Hallo Zusammen,
erst einmal wünsch ich euch einen schönen zweiten Advent und hoffe ihr habt einen entspannten Sonntag.
Da wir ja nun einen Neuen im Team Hol haben, habe ich mir gedacht ich fasse alles was bisher geschah mal knapp zusammen und versuche ihm den Anfang so ein klein wenig leichter zu gestalten.
Liebe Grüße Miri
<RPG>
# Zeit: ca. MD 5.1630
# Ort: Klingonkreuzer Hol – Gemeinschaftszelle
Genervt stieß Fely nun zum gefühlten 35ten-mal mit dem Fuß gegen eine Ecke der Pritsche vor der sie stand. „Ihr müsst schlafen, also nervt nicht rum.“
Die wachen Kinderaugen ruhten für einen Moment auf dem Teenager, dann hatten die kleinen Monster sich schon wieder zu einem erneuten Angriff auf das zarte Nervenkostüm der 14 jährigen aufgemacht und die kleine Rasselband hüpfte auf ein Neues auf der schmutzigen Matratze herum. Das Quietschen des Gestells wurde von dem Gekläffe des kleinen Hundes untermalt.
„Kümmert euch selbst um die Blagen. Ich habe da echt keinen Bock mehr drauf“, bockig ließ Fely sich auf ihre Pritsche fallen. Das sie hier gelandet waren…. Ja… allein das war ein Drama, aber das sie hier in der Gefangenschaft der Klingonen zur Kindergärtnerin für zwei Kleinkinder degradiert wurde, das war der Gipfel der Dreistigkeit. Nur weil sie noch nicht so ganz erwachsen war, musste sie die gesamte Zeit über auf Tom und Lili aufpassen und die Beiden waren schwieriger zu hüten als ein Sack voller Flöhe. Eigentlich hatte Fely gehofft das Toms vulkanische Gene das Aufpassen erleichtern würde, aber vulkanische Kinder waren freundlich ausgedrückt mehr als schwierig.
Bis jetzt hatte sie auch noch nicht erfahren, ob ihre Eltern auch in der Gefangenschaft gestrandet waren, ob ihr Freund mit seinen Eltern von der Sternenflotte samt Rettungskapsel geboren werden konnte und überhaupt was mit alle den Leuten war mit denen sie knapp zwei Jahre lang auf dem riesigen Sternenflottenschiff gelebt hatte.
Der Botschafter der sie und ihre kleine Gruppe in den ersten Tagen hier bei den Klingonen, ab und an mal besucht hatte um erst die Kinder mit ein paar Zaubertricks zu unterhalten und dann mit den Erwachsenen zu tuscheln, war auch schon einige Tage nicht mehr hier gewesen und auch wenn ihr großer und vollkommen bekloppter Bruder immer wieder meinte, dass er sicher morgen wieder auftauchen würde, war sie alt genug um zu vermuten das er wahrscheinlich tot war und ihnen allen diese Schicksal am Ende blühen würde, da konnte diese seltsame klingonische Ärztin noch so nett tun wie sie wollte. Irgendetwas stimmte mit der einfach nicht, das verriet Fely ihr Instinkt und die Erwachsenen schien ihr mehr oder weniger zu glauben, auch wenn sie ebenfalls in diesem Punkt alles herunterspielten. Diese Frau ließ jeden Tag irgendwen aus der Gruppe anholen, für seltsame Scans und auch wenn alle immer gut behandelt wurden, die Olle hatte doch sicher einen Hintergedanken, wenn nicht hätte sie auch alle gehen lassen können. Natürlich war selbst Fely aufgefallen das die Ärztin schreckliche Angst vor dem Kommandanten hatte, so wie einige andere Klingonen auch. Sicher versuchten sie genau das zu vertuschen, aber Fely konnte sich schon immer gut in andere Wesen hineinfühlen und sie sah die Verunsicherung in den Gesichtern der Klingonen. Der Kommandant war mit absoluter Sicherheit auch ein nazistischer Psychopath, wenn sie den Artikeln die sie der Mutter stibitzt hatte glauben konnte.
Vielleicht war es an ihr den Erwachsenen mal zu erklären, dass sie hier weg mussten, dass sie irgendetwas tun mussten um wieder nach Hause zu kommen und das bestenfalls bevor die Ärztin sich doch noch dazu entschloss irgendwen zu sezieren?
Gerade als sie ihre genervte Stimme anknipsen wollte, um ihrem Willen Nachdruck zu verleihen, stöhnte Rebecca auf. In den letzten Stunden war die Ärztin immer ruhiger geworden und ihr großer Bruder hatte seine Zeit damit vertrödelt nervös um sie herum zu schleichen. Sonst hatten die Beiden doch nicht so viel miteinander zu schaffen, seltsam das sie gerade heute den gesamten Tag die Köpfe zusammen steckten.
Wieder griff Jack nach Rebeccas Arm um die wacklige Frau zu stützen, die Kinder hatten ihr Spiel abgebrochen und starrten auf das Szenario. Langsam dämmerte auch Fely was hier wohl unmittelbar bevorstand und auf einer KS fand sie so etwas schon super eklig – von wegen Wunder des Lebens.
„Hey“, versuchte Fely die Aufmerksamkeit der Erwachsenen auf sich zu lenken, „Es sind Kinder anwesend…. Also ich glaub nicht das wir denen so erklären sollten wo die Kinder her kommen.“
„Kommt ein Storch“; quietschte Lili aufgeregt und blickte sich suchend um, auch Tom der den Hintergrund nicht verstand, blickte sich suchend um, während Fely mit der flachen Hand gegen ihre Stirn schlug. Warum hatte sie eigentlich immer so ein Pech! Warum hatte sie denn nicht mit coolen Leuten und vor allem nicht hochschwangeren eingesperrt sein können.
Ein lauter Schrei ließ die Kinder zusammenzucken.
„Komm her Fely. Ich brauch deine Hilfe“; zischte ihr Bruder….
# Zeit: ca. MD 5.1730
# Ort: Klingonkreuzer Hol – Quartier des Kommandanten
Wieder ein Abendessen, wieder eine reich fast dekadent gedeckte Tafel und wieder saß Emily zusammen mit ihrem flauschigen Freund auf einem der Stühle. Der Chef des klingonischen Kahns ließ sich auch nicht unbedingt viel Neues einfallen und dieses Mal stand er in einer Ecke und diskutierte wild mit einem seiner Leute. Um das Ereignis des Festmahls nicht zu trüben hoffte die Trill, dass der Typ nicht auch ins All gebeamt wurde. Einmal diesem Ereignis beiwohnen zu müssen hatte Emily voll und ganz gereicht.
„Wunderbar… sie teilen mir mit das ich wahrscheinlich Spione auf meinem Schiff habe…. Und bombardieren mich hier mit einem Buchstabensalat an möglichen Organisationen. WIR sind der klingonische Geheimdient, wenn hier wirklich Spione sind, dann brauchen wir nicht mehr zurück nach Hause, dann können wir gleich die Selbstzerstörung anknipsen“; wetterte der Kommandant und schien sein Gegenüber allein durch die imposante Bandbreite seiner Stimmlage einzuschüchtern, vielleicht war es jedoch auch nur die Information, was mit der letzten Person passiert war die es gewagt hatte Magho schlechte Nachrichten zu übermitteln.
Emily saß immer noch auf ihrem Stuhl und strich gedankenverloren über das Fell des kleinen Freundes, „Willst du etwas essen? Guck mal was hier alles steht.“
Sie hob den flauschigen Kobold kurz von ihrem Schoß und hielt ihn so, dass er die ganze Nahrung begutachten konnte, sein Blick blieb auf einer Art Gebäck hängen.
„Ja, das würde ich auch nehmen“, sie griff nach dem Kuchen, legte ihn auf ihren Teller, bevor sie ein Stück abbrach und vor die Nase des Tieres hielt. Mit einem Haps war das Stück des Kuchens auch schon verschlungen und Emily brach erneut eines ab.
Das Geräusch eines Stuhls der über den Boden gezogen wurde ließ die junge Trill aufblicken. Der Botschafter hatte sich neben sie gesetzt und ebenfalls nach einem Stück des Kuchens gegriffen, *Dein kleine Freund wird noch dick, bevor er wieder nach Hause kommt. Und wie erklärst du das dann seinem besitzer?*
„Ich hoffe, wir finden sein zu Hause, nicht das ihm noch etwas passiert“, flüsterte sie leise während sie sich etwas nach rechts beugte, damit auch nur der Botschafter sie hörte, den sie jedoch als Einzige sehen konnte.
Auf der linken Seite setzt sich nach einem kurzen Nicken der ewig nervige und extrem mit Idealen behaftete Captain, *Wir bringen sie alle nach Haus. Das habe ich immerhin schon mal geschafft.*
Emily schob sich nun zögerlich selbst ein Stück des Kuchens in dem Mund, bevor sie wieder ihren Freund fütterte, „Du hast 30 Jahre gebraucht deine Crew nach Hause zu bringen, das ist vielleicht nur bedingt ein Erfolg.“
*Wir sind nach Hause gekommen…… das habe ich versprochen und ich pflege meine Versprechen zu halten!*
Die Augen der Trill weiteten sich, „Alle? Puh, das ist doch sicher anstrengend.“
*Von Zeit zu Zeit, aber das ist es wert!*
Emily wendete ihren Blick von dem Bild des Sternenflottencaptains das lediglich ihr Geist formte ab und blickte auf eine hübsche junge Frau, *Da sind unendlich viele Gluten in dem Kuchen… weist du eigentlich wie ungesund das ist? Und erst der ganze Zucker?*
Emily seufzte, „Nein, aber das wirst du mir sicher jetzt erklären, oder?“
*Ich habe drei Kinder großgezogen und bei uns kam nicht so ein ungesundes Zeug auf den Tisch. Nimm was von dem Salat, der sieht doch herrlich frisch aus.*
Emily lachte laut los, bevor sie verlegen auf ihren Teller blickte, „Das war kein Witz, oder?“
Die Frau verneinte und ihr strenger Blick, erinnerte Emily fast ein eine ihrer Lehrerinnen, *Ich habe nicht Planeten erschlossen und kolonisiert, nur damit wir nun an einer Zuckerüberdosis sterben.*
Emily legte fragend ihre Stirn in Falten, die Top Todesursache in Kriegsgefangenschaft war ganz gewiss kein Zuckerschock, aber mit der Frau war offensichtlich nicht gut zu diskutieren. Von Zeit zu Zeit wusste auch die Trill, wann es besser war die Fresse zu halten. Nach und nach füllte sich der Tisch und Emily unterheilt sich prächtig mit den acht anderen Gästen, die zufällig auch alle Trills waren. Eine junge Frau jedoch hielt sich im Hintergrund und schien von der netten Unterhaltung einfach nur genervt. Sie zündete sich gelangweilt eine irgendetwas an, woraus sie den Rauch inhalierte nur um die Asche gelangweilt auf einem Teller zu palzieren. Die Blicke der anderen Gäste waren ihr sicher, was sie jedoch nicht weiter störte. Ihre stumme Antwort war ein einfaches Schulterzucken, bevor sie einfach weiter rauchte.
*Sie hat nicht sonderlich viele Manieren…. Ignoriere sie einfach, das tun wir auch schon seit Jahren*, erklärte der Botschafter sichtlich genervt.
Em wollte gerade zu einem Nicken, einer stillen Antwort ansetzten, als der klingonische Kommandant sich auf den Platz des Captains setzte und die Trills sich in einer Wolke aus Rauch verflüchtigten. Alle bis auf die unhöfliche Dame, die immer noch gelangweilt und rauchend am Festtisch saß, *Ich bleib hier… allein bringst du uns ja alle noch um… und weist du was…. Ich habe noch einiges vor, bevor ich abtrete.*
Der Klingone legte seine Hand auf Emily Arm, „Also, was berichten deine Freunde denn so?“
Emily blickte hilfesuchend zu der Frau, in dem schwarzen Kleid, welche mit dem Glimmstängel auf den Braten deutete, „Sie mögen den Kuchen nicht, aber den Braten….“
Das war nicht das was der Klingone hören wollte, aber wenigstens ein Anfang, er war sich sicher mit dieser Strategie würde er an seine Informationen kommen. Das Foltern hatte beim Botschafter ja leider keinen Erfolg gezeigt, aber diese mal war er auf dem richtigen Weg und wenn er dem kleinen Haustier der Triel erst mal ein bis zwei Pfoten gebrochen hatte, dann würde sie singen wie ein Vögelchen, aber noch war seine Gefangene nicht so weit… ein wenig Zeit brauchte sein Kätzchen noch.
# Zeit: ca. MD 6.0320
# Ort: Klingonkreuzer Hol – Auf der Flucht
Einen Moment lang entglitten Emily vollkommen die Gesichtszüge, das wollte doch jede Frau auf einer Flucht hören, dass ihr Begleiter nichts sehen konnte. Für den Bruchteil einer Sekunde dachte sie über ihre Optionen nach und irgendeine Stimme ihrer Freunde raunte ihr zu, dass sie allein größere Chancen hatte. Mit einem Kopfschütteln versuchte sie den Gedanken zu verdrängen.
Vorgehen?!!
Nur wohin? Und warum sollte sie das nun allein entscheiden? Das hatte nicht in ihrem Arbeitsvertrag gestanden.
*Wir befreien die anderen Gefangenen und dann suchen wir ein Schiff mit dem wir unsere Crew in Sicherheit bringen können und wenn es optimal läuft in unter dreißig jahren.* Wunderbar, ihre Freunde die fingen nun Scherze zu machen, wenn das nicht aufbaute, dann wusste sie es auch nicht.
Geschickt hob sie ihren flauschigen Freund hoch, nicht das er noch verloren ging und patschte instinktiv nach der Hand des Franzosen. Es war ein Trick von Eltern, seit jeher…. die lieben Kleinen bei der Hand zu nehmen um nicht jede Sekunde nach ihnen zu sehen und zu prüfen ob sie nicht zurückfielen. In den Sternenflottenregeln stand sicher nichts dazu, ABER ihre Freunde sagte das man kreativ sein musste und schlimmer konnte es ja nicht werden, außer vielleicht sie wurden erwischt und zu Tode gefoltert, aber diese Option blendete Em einfach mal aus.
„Wir holden zuerst die Gruppe mit den Kindern“, stellte Emily nun doch recht sicher klar, der Captain sagte immerzu das sicheres Auftreten die Untergeben beruhigte, also wenn Fabien sich beruhigte, dann konnte sie ihn bestimmt bis zu der andere Gruppe mitschleifen und da war die Ärztin, die konnte ihm vielleicht helfen.
„Woher wissen Sie wo die Gruppe ist?“
Da die Umstände unglücklich waren, ließ er sich nun einfach mal bei der Hand nehmen und mit ziehen, auch wenn er mehr oder weniger ungeschickt hinter der Trill herstolperte und mit der freien Hand versuchte seine Augen vor dem gleißendem Licht abzuschirmen.
„Mein Freund hat es mir gesagt“, stellte Emily klar während der Franzose hinter ich ruckartig abbremste.
„Das ist eine sichere Quelle?“
Wie bitte sollte er schonend formulieren, dass er es für keine gute Idee hielt, das zu tun was Halluzinationen sagten, ohne das die kleine Verrückte durchdrehte und das wiederum dazu führte, das sie alle entdeckt wurden.
Emily atmete tief durch, für den Moment hatte sie keine Augmente die ihr halfen, brauchte sie auch nicht, denn sie vernahm Schritte die sich ihnen nährten. Suchend blickte sie sich um, öffnete ein Schott und hoffte nicht von einer Zelle in die nächste gestolpert zu sein, als sich die Tür schloss und sie wartete bis die Schritte weit genug entfernt waren, wagte sie es wieder zu atmen. „Es sind sicher nur normale Wachrunden“, erklärte ihr Begleiter, der zwar nichts sah, aber immer noch gut hören konnte.
Emily hingegen regierte nicht, aktuell wünschte sie sich auch nichts zu sehen, denn sie waren hier irgendwie nicht richtig. Offensichtlich war es ein Raum in dem die Klingonen ihren verstorbenen Gefangenen lagerten. Ihr kleiner Freund schmiegte sich eng gegen ihre Brust, auch ihm war dieser Raum nicht geheuer, der Geruch von Tod und Verwesung schein ihn aufzuregen.
„Was riecht denn hier so“, Fabi versuchte zu blinzeln konnte aber nicht viel erkennen.
Emilys Augen hatten sich jedoch panisch geweitet, während sie den Leichnam des Botschafters anstarrte.
Fabi zog an ihrer Hand; „Was ist…?“
Irgendetwas in ihrem Bauch zog sich ruckartig zusammen und mal abgesehen davon, dass der Geruch bei ihr Brechreiz auslöste fing sie an zu hyperventilieren während sie auf die Leiche blickte. Bilder flackerten vor ihrem Geist auf, verschwanden aber bevor sie diese fassen konnte.
„Emily“, Fabien griff nun mit der freien Hand nach ihrer Schulter um an ihr zu rütteln, „Wir müssen das hier zusammen machen… sonst kommt hier gar keiner nach Hause…. Ich brauche Sie… komm schon Emily.“ Verzweiflung schwang in der Stimme des Franzosen mit, er fühlte sich hilflos, er hatte alle retten wollen, oder einfach irgendetwas tun wollen, nun stand er hier und war auf Gedeih und Verderben auf eine Irre angewiesen, seine kleine Irre, mit der er irgendwie mitfühlen konnte, trotzdem und so leid es ihm gerade tat, Emily MUSSTE nun einfach funktionieren.
Suchend blickte Emily sich um, aber von ihren Freunden war nichts zu sehen.
„Ich… ich weiß nicht was wir tun sollen“; versuchte sie Fabien zu antworten während sie damit beschäftigt war mit der Hand auf ihren Bauch zu drücken um das seltsame Gefühl darin zu unterbinden.
*Siehst du…. Ich habe doch gesagt das wird nichts, wenn du nur auf die hörst. Erst bin ich jahrelang die Böse… zu extrem in meinen Ansichten und nun… nun bin ich hier um dir das ganze Drama zu erklären*, die hübsche Blondine in dem engen schwarzen Kleid und dem riesigen schwarzen Hut schälte sich aus dem Schatten.
*Der Botschafter war unser letzter Wirt… du weißt schon Trill und so*, gelangweilt zog sie wieder an irgendetwas Glimmendem und inhalierte den Rauch genüsslich, Tja, seine Zeit war gekommen, wie du ja siehst und bedank dich bei den Klingonen. Du hast die Ehre der nächste Wirt zu sein… allerdings sind die Leute unfähig. Es ist auch schrecklich schwer heute gutes Personal zu finden, aber das muss ich dir ja nicht sagen. Also, deine Halluzinationen sind der jämmerliche Versuch, deines Symbionten mit dir zu kommunizieren. Wegen den Stümpern, ist er verletzt und es scheint offensichtlich nicht so gut zu funktionieren, deswegen erschafft dein Unterbewusstsein diese Freunde um die Fragmente der Informationen zu füllen, vielleicht spielen da auch noch andere psychologische Dinge eine Rolle, aber das musst du wen anders fragen… also… Fakt ist. Der Symbiont stirbt und du auch, wir alle mit! Das ist wohl kaum noch zu ändern, aber wenn ich schon drauf gehe, dann nicht ohne ein Feuerwerk*, mit einem Lächeln ließ die ihren Glimmstängel fallen und trat ihn mit den schwarzen high heels aus, *Also, wir könnten Gönner sein und dem Captain das Gefühl geben, als würde er seine Crew noch mal nach Hause bringen…. Oder wir lassen den Typen hier stehen und gehen mit dem Klingonen essen, verraten ihm das ein oder andere Geheimnis und genießen unserer letzten Tage… ich bin da offen für alles, aber wenn du weiter hier einfach herumstehst und dir die Leichen ansiehst wird eure Lage auch nicht besser. Ich mein ja nur…. Jetzt guck doch nicht so als hätte ich dein Haustier überfahren.*
Emily starrte ins leere und spürte nur ein Ziehen an ihrer Schulter.
„Komm schon reis dich zusammen, für mich!“
Emilys Blick lag auf dem Franzosen, „Alles gut. Ich habe mich nur vor den Leichen erschrocken.“
Sie löste sich kurz von ihrem Freund, ging neben dem Botschafter in die Hocke und zog etwas aus seiner Jacke, „Ich weiß wo die Kinder sind. Ich habe es gesehen als ich zum Essen war bei dem Kommandanten war.“
Fabi atmete erleichtert aus, es schien als hätte die kurze noch mal die Kurve bekommen, nur knapp vor dem neurologischen totalausfall, „Und deine Freunde… was halten die davon.“
„Hier ist niemand außer uns“; stellte Emily klar griff nach Fabis Hand und zog ihn mit sich den Korridor entlang, „Rechts…. Rechts…Links…. Links…. Rechts“, murmelte sie leise und konzentriert, bevor sie vor einer Tür stehen blieb. Offensichtlich waren die Türen von außen viel leichter zu öffnen, besonders mit versiertem technischem Fachwissen. So schloss sich die Tür erst wieder hinter den Beiden, als sie von den Anwesenden mit großen Augen begutachtete wurden.
„Oh, das Baby ist da“, stellte Emily fest und verwirrte alle ein klein wenig, „Wir sind hier um euch zu retten, aber erst braucht mein Freund Hilfe…… Frau Doktor?“ Immer noch wusste die kleine Gruppe nicht was sie von dem ganzen halten sollte und Fabi hätte gern mehr gesehen! Die Situation besser einschätzen können. Das Baby wurde vorsichtig an Fely weitergereicht, die sich zumindest aktuell mal jeden dummen Spruch verkniff.
„Wir sind hier…. Das ist schon mal ein Drittel meines Plans“; stellte der Franzose fest, während Rebecca mit gekonnten Griffen sein Gesicht abtastete, „Ich bin Lt Commander Tulpi von der zerstörten Ainam… wir freuen uns sehr das Sie nun hier sind um uns zu retten.“
„Die sehen eher so aus als müssten wir sie retten“; rief Fely nun doch frech rein.
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# Zeit: ca. MD 5.1630
# Ort: Klingonkreuzer Hol – Gemeinschaftszelle
Fely hadert mit ihrem Schicksal in ihren Augen machen die Erwachsenen alles falsch und wenn sie ehrlich ist möchte sie zurück nach Hause. Unterdes setzten bei der Ärztin Rebecca die Wehen ein.
# Zeit: ca. MD 5.1730
# Ort: Klingonkreuzer Hol – Quartier des Kommandanten
Wieder läd der Kommandant der Hol Emily zum Essen ein um sie zu manipulieren und ihr Geheimnisse zu entlocken. Die halluzinierten Freunde jedoch verhindern das Emily irgendetwas Sinnvolles zusammen bekommt.
# Zeit: ca. MD 6.0320
# Ort: Klingonkreuzer Hol – Auf der Flucht
Die Flucht ist schwierig und immer wieder müssen die Beiden improvisieren. Um sich vor den Wachen zu verstecken, gelangen beide in eine Art Leichenhalle wo Emily endlich bewusst wird was mit ihr passiert ist. Mit Hilfe der Erinnerungen des Botschafters finden die Beiden die Gruppe mit den Kindern und Fabi wird von der frisch gebackenen Mutter untersucht.
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