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Die Föderation, das unbekannte Wesen

Posted on 19. Oktober 201919. Oktober 2019 By admin

Die Föderation, das unbekannte Wesen

Betreff: Die Föderation, das unbekannte Wesen
Von: Nessy
Datum: 10.08.2019, 21:11
An: uss-hephaistos@yahoogroups.de

<NRPG>Hallo Hephaistos-Crew! Hier ein kleines Gastposting.Einige kennen mich von früher. Ich war etliche Jahre CING und später EO aufder USS Avalon, außerdem auf der Curie, Pheno und last but not least derUSSBerlin. Als mir kürzlich die RPG-Archive in die Hand fielen, dachte ichmir wie es heute wohl zugeht, und hab mich von Mac auf die Liste setzenlassen.:-)Da ich offiziell gar nicht an Bord bin, habe ich mal etwas Worldbuildingbetrieben und den Kikonenchefs bei der Arbeit zugesehen.Ich will versuchen in den nächsten Wochen öfter mal was beizutragen.Falls esklappt würde ich dann auch, sofern ihr mich reinlasst, irgendwann einenCharan Bord bringen.Ach ja, die kikonischen Namensregeln bereiteten mir leichteSchwierigkeiten, ichhoffe ich habe sie im Großen und Ganzen richtig interpretiert.Grüße & viel Spaß beim Lesen, Johannes</NRPG><RPG># Ort: Thyene, Myzen-Region, Marktplatz# Zeit: MD -2.1200 (eine Woche vor Ankunft der Hephaistos im Thassos-System)Was für ein Gedränge! Prinipas Myzen Elektryon Cheiromach atto Myzenblieb einenMoment am Eingang des Marktplatzes stehen. Er hatte diese Unternehmungauf dieMittagszeit gelegt, in der seiner Meinung nach weniger Betrieb hier seinwürde.Nun, da er vor Ort war, erwies sich diese Annahme leider als zuoptimistisch. Erfühlte einen leichten Anflug von Erleichterung, dass er hier nichtregelmäßigeinkaufen gehen musste, wie die allermeisten Kikonen von geringeremRang. AlsHerrscher über eine ganze Region hatte man den Luxus DutzenderBediensteter, dieeinem die meisten Verrichtungen des Alltags ersparten, damit der Kopffrei bliebfür den Rest. Aber dennoch blieben einige Dinge, die man nun einmal einfachselbst machen musste.Sein Blick streifte über den Basar. Den meisten Zuspruch hatten die kleinenImbisstände. Unzählige Angestellte der umliegenden Bürogebäude nutzten dieMittagspause, um sich hier zu verpflegen. In der Mehrzahl handelte es sichnatürlich um Frauen in mehr oder weniger eleganter Kleidung. Da war einStandmit süßem und herzhaften Backwerk; ein anderer bot gebratenes Fleischund Gemüsean; dort ein Fischhändler und dergleichen mehr. Der Wind trug dieunterschiedlichsten Gerüche heran. Es roch nach frischgebackenem Brot(Anm. d.Red.: Natürlich kein irdisches, sondern das kikonische Äquivalentdesselben);nach Fleisch, das auf dem Grill brutzelte; nach frischen Pellas-Früchten(in derNähe gab es Smoothies); hier und da mischte sich auch ein unbekannter Hauchimportierter Gewürze in den Mix.Es gab natürlich noch mehr als die Imbissbuden hier. Unzählige kleine Ständeboten Kunsthandwerk, Taschen und Accessoires, Schmuck, Spezialitäten,Handwerksprodukte, Keramik, Obst und Marmelade aus der Region und vielesweiterean. Dazu gab es ungewöhnliche und exotische Dinge aus den Weiten desUniversums.Eben alles, was man in den normalen Markthallen (die es natürlich auch gab)nicht finden würde. Die Architektur dieser Stände reichte von einfachenHolzbuden, die mit drei Handgriffen aufgebaut waren, bis zu klimatisiertenkleinen Hütten, die offensichtlich schon seit vielen Jahren ihren Platzinnehatten. Im Gegensatz zu den Warteschlangen an den Imbissbudenbestand dieKundschaft dieser Geschäfte zum großen Teil aus Männern, denen ihr Jobnaturgemäß mehr Zeit ließ um mittags mal stöbern zu gehen;beziehungsweise dieauf der Suche nach den verschiedensten Dingen für die Wohnung, ihreEhefrauenoder sich selbst waren. Hier suchte einer gerade das schönste Holzpferd fürseine Kinder. Ein anderer musterte mit fachmännischem Blick verschiedeneWerkzeuge, die er für seine Bildhauerei brauchte. Am nächsten Standklärte derVerkäufer gerade jemand über die kommenden Modetrends bezüglichHandtaschen auf,wofür er bereits seit zehn Minuten ununterbrochen redete. DazwischenetlichePassanten, die mit suchendem oder auch staundendem Blick die Gassen entlangbummelten.Man hätte hier stundenlang verweilen und einfach die Atmosphäre genießenkönnen.Das tat Cheiromach aber nicht. Zeit war kostbar, und das galt inbesonderem Maßefür die Zeit des Prinipas Myzen. Nach einem kurzen Moment derOrientierung ginger weiter, schob sich zielstrebig durch das Gedränge in den Gassenzwischen denMarktständen. Teilweise trafen ihn erstaunte und/oder respektvolleBlicke vonBürgern, die ihn erkannt hatten. Die meisten jedoch waren entweder mit ihreneigenen Vorhaben beschäftigt, oder sortierten den Gedanken, dass derPrinipaseinen gewöhnlichen Markt besuchen würde, geistig gleich wieder aus.Somit kam erim Rahmen der Möglichkeiten rasch vorwärts.Bald hatte er sein Ziel in Sicht. Es handelte sich um einen der festeretablierten Stände, der direkt an die Front eines kleinen Hauses gebaut war.Hinter dem Verkäufer führte eine schmale, offenstehende Tür ins Innere desHauses. In der Auslage waren Ringe, Halsketten und Armbänder zu sehen,aber auchUhren und kleinere technische Geräte, deren Funktion sich demungeschulten Augenicht auf den ersten Blick erschloss. Auch an der Dicke einiger derRinge undKetten war erkennbar, dass diese nicht zwangsläufig nur die Funktion vonSchmuckinnehatten. Ein gelegentliches, schwaches Glimmen der Luft über denAuslagetischen verriet, dass der Standbesitzer sich des Wertes seinerWare wohlbewusst war, und dass man schon fragen musste ehe man etwas in die Handnehmenkonnte.Der Verkäufer war ein Kikone durchschnittlicher Größe, in eine dezente weißeToga gekleidet. Sein Bauchansatz, der trotz des lose fallenden Stoffessichtbarwar, sowie die Geheimratsecken deuteten darauf hin dass er nicht mehr derJüngste war. Das Gesicht war sauber rasiert und dezent gepudert, dieHände gutgepflegt, wie man es von einem Händler für Luxuswaren erwarten durfte.“Elektryon Cheiromach! Wie schön dass Du mal wieder hier vorbeischaust!“,begrüßte er den Ankömmling. Er legte die rechte Hand flach ans Brustbein unddeutete eine Verneigung an. Vom Prinipas Myzen wurde diese Respektsgeste miteinem beiläufigen „Ach komm“ kommentiert. Dennoch erwiderte er die Geste miteiner nachlässig ausgeführten Handbewegung, die als Begrüßung einesBekanntenvon geringerem Rang üblich war.“Apulis Gemates atto Turena, es freut mich auch dich wiederzusehen. Wiegeht esdeiner Großmutter?“Ein melancholischer Zug legte sich auf das Gesicht des Verkäufers. „Aufdem Wegeder Besserung. Aber die linke Hand wird wohl auf Dauer nur eingeschränktbeweglich sein. Wenn sie eher zum Arzt gegangen wäre, anstatt die Schmerzeneinfach zu ignorieren… nun ja. Prestatio, mein Großvater, wirdjedenfalls frohsein wenn sie ihre diktatorische Ader wieder im Infrastrukturamt auslebtstattzuhause. Und selbst? Immer noch so viel zu tun?““Wie du dir denken kannst. Kann dir leider keine Einzelheiten erzählen,aber duhörst ja selbst was man auf der Straße so redet. Ich hab alle Hände vollzu tun,Lisika den Rücken freizuhalten. Zumindest hab noch Hoffnung dass wir nächsteWoche mal einen Tag für uns nehmen können.“Gemates, der Verkäufer, grinste. „Das sagst du schon, seit wir zusammen dieSchule abgeschlossen haben. … Also, was treibt dich denn hierher?““Ich suche nach einer Spange für Lisikas Toga. Sie braucht dringend eineneue.Es kann sich nur noch um Tage handeln bis ihre alte auseinanderfällt.Auch wennihr selber das egal ist… wenn es nach ihr ginge würde sie auch in einBettlaken gewickelt in die Öffentlichkeit gehen… aber dafür hat man jaeinenMann der für einen sorgt.““Verstehe…“, überlegte Gemates. „Dann suchst du sicher was elegantes,nicht zuverspielt, und verborgene Talente sind auch nicht unwillkommen?““Ja, genau richtig erkannt“, bestätigte der Prinipas. In derZwischenzeit hatteer schon die Auslagen gemustert. „Wie wäre es mit dieser da?“Gemates schaute auf die Spange, auf welche Cheiromach gezeigt hatte. „Nein“,sagte er sofort. „Ich weiß sie sieht hübsch aus, aber die kann gar nichts.Wirklich nur eine Spange. Nein, komm mal hier rüber…“Die Musterung dauerte nicht lange, denn schnell hatte Gemates drei in Fragekommende Exemplare ausgesucht. Cheiromach wählte eine schmale, geschwungeneOricalk-Spange mit Goldapplikationen. Sie enthielt einen kleinenSchildgenerator, der sich bei Beschuß automatisch aktivierte und dessenLadungfür drei bis vier Treffer ausreichte. Darüber hinaus war als Gimmick einLügendetektor enthalten, der durch ein leichtes Kribbeln auf der Hautanzeigte,ob das Gegenüber einen (möglicherweise) gerade belog.“Vielen Dank“, wollte Cheiromach sich schließlich verabschieden. „Grüß deineCousine Apulis Itania, wenn sie wieder da ist. Zu schade dass sie gerade aufHandelsreise ist, ich könnte ihren Rat momentan gut gebrauchen.““Ach so!?“, entgegnete Gematis überrascht. „Aber sie ist doch hier?“Nun war es an Cheiromach, sich zu wundern. „Tatsächlich! Sie wollte dochmindestens bis Ende des Metageitnion zwischen den Sternen unterwegssein. Wiesoist sie jetzt schon zurück?““Eins ihrer Besatzungsmitglieder hat die rhedesischen Masern gekriegt. So inetwa vor einer Woche… Und da sie sowieso in der Nähe von Thassoswaren, hatsie die letzten geplanten Stationen sausen lassen und ist erst einmalheimgekehrt. Tatsächlich ist sie gerade zu Besuch und spielt meinenNichten.“ Erdeutete beiläufig auf die Tür hinter sich.“Oh, das ist ja ein Zufall!“, freute sich der Prinipas Myzen. „Sie hat nichtzufällig ein oder zwei Stunden Zeit für ein paar Fragen?“# Ort: Thassos IV, Haus Elektryon im Regierungssitz von Myzen# Zeit: MD -2 abends“Was für ein Tag“, seufzte die Prinkipax Myzen Elektryon Lisika Mideia attoMyzen, während sich die Tür hinter ihr schloss. Mit einer Hand löste sie dieSpange von ihrer Toga und ließ den Stoff einfach an Ort und Stelle aufden Bodenfallen. Die Spange warf sie zielgenau in die verzierte kleine Schale auf demSchrank neben dem Eingang, wo sie zweimal abprallte und dann liegenblieb.Von einem Kleiderständer, der am Weg lag, griff sie sich ein leichtes undbequemes Freizeitgewand und streifte es über. Anschließend steuerte sie diekleine Küche ihrer privaten Räumlichkeiten an und goss sich einenPellas-Saftein. Elektryon Cheiromach, der vom Sessel aus zusah, entging nicht wiesie dasGetränk mit einem kleinen Schuss Raki (ein kikonischer Schnaps)veredelte, waser mit einem missbilligenden Blick quittierte.“Ich weiß, entschuldige“, reagierte Lisika Mideia, trank aber dennoch einengroßen Schluck, während sie ebenfalls auf die Sitzgarnitur zusteuerte.WarmesAbendlicht fiel durch das große Panoramafenster und vergoldete die hellenPolster sowie die gläsernen Beistelltische. Im Hintergrund spielte leiseMusik,die aber das Plätschern des Zimmerbrunnens nur geringfügig übertönte.“Es ist nur, wir haben den ganzen Tag über den kommenden Besuch derFöderationdebattiert. Was können wir ihnen offenbaren, was könnten wir von ihnenverlangen, wer soll alles in unsere Delegation und so weiter… und wirwissenja praktisch nichts von ihnen, also wurde stundenlang spekuliert…“Sie ließ sich auf dem zweiten Sessel nieder. „Eigentlich wollte ich michheutemit den Schwankungen im Energieversorgungsnetz befassen. In Thebis wargesternschon wieder ein ganzer Straßenzug ohne Strom. Die Polizeipräsidentingeht mirauch auf den Senkel, wegen der Vorfälle in der Bahnhofstraße… allesliegengeblieben…“Sie seufzte tief und nahm einen weiteren Schluck aus dem Glas.Unterdessen hatteCheiromach seine elektronische Zeitung auf Standby geschaltet undakkurat aufdem Beistelltisch abgelegt.“Du solltest wirklich mehr delegieren“, sagte er in mildem Ton. „Gib deinemAssistenten auch einmal eine Chance sich zu bewähren. Das mit der Polizeischafft er doch ohne weiteres.““Du hast gut reden“, meinte seine Frau. „Hab ich dir erzählt, wie die imInfrastrukturamt letzte Woche mit ihm umgesprungen sind? Der ist nochlange nichtsoweit. Vielleicht ist so ein Job auch einfach nichts für einen Mann…“Sie massierte sich mit geschlossenen Augen die Schläfen, während sieweitersprach. „Im Vertrauen, ich halte schon die Augen offen nach einemweiblichen Ersatz. Aber ich kann die Stelle natürlich nicht ausschreibenohneihn vorher zu feuern. Also werde ich wohl noch eine Weile mit ihm klarkommenmüssen…“Cheiromach ließ das Thema auf sich beruhen. „Ich gebe mal kurz Bescheid,dasssie uns drüben das Abendbrot auftragen sollen, ja?“Seine Gemahlin nickte stumm. Er erhob sich und ging kurz hinaus.Als er zurückkehrte, meinte er beiläufig: „Übrigens war ich heute bei ApulisGematis atto Turena…“Lisika Mideia brauchte nur einen kurzen Moment um den Namen zuzuordnen. „DerSchmuckhändler? Hast du mir etwa eine Spange besorgt?“Cheiromach lächelte leicht. „Du kennst mich viel zu gut. Das ist abernoch eineÜberraschung… jedenfalls ist seine Cousine von ihrer Reise zurück…““Was war noch gleich ihr Beruf“, fragte Lisika Mideia dazwischen. So gutkanntesie sich mit den Bekanntschaften ihres Mannes dann doch nicht aus.“Sternfahrerin. Sie war auf einer längeren Handelstour, aber sie istungeplantzurückgekehrt, weil ein Besatzungsmitglied erkrankt ist. Jedenfalls, wie derZufall so wollte war sie gerate bei Gematis zu Besuch. Da dachte ich mir ichnutze die Gelegenheit und erkunde mal was sie uns über die Föderation soerzählen kann…““Wenn ich dich nicht hätte“, freute sich seine Frau, und zum ersten Mal seitihrer Ankunft erschien ein Lächeln auf ihren abgespannten Zügen. „Washat siedir erzählt?““Lass mich kurz nachdenken, damit ich nichts durcheinanderbringe… also dieerste Station hatte sie an einer Raumstation von einem Volk, das sichFirengioder so ähnlich nannte… Unsympathische Gesellen. Itania sagt, siehalten sichselbst für ganz große Händler. Sie hatte wohl ganz schon Mühe damit,sich mitihnen über den Wert ihrer Waren zu einigen.““Harte Verhandlungspartner also.““Ja es scheint so. Sie meinte aber auch, nach dem was sie soaufgeschnappt hatsind diese Firengi eher selten bei der föderierten Sternenflotte zufinden. Wirwerden sie eher nicht zu Gesicht bekommen. Ach ja, und sie sagte mankann sieganz zweifelsfrei an ihren Ohren erkennen.“Er hielt beide Hände muschelförmig hinter die Ohren, so wie es Itania ihmmittags gezeigt hatte. Ein albernes Grinsen konnte er sich nur teilweiseverkneifen. Lisika Mideia schaute etwas zweifelnd, woraufhin Cheiromach eineGeste analog des irdischen Schulterzuckens machte. Es würde sich schonerweisen,ob es sich um Raumfahrergarn gehandelt hatte.“Und sonst? Hat sie konkret was über die Sternenflotte erzählt?“Ihr Gemahl überlegte kurz. „Danach habe ich natürlich gefragt. Sie war sichnicht übermäßig sicher was das anging, denn mit der Flotte hat sie eherflüchtige Kontakte gehabt. Wer halt so als Laufkundschaft vorbeikam,oder in denTavernen…Sie scheinem einen relativ strikten Ehren-und Moralkodex zu folgen. Siemeintejedenfalls, dass sie nicht ein einziges Mal erlebt hat dass sich einFlottenangehöriger wirklich danebenbenommen hat. Zudem haben sie einRangsystemähnlich wie unser Militär. Die Ränge werden wohl ziemlich ernstgenommen.““Ah. Da scheinen sie uns ja gar nicht so unähnlich zu sein.““Warte“, bremste Cheiromach. „Es gibt durchaus auch Unterschiede. Siescheinensehr neugierig zu sein. Sie haben Itania wohl des öfteren Fragen überihr Schiffund ihre Herkunft gestellt, die für eine flüchtige Bekanntschaft mehr alsunhöflich waren. Welche Route sie plant, wie schnell ihr Schiff ist, …dasscheint ganz normal zu sein.Außerdem sagt sie dass es mehrheitlich Kunstbanausen sind. Viele habenlächerlich niedrige Preise für ihre Statuen und Gemälde geboten. Sie wusstenihre Schönheit gar nicht zu würdigen. Andererseits waren sie sehrinteressiertan unserer Technik, zum Beispiel unseren Mikrogeräten. Auch da waren siesehrneugierig wie alles funktioniert.“Lisika Mideia hörte konzentriert zu und versuchte, alles geistig zueinem Bildzusammenzufügen.“Häufiges Gesprächsthema war wohl auch der Krieg mit den Klingonen.Viele warenbesorgt über die Verluste an der Front, und was passieren würde wenn ihrePlaneten dem klingonischen Reich einverleibt würden. Überwiegenddiskutiertensie aber über Verteidigung und Absicherung; die wenigsten waren füroffensivesVorgehen oder gar Eroberungen.“Cheiromach hielt inne. „Dann gab es noch etwas…““ja?“ fragte Lisika gespannt.“Ich weiß nicht wieviel ich darauf geben soll… Vielleicht hat Itaniada aucheinen verzerrten Eindruck mitgebracht…““Jetzt red schon“, drängelte seine Frau in freundlichem Ton.“Sie sagt dass nach ihrer Beobachtung mehr *Männer* als Frauen in der Flottesind. Sie will sogar hochrangige Männer gesehen haben, die Abteilungen odersogar ganze Raumschiffe befehligen.““Im Ernst? Als Mann?“ fragte Lisika ungläubig.“Genau das habe ich auh gesagt – ungefähr im gleichen Tonfall“,erwiderte er.“Sie beharrt aber felsenfest darauf. Sie will sogar erlebt haben wie Frauenangemacht und respektlos behandelt wurden – von Männern – und das ohneGegenwehrüber sich ergehen ließen.““Jetzt spinnst du aber.“ Lisika sah wenig überzeugt aus. „Da hat Itania dirbestimmt einen schönen Féroun aufgebunden.““Warum sollte sie? Ich habe deutlich klar gemacht, wie wichtig dieseInformationen für uns sind. Ich…“Das Gespräch wurde durch ein dezentes Gongsignal unterbrochen. Sofort erhobsich Lisika aus ihrem Sessel, das inzwischen geleerte Glas stehen lassend.“Ich bin am Verhungern. Wir gehen erst mal zu Tisch. Du kannst mir denRest dannnoch erzählen.“</RPG><Glossar>Atrexa – Titel der obersten Herrscherin der KikonenPrinkipax – Titel. (Landes-) FürstinPrinipas – Der analoge männliche Titel zu PrinkipaxYevirax – militärischer Rang, entspricht etwa dem General (weiblich)Ypolochatrix – militärischer Rang, entspricht etwa dem Lt. sg. (weiblich)Oricalk – ein rötlich-goldenes MetallAdamas – ein sehr widerstandsfähiges Metall von silbriger FärbungPellas – eine FruchtRaki – alkoholisches GetränkFéroun – großes kikonisches RaubtierHelionos – ein Längenmaß, dass dem Abstand der Sonne im Thassos-System biszum Beginn der habitablen Zone entspricht. 1,3 Helionos entsprechen etwa 1AE. Thassos IV ist etwa 2 Helionos von seiner Sonne entfernt.Tetatoras – Zeiteinheit. Etwas mehr als eine Viertelstunde nach irdischemMaßstabToras – Zeiteinheit. Ungefähr eine Stunde.Metageitnion – Monat gegen Ende des SommersMyzen – eine bedeutende Region auf Thyene (Thassos IV), die traditionelldem Herrscherhaus nahe steht.Tyre – eine große Stadt und eigene Region auf Thyene (Thassos IV)</Glossar><Personen>*Ypolochatrix Gete Strovakos Elena atto Tyre *Eine Offizierin derSystemverteidigung. Sie ist eine dunkelblonde, athletische Kikonin Ende 20.*Yevirax Sikaar Numaris Adaia atto Tyre *Generalin der Systemverteidigung.Eine Kikonin, die wie um die 40 wirkt, mit dicken, schwarzen Haaren, indenen einzelne graue Strähnen zu sehen sind und die in einem strengen,geflochtenen Zopf gebunden sind.*Prinkipax Myzen Elektryon Lysikia Mideia atto Myzen und Prinipas MyzenElektryon Cheiromach atto Myzen *Das Fürstenpaar der Region Myzen.*Apulis Gemates atto Turena* – Schmuckhändler in der Region Myzen,ehemaligerSchulkamerad des Prinipas*Apulis Itania atto Turena* – seine Cousine, Sternfahrerin</Personen><SUM># Ort: Thyene, Myzen-Region# Zeit: MD -2 (eine Woche vor Ankunft der Hephaistos im Thassos-System)Prinipas Myzen Elektryon Cheiromach atto Myzen sammelt einigesHörensagen überdie Föderation ein und bespricht dieses abends mit seiner Frau, derPrinkipax.</SUM>*** submitted byNessyaka §%&$§/ — transmission lost —

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