja, klar. Daf\u00fcr gibt es auf dem Holodeck entsprechende Software.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ja. Aber die gibt es \u00fcberall. Nur auf dem Holodeck ist sie voll integriert. Aber hier habe ich sie auch!&#8220;<br \/>Sie deutete auf ihren Schreibtisch. &#8222;Ich habe alles vorbereitet. Lege Dein Geschenk bitte dahin!&#8220;<\/div>\n<div>Nenii legte das etwas unf\u00f6rmige Paket da ab und trat dann zur\u00fcck.<br \/>Jetsun nahm dann einen Scanner und scannte das Paket komplett von allen Seiten ab.<\/div>\n<div>&#8222;H\u00e4tten wir das nicht auf dem Holodeck einfacher machen k\u00f6nnen?&#8220; meinte Massimo.<\/div>\n<div>&#8222;Ja, m\u00f6glich. Aber ich wollte das&#8230; \u00e4h, privat halten.&#8220; erwiderte Jetsun.<\/div>\n<div>Sie sah auf den Scanner. 100%. &#8222;Fertig.&#8220; meinte sie.<br \/>&#8222;Computer, repliziere das gescannte Objekt.&#8220;<\/div>\n<div>Das Paket auf dem Schreibtisch verschwand von einem Augenblick zum n\u00e4chsten, dann erschien es wieder, wie bei einem Transportvorgang.<\/div>\n<div>&#8222;Ist es jetzt real?&#8220; fragte Nenii.<\/div>\n<div>&#8222;Real war es schon zuvor. So real, wie Du ja auch bist.&#8220; erkl\u00e4rte Jetsun.<\/div>\n<div>&#8222;Aber jetzt kann es auch au\u00dferhalb des Bereiches von Holoprojektoren sein.&#8220;<\/div>\n<div>Nenii nickte zufrieden. &#8222;Dann bin ich bereit!&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div><strong># Zeit: Weihnachten<\/strong><br \/><strong># Ort: Holodeck<\/strong><\/div>\n<div>Jedes Jahr war es eine \u00dcberraschung welche Art Weihnachten wohl gefeiert werden w\u00fcrde. Es hatte schon Weihnachten an einem sommerlichen Strand gegeben, ein Weihnachten mit den Ballontieren und und und. Jedes Jahr gab es etwas Neues.<\/div>\n<div>Diesmal w\u00fcrde es wieder eine Winterlandschaft sein. Ein ferner H\u00fcgel lud zum Rodeln ein. Ein besonderer Spa\u00df f\u00fcr die Kinder an Bord. Dort in der N\u00e4he gab es auch eine Eislaufbahn f\u00fcr diejenigen die meinten Schlittschuh laufen zu m\u00fcssen. Auf einem abgetrennten Teil der Bahn konnte man Eisstockschie\u00dfen. Etwas das einige Mitglieder des Hazard Teams mit gro\u00dfer Begeisterung aber wenig K\u00f6nnen versuchten.<br \/>Neben der Bahn gab es schmale Wege an deren Rand kleine Tannenb\u00e4ume und Umz\u00e4unungen angebracht waren so dass man den Weg nicht verlassen konnte. Diese Wege f\u00fchrten in das Weihnachtsdorf in dem jede Spezies seinen eigenen Bereich hatte, inklusive Umweltkontrollen.\u00a0<br \/>Es gab einen Bereich f\u00fcr Vulkanier, f\u00fcr Klingonen, f\u00fcr Andorianer, Tellariten, Ferengi, Trill und und und.<\/div>\n<div>Alle Wege f\u00fchrten am Ende jedoch zum gro\u00dfen runden Platz in der Mitte auf dem auch ein Tannenbaum stand. Der Baum war geschm\u00fcckt mit Lichtern, kleinen Sternen und Ornamenten aus verschiedenen Kulturen. Darunter lagen bereits einige Geschenke.\u00a0<\/div>\n<div>Irgendwie vertraut war der Stand mit Lebkuchen, Spekulatius, Pl\u00e4tzchen und hei\u00dfen Getr\u00e4nken. Auch dieses Jahr wurde er von Nick und Trish gef\u00fchrt. Der Barkeeper trug einen Anzug, der an den roten Weihnachtsmann der Erde erinnerte. Die Jahre zuvor hatte Trish immer ein dazu passendes Minikleidchen getragen &#8211; doch nicht so dieses Mal: Ihre roten Locken fielen dieses Mal auf ein blau-silbernes Kleid, dass wie aus Eiskristallen gemacht zu sein schien. Es bedeckte die Arme und Schultern, besa\u00df aber einen herzf\u00f6rmigen Ausschnitt. Die Taillie war mehr als nur leicht geschn\u00fcrrt und verlieh ihr so eine Sanduhrfigur, was durch den gerade nach unten fallenden langen Rock mit den hohen Beinschlitzen nur unterstrichen wurde. Eine Tiara aus k\u00fcnstlichen Kristallen vervollst\u00e4ndigten das Bild der Weihnachtsfee &#8211; zumal sie dem Holodeck-Programm eine Routine hinzugef\u00fcgt hatte, die daf\u00fcr sorgte, dass um sie herum immer Schneeflocken wehten, wenn sie nicht gerade hinter dem Stand arbeitete.<\/div>\n<div>Ihre Geschenke lagen schon l\u00e4ngst unter dem Baum &#8211; ein Vorteil, wenn man als Spezialistin f\u00fcr Holoprogramme an der Erstellung des Szenarios mitwirkte.<\/div>\n<div>Emily kniete sich vor dem Baum hin, schob die Box vorsichtig zwischen zwei gr\u00f6\u00dfere Pakete und richtete sie so aus, dass sie nicht sofort auffiel.<\/div>\n<div>Langsam betrat Nazira. Ein gro\u00dfer, geschm\u00fcckter Baum stand da, alles war festlich geschm\u00fcckt, und der Gro\u00dfteil der Crew tummelte sich bereits in kleinen Gr\u00fcppchen, alle in Zivil und schick gemacht. Kurz sog sie die Stimmung ein \u2013 ja, sie war gut, entspannt, fr\u00f6hlich. Das zauberte ihr ein L\u00e4cheln aufs Gesicht.\u00a0<\/div>\n<div>Jori war wie immer recht fr\u00fch bei der Weihnachtsfeier eingetroffen. Zum einen mochte er es zu beobachten, wie sich genau diese Feier immer mehr f\u00fcllte und zum anderen erinnerte ihn das irdische Weihnachtsfest immer ein wenig an der Winterfest auf Eska. Diese beiden Feste waren zwar im Kern und von der Tradition her kaum vergleichbar, was sie aber am Ende dann doch verband war, dass Freunde und Familie zusammenkamen, um ein besonderes Ereignis zu begehen, selbst in schwierigen Zeiten. \u00a0Und was nat\u00fcrlich ebenfalls ein Vorteil war, dass man auf diese Weise unter nur sehr wenigen neugierigen Augen sein Wichtelgeschenk unter dem gro\u00dfen und sehr \u00fcppig geschm\u00fcckten Weihnachtsbaum legen konnte.<\/div>\n<div>Genau das tat der Eska nun auch. Dieses Jahr hatte er beim Zuteilen seines Wichtelpartners Gl\u00fcck gehabt, zumindest empfand er es so. Zwar hat er sich in der Vergangenheit bei weiblichen Wichtelpartnern \u00f6fters leichter getan \u2013 hier konnte er eine alte J\u00e4gertradition zum Winterfest aufleben lassen \u2013 aber es kam auch durchaus vor, dass der CSO durchaus kriminaltechnische Ermittlungen anstrengen musste, damit er \u00fcberhaupt eine Idee davon bekam, was er denn schenken k\u00f6nnte. Dieses Jahr hatte er mehr oder weniger bereits direkt eine Idee gehabt, als der den Namen gelesen hatte. \u00a0Und da sie noch an K7 gedockt lagen, war es auch nicht weiter schwer gewesen diese Idee in die Tat umsetzten.<\/div>\n<div>Nun strich Jori nochmal die Schleife auf dem Paket mit einem d\u00fcnnen L\u00e4cheln auf den Lippen glatt und schob es noch ein wenig weiter unter den Baum.<\/div>\n<div>\u201eF\u00fcr wen is\u2019n das?\u201c kr\u00e4chze der wei\u00dfe Rabe Caraxes, der auf deinem Ast des gro\u00dfen Weihnachtsbaums gelandet war.<\/div>\n<div>Der Eska blickte zu diesem mit einem schiefen L\u00e4cheln auf. \u201eF\u00fcr wen ist was?\u201c antwortete er fast schelmisch.<\/div>\n<div>\u201eNa du hast doch gerade ein Paket unter diesen Baum gepackt, kraah!\u201c<\/div>\n<div>\u201eHab ich das?\u201c grinste Jori \u201eIch habe niemand gesehen, au\u00dfer einem Weihnachtswichtel, der gerade hier lang gerannt kam.\u201c<\/div>\n<div>\u201eWillst du mich ver\u00e4ppeln?\u201c wollte der Caraxes wissen und flatterte aufgeregt mit seinen Fl\u00fcgeln.<\/div>\n<div>\u201eNein, m\u00f6chte ich nicht.\u201c Dabei hob der Jori die H\u00e4nde. Die beiden hatten noch immer ein zum Teil angespanntes Verh\u00e4ltnis. Aber seitdem Caraxes in der Sicherheit seinen Dienst verrichtete, normalisierte sich deren Verh\u00e4ltnis allm\u00e4hlich. \u201eDas ist eine irdische Tradition, dass man jemand zugelost bekommt, den man dann beschenkt. Der Beschenkte wei\u00df aber nicht von wem das Geschenk kommt und soll es auch gar nicht wissen. Das soll eine \u00dcberraschung sein und deswegen nennt man den Schenker einfach Wichtel.\u201c Nach einem kurzen Moment setzte der CSO nach. \u201e\u2026so oder so \u00e4hnlich auf alle F\u00e4lle\u201c<\/div>\n<div>\u201eWichtel? Klingt irgendwie komisch\u2026also verr\u00e4tst du mir nicht, f\u00fcr wen das ist, ja?\u201c<\/div>\n<div>\u201eRichtig\u201c lachte Jori<\/div>\n<div>\u201eKrah, ihr habt schon komische Traditionen\u201c stellte Caraxes fest.<\/div>\n<div>\u201eHast du endlich dein Geschenk unter dem Baum deponiert\u201c wollte eine Frauenstimme hinter Jori wissen. \u201eAndere wollen mit Sicherheit auch wie du recht unbemerkt ihr Geschenk unter den Baum legen.\u201c<\/div>\n<div>Der CSO drehte sich um und sah Nazira direkt hinter ihm stehen. Er l\u00e4chelte seine Partnerin warm an, schloss sie in die Arme und gab ihr einen innigen Kuss, den sie erwiderte.\u00a0<\/div>\n<div>\u201eSucht euch \u2018nen Zimmer\u201c kr\u00e4chzte der wei\u00dfe Rabe.<\/div>\n<div>Die beiden l\u00f6sten sich voneinander, blickten sich tief in ihre gr\u00fcnen Augen und l\u00e4chelten sich dabei f\u00fcr einen Moment an.<br \/>&#8222;Du siehst wundersch\u00f6n aus.&#8220; konnte sich Jori aber dann doch nicht verkneifen zu sagen.\u00a0<\/div>\n<div>Nazira, bereits in das historische Gewand gekleidet, das sie sp\u00e4ter f\u00fcr den Auftritt brauchen w\u00fcrde, eingehakt bei dem viel gr\u00f6\u00dferen CSO, h\u00e4tte sie beinahe selbst eine von den \u201eWeihnachtselfen\u201c sein k\u00f6nnen, die laut den irdischen Legenden dem \u201eWeihnachtsmann\u201c halfen, die Geschenke zu verteilen. &#8222;Danke.&#8220; erwiderte sie nicht ohne ein klein wenig Farbe in ihre Wangen zu bekommen.\u00a0<\/div>\n<div>Jori h\u00e4tte sie den ganzen Abend so anstarren k\u00f6nnen, riss sich dann aber zusammen. Sie waren schlie\u00dflich nicht allein hier. \u201eDu hast recht, ich sollte den Baum f\u00fcr die anderen freigeben.&#8220; meinte er dann so das Nazira ihr mehr oder minder gr\u00f6\u00dferes P\u00e4ckchen, h\u00fcbsch eingepackt das sie vor sich hertrug, nun direkt zu dem Baum brachte, um das P\u00e4ckchen mit dem Namensschild darunter abzulegen.<\/div>\n<div>&#8222;Was meinst du, sollen wir uns hier ein wenig umschauen, was hier sonst noch alles gibt?\u201c<\/div>\n<div>\u201eDas ist eine gute Idee, komm.\u201c Die kleine Trill umfasste die Hand ihres Partners. \u201eUnd du nat\u00fcrlich auch, Caraxes.\u201c<\/div>\n<div>\u201eAber wenn ihr zu viel schn\u00e4belt bin ich weg.\u201c<\/div>\n<div>\u201eKeine Sorge, machen wir nicht\u2026\u201c versuchte Jori den Raben zu beruhigen. Leise an Narzira gewandt murmelte er \u201e\u2026zumindest f\u00fcr\u2019s erste, f\u00fcr sp\u00e4ter kann ich nicht garantieren.\u201c<\/div>\n<div>\u201eBenimm dich, Jori.\u201c kicherte die wei\u00dfhaarige Trill.<\/div>\n<div>\u201eSchaut mal, da dr\u00fcben scheint er verschiedene hei\u00dfte Getr\u00e4nke zu geben.\u201c Stellte Jori fest und deutete mit deiner freien Hand auf einen Stand mit verschiedenen dampfenden T\u00f6pfen. \u201eVielleicht haben sie auch dieses Jahr wieder Eykidpunsch.\u201c<\/div>\n<div>\u201eEykidpunsch?\u201c hakte Caraxes nach.<\/div>\n<div>\u201eJa, das ist ein traditionelles Getr\u00e4nk von Eska. Das solltest du auf alle F\u00e4lle probieren.\u201c<\/div>\n<div>Damit gingen die drei r\u00fcber zu dem Stand. Und tats\u00e4chlich: Die Hoffnung des Eska wurden erf\u00fcllt, als er kurz darauf eine dampfende Tasse mit hellrotem Inhalt in der Hand hielt. Ja, dieses irdische Weihnachtsfest erinnerte Jori tats\u00e4chlich immer wieder an das Winterfest und an seine alte Heimat.<\/div>\n<div>&#8222;Auch einen Eykidpunsch?&#8220; fragte Trish die CNS und l\u00e4chelte. &#8222;Oder doch lieber eine hei\u00dfe Schokolade?&#8220;<\/div>\n<div>Das Gew\u00fcnschte wurde gereicht &#8211; dieses Mal von Teresa Ruthven. Sie hatte sich von Trish \u00fcberreden lassen, dieses Jahr am Stand zu helfen. Immerhin war dies irgendwie eine Erinnerung an die Zeit in Reedale. Und als sie erfahren hatte, dass Trish dieses Jahr ein g\u00e4nzlich anderes Outfit tragen w\u00fcrde, hatte sie es sich nicht nehmen lassen, stattdessen das &#8218;kurze Rote&#8216; auszupacken und so Nick zu komplettieren. Allein schon, um ihren Bruder zu \u00e4rgern.\u00a0<\/div>\n<div>Danach mischten sich Naira und Jori unter die Leute, tranken noch einen Punsch, lachten mit den anderen, waren ansonsten aber unzertrennlich. Viel zu selten sahen sie sich aufgrund ihrer Schichten, obwohl sie jetzt ein gemeinsames Quartier hatten, da wollte jede Gelegenheit genutzt werden.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Am Abend, als die Crew sich im festlich geschm\u00fcckten Holodeck versammelte, legte Ana das Geschenk unauff\u00e4llig unter den holographischen Tannenbaum. Niemand bemerkte es.\u00a0<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Trish, welche die Moderation des Wichtelns \u00fcbernommen hatte, nahm ein P\u00e4ckchen nach dem anderen hoch, las die Namen laut vor und h\u00e4ndigte sie dann aus, damit sie vor allen gespannten Augen ausgepackt werden konnten. Als Emily gerufen wurde, sprang die kleine, quirlige Trill sofort zum Baum und nahm mit breitem Grinsen und Neugier in den Augen das P\u00e4ckchen entgegen.<\/div>\n<div>Schnell rupfte sie die liebevoll dekorierte Verpackung ab \u2013 Verpackungen waren doch ohnehin nur zum Aufmachen da, richtig? Warum \u00fcberhaupt so einen Aufwand betreiben? \u2013 und hielt dann recht ratlos eine metallene Kugel in der Hand, ungef\u00e4hr so gro\u00df wie ein Volleyball. Die CING drehte sie in den H\u00e4nden hin und her, sie sah aus wie eine Mischung aus einer Borg-Sph\u00e4re und einem Steampunk-Gadget, mit ihren vielen kleinen metallenen Verzierungen, H\u00e4kchen, Kn\u00f6pfe, winzige Schieberegler. Sie hatte die Verpackung schon weggeworfen, als ihr auffiel, dass ein Zettel aus der Verpackung geflattert war. Rasch klaubte sie ihn auf und las \u201aIn Technik bist Du doch sehr fit, beim \u00d6ffnen mehr zu Tage tritt!\u2018<\/div>\n<div>\u201eOhhh ein R\u00e4tsel!\u201c entfleuchte ihr begeistert, und dann sa\u00df sie schon einfach im Schneidersitz auf dem Boden, der Blick konzentriert, als sie die Kugel langsam hin- und herdrehte, hier und da dr\u00fcckte und zog, vor lauter Konzentration die Zunge zwischen die Z\u00e4hne geklemmt.<\/div>\n<div>Endlich machte es *klick*, und die Kugel zerfiel in zwei H\u00e4lften \u2013 was zu Tage kam, war eine weitere Kugel, etwas kleiner, doch diese sah aus wie ein gigantischer bunter Diamant, in Facetten, die in allen Regenbogenfarben glitzerten. Auf den ersten Blick wirkte er ganz glatt, doch dann sah sie auch hier auf den ersten Blick nicht leicht zu erkennende Ritze und rauere Fl\u00e4chen die darauf hindeuteten, dass sie mehr damit machen konnte, als sie nur ansehen. Und da dieser bunte Diamant leicht durchscheinend war konnte sie sehen, dass er etwas in seinem Inneren beherbergte. Ein weiterer Zettel mit derselben grazilen Handschrift wie zu vor fiel ihr auf: \u201aDas Juwel verbirgt es fein \u2013 was mag wohl nur im Innern sein?\u2018 stand darauf.<\/div>\n<div>Mit erneuertem Eifer machte sich Emily daran, den bunten Diamanten zu untersuchen. Nach einigen Minuten des Gr\u00fcbelns fand sie heraus, wie und in welcher Reihenfolge sie die raueren Stellen auf dem Stein streichen musste, damit dieser sich \u00f6ffnete wie eine Blume \u2013 um das freizugeben, was in seinem Inneren lag: eine weitere, noch kleinere Kugel, diesmal jedoch einfach nur durchsichtig und mit einer Drehung zu \u00f6ffnen. Und ein letzter Zettel: \u201aIch hoffe, der Flingas-Kuchen schmeckt Dir! Du hast es Dir redlich verdient. Dein Wichtel.\u2018<\/div>\n<div>In der letzten Kugel war\u2026 ein kleiner Kuchen! Er sah dunkel und saftig aus und verstr\u00f6mte bereits einen Duft nach Gew\u00fcrzen, die sie vage an etwas erinnerten\u2026 oder vielmehr, ihre fr\u00fcheren Wirte. Denn das hier war, auch wenn Em so etwas nie selbst gesehen hatte, ein Kuchen nach einem Original-Rezept Ihrer Heimatwelt, mit Gew\u00fcrzen, die nur auf Trill wuchsen.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Petra Dulmat betrachtete das Treiben am Weihnachtsbaum interessiert. Sie rechnete nicht damit, dass f\u00fcr sie etwas dabei war. Schlie\u00dflich war sie neu an Bord und auch &#8222;nur&#8220; Lehrerin.<\/div>\n<div>Darum \u00fcberraschte es sie, als sie relativ weit oben auf dem Stapel ein gro\u00dfes Paket sah, auf dem schon von weitem die Aufschrift &#8222;PETRA&#8220; erkennbar war, die jemand in gro\u00dfen, schwungvollen Buchstaben aufs Geschenkpapier geschrieben hatte. Langsam n\u00e4herte sie sich dem Objekt, w\u00e4hrend sie innerlich abwartete, ob nicht pl\u00f6tzlich eine zweite Petra auftauchen und es f\u00fcr sich beanspruchen w\u00fcrde.<\/div>\n<div>Doch es gab niemanden, der es ihr streitig machen wollte. Beim Anheben klapperte etwas darin. Neugierig drehte sie das Paket und fand eine Karte.<\/div>\n<div>&#8222;Leider kennen wir uns noch nicht so gut. Trotzdem hoffe ich, dass Sie Freude an diesem Geschenk haben werden. Viele Gr\u00fc\u00dfe, Dein Wichtel :-)&#8220;<\/div>\n<div>Als sie das Papier sorgsam entfernte, kam ein Klemmbaustein-Kasten zum Vorschein: &#8222;Praktische Meditation Mit Lego. Set #921073: Pendeluhr&#8220;. (Bei genauerem Hinsehen sah man, dass die Worte &#8222;Praktische Meditation Mit&#8220; auf einem nachtr\u00e4glich angebrachten Klebestreifen standen).<\/div>\n<div><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=kRzgCylePjk\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=kRzgCylePjk<\/a><\/div>\n<div>&#8222;Faszinierend&#8220;, murmelte sie. Wer hatte sie nur damit bedacht?<\/div>\n<div>Die kleine Lana hatte sehr schnell das P\u00e4ckchen ausgemacht, welches mit Familie Ortrichk Lertary beschriftet unter dem Weihnachtsbaum lag. Wobei P\u00e4ckchen das falsche Wort war, denn eigentlich war es nur ein kleiner flacher Umschlag. Geschickt glitt ihre kleine Kralle in die \u00d6ffnung in der oberen Ecke, als ihr der Umschlag bereits aus der Hand genommen wurde.<\/div>\n<div>&#8222;Ich w\u00fcsste nicht, dass dein Name Ortrrrrrich lautet, meine Kleine&#8220; schnurrte es \u00fcber ihr und Lani blickte zu ihrer Mutter auf. &#8222;Aber da steht Familie! Das hei\u00dft das ist f\u00fcr uns alle, also auch f\u00fcr mich! Bitte mache es auf, ich m\u00f6chte wissen was drrrin ist!&#8220;<\/div>\n<div>Mit gro\u00dfen, bettelnden Augen sah Lani ihre Mutter an. &#8222;Bitttte!&#8220;<\/div>\n<div>Sorgf\u00e4ltig und ordentlich \u00f6ffnete die gro\u00dfe Iskyra den Umschlag und reichte diesen dann ohne hineinzusehen ihrer Tochter. Diese h\u00fcpfte vor Freude und riss den Umschlag von dem Zettel, der darin steckte. Auf der Vorderseite war ein Tempel abgebildet und es stand in gro\u00dfen Lettern &#8222;G-U-T-S-C-H-E-I-N&#8220; darauf geschrieben.<\/div>\n<div>&#8222;Wir bekommen ein komisches verfallenes Haus?&#8220;<\/div>\n<div>Lani gab den Zettel zur\u00fcck an ihre Mutter, welche sich diesen durchlas. &#8222;Wir d\u00fcrfen an einer Ausgrabung der Ka\u2019Hat Kolonie auf Shermans Planet teilnehmen. Dabei handelt es sich unter anderem um \u00dcberreste eines alten klingonischen Tempels. Und es steht extra dazu, dass der Ausflug f\u00fcr die ganze Familie geeignet ist.&#8220;<\/div>\n<div>Als Jetsun sich mit Massimo dem Baum n\u00e4herte schaute sie sich neugierig um, jedoch konnte sie unter dem Baum nirgends ein Geschenk mit ihrem Namen entdecken. Auch wenn diese Wichteltradition so \u00fcberhaupt nicht ihrer Kultur entsprach, hatte sie diese doch ein wenig lieb gewonnen in ihrer Zeit an Bord der Hephaistos. Entsprechend machte sich leuchte Entt\u00e4uschung in ihrem Bauch breit, als sie feststellen musste, dass ihr Wichtelpartner sie offensichtlich vergessen hatte. Sie wollte sich gerade herumdrehen, als Massimo sie mit einem &#8222;Cara mia!&#8220; zur\u00fcckhielt und nach oben an den Baum zeigte. Dort hingen viele kleine Gl\u00f6ckchen in silber, gold und ros\u00e9 und alle waren mit ihrem Namen beschriftet. Massimo angelte sich eines der Gl\u00f6ckchen aus dem Baum.<\/div>\n<div>&#8222;Guarda! Sie haben kleine Haken.&#8220; Sacht \u00f6ffnete er eines der Anh\u00e4nger und h\u00e4ngte diesen dann samt Gl\u00f6ckchen in Jetsuns Fl\u00fcgel. &#8222;Ich w\u00fcrde gern h\u00f6ren, wie das klingt, wenn du mit allen Gl\u00f6ckchen am Fl\u00fcgel fliegst.&#8220; lachte er.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Ortrichk sah sofort auf, als sich der TAK der Hephaistos der kleinen Familie n\u00e4herte. Ihr Mutterinstinkt war geweckt, immerhin war der Weg des Klingonen zielgerichtet. Er hatte etwas vor. Der Blick der Iskyra glitt von Ajur zu ihrer \u00e4lteren Ziehtochter Tara, dann suchte sie ihre Ehefrau &#8211; doch Ana war gerade in der Menge verschwunden.<\/div>\n<div>&#8222;Tara, Tochter von Ortrichk Lertary-Ivoin und Lwaxana Ivoin?&#8220; sprach er die Jugendliche an, suchte aber zwischendurch den Blick der Wissenschaftlerin. Er hatte nichts b\u00f6sartiges im Sinn und das sollte sie auch merken.<\/div>\n<div>Die Angesprochene hob den Kopf, sah zu dem Klingonen. &#8222;Ja?&#8220; knurrte sie &#8211; Grenzen waren dieser Tage schwer und ihre klingonische H\u00e4lfte lie\u00df sie impulsiv reagieren, doch gleichsam wusste dieses Erbe auch, dass sie dem Krieger vor ihr unterlegen war. Noch. Die Anwesenheit ihrer Mutter gab ihr allerdings Sicherheit.<\/div>\n<div>&#8222;Die Zeit vergeht. Wenn du zur G\u00e4nze eine Klingonin w\u00e4rst, w\u00fcrdest du dich in deinem Alter erneut beweisen und die zweiten Ruhmesabzeichen erringen. Aber wir sind nicht auf Q&#8217;nos und du hast mehr als andere eine Wahl. Doch so dankbar du daf\u00fcr auch sein kannst, so schwer d\u00fcrfte es auch f\u00fcr dich sein, zu verstehen, was die klingonische Seite in dir will.&#8220;<\/div>\n<div>Tara beugte sich vor, knurrte. &#8222;Willst du mich beleidigen, Klingone?&#8220; Ihr H\u00e4nde ballten sich zu F\u00e4usten, w\u00e4hrend die Iskyara die Lefzen verzog.<\/div>\n<div>&#8222;Nur wenn du dich beleidigen l\u00e4sst.&#8220; knurrte er. &#8222;Kenne deine Grenzen!&#8220; Ajur machte sich breit. Doch bevor die Situation weiter eskalieren konnte, fuhr er fort. &#8222;Ich bin hier, um dir ein Geschenk zu machen. Wenn du willst, k\u00f6nnen wir trainieren. Das gleiche Training, dass dich auf Q&#8217;nos auf dein k\u00fcnftiges Leben vorbereiten w\u00fcrde &#8211; und auf die Pr\u00fcfung als Kriegerin. Ich kann dir nicht geben, was dir ein Hausvorstand geben k\u00f6nnte &#8211; und ich glaube auch nicht, dass deine M\u00fctter das f\u00fcr dich wollen w\u00fcrden. Aber ich kann dir helfen, zu verstehen. Und mit dem Feuer in dir ins Reine zu kommen.&#8220;<br \/>Er bleckte die Z\u00e4hne. &#8222;Deine Entscheidung. Fr\u00f6hliche Weihnachten.&#8220;<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Jen ging etwas widerstrebend zum Baum und holte ihr Geschenk ab. Seit ihre Familie auf K7 Aufgekreuzt war, war ihre Laune nicht die Beste. Das Geschenk wirkte nicht besonders gro\u00df aber sperrig. Ohne zu z\u00f6gern packte sie es aus und ein schmales l\u00e4cheln zeigte sich in ihrem Gesicht.\u00a0<br \/>Eine Boxmaschine mit Musik! Das war genau was sie brauchte um ihren Frust los zu werden!<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Neugierig zog Fabien das Paket heran, das p\u00fcnktlich zum vereinbarten Wichtelzeitpunkt unter dem Baum materialisiert war. Es war in blaues Geschenkpapier verpackt, das &#8211; je nachdem wie er das Paket hielt &#8211; schimmerte und fast den Anschein von seichten Wellen im Meer erweckte. Wirklich sch\u00f6n. Neugierig zog er die blaue Schleife auf, die sorgf\u00e4ltig um das Paket gebunden war. Zum Vorschein kamen mehrere Dinge und Fabien l\u00e4chelte. In einem kleinen Beutel befanden sich mehrere Bartseifen mit verschiedenen D\u00fcften. Fabien roch vorsichtig daran und stellte fest, dass die meisten davon angenehm und vor allem nicht zu intensiv dufteten. An einem Rasierst\u00e4nder waren ein Rasierhobel und ein Pinsel angebracht, zwei kleine Flaschen mit Rasiergel und dazu passendem Balsam rundeten das Ganze ab. Fabien entdeckte einen weiteren kleinen Beutel und sch\u00fcttete den Inhalt in seine Hand. Zun\u00e4chst wusste er nicht, was er da vor sich hatte, doch dann musste er lachen. Vier kleine goldene Clips waren ihm in die Hand gefallen. Vielleicht w\u00fcrde sich ja eine Gelegenheit finden, den Bartschmuck spazieren zu tragen.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Nun war es f\u00fcr Massimo Aquila soweit: Er hielt sein Wichtelgeschenk in der Hand. Dieses war ungew\u00f6hnlich schwer, hatte eine rechteckige Form und war vielleicht 6 cm dick. Der geb\u00fcrtige Italiener betrachtete das Paket von allen Seiten und sch\u00fcttelte es einmal kurz.<\/div>\n<div>\u201eVorsichtig, wenn da etwas zerbrechliches drinnen ist.\u201c mahnte ihn Jetsun, die neben ihm Stand.<\/div>\n<div>\u201eHm, das f\u00fcllt sich recht massiv an und da bewegt sich auch nichts.\u201c stellte der Marine fest.<\/div>\n<div>\u201eM\u00f6chtest du es nicht aufmachen?\u201c<\/div>\n<div>\u201eDoch, nat\u00fcrlich\u2026ich dachte, dass ich vielleicht eine Ahnung haben k\u00f6nnte, was es ist, aber so\u2026ohne auch nur eine Idee eines Raschelns\u2026<\/div>\n<div>\u201eVielleicht ein Buch.\u201c \u00dcberlegte die Schiffs\u00e4rztin.<\/div>\n<div>\u201eEin Buch? In dieser Gr\u00f6\u00dfe?\u201c \u00a0Massimo schaute skeptisch. \u201eLass es uns herausfinden\u2026\u201c Vorsichtig strich der Italiener in das \u00fcberlappende schlichte Geschenkpapier, auf dem nur \u201eF\u00fcr Massimo Aquila\u201c stand und l\u00f6ste so die Klebestreifen. Nachdem er auf diese Weise alle Klebestreifen gel\u00f6st hatte, streifte er das Papier und heraus kam tats\u00e4chlich ein Buch. Allerdings hielt er die R\u00fcckseite, die keinen Aufschluss \u00fcber den Inhalt des Buchs gab.<\/div>\n<div>\u201eInteressant\u2026es bleibt spannend.\u201c stellte er fest w\u00e4hrend er das Buch auf die Vorderseite drehte. \u00a0Dort stand in verblassten goldenen Lettern _Le opere raccolte per organo di Marco Enrico Bossi_. Massimo blickte zuerst ungl\u00e4ubig auf den Titel, doch dann breite sich ein strahlendes L\u00e4cheln auf seinem Gesicht aus.<\/div>\n<div>\u201eWas ist das? Wer ist Marco Enrico Bossi?\u201c fragte Jetsun nach, die au\u00dfer dem Namen nichts verstand, was auf dem Einband des gro\u00dfen Buches stand.<\/div>\n<div>\u201eDort steht _Die gesammelten Orgelwerke von Marco Enrico Bossi_. Das war ein italienischer Organist und Komponist.\u201c<\/div>\n<div>\u201eDas sind also Orgelst\u00fccke?\u201c<\/div>\n<div>\u201eIch denke schon.\u201c Massimo schlug die erste Seite des Buchs auf und entdeckte dort eine Karte, die dort zwischen die Seiten gelegt war.<\/div>\n<div>\u201eWarte, soll ich das Buch kurz halten, damit du die Karte lesen kannst?\u201c bot die \u00c4rztin dem Marine an.<\/div>\n<div>\u201eGerne.\u201c Damit gab sie ihr das schwere Buch w\u00e4hrend er sich die Karte nahm in diese las.<\/div>\n<div>[Lieber Massimo, ich wei\u00df wie gerne du deine Heimat und Musik magst. Ich kann mich ebenfalls an dein wundersch\u00f6nes Orgelspiel in Arcarda erinnern und hoffe, dir mit diesen Noten von einem alten Landesmann von dir eine Freude machen k\u00f6nnen. Dein Wichtel]<\/div>\n<div>Massimo strahlte noch immer, als er die Karte zur\u00fcck in das Buch legte, es von Jetsun wieder entgegen nahm und einige Seiten weiter bl\u00e4tterte. Dort lass er als \u00dcberschrift _Marcia di Processione op. 68_ gefolgt von Notenlinien und Noten.<\/div>\n<div>\u201eJa, es sind tats\u00e4chlich verschiedene Orgelwerke eines italienischen Komponisten.\u201c stellte der Italiener mit einer gewissen R\u00fchrung in der Stimme fest.<\/div>\n<div>\u201eIch freue mich drauf diese St\u00fccke dich spielen zu h\u00f6ren.\u201c murmelte Jetsun, als sie ihren Partner in die Arme schloss.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Ana hatte sich das Geschenk von Ortrichk bringen lassen. Es war ein l\u00e4ngliches Geschenk aber auch ein wenig schwer. Neugierig &#8211; auch wenn sie das nie zugeben w\u00fcrde &#8211; packte sie das Geschenk aus und hervor kam eine Flasche betazoidischer Wein. Allerdings in einer seltsamen Halterung.\u00a0<br \/>Sie las den Zettel den ihr Wichtel ihr dazu gelegt hatte und schnaubte h\u00f6rbar.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Was ist los?&#8220; fragte die Iskyra neugierig und betrachtete die Vorrichtung mit der Weinflasche nun ebenfalls neugierig.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ein R\u00e4tsel. Ein sogenannter Flaschentresor. Um die Flasche da heraus zu bekommen muss man erst herausfinden wie man das Ding \u00f6ffnet.&#8220; antwortete Ana.<\/div>\n<div>&#8222;Das klingt nach einem Problem das wir sp\u00e4ter in unserem Quartier l\u00f6sen sollten.&#8220; befand Ortrichk und Ana nickte abwesend w\u00e4hrend sie ihr Geschenk weiter untersuchte.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Als Trish an der Reihe war, nahm sie ein sehr weiches Paket entgegen, wie sie durch das Papier f\u00fchlen konnte. Als sie auspackte dominierte die Farbe Gr\u00fcn den Inhalt im Gegensatz zu der weihnachtlich roten Verpackung. Es war ein gr\u00fcner Stoff, der mit einer kleinen Schnur zusammengebunden war. An der Schnur war ein kleines Etikett angebracht. \u201aF\u00fcr unsere irische Backfee\u2018 stand dort in sehr verschn\u00f6rkelter Schrift.<\/div>\n<div>Trish l\u00f6ste die Schnur und der Stoff entfaltete sich. Etwas fiel zu Boden, was Trish aber erst einmal ignorierte. Sie betrachtete den Stoff in ihrer Hand genauer und nahm zuerst ein riesiges irisches Kleeblatt wahr. Dann noch viele kleine. Dicht aneinander gereiht bildeten sie das Muster auf dem Stoff, der sich als praktische K\u00fcchensch\u00fcrze mit einer gro\u00dfen Fronttasche entpuppte, die wie ein Kleeblatt geformt war und aus einem extra St\u00fcck Stoff bestand.<\/div>\n<div>Lachend zog die junge Frau die Sch\u00fcrze an und b\u00fcckte sich dann, um nach dem heruntergefallenen Gegenstand zu gucken. Es waren genaugenommen zwei. Ein paar Backofen-Schutz-Handschuhe, die ebenfalls mit Kleebl\u00e4ttern bedruckt waren.<\/div>\n<div>Trish zog sie an, klatschte damit in die H\u00e4nde, weswegen man nat\u00fcrlich nichts h\u00f6ren konnte, da der Stoff das Ger\u00e4usch d\u00e4mpfte und rief: &#8222;Beim n\u00e4chsten Mal werde ich wohl ein Kleeblatt backen!\u201c<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Ajur fand ein sehr gro\u00dfes Paket, eingeschlagen in gr\u00fcn-schwarzes Geschenkpapier, fein s\u00e4uberlich mit einem goldenen Band verschn\u00fcrt, knapp unter zwei Metern L\u00e4nge &#8211; und es war schwer. Der klingonische Taktikoffizier entfernte das Papier, darunter kam eine Kiste aus dunklem Edelholz zum Vorschein, auf Hochglanz poliert. Der Deckel lie\u00df sich leicht \u00f6ffnen und umklappen. Auf schwarzem Samt erblickte er zwei traditionelle Waffen. Allerdings keine, die er gewohnt war. Weder klingonisch, noch menschlich, noch andorianisch. Zwei traditionelle vulkanische Nahkampfwaffen. Eine Stabwaffe mit einer halbmondf\u00f6rmigen Klinge an einem Ende, skalpellscharf geschliffen. Das andere Ende mit einem kugelf\u00f6rmigen Gewicht beschwert. Daneben, fein s\u00e4uberlich zusammengelegt, eine peitschen\u00e4hnliche Waffe, ein Band, dass an beiden Enden mit silbernen Kugeln als Gewicht beschwert war. Stickereien auf dem Band und Gravuren auf der Klinge zeugten von Alter und W\u00fcrde dieser Waffen. Erst, als er genauer hinsah, entdeckte er einen Zettel, der unter der breiten Klinge der Stangenwaffe hervorlugte.\u00a0<\/div>\n<div>Der Klingone zog das Papier hervor. Beschriftet war es in klingonischen Symbolen:\u00a0<br \/>&#8222;Ehre und Ruhm sei Dir, Ajur, Sohn des Nedek aus dem Haus Kular.\u00a0<br \/>Lange Jahre habe ich diese beiden Waffen bei mir behalten. Beide haben sie das Blut ihrer Gegner geschmeckt. Nun war es an der Zeit, mich von ihnen zu trennen, doch sie sollten jemandem geh\u00f6ren, der sie als Symbol zu sch\u00e4tzen wei\u00df und sie in Ehre halten wird. M\u00f6gen sie Dir Gl\u00fcck bringen.&#8220;<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Ein kleiner Umschlag, geschwungene Buchstaben darauf, lag auf einer mit Silber verzierten gro\u00dfen Holzkiste. Der Name auf dem Umschlag deutlich zu lesen. Captain Shay Ruthven.\u00a0<br \/>Vorsichtig \u00f6ffnete Shay den Umschlag, zog eine Weihnachtskarte heraus und klappte sie auf. In den gleichen, fast gemalten Buchstaben las er:\u00a0<br \/>&#8222;Frohe Weihnachten Captain,\u00a0<br \/>nach allen Aufregungen, Schicksalsschl\u00e4gen und Erlebnissen, w\u00fcnsche ich Ihnen, dass Sie Ruhe und Frieden finden und hoffe, Ihnen einige Momente der inneren Einkehr und der Erkenntnis bringen zu k\u00f6nnen.&#8220;<\/div>\n<div>Keine Unterschrift, nat\u00fcrlich. Shay Ruthven faltete die Karte wieder und versenkte sie im Umschlag, ehe er die Kiste \u00f6ffnete. Oben lagen drei B\u00fccher. Meditation, Autogenes Training und ein weiteres Buch \u00fcber Entspannungstechniken. Darunter, eine Meditationsdecke. Eine kleine Schachtel R\u00e4ucherst\u00e4bchen und ein Holzgestell, um die St\u00e4bchen auch zu nutzen. Er hob die Decke an, da war noch etwas, etwas, was schwer war. Vorsichtig zog er daran. Eine Flasche schottischen Whiskys kam zum Vorschein. Auch eine Art der Entspannung.\u00a0<br \/>Shay schmunzelte. \u00a0\u00a0<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>&#8222;Hast du dein Geschenk schon?&#8220; fragte Shay und Elli hob eine kleine verpackte Kiste hoch. Sie befreite das Geschenk von der Verpackung und musterte das Geschenk.<\/div>\n<div>&#8222;Ein Puzzle.&#8220; meinte sie dann und Shay war sich nicht sicher ob das erfreut oder gelangweilt klang. Sie hatten beide schon etliche Puzzles bekommen und auch fertig gestellt.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Das sieht aber anders aus als die anderen.&#8220; meinte er nachdem er nun ebenfalls einen Blick darauf warf.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Eine mechanische Holzbox. Das klingt zumindest herausfordernd.&#8220; stimmte sie zu und musterte die Beschreibung.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Bekomm ich von dir eigentlich auch was?&#8220; fragte sie dann ihren Ehemann der breit grinste.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Nat\u00fcrlich, nach der Feier in unserem Quartier.&#8220; antwortete er schlie\u00dflich.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>&#8222;Dr. Zevran&#8220; Trish hatte ein K\u00e4rtchen in den H\u00e4nden und suchte die Menge nach dem Tierarzt ab. &#8222;Dr. Zevran?&#8220; fragte sie erneut. &#8222;Hat jemand unseren Tierarzt gesehen?&#8220;<\/div>\n<div>Keine Antwort. Es schien, als h\u00e4tte der Tierarzt keine Lust auf die Feier gehabt.<br \/>&#8222;\u00c4hm&#8230; ich glaube, er hat das Holodeck vorhin verlassen. Da gab es wohl irgendeinen&#8230; Notfall?&#8220; meldete sich dann Theresa zu Wort.<\/div>\n<div>&#8222;Oh.. na dann bringe ich ihm sein Geschenk sp\u00e4ter vorbei&#8220; sagte Trish unbek\u00fcmmert &#8211; und machte mit dem n\u00e4chsten Geschenk weiter.<br \/>So w\u00fcrde der Tierarzt also seine Kopie des philosophischen klingonischen (und kaum bekannten) Werkes &#8218;Betrachtungen von 100 unw\u00fcrdigen Toden&#8216; erst sp\u00e4ter bekommen, zusammen mit der handschriftlichen Notiz seines Wichtels:<br \/>\u00a0 \u00a0<em> &gt;&gt;Sie zeigen gerne, wie wenig Sie von uns Humanoiden halten. Ich war versucht, Ihnen den Gefallen zu tun, und Nichts zu schenken. Aber Traditionen sind eben solche. Leben Sie damit. Ihr Wichtel.&lt;&lt;<\/em><\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Der Eska trat vor, noch ein wenig unsicher. Nat\u00fcrlich kannte er Weihnachten als kulturelles Fest, auch wenn er selbst dem christlichen Glauben, auf dem dieses Fest basierte, nicht angeh\u00f6rte. Aber es war ein Fest von Liebe, Frieden und Besinnlichkeit, alles keine schlechten Werte, wie er fand.<\/div>\n<div>Was er auch fand, war ein relativ gro\u00dfes Paket, wenn auch leicht. Es lie\u00df sich leicht \u00f6ffnen. Das Erste, was er vorfand, war ein Text, handgeschrieben von jemandem, dem das Schreiben offenbar nicht so lag. Es war sehr gut lesbar, doch die Buchstaben waren nicht gleichm\u00e4\u00dfig, sondern eher wie gemalt statt geschrieben.<\/div>\n<div>&#8222;Jori. Du bist wie ich ein J\u00e4ger. Wir beide kennen die Jagd. Sie ist uns wichtig, denn sie hat unsere V\u00f6lker viele Jahre ern\u00e4hrt und am Leben gehalten. Du bist mein Weihnachtswichtel. So schenke ich Dir diese Jagdgegenst\u00e4nde, die ich urspr\u00fcnglich selbst gefertigt habe.&#8220;<\/div>\n<div>Das eine war ein kurzer Jagdbogen, dazu ein Pfeilk\u00f6cher, h\u00fcbsch bemalt mit mosaikartigen, symbolischen Tierfiguren. Dazu ein etwa 60 cm durchmessender Schild. Das war eindeutig ein symbolisches Objekt. Vielleicht wie ein Totem, denn auch der Schild war kunstvoll bemalt und mit Perlen, Kn\u00f6chelchen und Federn bestickt. Auffallend war, dass er auch einen Aufh\u00e4nger besa\u00df, so dass er beispielsweise an die Raumwand geh\u00e4ngt werden konnte.<\/div>\n<div>Jori l\u00e4chelte. Er wusste sofort, wer die Person sein musste, die ihm dies geschenkt hatte, doch nat\u00fcrlich wahrte er die Fassung und ging zur\u00fcck an seinen Platz an Naziras Seite, nicht aber ohne einen kurzen Blick zu dem Tisch zu werfen, an dem unter anderem auch Jetsun und Massimo sa\u00dfen.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Nari schlich neugierig um den Baum herum. Immerhin war es ihr erstes Weihnachten an Bord und da man sie als Wichtel auserkoren hatte standen die Chancen gut das sie ebenfalls einen Wichtel hatte.<br \/>Und tats\u00e4chlich da sah sie eine rechteckige recht d\u00fcnne Schachtel mit ihrem Namen drauf.<br \/>Flink griff sie danach und suchte sich einen ruhigen Platz um es auszupacken.\u00a0<\/div>\n<div>Vorsichtig \u00f6ffnete sie die Geschenkverpackung und runzelte dann die Stirn als sie die Aufschrift las. Eine kleine Karte war dabei und vielleicht w\u00fcrde die etwas mehr Licht ins Dunkel bringen.<\/div>\n<div><em>&#8222;Hallo Nari,<\/em><br \/><em>Wir kennen uns noch nicht besonders gut daher war es schwer ein Geschenk f\u00fcr dich zu finden. Ich hoffe also zu verzeihst mir die Parallelen zu deinem Beruf aber ich dachte jemand der in der Sicherheit arbeitet hat vielleicht Spa\u00df daran. Es handelt sich hier um einen fiktiven Mordfall der schon etwas zur\u00fcck liegt und daher als Cold Case eingestuft wird. Wenn du das Spiel aktivierst wird es auf allen Decks auf denen es Holoemitter gibt spielbar sein. Die Hephaistos ist damit sozusagen der Tatort und du musst anhand der Hinweise und Verh\u00f6rprotokolle herausfinden wer der M\u00f6rder ist. Das Spiel ist alleine aber auch mit mehreren Personen spielbar. Du musst das nur vorher angeben. Eine genaue Anleitung f\u00fcr das Spiel liegt bei.\u00a0<\/em><br \/><em>Ich hoffe du hast viel Spa\u00df damit und gute Jagd nach dem M\u00f6rder. Dein Wichtel!&#8220;\u00a0<\/em><\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Der zweite Offizier der Hephaistos war nat\u00fcrlich zusammen mit Frau und Kindern bei dem Fest, wobei die Kinder auch dieses Mal wieder den Beschenkten beim Suchen und Finden ihrer Geschenke halfen. Da neben den Geschenken nat\u00fcrlich auch viele Sch\u00fcsseln und Schalen mit Geb\u00e4ck lagen, war das eine ausgesprochen angenehme Angelegenheit. Und da heute Heiligabend war, dr\u00fcckten ihre Eltern auch beide Augen ganz, ganz feste zu.<\/div>\n<div>Ettore schmunzelte, als er bemerkte, dass die drei, als sie erkannten, dass er jetzt an der Reihe war, mit dem Futtern aufh\u00f6rten und betont konzentriert nach dem f\u00fcr ihn gedachten P\u00e4ckchen suchten. &#8222;Hier, Papa!&#8220; Keiran hatte es als erster entdeckt und \u00fcberreichte ein P\u00e4ckchen, in etwa so gro\u00df wie eine Zigarrenkiste.<\/div>\n<div>&#8222;Dankesch\u00f6n!&#8220; Ettore schmunzelte und besah sie das P\u00e4ckchen. Kurz war er versucht, es einfach so mitzunehmen, doch der Brauch verlangte, dass er es gleich hier unterm Baum \u00f6ffnete. Unter dem Papier fand er eine ausgesprochen feine, mit kunstvollen Intarsien gearbeitete Holzschachtel, eindeutig antiquarisch. Darin wiederum befanden sich zwei Umschl\u00e4ge und eine kleine Packung Pralinen.<\/div>\n<div>In dem ersten Umschlag (der vorn eine &#8222;1&#8220; aufgemalt hatte befanden sich zwei Karten f\u00fcr eine Show, wie es schein. &#8222;VIDA &#8211; Siga el baile! Eine argentinische Tanz- und Musikshow der Stars dieses Quadranten Cira Denari und Kael Dravik, die die ganze Leidenschaft und Vielfalt argentinischer Kultur zeigt \u2013 weit \u00fcber den Tango hinaus, mit folkloristischen T\u00e4nzen, der Poesie von Torvan Kel und der Musik von Shira Koval, pr\u00e4sentiert mit einer Company talentierter T\u00e4nzer und Musiker. &#8222;Siga el baile&#8220; bedeutet &#8222;Folge dem Tanz&#8220; und fordert das Publikum auf, sich von den mitrei\u00dfenden Rhythmen und Geschichten verf\u00fchren zu lassen.<\/div>\n<div>Das Gute war, dass dies ein Flex-Ticket war. Er musste selber festlegen, an welchem Abend er es einl\u00f6sen wollte. Nur, darauf wurde hingewiesen, w\u00fcrde fr\u00fches Einl\u00f6sen die besten Pl\u00e4tze sichern. Zum Gl\u00fcck war die Preiskategorie festgelegt. Keine schlechten Pl\u00e4tze!<\/div>\n<div>Oha! Nur, wie sollte er das hinbekommen?\u00a0<br \/>Doch Ettore war vorsichtig optimistisch. Da w\u00fcrde sich sicher etwas machen lassen. Er w\u00fcsste auch schon, wen er da fragen k\u00f6nnte.<\/div>\n<div>Umschlag Nummer zwei l\u00f6ste das Problem. Denn er enthielt einen handgezeichneten Gutschein f\u00fcr einen &#8222;freien Abend&#8220; inklusive Babysitting mit leckerem Abendessen und Unterhaltung bis zur Nachtruhe f\u00fcr die drei Kleinen. Durchgef\u00fchrt von einem liebevollen, kompetenten und ambitionierten Dreiergespann, auf das er und seine liebe Frau sich verlassen konnten.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>&#8222;Hier, Nazira &#8211; das ist f\u00fcr dich&#8220;, sagte die moderierende Trish und reichte der CNS das Paket, dass f\u00fcr diese unter dem Baum lag. Es war sorgf\u00e4ltig eingepackt: blaues Papier, mit einem umgeschlagenen Silberstreifen &#8211; an sich bereits ein kleines Kunstwerk. Irgendwie erinnerte die Verpackung an das Kleid der Moderatorin &#8211; was aber vermutlich nur Zufall war.<\/div>\n<div>Als die Trill das vielleicht 40cm breite P\u00e4ckchen auspackte, kam ein Kistchen in Holzoptik zum Vorschein, das aber moderne Technologie enthielt, wie das Panel auf der Vorderseite verriet. Tats\u00e4chlich handelte es sich um eine Aufbewahrungskiste f\u00fcr Pflanzensamen, die so lange Zeit bewahrt werden konnten.<\/div>\n<div>Dem K\u00e4stchen beigelegt war ein Zettel in klarer, geschwungener Handschrift:<\/div>\n<div>\u00a0 \u00a0 <em>&gt;&gt;Viele bewundern deine Stimme. Mich hat jedoch auch dein Geschick im Umgang mit Mutter Natur in Staunen versetzt. Daher m\u00f6chte ich dir diese Samen der betazoidischen Marquelle anvertrauen, einer &#8211; wie du vermutlich wei\u00dft &#8211; sehr anspruchsvollen Pflanze. Diese Samen stammen von dem Beet vor dem Haus, in dem ich aufgewachsen bin. So gesehen sind Sie eine Erinnerung &#8211; aber ich werde nie die F\u00e4higkeiten haben, sie zum keimen zu bringen, geschweige denn am Leben zu halten. M\u00f6gen Sie in deinen H\u00e4nden wachsen, bl\u00fchen und gedeihen. Fr\u00f6hliche Weihnachten.&lt;&lt;<\/em><\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Der Sarukaaner schrott langsam nach vorn und fand sein Geschenk unter dem gro\u00dfen Tannenbaum. Sein Name war auf einem kleinen K\u00e4rtchen zu finden, das an einem in Cellophan eingeh\u00fcllten Korb befestigt war. Vorsichtig hob er den Korb an. Auf dem Schildchen stand auch etwas auf der R\u00fcckseite:\u00a0<\/div>\n<div><em>&#8222;Hallo Deryn, leider haben wir uns noch nicht sehr gut kennenlernen k\u00f6nnen, daher fand ich es schwierig, Dir etwas zu schenken, dass Du Dir w\u00fcnschen w\u00fcrdest. Mein einziger Ausweg: Jeder muss ja etwas essen und trinken und so dachte ich, Du w\u00fcrdest Dich freuen, einige kulinarische Gen\u00fcsse aus meiner Heimat kennenzulernen. Das Du wissbegierig bist, konnte ich erfahren, daher hoffe ich (ein weiteres Mal), dass Du mit diesen Dingen etwas anfangen kannst, die in diesem Korb liegen.&#8220;<\/em><\/div>\n<div>Auff\u00e4llig waren, neben einer Flasche edlen Rotweins, einer gro\u00dfen T\u00fcte mit Pasta und vielen kleinen Gl\u00e4schen mit italienischen Spezialit\u00e4ten und Zutaten, zwei gebundene B\u00fccher. Das eine war sehr offensichtlich ein Kochbuch, das andere ein Bildband mit vielen Erkl\u00e4rungen und der Geschichte vieler italienischer Sehensw\u00fcrdigkeiten.\u00a0<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Sam trat sp\u00e4ter hinzu, neugierig, und hob den W\u00fcrfel auf. Als er sich \u00f6ffnete, erstrahlten die Sterne um sie herum \u2013 ein Tanz aus Vergangenheit und Gegenwart.\u00a0<\/div>\n<div>F\u00fcr einen Moment verga\u00df die XO ihre Haltung. Ein leises L\u00e4cheln huschte \u00fcber ihr Gesicht, w\u00e4hrend sie die Karten betrachtete. \u00a0<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Manche Personen bekamen mehr als ein Geschenk &#8211; denn auch das war Brauch geworden: Viele schenkten nicht nur ihrem Wichtelpartner etwas, sondern auch jenen, die ihnen an Bord besonders wichtig waren.<\/div>\n<div>Und manche, wie Emily, waren nicht nur gut vernetzt sondern auch beliebt. Die CING konnte daher noch andere Pakete \u00f6ffnen. In einem waren nicht nur leckere Pralinen &#8211; die die Trill ohne weiteres Trish zuordnen konnte &#8211; sondern auch niedliche Einhorn-Pl\u00fcsch-Pantoffeln in violett und Regenbogen, die leise Quietscht\u00f6ne von sich gaben, wenn man mit ihnen ging.<\/div>\n<div>Das zweite Paket war irgendwie erwartet und doch auch nicht &#8211; denn wie gewohnt enthielt es die liebevollen Beleidigungen, die zwischen Em und Ajur zur Tradition geworden waren. &gt;&gt;\u00dcbergro\u00dfer Flohsack einer Pa-Katze &#8211; ich habe bemerkt, dass deine Fertigkeiten bei den immer gleichen Reparaturen eingerostet sind. Daher hier was Einfaches, zum \u00dcben.&lt;&lt; Die &#8218;einfache \u00dcbungsaufgabe&#8216; war das Modell einer Sovereign-Klasse im Nereus-Refit (dessen erstes Modell ja erst Ende 2415 vom Stapel gelaufen war) zum Zusammenbauen sowie Sternenflotte-Simulationsprogramme mit spezifischen technischen Problemen f\u00fcr diese Baureihe, die als knifflige Herausforderungen f\u00fcr die technischen Teams an Bord gedacht waren &#8211; bei einem so neuen Schiffstyp gar nicht so einfach zu bekommen.<\/div>\n<div>Aber auch Samantha erhielt weitere P\u00e4ckchen: So konnte sie in einem die Replik einer \u00dcbersetzung eines klingonischen Buches \u00fcber den inneren Konflikt eines Kriegers finden, w\u00e4hrend ein zweites Paket nicht nur einen Baumkuchen f\u00fcr sie und einen f\u00fcr Permin sondern auch einen Gutschein f\u00fcr einen VIP-Abend im Topf voll Gold.. nur g\u00fcltig f\u00fcr zwei Personen, n\u00e4mlich Sam und eine Begleitung ihrer Wahl. Manchmal musste man eben ein wenig nachdr\u00fccklicher daf\u00fcr sorgen, dass sich jemand nicht zu sehr einigelte.<\/div>\n<div>&#8222;Fabi, dein zweites Paket musst du selbst abholen. Das ist zu schwer f\u00fcr mich&#8220; sagte Trish dem Piloten im Vorbeigehen und dr\u00fcckte seinen Arm, w\u00e4hrend sie in eine bestimmte Richtung zeigte. &#8222;Fr\u00f6hliche Weihnachten&#8220; l\u00e4chelte sie dann &#8211; und gab ihm einen Kuss auf die Wange, ehe sie wieder davon schwebte.<\/div>\n<div>Als Fabi\u00e8n mit Blinzeln fertig war und das Paket begutachtete, konnte er verstehen, warum dies der Technikerin zu schwer war &#8211; auch wenn man sich fragen musste, wie es dann \u00fcberhaupt unter den Baum kam. Denn dort lag, zwar eingepackt aber dennoch sofort erkenntlich, ein ganzes K\u00e4serad! Als Fabi\u00e8n es auspackte, stellte er fest, dass es ein 18 Monate gereifter Hartk\u00e4se aus dem Elsass war &#8211; und dazu eine Packung handgemachter Schokotr\u00fcffel &#8211; f\u00fcr einen Mann, der die sch\u00f6nen Seiten des Lebens zu sch\u00e4tzen wusste.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Alle Geschenke waren verteilt, kleine Gruppen hatten sich gebildet und unterhielten sich, als die leise Hintergrundmusik verstummte und zwei Personen vor den gro\u00dfen Weihnachtsbaum traten. Jetsun Pema hielt ein Mikrofon in der Hand, Massimo Aquila klappte sein E-Piano auseinander und arretierte es.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Hallo alle zusammen&#8220;, begann Jetsun, &#8222;Frohe Weihnachten Euch allen. Wir haben im letzten Jahr ein Lied f\u00fcr Euch gespielt und gesungen und wir w\u00fcrden Euch gern erneut eines vortragen. Und wer mag, kann ja vielleicht auch mitsingen?&#8220;<\/div>\n<div>Sie l\u00e4chelte und ihre Schwingen breiteten sich ein wenig aus. Sie sah wirklich wie ein Engel aus, fand Massimo. Er begann zu spielen und Jetsun setzte mit Gesang ein.<\/div>\n<div>&lt;nrpg: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XuMoEOKKjfc\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XuMoEOKKjfc<\/a> &gt;<\/div>\n<div><em>&#8222;Silent night, holy night<\/em><br \/><em>All is calm, all is bright<\/em><br \/><em>Round yon Virgin, Mother and Child<\/em><br \/><em>Holy Infant so tender and mild<\/em><br \/><em>Sleep in heavenly peace<\/em><br \/><em>Sleep in heavenly peace&#8220;<\/em><\/div>\n<div>L\u00e4chelnde Gesichter, einige stimmten tats\u00e4chlich mit ein. Stille breitete sich aus, als das Lied endete. Massimo trat vor, nahm Jetsuns Hand und beide verneigen sich, verhaltener Applaus erklang.\u00a0<\/div>\n<div>Noch immer hielt Jetsun das Mikrofon in der Hand, aber nun fing es auch Massimos Stimme ein, der einige Worte sagte:\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Danke Euch allen! Ich m\u00f6chte ein paar Worte sagen, ehe wir zum gem\u00fctlichen Teil \u00fcbergehen.&#8220;<\/div>\n<div>Er wandte sich Jetsun zu, die verwundert auf den Marine blickte. Das war nicht besprochen.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Jetsun, ich habe Dich kennengelernt in einer anderen Welt, wir haben uns einige Male gegenseitig gerettet, gemeinsam haben wir das letzte Jahr zusammengearbeitet, zusammen Musik gemacht, zusammengelebt. Du bist die Stimme zu meiner Melodie. Ich liebe Dich und alle sollen es wissen.&#8220;<\/div>\n<div>Jetsun wurde bleich. Sie ahnte, was jetzt kommen w\u00fcrde und schluckte schwer.<\/div>\n<div>Er ging vor ihr auf die Knie herunter und zog ein kleines K\u00e4stchen hervor: &#8222;Jetsun Pema, ich m\u00f6chte mein Leben mit Dir verbringen, wenn Du mich willst. Willst Du mich heiraten?&#8220;<br \/>Jetsun sah Massimo in die Augen, da war ein wenig Unsicherheit, Nervosit\u00e4t, vor allem aber sehr viel Liebe.\u00a0<\/div>\n<div>Buddha Amida&#8230; wie oft hatte Jetsun \u00fcber diese Frage nachgedacht. Vor allem, wenn sie abends, nachts alleine in ihrem Bett lag. Sie hatte sich Massimos Gesicht vor Augen gef\u00fchrt und getr\u00e4umt, Diese, genau diese Frage immer wieder und wieder gestellt. Und beantwortet.<br \/>Wollte sie? Ja, unbedingt. Traute sie sich?<\/div>\n<div>\u00c4h&#8230;<\/div>\n<div>Sie schluckte wieder, sah Massimo an und ihre Augen wurden feucht. Amida, hatte sie Angst. War es nicht so, dass gewisse Situationen sich immer wieder wiederholten? Sie war bereits einmal verheiratet gewesen. Und sehr gl\u00fccklich gewesen. Und dann wurden ihr Mann und Kind auf grausamste Art entrissen. Sollte sich so etwas jemals wiederholen, Jetsun wusste, dass sie das nicht \u00fcberleben w\u00fcrde.<\/div>\n<div>Aber sollte sie deshalb davon Abstand nehmen, ihr Gl\u00fcck zu ergreifen? Wo es sich gerade jetzt, hier, vor ihren Augen und denen aller anderen Leute, die ihr im Leben etwas bedeuteten, darbot?<br \/>Nein, ganz gewiss nicht. Das w\u00e4re nicht nur dumm, das w\u00e4re&#8230; Verrat an allem, was ihr heilig war.<\/div>\n<div>Sie beugte sich vor und nahm Massimo bei dessen freier Hand. Und sp\u00fcrte, wie dessen Hand zitterte.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ja!&#8220; sagte sie. &#8222;Ja, von ganzem Herzen, Ja. O, wie gerne m\u00f6chte ich das.&#8220;<\/div>\n<div>\u00dcberrascht stellte Jetsun fest, dass ihr diese Antwort doch gar nicht schwerfiel. Sie kam fast von ganz alleine aus ihr heraus.<br \/>&#8222;Ja, Massimo, das will ich. Unbedingt!&#8220; Sie schlang ihre Arme um den armen Mann, dem es nur unter gr\u00f6\u00dften Schwierigkeiten gelang, das kleine Sch\u00e4chtelchen nicht aus den H\u00e4nden zu verlieren.<\/div>\n<div>Jetsun sah das Schillern in den Augen des Marines. Verr\u00e4terische, unterdr\u00fcckte Tr\u00e4nen und sie l\u00e4chelte, bevor sie ihre Lippen auf seine presste.\u00a0<\/div>\n<div>Lachen und Beifall brandeten im Raum auf, aber Jetsun und Massimo bekamen fast nichts davon mit. Als der Kuss endete \u00fcberkam es Massimo: &#8222;Ich hatte Angst, aber ich musste Dich fragen, ich\u2026 ich liebe Dich, Jetsun.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ich liebe Dich auch, Massimo. Aus der tiefe meines Herzens!&#8220;<\/div>\n<div>Seine Hand fuhr an Jetsuns Arm entlang und er \u00f6ffnete mit der anderen das K\u00e4stchen, in dem ein goldener Ring mit einem einzelnen Brillanten lag, sauber eingefasst und eine fast ebene Oberfl\u00e4che bildend.\u00a0<\/div>\n<div>Jetsun l\u00e4chelte breit. Sie erkannte den Ring wieder. Es war der Ring, den Massimo Nenii als Beispiel f\u00fcr ein Kunstwerk gezeigt hatte, als sie zu dritt den kleinen Einkaufsausflug gemacht hatten. Und sie hatte nichts gemerkt.<\/div>\n<div>Vorsichtig nahm er den Ring und steckte ihn an Jetsuns Finger. Kurz sah sie darauf, er passte perfekt. Wie auch immer Massimo dies gemacht hatte, er hatte es richtig gemacht. Sie l\u00e4chelte und blickte in die Augen des Mannes, die ihr sein Gl\u00fcck entgegen strahlten und f\u00fchlte sich selbst unendlich gl\u00fccklich.\u00a0<\/div>\n<div>Als sie dann wieder bereit waren, die Umgebung um sich herum wahrzunehmen, stellte sich mindestens eine Person als nicht so besonders gl\u00fccklich heraus. Die junge Arapahoe war an ihrem Platz geblieben und spielte mit ihrem Glas Kinderpunsch (ohne Alkohol).<br \/>Jetsun sp\u00fcrte den kleinen Stich im Herzen. Nenii f\u00fchlte sich pl\u00f6tzlich zur\u00fcckgelassen.<\/div>\n<div>Sie beugte sich zu dem M\u00e4dchen, legte ihre beiden H\u00e4nde auf deren Wangen und hob das Gesicht der J\u00e4gerin zu sich hoch. &#8222;Nenii!&#8220;<br \/>Sie wartete, bis die Augen in die ihren sahen, dann k\u00fcsste sie Nenii.<br \/>&#8222;Zwischen uns \u00e4ndert sich nichts!&#8220; sagte sie. Und fl\u00fcsterte hinzu: &#8222;Ich liebe Dich. Mein Herz ist gro\u00df. Du hast darin deinen festen Platz. Daran wird sich nie etwas \u00e4ndern, ja?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Aber&#8230; Massimo&#8230; und Du&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ja. Wir werden heiraten. Aber das&#8230; er hat Dich doch auch gern. Er liebt Dich auch. Ja, anders, als mich und anders als ich Dich. Aber Du wirst immer dazugeh\u00f6ren, ja? Das habe ich Dir schon versprochen und ich tue es jetzt wieder. Bitte, ich l\u00fcge nicht!&#8220;<\/div>\n<div>Nenii schluckte, dann nickte sie. &#8222;Ja. Ich wei\u00df das. Ich&#8230; ich war nur&#8230; \u00fcberrascht.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ich auch!&#8220; lachte Jetsun. &#8222;Aber das ist sch\u00f6n. So sch\u00f6n!&#8220;<\/div>\n<div>Massimo trat hinzu: &#8222;Du geh\u00f6rst zur Familie. Du bist f\u00fcr mich die kleine Schwester, die ich so nie hatte.&#8220; Massimo hatte eine Schwester, aber diese war \u00e4lter als er selbst.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;O, ja. Das bin ich!&#8220; lachte Nenii nun auch. &#8222;Schwester! Ja!&#8220;<\/div>\n<div>Massimo nahm Nenii in die Arme: &#8222;Und Du bringst Jetsun zum Lachen und machst sie gl\u00fccklich. Und das ist das, was z\u00e4hlt.&#8220;<\/div>\n<div>Dann hob er einen Arm und umarmte damit Jetsun: &#8222;Und Du bist die Frau, von der ich immer getr\u00e4umt habe und mit der ich leben will. Wundersch\u00f6n und so klug und mitf\u00fchlend.&#8220;<\/div>\n<div>Weiter kamen sie nicht, da inzwischen die ersten Gratulanten dazu traten um Massimo mit brutaler Gewalt auf die Schulter zu hauen. Und Jetsun durch die Frisur zu wuscheln. Und auch nicht mit weisen Spr\u00fcchen und Ermahnungen sparten.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><br \/><strong>Nach der offiziellen Feier\u00a0<\/strong><br \/><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Nachdem alle Wichtelgeschenke verteilt waren und sich bereits die ersten von der Feier verabschiedet hatten, hatten sich Nazira und Jori einen ruhigen Platz am Rande der Feier gesucht. Beide hielten eine Tasse mit dampfenden Getr\u00e4nken in den H\u00e4nden, denn mittlerweile war es doch recht kalt geworden. Jori blickte in den klaren Sternenhimmel auf und stie\u00df eine klar sichtbare Atemwolke gen der Sterne.<\/div>\n<div>\u201eHat dir denn der Abend gefallen?\u201c wollte die kleine Trill wissen und r\u00fcckte dabei n\u00e4her an den Eska heran.<\/div>\n<div>\u201eSehr\u201c l\u00e4chelte Jori. \u201eAuch wenn ich mich auf der Eisbahn ganz sch\u00f6n ungeschickt angestellt habe.\u201c<\/div>\n<div>Nazira musste ein wenig grinsen. \u201eImmerhin standest du mehr auf den Beinen und dem Eis, als das du auf der Eisfl\u00e4che lagst.\u201c<\/div>\n<div>\u201eHmm\u2026.\u201c brummte Jori \u201e\u2026das stimmt. Wobei das eine Mal tat es ganz sch\u00f6n weh, als ich auf die Knie gefallen bin.\u201c<\/div>\n<div>Die CNS musste ein Grinsen unterdr\u00fccken, als die daran dachte, wie Jori mit den Armen bei diesem Fall gerudert hatte, sich noch versucht hatte an der Bande festzuhalten und dann am Ende doch auf das Eis gekracht ist. Aber sie wusste nat\u00fcrlich auch, dass gerade dieser Fall tats\u00e4chlich sehr schmerzhaft gewesen sein musste. Doch der Eska ist wieder aufgestanden und hatte es weiter versucht.<\/div>\n<div>\u201eUnd du bist wirklich noch nie Schlittschuhe gefahren?\u201c<\/div>\n<div>\u201eNein, nie. Wann auch?\u201c Jori kratzte sich kurz am linken Knie. \u201eOder noch besser die Frage, warum?\u201c l\u00e4chelte dieser ein wenig schief.<\/div>\n<div>\u201eSund und Cell waren aber richtig gut auf dem Eis, fandest du nicht?\u201c<\/div>\n<div>\u201eDie beiden waren klasse\u2026auch wenn Cell behauptet hat, dass er das auch noch nie gemacht.\u201c<\/div>\n<div>\u201eGlaubst du nicht?\u201c<\/div>\n<div>\u201eIch kann mir nicht vorstellen, dass er noch nie Schlittschuh gelaufen ist, so wie er unterwegs war. Ich glaube eher, er wollte mich so mit auf die Eisbahn locken.\u201c<\/div>\n<div>Nazira kicherte. \u201eMeinst du wirklich?\u201c<\/div>\n<div>\u201eIch kenne Cell. Und er wusste, dass wenn er mich so auf die Eisbahn bekommen w\u00fcrde, wenn er sagt, dass er das auch zum ersten Mal macht.\u201c<\/div>\n<div>\u201eHat also geklappt, hm?\u201c stichelte die Trill ihren Partner mit einem Augenzwinkern.<\/div>\n<div>\u201eGanz offensichtlich\u2026\u201c brummelte der Eska.<\/div>\n<div>\u201eAber es hat doch gar nicht so schlecht geklappt, oder?\u201c<\/div>\n<div>Mit einem L\u00e4cheln auf den Lippen sch\u00fcttelte Jori den Kopf. \u201eF\u00fcr das erste Mal war es ganz ok.\u201c<\/div>\n<div>Die beiden l\u00e4chelten sich f\u00fcr einige Momente an. Dann holte der Eska mit einer Hand ein kleines P\u00e4ckchen aus seiner Tasche. \u201eF\u00fcr dich \u2013 eine Kleinigkeit zu Weihnachten oder zum Winteranfang\u2026\u201c<\/div>\n<div>\u201eOh, danke\u2026was ist es denn?\u201c<\/div>\n<div>Der Eska l\u00e4chelte: \u00a0\u201eWenn du das Wissen m\u00f6chtest, dann musst du es schon aufmachen.\u201c<\/div>\n<div>\u201eOk\u2026 d\u00e4mliche Frage\u2026 h\u00e4lst du mal meine Tasse bitte?\u201c Damit tauschten sie die Tasse und P\u00e4ckchen aus. Nazira \u00f6ffnete das Geschenk vorsichtig und heraus kam ein kleines Schmuckk\u00e4stchen aus einem dunkeln Holz. Darin waren einige geometrische Muster eingeritzt sowie die der Name Narzira mit einem Herz umrahmt.<\/div>\n<div>\u201eHast du das gemacht?\u201c fragte Nazira erstaunt.<\/div>\n<div>Jori nickte mit einem L\u00e4cheln. \u201eF\u00fcr irgendwas m\u00fcssen die langen N\u00e4chte am Feuer ja gut sein, da lernt man sowas en wenig.\u201c<\/div>\n<div>Die Trill betrachtete das K\u00e4stchen von allen Seiten bevor sie den einfachen Verschluss entdeckte und diesen \u00f6ffnete. Heraus holte sie eine Halskette aus einem Lederriemen. An diesen waren 5 verschiedene Steine aufgef\u00e4delt, welche alle einen gr\u00fcnlich schimmernden Grundton hatten. Auf den Steinen selbst waren kleine Bilder eingraviert. Als Nazira diese genauer betrachtete, konnte sie die ein Haus, einen Tribble, einen Vogel und 2 katzenartige Wesen erkennen.<\/div>\n<div>\u201eHast du die auch selbst gemacht?\u201c<\/div>\n<div>Wieder nickte der Eska. \u201eDas Leder musste ich auf K7 besorgen, deine Steine selbst stammen von Xarantine und die Bilder\u2026 naja, habe ich eingraviert. Ich hoffe, du erkennst diese\u2026\u201c<\/div>\n<div>\u201eHm, ich denke schon: Da ist ein Haus\u2026 als Symbol f\u00fcr unser gemeinsames Quartier?, ein Tribble \u2013 Punito? \u2013 Ein Vogel \u00a0oder ein Rabe? \u2013 und zwei katzenartige Wesen\u2026 die beiden Katzenb\u00e4ren von T\u2019Vala?\u201c<\/div>\n<div>\u201eRichtig. Alles Dinge aus dem letzten Jahr und unserer Mission\u2026unserer gemeinsamen Zeit\u2026\u201c<\/div>\n<div>Die kleine Trill dr\u00fcckte sich nun ganz dicht an den Eska heran. \u201eDanke\u2026\u201c murmelte sie und schmiegte sich an Joris Brust.<\/div>\n<div>\u201eGerne\u2026und einen ruhigen Winter, wie wir auf Eska sagen.\u201c Dabei schlang der seine Arme vorsichtig um seine Partnerin, denn er hatte noch immer die beiden Tassen in der Hand und k\u00fcsste sanft auf den Mund.<\/div>\n<div>\u201eIch glaube, wir sollten diese Tassen loswerden, was meinst du?\u201c hauchte Nazira.<\/div>\n<div>\u201eIch finde, das ist eine gute Idee\u2026komm\u2026\u201c damit l\u00f6sten sich die beiden voneinander und sie gingen Arm-in-Arm zur\u00fcck zum Stand mit den Hei\u00dfgetr\u00e4nken, um dort ihre inzwischen Tassen, die sie auf dem Weg dorthin leertranken, zur\u00fcckzugeben.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>&#8222;Elli?&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>Die angesprochene drehte sich um, als sie Trish Stimme h\u00f6rte &#8211; und wurde f\u00f6rmlich \u00fcberfallen, als diese sie umarmte,<\/div>\n<div>&#8222;Fr\u00f6hliche Weihnachten, sch\u00f6ne Frau!&#8220; strahlte die Technikerin die Texanerin an.<br \/>In ihrer Hand hielt sie ein P\u00e4ckchen in der Hand, blau und silber eingepackt. Darauf waren Schokoladen-Tr\u00fcffel in Zelophan zu sehen.<br \/>&#8222;Ich habe hier eine Kleinigkeit f\u00fcr dich&#8220;, sagte Trish &#8211; und reichte der doch etwas perplexen Frau das Geschenk.<\/div>\n<div>&#8222;\u00c4h.. danke&#8220; Sie nahm das P\u00e4ckchen entgegen, packte es aber noch nicht aus. Es f\u00fchlte sich weich an, wie Stoff. Kleidung vielleicht? Sie war sich nicht sicher, ob ihr das gefallen w\u00fcrde, was drinnen war.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Treffen sich Shay und du sp\u00e4ter wieder in unserem Quartier?&#8220; wollte sie dann wissen.<\/div>\n<div>&#8222;Nein. Letztes Mal war etwas seltsam. Es wird sicherlich sp\u00e4t. Ich w\u00fcrde morgen vobei kommen, zum Weihnachtsessen &#8211; wie immer.&#8220;<\/div>\n<div>Elisa nickte. &#8222;Gut. Ich nehme an, du kochst wieder?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ja. \u00dcbernehmt ihr die Vorbereitungen?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Habe ich schon eingeplant&#8220; bemerkte Elli.<\/div>\n<div>&#8222;Perfekt&#8220; l\u00e4chelte Trish. &#8222;Du entschuldigst mich? Ich muss noch mit ein paar Leuten Eislaufen&#8230;&#8220;\u00a0<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>&#8222;Du hast ge\u00fcbt seit dem letzten Mal!&#8220; lachte Trish w\u00e4hrend Shay bremste und vor ihr zum Stehen kam.<\/div>\n<div>&#8222;Ohja! So eine Blamage gebe ich mir nicht nochmal wie mit den Pinguinen!&#8220; spielte er auf das letzte Mal an als sie auf einer Eisfl\u00e4che gewesen waren.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Und der hier f\u00fchlt sich wohl?&#8220; fragte sie dann und deutete auf die Ausbuchtung in Shays Winterjacke. Er \u00f6ffnete den Rei\u00dfverschluss und ein kleiner Katzenkopf kam zum Vorschein. Fire g\u00e4hnte ausgiebig und kuschelte sich dann wieder in das warme Innere von Shays Jacke.<\/div>\n<div>&#8222;Offensichtlich.&#8220; kommentierte er und grinste dann w\u00e4hrend er etwas anderes aus dem Innern der Jacke hervorholte.<\/div>\n<div>&#8222;Mein Geschenk?&#8220; fragte Trish und nahm die kleine Schachtel in die Hand nachdem sie ihre Handschuhe ausgezogen hatte.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ja. Nachdem ich mit Elli ein paar Tage allein verbringen werde, dachte ich es w\u00e4re nur fair f\u00fcr dich etwas \u00c4hnliches zu tun. Ich habe nicht mehr genug Urlaubstage aber wir k\u00f6nnten gemeinsam das Holodeckprogramm durchspielen. Da ist der Nachtmarkt von Betazed drauf, die Klippen von Moher und noch etliche andere Sehensw\u00fcrdigkeiten von Betazed und Irland. Ich dachte mir solange wir noch hier stationiert sind und nicht zu den realen Orten k\u00f6nnen &#8230; naja k\u00f6nnen wir sie wenigstens virtuell besuchen &#8211; zusammen.&#8220;\u00a0<\/div>\n<div>Sie fuhr etwas n\u00e4her an ihn heran. &#8222;Sehr gerne&#8230;&#8220; hauchte sie, nahm seine Hand. &#8222;Auch wenn ich hoffe, dass wir Betazed eines Tages zusammen besuchen k\u00f6nnen.&#8220; Dann l\u00e4chelte sie. &#8222;Und f\u00fcr dich habe ich auch etwas&#8230; sp\u00e4ter.&#8220; Dann blickte sie sich um &#8211; und k\u00fcsste ihn.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>[&#8222;Captain Ruthven, kommen Sie bitte in den Bereitschaftsraum. Hier wartet eine dringende Besprechung. Captain Ruthven, bitte in den Bereitschaftsraum.&#8220;]<\/div>\n<div>Teresa horchte auf und knuffte ihren gro\u00dfen Bruder &#8211; und Captain &#8211; in die Seiten.\u00a0<br \/>&#8222;H\u00f6r mal &#8211; hast du nicht frei?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ein Captain hat niemals wirklich frei&#8220; brummelte Shay, stutzte aber bei der Durchsage.<br \/>&#8222;Ist das&#8230;?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ja, klingt nach Trish. Scheint, als h\u00e4tte sie noch etwas vor mit dir.&#8220;<br \/>Teresa setzte einen Schmollmund auf. Genaugenommen hatte Trish ihre coolen Seiten &#8211; aber was sie von dieser seltsamen Beziehung halten sollte, wusste sie immer noch nicht.<br \/>&#8222;Darf Sie das eigentlich?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Gute Frage&#8230;&#8220; Shay rieb sich \u00fcber das Kinn. &#8222;Ich gehe mal nachsehen.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Vermutlich solltest du Sie \u00fcber das Knie legen oder so&#8220; murmelte Teresa, sich nicht ganz dar\u00fcber im Klaren, wie falsch man das verstehen konnte.<\/div>\n<div>&#8222;Das w\u00fcrde ihr vermutlich noch gefallen&#8230;&#8220; antwortete Shay aber zugleich und lie\u00df Teresa zur\u00fcck, bei der gerade der Groschen fiel.<\/div>\n<div><strong>&#8212; wenig sp\u00e4ter &#8212;<\/strong><\/div>\n<div>Trish sa\u00df &#8211; noch immer in dem Weihnachtsfee-Kleid &#8211; halb auf dem Schreibtisch und wartete auf ihren Freund und Captain. Streng genommen hatte sie hier ihre Kompetenzen \u00fcberschritten &#8211; aber es war wirklich schwer, dieser Tage einmal mit Shay allein zu sein, und sei es auch nur kurz. Die letzten Male hatten sie sich hinterher in Shays Quartier getroffen &#8211; doch da dieser noch mit Elli (und nur mit ihr) dort lebte, hatte dies immer wieder zu seltsamen Momenten gef\u00fchrt. Daher hatte sie dieses Mal einen anderen Ort gew\u00e4hlt, um wenigstens ein paar ungest\u00f6rte Augenblicke mit ihren Partner verbringen zu k\u00f6nnen.<\/div>\n<div>&#8222;Findest du das nicht etwas \u00fcbertrieben?&#8220; fragte Shay, als er in den Bereitschaftsraum kam. &#8222;Ich nehme nicht an, dass du eine Missionsbesprechung f\u00fcr mich hast.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Aber aber &#8211; die Mission lautet, den Captain gl\u00fccklich machen. Und ihm zu etwas Ruhe im Trubel zu verhelfen.&#8220; Trish stellte sich auf, griff nach Shay und zog ihn an sich heran. &#8222;Au\u00dferdem musste ich dir ja noch dein Geschenk geben.&#8220; Sie l\u00e4chelte.<\/div>\n<div>&#8222;Hier?&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Ja &#8211; ich glaube, den Glenfarclas aus deinem Geburtsjahr st\u00f6rt dieser Ort nicht.&#8220; sagte sie. Erst jetzt viel Shay die Flasche mit der Schleife auf seinem Schreibtisch auf.<\/div>\n<div>&#8222;Du&#8230; was&#8230; du hast nicht&#8230; du bist ja wahnsinnig&#8220; sagte Shay, lie\u00df sie los und hob ganz verdattert die Flasche hoch, um diese zu betrachte. Diese hatte wohl eine wirklich weite Reise hinter sich. &#8222;Der ist&#8230; echt.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Nat\u00fcrlich, Schatz&#8220; sagte sie, und k\u00fcsste ihn auf die Wange. &#8222;Frohe Weihnachten.&#8220;<br \/>Dann lehnte sie sich wieder etwas zur\u00fcck, st\u00fctzte sich am Tisch ab und streckte ein Bein aus. &#8222;Aber wenn du fertig damit bist, die Flasche zu bewundern, k\u00f6nntest du mir noch etwas Beachtung schenken&#8230; ich habe das Kleid nicht umsonst angezogen.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;\u00c4h&#8230; um es dir auszuziehen ist das vielleicht nicht der richtige Ort&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>Trish lachte, fr\u00f6hlich und glockenhell. &#8222;Wer wei\u00df, wer wei\u00df &#8211; aber eigentlich habe ich etwas anderes vor.&#8220; Ihre Augen blitzten. &#8222;Computer &#8211; spiele die vorbereitete Playlist ST-001.&#8220;<br \/>Das Terminal quittierte den Befehl &#8211; gleich daraum erklang Musik.<br \/>&#8222;Shay Ruthven &#8211; w\u00fcrdest du mit mir tanzen?&#8220;<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div><strong>&#8212; Im Quartier Ruthven\/Careen sp\u00e4t abends &#8212;<\/strong><\/div>\n<div>Der Abend war lang gewesen, die Weihnachtsfeier einerseits wundersch\u00f6n, aber auch anstrengend. Elisa war froh, mit Shay zur\u00fcck in ihr Quartier zu d\u00fcrfen. Dort hatten sie sich noch auf das Sofa gesetzt um den Tag ausklingen zu lassen. Nachdenklich drehte Elli ein kleines K\u00e4stchen in der Hand und betrachtete ihren Ehemann.<\/div>\n<div>&#8222;Wei\u00dft du, dass es echt schwer ist, dir etwas zu schenken?&#8220; Der Schotte lachte. &#8222;Wieso? Hast du keinen Whisky bekommen?&#8220; Elisa schnaubte. Das ist doch doof, dir Whisky zu schenken, du kennst dich damit besser aus als ich und hast immer noch die besseren Kontakte, um an das gute Zeug ranzukommen.&#8220;<\/div>\n<div>&#8222;Und das wurmt dich bis heute, dass du nicht rausgefunden hast, wer das ist.&#8220; Shay lachte leise, w\u00e4hrend Elli die Augen verdrehte und ihm schlie\u00dflich ihr K\u00e4stchen in die Hand dr\u00fcckte.<\/div>\n<div>&#8222;Eigentlich ist das doof, aber&#8230;&#8220; sie sah ihn verlegen an, w\u00e4hrend Shay die Schachtel \u00f6ffnete und ihm kleine Steinchen in den Scho\u00df kullerten.<\/div>\n<div>&#8222;Das ist quasi ein Geschenk f\u00fcr dich und&#8230; mich. Ich genie\u00dfe es mit Ajur Go zu spielen, es ist ein sch\u00f6nes Spiel und &#8230;&#8220; sie knetete ihre H\u00e4nde unruhig &#8222;ich w\u00fcrde mich freuen, in Zukunft auch mit dir regelm\u00e4\u00dfig zu spielen. Es macht Spa\u00df und &#8230; naja, so eben.&#8220;<\/div>\n<div>Shay war \u00fcberrascht \u00fcber Ellis Verlegenheit und gab ihr etwas Zeit sich wieder zu sammeln indem er die Steinchen wieder einsammelte.<\/div>\n<div>&#8222;Das klingt toll. Dann kannst du mir das Spiel beibringen in unserem gemeinsamen Urlaub.&#8220; meinte er dann und Elli sah ihn \u00fcberrascht an.\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Mein Geschenk an dich. Ein paar Tage Urlaub. Nur wir beide auf Sherman. Teresa hat da eine sch\u00f6ne H\u00fctte die allen Komfort hat aber auch abgelegen genug ist damit wir niemandem begegnen, wenn wir nicht wollen. Das hei\u00dft wenn du es \u00fcberhaupt so lange mit mir allein aush\u00e4ltst.&#8220; neckte er erneut.<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div><strong>&#8212; Im Quartier DeCoster\/Karx sp\u00e4t abends &#8212;<\/strong><\/div>\n<div>Leuchtend gr\u00fcn schwebte sie im Raum. Eine s\u00fc\u00dfe, gr\u00fcne Eule mit gro\u00dfen, runden Augen und einem freundlichen, aber manchmal auch leicht strengen Ausdruck. Sie trug keine Kleidung und wirkte niedlich, cartoonhafte. Das Hologramm blinzelte, als sich die T\u00fcr \u00f6ffnete und die beiden fr\u00f6hlichen Frauen ihr Quartier betraten.<\/div>\n<div>&#8222;Ooh,&#8220; formte Emilys Mund und sie quietschte.<br \/>&#8222;Ups,&#8220; meinte Sam nur. Da war etwas schief gegangen. Die Eule hatte sich ja bereits aktiviert! Aber sie musste zugeben, dieses Maskottchen wirkte wirklich niedlich. Sie konnte nur hoffen, dass Emily einen Kurs bei Duolingo finden w\u00fcrde, der ihr Spa\u00df machte und dass die Eule zuk\u00fcnftig nicht jede Nacht \u00fcber ihrem Bett schweben w\u00fcrde, weil Emily vergessen hatte ihre t\u00e4gliche Lektion zu absolvieren.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div><strong>#Irgendwo zwischen Schlafen und Wachen<\/strong><\/div>\n<div>Elisa blickte sich verwirrt um. Sie konnte sich nicht erinnern, wie sie hergekommen war. Oder warum sie hier war. Wo \u00fcberhaupt sie war.<br \/>In der Ferne konnte sie einen H\u00fcgel mit Menhiren sehen, die in einem Kreis angeordnet waren. Trotz der sternenlosen Nacht hoben sie sich deutlich sichtbar gegen den Himmel ab. Sie selbst jedoch stand, in Uniform gekleidet, an einem Steg. Neben ihr d\u00fcmpelte ein Boot in Form eines Schwarzen Schwans.\u00a0<\/div>\n<div>Ein schwarzer Schwan!<br \/>Mit einem Mal wusste sie wieder, wo sie war. Und dass sie nicht tr\u00e4umte. Oder vielmehr nicht nur tr\u00e4umte. Das hier war ein Traum so real wie alles, was sie im wachen Zustand erleben konnte.<\/div>\n<div>Hatte sie ihn unterbewusst bestiegen? War er ihr aufgezwungen worden? Hatten ihre mentalen \u00dcbungen Fr\u00fcchte getragen?<\/div>\n<div>&#8222;Hallo?&#8220; fragte sie.<br \/>Lichter flackerten. Sie sah einen Pfad&#8230;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div><strong># Fr\u00fch morgens, im Quartier Shay \/ Careen<\/strong><\/div>\n<div>Elli \u00f6ffnete die Augen. Sie konnte Shays regelm\u00e4\u00dfige Atemz\u00fcge h\u00f6ren. Das beruhigte sie. Denn trotz ihres digitalen Verstandes konnte sie sich nicht daran erinnern, was geschehen war, als sie den Schwarzen Schwan verlassen hatte. Es blieb nur das Gef\u00fchl, dass sie nicht allein gewesen war. Dann hob sie die Hand. Sie konnte sie nicht sehen, doch sie wusste, dass sie sich etwas mit Tinte auf dieser notiert hatte. Tinte, die nach dem Aufwachen noch da gewesen war. Koordinaten. Sie sollte sich diese einpr\u00e4gen.<\/div>\n<div>Eine Erinnerung flackerte in ihrem Geist auf.<br \/>&#8218;Ihm geht es gut.&#8216;<br \/>Mehr nicht. Ein Geschenk &#8211; oder ein Fluch?<\/div>\n<div>&lt;NRPG&gt; Wer durch diese Szene verwirrt ist &#8211; in <a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/message\/1355\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/message\/1355<\/a> gibt es ein paar Antworten \ud83d\ude09 &lt;\/NRPG&gt;<\/div>\n<div><strong>==\/==<\/strong><br \/><strong>&#8212; Am Morgen nach der Weihnachtsfeier &#8212;<\/strong><br \/><strong>==\/==<\/strong><\/div>\n<div>Im Shuttlehangar herrschte vollkommene Stille. Die ganze Crew genoss den Feiertag und niemand dachte auch nur daran, sich hierher zu verlaufen.<\/div>\n<div>Niemand? Nein, denn pl\u00f6tzlich \u00f6ffnete sich die Eingangst\u00fcr und jemand kam herein. Zielstrebig ging er auf die Cassy zu und stieg hinein.<\/div>\n<div>&#8222;So Cassy, du dachtest wohl du kannst dem Weihnachtstrubel entkommen&#8220;, murmelte derjenige leise. &#8222;Nix da. Ich wei\u00df, dass du nicht nur eine Maschine bist. Und deswegen bekommst du jetzt auch ein kleines Weihnachtsgeschenk.&#8220;<\/div>\n<div>Eine kleine rote Weihnachtsmannm\u00fctze mit wei\u00dfem flauschigen Saum und Bommel wurde liebevoll \u00fcber die schwarze Kugel gest\u00fclpt, die in ihrer Mulde im Cockpit lag.<\/div>\n<div>&#8222;Frohe Weihnachten, Kleine&#8220; w\u00fcnschte der Schenker, klopfte dem Shuttle einmal aufs Bedienpult und ging wieder. Er sah nicht mehr, wie in der Anzeige der schwarzen Kugel die Zeichen &#8222;!?!&#8220; erschienen.<\/div>\n<div><strong>&lt;\/RPG&gt;<\/strong><\/div>\n<div><strong>&lt;SUM&gt;<\/strong><\/div>\n<div>Es weihnachtet auf der Hephaistos und Geschenke werden verteilt<\/div>\n<div><strong>&lt;\/SUM&gt;<\/strong><\/div>\n<div><strong>&lt;NRPG&gt;<\/strong><\/div>\n<div><strong>Die Geschenke:<\/strong><\/div>\n<div><strong>Shay:\u00a0<\/strong><br \/>Drei B\u00fccher: Meditation, Autogenes Training und ein weiteres Buch \u00fcber Entspannungstechniken.<br \/>Eine Meditationsdecke.\u00a0<br \/>Eine kleine Schachtel R\u00e4ucherst\u00e4bchen mit Holzgestell<br \/>Eine Flasche schottischen Whiskys<br \/>Go ToGo (von Elli)<br \/>Tanzen allein mit Trish und Whisky .. der alter sehr guter Whisky (von Trish)<\/div>\n<div><strong>Sam:<\/strong><br \/>Ein Sternenw\u00fcrfel, der beim \u00d6ffnen die Karten in dreidimensionaler Form zeigte, erg\u00e4nzt durch die aktuellen Positionen der Hephaistos<br \/>Replik einer \u00dcbersetzung eines klingonischen Buches \u00fcber den inneren Konflikt eines Kriegers (von Ajur)<br \/>Baumkuchen und ein Gutschein f\u00fcr einen VIP-Abend im Topf voll Gold f\u00fcr 2 Personen (von Trish)<\/div>\n<div><strong>Ettore:<\/strong><br \/>Karten f\u00fcr VIDA &#8211; Siga el baile! Eine argentinische Tanz- und Musikshow. Sowie Kindersitting f\u00fcr besagten Abend.<\/div>\n<div><strong>Fabien:<\/strong><br \/>Bartseifen, Rasierhobel, Pinsel und Rasiergel und Balsam sowie Bartschmuck<br \/>K\u00e4serad aus 18 Monate gereifter Hartk\u00e4se aus dem Elsass<br \/>Eine Packung handgemachter Schokotr\u00fcffel<\/div>\n<div><strong>Ajur:<\/strong><br \/>Zwei traditionelle vulkanische Nahkampfwaffen<\/div>\n<div><strong>Elisa:<\/strong><br \/>Holzpuzzel f\u00fcr eine mechanische Box<br \/><a href=\"https:\/\/www.amazon.co.uk\/WOODEN-CITY-3D-Puzzles-Difficulty-Five-Hour\/dp\/B09VHBMRX\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/www.amazon.co.uk\/WOODEN-CITY-3D-Puzzles-Difficulty-Five-Hour\/dp\/B09VHBMRX<\/a>J<br \/>Gemeinsamer Urlaub nur mit Shay auf Sherman (von Shay)\u00a0<br \/>Schokotr\u00fcffel und Kleidung?<br \/>Besuch in der Traumwelt<br \/>\u00a0 \u00a0<\/div>\n<div><strong>Jori:<\/strong><br \/>Kurzer Jagdbogen, dazu ein Pfeilk\u00f6cher, h\u00fcbsch bemalt mit mosaikartigen, symbolischen Tierfiguren. Dazu ein etwa 60 cm durchmessender ebenfalls bemaltes Schild<\/div>\n<div><strong>Nari:<\/strong><br \/>Interaktives Holo-M\u00f6rder-Mysteriy Spiel<br \/><a href=\"https:\/\/amzn.eu\/d\/cPu5fuq\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/amzn.eu\/d\/cPu5fuq<\/a><\/div>\n<div><strong>Jennifer:<\/strong><br \/>Boxmaschine mit Musik f\u00fcr die Wand<br \/><a href=\"https:\/\/amzn.eu\/d\/iJ7tNYU\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/amzn.eu\/d\/iJ7tNYU<\/a><\/div>\n<div><strong>Emily:<\/strong><br \/>Kugel mit Flingas Kuchen aus der Trillheimat<br \/>Sandwichmaker (von Deryn)<br \/>Ein Duolingo-Abo mit Holoeule (von Sam)<br \/>Einhorn-Pl\u00fcsch-Pantoffeln in violett und Regenbogen mit Quitschton beim laufen und selbstgemachte Pralinen (von Trish)<br \/>Modell einer Sovereign-Klasse im Nereus-Refit zum Zusammenbauen sowie Sternenflotte-Simulationsprogramme mit spezifischen technischen Problemen f\u00fcr diese Baureihe (von Ajur)<\/div>\n<div><strong>Ortrichk:<\/strong><br \/>Ausgrabung der Ka\u2019Hat Kolonie auf Shermans Planet (f\u00fcr die ganze Familie)<\/div>\n<div><strong>T&#8217;Vala:<\/strong><br \/>Harfenzitter und ein Padd mit ungel\u00f6sten R\u00e4tseln des Universums.<\/div>\n<div><strong>Jetsun:<\/strong><br \/>Bunte Gl\u00f6ckchen f\u00fcr ihre Fl\u00fcgel<br \/>Heiratsantrag (von Massimo)<\/div>\n<div><strong>Zevran:<\/strong><br \/>Betrachtungen von 100 unw\u00fcrdigen Toden<\/div>\n<div><strong>Nazira:<\/strong><br \/>Aufbewahrungskiste f\u00fcr Pflanzensamen<br \/>selbstgeschnitztes Schmuckk\u00e4stchen (von Jori)<\/div>\n<div><strong>Ana:<\/strong><br \/>Eine Puzzelbox f\u00fcr eine betazoidische Weinflasche<br \/><a href=\"https:\/\/amzn.eu\/d\/i3OLugG\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/amzn.eu\/d\/i3OLugG<\/a><\/div>\n<div><strong>Reha:<\/strong><br \/>Prisma mit Zellstrukturen, Sternenkarten, mikroskopische Lebensformen, die sie auf fremden Welten entdeckt hatte.<\/div>\n<div><strong>Trish:<\/strong><br \/>K\u00fcchensch\u00fcrze und Backofen Handschuhe<br \/>Holodeckprgramm mit Sehensw\u00fcrdigkeiten von Betazed und Irland (von Shay)<\/div>\n<div><strong>Deryn:<\/strong><br \/>Eine Flasche edlen Rotweins, einer gro\u00dfen T\u00fcte mit Pasta und vielen kleinen Gl\u00e4schen mit italienischen Spezialit\u00e4ten und Zutaten, zwei gebundene B\u00fccher. Ein Kochbuch, das andere ein Bildband mit vielen Erkl\u00e4rungen und der Geschichte vieler italienischer Sehensw\u00fcrdigkeiten<\/div>\n<div><strong>Massimo:<\/strong><br \/>Buch mit verschiedenen Orgelwerken eines italienischen Komponisten<\/div>\n<div><strong>Melody:<\/strong><br \/>Samen von Korbmarante (Calathea), K\u00e4ngurufarn, Geigenfeige (Ficus lyrata) und die Phalaenopsis<\/div>\n<div><strong>Petra:\u00a0<\/strong><br \/>Praktische Meditation Mit Lego. Set #921073: Pendeluhr<\/div>\n<div><strong>Tara:<\/strong><br \/>Ein selbstgemaltes Bild<br \/>Klingonisches Training (von Ajur)<\/div>\n<div><strong>Lani:<\/strong><br \/>Duft Dosen<\/div>\n<div><strong>Kieran:<\/strong><br \/>Grundlagen zum Lesen, Schreiben, Zahlen erlernen und Rechnen, Sachunterricht (Natur und Technik) und ein Xylophon<\/div>\n<div><strong>Neni:\u00a0<\/strong><br \/>Einen selbstgemachten Bogen sowie ein D&#8217;k tahg<\/div>\n<div><strong>Cassy:<\/strong><br \/>Weihnachtsmannm\u00fctze<\/div>\n<div><strong>&lt;\/NRPG&gt;<\/strong><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So hier das Weihnachstposting.\u00a0Anders als letztes Jahr habe ich es diesmal nicht aufgeteilt so das ihr euch auf ein langes Lesen einstellen m\u00fcsst. Holt euch was zu trinken und zu Essen und genie\u00dft euer gemeinsames Werk \ud83d\ude42Vielen Dank an alle die wieder mitgemacht haben und ich w\u00fcnsche euch nochmal Frohe Weihnachten und entspannte Feiertage. \u00a0&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/weihnachten-sd-311224\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Weihnachten SD 311224&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-9147","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9147","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9147"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9147\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9147"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9147"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9147"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}