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[USS-Hephaistos] Auf und davon….

Posted on 11. Januar 202011. Januar 2020 By admin

Hallo und guten Abend Zusammen,

mit diesem Post sind wir der Flucht von der Hol ein ganz großes Stück weiter.

Wir haben es zu dritt geschrieben und zumindest ich für meinen Teil hatte viel Spaß, ich hoffe, sehr das es Johannes und Mo auch so ging.

Wir arbeiten aktuell auch noch an einem zweiten Teil, so dass die Flüchtlinge bald die Hol verlassen werden.

Liebe Grüße von und Dreien.^^

 

<RPG>

 

Zeit: MD 4.1500

Ort: Klingonischer Kreuzer „Hol“ / Zellen der Marines

 

Emily wurde vom Kommandanten abgeholt, er hatte sie zum Essen eingeladen, das war an und für sich etwas Gutes, denn essen war immer gut, ABER der Typ war nicht ganz dicht und das an ihren ganz eigenen Maßstäben gemessen, war nun mal auch leider keine Messlatte die besonderes weit oben hing. Nicht nur weil er der Kommandant war machte er einen extrem einschüchternden Eindruck, auch weil Emily aus irgendeinem Grund sich extrem gut vorstellen konnte, das der Typ Wesen sehr brutal zu Tode folterte, sie hatte das sogar nachts schon geträumt. Warum sie gerade davon träumte wie Magho den armen alten Botschafter gefoltert hatte, war Emily ein Rätsel, aber sicher versuchte ihr Unterbewusstsein das alles hier zu kompensieren und den Stress zu verarbeiten.

Die Therapie würde die Sternenflotte bezahlen, zumindest dann wenn sie jemals wieder lebend zurückkommen würden, wovon sie aktuell leider nicht unbedingt ausging.

Sie vermisste Cat und auch wenn es so gar nicht ihr Stil war, Em hätte ihr sehr gern noch gesagt, dass sie sie sehr mochte, mehr als nur mögen, aber vielleicht war diese Chance nun für immer vertan. Sie würde echt drauf gehen ohne das L Wort benutzt zu haben, das war irgendwie schon tragisch und etwas womit einige ihres neuen Freund sie aufzogen.

Magho buchsierte Emily den langen Korridor entlang, er versprach immer wieder, dass sie bald essen gehen würden, aber dass er unbedingt noch ein paar Geschäfte erledigen musste. Worum diese Geschäfte sich drehten, dass sollte sie wohl nicht erfahren, denn immer wieder wechselte er vom Föderationsstandart zur klingonischen Sprache. Sie befanden sich im Krieg und sie waren hier alle Kriegsgefangenen, das diese Gespräche nicht freundlicher Grundlage entsprungen waren, das hätte Em auch ohne ihre klingonischen Sprachkenntnisse gewusst. Ihre Freunde hatten sehr penetrant drauf bestanden, dass sie nicht zeigte, dass sie hier jedes Wort, jede noch so kleine Silbe und Geste verstand, was das für einen Unterschied machte, das hatten ihre Freunde allerdings nicht verraten wollen.

 

Eine ganze Weile über standen drei Wachen und Magho vor dem dicken Schott zu einer Zelle, der Unterhaltung des Kommandanten konnte Emily dieses mal wirklich nicht folgen, denn ihr schien das Schiff stärker zu schwanken als sonst, ihr war schrecklich kalt und ihr Kopf und Bauch schmerzten.

Magho blickte besorgt zu der Trill, „Entschuldige, das dauert hier noch, du musst dich aber nicht langweilen“, offenbar interpretierte er Emilys Schwächeanfall falsch und versuchte so für Unterhaltung zu sorgen. Er ließ die Zelle öffnen und schob Emily hinein, wieder ruhte seine Hand auf ihrem Rücken und wieder fröstelte es die Trill.

Sie zwinkerte zwei Mal um in dem düsteren Raum etwas sehen zu können, was ihr jedoch erst nach einem Moment gelingen wollte.

Verschüchtert wurde die zierliche Frau in den Raum geschoben, die Stirn von Schweiß bedeckt und mit einer recht blassen Gesichtsfarbe, die nicht gerade für einen gesundheitlichen Zustand auf Höchstmaß sprach.

Magho wendete sich zu den drei Marines, „Meinem Kätzchen scheint langweilig zu sein…. Solang ich den Geschäften nachgehe, könnt ihr sie unterhalten.“ Mit diesen Worten verließ der Klingone den Raum und dass Schott schloss sich und sperrte Emily zu den Marines.

In dem schwarzen Trainingsanzug und der momentanen schlechten Verfassung wirkte sie noch jünger als sonst und wusste auch nicht recht was sie hier und jetzt sagen sollte, die Drei machten jeden nicht den Eindruck als wären sie die freundlichsten Glücksbärchies des Universums.

*Wenn sie über dich herfallen, dann beißt du!* Der Rat ihrer neuen Freundin war irgendwie auch nicht unbedingt aufbauend, die Option das der Klingone sie hier nun wieder rauszerren würde, war aber auch nicht angenehmer.

Ihre Lage war doch irgendwie SCHEIßE!

 

Charley hatte sich aufgerichtet und beobachtete die junge Frau aus den Augenwinkeln. Was hatte die Frau mit dem Captain des Schiffs zu schaffen? War sie eine Spionin? Ein junger Mann, der der Tür am nächsten war lächelte Emily schmerzverzehrt an. „Keine Sorge, Lady. Wir sind auf der gleichen Seite oder?“, fügte der Amerikaner hinzu. „Ich denk auch“, gab Emily unsicher von sich.

 

„Ich heiße Ruan“, fügte Platon ungefragt hinzu. Er spürte das die junge Frau nicht ganz sicher war, was sie in diesem Raum erwarten würde. Er deutete auf einen hochgewachsenen Andorianer, der in der hintersten Ecke stand, seine Antennen vibrierten leicht. „Das ist Shib. Er ist manchmal recht launisch aber alles in allem ist er ein feiner Kerl. Genauso wie der Typ mit dem weißen Auge. Unser furchloser Anführer. Aber du kannst ihn auch Charley nennen.“ Er deutete auf Charley. Erst jetzt nahm Emily richtig Notiz von dem Mann in der Ecke. Sie betrachtete sein rechte Auge. Es war vollständig weiß, bis auf die hellblaue Iris und ein schwarzer Strich der sich mitten hindurch zog. Ein Implantat offensichtlich. Ein Anblick der Einschüchtern konnte.

<https://www.sf-germany.org/einheiten/hephaistos/wp-content/uploads/Charley_portrait_final.jpg>

 

„Außerdem“, Ruan deutete vielsagend auf die bläuliche Energiewand die den Raum in vier kleine Zellen unterteile, „Sind die auch noch da. Also alles cool.“

 

Verwundert folgte ihr Blick dem Energiefeld welches die Drei einsperrte, warum hatte sie das nicht  gesehen? Mit der Hand strich die Trill über die schwitzige Stirn und versuchte sich an einem vorsichtigen Lächeln. Ihre Freunde befassten sich aktuell mit der Frage wie man den Marines helfen konnte, denn fast alle die jemals etwas mit der Sternenflotte zu tun hatten, waren der

Meinung das man niemanden zurück ließ. Das leuchtete Emily ja ein aber hatte irgendwer auch einen Plan der funktionieren konnte.

 

„Woher kommt ihr?“, wandte sich Emily wieder an Ruan, bobachtete aber weiterhin Charley aus den Augenwinkeln. Der Mann mit dem weißen Augenimplantat starrte zurück. „Woher kommen sie denn?“, gab Charley die Frage sofort zurück.

 

Emily legte nachdenklich die Stirn in Falten, besonders viele Manieren hatte der Typ wirklich nicht, das musste sie ihrer Freundin rechtgeben, „Ich komme von der Hephaistos. Ich wollte nur von Transporterraum eins zu Transporterraum zwei, damit wir schneller mit der Reparatur sind und

ich noch schneller zum Essen komme, aber stattdessen war ich dann hier und der vollkommen verrückte Kommandant denkt glaub ich, das ich jetzt sein Haustier bin.“ Sie zuckte mit den Schultern, „Der ist unglaublich nett zu mir und ich weiß nicht mal warum. Zu meinem Freund dem Botschafter war er alles andere als nett.“

 

 

„Verstehe, das klingt ziemlich besorgniserregend.“, kommentierte Platon Emilys Ausführungen. „Was ist mit euch?“, erneuerte Emily ihre Eingangsfrage. Platon setzte zu einer Antwort an, schloss aber wieder den Mund als Charley ihm zuvor kam. „Wir sind Flüchtlinge der USS Ainama. Wir waren Teil der dortigen Sicherheitsmannschaft und sind in einer der letzten Rettungskapseln von Bord gegangen, bevor das Schiff vernichtet wurde. Die Klingonen fischten uns aus dem All und seitdem sind wir hier.“ fasste Charley den Verlauf ihres Abenteuers militärisch kurz zusammen. Wie es schien hatte der ehmalige CSO entschieden Emily zu trauen, wohl auch weil er den Botschafter von dem sie gesprochen hatte bei einem Verhör gesehen hatte. Sogar kurz mit ihm sprechen konnte. Er hatte schlecht ausgesehen und obwohl der das Verhör kurz auf sich lenken konnte, hatte er dem alten Mann nicht viele Überlebenschancen zugeschrieben, offensichtlich hatte er sich geirrt. So oder so, schien die Trill aktuell glaubwürdig.

Emily hingegen versuchte die Stimmen der Freunde auszublenden und sich auf die drei Typen zu konzentrieren und vielleicht noch ein wenig ihrer Gehirnleistung dazu aufzuwenden wie sie ihnen helfen konnte.

Nun aber suppte gerade erst der Name des zerstörten Schiffes in ihr recht strapaziertes Bewusstsein, „Die Kinder, sie waren auch auf dem Schiff und die Ärztin. Der Botschafter hat gesagt die Kinder kamen von dem Schiff, glaub ich.“

Emily versuchte sich zu konzentrieren während Charley nun etwas näher zum Energiefeld trat, „Okay, welche Kinder und wo sind die Flüchtlinge. Hat er etwas gesagt.“

Angestrengt dachte sie nach und blickte sich um, nun waren alle Weg. Toll wenn man die Freunde mal brauchte, dann vertrödelten die woanders ihre Zeit.

„In Zellen?“ War die zögerliche Antwort der Trill.

„In Welchen?“; die etwas ruppigere Frage des weißen Wolfs.

„Ich weiß nicht“; setzte Emily unsicher nach, „Vielleicht weiß der Botschafter das.“

„Wo ist der Botschafter“, knurrte der weiße Wolf erneut.

Emily zuckte mit den Schultern, „Aktuell weiß ich das nicht so genau.“ Gerade war er noch da und nun ist er weg, klang selbst für sie in ihrem wirren Zustand doof.

Ein Hustenanfall unterbrach das Verhör. Mit dem Handrücken hatte sie den Mund bedeckt und blickte nun auf das Blut welches sie schnell an der Hose abwischte, „Ich finde das heraus. Hier auf dem Schiff kommt nichts weg, da bin ich sicher.“ Die Drei blickte Emily ungläubig an, das unbeabsichtigte Wortspiel war nicht so ganz angebracht.

„Ich habe sogar gehört, dass die Wissenschaftler ihre toten Versuchsobjekte in einem Raum lagern.“ Emily schauderte es bei dem Gedanken.

„Was für Versuchskaninchen“; fragte der Andorianer, der dem Gespräch zwischen der verwirrten Frau und seinem Anführer eh nur bedingt folgen konnte.

Dieses mal lief Emily ein wenig Blut aus der Nase, während sie mit den Schultern zuckte, „Wollen Sie nicht wissen.“

 

Immer noch blickte die Trill sich um.

Endlich!

 

In der Ecke hatte sie ein dünnes, kleines Stück Blech gefunden, auf das sie sich stürzte. Und es triumphierend in die Höhe hielt, bevor sie sich umblickte, „Gut das die hier keinen großen Wert auf Sauberkeit legen.“

Geschickt buchsierte Em das Blech an einer bestimmten Stelle von Ruans Zellenteil, den Typen mochte sie von den dreien einfach am liebsten.

Mit argwöhnischem Blick beobachtete er das Treiben, „Was tust du.“

 

„Ich erzeuge eine Spannungsbrücke und wenn das Blech sich genügend erwärmt hat, dann könnte es ein, dass eine kurze Rückkopplung das Energiefeld für 15 Sekunden aktiviert und so nicht mal ein Alarm ausgelöst wird. Wenn keine Wache in der Nähe ist, dann habt ihr eine Chance hier raus zu kommen.“

 

Emily zuckte mit den Schultern, „Vielleicht eine klein wenigstens.“

Das Schott öffnete sich und der Kommandant machte deutlich, dass er nun erwartetet das Emily ihm folgte.  

 

 

 

# Zeit: ca. MD 4.2000

# Ort: Klingonenknast (Zelle Fabièn und Emily)

 

Emily strich noch immer über das Fell ihre kleinen Freunde.

Sie hoffte wirklich, dass sie hier alle wieder heil herauskommen würden, besonders das ihr flauschiger Freund auch wieder gesund und munter nach Hause kommen würde.

Fabi und der kleine Kobold hatten ein Happy End verdient, der Botschafter und die Anderen auch.

Eine ganze Zeit über saß Emily einfach nur da und starrte gegen die Wand während sie ihren neuen felligen Freund kraulte.

„Ich habe heute drei neue Freunde getroffen“, erklärte sie recht abwesend, was jedoch trotz allem dazu führte das der Franzose sich aufsetzte.

„Oh, sind sie gerad hier?“

Emily blick nun doch fragend zu Fabi, „Also, ich sehe sie nicht. Siehst du sie? Ich will ja nichts sagen, aber wenn du anfängst Leute zu sehen, die nicht da sind, das ist nicht so….gut?“

Fabi legte die Stirn in Falten, sollte er sie aufklären?

Aktuell hatten sie Beide wohl genügend Probleme an denen sie herumbasteln musste, da musste er nicht der Anti – Held sein der die verwirrte Frau aufklärte.

„Ne, ich sehe nur… die üblichen Verdächtigen. Wo hast du sie denn gesehen?“

 

Emily zuckte mit den Schultern, „Auf meinem Weg zum Essen. Sie saßen in Zellen. Zwei Marins und ein weißer Wolf.“

Fabien seufzte innerlich, „Ah…. Wenn wir verschwinden, müssen wir sie retten“, versuchte er Emily aufzumuntern. Die Trill redete weiter irgendwelches unverständliches Zeug von Kindererziehung und Kuchen backen, offensichtlich stand sie aktuell doch arg neben sich.

„Ich glaub am Ende rettet der Wolf uns“, stellte sie fest und legte sich auf den Rücken.

Fabi nickte nachdenklich, „Vielleicht.“

 

 

 

Zeit: MD 6.0330

Ort: Klingonischer Kreuzer „Hol“ / Unterwegs

 

<Quote>

Mehrere Minuten vergingen. Nachdem sie die Klingonen in der hintersten Ecke des Raumes versteckt und sie nach nützlichen Gegenständen durchsucht hatten, entschieden die Beiden ihre neu gewonnene Freiheit besser als beim letzten Mal einzusetzen. Immerhin lief der Mörder ihres Freundes noch auf dem Schiff herum.

 

Tief einatmend standen die Beiden vor der verschlossenen Tür und wechselten einen letzten Blick. Irgendwo dort draußen war die Leiche ihres Freundes. Und so verließen Charley Crane und Shib „Mozart“ Ch’raalon die Hochsicherheitszelle „bortaS“. Auf der Suche nach ihrem Freund Ruan Lombard, genannt Platon.

</Quote>

 

„Die Luft ist rein.“, flüsterte Charley leise, während Mozart sich ganz langsam bis zur nächsten Biegung gleiten lies, den Phaser im Anschlag. Sie gingen leicht versetzt um dem Anderen zu jeder Zeit Feuerschutz geben zu können. Mozart kroch bis zur Kante des Ganges und schob langsam seinen Kopf um die Ecke. Niemand zu sehen. Er nickte Charley kurz zu. Dieser hatte den Kopf in die Richtung gedreht aus der sie kamen.

 

 

 

Zeit: MD 6.0355

Ort: Klingonischer Kreuzer „Hol“ / Team „Die Hilflosen“

 

Die Erwachsenen hatten sich beraten und auch wenn sie alle nicht gerade als super – duper Sturmtrupp der Sternenflotte zu bezeichnen waren, wurde den Gefangen sehr schnell klar, dass sie flüchten mussten. Wenn man bedachte, dass ihre Gruppe mit drei Kindern gesegnet war, eines davon ein Neugeborenes, dann war das allein schon schwierig. Um die Umstände noch zu erschweren, war der

Franzose noch immer fast blind, die Ärztin gezeichnet von einer nicht ganz unkomplizierten Geburt und die kleine Trill blickte in der Gegend umher als ob sie Dinge oder Personen sah die für die anderen Anwesenden durch einen unsichtbaren Schleier verdeckt waren. Ein mürrischer Teenager der den kleinen nervigen Spitz der ebenfalls kleinen nervigen Schwester auf dem Arm hielt rundete das Bild der Gruppe noch ab.

Der kleine Kobold war sich wohl noch immer nicht sicher, ob der kleine Hund ein Freund oder Beute war, weswegen Emily ihren Begleiter mal lieber auf den Arm hob und ihn beruhigend streichelte.

Fabi versuchte seine Gedanken zu ordnen, er konnte zwar nicht sehen, aber doch sah er sich als Anführer der Gruppe, „Wir schlagen uns zum Hangar durch und besorgen uns ein Schiff mit dem wir dann abhauen. Haben wir zufällig einen Piloten in der Gruppe?“

 

Die Frage war locker in den Raum gesprochen, jedoch hatte der Franzose nicht sonderlich viel Hoffnung eine positive Antwort zu erhalten.

Jack hob zögerlich die Hand und sicherte sich so die Blicke von Emily und der frisch gebackenen Mutter. Die beiden Augenpaare sorgten umgehend dafür, dass er seinen Fehler erkannte, sich räusperte und nun zu einer verbalen Antwort ansetzte, die vielleicht für das fast Blinde Gegenüber besser zu verstehen war, „Ich bin Pilot und kann sicher fast alles fliegen, ABER wie hoch sind die Chancen das wir mit der Gruppe überhaupt unbemerkt den Hangar erreichen.

Ich sage es nicht gern aber vielleicht sollten wir uns aufteilen.“

 

Aus dem Gesicht der Trill wich die restliche Farbe, „Niemals!“

Auch Tulips Wohlwollen sicherte sich der junge draufgängerische Pilot sich mit dieser Aussage nicht, trotz der neugewonnen mütterlichen Gefühle konnte die Ärztin sich noch soweit zusammenreißen dem Typen nicht an Ort und Stelle zu erklären was das für eine scheiß Idee war.

„Wir sollten uns beeilen und aufbrechen“; setzte Emily nun nach. Tulip nickte (und war damit in dieselbe Falle wie Jack getappt), entschuldigend blicke sie zu Fabien (was allerdings auch keinen Sinn machte), „Ich pack mit den Kindern das Nötigste zusammen.“

Permin schmiegte sich nun an den Oberkörper von Emily, es schien fast so als wollte er  nun sie beruhigen.

Die Kinder wirbelten durch die Zelle, angetrieben von Jack, Fely und der Ärztin.

Em hatte sich neben ihren neuen Freund gesellte (den Freund den alle sehen konnten) und griff nach Fabis Hand, „Die Chancen liegen bei knapp 5 Prozent das wir das Schaffen und das nur weil ich nicht berücksichtigt habe, das dieses Baby anfangen könnte zu kreischen.“

Der Franzose erwiderte den Griff und drückte die schwitze Hand der Trill ebenfalls, „Ich weiß, aber wir können ja nicht einfach hier sitzenbleiben und darauf warten dass irgendwer sich ein neues Experiment ausdenkt.“

Emily nickte (Mist – Fehler des Tages), „Stimmt.“

 

Unterdessen arbeiteten Charley und Shib sich durch das Schiff vor. Jeder andere wäre sich wohl blöd dabei vorgekommen, in den nächtlich-leeren Gängen von Deckung zu Deckung zu schleichen, und an jeder Gangkreuzung erst vorsichtig in alle Richtungen zu sichern; Es war Nacht und fast niemand war im Schiff unterwegs. Für die zwei Marines jedoch war diese Bewegungsform so vertraut wie gemütliches Spazierengehen. Verbale Kommunikation war ebenso überflüssig, mit knappen Handzeichen teilten sie sich alles mit was momentan wichtig war.

 

Da sie mit dem Deckplan des Schiffes nicht vertraut waren, waren sie zunächst auf der Suche nach einer Art Übersichtsplan. Auf vielen Schiffen gab es einen solchen an größeren Knotenpunkten. Schließlich hatten sie eine Gangkreuzung erreicht, an welcher es einen Bildschirm mit einem Übersichtsbild gab. Charley studierte den Plan, während Shib sicherte.

 

„Hrm, alles in Keilschrift beschriftet“, knurrte er (er meinte natürlich die klingonischen Schriftzeichen).

 

Shib vergewisserte sich dass Ruhe herrschte, dann warf er ebenfalls einen Blick auf den Plan. „Brücke“, zeigte er auf den großen runden Raum im Kopf des Schiffes.

 

„Danke Schlaumeier“, kommentierte Charley. „Sag mir lieber wo wir sind.“

 

Shib studierte das Bild einen Moment. Dann zeigte er mit dem Finger auf eine Stelle. „Vermutlich hier. Sind in die falsche Richtung gegangen. Hier sind alles Frachtr…“

 

Aus dem Augenwinkel hatte Charley eine Bewegung bemerkt. Noch bevor die Beobachtung in sein Bewusstsein vorgedrungen war, ließ er sich schon fallen und zog „Mozart“ mit sich. Ein roter Lichtblitz schoss an ihnen vorbei. Jemand brüllte auf Klingonisch.

 

Nach links. Hinter die Deckverstrebung. „Mozart“ sprang gleichzeitig auf die rechte Seite. Ein zweiter Disruptorschuss sauste vorbei und brannte ein schwärzliches Loch in den Fußboden. Dann Schritte – die Klingonen rückten vorsichtig vor. Charley sah Mozart in die Augen und zählte mit den Fingern vor: 3 … 2 … 1 …

 

Gleichzeitig stießen sie sich ab, jeder mit einer Rolle auf die jeweils andere Gangseite (so dass sie die Plätze tauschten) und feuerten in der Bewegung. Noch ehe der gelb leuchtende Phaserstrahl erschien, sagte Charleys Instinkt ihm dass er treffen würde – und genau so kam es. Shib erwischte den zweiten Klingonen. Dieser konnte gerade noch seinen Disruptor auslösen – der rote Blitz schoss an Charley vorbei – dann sackte er zusammen. Das ganze Gefecht hatte nicht mal zwanzig Sekunden gedauert. Vorsichtig erhob sich Charley aus seiner Deckung und vergewisserte sich dass die Gegner tot waren. Waren sie.

 

„Ghandi…“ ächzte Shib. Charley drehte sich zu ihm und erschrak. Der letzte Schuss hatte seinen Kameraden an der Schulter erwischt. Das Hemd war blau vom Andorianerblut.

 

 

 

Zeit: MD 6.0430

Ort: Klingonischer Kreuzer „Hol“

Man sollte meinen, die Gefangenen hätten einfach aufstehen und losgehen müssen. Doch selbst hier wirkte wieder das altbekannte Phänomen, dass eine Gruppe umso länger zum Aufbruch brauchte, je größer sie war. Da sie nun insgesamt 22 Leute waren (Emilys imaginäre Freunde nicht mitgerechnet), hatte es vom Entschluss an noch eine halbe Stunde gedauert, bis nun Emily und Fabièn als erste die Zelle verließen, unmittelbar gefolgt von Jack Miller und den anderen. Den Kindern war eingeschärft worden unbedingte Ruhe zu halten.

 

Fabièn hatte eine ungefähre Vorstellung, in welche Richtung sie sich halten mussten. Sie ließen den Zellentrakt hinter sich und gingen zunächst Richtung Hauptkorridor. Den wollten sie aber nicht benutzen, denn selbst zu dieser Uhrzeit war dort eine Entdeckung mehr als wahrscheinlich. Aus den Fragmenten, die jeder der Erwachsenen beisteuern konnte, hatten sie gefolgert dass man sich wahrscheinlich über die Frachträume parallel zum Hauptgang Richtung Hangardeck bewegen konnte.

 

Darum bogen sie ab, als sie einen Seitengang Richtung Heck fanden. Auch dieser war in die dämmrige rote Nachtbeleuchtung getaucht. Die Schritt-und sonstigen Geräusche der Gruppe kamen Fabièn viel zu laut vor; er konnte nur hoffen dass das Einbildung war.

Emily spähte voraus. An einer Abzweigung sah sie etwas leuchten. Das sah doch aus wie… „Ein Deckplan!“, flüsterte sie. Sie ließ die Hand des Franzosen los und eilte voraus.

 

Dummerweise stellte sie genau wie Charley und Shib zuvor fest, dass alles auf klingonisch beschriftet war. Hrmpf! Frustriert starrte sie die fremdartigen Schriftzeichen an, die sie…

 

 

… problemlos lesen konnte!? Fein. Sie nahm sich einen Moment Zeit den Plan zu studieren und möglichst gleich auswendig zu lernen. Sie waren aus dem Zellentrakt gekommen… dort. Erst Richtung Hauptgang, dann rechts… also waren sie jetzt in der Frachtsektion, genau wie geplant. So weit, so gut.

 

„Iiih, hier ist was ekliges blaues!“ beschwerte sich die kleine Liliana neben ihr. Emily achtete nicht darauf, sie war in den Plan vertieft. Darum war es ihre Schwester Fely, die ihrem ausgestreckten Finger folgte. Auf dem Boden waren tatsächlich blaue Pfützen. Nachdem sie in die Hocke gegangen war, roch sie auch den eigenartigen Geruch der davon ausging. „Was ist das!?“ wunderte sie sich. Liliana patschte mit der Hand in eine der Pfützen um zu probieren ob die Farbe an der Hand kleben blieb.

 

Nun wurden auch andere aufmerksam. „Zeig mal“, sagte Tulpi (Rebecca Tulip) hinter ihr. Sie betrachtete die ausgestreckte Kinderhand und nahm ebenfalls den Geruch war. Etwas zupfte an ihrem Gedächtnis, den Geruch kannte sie… Sie kam einfach nicht drauf… Irgendwie kamen ihr dabei Andorianer in den Sinn und plötzlich hatte sie es. „Andorianerblut! Wie kommt denn das hier her!?“

 

 

 

Zeit: gleichzeitig

Ort: „Hol“, Frachtraum 2723

 

„Keine Bange, ich brauch nur noch einen Moment.“

 

Charley betrachtete seinen Kameraden skeptisch. Die Schulter war notdürftig verbunden und die Blutung gestoppt. Doch er sah ganz schön bleich aus. Eben hatte er versucht aufzustehen, was er aber nur Sekunden durchgehalten hatte bevor er sich mit den erwähnten Worten wieder hingesetzt hatte.

 

Auch Charley war etwas geschafft. Erst hatte er Shib in diesen Frachtraum bugsiert (das Schloss zu knacken war kein Problem gewesen), verarztet und anschließend die beiden Leichen verschwinden lassen. Nun hatte er die Hummeln, hier zu verschwinden. In Bewegung bleiben, das war immer das Wichtigste. Immer einen Schritt vor dem Gegner. Doch momentan konnte er nur warten, bis Mozart weiter konnte. Nervös tigerte er im Frachtraum auf und ab und spähte in jeder Runde einmal argwöhnisch aus der Tür. Sie hatten sie offen gelassen, was weniger gefährlich war als beim Öffnen kalt erwischt zu werden.

 

Da hörte er wie sich mehrere Leute näherten…

 

</RPG>

 

 

<SUM >

Zeit: MD 4.1500

Ort: Klingonischer Kreuzer „Hol“ / Zellen der Marines

 

Emily wird vom Kommandanten zum Essen abgeholt, bei einem Zwischenstopp tauscht er sich mit drei Wachen aus und schiebt Emily in eine Zelle, dort trifft die Trill auf die kleine Gruppe von Marins um Charley und tauscht sich mit ihnen aus. Sie verschafft ihnen die Möglichkeit zur Flucht, bevor sie mit dem Kommandanten zum Essen geht.

 

 

 

# Zeit: ca. MD 4.2000

# Ort: Klingonenknast (Zelle Fabièn und Emily)

 

Emily ist zurück in ihrer Zelle und berichtet Fabien das sie drei neue Freunde gefunden hat, einer von ihnen sei ein weißer Wolf. Der Franzose beschließt den stätig verwirrteren Zustand der Trill zu beobachten.

 

 

 

Zeit: MD 6.0330

Ort: Klingonischer Kreuzer „Hol“ / Unterwegs (Marins)

Der Andorianer und Carley brechen aus der Hochsicherheitszelle aus, in der sie nach ihrem ersten Fluchtversuch inhaftiert wurden.

 

 

Zeit: MD 6.0355

Ort: Klingonischer Kreuzer „Hol“ / Team „Die Hilflosen“

 

Während Emily und Fabien sich mit der kleinen Gruppe in der Zelle beraten, beschließen alle gemeinsam aufzubrechen und sich zum Hangar durchzuschlagen, allerdings benötigen sie noch einen Moment zum packen. Zeitgleich irren auch Charley und Shib durch die Gänge der Hol und ahnen gar nicht wie nah sie den anderen Flüchtlingen kommen.

Shib und Charley werden von den Klingonen entdeckt und der Andorianer bei einem kurzen Gefecht verletzt.

 

 

Zeit: MD 6.0430

Ort: Klingonischer Kreuzer „Hol“ – Gänge

Die Gruppe der Hilflosen macht sich endlich auf den Weg, an einer Weggabelung machen sie stopp um auf einem Plan die möglichen Wege zu erkunden. Während die Erwachsenen ihre Optionen ausloten, finden die Kinder eine blaue Fütze und fangen an damit zu spielen. Tulpi erkennt schnell das es sich um Andorianer- Blut handelt.

 

 

Zeit: MD 6.0430

Ort: „Hol“, Frachtraum 2723

Charley hat Shib in einen Frachtraum gezogen und versucht die Blutung zu stillen, nachdem er die Leichen versteckt hat.

Gerade als sie ihr weiteres Vorgehen planen wollten, hörten sie Schritte.

 

</ SUM >

 

 

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