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Hallo ihr Lieben,
anbei ein kleines CoPost von der Hühnerkönigin und der Tierlegasthenikerin.
Sunny und Meowie
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Hühner: Flauschi, Puschel, Flauschi Nr. 2
Küken – Shay Jr. – ist vor kurzem zu den Großen ins Gehege gezogen,
4 Eier bei Shay und seinen Frauen
Eine Gans noch ohne Namen
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< RPG >
Zeit: SpD 4.1610
Ort: USS Hephaistos, Arboretum
Sie war noch nicht lange an Bord, aber inzwischen kannte Nari den Weg durch das Arboretum hin zu der kleinen Ecke, in der sie mit Nazira die Karij-Samen gepflanzt hatte, ganz genau. Jeden Tag marschierte sie durch das Grün, um ihr Allerheiligstes zu begutachten. Tatsächlich war natürlich noch nichts zu sehen. Nari wusste, dass es eine Weile dauern würde, bis die ersten Keimblätter sich zeigen würden, aber sie ließ sich den täglichen Check trotzdem nicht nehmen.
Wie immer schlenderte sie an dem seltsamen kleinen Schloss vorbei, in dessen Vorgarten sich seltsame kleine dicke Vögel tummelten. //Tiere sind echt ein Thema für eine Fortbildung für mich.// fuhr es ihr durch den Kopf, als sie im Vorbeigehen die gackernden Tiere besah. Sie mochte Tiere, ganz ehrlich. Aber auch ganz ehrlich – sie waren ein Buch mit sieben Siegeln für Nari. Wuhkuh und Dahkuh ganz vorne an, Nari wusste nicht, ob die beiden Katzenbären und sie eine Art Prügelpakt geschlossen hatten, den die Beiden mehr genossen als sie selbst, oder ob die Wesen, von denen T’Vala behauptete, sie wären intelligent, sie für dumm verkauften. Einen Wissenschaftspreis würden sie trotzdem nicht bekommen.
Das Trengaweibchen ihres Bruders scheuchte Nari auch durch die Subraumkommunikation gerne mit allerhand absurden Geräuschen auf, das Exemplar, das Jax seiner bekloppten besten Freundin geschenkt hatte, war, wenn das ging, sogar noch anstrengender. Trotzdem mochte Nari die lauten Tiere, war sich aber auch hier nicht sicher, ob das auf Gegenseitigkeit beruhte oder die katzenartigen Geschöpfe planten, die Herrschaft über den Alphaquadranten zu übernehmen.
Und jetzt diese…Vögel? Sie hatten bestimmt eine genauere Bezeichnung, aber Nari hatte sich bisher nicht die Mühe gemacht, sie herauszusuchen. Sie waren schon irgendwie lustig anzusehen, wie sie da in dem kleinen Vorgarten herumscharrten, aus den hübschen Fenstern des kleinen Schlosses schauten oder manchmal sogar auf einem der Türme thronten. Heute schienen sie besonders zufrieden, alle eins zwei drei… Moment… waren das sonst nicht vier? Der andere, irgendwie größere Vogel watschelte auch noch dazwischen herum, aber eins der Tiere schien zu fehlen. Nari zuckte mit den Schultern, während sie weiter in Richtung ihrer Pflanzecke ging. Vielleicht schlief eins… obwohl sie irgendwie das Gefühl hatte, dass die anderen sie mit den kleinen Knopfaugen verfolgten.
Als sie allerdings kurz darauf an ihrer Pflanzecke ankam, blieb sie erst wie angewurzelt stehen und stieß dann einen Schrei aus. Das kleine Schild mit der Erkennung der Karij-Samen, dass Nazira angefertigt hatte, war umgestoßen und eines der Vogelviecher war sehr engagiert dabei, mit seinen Krallen den Boden in Naris Planzecke umzugraben und immer wieder hoffnungsvoll in den Boden zu picken. Nari wurde blass und lief, mit den Armen wedelnd, auf das Federtier zu, in einem Versuch, es zu vertreiben. Einen entspannteren Vogel hatte es aber anscheinend noch nie gegeben, denn mit einem gleichgültigen „Ggggaaaaack!“ pickte es erneut in die Erde, auf der Jagd nach Naris Schätzen. Sie musste unbedingt wissen, mit welchem Gegner sie es hier zu tun hatte.
„Computer, was ist das für ein Ding?“ rief sie panisch.
[Spezifiziere!]
„Dieser Vogel hier, was ist das? Und wie werde ich das wieder los?“
[In Ihrer Nähe befindet sich ein Tier der Gattung Gallus, umgangssprachlich bekannt als Huhn. Eine irdische Variante von Geflügel, das seit dem…]
„Danke, das reicht.“ unterbrach Nari den Computer hektisch. Huhn… Hühner… das hatte sie doch schonmal gehört… nein, gelesen. Auf einem Schild? Auf der Station? Ja auf der Station, aber nicht auf einem Schild, sondern einem T-Shirt. Auf Emilys T-Shirt. Emily musste ihre Bäume retten.
„Mando an Karx! Emily, die Hühner bringen mich um meine Karij!“ Nari merkte, wie panisch ihre Stimme klang und war sich bewusst, dass das für andere vielleicht eine maximale Überreaktion war. Aber es ging hier um ihre Bäume.
Das eines der Hühner fehlte hatte die Trill schon bemerkt, ABER das Suchen hatte sie nach 5 Minuten wieder drangegeben. So eine Suche war nämlich echt anstrengen und ermüdend, weswegen sich die Trill auch einfach ins Grüne Gras gelegt hatte.
Entweder ihrem Hühnchen wurde langweilig und es kam von allein zurück, oder es stahl sich Cassy und machte sich zusammen mit dem eigensinnigen Raumschiff auf die Suche nach dem BOSS! Oder….
Genau! Da war ja die dritte Option!
Ein schriller Schrei.
Vielleicht hätte Em weitersuchen sollen, dann wäre ihrer neuer Freundin nicht entfahren, aber dann hätte Em sich die Tonlage auch nicht merken können, denn diese klang sowas von nach Notfall, dass man sich das einfach mal für den Ernstfall merken konnte.
Nari zuckte zusammen als Em sie von hinten gegen die Schulter stupste, mit einer so schnellen und realen Antwort auf ihren Funkspruch hatte sie nicht gerechnet.
Mit dem Zeigefinger deutete Nari auf das Huhn, welches fröhlich vor sich hingluckerte, „Meine Samen!“
Emily nickte und schob das Huhn vorsichtig aber bestimmt mit dem Fuß zur Seite. Diese blickte etwas verärgert zu der Trill auf und pickte dann als Statement in den Schuh.
„Lass das und ab nach Hause“, schimpfte die Trill und das Huhn lief ganz langsam in die…. Falsche Richtung wieder auf das Loch zu.
Nari hielt erneut die Luft an und Emily hob das Huhn einfach hoch und hielt es auf dem Arm.
„Was hat es da in dem Loch gesucht!“
„Es hat das Loch gegraben, da sollte keines sein“, erklärte Nari.
Emily blickte nun doch etwas schuldbewusst von der Freundin zu dem Loch und schon vorsichtig mit dem Fuß etwas Erde zurück ins Loch, dabei hielt sie das Huhn weiter auf dem Arm.
Erneut atmete Nari tief ein, was Em das Gefühl vermittelte, das das jetzt auch wieder nicht richtig war.
Sie drückte ihrer Freundin also das Huhn in die Hand und setzte sich auf den Boden um im Dreck zu suchen, was denn da für alle so mega wichtig war.
Nari hielt das Huhn mit ausgestreckten Armen von sich und sah es prüfend an.
„Was ist das?“ raunte sie Emily zu. Irgendwie sah das Ding aus, als würde es planen, die Weltherrschaft zu übernehmen und Nari wollte nicht die erste sein, die dem Erdboden gleich gemacht werden würde.
Emily drehte den Kopf nach oben und überlegte kurz.
„Das ist Flauschi… nein, Moment, Flauschi Nr. 2 glaube ich.“
„Und was macht Flauschi Nr. 2 in meinem Karij-Beet?“
Jetzt dämmerte es Emily langsam. Karij, das Wort hatte sie von Nari doch schonmal gehört… das war doch dieses Obst, von dem die Mindani ständig redete. Emily konnte das ja nicht so ganz nachvollziehen, Obst war ja ganz nett, aber da gab es doch wirklich besseres. Wenn Flauschi Nr. 2 jetzt einen Pommesbaum umgegraben hätte, dann könnte sie die Aufregung ja verstehen. Das sagte sie dann aber lieber doch nicht, Nari schien immer noch sehr beunruhigt und versuchte gerade, einen besseren Griff an das Huhn zu bekommen.
„Klemm sie dir einfach unter den Arm.“ riet Emily ihr. Im nächsten Moment fanden ihre Hände einen Samen, an dem schon ein kleiner Keimling entwickelt wurde.
„Ha, hier ist er. Sieht doch noch gut aus, oder?“
Nari klemmte sich das Huhn nicht unter den Arm, sondern hielt es so weit wie möglich von sich weg, während sie den Keimling betrachtete. Erleichtert atmete sie aus.
„Stimmt, der sieht gut aus. Hier halt mal!“
Sie drückte ihrer Freundin das Federvieh wieder in die Hand, welche es fachmännisch knuddelte, während Nari sanft den Keimling wieder in die Erde verfrachtete. Als alles zu ihrer Zufriedenheit war, drehte sie sich zu Emily und dem Huhn um, die Hände in die Hüften stemmend.
„Und jetzt müssen wir dein Hühnerschloss ausbruchssicher machen.“
</RPG >
<SUM>
Zeit: SpD 4.1610
Ort: USS Hephaistos, Aboretum
Hühnerattacke im Karij-Pflanzfeld!
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Submitted by Sunny und Meowie
Aka
Lt. Emily Lesi Karx
CING USS Hephaistos
Und
Ens. Nari Mando
sCSO USS Hephaistos