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Des Counselors neue Kleider

Posted on 20. Dezember 2020 By admin
<RPG>

# Ort: K-7, Promenadendeck
# Zeit: SpD 1.1733

„Und was wollen wir hier?“ Ettore wunderte sich, als Mel zielstrebig auf
einen Laden zusteuerte. Von außen konnte man nichts erkennen. Es stand
nur ein Name über der Tür, der ihm aber nichts sagte.

„Lass Dich überraschen.“ Sie zog ihn durch die Ladentür.

Innen waren Fächer voller Stoffballen, einen großen Ladentisch in der
Mitte, einige mit Vorhängen verhängte Kabinen und mehrere Figurinen am
Rand. Sie waren in einer Schneiderei gelandet. Nun konnte man auch
nachvollziehen, warum von außen nichts einsehbar war. Schließlich
wollten die Kunden Privatsphäre.

„Du möchtest ein neues Kleid?“, fragte Ettore erstaunt. Automatisch
begannen die Augen über die Auslagen zu wandern, für den Fall, dass er
gleich gefragt würde, welcher Stoff ihm gefiele.

„Das auch. Aber den Stoff habe ich vorher schon recherchiert und
ausgesucht. Eigentlich sind wir beide hier, damit Maß genommen werden
kann.“ erklärte sie.

„Wofür denn?“ fragte Ettore, als schon eine Benzenitin auf sie zukam.

„Suchen Sie etwas Bestimmtes?“, erkundigte sie sich freundlich.

„Ich hatte Ihnen vorhin eine Nachricht zukommen lassen. Es geht um die
einärmeligen Uniformjacken und das Kleid mit dem Jaquard-Stoff.“
erklärte Melody.

„Aber natürlich.“ Die Frau nickte erfreut. „Da helfen wir doch gerne.
Bitte legen Sie doch Ihre Oberbekleidung oben bis auf ein Shirt ab. Hier
drüben.“ Sie deutete auf eine der Kabinen und zog einladend den Vorhang
beiseite.

„Sie meint Dich, nun komm schon.“ Meinte Mel und gab Ettore einen
kleinen Schubs.

„Ich … aber … Moment mal…“ protestierte Ettore, ließ sich aber in
die Kabine verfrachten und kam kurz darauf nur mit Hose und Shirt wieder
hervor.

„Ich weiß zwar immer noch nicht, worum es geht….“ Erklärte er.

„Keine Sorge, es wird nicht so schlimm werden“, meinte die Frau
freundlich und begann mit einem Maßband und einem Scanner, Ettores
Oberkörper zu vermessen und alles in einem Padd zu notieren.

Diesem war das Unbehagen ins Gesicht geschrieben.

„Ach Ettore, ich war es einfach leid, dass Du in Uniform immer so
unvorteilhaft mit dem baumelnden Ärmel aussiehst. Wenn ich mir überlege,
wie schick Du in dem Pullover meiner Mutter aussiehst, der nach Deinen
Maßen angefertigt wurde, ist es an der Zeit, dass Du mal Maßjacken im
Dienst trägst.“ erklärte Mel und strahlte ihn dabei an. „Die können das
viel besser als jeder Behelf den ich Dir anbieten kann, dass der linke
Ärmel fehlt und der Bereich anständig geschlossen wird.“

„Äh, ok.“ meinte Ettore etwas zögernd und schluckte. Er hatte sich schon
öfter überlegt, ob er den Ärmel in die Jacke stecken sollte, aber das
drückte meist. Und schließlich musste eine Uniform öfter gewechselt
werden, da erschien ihm alles immer viel zu umständlich. Eine neue
replizieren war viel einfacher.

Er zuckte kurz zusammen, als er die Finger der Benzentin an seiner
linken Schulter spürte. „Entschuldigen Sie, ich habe Ihnen doch nicht
weh getan, oder?“ fragte sie höflich.

„Nein, ich habe mich nur erschreckt. Ich war in Gedanken…
entschuldigen Sie.“ Ettore beobachte und spürte überrascht, wie die Frau
sehr behutsam die Schulter abtastete. „Das ist der Bereich, oder?“
erkundigte sie sich an Mel gewandt.

„Ja, genau.“ erklärte Sie.

„Gut, danke. Dann können Sie sich wieder anziehen.“ Sie ging zu einem
der Wandregale und zog zwei verschiedene Stoffballen heraus.

Als Ettore wieder vor den Vorhang trat, winkte sie ihm zu, zu ihr
herüber zu kommen.

„Wir haben zwei dafür geeignete Qualitäten. Sie müssen sich nur noch
entschieden.“ einladend strich sie über die Stoffe.

Mel hatte schon beide befühlt. „Wofür müssen wir uns entscheiden?“,
erkundigte sich Ettore.

„Na welcher Stoff für ein besonders weiches Futter für Deine Schulter am
besten geeignet ist.“ erklärte Mel.

„Wir werden die betreffende Stelle damit unterfüttern. Das wird einen
erhöhten Tragekomfort ergeben.“ erklärte die Schneiderin freundlich.

Ettore befühlte beide Stoffe. Der eine war dicker, der andere flauschiger.

„Ich glaube dieser hier“, erklärte er und deutete auf das dickere Material.

„Eine gute Wahl“, erklärte die Frau, rollte den anderen Stoff auf und
schob ihn zurück ins Regal. „Es wird alles in zwei Stunden fertig sein.“

# Ort: K-7, Wellnessbereich
# Zeit: SpD 1.1930

Mel und Ettore lagen in dicke Tücher und Decken gewickelt in einem
Entspannungsraum. Sie hatten ein Wellnessereignis für zwei gebucht.

„Sag mal, was war das vorhin eigentlich mit der OPS?“, fragte Mel.

„Hmm weiß nicht. Ich hing etwas meinen Gedanken nach.“ Meinte Ettore.
„Außerdem ging alles so schnell.“

„Na hoffen wir mal, dass das nicht so viel Nachspiel hat.“, meinte Mel.

„Sonst ist die Entspannung gleich wieder vorbei“, seufzte Ettore.

„Das hat bei Dir aber vorhin ordentlich gekracht, als die unsere Rücken
massiert haben“, sagte Mel leise, „Muss ich mir da Sorgen machen?“

„Ja, das war ordentlich. Aber jetzt ist die ganze Spannung zwischen den
Schultern weg. Es fühlt sich leicht und beweglich an. War wohl ne
größere Blockade“, antwortete Ettore und räkelte sich zum Beweis etwas.

„Hmm dabei machst Du doch eigentlich Deine Gymnsastik regelmäßig“,
überlegte sie. „Aber wir werden eben nicht jünger.“ Sie kicherte ganz
leise vor sich hin.

„Na ja, der Krieg und alles, was damit zu tun hat, sorgt schon für eine
gewisse Grundanspannung“, sagte Ettore nachdenklich.

Mel raschelte mit den Tüchern: „Wird Zeit, dass Shay mal einen regulären
Therapeuten und Masseur an Bord springen lässt. Weißt Du noch, der
Japaner auf der Aga?“

Ettore seufzte: „Ja, das waren noch Zeiten. Da konnte man sich
regelmäßig wieder in Schuss bringen lassen und es kam gar nicht erst zu
größeren Problemen.“

„Hoffen wir einfach, dass das hier ein wenig anhält.“ Sagte sie und gab
sich ganz dem Wohlbehagen hin.

# Ort: K-7, Promenadendeck
# Zeit: SpD 1.2015

Mit von den Anwendungen sehr viel gesünderen Gesichtsfarbe betraten die
beiden Mel und Ettore erneut die Schneiderei.

Die ihnen schon bekannte Benzenitin deutete gleich auf die Kabinen.
„Alles fertig, ich bitte zur Anprobe.“

Kurz darauf betrachtete sich Ettore im Spiegel. Drehte sich mehrfach hin
und her, um sich gut sehen zu können. Er befühlte vorsichtig den
Schulterstumpf, zuckte kurz mit den Schultern, zog die Jacke dann wieder
nach unten.

Die Jacke saß perfekt, warf keine Falte und der sensible Bereich hatte
mehrere flache Nähte, so dass die Jacke dort geschlossen war, wo der
Ärmel fehlte, sie aber gleichzeitig eng und faltenlos anlag, wie ein
Handschuh. Dankbar bemerkte er, wie der Bereich die Schulter weich
umbettete.

„Hmm sieht gut aus und sitzt toll“, meinte er anerkennend zu der
Schneiderin.

„Es freut mich, wenn unsere Kunden zufrieden sind“, erklärte diese. „Ja,
ich glaube, das passt so.“ Sie zupfte ebenfalls noch etwas an der Jacke,
war mit dem Ergebnis aber zufrieden.

„Allerdings…“ meinte Ettore.

„Ja?“ fragte die Frau besorgt.

„Dagegen komme ich nicht an“, sagte Ettore und deutete mit einem
Kopfnicken auf Mel, die gerade mit ihrem neuen Kleid die Kabine
verlassen hatte. Sie drehte sich mehrfach, damit der Saum des Kleides
einen Schwung bekam.

Das Kleid saß einfach perfekt, bei ihren Bewegungen tauchten verborgene
kleine Falten in etwas anderer Farbe auf. Und je nach Einfallswinkel des
Lichtes konnte man die eingewebten kleinen Shamrocks gut erkennen oder
nicht.

„Du siehst bezaubernd aus, Liebling“, sagte Ettore.

Die Benzenitin lachte herzlich, wobei die kleinen Auswüchse ihrer
Mund-Nasen-Partie lustig wippten. „Ja, da muss ich Ihnen Recht geben sie
ist unschlagbar. Es steht Ihnen ausgezeichnet!“

Kurz darauf hatten beide wieder ihre Alltagskleidung an.

Als er Zahlen wollte, drängte Mel ihn beiseite. „Meine Überraschung,
meine Rechnung.“

Die Schneiderin packte eine Einkaufstasche: „Hier je eine
Standard-Uniformjacke, eine Außeneinsatz-Uniformjacke und eine
Gala-Uniformjacke. Ich lege das Padd mit den Spezifikationen bei, so
dass Ihr Replikator in Zukunft das passende Modell für Sie repliziert.“

„Vielen Dank, Ma’am“, sagte Ettore und nahm die Tasche. Sie war recht
schwer, kein Vergleich mit dem leichten Tütchen, das Melody bereits hin
und her schwenkte.

„Viel Spass mit Ihrer neuen Kleidung. Ich hoffe, Sie bald wieder auf K-7
als Kunden begrüßen zu dürfen.“

</RPG>

<SUM>

# Ort: K-7, Promenadendeck
# Zeit: SpD 1.1733
Mel und Ettore besuchen einen Schneiderei.

# Ort: K-7, Wellnessbereich
# Zeit: SpD 1.1930
Mel und Ettore entspannen sich bei einer Wellnessbehandlung

# Ort: K-7, Promenadendeck
# Zeit: SpD 1.2015
Mel und Ettore holen ihre neuen maßangefertigten Kleider ab.

</SUM>

<RPG>

# Ort: K-7, Promenadendeck
# Zeit: SpD 1.1733

„Und was wollen wir hier?“ Ettore wunderte sich, als Mel zielstrebig auf
einen Laden zusteuerte. Von außen konnte man nichts erkennen. Es stand
nur ein Name über der Tür, der ihm aber nichts sagte.

„Lass Dich überraschen.“ Sie zog ihn durch die Ladentür.

Innen waren Fächer voller Stoffballen, einen großen Ladentisch in der
Mitte, einige mit Vorhängen verhängte Kabinen und mehrere Figurinen am
Rand. Sie waren in einer Schneiderei gelandet. Nun konnte man auch
nachvollziehen, warum von außen nichts einsehbar war. Schließlich
wollten die Kunden Privatsphäre.

„Du möchtest ein neues Kleid?“, fragte Ettore erstaunt. Automatisch
begannen die Augen über die Auslagen zu wandern, für den Fall, dass er
gleich gefragt würde, welcher Stoff ihm gefiele.

„Das auch. Aber den Stoff habe ich vorher schon recherchiert und
ausgesucht. Eigentlich sind wir beide hier, damit Maß genommen werden
kann.“ erklärte sie.

„Wofür denn?“ fragte Ettore, als schon eine Benzenitin auf sie zukam.

„Suchen Sie etwas Bestimmtes?“, erkundigte sie sich freundlich.

„Ich hatte Ihnen vorhin eine Nachricht zukommen lassen. Es geht um die
einärmeligen Uniformjacken und das Kleid mit dem Jaquard-Stoff.“
erklärte Melody.

„Aber natürlich.“ Die Frau nickte erfreut. „Da helfen wir doch gerne.
Bitte legen Sie doch Ihre Oberbekleidung oben bis auf ein Shirt ab. Hier
drüben.“ Sie deutete auf eine der Kabinen und zog einladend den Vorhang
beiseite.

„Sie meint Dich, nun komm schon.“ Meinte Mel und gab Ettore einen
kleinen Schubs.

„Ich … aber … Moment mal…“ protestierte Ettore, ließ sich aber in
die Kabine verfrachten und kam kurz darauf nur mit Hose und Shirt wieder
hervor.

„Ich weiß zwar immer noch nicht, worum es geht….“ Erklärte er.

„Keine Sorge, es wird nicht so schlimm werden“, meinte die Frau
freundlich und begann mit einem Maßband und einem Scanner, Ettores
Oberkörper zu vermessen und alles in einem Padd zu notieren.

Diesem war das Unbehagen ins Gesicht geschrieben.

„Ach Ettore, ich war es einfach leid, dass Du in Uniform immer so
unvorteilhaft mit dem baumelnden Ärmel aussiehst. Wenn ich mir überlege,
wie schick Du in dem Pullover meiner Mutter aussiehst, der nach Deinen
Maßen angefertigt wurde, ist es an der Zeit, dass Du mal Maßjacken im
Dienst trägst.“ erklärte Mel und strahlte ihn dabei an. „Die können das
viel besser als jeder Behelf den ich Dir anbieten kann, dass der linke
Ärmel fehlt und der Bereich anständig geschlossen wird.“

„Äh, ok.“ meinte Ettore etwas zögernd und schluckte. Er hatte sich schon
öfter überlegt, ob er den Ärmel in die Jacke stecken sollte, aber das
drückte meist. Und schließlich musste eine Uniform öfter gewechselt
werden, da erschien ihm alles immer viel zu umständlich. Eine neue
replizieren war viel einfacher.

Er zuckte kurz zusammen, als er die Finger der Benzentin an seiner
linken Schulter spürte. „Entschuldigen Sie, ich habe Ihnen doch nicht
weh getan, oder?“ fragte sie höflich.

„Nein, ich habe mich nur erschreckt. Ich war in Gedanken…
entschuldigen Sie.“ Ettore beobachte und spürte überrascht, wie die Frau
sehr behutsam die Schulter abtastete. „Das ist der Bereich, oder?“
erkundigte sie sich an Mel gewandt.

„Ja, genau.“ erklärte Sie.

„Gut, danke. Dann können Sie sich wieder anziehen.“ Sie ging zu einem
der Wandregale und zog zwei verschiedene Stoffballen heraus.

Als Ettore wieder vor den Vorhang trat, winkte sie ihm zu, zu ihr
herüber zu kommen.

„Wir haben zwei dafür geeignete Qualitäten. Sie müssen sich nur noch
entschieden.“ einladend strich sie über die Stoffe.

Mel hatte schon beide befühlt. „Wofür müssen wir uns entscheiden?“,
erkundigte sich Ettore.

„Na welcher Stoff für ein besonders weiches Futter für Deine Schulter am
besten geeignet ist.“ erklärte Mel.

„Wir werden die betreffende Stelle damit unterfüttern. Das wird einen
erhöhten Tragekomfort ergeben.“ erklärte die Schneiderin freundlich.

Ettore befühlte beide Stoffe. Der eine war dicker, der andere flauschiger.

„Ich glaube dieser hier“, erklärte er und deutete auf das dickere Material.

„Eine gute Wahl“, erklärte die Frau, rollte den anderen Stoff auf und
schob ihn zurück ins Regal. „Es wird alles in zwei Stunden fertig sein.“

# Ort: K-7, Wellnessbereich
# Zeit: SpD 1.1930

Mel und Ettore lagen in dicke Tücher und Decken gewickelt in einem
Entspannungsraum. Sie hatten ein Wellnessereignis für zwei gebucht.

„Sag mal, was war das vorhin eigentlich mit der OPS?“, fragte Mel.

„Hmm weiß nicht. Ich hing etwas meinen Gedanken nach.“ Meinte Ettore.
„Außerdem ging alles so schnell.“

„Na hoffen wir mal, dass das nicht so viel Nachspiel hat.“, meinte Mel.

„Sonst ist die Entspannung gleich wieder vorbei“, seufzte Ettore.

„Das hat bei Dir aber vorhin ordentlich gekracht, als die unsere Rücken
massiert haben“, sagte Mel leise, „Muss ich mir da Sorgen machen?“

„Ja, das war ordentlich. Aber jetzt ist die ganze Spannung zwischen den
Schultern weg. Es fühlt sich leicht und beweglich an. War wohl ne
größere Blockade“, antwortete Ettore und räkelte sich zum Beweis etwas.

„Hmm dabei machst Du doch eigentlich Deine Gymnsastik regelmäßig“,
überlegte sie. „Aber wir werden eben nicht jünger.“ Sie kicherte ganz
leise vor sich hin.

„Na ja, der Krieg und alles, was damit zu tun hat, sorgt schon für eine
gewisse Grundanspannung“, sagte Ettore nachdenklich.

Mel raschelte mit den Tüchern: „Wird Zeit, dass Shay mal einen regulären
Therapeuten und Masseur an Bord springen lässt. Weißt Du noch, der
Japaner auf der Aga?“

Ettore seufzte: „Ja, das waren noch Zeiten. Da konnte man sich
regelmäßig wieder in Schuss bringen lassen und es kam gar nicht erst zu
größeren Problemen.“

„Hoffen wir einfach, dass das hier ein wenig anhält.“ Sagte sie und gab
sich ganz dem Wohlbehagen hin.

# Ort: K-7, Promenadendeck
# Zeit: SpD 1.2015

Mit von den Anwendungen sehr viel gesünderen Gesichtsfarbe betraten die
beiden Mel und Ettore erneut die Schneiderei.

Die ihnen schon bekannte Benzenitin deutete gleich auf die Kabinen.
„Alles fertig, ich bitte zur Anprobe.“

Kurz darauf betrachtete sich Ettore im Spiegel. Drehte sich mehrfach hin
und her, um sich gut sehen zu können. Er befühlte vorsichtig den
Schulterstumpf, zuckte kurz mit den Schultern, zog die Jacke dann wieder
nach unten.

Die Jacke saß perfekt, warf keine Falte und der sensible Bereich hatte
mehrere flache Nähte, so dass die Jacke dort geschlossen war, wo der
Ärmel fehlte, sie aber gleichzeitig eng und faltenlos anlag, wie ein
Handschuh. Dankbar bemerkte er, wie der Bereich die Schulter weich
umbettete.

„Hmm sieht gut aus und sitzt toll“, meinte er anerkennend zu der
Schneiderin.

„Es freut mich, wenn unsere Kunden zufrieden sind“, erklärte diese. „Ja,
ich glaube, das passt so.“ Sie zupfte ebenfalls noch etwas an der Jacke,
war mit dem Ergebnis aber zufrieden.

„Allerdings…“ meinte Ettore.

„Ja?“ fragte die Frau besorgt.

„Dagegen komme ich nicht an“, sagte Ettore und deutete mit einem
Kopfnicken auf Mel, die gerade mit ihrem neuen Kleid die Kabine
verlassen hatte. Sie drehte sich mehrfach, damit der Saum des Kleides
einen Schwung bekam.

Das Kleid saß einfach perfekt, bei ihren Bewegungen tauchten verborgene
kleine Falten in etwas anderer Farbe auf. Und je nach Einfallswinkel des
Lichtes konnte man die eingewebten kleinen Shamrocks gut erkennen oder
nicht.

„Du siehst bezaubernd aus, Liebling“, sagte Ettore.

Die Benzenitin lachte herzlich, wobei die kleinen Auswüchse ihrer
Mund-Nasen-Partie lustig wippten. „Ja, da muss ich Ihnen Recht geben sie
ist unschlagbar. Es steht Ihnen ausgezeichnet!“

Kurz darauf hatten beide wieder ihre Alltagskleidung an.

Als er Zahlen wollte, drängte Mel ihn beiseite. „Meine Überraschung,
meine Rechnung.“

Die Schneiderin packte eine Einkaufstasche: „Hier je eine
Standard-Uniformjacke, eine Außeneinsatz-Uniformjacke und eine
Gala-Uniformjacke. Ich lege das Padd mit den Spezifikationen bei, so
dass Ihr Replikator in Zukunft das passende Modell für Sie repliziert.“

„Vielen Dank, Ma’am“, sagte Ettore und nahm die Tasche. Sie war recht
schwer, kein Vergleich mit dem leichten Tütchen, das Melody bereits hin
und her schwenkte.

„Viel Spass mit Ihrer neuen Kleidung. Ich hoffe, Sie bald wieder auf K-7
als Kunden begrüßen zu dürfen.“

</RPG>

<SUM>

# Ort: K-7, Promenadendeck
# Zeit: SpD 1.1733
Mel und Ettore besuchen einen Schneiderei.

# Ort: K-7, Wellnessbereich
# Zeit: SpD 1.1930
Mel und Ettore entspannen sich bei einer Wellnessbehandlung

# Ort: K-7, Promenadendeck
# Zeit: SpD 1.2015
Mel und Ettore holen ihre neuen maßangefertigten Kleider ab.

</SUM>

submitted by
Kim
aka
LtCmdr. Ettore Ludovico della Scala
CNS – USS Hephaistos

SD 261220.8

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