Hallo Hephaistos!
Copo und spontan Tripo im zweiten Teil 🙂
Debora, Johannes und Sven grüßen freundlich den Rest der Crew!
<rpg>
#Zeit: SpD 3.1620
#Ort: T’Valas Quartier
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„Dies ist das, was Du erleben wirst, wenn wir unsere Gedanken teilen in der Verschmelzung. Du wirst allerdings dann nicht als Zuschauer dort sein, sondern als Beteiligte. Du kannst darin verletzen und verletzt werden. Nicht real, Du wirst keine äußerlichen Wunden davontragen, aber es wird sich so anfühlen. Du kannst getötet werden und dies kann Dir tatsächlich geschehen. Ein Infarkt, ein Hirnschlag, kann durch den Tod in der Verschmelzung hervorgerufen werden, in sehr seltenen Fällen. Und nicht nur meine Gedanken und Erinnerungen werden wir dann teilen, auch Deine Gedanken und Erinnerungen werden Teil von uns beiden. Du wirst keine Geheimnisse verstecken können, so wenig wie ich. Jedes Geheimnis kann enthüllt werden in den Erinnerungen, Bildern und Visionen. Ich werde nicht in Deinen Gedanken aktiv suchen nach Geschehnissen. Geübte Meister können dies, die Grundlagen wurden mir beigebracht. Ich werde es nicht tun. Es kann dennoch sein, dass Erinnerungen an die Oberfläche kommen, die unangenehm sind.“
T’Vala gab Nazira einen Moment, die Worte zu begreifen und die Bedeutung dessen, was sie der Vulkanierin als Hilfe angeboten hatte.
„Du musst das nicht tun“, sagte T’Vala, „es gibt andere Wege, Halee davon abzuhalten, andere zu verletzen, sollte er gewinnen. Der einfachste Weg ist ein gut gezielter Schuss mit einem Phaser.“
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Bei dem letzten Kommentar zuckte Nazira kurz zusammen. Sie wusste, dass T’Vala es auf der einen Seite als logische Schlussfolgerung sah. Auf der anderen Seite, der menschlich-psychologischen, wirkte es auf die Counselor fast wie ein… Todeswunsch?
Sie schüttelte langsam den Kopf. “Nein, T’Vala. Ich habe versprochen, Dir da durch zu helfen und Dir zur Seite zu stehen. Ich werde nicht beim ersten Anzeichen von Unannehmlichkeiten oder Risiko davonlaufen. Für mich ist dieser Phaserschuss keine Option.” Ohne in Betracht zu ziehen, dass die Vulkanierin diese Geste eventuell ablehnen könnte, nahm sie einfach ihre Hand zwischen ihre eigenen. “Und.. es ist nur gerecht, dass ich genauso mit Dir teile, wie Du mit mir, richtig?” fügte sie sanft an, einmal kräftig schluckend. Ja, auch sie hatte ihre dunklen Ecken und Winkel. Ihr Bedauern, ihre Trauer, ihre wütenden Momente, ihr Versagen, Ihre Scham. Aber das war, ihrer Meinung nach, nichts, was dem, womit T’Vala kämpfte, auch nur annähernd gleich kommen konnte.
T’Vala drückte sanft die Hand Naziras und legte ihre zweite darüber: „Du wusstest zu diesem Zeitpunkt nicht, auf was Du Dich einlässt. Die Gefahren vor allem. Es _ist_ gefährlich. Für Dich.“
Es war nur logisch, eine Option anzubieten, die diese Gefahr umging. Das Wohl der Vielen stand über dem der einzelnen. Nazira half so vielen Menschen und anderen Wesen an Bord, sie in Gefahr zu bringen, war nur schwer zu verantworten. Und doch, irgendwie war da der Wunsch, ihre Hilfe anzunehmen. Ein gegenseitiges Vertrauen.
„Du musst das nicht, aber ich danke Dir für Dein Vertrauen. Wir werden es üben. Für den Ernstfall.“
Ob sie dann bereit war, Nazira tatsächlich zu gefährden, würde man sehen.
„Wir sollten beide Kraft suchen. In Meditation und Vorbereitung. Wenn Du bereit bist, können wir es in einigen Tagen versuchen, wenn Du es willst.“
Nazira nickte, mit festem Blick die Augen der Vulkanierin haltend. “Vorbereitungen sind gut. Aber ich werde nicht aussteigen. Ich will Dir helfen, T’Vala. Und zwar nicht, indem ich Dich töte.” Es schüttelte sie ganz kurz, was dem geübten Auge der Vulkanierin nicht entging. Die Trill war in keinster Weise militaristisch veranlagt und hatte noch niemanden physisch verletzt oder gar getötet. Und als geübte, aufmerksame Beobachterin sah sie etwas in T’Valas Blick, von dem sie nicht sicher war, ob es der Vulkanierin überhaupt bewusst war: Die Furcht, alleine zu sein, wenn es darauf ankam. Den Kampf früher oder später doch zu verlieren. Ganz… irrational, unlogisch. Die Sehnsucht.. nach Hilfe. Irgendwo, ganz tief in ihren grauen Augen. Naziras grüne Augen gaben Zuversicht und Entschlossenheit zurück. Und… Wärme.
Entgegen aller Logik nickte die Vulkanierin. Ein leises „Danke“, war alles, was sie vorbrachte.
#Zeit: SpD 04.1808
#Ort: Deck 10 – Sensorkontrollraum
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„Sag mal Fabièn – was hat es denn nun eigentlich mit diesem schwarzen Tier auf sich gehabt, das dir, ähm, uns, geholfen hat? Ist das so eine Art… eine Art Totemtier aus deiner Heimatkultur?“ Sie erinnerte sich dunkel, im Zusammenhang mit manchen Erdenkulturen von so etwas gelesen zu haben, wobei sie gerade nicht mehr wusste, ob Fabièn einer dieser Volksgruppen angehörte oder nicht.
Fabi antwortete frei heraus. „Totemtier? Ne, ich bin doch kein Indianer oder so. Nein, das war Cassy.“
„Welche Cassy“, wollte Nazira wissen. T’Vala blätterte stattdessen geistig schon das Crewroster der Hephaistos durch.
„Na Cassy, das romulanische Shuttle in unserem Hangar“, erklärte er bereitwillig. „Hast du doch selbst gesehen, damals vor Arcadia. Sie hat so ’ne Art Seele oder so. Das ist der Panther.“
„Nicht möglich – willst du mich auf den Arm nehmen?!“ staunte Nazira.
„Faszinierend“ war hingegen T’Valas Kommentar.
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Ein Shuttle mit einem Geist. Vom Geist in der Maschine gab es viele Legenden und Geschichten. Und es gab ja auch Wesenheiten, die künstlichen Ursprungs waren, aber dennoch als intelligente Lebensform anerkannt worden waren. Tatsächlich war es interessant für T’Vala, was der Pilot hier ausführte.
„Cassy ist also die Cassandra, früher im Besitz der Romulanerin Dhivael I’Kial T’Jahlei, selten eingesetzt bisher, die Tarnvorrichtung ist nach den Aufzeichnungen beschädigt. Nach körperlichen Veränderungen der Romulanerin schied diese aus dem Dienst der Sternenflotte aus, das Shuttle verblieb. Ist das so korrekt?“
Fabi war überrascht: „Woher…“, dann schüttelte er den Kopf. Sich über die Vulkanierin zu wundern, war etwas, was er aufgeben sollte.
„Ich habe mir die Logbücher des Schiffes natürlich angelesen, sowie die Aufstellung der Ressourcen der Hephaistos“, erklärte T’Vala. „Logbücher enthalten allerdings häufiger subjektive Eindrücke, wenn sie nicht durch Vulkanier geführt werden, weshalb meine Frage nach Korrektheit angebracht ist.“
„Also, ehrlich gesagt… ich glaube schon, ich war ja nicht dabei“, meinte Fabi.
„Und dieses Shuttle hat eine… Aura?“
Mit diesem Konzept kam die Vulkanierin noch nicht ganz klar. Auch wenn Fabi mehr als offensichtlich Dinge sah, die kein anderer sehen konnte. Sie hatte es geprüft.
„Ja, der Panther und das Shuttle. Es war sie.“
T’Vala blickte zu Nazira und erklärte, nachdem sie einen Moment gehadert hatte, wie sie nun den Namen des Mannes einbringen sollte, mit Rang, Nachnamen oder Vornamen: „Fabien sieht die Aura von Lebewesen, er kann Halee sehen, wenn er erscheint.“
Nazira hob überrascht die Augenbrauen. “Du kannst… Auren sehen?” fragte sie, mit skeptischem aber nachdenklichem Blick zu Fabi. “Ich hatte das bisher eher in den Bereich der fragwürdigen Esoterik gesteckt..sorry…” gab die kleine Counselor zu. “Nicht, dass ich Dir nicht glaube.” schob sie schnell hinterher, weil sie ihn nicht verletzten wollte. “Wie… sieht denn so eine Aura aus?” Ihre Stimme klang sanft, vorsichtig, aber neugierig. Letzten Endes hatten sie alle bereits mehr als eine unglaubliche Sache gesehen, seit sie bei der Sternenflotte dienten…
„Farben, die um die Person erscheinen, ein Leuchten. Und bei jedem verschieden.“
Fabi warf einen etwas mürrischen Blick zu T’Vala. “Ich wollte das jetzt eigentlich nicht unbedingt noch weiter rumerzählt haben. Hmpf.”
T’Vala zuckte die Schultern. “Hast du uns nicht eben noch zu Team Emily erklärt?”
“Hm ja, stimmt schon“, grummelte der Franzose. “Aber sonst keinem, okay? Macht sich nicht so gut bei ‘nem Piloten, wenn er Gespenster sieht.”
“Wie sieht meine Aura aus?” fragte Nazira neugierig und ein klein wenig aufgeregt.
Fabi musterte sie von oben bis unten. “Grün. Mit braunen und goldenen Schlieren drin.” Er kniff die Augen etwas zusammen und sah nochmal genauer hin. “Da ist aber auch ein bisschen… ich weiß nicht..Schatten? So im Hintergrund.”
Nazira machte große Augen. “Und… was bedeutet das?”
Fabi zuckte mit den Achseln. “Was weiß ich. Die Fähigkeit kam leider ohne Bedienungsanleitung.”
Er schaute noch einmal hin. “Wenn ich jetzt raten müsste… Du hast auf jeden Fall irgendein schwerwiegendes Geheimnis, das du mit dir rumschleppst. Ansonsten.. grün könnte heißen dass du nich’ so gerne im Mittelpunkt stehst. Mehr weiß ich jetzt aber wirklich nicht. Obwohl doch, das Braun hast du erst seit Arcadia, das gabs vorher nicht, glaube ich.”
“Oh, du kannst das schon länger?”, sagte Nazira überrascht, irgendwie war sie davon ausgegangen, dass Fabien die Fähigkeit in Arcadia erworben hatte.
“Okay, und T’Vala?” wollte sie sofort wissen.
„Blau“, antwortete der Franzose sofort. “Jede Menge verschiedene Blautöne. Außer wenn dieser… wie hieß er noch? auftaucht, wie auch immer du das machst.”
Dabei musterte er T’Vala interessiert. Aus der Emily-Bewusstseinstauch-Aktion wusste er, dass es dabei um einen anderen Vulkanier ging, der anscheinend einen T’Vala-Komplex hatte, aber mehr nicht. Nazira ließ ihm aber keine Zeit, darüber nachzudenken.
“Und hast du selber auch eine Aura?”
Die Frage ließ Fabi innehalten. “Hm. Hab ich eigentlich noch nie drüber nachgedacht…”
Er hob seine rechte Hand vor Augen und drehte sie hin und her, dabei kniff er die Augen zusammen. “Vielleicht…. gelb… grau…? Da ist irgendwas, aber es flutscht mir weg, wenn ich’s ansehe. Das ist ja wirklich komisch. Ist mir noch nie aufgefallen.”
Interessiert sah T’Vala zu Fabi: „Du erkennst die eigene Aura nicht deutlich? Aber Du siehst Halee, wie er sich gezeigt hat.“
„Wenn das der Vulkanier ist, der einmal gegen und einmal mit uns gekämpft hat?“
T’Vala nickte: „Mein früherer Verlobter. Er ist tot. Er starb bei einer Geistesverschmelzung mit mir.“
„Oh… das… mein Beileid.“
„Ich habe ihn getötet.“
“Ähm… dann… trotzdem mein Beileid?” versuchte Fabi es.
“Beileid ist weder erforderlich noch hilfreich“, sagte T’Vala.
“Und der Kerl hat sich irgendwie in deinem Kopf festgesetzt?” fragte er weiter.
“So könnte man es wohl ausdrücken, ja.”
“Ahso…” murmelte Fabi, der nun etwas besser verstand. Er nickte langsam und sah dann Nazira an. “Na, dann fehlt ja eigentlich nur noch dein finsteres Geheimnis.” Er sagte dies mit einem Lächeln und in lockerem Tonfall, um der Trill zu signalisieren, dass sie nicht darüber sprechen musste, wenn es ihr unangenehm war.
Nazira verzog etwas das Gesicht. Eigentlich hatte sie das tief in sich begraben. Aber ja, der ‘Spaziergang’ in Emilys Geist hatte auch von ihr etwas gezeigt. Dennoch war sie gerade nicht bereit dazu, offen darüber zu sprechen.
“Hast Du diese Auren schon immer sehen können? Oder wurde diese Fähigkeit durch irgendetwas ausgelöst?” fragte sie Fabien stattdessen, um ihn von sich selbst abzulenken. Nun ja, er hatte gerade gesagt, das Grün in ihrer Aura könnte bedeuten, dass sie nicht gerne im Mittelpunkt steht. Und mit Ausnahme von einer Bühne mit einem Mikro stimmte das sogar.
“Ne, nich’ von Geburt an”, winkte er ab. “Bin ein ganz normaler Mensch wie… “, er brach ab als ihm einfiel, dass keine der beiden menschlich war. “Na jedenfalls, bevor ich auf der Hephaistos war, war ich doch bei den Klingonen im Knast. Da hab ich Emily übrigens auch zum ersten Mal getroffen. Das war so’n Kreuzer, auf dem waren lauter Gefangene, und die haben medizinische Experimente gemacht. Dort haben sie Emily den Symbionten eingesetzt. Und bei mir haben sie irgendwas mit den Augen versucht. Keine Ahnung was die eigentlich erreichen wollten. Hat jedenfalls dazu geführt, dass ich ne ganze Weile gar nix mehr gesehen hab…”
Der Pilot ruderte etwas mit den Händen in der Luft herum, unangenehm berührt von den Erinnerungen.
“… zum Glück hat Jetsun mich dann wieder hingekriegt… also lange Rede kurzer Sinn, irgendwas haben sie anscheinend erreicht, seitdem sehe ich diese Auren.”
“Medizinische Experimente? Das ist ja grauenhaft”, sagte Nazira schockiert und legte ihm sanft eine Hand auf den Arm, wie um ihn zu trösten.
“Ein klarer Bruch des Abkommens von Khitomer”, kommentierte T’Vala.
“Mhmhm, das hat der Captain auch gesagt. Hat’s an das Zentralkommando weitergegeben, aber bisher hat’s wohl keinen vom Sessel gehoben…” Fabi zuckte mit den Schultern, was sollte man machen.
Die Vulkanierin schüttelte den Kopf: „Klingonen halten sich an Verträge im Allgemeinen, ihr Ehrgefühl ist groß. Gefangene nehmen, töten, zu Sklavenarbeit zwingen sind normale Tätigkeiten, dies jedoch widerspricht dem, was sie sonst tun. Das ist nicht logisch.“
Dass Nazira nur ungern über etwas reden wollte, hatte die Vulkanierin bemerkt. Gerade gestern noch hatten sie über Geheimnisse gesprochen und darüber, dass es zwischen ihnen nach einer Geistesverschmelzung keine mehr geben könnte, aber das war etwas anderes. Sie würde noch einmal mit ihr reden, wenn sie allein waren. Später.
Die kleine silberhaarige Trill war gerade viel zu sehr auf Fabien konzentriert, um T’Valas nachdenklichen Blick zu bemerken. “Jedenfalls bin ich sehr froh, dass Jetsun Dich wieder gesund machen konnte und dass Du jetzt bei uns bist. Und… die besondere Situation, unter der Du Emily getroffen hast – so übel sie auch war – hat Dir wenigstens die Möglichkeit gegeben, sie nun mit uns zusammen zu retten.” sagte sie sanft.
T’Vala war ein anderer Gedanke durch den Kopf gegangen: „Hat jedes Wesen eine Aura? Wie ist es mit Tieren?“
Fabi schüttelte den Kopf. “Keine Spur. Nur intelligente Wesen. … und die Cassy.” Er runzelte die Stirn. “hm, wenn man es so sagt, klingt’s echt irgendwie merkwürdig. Keine Ahnung.”
“Aber sagtest du nicht, sie wäre der Panther?” wunderte sich Nazira.
“Ja.”
“Das ist doch ein Tier.”
Fabi zuckte die Schultern. “Was soll ich sagen, ist halt so. In echt ist sie ja auch kein Panther, das war nur in Arcadia und jetzt bei der Emily-Aktion.”
“Aber was ist sie denn dann!?”
“Na, ein romulanisches Shuttle”, erklärte Fabi das Offensichtliche. T’Vala konnte angesichts so viel Ignoranz nur den Kopf schütteln. Aber es gab etwas, was sie gern prüfen würde.
„Was wäre mit einem… intelligenten Hologramm? Wie dem Holodoc?“, fragte sie.
“Oder Caraxes?” warf Nazira ein. Schließlich war der weiße Rabe hochintelligent und benahm sich sehr menschlich, manchmal.
Der Franzose fühlte sich allmählich etwas verhört. “Hologramme haben nix. Auf dem Holodeck jedenfalls, und stimmt, diese Nenii hatte auch keine Aura. … Caraxes? Ach ja, der ist ja hier… hab ich glaube ich noch gar nicht getroffen, den Kerl.”
Nazira kicherte kurz. “Der hängt in letzter Zeit meist im Elysion rum, probiert sich durch Nicks Angebot und nervt die Gäste.” Ein kurzer Ausdruck von Schuld huschte über ihr Gesicht. “Seit wir wieder auf der Hephaistos sind, habe ich einfach nicht mehr so viel Zeit für ihn… leider… nicht, wie früher…ähm, ich meine in der Anomalie, wo wir Tag und Nacht zusammen waren.”
T’Vala und Nazira dachten über die nächste Frage nach, als Fabi etwas kleinlaut herausplatzte. “Hört mal, diese Sache mit dem Auren-sehen… das behalten wir doch für uns, OK? Das weiß sonst niemand, vor allem nicht der Käpt’n oder Jetsun. Hab keine Lust, deswegen meinen Flugschein zu verlieren. … Eure – Sachen – behalt’ ich natürlich auch für mich.”
“Natürlich, Fabien. Das versteht sich von selbst.” sagte Nazira sofort. Als Counselor war es ihre zweite Natur geworden, Dinge, die andere Personen ihr anvertrauten, auch vertraulich zu behandeln.
„Ich werde Dir meine Geschichte irgendwann erzählen, und auch diese darf nicht öffentlich werden“, ergänzte die Vulkanierin und neigte den Kopf. Sie drehte sich um und öffnete den Instrumentenkoffer: „Ein Lied, zum Ende.“
“Gerne.” sagte Nazira lächelnd. “Fabien, hast Du einen speziellen Wunsch?” fragte die kleine Trill, Fabien zuzwinkernd.
“Oh, ich, Musik aussuchen?” er war völlig überrascht. “Hm… wie wärs mit.. nein… oder vielleicht…”, stotterte er herum und kramte in seinem Gedächtnis. “Kennt ihr… kennt ihr ‘Count On Me’?”
<nrpg: https://www.youtube.com/watch?v=6k8cpUkKK4c >
Nazira nickte sofort, lächelte und sah zu T’Vala. Diese nickte ebenfalls. Sie griff zur Harfe, ließ ihre Finger einmal über die Saiten gleiten und begann mit einem Vorspiel. Nazira setzte genau passend ein.
„If you ever find yourself stuck in the middle of the sea
I’ll sail the world to find you
If you ever find yourself lost in the dark and you can’t see
I’ll be the light to guide you
We’ll find out what we’re made of
When we are called to help our friends in need“
An dieser Stelle, völlig im Augenblick versunken, setzte Fabi mit brummendem Bass ein, fast hätte man denken können, die Vulkanierin würde lächeln, aber das war völlig unmöglich. Nazira lächelte definitiv, breit und freudig. Sie liebte mehrstimmigen Gesang, und Fabi hatte eine gute, volle Stimme. Gemeinsam sangen sie den Refrain:
„You can count on me like one, two, three
I’ll be there
And I know when I need it, I can count on you like four, three, two
And you’ll be there
‚Cause that’s what friends are supposed to do, oh, yeah
Ooh-ooh-ooh-ooh
Ooh-ooh-ooh-ooh, ooh, yeah, yeah“
Erneut fanden sich Crewmitglieder in Klangreichweite mit Musik erfreut, diesmal sogar mit einer Männerstimme dabei, sich unwillkürlich fragend, wer zu den inzwischen gewohnten Sessions dazugestoßen war.
Und ein wenig später wanderten drei Führungsoffiziere der Hephaistos, die sich inzwischen, jeder auf seine Weise, als Freunde betrachteten, gemeinsam durch die doch eher abgelegenen und wenig genutzten Gänge der Technik, bevor sich ihre Wege nach und nach in dem Gewirr der Korridore wieder trennten.
</rpg>
<sum>
#Zeit: SpD 3.1625
#Ort: T’Valas Quartier
T’Vala macht Nazira klar, welche Gefahren und Risiken es beinhalten kann, wenn sie eine richtige Geistesverschmelzung mir ihr macht, damit Nazira sie im Notfall unterstützen kann. Sie versucht es ihr schon fast auszureden, aber Nazira bleibt fest und steht zu ihrem Wort.
#Zeit: SpD 04.1808
#Ort: Deck 10 – Sensorkontrollraum
Fabien, T’Vala und Nazira unterhalten sich im Sensorkontrollraum, aka Proberaum der Damen, über Cassy, Aurensicht und Geheimnisse. Das Ganze wird mit einem Lied über Freundschaft besiegelt.
</sum>
Submitted by
Nazira & T’Vala & Fabi
aka
Debora & Sven & Johannes