[USS-Artemis] Mach bitte nicht „Fump“
By Daniel_Maximini@… (Daniel Maximini)
</RPG>
# Zeit: MD 23.2053
# Ort: Artemis, Brücke
# Ball: Gaspar, Samsaan, Reece, wer immer gerade auf der Brücke sein will
Seit der Wasserlandung hatte sich nicht viel getan. Die Wissenschaftler und Techniker waren dabei, auszurechnen, wie man zum einen unbemerkt das Meer von Xarantine wieder würde verlassen können, zum anderen wie man überhaupt das Schiff von da wieder in den Orbit bekommen sollte. Beide Lösungen würden auf sich warten lassen müssen, auch weil man erst einmal dafür sorgen wollte, dass im Moment des Auftauchens keine Klingonen mehr in der Nähe waren. Deswegen waren auch viele Lichter der Artemis auf Sparflamme gehalten. Hier auf dem Planeten war die Sonne recht früh untergegangen, jedes Außenlicht hätte vermutlich bei der Tiefe wie ein Flakstrahler ihre Position verraten. So aber war es auch auf der Brücke fast dunkel, ein dünnes fahles Licht zweier überdimensional großer Vollmonde ließ das Licht, bedingt durch den Wellenbetrieb des Landegewässers dort eigenartige Schlieren ziehen, wo es sich an mehreren Stellen der Brücke spiegelte. Es war eine eigenartige Stille auf der Brücke. In diese gesellte sich auch Liyun, als er die Brücke fast schlendernd betrat. Es war irgendwie, als hätte dieses Gewässer das Tempo aus allem genommen. Der Bolivianer blickte auf den Frontbildschirm, auf dem diverse Fische ihre neuen Nachbarn neugierig beobachteten.
Fische waren scheinbar auf jedem Planeten gleich. Dümmlich wirkend bewegten sich ihre Münder, als wollten sie ständig nur Ooahoahoahoo sagen, während kleine Bläschen eben jenen entstiegen. Erste Krabbenartige Wesen kletterten die Außenwand entlang und wunderten sich über den plötzlich neu entstandenen Boden nebst der urplötzliche Abwesenheit von dazu passenden Korallen.
„Doktorrrr? Was verschafft uns die Ehrrre?“ riss Samsaan den Doktor ein wenig aus dieser Ruhe.
„Zunächst einmal die Meldung, dass es bei dieser Landung zu keinen Nennenswerten Verletzungen gekommen ist. Dann wollte ich fragen, wie die Planungen sind, um dieses Gewässer wieder zu verlassen.“
„Wirrr kümmerrrn uns darrrum, machen Sie sich keine Sorrrgen, Doktorrr.“ wiegelte der Caitianer den offensichtlich neugierigen Offizier ab. Liyun hingegen wendete sich zum ersten mal vom fast hypnotisierenden Frontmonitor ab Richtung erster Offizier.
„Wir lagern hier auf etwa fünfhundert Meter tiefe. Deck 1 grüßt etwa 80 Meter darüber. Womit der Druck auf dieses Schiff derzeit mindestens circa 43,182 Bar betragen dürfte. Geraten wir – warum auch immer – auf etwa 1000 Meter tiefe wäre jeder Ausstieg aus diesem Schiff garantiert tödlich, schon jetzt wäre jeder Ausstieg aus dem Schiff ein großes Risiko. Denn unter diesem Druck würden die Muskeln, welche die Lunge ausdehnen und zusammenziehen nicht mehr richtig funktionieren. Das Blut wird Richtung Herz und Gehirn gedrückt und der Körper würde Stickstoffgas im Blut aufnehmen, die Organe würden langsam aber sicher implodieren, das Lungenhöhenödem ließen das Blut kochen. Das einzig positive daran wäre, dass all dies innerhalb weniger Augenblicke tödlich enden würde. Sollten Sie also vorhabe, irgendwelche „Außenreparaturen“ vorzunehmen sollten sie das denke ich wissen. Was auch für Shuttles oder Rettungskapseln betrifft. Die sind nämlich auf den Weltraum zugeschustert, erwarten also nicht einen Druck von 43 Bar, sondern gerade mal 10 hoch minus 18 Milibar. Und ein kleinster Mikroriss würde je nach Seetiefe das Schiff dem Druck sofort nachgeben und mit einem wirklich hässlichen und lauten „Fump“ implodieren. Das ginge so schnell, dass der darin befindliche Körper gar nicht dazu käme, sein Blut durch Stickstoff zum Kochen zu bringen, da der Druckabfall den Körper binnen Millisekunden zerquetscht und auf die Größe einer Briefmarke zusammen gequetscht hätte. Sie verstehen hoffentlich, wenn ich es für angebracht halte, diese kleine Randnotiz mal zu erwähnen.“
„Äh….“ Der erste Offizier war etwas verlegen ob dieser in der Tat noch nicht einkalkulierten Komponente.
„Tod durch implodierendes Raumschiff unter Wasser ist tatsächlich noch ein schnellerer Tod als eine Materie-Antimaterieexplosion. Quasi das absolute Gegenteil meiner Exfreundin.“ grinste Liyun, als ein krach das Schiff etwas schaukeln ließ. Die Fische streubten sofort links und rechts in Sicherheit, weg vom Schiff.
„Was war das?“ rief der Captain auf. Die Antwort war ein Achselzucken des TAC. „Keine Sensorendaten, tut mir leid.“ Ein zweiter Knall war zu hören, dieses Mal weiter entfernt und die Vibrationen an Bord waren auch nicht mehr ganz so stark. Die Brückencrew warf alles an Sensoren an, was ihnen unter diesen Bedingungen zur Verfügung stand, dann wurde schnell klar, was los war. Die Klingonen hatten angefangen, Wasserbomben über die vermutete Absturzstelle zu werfen.
„Wirrr hätten uns denken können, dass sie nicht so schnell aufgeben…“ raunzte Samsaan.
„Diese Bomben haben eine geschätzte Reichweite von 2000 Schritt. Wir müssen tatsächlich tiefer.“ bestätigte Reece mit einem flüchtigen Blick auf den Doktor. Der schien jedoch etwas gelassen.
„Sehen sie es positiv. Wenn sie anfangen, dieses Meer zu bombardieren heißt das, dass sie uns nicht scannen können und nicht wissen, wo wir sind. Der Bojen-Plan hat also grundsätzlich funktioniert. Jetzt müssen wir nur noch ein Versteck finden und hoffen, dass die Außenhülle der Artemis einen guten Tag hat. Sobald die weg sind, können wir uns auf die Suche nach der Hephaistos machen.“ Damit blickte Liyun auf den Captain. Es war nun seine Zeit, ein paar Befehle zu geben.
</RPG>
<SUM>
# Zeit: MD 23.2053
# Ort: Artemis, Brücke
# Ball: Gaspar, Samsaan, Reece, wer immer gerade auf der Brücke sein will
Liyun informiert die Brücke über die Nachteile der Taucherkrankheit, während das Schiff ihre Position wegen der Klingonen ein wenig justieren muss.
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# Zeit: MD 23.2053
# Ort: Artemis, Brücke
# Ball: Gaspar, Samsaan, Reece, wer immer gerade auf der Brücke sein will
Seit der Wasserlandung hatte sich nicht viel getan. Die Wissenschaftler und Techniker waren dabei, auszurechnen, wie man zum einen unbemerkt das Meer von Xarantine wieder würde verlassen können, zum anderen wie man überhaupt das Schiff von da wieder in den Orbit bekommen sollte. Beide Lösungen würden auf sich warten lassen müssen, auch weil man erst einmal dafür sorgen wollte, dass im Moment des Auftauchens keine Klingonen mehr in der Nähe waren. Deswegen waren auch viele Lichter der Artemis auf Sparflamme gehalten. Hier auf dem Planeten war die Sonne recht früh untergegangen, jedes Außenlicht hätte vermutlich bei der Tiefe wie ein Flakstrahler ihre Position verraten. So aber war es auch auf der Brücke fast dunkel, ein dünnes fahles Licht zweier überdimensional großer Vollmonde ließ das Licht, bedingt durch den Wellenbetrieb des Landegewässers dort eigenartige Schlieren ziehen, wo es sich an mehreren Stellen der Brücke spiegelte. Es war eine eigenartige Stille auf der Brücke. In diese gesellte sich auch Liyun, als er die Brücke fast schlendernd betrat. Es war irgendwie, als hätte dieses Gewässer das Tempo aus allem genommen. Der Bolivianer blickte auf den Frontbildschirm, auf dem diverse Fische ihre neuen Nachbarn neugierig beobachteten.
Fische waren scheinbar auf jedem Planeten gleich. Dümmlich wirkend bewegten sich ihre Münder, als wollten sie ständig nur Ooahoahoahoo sagen, während kleine Bläschen eben jenen entstiegen. Erste Krabbenartige Wesen kletterten die Außenwand entlang und wunderten sich über den plötzlich neu entstandenen Boden nebst der urplötzliche Abwesenheit von dazu passenden Korallen.
„Doktorrrr? Was verschafft uns die Ehrrre?“ riss Samsaan den Doktor ein wenig aus dieser Ruhe.
„Zunächst einmal die Meldung, dass es bei dieser Landung zu keinen Nennenswerten Verletzungen gekommen ist. Dann wollte ich fragen, wie die Planungen sind, um dieses Gewässer wieder zu verlassen.“
„Wirrr kümmerrrn uns darrrum, machen Sie sich keine Sorrrgen, Doktorrr.“ wiegelte der Caitianer den offensichtlich neugierigen Offizier ab. Liyun hingegen wendete sich zum ersten mal vom fast hypnotisierenden Frontmonitor ab Richtung erster Offizier.
„Wir lagern hier auf etwa fünfhundert Meter tiefe. Deck 1 grüßt etwa 80 Meter darüber. Womit der Druck auf dieses Schiff derzeit mindestens circa 43,182 Bar betragen dürfte. Geraten wir – warum auch immer – auf etwa 1000 Meter tiefe wäre jeder Ausstieg aus diesem Schiff garantiert tödlich, schon jetzt wäre jeder Ausstieg aus dem Schiff ein großes Risiko. Denn unter diesem Druck würden die Muskeln, welche die Lunge ausdehnen und zusammenziehen nicht mehr richtig funktionieren. Das Blut wird Richtung Herz und Gehirn gedrückt und der Körper würde Stickstoffgas im Blut aufnehmen, die Organe würden langsam aber sicher implodieren, das Lungenhöhenödem ließen das Blut kochen. Das einzig positive daran wäre, dass all dies innerhalb weniger Augenblicke tödlich enden würde. Sollten Sie also vorhabe, irgendwelche „Außenreparaturen“ vorzunehmen sollten sie das denke ich wissen. Was auch für Shuttles oder Rettungskapseln betrifft. Die sind nämlich auf den Weltraum zugeschustert, erwarten also nicht einen Druck von 43 Bar, sondern gerade mal 10 hoch minus 18 Milibar. Und ein kleinster Mikroriss würde je nach Seetiefe das Schiff dem Druck sofort nachgeben und mit einem wirklich hässlichen und lauten „Fump“ implodieren. Das ginge so schnell, dass der darin befindliche Körper gar nicht dazu käme, sein Blut durch Stickstoff zum Kochen zu bringen, da der Druckabfall den Körper binnen Millisekunden zerquetscht und auf die Größe einer Briefmarke zusammen gequetscht hätte. Sie verstehen hoffentlich, wenn ich es für angebracht halte, diese kleine Randnotiz mal zu erwähnen.“
„Äh….“ Der erste Offizier war etwas verlegen ob dieser in der Tat noch nicht einkalkulierten Komponente.
„Tod durch implodierendes Raumschiff unter Wasser ist tatsächlich noch ein schnellerer Tod als eine Materie-Antimaterieexplosion. Quasi das absolute Gegenteil meiner Exfreundin.“ grinste Liyun, als ein krach das Schiff etwas schaukeln ließ. Die Fische streubten sofort links und rechts in Sicherheit, weg vom Schiff.
„Was war das?“ rief der Captain auf. Die Antwort war ein Achselzucken des TAC. „Keine Sensorendaten, tut mir leid.“ Ein zweiter Knall war zu hören, dieses Mal weiter entfernt und die Vibrationen an Bord waren auch nicht mehr ganz so stark. Die Brückencrew warf alles an Sensoren an, was ihnen unter diesen Bedingungen zur Verfügung stand, dann wurde schnell klar, was los war. Die Klingonen hatten angefangen, Wasserbomben über die vermutete Absturzstelle zu werfen.
„Wirrr hätten uns denken können, dass sie nicht so schnell aufgeben…“ raunzte Samsaan.
„Diese Bomben haben eine geschätzte Reichweite von 2000 Schritt. Wir müssen tatsächlich tiefer.“ bestätigte Reece mit einem flüchtigen Blick auf den Doktor. Der schien jedoch etwas gelassen.
„Sehen sie es positiv. Wenn sie anfangen, dieses Meer zu bombardieren heißt das, dass sie uns nicht scannen können und nicht wissen, wo wir sind. Der Bojen-Plan hat also grundsätzlich funktioniert. Jetzt müssen wir nur noch ein Versteck finden und hoffen, dass die Außenhülle der Artemis einen guten Tag hat. Sobald die weg sind, können wir uns auf die Suche nach der Hephaistos machen.“ Damit blickte Liyun auf den Captain. Es war nun seine Zeit, ein paar Befehle zu geben.
</RPG>
<SUM>
# Zeit: MD 23.2053
# Ort: Artemis, Brücke
# Ball: Gaspar, Samsaan, Reece, wer immer gerade auf der Brücke sein will
Liyun informiert die Brücke über die Nachteile der Taucherkrankheit, während das Schiff ihre Position wegen der Klingonen ein wenig justieren muss.
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