hiermit erfahrt ihr aus der Feder von sunny und mir, wie es so im Trillcenter zugeht und warum es eine ganz schlechte Idee ist, da hineinzugehen.
Danke sunny, dass ich mitmachen durfte!
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# Zeit: SpD 03.1600
# Ort: Station – Trillcenter
Emily erhob sich und setzte Rosi auf dem Boden ab. Der kleine dicke Mops blickte zu Sam, schnaubte verächtlich in ihre Richtung, bevor seine kurzen Beine ihn in Richtung Küche trugen. Sam atmete tief ein bevor sie zusammen mit Em in Richtung Trill Center lief, „Wenn einer fragt, wir gehören zusammen.“ Emily verdrehte die Augen, „Ich weiß das, weil die dich da sonst nicht haben wollen.“
Sam harkte sich bei Emily unter, „Genau und dann kann ich dich nicht begleiten und dann kommst du da nie an“, scherzte die XO, stieß damit jedoch nicht auf sonderlich viel Begeisterung bei der Kleineren.
Dieses mal ließen die Wachen sie passieren, auch wenn sie Sam mit Blicken belegten, die selbst ein blinder Bruchpilot hätte deuten können – Menschen waren hier nicht willkommen.
Der große Eingangsbereich war hell erleuchtet, palmenartige Pflanzen zierten den hallenartigen Bereich und beruhigende Musik lief leise im Hintergrund. Schon das letzte mal hatte dieser Bereich für ein entspanntes Gefühl bei Sam gesorgt. Offensichtlich hatte er damit seinen Zweck erfüllt.
Eine junge hübsche Frau fing die beiden Offiziere ab, „Ihr Termin hat sich einen Moment verzögert“, mit diesen Worten stellte sich als Sekretärin des Direktors und Leiters dieses Center vor, „Mein Name ist Lixi. Der Direktor wird sie persönlich empfangen und behandeln. Er hat die Unterlagen zu ihrem Fall studiert und wollte sie unbedingt persönlich kennen lernen. Das ist ein großes Glück, er ist ein so guter Arzt und wird ihnen sicher helfen.“
Emily Blick wurde fragender und auch Sam hatte sich das alles etwas esoterischer und weniger medizinisch vorgestellt.
„Wir wollen ihre Zeit aber nicht unnötig strapazieren. Deswegen schlage ich vor, dass ihre Freundin hier wartet. Während wir sie untersuchen Ms. Wells.“
Emily zuckte erschrocken zusammen. Untersuchen? Ohne Sam? Was?! Ging gar nicht!
Sam spürte, wie Emily sich versteifte. Ohne einen Blick auf die junge Trill zu werfen, fixierte sie die Sekretärin und legte dabei beruhigend eine Hand auf Ems Arm. „Nun keine Sorge,“ erklärte Sam zuckersüß „für meine Freundin nehm ich mir alle Zeit der Welt.“
„Wir können auch wieder gehen.“ Em drehte sich zu Sam um. „Das ist eh Zeitverschwendung hier.“
Doch Sam schüttelte den Kopf. „Nichts da, wir schauen, was die Untersuchung ergibt und hören uns erstmal an, was der Direktor zu sagen hat. Und danach gehen wir fein Essen!“ Dafür erntete die EO nur einen skeptischen Blick, doch dann nickte die Trill zögerlich. „Mkay.“ murmelte sie und Sam nahm ihre Hand, was den beiden einen skeptischen Blick der Sekretärin einhandelte. Dennoch schwieg diese und schien sich nicht zu trauen zu insistieren.
„Folgen Sie mir.“
Sam zog Em an der Hand hinter sich her. „Los jetzt, umso eher können wir etwas essen.“
„DU hattest doch gerade ein Stück Kuchen.“ doch Sam grinste in sich rein und blieb kurz stehen. „Wir müssen uns doch irgendwie belohnen, oder? Komm schon, umso eher hast du es hinter dir.“
Nur wenige Minuten später fand die quirlige Trill sich auf einer Untersuchungsliege in einem medizinischen Behandlungszimmer wieder. Die Aussicht auf Kuchen wog das hier nicht auch nur ansatzweise auf und auch die aufmunternden Blicke mit denen sie stetig von Sam belegt wurden waren nichts das was die junge Trill beruhigen konnte. Der Arzt und Direktor, der sicher schon seit knapp 10 Jahren in Rente hätte sein können, hatte zweimal den Versuch unternommen seine Hand auf den Bauch der Trill zu legen und hatte ebenso zweimal einen Klapps auf die Hand kassiert.
„Sie ist einfach nur nervös“, entschuldige Sam sich für ihre Begleitung. Der Arzt mit dem silbernen Haar nickte und ließ einige Scans laufen, „Ich könnte Ihnen etwas zur Beruhigung geben?“
Emily beantwortete diese nette Geste mit einem verächtlichen Schnauben.
Der Scann schien ewig zu laufen, das war zumindest das Empfinden beider Frauen, in Wahrheit hatten sie knappe 45 Minuten in dem Untersuchungszimmer verbracht, bevor sie an den großen Tisch gebeten wurden und ihnen die Ergebnisse unterbreitet wurde.
Der Mann räusperte sich, „Der Symbiont hat bei den Klingonen wirklich zu leiden gehabt.“ Emily verdrehte die Augen – sie nicht oder wie jetzt?!
Der Arzt setze seine Ansprache fort, „Aber es scheint so als würde er sich regenerieren und auch mit einem amputierten Tentakel zurechtkommen. Er liegt knappe 10 Zentimeter zu hoch, aber auch das wird sich mit der Zeit von allein richten. Ich denke nicht, dass ein operativer Eingriff von Nöten sein wird.“
Das waren Nachrichten die der Trill trotz allem ein kurzes Lächeln auf die Lippen zauberte. Auf eine Operation war sie nun nicht grade scharf gewesen.
„Ich denke wenn sie es schaffen noch gute zehn Jahre am Leben zu bleiben, dann liegt die Wahrscheinlichkeit bei knapp 70 Prozent, dass ihr Symbiont sich auch wieder mit einem neuen Wirt vereinigen kann.“
Nun saß Emily mit offenen Mund da, sie hatte eigentlich vor mehr als zehn Jahre zu leben, aber mit dem Umstand das IHR Symbiont noch mal bei wem anderes unterkommt hatte sie sich bis jetzt nicht befassen müssen, denn alle Sternenflottenärzte hatten ihr prophezeit das das nicht gehen würde. Die Trill schienen noch immer sehr sparsam ihre Informationen zu verteilen. Emily saß auf ihrem Stuhl neben Sam und versuchte das alles zu verarbeiten.
Sam ergriff als erste das Wort, „Das sind für uns ganz neue Informationen. Bis jetzt waren wir von einer erneuten Operation ausgegangen und dem Umstand das der Symbiont sich nicht weiter verbinden kann.“
Emily versuchte noch immer etwas positives zu finden, aber ihr wollte nicht das Geringste einfallen, außer vielleicht der Umstand dass die Einhornkatze sie zwar alle überleben würde, aber der nächste Wirt sich dann um das Tier kümmern konnte! Das war so bedingt gut, aber reichte nicht aus um den vor Entsetzen immer noch offenstehende Mund zu schließen.
„Körperlich wird es Ihnen nach und nach besser gehen“, versicherte der älter Mann einfühlsam mit einem Lächeln auf den Lippen, was zumindest Sam erwiderte.
„Wie sieht es denn psychisch aus?“
Emily starrte ihr Gegenüber an, „Ich erinnere mich nicht an die Leben der vorherigen Wirte“, rang sie sich nun widerwillig ab.
Der Arzt seufzte, „Das liegt sicher an der dramatischen Zusammenführung und daran das sie nicht vorbereitet waren. Ich denke das die Hilfe der Sternenflotte auch nicht in dem Maße war, wie sie es vielleicht gebracht hätten. Sonst wäre sie ja nicht hier! Machen sie sich nicht zu viele Sorgen. Das wird. Es kann noch Jahre dauern, aber irgendwann werden sie sich erinnern. So schlimm ist das alles ja gar nicht. Ich mein, sie haben ja keine Halluzinationen, oder ähnliches.“
Sams und Emilys Augen weiteten sich schlagartig!
Während Ems Blick beunruhigt zwischen Sam und dem Direktor hin und herwanderte, gelang es Sam halbwegs ein Pokerface aufzusetzen.
„Was meinen Sie denn mit Halluzinationen? Würde sie sonst kleine weiße Mäuse sehen?“ Sam versuchte ein gekünsteltes Lachen, als würde sie sich darüber lustig machen.
Emily gelang es so halb einzustimmen. „Du bist doch die mit den Halluzinationen. Und dann ist Plüschi aber eine gemeinsam Halluzination. Außerdem seh ich nur Hühner… und die Ratte gibt es schon länger als den Wurm.“
Dennoch oder gerade deswegen, der alte Trill musterte misstrauisch Emily.
„Sie _haben_ doch keine Halluzinationen, oder?“
Emily und Sam schüttelten alle beide zögernd den Kopf, doch dies reichte nicht, um das Misstrauen zu zerstreuen. Der Direktor räusperte sich. „Meine Liebe,“ er sah Emily eindringlich an „es ist wichtig. Haben Sie Halluzinationen?“
Nun musste Em erstmal schlucken. Woher sollte sie das wissen? War es etwa nicht normal ihre Freunde zu sehen? Und wo waren sie im Moment? Sie blickte sich suchend um. Hatte sie da eine Bewegung gesehen? Kam einer ihrer Freunde heraus um ihr zu helfen? Doch es blieb ruhig. Der alte Trill folgte ihrem Blick. „Was sehen Sie?“ fragte er argwöhnisch.
„Nichts.“ Emilys Stimme klang erstickt, aber ehrlich.
Der Direktor betätigte einen Knopf und schon sauste seine zuckersüße Sekretärin in den Raum und stellte vor Emily und Sam jeweils eine Tasse mit Tee ab. Immer noch blickte Emily sich um, ihre Freunde waren alle verschwunden und das schon eine ganze Weile lang, das taten sie sonst nie und der Arzt wurde der Trill von Minute zu Minute unangenehmer.
„Bitte trinken sie doch“, lud er Beide ein. Ein Angebot was Sam als erste annahm, nur um festzustellen, dass der Tee recht bitter schmeckte.
„Mss….. Wells“, setzte der Arzt dann ohne Vorwarnung, „Es ist wirklich sehr wichtig. Haben sie Halluzinationen von den Wirten ihres Symbionten!“
Emily wusste nicht was sie sagen sollte – also versuchte sie es mit der Wahrheit, „Nein, sie sind halt da, aber sie sind keine Halluzinationen!“
Warum Emily sich nun dazu entschied ihre Freunde anzuerkennen und das im schlechtesten Moment war ihr nicht klar, es war so ein Gefühl. Der Blick des Arztes wurde kurz verächtlich, bevor er sich zu einem Monolog in Szene setzte und nach einen langen Blick in den Spiegel an der Wand, langsam auf und ab schritt, „Ich bin der letzte Angehörige einer ausgestorbenen Glaubensgemeinschaft. Ich kenne mich damit aus, allein zu sein und auch das ist wohl der Grund dafür, dass ich hier bin, am Ende der Galaxis und versuche zu helfen.“ Der Arzt räusperte sich, „Meine Glaubensgemeinschaft wurde verfolgt, nur weil wir anders waren und so habe ich meine Leben dafür eingesetzt den Normalzustand wieder herzustellen. Es gibt in unserer Kultur keinen Platz für Wirte die nicht funktionieren.“
Sams Blick wurde schärfer, das klang irgendwie nicht nach einem einfühlsamen Arzt. Emily wurde noch nervöser und nippte an dem Tee.
„Mss. DeCoster, mir ist bewusst das sie nur das Beste für ihre Verlobte wollen, aber ich denke sie wird heute Nacht hier bleiben müssen.“
Sam blickte auf, „Das geht nicht!“ Es war ein Bauchgefühl und oft lag Sam damit richtig, „Wir können morgen wieder kommen.“ Sie und Emily wurden schließlich auch irgendwann an Bord zurückerwartet und keinesfalls würde sie Em hier allein lassen. Auch wenn sie nicht wirklich die Verlobte von Emily Wells war, waren sie in den letzten Wochen Freunde geworden und sie fühlte sich für sie verantwortlich.
Emily nippte wieder an der Tasse und befand den Tee für köstlich! Sie leerte die Tasse und stellte sie doch recht ungeschickt zurück.
Das Klirren des Porzellans zog Sams Aufmerksamkeit zu Emily hinüber, „Em?“
Diese blickte verzückt im Raum umher, „Siehst du auch die Farben?“
Sam entglitten fast die Gesichtszüge, „Sie haben ihr was in den Tee getan!“
Der Arzt zuckte mit den Schulter, „Nichts was nicht auch in ihrem Tee war, allerdings reagieren die Symbionten mit einer Art bewusstseinserweitertem Zustand auf die Kräuter.“
Sam sprang vom Stuhl auf, „Sie haben Emily unter Drogen gesetzt?“
Ein freundliches Lächeln legte sich um die Lippen des Arztes, „Nur zu ihrem Besten. Wir arbeiten an der Vorstellung das sie Dinge sieht die nicht da sind und wenn sie das nicht mehr tut, dann kann sie gehen. Irgendwann“
# Etwas später
Man hatte sie in ein karges Zimmer gebracht und Wachen vor der Tür positioniert. Sich zu wehren war zwecklos gewesen. Die Wachen hatten nicht so ausgesehen, als wäre mit Ihnen zu spaßen. Und die Trill war in keinem Zustand, in dem ein Fluchtversuch nur irgendeine Form von Erfolg versprach. Also hatte sich Sam damit abgefunden, vorerst eingesperrt zu sein. Besser sie waren zusammen. Immerhin, die Kommunikatoren wurden ihnen nicht abgenommen. Emily saß auf dem Bett und zupfte schon seit geschlagenen 10 Minuten an Sams Haar herum, „Du weißt, dass ich dich mag, oder? Also so richtig mag.“
„JA! Das weiß ich“, erwiderte Sam leicht gereizt. Die Pupillen zeugten davon das Emily gerade ganz woanders unterwegs war und genau das half ihr gerade rein gar nicht. Sam hatte versucht die Hephaistos zu erreichen, was ihr natürlich nicht gelang. Sicher gab es Störsender, das hieß man würde sie auch nicht einfach herausbeamen und selbst wenn auffiel, dass sie sich nicht meldeten, war das hier noch immer Hoheitsgebiet der Trill. Ob die überhaupt wussten, was der Direktor hier trieb. Das alles klang für Sam nach Gehirnwäsche und wenn sie an die leicht apathischen Patienten dachte, die ihr auf dem Weg hier her begegnet waren, waren sie hier nicht die einzigen Personen die Hilfe brauchten.
„Emily reiß dich mal kurz zusammen!“ Diese war vom Bett gehüpft, hatte die Arme ausgestreckt und begann sich zu drehen, „Ich bin ein Vogel.“
Sam seufzte! Emily krachte auf den Boden und rollte sich lachend auf den Rücken. Langsam öffnete sie die Augen und sah endlich wieder ihre Freunde, zerst die ersten beiden Wirte, “Da seid ihr ja endlich! Schön das ihr auch mal wieder auftaucht!“
Die Beiden versuchten Emily zu beruhigen, was ihnen jedoch nur bedingt gelang. Wenn sie nicht zuhörte, dann konnten sie jedoch nicht helfen. Ein Zucken in ihrem Bauch zeugte davon das der Symbiont etwas wollte. Bilder tauchten vor Emilys Augen auf, sie hörte Schüsse!
Kurz schloss Em die Augen. Sam kniete bereits neben ihrer Freundin auf dem Boden und strich ihr beruhigend über die kaltschweißige Stirn, aber ihre Worte schienen die Trill nicht zu erreichen.
# Rückblick (Rückvision)
Die Stille wurde immer wieder von Schüssen zerrissen. Schon seit Stunden lagen sie unter feindlichem Feuer und nur die Kraftfelder hielten ihre Stellung. Die Zivilisten hatten sich soweit es ging in die Höhlen zurückgezogen und hofften auf ein Ende des Angriffes.
Zwei junge Männer waren eifrig damit beschäftigt die Energieversorgung der Schilde aufrecht zu erhalten und so den Zivilisten eine Chance zur Flucht zu geben. Ihre Lage schien aussichtslos, die Feinde hatte kein Kapitulationsangebot angenommen und auch kein Versuch der Kommunikation wurde erwidert. Die Höhlen waren ihre letzte Zuflucht und doch zu einer Falle geworden. Wenn die Schilde zusammenbrachen und auch die Verteildigungssysteme ausfielen dann würde es in einem Blutbad enden, dem waren sich beide Männer mehr als bewusst. Sie benötigten Zeit! Zeit die sie nicht hatten und die sich aktuell nicht erkaufen konnten. Dieser Fanatiker, der davon überzeugt war, das alles in eine vorgefertigte Form zu passen hatte, würde von seinem Vorhaben nicht ablassen sie alle zu töten und ob die Streitkräfte der Regierung sie finden würden war auch fraglich.
Ein weiterer Schuss traf das Gitter, welches mit einem hellen Flackern reagierte. „Das ist nicht mein Tag! Gestern war schon nicht mein Tag, aber heute, dass ist noch viel weniger mein Tag“, beschwerte sich der zweite Ynx Wirt, „Ich hätte bei Jura bleiben sollen, dann wäre mir das hier alles erspart geblieben.“
Der hochgewachsene Mann mit dem dunklen Haar lachte kurz auf, „Ach dann wäre dir doch langweilig geworden und du hättest mich vermisst“, stellte der neue Karx Wirt fest.
Die Blicke der Männer waren vielsagend und während sie sich in den Augen des jeweils anderen verloren, bemerkten sie nur am Rande wie das Energiefeld immer wieder flackerte. Die stetigen Schüsse schwächten die Struktur und es würde sich eher um Minuten handeln als um Stunden, bis es seine elektromagnetische Stabilität verlor.
Beide sanken hinter dem großen Schaltpult auf den Boden. Die Rücken an das metallische Gehäuse gelehnt, „Ich wünschte es wäre anderes gelaufen“, hauchte Ynx in das Ohr seines Gefährten. Dieser griff nach der Hand des Trills und hielt diese fest mit seiner umschlossen, „Ich hätte mir auch ein anderes Ende gewünscht! Aber ich hätte mich niemals anderes entschieden“, erklärte Karx mit fester Stimme.
„Du warst schon immer der Typ romantischer Weltverbesserer“; beide legten die Stirn an einander und warteten darauf, dass ihr Ende sie umschließen würde.
Eine quietschende Stimme riss die Beiden aus ihrer Starre.
„Jetzt kommt schon!“ Beide Männer blickten auf und sahen die Gestallt einer ihnen sehr vertrauten zierliche Frau.
„Ich habe die Regierungstruppen hergeführt und den geheimen Weg durch die Höhlen gefunden. Wir müssen die Zivilisten nur nach draußen bringen und dann wird die Regierung uns beschützen.“
Ynx war als erstes aufgesprungen und hatte die Senatorin in seine Arme geschlossen, „Und das von einer ehemaligen Lehrerin.“
Die zweite Wirtin des Alix Symbionten lächelte, „Das war vor einer Ewigkeit! Jetzt kommt schon! Wir haben nicht viel Zeit“
Karx hatte sich ebenfalls erhoben und seiner Gefährtin tief in die Augen geblickt, bevor er sie in seine Arme schloss und kurz an sich drückte, bevor er ihr einen Kuss auf die Stirn hauchte, „Ich habe immer gewusst das du es schaffen würdest.“
Er löste sich von ihr und trat einen Schritt zurück. Zwischen ihm und seinen Freunden tauchte ein weiteres Kraftfeld auf.
„Komm schon! Was soll das“, beschwerte Alix sich.
„Ihr braucht Zeit. Die Zivilisten werden sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen können“, erklärt Karx und legte seine Hand flach gegen das Eindemmungsfeld. „Doch wir schaffen das“, erklärte die Senatorin weinend, während Ynx seinen Arm um sie legte und sie langsam vom Feld wegzog.
Karx richtet seinen Blick auf den Waffenkammeraden, „Bring sie hier raus und beschütz die Zivilisten.“
Ynx nickte zögerlich, verschwand dann jedoch schlussendlich in der Dunkelheit der Tunnel.
Karx versuchte die Energieversorgung aufrecht zu halten und wie durch ein Wunder gelang es ihm so lange bis die Zivilisten sich retten konnten.
# Im Zimmer des Trill Centers
Emily zuckte krampfend zusammen bis sie sich schlussendlich an Sam festklammernd hochzog. Diese strich der Trill die Haare von der nassen Stirn, „Was ist passiert.“
Emily keuchte und japste nach Luft, „Ich glaub der Tee war nicht gut.“
Sam lächelte schief, „Ach nur so minimal, vielleicht!“
Emily klammerte sich noch immer ängstlich an Sam fest und dachte gar nicht daran loszulassen, „Der Direktor! Er ist nicht das was er vorgibt zu sein. Er hat mich getötet!“
Sam versuchte wirklich zu verstehen! Aber es gelang ihr nicht
„Meinen zweiten Wirt! Er hat ihn erschossen. Erst in die Brust und dann in den Kopf. Dabei hat er sich lustig über ihn gemacht.“ Emily klammerte sich noch immer vollkommen verstört an Sam fest.
Leise hatte sich die Tür geöffnet, „Ich habe das schon befürchtet. Dieser vermaledeiter Karx Symbiont ist eine fürchterliche Plage. Immer zu mischt er sich in Dinge die ihn nicht das Geringste angehen und immer wieder mischt er sich ungefragt in mein Leben“, erklärte der Direktor, der mittlerweile in der Mitte des Raumes mit zwei Wachen stand.
„Ich habe mir hier etwas Nettes aufgebaut und ich habe nicht vor mit das wegnehmen zu lassen. Also, das hier wird wie folgt ablaufen. Mss. Wells wird in einem Anfall eines halluzinogenen Schubes ihre Lebensgefährtin töten und den Wachen gelingt es dann unter Einsatz ihres Lebens die junge Frau aufzuhalten bevor es weitere Opfer gibt… leider wird auch Mss. Wells dabei getötet und was mir am besten an der Geschichte gefällt. Ich stehe als strahlender Held da.“
Sam rechnete durch, sie waren schon Stunden hier! Mittlerweile war es sicher fast Morgens und sie würden vermisst werden. Wenn es ihr gelang ihnen irgendwie Zeit zu verschaffen, dann würde man sie vielleicht retten.
Ort: USS Hephaistos – Quartier Ruthven
Zeit: MD 4.0700
Qwara hatte dem Captain eine Nachricht zukommen lassen und ihn somit aus dem Land der Träume in die harte Realität zurückgeholt.
Die XO hatte sich aus einem Bauchgefühl heraus rückversicherte und dem jungen Offizier gebeten den Captain darüber zu informieren, wenn es am Morgen nicht zurück war und eben dies tat der COMM nun auch.
Es entsprach der XO nicht, sich ohne weiter Informationen vom Schiff zu entfernen oder nicht pünktlich wieder zu erscheinen, das wusste der junge Mann, ein Grund der den Afrikaner zusätzlich beschäftigte. Auch der Umstand das sowohl die neue Sicherheitschefin und der französische Bruchpilot mittlerweile vor dem Büro der XO standen, weil diese ihre Termine nicht abgesagt oderverschoben hatten, war eine Nachricht die der Captain unbedingt bekommen musste.
Temba beschlich das Gefühl das irgendetwas passiert sein musste. Die Station brachte ihnen allen kein Glück! Sicher war das alles hier verflucht!
Oder das Unglück war schon länger auf dem Schiff, sicher hatte ein Neuer es mitgebracht, das Rudel des weißen Wolfes, oder der Bruch – Pilot. Wobei, es handelte sich sicherlich um Zweiteren, denn sein Spitzname sprach nicht gerade von viel Glück.
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<SUM>
# Zeit: SpD 03.1600
# Ort: Station – Trillcenter
Der Besuch im Trillcenter beginnt mit einer Untersuchung von Emily und geht weiter mit einem Gespräch mit dem Direktor, welches sehr unerfreulich eingesperrt in einem Krankenzimmer endet. Dort hat Emily eine Vision und dadurch weiß Sie, woher sie den Direktor kennt. Diese Erkenntnis bringt Sam und Em in große Gefahr.
Ort: USS Hephaistos – Quartier Ruthven
Zeit: MD 4.0700
An Bord der Hephaistos macht sich Unruhe breit, als Samantha und Emily nicht zurückkehren und der CO wird informiert.
</SUM>
***submitted by
sunny & ela aka
Emily Wells & Samantha DeCoster