So hiermit kommen wir an unserem Ziel an.
Wer alles bei Außenteam ist überlasse ich euch, Shay bleibt an Bord.
Ansonsten hoffe ich ihr spürt den gedachten Tritt in den Hintern und kommt nun langsam mal wieder dazu zu schreiben.
Ich würde mich über eure RPGs freuen! Lasst eurer Phantasie freien Lauf und euch Chars nicht ertrinken 😉
Wer alles bei Außenteam ist überlasse ich euch, Shay bleibt an Bord.
Ansonsten hoffe ich ihr spürt den gedachten Tritt in den Hintern und kommt nun langsam mal wieder dazu zu schreiben.
Ich würde mich über eure RPGs freuen! Lasst eurer Phantasie freien Lauf und euch Chars nicht ertrinken 😉
<RPG>
# Zeit: MD 08.1412
# Ort: Grenzsektor 19-Gamma – Néryon
# Ort: Grenzsektor 19-Gamma – Néryon
Die Hephaistos kam mit einem dumpfen Nachhall aus dem Warp.
Für einen kurzen Moment verzog sich der Raum, als hätte jemand das Universum selbst zusammengefaltet und dann unsauber wieder losgelassen. Shay spürte das vertraute Ziehen im Magen, kaum wahrnehmbar, aber da. Der Übergang war sauber gewesen. Trotzdem blieb dieses Gefühl immer.
„Wir sind zurück im Normalraum“, meldete der Fabi von der Steuerkonsole.
Der Hauptschirm füllte sich mit Blau. Nicht dem freundlichen Blau eines Himmels, sondern dem dunklen, tiefen Blau eines endlosen Ozeans. Der Planet lag vollständig unter Wasser. Keine Küstenlinien, keine Kontinente, keine vertrauten Muster. Nur Wolkenbänder über einer glatten, unnachgiebigen Oberfläche.
Néryon.
Shay trat ein Stück nach vorn, die Hände locker hinter dem Rücken verschränkt. Ein Wasserplanet sah immer friedlich aus, wenn man ihn von hier oben betrachtete. Den Berichten die sie in den Letzten Tagen von dort erhalten hatten war das jedoch eine Lüge.
„Bring uns in den Orbit.“ sagte er ruhig war aber in das vertraute Du gerutscht. Ein deutliches Zeichen das er nicht so ruhig war wie er schien.
Die Hephaistos begann ihren Schwenk. Trägheitsdämpfer summten leise, als das Schiff Kurs und Geschwindigkeit anpasste. Unter ihnen blitzten vereinzelte Lichtpunkte auf – schwach, regelmäßig, eindeutig künstlich.
„Ich bekomme klare Signaturen aus etwa hundertvierzig Metern Tiefe“, sagte Sam von der Wissenschaftsstation. Sie klang konzentriert, nicht beunruhigt, aber Shay kannte ihren Tonfall gut genug. „Mehrere große Strukturen. Kuppelstädte. Verbunden durch Energietunnel.“
Sie ließ ein Datenoverlay einblenden. Linien, Knotenpunkte, pulsierende Marker.
„Und ja“, fügte sie hinzu, „da unten stimmt etwas nicht.“
„Und ja“, fügte sie hinzu, „da unten stimmt etwas nicht.“
Shay sah sie kurz an. „Definiere ’nicht‘.“
Samantha verzog kaum merklich den Mund. „Unregelmäßige Druckverläufe. Materialermüdung an mehreren Stellen gleichzeitig. Das ist kein lokaler Defekt. Das ist systemisch.“
Shay wandte den Blick wieder dem Planeten zu.
„Eingehender Funkspruch“, meldete Nik der heute Dienst an der COMM hatte. „Föderationsstandard. Modifiziert.“
„Auf den Schirm.“
Das Bild baute sich langsam auf, begleitet von leichten Störungen. Schließlich stand eine Gestalt vor ihnen, aufrecht, ruhig, in eine Umgebung aus schimmernden Strukturen eingebettet. Die Haut war glatt, perlmuttartig, mit einer fremden Textur, die an Meeressäuger erinnerte. Die Augen groß und hell. Am Hals zeichneten sich deutlich Kiemenschlitze ab.
Eine Aelari.
„USS Hephaistos“, begann die Gestalt. Die Stimme war klar, kontrolliert, aber angespannt genug, um nicht überhört zu werden. „Ich bin Vael’Rin, Verbindungskoordinatorin der Stadt Vael’Thar. Wir bestätigen Ihre Ankunft.“
Er machte eine kurze Pause, als müsse sie sich sammeln.
„Unsere Städte erleiden fortschreitende strukturelle Ausfälle. Risse in den Außenhüllen. Instabile Sauerstoffkreisläufe. Unsere Systeme reagieren… verzögert. Wir haben diese Entwicklung nicht vorhergesehen.“
„Unsere Städte erleiden fortschreitende strukturelle Ausfälle. Risse in den Außenhüllen. Instabile Sauerstoffkreisläufe. Unsere Systeme reagieren… verzögert. Wir haben diese Entwicklung nicht vorhergesehen.“
Shay trat näher an den Schirm.
„Hier spricht Captain Shay Ruthven“, sagte er. „Besteht akute Evakuierungsgefahr?“
„Hier spricht Captain Shay Ruthven“, sagte er. „Besteht akute Evakuierungsgefahr?“
Wieder diese kurze Pause.
„Negativ“, antwortete Vael’Rin schließlich. „Evakuierung ist aktuell noch nicht notwendig.“
„Negativ“, antwortete Vael’Rin schließlich. „Evakuierung ist aktuell noch nicht notwendig.“
Shay nickte langsam. Er hatte diese Art von Antwort erwartet. Allerdings würde er nicht umhin kommen einen Evakuierungsplan zu erstellen. Wenn da unten etwas schief ging musste ein Plan vorhanden sein.
„Verstanden“, sagte er. „Wir schicken ein Außenteam. Wir wollen Ihre beschädigten Sektoren sehen und Ihre Umweltparameter prüfen.“
Er wandte sich halb zur Brücke.
„Außenteam Alpha vorbereiten. Ingenieur, Wissenschaft, Sicherheit. Hochdrucktaugliche Ausrüstung. Redundante Lebenserhaltung.“
„Außenteam Alpha vorbereiten. Ingenieur, Wissenschaft, Sicherheit. Hochdrucktaugliche Ausrüstung. Redundante Lebenserhaltung.“
„Ich gehe mit runter“, sagte Samantha de Coster sofort, ohne aufzublicken. „Was auch immer da passiert, es ist kein reines Technikproblem.“
Shay sah sie einen Moment lang an, dann nickte er. „War mir klar.“
Er blickte wieder auf den Planeten. Die Oberfläche lag ruhig da, als würde sie nichts verbergen. Doch die Sensoranzeigen erzählten eine andere Geschichte. Etwas dort unten veränderte den Druck, langsam, gleichmäßig, gnadenlos.
„Abstieg in zehn Minuten“, sagte Shay. „Bis dahin will ich alle verfügbaren Daten. Wenn dieser Planet aus dem Gleichgewicht geraten ist, dann nicht erst seit gestern.“ befahl er dann.
< nrpg: Ball an die entsprechenden Abteilungen und wer sonst noch mit will – schickt eure Chars oder NPCs gern mit. >
# Zeit: MD 08.1455
# Ort: Néryon
# Ort: Néryon
Das ganze dauerte am Ende doch länger als die 10 Minuten die Shay veranschlagt hatte.
Die Aelari hatten darauf bestanden, dass das Außenteam mit einem ihrer Druckgleiter anlegte. Sam verstand den Grund sofort, als die Hephaistos hinter ihnen kleiner wurde und das Shuttle in die dunklere Schicht des Ozeans eintauchte. Wasser war hier kein Hindernis, sondern Infrastruktur.
Das Licht änderte sich. Blau wurde dunkler, dichter. Die Anzeigen im Shuttle zeigten steigenden Außendruck, aber die Systeme hielten stabil.
Vor ihnen tauchte Vael’Thar auf.
Die Stadt lag wie ein schimmerndes Gebilde im Wasser, Kuppeln aus transluzentem Material, durchzogen von leuchtenden Adern. Strömungstunnel verbanden die einzelnen Sektoren, sanft pulsierend, als würde die Stadt atmen. Shay musste unwillkürlich an ein lebendes Organ denken.
„Andocken in fünf Sekunden“, sagte der Aelari-Pilot der sich als Tir’Vaen vorgestellt hatte.
Das Aelari-Shuttle glitt in eine Schleuse. Metallisches Vibrieren, dann Stillstand. Druckanzeigen stabilisierten sich. Die Luke öffnete sich geräuschlos.
Die Luft innerhalb der Kuppel war warm, leicht feucht, aber atembar. Sam nahm den Helm ab. Ein unterschwelliger Geruch nach Salz und etwas Fremdem lag in der Luft – organisch, aber nicht unangenehm.
Vael’Rin erwartete sie bereits. In der Nähe wirkten die Aelari noch schlanker, fast zerbrechlich. Und doch bewegten sie sich mit einer Selbstverständlichkeit, die zeigte, dass sie hier unten nicht Gäste waren.
„Willkommen in Vael’Thar“, sagte sie. „Bitte folgen Sie mir. Die betroffene Struktur liegt nicht weit.“
Sie waren keine hundert Meter gegangen, als Samantha stehen blieb.
„Hört Ihr das?“ fragte sie und die Gruppe blieb stehen.
Alle lauschten. Zuerst nichts. Dann ein tiefes, kaum wahrnehmbares Knacken. Nicht laut, aber regelmäßig. Zu regelmäßig.
„Strukturschub“, sagte Vael’Rin sofort. „Die Außenhülle arbeitet gegen den Druck. Aber… sie ist aus dem Takt.“
Bevor jemand reagieren konnte, flackerte das Licht.
Ein dumpfer Schlag lief durch die Kuppel. Kein Bruch. Noch nicht. Aber der Boden vibrierte, und an einer der Außenwände zogen sich feine, leuchtende Linien entlang – Risse, die sofort vom Biomantel umwuchert wurden.
„Sektor-Sauerstoff fällt um fünf Prozent!“, rief Sam die auf ihren Trikorder starrte.
„Die Selbstheilung greift nicht richtig“, meinte Vael’Rin. Sie war bereits an einem freigelegten Kontrollpanel, das eher wuchs als gebaut war. „Der Biomantel reagiert verzögert. Als würde er widersprüchliche Signale bekommen.“ erklärte sie der Gruppe aus Föderationsoffizieren.
So hatte sie sich die Ankunft der Föderierten nicht vorgestellt. Das ausgerechnet jetzt und hier so ein Vorfall stattfand war beinahe peinlich.
In der Ferne sah sie wie Nerai’Ve – die Chef-Ingenieurin angerannt kam und sie machte sofort Platz an der Konsole für die andere Aelari.
„Ich muss die Druckpuffer manuell neu takten. Die äußere Schicht versucht, einen Druck auszugleichen, der gar nicht da sein sollte. Man könnte auch sagen die Stadt atmet zu flach.“ erklärte sie während ihre Finger über die föderationsfremde Aelari Konsole flogen.
„Wir können helfen. Dafür sind wir schließlich da.“ bot Sam an und Nerai’Ve zögerte einen Augenblick ehe sie nickte.
< nrpg: und hepp den ersten Notfall hätten wir schonmal >
</RPG>
<SUM>
# Zeit: MD 08.1412
# Ort: Grenzsektor 19-Gamma – Néryon
Die Hephaistos erreicht den Planeten Néryon
# Ort: Grenzsektor 19-Gamma – Néryon
Die Hephaistos erreicht den Planeten Néryon
# Zeit: MD 08.1455
# Ort: Néryon – Vael’Thar
Das Außenteam kommt nach Vael’Thar, wird von Vael’Rin in Empfang genommen und hat schon nach den ersten Meter Probleme mit Rissen in der Kuppel.
Die Ingenieurin Nerai’Ve kommt hinzu und versucht den Fehler zu beheben mit Unterstützung der Föderation.
# Ort: Néryon – Vael’Thar
Das Außenteam kommt nach Vael’Thar, wird von Vael’Rin in Empfang genommen und hat schon nach den ersten Meter Probleme mit Rissen in der Kuppel.
Die Ingenieurin Nerai’Ve kommt hinzu und versucht den Fehler zu beheben mit Unterstützung der Föderation.
</SUM>
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Mac