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Stadtansichten

Posted on 1. Februar 2026 By admin
<RPG>
#Ort: Néryon, Vael’Korin
#Zeit: MD 8.1900
<quote>
Ein vermutlich männlicher Aelari begrüßte die Gruppe und winkte freundlich zu dem Piloten des Gleiters. „Willkommen auf Néryion. Ich freue mich, Sie in unserem schönen Vael’Korin empfangen zu dürfen. Mein Name ist  Tira‘Kor und ich bin von Vael’Rin beauftragt, Ihnen unsere schöne Stadt – wie Sie es wohl nennen würden – zu zeigen, in der wir gerne unsere Gäste empfangen. Wenn Sie mir bitte folgen.“ Die Stimme war ein melodischer Singsang. Es war eine Stimme, der man unendlich zuhören mochte.
</quote>
Ettore wechselte einen Blick mit Fabièn, der nach ihm den Gleiter verlassen hatte. Der FLG hatte während des Fluges (oder musste man sagen, während der Fahrt?) nicht viel gesagt. Statt dessen hatte er dem Aelari-Piloten die ganze Zeit neugierig auf die Finger geschaut, um die Kontrollen des unbekannten Fluggeräts zu verstehen.
Fabi zuckte die Schultern. Es war wohl gar nicht so schlecht, einen Führer zu haben.  Besser, als ohne Plan durch die Stadt zu stolpern.
„Vielen Dank für den freundlichen Empfang“, antwortete er dem Aelari. „Was werden Sie uns zeigen?“
„Nun, man teilte mir mit, dass Sie unsere Gesellschaft und Kultur ein wenig kennenlernen wollen. Den Wunsch möchten wir gern erfüllen. Ich werde Sie erst einmal ein wenig in der Stadt herumführen, und Ihnen ein wenig über die Zirkel erzählen. In etwa einer Stunde, wenn Sie mögen, würde ich Sie dann in unsere Musikhalle bringen. Sie haben einen guten Zeitpunkt getroffen, herzukommen – nachher wird die Uraufführung der neuen Oper von Elin’Maia stattfinden. Das ist ein weltberühmter Komponist.“
„Oh, das klingt spannend“, freute sich Fabièn. Ettore hingegen überlegte, ob er notfalls Ohrstöpsel einstecken hatte. Aber es wäre auf jeden Fall ein interessantes Erlebnis.
„Sie haben Glück, normalerweise hätte man gar keine Tickets mehr bekommen. Aber für Besucher von außerhalb wird so manches möglich gemacht. Aber erwarten Sie nicht die besten Plätze“, meinte der Aelari bescheiden.
Er bedeutete ihnen zu folgen. Die Plattform mit den Schleusen lag etwas erhöht gegenüber dem Boden der Kuppel, wie ein großer Balkon am Rand. Als sie nun ans Geländer traten, hatten sie einen tollen Blick auf die Stadt. Die Decke der Kuppel war mit einer Art leuchtenden Ranken be-oder verwachsen (das war von hier unten schwer zu sagen), und spannte sich riesig und mühelos über die futuristischen Gebäude der Stadt. Diese waren sehr verschiedenartig; manche der Häuser erinnerten an riesige Korallen oder Kristallgebilde. Andere wieder waren stromlinienförmig gestaltet, oder hatten geschwungene organische Formen, die an nichts bekanntes erinnerten. Zwischen den Häusern gab es Straßen, mal schmal, mal breit, auf denen Aelari zu Fuß unterwegs waren. Im Vordergrund, ein wenig linkerhand, war eine Art Park zu sehen, der sehr beliebt zu sein schien.
Ein Gebäude fiel besonders ins Auge. Es hatte einen würfelförmigen Sockel, über dem eine riesige Kugel zu schweben schien. Zwei kreisförmige Fenster in der Kugel sahen wie riesige Augen auf die Stadt hinaus. Die restliche Oberfläche schimmerte in zartem Perlmutt wie eine übergroße Perle.
Tira’Kor hatte ihren Blick bemerkt. „Das ist die Musikhalle, eines der Wahrzeichen von Vael’Thar. Es passen viele Tausend Aelari hinein. Heute Abend wird sie vermutlich bis auf den letzten Platz gefüllt sein. Sie lässt sich holographisch mit den Konzerthallen in fünf anderen Städten zusammenschalten.“
Er geleitete sie nun auf eine runde bronzefarbene Platform, die ein eigenes Geländer hatte. Als alle darauf standen, schloss er dass Geländer und tippte irgendetwas darauf an. Die bronzefarbene Plattform ruckte sanft an, und begann dann in Richtung Stadt zu schweben, wobei sie sich beruhigenderweise recht nah über dem Boden hielt.
„Wieviele Einwohner hat Vael’Thar? Dient die ganze Stadt nur dem Empfang von Gästen?“
Der Aelari blinzelte mehrmals, eine Geste, die laut des Blitzbriefings über den Planeten einem Lächeln entsprach.
„Oh nein, sie dient zwar als Kontaktort, aber davon abgesehen ist es eine ganz normale Stadt. Es wohnen etwa zwei Millionen Aelari hier – kommt darauf an, ob man die Satellitenkuppeln mitrechnet oder nicht. Die meisten davon gehen ganz normalen Tätigkeiten nach. Interstellarer Tourismus spielt bei uns bisher keine große Rolle. Da fällt mir ein, falls Sie besondere Nahrung brauchen oder andere körperliche Bedürfnisse ausüben müssen, geben Sie mir bitte rechtzeitig Bescheid.“
„Wir kommen schon klar“, winkte Ettore lächelnd ab.
Als sie sich der eigentlichen Stadt näherten, gesellten sich nach und nach weitere Schwebeplattformen von der gleichen Art wie ihre eigene dazu. Das schien hier die übliche Fortbewegungsart zu sein, wenn die Distanz zu weit zum Laufen war. Aelari-Gruppen verschiedensten Aussehens ließen sich an alle erdenklichen Orte befördern. Ein beliebtes Ziel schien der Park zu sein, den sie von oben gesehen hatten. Ein ununterbrochener Strom von Platformen fuhr dorthin, und wieder zurück in die Stadt.
Etliche der Aelari bemerkten die Ankömmlinge von außerhalb und sahen neugierig zu ihnen herüber, während sie vorbeischwebten. Fabi winkte einigen Kindern, die anscheinend als Klassenausflug in den Park unterwegs waren, und sie winkten unbeschwert zurück.
„Wir nähern uns jetzt…“ setzte ihr Guide gerade an, als die Platform kurz zu stocken schien. Erst einen Moment verzögert hörten die Besucher ein dumpfes Grollen, wie von einem fernen Gewitter. Besorgt blickten sie nach oben. Das Grollen wurde etwas stärker, dann verebbte es wieder. In großer Höhe, an der Decke der Kuppel flackerten an einer Stelle die leuchtenden Ranken, wurden dunkler und hörten schließlich auf zu leuchten. Nicht zu identifizerende Einzelteile lösten sich und fielen scheinbar in Zeitlupe abwärts.
Fabi sah sich um – auch einige der anderen Aelari (nicht viele) sahen nach oben, wirkten dabei aber eher neugierig als besorgt. Wobei seine Interpretation ihrer Körpersprache leicht falsch sein konnte.
Nach einer endlos erscheinenden, aber tatsächlich sehr kurzen Zeitspanne verebbte das bedrohliche Grollen wieder. Man könnte meinen, es wäre nie dagewesen, wäre nicht oben an der Kuppel die kleine blinde Stelle verblieben, die nicht mehr leuchtete. Jetzt, wo sie darauf achteten, konnten die Sternenflottenoffiziere einige weitere dieser Stellen an der Kuppeldecke identifizieren.
Ettore brauchte einen Moment, um den Schreck zu verdauen. Die anderen Aelari in der Nähe, die hochgesehen hatten, nahmen unterdessen ihre vorherigen Tätigkeiten wieder auf als wäre nichts gewesen.
„Sind das diese Phänomene, um die es geht?“ fragte Fabièn Tira’Kor.
„In der Tat. Das ist schon das zweite Mal diese Woche. Ungewöhnlich.“
Tira’Kor schien nicht sonderlich besorgt zu sein.
„Habt ihr gar keine Angst, dass euch eines Tages, ich weiß nicht, der ganze Ozean auf den Kopf fällt oder so?“
„Wenn es das Schicksal will, wird es geschehen“, erwiderte der Aelari gleichmütig. „Unsere Kuppeln haben Jahrtausende überstanden. Sie sind sehr widerstandsfähig.“
„Trotzdem verstehe ich nicht, wie Sie so ruhig bleiben können, wenn es da oben bebt“, sagte nun auch Ettore. „Da muss man doch etwas unternehmen.“
„Nun, deswegen sind Sie doch hier, nicht wahr?“ Tira’Kor blinzel-lächelte wieder. „Der Zirkel der Technik nimmt die Probleme durchaus ernst. Ich vertraue darauf, dass uns nichts geschehen wird.“
„Hm.“ Natürlich brachte es nichts, in Panik zu verfallen. Dennoch hatte Ettore nicht den Eindruck, dass hier irgendeine Art Katastrophenschutz organisiert war. Was wäre, wenn eine größere Havarie passierte? Würden die Aelari seelenruhig dastehen und abgeklärt auf den Tod warten? Oder würde es eine Massenpanik geben?
Das war immer das gefährliche, wenn man einer permanenten Bedrohung ausgesetzt war. Man fing irgendwann an, die Gefahr zu ignorieren. Dachte einfach nicht mehr darüber nach. Bis es dann eines Tages doch zur Katastrophe kam. Unzählige Flut-, Erdbeben-und Vulkanopfer auf der Erde konnten ein Lied davon singen. Obwohl nein, konnten sie nicht mehr.
Der 2O seufzte leise. Sinnlos, weiter auf den Aelari-Führer einzudringen. Aber das würde definitiv in seinen Bericht an den Captain einfließen.
„Erzählen Sie uns doch mehr von diesen Zirkeln“, wechselte er das Thema. „Zu welchem Zirkel gehören Sie denn? Wie ist das organisiert – wie werden denn die Entscheidungen getroffen, wenn es keine festen Hierarchien gibt?“
Wieder blinzelt-lächelte Tira’kor. „Ah – eine sehr schöne Frage. Ich kann mir vorstellen, dass das für Sie schwer zu verstehen ist. Sie leben in einem recht strengen System von Rängen und Posten, nicht wahr?
Nun, unsere Zirkel kann man getrost als das Gegenteil davon ansehen. Das beste Beispiel ist wahrscheinlich der Zirkel der Harmonie, dem auch ich angehöre.“
„Ist jeder Aelari einem der Zirkel angehörig?“ fragte Fabi neugierig dazwischen.
„Nein – so streng dürfen Sie sich das nicht vorstellen. Viele von uns gehen einfach ihren Alltagsgeschäften nach, ohne in irgendeinem Zirkel zu sein.
Aber für manche Projekte muss man eben Einigkeit erzielen, oder sich mit anderen Fachleuten austauschen. Wie zum Beispiel die Kuppeln, oder die Gestaltung der Parks, oder andere Dinge von globalem Interesse. Dann bildet man einen Zirkel. Es ist auch nicht so, dass man offiziell beitritt oder angenommen wird. Jedem steht es frei, sich so viel oder so wenig einzubringen, wie man will. Es gibt auch einige Aelari, die in mehreren Zirkeln zugleich sind, aber das ist selten.“
„Ah, interessant.“ Die Art, wie Tira’kor ohne längeres Nachdenken sprach, ließ vermuten dass er das schon öfter erklärt hatte.
„Sie können es sich vielleicht wie ein Orchesterstück vorstellen“, verdeutlichte er. „Im Laufe des Stücks können Instrumente einstimmen oder verstummen; sie spielen mal lauter und mal leiser. Aber alle spielen die gleichen Themen, den gleichen Stil. So fließen auch in den Zirkeln die einzelnen Gedanken und Wünsche zu einer großen Harmonie zusammen.“
„Klingt fast zu schön, um wahr zu sein“, brummte Fabièn.
„Nun, es funktioniert für uns, meistens jedenfalls. Gelegentlich kommt es schon vor, dass die Harmonie in einem Zirkel gestört ist und eine Spaltung droht. In diesem Fall sorgt mein Zirkel, der Zirkel der Harmonie, dafür dass sich die Gemüter beruhigen und Einigkeit erzielt wird.“
„Und es gab wirklich niemals Konflikte, die nicht zu lösen waren?“ fragte Ettore ungläubig. So etwas gab es eigentlich in keinem Volk, dem er je begegnet war.
„Nicht soweit ich mich erinnern kann“, meinte Tira’kor leichthin. „Wenn Sie wollen, mache ich Sie mit dem Zirkel der Geschichte bekannt – dieser widmet sich der Bewahrung unserer Archive. Auch Elin’Maia, dessen Oper Sie nachher hören werden, gehört diesem Zirkel an.„
<NRPG: Ball hochwerf>
</RPG>
<SUM>
#Ort: Néryon, Vael’Korin
#Zeit: MD 8.1900
#Ball: Freiball
– Ettores Gruppe gewinnt erste Einblicke in die Gesellschaft der Aelari.
</SUM>
**submitted by
 Johannes aka Lt. Fabièn LaGroille, FLG
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