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Doktorspiele

Posted on 24. August 2020 By admin
Hallo!
 
Mal ein paar Doktorspielchen…
 
 
<RPG>
# Ort: Krankenstation
# Zeit: MD 12.1810
 
Jetsun sah der Offizierin nach, wie sie sich vorsichtig den Weg zurück aus der Tür der Krankenstation hinaus bahnte. Na gut, so viel Chaos war dort nicht verursacht worden. Nur eine Pfütze aus medizinischem Alkohol, einigen metallenen Bestecken und eine feuchte Wolldecke, die auf dem Boden herumlagen.
 
Jetsun seufzte tief. Ihre Anspannung, die sich nach ihrem Heulanfall zunächst in blanke Wut verwandelt hatte, ließ sie nun halbwegs zusammen sacken. Mit Commander DeCoster waren fast alle Leute aus der Krankenstation wieder fort. Blieb nur noch der unglückliche Lieutenant LaGroille. Jetsun gestattete sich ein paar tiefe Atemzüge, dann ging sie zu ihm, der immer noch ausgesprochen artig auf seiner Medoliege ausharrte. Gerade sein höfliches und bescheidenes Auftreten machte ihn für Jetsun sehr sympathisch.
„Lieutenant?“ sprach sie ihn an.
 
„Ma’am?“ fragte Fabien zurück. Er wusste ja nicht, ob er es war, der angesprochen worden war.
 
Jetsun lächelte bei der Anrede. Sie war nicht Fabiens Vorgesetzte, dennoch korrigierte sie seine Anrede nicht. Was wäre auch die Alternative gewesen? Ensign? Oder Jetsun? Jetsun Pema? Miss Pema, wie sie so einige hier an Bord nannten? Nach einigen Tagen hatte sie sich abgewöhnt, alle immer erziehen zu wollen. Vielleicht schickte sie irgendwann mal ein Memo herum, was ihre korrekte Anrede betraf, aber im Grunde war auch das eher albern.
 
Lieutenant, ich… ich habe eben schon mit Commander DeCoster gesprochen. Es tut mir ganz fürchterlich leid, aber ich hatte einen wirklich harten und anstrengenden Tag. Ich weiß, dass jetzt meine Schicht auf der Krankenstation ist, aber ich traue mir nicht zu, jetzt eine aktive Behandlung ihrer Augen vorzunehmen.“ Dass sie so etwas noch nie zuvor gemacht hatte, sagte sie nicht. Sie musste den armen Lieutenant nicht noch zusätzlich verunsichern.
„Daher schlage ich Ihnen vor, dass ich sie zunächst einmal einem Stufe-Vier Scan unterziehe. Das ist eine etwa 15-Minütige automatische Untersuchung ihrer Auge und Sehnerven. Danach, und wenn ich gesehen habe, dass Sie keiner direkten Gefährdung durch Folgeprobleme ausgesetzt sind, können Sie gern in Ihr Quartier gehen. Wir können Dazu auch jemanden rufen, der Sie hinbringt.
Wenn Sie das nicht möchten, können Sie selbstverständlich auch hier bleiben. Normalerweise ist es hier auch sehr viel ruhiger.“ fügte sie seufzend hinzu und streckte sich einmal.
„Ich bleibe natürlich hier und bei Ihnen und wir können gern alles besprechen. Oder uns einfach nur unterhalten. Aber operieren möchte ich Sie jetzt nicht.“
 
„Doktor,“ erwiderte Fabien. „Ich habe gar kein Quartier. Bislang jedenfalls. Es gab keines für mich. Daher bleibe ich natürlich gern hier. Nur… darf ich Sie vielleicht bitten, mir die… äh… Örtlichkeiten zu zeigen?“ Das war Fabien schon ein wenig peinlich, aber es war schlichtweg notwendig.
 
„Oh, äh, natürlich.“ Jetsun nahm Fabiens Hand und geleitete ihn die Liege herunter und dann zum Bad, wo sie ihm die entsprechende Stalltür zeigte. Dann wartete sie bis er fertig war und führte ihn wieder zurück. Insgeheim fluchte sie, dass sie keinen vernünftigen Holodoc hatten. Der hiesige musste ja unbedingt verrücktspielen und ein halbkriminelles Eigenleben entwickeln.
 
Dann initiierte sie den Scan und während die Medoliege vor sich hin summte räumte sie das Chaos auf. Dabei fragte sie sich, wo denn das übrige medizinische Personal wohl war. Wahrscheinlich im Einsatz oder in der Freizeit. Kurz überlegte sie, ob sie einen akuten Einsatzfall ausrufen sollte, entschied sich aber doch dagegen. Die Gründe dafür waren einfach nicht gegeben. Und mit Standardfällen würde sie auch so abgespannt, wie sie gerade war, schon zurechtkommen.
 
Ihr kikonisches Kleid! Sie hob es hoch und besah sich den Schaden. Wie es aussah, war es sogar handgearbeitet! Jetsun schluckte schwer. Dann besah sie sich den Schaden. Tatsächlich war der Stoff selber nicht einmal kaputt, nur eine Naht war komplett aufgerissen. Vielleicht ließ sich das ja wieder hinbekommen. Jedenfalls würde sie das Kleid nicht einfach wegwerfen, sondern durch einen Schneider auf der nächste Raumbasis einmal prüfen und in Ordnung bringen lassen. Hier an Bord gab es so etwas ja sicher nicht.
 
Die Medoliege meldete sich und signalisierte, dass der Scan abgeschlossen war. Jetsun legte das Kleid wieder über eine Stuhllehne und trat zu Fabien um das Scanergebnis anzuschauen. Oha!
„Lieutenant LaGroille, so wie es aussieht wurde an Ihnen ganz schön herumgepfuscht. Aber was immer man Ihnen angetan hat, es ist wieder in Ordnung zu bekommen.“
 
„Danke, Doktor!“ Fabien atmete erleichtert aus. Er hatte das gehofft. Auf der Cassandra hatte man ihn ja auch schon untersucht, hatte aber nicht die Fachkompetenz oder die Mittel, ihn vernünftig zu behandeln. Es war gut, von der leitenden Medizinerin hier zu hören, dass er wieder in Ordnung kommen würde.
 
„Keine Ursache.“ lächelte Jetsun, was Fabien zwar nicht sehen, wohl aber an dem Klang ihrer Stimme erkennen konnte. Spontan kam ihm das Gefühl ihrer Brust wieder in den Sinn, die er versehentlich angefasst hatte und ihm wurde heiß. Zum Glück merkte die Doktorin nichts sondern fuhr fort:
„Ich denke, morgen Vormittag, nachdem ich Commander DeCoster behandelt habe, würde ich Sie dann gern dran nehmen. Eine halbe Stunde sollte genügen. Falls es Komplikationen gibt vielleicht eine volle Stunde, doch damit rechne ich nicht.“ wieder lächelte Jetsun, als sie merkte, wie sich Fabiens Gesicht ein wenig verfärbte. Dass das anderen Gedanken geschuldet war, ahnte sie nicht.
„Sie werden danach noch rund 36 Stunden nichts sehen können, aber auch damit werden wir locker umgehen können. Eine weitere Woche werden sie nicht besonders scharfsichtig sein. Sie sollten also nicht versuchen, Shuttles zu landen. Jedenfalls nicht von Hand. Und beim Scheibenschießen würden sie nicht besonders gut abschneiden. Aber danach wird alles wieder wie früher sein.“
 
„Danke Doktor!“ erwiderte Fabien wieder und räusperte sich. Das ‚Danke‘ erschien ihm doch etwas lahm. Und außerdem brannte ihm schon noch auf der Seele, was vorhin geschehen war. Ihre warme Haut…
„Und… Doktor, bitte verzeihen Sie das Missgeschick, was mir vorhin geschehen war. Ich wollte Sie ganz gewiss nicht angreifen oder irgendwie unsittlich berühren oder so. Es war einfach…“
Er brach ab.
 
Jetsun verzog ein wenig schmerzlich das Gesicht. „Das macht nichts. Wirklich nicht. Sie konnten ja nichts dafür, das weiß ich. Und das Kleid… nun, das war meine Schuld. Und außerdem glaube ich, dass wieder repariert werden kann. Machen Sie sich aber keine Sorgen deswegen.“
 
„Dennoch!“ widersprach Fabien und der Franzose kam in ihm hoch.
„Gestatten Sie mir wenigstens, Sie dann einmal als Entschädigung zum Essen auszuführen? Vielleicht auf der nächsten Raumbasis. Und bitte tragen Sie dann das Kleid. Ich möchte es wenigstens einmal an Ihnen sehen. Es stand Ihnen bestimmt ganz hervorragend.“
 
„Oh…“ machte Jetsun. Ob ausgerechnet dieses Kleid das richtige für eine Raumbasis wäre? Anderseits… warum nicht? Entschlossen schob sie ihre Unterlippe ein wenig vor.
„Also gut. Abgemacht. Aber erst einmal wollen wir Sie wieder zurück in Ihre alte Form bringen, einverstanden?“
 
 
# Ort: Krankenstation
# Zeit: MD 13.0810
 
Jetsun war nicht so besonders gut drauf. Zugegeben, der Abend in der Krankenstation zusammen mit Lieutenant LaGroille war noch recht anständig gewesen. Nur so viel zum Unterhalten waren sie nicht gekommen, da es doch genug zu tun gab. Aber das machte nichts und war vielleicht auch ganz gut so.
 
Als sie dann endlich um 22 Uhr ging um in ihr Quartier zu gelangen, war Ileytis nicht da gewesen. Das hatte Jetsun maßlos enttäuscht, zumal auf ihre Nachfrage nur der Hinweis kam, dass diese in der Astrogation war und nicht gestört werden wollte. Jetsun hatte also einfach nur ihren Kittel und den kläglichen Rest ihrer Kleider abgestreift und sich einfach so und ungewaschen hingelegt und war sofort eingeschlafen.
 
Am nächsten Morgen war es dann umgekehrt gewesen. Sie musste aufstehen, da sie ja zwei wirklich wichtige Termine hatte, aber Ileytis hatte sich einfach nur umgedreht und weiter geschlafen.
Am liebsten hätte Jetsun alle ihre blöden Termine gestrichen und sich mit ihrer Freundin ausgesprochen, doch natürlich war das nicht möglich. Sie wusste auch, dass es ihre Schuld war. Sie hatte einfach zu viel zu tun. Diese Doppelbelastung durch Medizin und Diplomatie gab ihr keine Zeit mehr für Ileytis, die sich hier an Bord ja immer noch nicht wirklich einleben hatte können. Und dann noch die Affäre mit Arsinoe. Ileytis hatte sich nicht eifersüchtig gezeigt, doch so ganz, fürchtete Jetsun, war das vielleicht doch nicht der Fall.
 
Naja. Sie schlüpfte schnell noch unter die Dusche, putzte ihre Zähne, trocknete sich so gut es ging ab und schlüpfte dann in ihre Uniform. Dann beugte sie sich zu Ileytis, küsste sie zärtlich auf die Stirn (genau auf ihre empfindliche Vilga-Drüse was, wie Jetsun erfahren durfte, ausgesprochen sinnlich zu sein schien und ihr wenigstens ein zufriedenes Brummen einbrachte) und sauste dann los zum Dienst. Diesmal hatte sie auch nicht ihren vorgeschriebenen Schal vergessen.
 
Sie war pünktlich! Dennoch hatte sie keine Zeit, wenigstens noch einen Tee zu sich zu nehmen, denn Commander DeCoster war ebenfalls pünktlich. Also machte sie aus der Not eine Tugend.
„Commander!“ nickte sie ihrer ersten Patientin des Tages zu, „schön, dass Sie da sind. Gehen wir doch nach nebenan.“
Nicht mal das Übergabeprotokoll der Nachtschicht hatte sie sich anschauen können!
 
In ihrem CM-Besprechungsraum bot Jetsun Samantha Platz an.
„Möchten Sie auch einen Tee? Oder etwas anderes?“ fragte sie und replizierte sich selber erst einmal einen  und nahm sich dann erst einmal einen schönen Ceylon-Tee mit etwas Milch. Dann setzte sie sich ebenfalls und warf einen Blick auf Samanthas Akte.
Aha. Sie bekam täglich 0,2 Milligramm Sonitalin. Das war zwar viel, aber auch nicht ungewöhnlich viel. Und es sollte normalerweise keine Halluzinationen verursachen. Jedenfalls nicht allein eingenommen. Es gab aber mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, von denen aber keine auf der Liste standen.
„Commander,“ sagte sie daher und legte das PADD auf den Tisch ab. „mögen Sie mir wohl sagen, welche Medikamente Sie genau zu sich nehmen? Und was Sie in den letzten Tagen gegessen und getrunken haben? Oder was immer Sie zu sich genommen haben oder wessen Sie sich ausgesetzt gesehen haben. Denn das Medikament, welches Sie gerade nehmen, sollte keine derartigen, wie von Ihnen beschriebene Wirkungen zeigen. Normalerweise. Natürlich ist jeder Mensch anders und reagiert anders. Und dann gibt es eben auch Neben- und Wechselwirkungen. Daher wüsste ich gern, ob Sie mir dazu etwas sagen können.“
 
@Sam: hepp, zurück.
 
 
# Ort: Krankenstation
# Zeit: MD 13.1000
 
Modernste Technik. Das war, was Jetsun hier und jetzt wirklich brauchte.
Hatte man früher die Augen mehr oder weniger aus den Höhlen herausgezogen um an deren Hinterseite operieren zu können, so war es jetzt anders. Der Berg kam zum Propheten. Oder umgekehrt. Jedenfalls war es eine Mischung zwischen Transportertechnologie und Holographie, die hier zum Tragen kam.
 
Einerseits wurde ein um den Faktor zehn vergrößertes holographisches Abbild des zu operierenden Gebietes erzeugt, an dem der Operateur arbeitete. Gleichzeitig fungierte ein holographisches energetisches Skalpell als Kopie des eigentlichen Instruments mit dem der Operateur am Hologramm arbeitete. Das Hologramm konnte dabei nach Belieben weiter vergrößert oder wieder verkleinert werden.
Dazu kamen energetische Stimulationen der Nerven mit ins Spiel. Zerstörte Nervenenden wurden entfernt und die noch funktionstüchtigen wurden durch entsprechende Stimulation zu explosionsartigen aber gezielten Wachstum angeregt. Auf diese Weise wurden die zerstörten Verbindungen wieder hergestellt. Und dabei lag der Patient einfach nur da während die Operateure im Nebenraum arbeiteten. Wichtig dabei war die absolute Immobilität des Patienten. Dieser wurde dazu in Stasis gelegt und sein Herzschlag und seine Atmung auf ein Tausendstel reduziert. Nur zu bestimmten Situationen wurde diese Stasis deaktiviert. Dann, wenn nämlich eine der Nervenbahnen wachsen soll. Das geht in Stasis natürlich nicht.
 
Jetsun hatte solch eine OP noch nie zuvor gemacht, wusste aber wenigstens ungefähr, wie es funktionierte. Sie hatte nicht einmal Zeit genug gehabt, sich richtig in die Arbeitsmethoden einzulesen. Das aber hatte Nathaly Grace wenigstens, die Jetsun bei ihrer Tätigkeit zu assistieren hatte. SCPO Te-Aboshanai überwachte in seiner Eigenschaft als MTA die technische Seite der Operation während PO Ilali ak Metano bei Fabien blieb und ihn überwachte. Und vor allem dafür sorgte, dass er absolut still blieb.
 
Natürlich lief nichts so wie geplant. Das begann schon damit, dass Fabien irgendwie nicht so gut auf die Medikamente ansprach. Er wollte einfach nicht still bleiben, wenn die Stasis nicht griff. Das wiederum bedeutete, dass auch das Hologramm sich ständig veränderte, da der Computer die Wechselbeziehung zwischen holografischem Operationsgebiet und dem holographischen Skalpell nicht so schnell berechnen konnte. Hier ging es ja zumindest bei maximaler Vergrößerung um mikroskopische Bereiche. Schon der Puls ließ das ganze Arbeitsgebiet vibrieren.
 
Dazu waren beide Ensigns ziemlich nervös. Bestimmt hundert Mal hatte Jetsun gedacht, dass es eine Sauerei war, dass man solche Arbeiten nicht dem Computer überlassen konnte. Sie hätte bestimmt gelacht, wenn sie gewusst hätte, dass Nathaly genau dasselbe dachte. Dagegen waren Te-Aboshanais Gedanken genau anders herum. Er bewunderte die beiden Frauen und war dankbar, dass solche sensiblen Arbeiten nicht einer seelenlosen KI überlassen wurde. Fabien LaGroille dachte gar nichts und das war auch sicher gut so. So merkte er zumindest nicht, dass die für eine halbe Stunde gedachte und für eine Stunde angesetzte Operation insgesamt zweieinhalb Stunden dauerte. Ohne Pause.
 
Als dann Jetsun völlig nassgeschwitzt das holographische Skalpell deaktivierte und sich zu Nathaly umsah bemerkte sie, dass diese ihrerseits ebenso klitschnass war. Jetsun lächelte erschöpft und meinte dann: „Ich hoffe, dass ich das so bald nicht wieder machen muss.“
 
„O, ja!“ pflichtete Nathaly ihr bei. „Und ich muss zugeben, dass ich froh war, hier nicht die Verantwortung zu haben. Das war doch ganz schön… aufregend.“ Sie überprüfte noch einmal ihre gemeinsame Arbeit, dann nickte sie.
„Aber wir haben es richtig gut gemacht. Etwas… naja, übermäßig vielleicht und nicht so elegant wie ein…“ fast hätte sie Profi gesagt, aber das wollte sie weder Jetsun noch sich selbst antun. Also setzte sie ihren Satz fort: „…wie ein alter Hase in diesem Job. Aber gut. Richtig gut.“
 
Auch Te-Aboshanai nickte. „Sollte ich mal ein derartiges Problem haben, würde ich mich jederzeit in eure zarten Hände begeben. Besser jemand, der sich so richtig viel Mühe gibt wie ihr, als der eben zitierte alte Hase, der diesen Job mal so eben zwischendurch zwischen Tee und Tennis macht.“
 
Alle drei lachten entspannt und sowohl Jetsun als auch Nathaly erwiderte fast im Chor: „Danke!“
Nathaly fügte dann noch hinzu: „Eigentlich… finde ich das auch. Also, wenn nötig würde ich das doch wieder machen. Notfalls auch schon morgen. Aber nur mit euch beiden zusammen.
Nur jetzt nicht. Jetzt brauch ich erstmal eine Pause.“
 
„Geh nur!“ meinte Jetsun. „Ich bleibe hier und mache die Schicht bis 16 Uhr, in Ordnung?“
An Te-Aboshanai gewandt sagte sie: „Fahr Du bitte die Anwendung runter. Ich gehe rüber zu unserem Patienten. Er müsste ja jeden Augenblick wieder aufwachen.“
Das sollte eigentlich von jetzt auf sofort gehen, doch da Fabien auf das Standard-Narkotikum nicht gut reagiert hatte, hatten sie ein anderes nehmen müssen, das einerseits eine längere Nachlaufzeit hatte und andererseits leichte Stimmungsschwankungen hervorrufen konnte. Sie machte sich also darauf gefasst, dass Fabien möglicherweise etwas jammerig drauf war. Wutanfälle konnte sie sich bei dem netten Franzosen einfach nicht vorstellen. Eher, dass er Nähe brauchte. Naja, das würde schon irgendwie gehen…
Dabei fiel ihr ein, dass es vielleicht angebracht wäre, Dr. Renal zu kontaktieren. Die Rihanha war ja spezialisiert auf posttraumatische Stressprobleme. Doch bevor sie das tat wollte Jetsun erst einmal sehen, wie Fabien überhaupt reagierte.
 
@Fabi: Wie wird er reagieren?
 
</RPG>
 
 
<SUM>
 
# Ort: Krankenstation
# Zeit: MD 12.1810
 
Jetsun spricht mit Fabien seine kommende OP ab. Dieser entschuldigt sich dann noch einmal für sein Missgeschick.
 
 
# Ort: Krankenstation
# Zeit: MD 13.0810
# Ball: Sam
 
Die Beziehung zwischen Ileytis und Jetsun kriselt etwas, was Jetsun ein wenig zu schaffen macht. Unabhängig davon trifft sie sich wie geplant mit Lieutenant Commander DeCoster um deren Medikamentierung zu besprechen.
 
 
# Ort: Krankenstation
# Zeit: MD 13.1000
# Ball: Fabi
 
Fabi kommt unters Messer…
 
</SUM>
 
 
submitted by
Isabelle
a.k.a.
Ens. Jetsun Pema
(i)CM USS Hephaistos
 
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