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Navigationsfehler

Posted on 31. Juli 2021 By admin
Nur eine kleine fixe Idee…

<RPG>

# Ort: zwischen den Welten
# Zeit: MD 10.2145

Peron, Sohn des – tja, wenn er das nur wüsste – kauerte sich an die Wand
hinter ihm. Er zog die Knie an und wagte darüber vorsichtig einen Blick.
Die anderen hielten den Blick gesenkt. Niemand gab zu erkennen, von dem
Neuankömmling Notiz genommen zu haben. Aber Peron konnte spüren, dass
sie ihn wahrnahmen.

In seinem kurzen Leben war so viel schief gelaufen. Schon gleich am
Beginn. Warum sollte es also im Tod anders laufen?

Niemand wusste, woher er kam oder wer seine Eltern waren. Eine alte Frau
erbarmte sich des Kindes. Aber in eine Familie und ein Haus wurde er nie
adoptiert. Als er volljährig wurde, versuchte er sich in rituellen
Duellen einen Namen als Kämpfer zu machen. In seinem ersten Duell erlitt
sein Gegner einen Herzanfall. Danach wollte niemand mehr mit ihm
kämpfen. Und kurz darauf erlag er einem allergischen Schock.

Das war es dann. Kurzes Leben, keine Ehre.

Kein Wunder also, dass er sich hier auf der Barke der Toten wiederfand.
Ein Umstand, der die meisten mit Entsetzen erfüllt hätte. Peron war nur
resigniert. Das Leben hatte es nicht gut mit ihm gemeint. Warum sollte
dies nach seinem Tod besser sein?

Neben ihm sprang plötzlich eine Frau auf und rannte an die Reling. „Ich
höre sie, ach meine Tochter“, rief sie laut.

„Runter, lass es, es ist schon schlimm genug.“ Ein Mann dicht neben der
Frau versuchte sie von der Reling wegzuziehen. Aber er strauchelte.

Peron war bereit zu helfen und eilte auf die andere Seite. Dabei hielt
er kurz inne und konnte die Unendlichen Weiten des Ozeans aus Blut
erkennen. Die unruhige Oberfläche spritzte gegen das Schiff und als es
ihm schließlich gelang, die Frau wieder in die Mitte des Decks zu
ziehen, merkte er, dass einige Spritzer des Blutes an seiner Kleidung
klebten. Der Geruch versetzte ihn in Erregung, was ihn wunderte. Er
setzte sich wieder, um sich zu beruhigen. Sicher würde er alle Energie
an dem Ort brauchen, auf den sie unweigerlich zusteuerten.

Schon hörten sie die Gesänge der Ehrlosen. Sie waberten wie eine dicke
Wolke über die blutigen Wellen. Wie ein schlechtes Wetter hüllten sie
das Schiff ein. Je lauter die Stimmen zu hören waren, umso gedrückter
wurde die Stimmung an Bord. Alle schienen sich innerlich zu rüsten für
eine Ewigkeit aus Feuer und Blut.

Dann war der Gesang verklungen. Einige besonders wagemutige atmeten die
heiße Luft einmal tief ein und hoben den Kopf, bereit der Verdammnis ins
Auge zu blicken. Vielleicht würde ein letzter mutiger Akt sie noch
retten. Aber statt die Tore zu Gre’thor zu erblicken, sahen sie Nichts.

Der Ozean aus Blut war so weit wie eh und je. Rot und Dunkel bis zur
Unendlichkeit.

Plötzlich kam in die Gruppe an Bord eine gewisse Unruhe. Alle blickten
sich fragend um. Versuchten in den ebenso erstaunten Gesichtern der
anderen eine Antwort zu finden.

„Was ist?“ flüsterte leise eine Stimme.

Sie wurde wie ein Echo von den anderen wiederholt:

„Was?“

„Wie?“

„Was?“

Kam es jetzt aus allen Ecken.

Schließlich blickten alle fragend zum Steuermann.

Dieser suchte mit den Augen das Meer ab, konnte aber auch nichts
entdecken. „Wir lassen uns vom Gesang der Entehrten zum Gre’thor leiten.
Dies war der angezeigte Weg. Aber ich sehe die Tore nicht, noch sehe ich
den Wächter.“ Er schüttelte den Kopf. Dann sagte er leise, aber in der
Stille laut genug, dass alle es hören konnte. „Navigationsfehler.“

Ein Ruck ging durch die Menge.

Alle sahen sich nun mit offenen Augen und plötzlich gerade Haltung an.

Peron erkannte in ihren Blicken etwas, das er an diesem dunklen Ort
niemals erwartet hätte.

Hoffnung.

</RPG>

<SUM>

# Ort: zwischen den Welten
# Zeit: MD 10.2145
Ein Echo des Chors der Entehrten auf der Hephaistos führt zu einem
Navigationsfehler der Barke der Toten auf dem Weg ins Gre’thor.

</SUM>

submitted by
Kim
aka
LtCmdr. Ettore Ludovico della Scala
CNS – USS Hephaistos

SD 270731.9

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