{"id":9155,"date":"2026-01-20T20:15:25","date_gmt":"2026-01-20T19:15:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/fehlende-datengrundlagen\/"},"modified":"2026-01-20T20:15:25","modified_gmt":"2026-01-20T19:15:25","slug":"fehlende-datengrundlagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/fehlende-datengrundlagen\/","title":{"rendered":"Fehlende Datengrundlagen?"},"content":{"rendered":"<div>\n<div>\n<div>&lt;rpg&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div># Zeit: MD 08.1500<br \/># Ort: USS Hephaistos im Orbit von N\u00e9ryion, Wissenschaftsabteilung<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Das Schiff kreiste in einem stabilen Orbit um die riesige, blaue Kugel, die die Wasserwelt N\u00e9ryon darstellte. T&#8217;Vala hatte es anderen \u00fcberlassen, in den Kuppeln unter dem Meer nach dem augenscheinlichen Problem zu suchen, sie war Wissenschaftlerin, genauer gesagt Mathematikerin. Von hier aus konnte sie ungest\u00f6rt das Gesamtbild betrachten, was sich auf dem Planeten darstellte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Die Hephaistos lieferte ihr alle Angaben, die sie ben\u00f6tigte. Gravitatorische Werte, Temperatur von Wasser und Luft, Wolkenbewegungen, Einflu\u00df der Sonnenstrahlung und kosmischer Strahlung auf die Atmosph\u00e4re. Sensoren scannten unaufh\u00f6rlich nach Anomalien, Fremdk\u00f6rpern, Wellen verschiedenster Art in allen bekannten Spektren und Teilchen, die nicht hier sein sollten.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Das Problem, welches sie untersuchten, war systemisch und betraf nicht nur ein paar einzelne Bereiche des Planeten. Die Aelari waren hier heimisch. Sie hatten die Kuppeln vor Jahrhunderten erbaut. Dass diese nun auch durch moderne Schildtechniken stabilisiert wurden, war neu, zu Anfang waren es k\u00fcnstliche Gebilde gewesen, nachdem sie durch biolumineszente Algen sp\u00e4rlich erleuchtete H\u00f6hlen unter der Oberfl\u00e4che verlie\u00dfen, in denen wiederum andere Algenarten so viel Sauerstoff produziert hatten, dass sich dort das amphibische Leben entwickeln konnte. Die DNA der Aelari und auch die Geschichte besagten, dass es auf dem Planeten einmal Inseln gegeben hatte, die Bewohner, die Vorfahren der heutigen Aelari, hatten auf dem Land und unter dem Wasser gleicherma\u00dfen gelebt, doch irgend ein wahrscheinlich klimatisches Ereignis hatte die kleinen Landmassen untergehen lassen.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Mit den Jahrtausenden wuchsen die Kuppeln, wurden moderner, Stahl verdr\u00e4ngte das Gestein, dann transparentes Aluminium und schlie\u00dflich Transpa-Stahl, der eine gro\u00dfe H\u00e4rte bei gleichzeitig hoher Belastbarkeit bot. Die Energiegewinnung war schon immer durch Wasserkraft und Geothermie erfolgt. Nutzten die Aelari in fr\u00fchesten Zeiten noch hei\u00dfe Quellen, um Nahrung zu erhitzen, kam sp\u00e4ter die nat\u00fcrliche Wasserbewegung hinzu. Gezeitenkraftwerke, die Str\u00f6mungen von kalten und warmen Meeresbewegungen und die Hitze der hei\u00dfen, unterirdischen Quellen. Offene Feuer nutzten die Aelari nicht, ihr System der Weiterleitung von hei\u00dfem Wasser und Dampf war \u00fcber Jahrhunderte perfektioniert worden.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>T&#8217;Vala sah auf die aktuellen Messwerte, verglich sie mit den Daten, die die Aelari ihnen zur Verf\u00fcgung gestellt hatten. Diese Spezies nutzte keinerlei Satelliten, ihre Messungen beruhten auf Sensorsystemen, die unter Wasser und an der Oberfl\u00e4che die Ver\u00e4nderungen aufzeichneten. Und genau hier musste T&#8217;Vala einhaken. In diesen Aufzeichnungen gab es keinerlei Ver\u00e4nderungen. Die Aelari waren gr\u00fcndlich, sie arbeiteten pr\u00e4zise, aber nur mit ihrem Hauptelement, dem Wasser. Die Spuren und Verunreinigungen, der Sauerstoffgehalt des Wassers, der Anteil an Kohlendioxid und anderen Spurengasen hatte sich an keiner Stelle ver\u00e4ndert. Auch die gemessenen Strahlungswerte zeigten keinerlei Besonderheiten, die seismischen Ereignisse lagen innerhalb der gewohnten Normen &#8211; au\u00dfer bei den von den Problemen direkt betroffenen Kuppeln, die &#8218;aus dem Takt&#8216; gerieten und in denen sich Druck und Gegendruck gegenseitig hochschaukelten aus unbekannten Gr\u00fcnden.\u00a0<\/div>\n<div>Zahlenreihe um Zahlenreihe liefen \u00fcber die Arbeitsstation der Vulkanierin, bevor sie aufgab, etwas zu suchen, was kundige Aelari nicht hatten finden k\u00f6nnen. Sie ben\u00f6tigten einen neuen Ansatz.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Sie verlie\u00df die Abteilung und machte sich auf den Weg.\u00a0<\/div>\n<div>*****<\/div>\n<div>Shay Ruthven sa\u00df in seinem Bereitschaftsraum und h\u00f6rte sich den ersten Bericht des Bodenteams an, als der Summer einen Gast ank\u00fcndigte.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Moment, Sam&#8220;, unterbrach er das Abschlu\u00dfwort seiner ersten Offizierin, die gerade am Bildschirm die Ankunft und ersten Probleme geschildert hatte.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;T\u00fcr \u00f6ffnen&#8220;, befahl er dem Computer und war nur kurz \u00fcberrascht, T&#8217;Vala zu erblicken.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Was kann ich f\u00fcr Sie tun, Leftenant?&#8220;, fragte er in Richtung der Besucherin.\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Sir, ich bitte darum, Sonden als Satelliten auszusetzen, die die Messwerte der Aelari erg\u00e4nzen. Wir haben fast keine Atmosph\u00e4rendaten des Planeten, die Aelari registrieren kaum etwas, was oberhalb der Wasseroberfl\u00e4che geschieht. Wir k\u00f6nnten einige Torpedoh\u00fcllen nutzen und diese mit Messger\u00e4ten ausstatten, die uns vielleicht neue Erkenntnisse bringen. Ich sehe keinerlei nutzbringende Erkenntnisse in den Daten der Aelari, die diese selbst schon vielfach ausgewertet haben. Wir ben\u00f6tigen neue Daten, neue Messwerte und einen neuen Ansatz, um \u00fcberhaupt nur herausfinden zu k\u00f6nnen, wo das Problem liegt. Die Daten die uns vorliegen, best\u00e4tigen nur Dinge, die wir bereits wissen, dass irgend etwas auf diesem Planeten insgesamt eine Instabilit\u00e4t der k\u00fcnstlichen Kuppeln unter der Oberfl\u00e4che verursacht. Ich ben\u00f6tige ein Technikerteam, ein Dutzend Torpedoh\u00fcllen und Sensoren und Messwertaufnehmer f\u00fcr alle denkbaren atmosph\u00e4rischen Besonderheiten, au\u00dferdem einige Shuttles, die Proben der Atmosph\u00e4renzusammensetzung mindestens in der Stratosph\u00e4re, besser in der gesamten Ionosph\u00e4re untersuchen und Strahlungswerte aufnehmen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;\/rpg&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;sum&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div># Zeit: MD 08.1500<br \/># Ort: USS Hephaistos im Orbit von N\u00e9ryion, Wissenschaftsabteilung<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>T&#8217;Vala untersucht das Problem auf ihre Art und anhand der von den Aelari gelieferten Daten, wobei sie feststellt, dass ihr in ihren Augen wichtige Dinge fehlen. Sie besucht den Captain in seinem Bereitschaftsraum.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;\/sum&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>submitted by<br \/>Assets<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&lt;rpg&gt; \u00a0 # Zeit: MD 08.1500# Ort: USS Hephaistos im Orbit von N\u00e9ryion, Wissenschaftsabteilung \u00a0 Das Schiff kreiste in einem stabilen Orbit um die riesige, blaue Kugel, die die Wasserwelt N\u00e9ryon darstellte. 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